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  Der Marktplatz von Drachenauge
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   Autor  Thema: Der Marktplatz von Drachenauge (Gelesen 3036 mal)
Morwenna

Der Marktplatz von Drachenauge
« am: Freitag 13 August 2004, 19:39 » Antwort mit Zitat

Wenn man den ganz alten Strassen von Drachenauge folgt, dann kommt man irgendwann immer zum alten, kleinen Marktplatz von Drachenauge.....

Morwenna gelangt durch das Gewirr von Straßen und Gassen auf einen kleinen Platz, der verlassen irgendwo in Drachenauge lag. Sie setzte sich auf eine Bank und schaute sich von dort aus um.
Sie hatte sich verlaufen und wußte nicht wo sie war und in welche Richtung sie jetzt gehen mußte um zur Arnea zu kommen.

So ein Mist. In dieser Stadt sehen alle Strassen gleich aus.
fluchte und lehnte sich zurück.

Es muß doch möglich sein hier irgendwo ein Hinweis Schild zu finden. Nicht mal Leute laufen hier, die man ansonsten fragen könnte.

Morwenna stütze ihre Ellnenbogen auf den Oberschenkeln ab und schaute zu Boden, in der Hoffnung, dass ihr gleich ein rettender Einfall kam.
« Letzte Änderung: Montag 06 März 2006, 22:02 von Elessar Eledhwen » Gespeichert
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Emathelyos

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #1 am: Freitag 13 August 2004, 20:09 » Antwort mit Zitat

Ealys schlenderte in Gedanken versunken durch die Straßen von Drachenauge.
Vieles kam ihr bekannt vor; aber vieles war auch vollkommen neu. Sie fühlte sich fremd und doch daheim.
Die kleinen Gassen kannte sie nur zugut; hier war sie oft allein spazieren gegangen um sich abzulenken. So wie heute...

Sie bog um eine kleine Ecke und gelangte auf einen Platz.
Der alte Marktplatz von Drachenauge. Sie schaute etwas betrüb über den Platz. Früher war hier soviel leben gewesen...

dann entdeckte sie eine Gestalt, die ihrer Meinung nach nicht hierher gehörte. Sie ging langsam näher...
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Morwenna

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #2 am: Freitag 13 August 2004, 20:29 » Antwort mit Zitat

Morwenna schaute hoch und dem Himmel sei dank stand nur einige Meter entfernt eine Frau.

Entschuldigen sie ... Bitte.. Ich kenne mich hier nicht aus und muß zu der Arena.

Die Druidin stand auf und trat zu der fremden Person in der Hoffnung, dass sie endlich erfährt welchen dieser vielen verdammten Wege sie endlich einschlagen muß um zu der Arena zu kommen wo der Endkampf stattfindet. Sie muß doch Marcus zusammenflicken*Bei diesem Gedanken, dass der junge Müller gegen seinen Mentor antritt stielt sich ein kleines Lächeln
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Emathelyos

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #3 am: Freitag 13 August 2004, 20:42 » Antwort mit Zitat

Ealys war langsam näher getreten. Sie hatte die Person hier noch nie gesehen. Aber sie war auch lange nicht mehr in der Stadt gewesen.

"Seid gegrüßt." sie nickt der fremden Frau freundlich zu, als diese sie ansprach.

"Die Arena liegt in westlicher Richtung von hier. Es ist gar nicht weit; aber kann man trotzdem nichts sehen und hören, weil in diesem alten Teil der Stadt die Häuser sehr verwinkelt stehen.
Wenn ihr wollt, kann ich euch dorthin geleiten. Ich habe gehört, dass es dort einen spanndenen Kampf gehen soll."
« Letzte Änderung: Freitag 13 August 2004, 20:43 von Emathelyos » Gespeichert
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Morwenna

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #4 am: Freitag 13 August 2004, 20:52 » Antwort mit Zitat

Morwenna nickte der Frau zu und sprach:

Ich danke euch, denn ich habe dort einen kleinen Auftrag zu erledien, übrigens mein Name ist Morwenna.

Mit einem freundlichen Lächeln reichte sie der Frau die Hand. Die Druidin war froh, dass sie endlich jemanden gefunden hatte, der sich in der Stadt auskannte.

Verzeiht, wenn ich euch das frage, doch wohnt ihr hier oder warum kennt ihr euch hier in dem scheinbar ältesten Teil der Stadt so gut aus ?

Morwenna hoffte nicht aufdringlich zu erscheinen und wartet somit höflich schweigend darauf, ob sie eine Antwort bekam.

Im Gedanken lächelte sie noch immer und hoffte, dass sie die Arena noch rechtzeitig erreichen.
Dann wandte sie ihre Aufmerksamkeit ihrer Stadtführerin zu.
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Emathelyos

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #5 am: Sonntag 15 August 2004, 11:56 » Antwort mit Zitat

Emathelyos nickt freundlich und ergriff die ihr geboteten Hand.

"Es freut mich Eure Bekanntschaft zu machen. Mein Name ist Emathelyos. Ich bin vor einigen Jahren hierher gekommen. Als König Aramon diese Städte neu erschuf."

"Hier entlang", sie wiße mit der Hand auf eine Straße, die einen Bogen nach links machte.

"Ich habe viel Zeit hier verbracht. Der Marktplatz war damals noch sehr belebt und die Hauptattraktion der Stadt. Aber das ist schon lange her."

Sie hatten die Biegung der Straße erreicht und bogen in eine neue ein. Die Häuser hier sahen nicht so alt und eng aus wie die anderen und auch die Straße war besser gepflastert.
« Letzte Änderung: Montag 16 August 2004, 13:39 von Emathelyos » Gespeichert
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Morwenna

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #6 am: Sonntag 15 August 2004, 19:29 » Antwort mit Zitat

Als Emathelyos die Hand ergriff, spürt Morwenna ihren festen Händedrück und während die beiden Frauen durch die Straßen von Drachenauge gingen, wobei für Morwenna immer noch ein Haus dem anderen glich, hörte sie den Worten ihrer Begleitung zu. Dann stutze die Druidin und wandte den Kopf Emathelyos zu.

Verzeiht, wenn ich so neugierig frage, weil der alte Teil der Stadt kommt mir doch recht ... wie soll ich sagen ... alt vor und wenn ihr die sozusagen schon kanntet, als sie erbaut wurde, wie alt seit ihr dann?

Morwennas Blicke sahen fragen auf Emathelyos und sie hoffte, dass es nicht zu impertinent von ihr gewesen war, diese Frage zu stellen, deshalb fügte sie noch schnell hinzu:

Allerdings braucht ihr mir diese Frage natürlich nicht zu beantworten.

Morwenna schaute sich wieder um und erkannte nun, dass die Häuser und die Strassen, dieser Gegend, weitaus jünger und weniger heruntergekommen waren wie die Häuser beim alten Marktplatz.
Ihr war als wäre sie wohl hier schon mal entlang gegangen und ihr fiel ein, dass sie vorhin hier schon mal gewesen war und zwar als sie sich zu dem alten Platz verirrt hatte.
Da Emathelyos wohl wußte, wo es lang ging, zuckte Morwenna kurz mit den Schultern und freute sich den Weg zur Arena nicht suchen zu müßen.

Führt euch auch der Ringkampf nach Drachenauge?

Wieder schaute sie die blonde Fraun neben sich an und holte dann zwei Äpfel aus einen kleinen Beutel und bot Emathelyos ebenfalls einen an.
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Emathelyos

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #7 am: Sonntag 15 August 2004, 21:14 » Antwort mit Zitat

Ealys betrachtete gerade eines der Fenster von dem eine Ranke roter Blumen, die Art konnte sie nicht erkennen; als sie Morwenna nach ihrem Alter fragte.
Sie konnte sich ein Lachen nicht verkneifen.

"Verzeiht, wenn ich mich unklar ausgedrückt habe. Ich bin gerade mal 20, obwohl ich schon mehr erlebt habe als ältere Menschen behaupten können.
Nein, was ich meinte war, dass ich hierher kam, als Aramon diese und weitere Städte wieder neu bzw weiter ausgebaut hat. Das Grundgerüst der Städte ist natürlich viel älter. Aber vieles wurde durch Kriege oder mangelte Mittel zerstört.
Es tut mir leid, ich hätte mich präzisier ausdrücken müssen."

Sie bogen wiederum um eine Ecke und diesmal konnte man deutlich Geräusche wahrnehmen, die von großen Massen Menschen verursacht werden. Auch Musikanten waren zu hören.

"Wir sind gleich da, nur noch ein paar Meter."
Sie holte kurz Luft.
"Ja, ich habe von dem Ringkampf gehört und mir gedacht, dass dies ein guter Anlass für eine Reise nach Drachenauge ist. Ich wollte ohnehin hierher, nur hat mit bisher die Motivation gefehlt."

Sie lächelt und sieht Morwenna an.

"Und was führt euch zur Arena?"

Sie sah, dass ihr ein Apfel angeboten wurde und nahm ihn lächelt entgegen.

"oh, vielen Dank! Seht, dort drüben ist die Arena!" sie wies mit der ausgestreckten Hand, einen kleinen Hang hinunter auf dem sie zugingen.
« Letzte Änderung: Sonntag 15 August 2004, 21:18 von Emathelyos » Gespeichert
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Morwenna

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #8 am: Sonntag 15 August 2004, 22:46 » Antwort mit Zitat

Die Druidin konnte ebenfalls ein Lachen nicht unterdrücken, als Emathlyos, die Sache mit ihrem Alter und der Stadt richtig stellte.

Naja so abwägig wäre es nicht gewesen, wenn ihr eine Druidin seid, denn mit der Initiation endet auch der Alterungsprozess fast gänzlich und in hundert Jahren würdet ihr noch wie heute aussehen.

Morwenna stimme klang fröhlich und so fühlte sie sich auch. Herzhaft biß sie in ihren Apfel. Sie schaute auf, als Emathlyos ihr die Arena zeigte, die nur noch wenige Meter vor ihnen lag. Ein kleines süffisantes Lächeln trat auf ihr Gesicht, als Emathelyos nach einem bestimmten Grund ihres Besuches fragte.

Wisst ihr ...
fing die Druidin an,

ich hatte mich ebenfalls für dieses Tunier angemeldet, doch ich bin nicht sehr weit gekommen, obwohl ich es mit Marcus als Gegner wohl noch am besten getroffen hatte.

Sie mußte Lachen und als sie weitererzählte grinste sie immer noch
Naja auf jeden Fall habe ich auf ganzer Linie verloren, denn obgleich dieser Müller jung ist, ist er verdammt kräftig und nach dem ersten Schlag sah ich die Sterne. Marcus war so gütig und heilte mich mit einem von seinem eigenen Heiltränken und somit stehe ich in seiner Schuld. Ich weiß, dass er heute von Ardon heute die Hucke voll bekommt und dann will ich meine Schuld bezahlen.
Morwenna blieb stehen und schaute in ihrem Beutel nach und fand sofort die Ampulle mit dem Heiltrank.

Naja und damit wären wir quit
Morwenna wußte zwar nicht genau, ob sie das wollte, denn der Müller war ihr sympathisch, aber es war besser, als dann ständig drauf zu warten bis er sich verletzt.
« Letzte Änderung: Sonntag 15 August 2004, 22:49 von Morwenna » Gespeichert
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Emathelyos

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #9 am: Montag 16 August 2004, 16:25 » Antwort mit Zitat

Emathelyos blieb erstaunt stehen.

"Ihr habt tatsächlich am Turnier teilgenommen? Ich bin beeindruckt! Ich habe mich das bisher nicht getraut."

Sie ging weiter den Hügel hinunter, die Lärm nahm nun zu und es schwer dagegen anzukommen.

"Ihr habt meinen Respekt. Von Marcus habe ich bisher nichts gehört, aber der Ruf von Sir Ardon ist ihm vorrausgeilt. Ich habe gehört, dass der klare Favourit ist..

Oh seht! Das Finale fängt jeden Augenblick an!"
« Letzte Änderung: Montag 16 August 2004, 16:26 von Emathelyos » Gespeichert
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Sekya

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #10 am: Donnerstag 19 August 2004, 11:27 » Antwort mit Zitat

Kolkrabe betrat den Marktplatz Drachenauges. Erneut. Sie seufzte schwer. Der Nebel war so stark, dass scheinbar kein Durchkommen war. Zusätzlich hatte sie sich eine tiefe Schramme am Arm geholt, als sie versuchte durch den nahen Wald heim nach Nuru zu kommen.
Sie hatte das Geäst einfach nicht gesehen..

Sie seufzte erneut. Dabei sollte doch heute ihre Aufnahme in der Waffenmeistergilde erfolgen. Warum war sie bloß so spät aufgebrochen? Und wie sollte sie ihr "Zuspätkommen" bloß entschuldigen?
Nervös wanderte sie am Stadttor auf und ab. Irgendeine Möglichkeit mußte es doch geben, unbeschadet durch diesen Nebel zu kommen.
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sigrun

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #11 am: Donnerstag 19 August 2004, 15:27 » Antwort mit Zitat

"Demètra! - Hoooh!"

Ein Moment der Unaufmerksamkeit, da hatte das vor einem kläffenden, nach seinen Fesseln schnappenden Hund scheuende junge Botenpferd Sigrun schon den Führzügel aus der Hand gezogen und war in den dichten Nebel getrabt. "Fyrirdoet!", begann sie in der Sprache ihrer nordischen Heimat zu fluchen, welcher Teufel hatte sie nur geritten, das ungestüme Tier mit in die Kaiserstadt zu nehmen? Es sollte sich an Sattel und Zaumzeug gewöhnen und Sigrun war stolz darauf, daß der zurückhaltende Neneweng seiner Statthalterin die Ausbildung des edlen Pferdes anvertraut hatte. Ruhig und in gleichmäßigem Tempo ging es die weite Wegstrecke von Nuru hierher als Handpferd neben Sigrun's treuem Skinfaxi. Nur in der Kaiserstadt warteten zu viele unbekannte Gerüche, Geräusche und obendrein der fast undurchdringliche Nebel. Bis zur Akademie, in deren Archiven sich die begehrte Schriftrolle Meister Gabriels tatsächlich gefunden hatte, war alles gut gegangen. Und kurz vor dem Stadttor nun dieses Mißgeschick. Sigrun hatte keine Zeit mehr zu verlieren mit der Suche nach dem Pferd, schließlich mußte sie in wenigen Stunden in Nuru die Aufnahme der Gildenanwärter leiten.

Plötzlich Hufschläge ... dann wieder Stille. Doch der Goldfuchshengst der Amazone hatte seine Stallgenossin gehört und gerochen und strebte schnurstracks in die Richtung, aus der die Tritte erklungen waren.

Aus dem Nebel tauchte ein edel geschnittener Pferdekopf auf, große braune Augen und samtene Nüstern näherten sich schnaubend Kolkrabes Gesicht. Genau vor ihr blieb die junge Stute wie angewurzelt stehen. Kurz darauf erschien eine lachende Sigrun, deren Gesichtsausdruck aber sogleich ernst wurde, als sie aus dem Sattel sprang und die Wirtin des 'Einäugigen' in der Frauengestalt erkannte.

"Lady Talya! Ja, zum Donnerkuckuck, was tut Ihr hier noch?" Nun erst gewahrte Sigrun Blut am Arm der Schwarzhaarigen. "Und was, bei Wotan's Bart, ist das? Hat der tolle Hund Euch gar gebissen?" Ohne weiteren Kommentar nahm sie Kolkrabes Arm, drehte ihn sacht zu sich und beträufelte die Wunde mit dem hochprozentigen Inhalt ihrer Feldflasche. Nein, nach einem Hundebiß sah das nicht aus ... als die Wunde gereinigt war, brach Sigrun ein Stück von ihrem Lembasbrot, welches sie auf Reisen stets mit sich führte, und bot es Kolkrabe an.

"Bitte nehmt, es wird Euch gut tun."

Kolkrabe +2 Le.
Sigrun - 1 Brot (+2 Le.)
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Sekya

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #12 am: Donnerstag 19 August 2004, 16:16 » Antwort mit Zitat

Kolkrabe war erstaunt und gleichzeitig ein wenig erschrocken, als Sigrun vor ihr wie aus dem Nichts auftauchte. Als sie dann ihren Arm nahm, ein wenig drehte und mit dem Alkohol desinfizierte, biss die Schwarzhaarige ihre Zähne fest zusammen und hatte gleich darauf das Gefühl sich rechtfertigen zu müssen.

Seid mir gegrüßt Lady Sigrun. Nein, nein, diese Schramme hab ich mir ganz alleine zuzufügen. Man sollte wohl nicht aufs Geratewohl durch den Wald marschieren, wenn man nicht einmal die eigene Hand vor Augen sehen kann.

Dieser furchtbare Nebel.

Dankbar nahm Talya das Brot an. Nicht, dass sie nicht selbst in ihren Taschen noch einige von Damiens Brötchen hatte, aber wenn Lady Sigrun schon so freundlich war, konnte man diese Geste wohl kaum ausschlagen. Und irgendwann würde sie sich mit Sicherheit revanchieren können.

Aber sagt, was macht ihr hier? Müßtet ihr nicht eigentlich.. in Nuru.. bei den Waffenmeistern.. sein?
Kolkrabe wurde rot. Sollte sie da nicht auch sein? War es nicht vermessen, als einfache Anwärterin Sigrund darauf hin zu weisen, während sie selbst ebenfalls weit weg von Nuru war?
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sigrun

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #13 am: Donnerstag 19 August 2004, 17:10 » Antwort mit Zitat

"Ja, im Grunde ... aber ohne diesen Ausreißer," sie deutete auf die ledige Stute, "wollte ich nicht zurück. Ihr wißt sicher, wie empfindlich Spitzohren sein können und Neneweng, der mir Demètra zur Ausbildung mitgab, würde dann bestimmt wochenlang nicht mehr mit mir reden."
Dabei zwinkerte sie der jungen Frau zu. Für das wunderschöne Pferd, das noch immer vor ihr stand, würde sich in Drachenauge sicher schneller ein neuer "Besitzer" finden, als Sigrun ihre Hand umdrehen konnte. Kurz warf sie einen kritischen Blick auf den Anzug der Wirtin und fragte dann unvermittelt:

"Seid Ihr des Reitens mächtig? Dann sollten wir uns sputen, um nicht zu spät zu Eurer Aufnahme zu kommen," und als Kolkrabe etwas ungläubig schaute, wies sie auf den Sattel ihres Goldfuchses, der sogleich die 'Kompliment' genannte Lektion vollführte, um Kolkrabe das Erklimmen seines ganze sechs Fuß hohen Rückens zu erleichtern - als erriet er Sigrun's Gedanken.

"Nur Mut, Skinfaxi ist ein sanfter Riese und den kleinen Ausreißer nehme besser ich." Mit einem Schwung saß sie im Sattel der Remonte, als die Uhr im Turm, der auch das Drachenauge trug, eben neun Mal schlug.
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Sekya

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #14 am: Donnerstag 19 August 2004, 17:43 » Antwort mit Zitat

Kolkrabes setzte ein schiefes Lächeln auf. Sicher konnte sie reiten. Früher einmal.

Sie nickte Sigrun zu.


Ich hoffe doch, dass man das Reiten nicht verlernen kann. Denn das letzte mal, dass ich auf einem Pferderücken saß muß nunmehr Talya hielt kurz inne fast vier Jahre her sein.

Dann fiel ihr der "Reitausflug" mit Lennier ein. Der Barde hatte sich damals zwei Pferde "angeeignet" um sie in der nächsten Stadt gewinnbringend zu veräußern. Es war nicht weit gewesen, aber Kolkrabe erinnerte sich daran, dass ihr das Reiten damals leichter fiel, als befürchtet. Allerdings handelte es sich auch um eine Stute deren Schulter nicht ganz 5 Fuss maß.

Doch wenn sie noch rechtzeitig nach Nuru kommen wollte..
Kolkrabe nahm ihren Rocksaum und riss ihn an einer Ecke bis über das Knie ein. Sie konnte ihn später wieder flicken, aber das Reiten würde so erheblich bequemer werden. Hoffte sie.

Kolkrabe schwang sich vorsichtig auf den Rücken des Goldfuchses, richtete ihren Rock und nahm die Zügel in die Hand.
Vorsichtig klopfte sie Skinfaxi den Hals.


Wir schaffen das schon, mein Guter, oder?

Dann richtete sie sich wieder zu Sigrun.

Würde es euch etwas ausmachen, vorzureiten, Lady Sigrun?
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