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  Der Marktplatz von Drachenauge
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   Autor  Thema: Der Marktplatz von Drachenauge (Gelesen 3038 mal)
sigrun

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #15 am: Donnerstag 19 August 2004, 18:40 » Antwort mit Zitat

"Aber gern, werte Talya ... doch laßt uns das erste Stück Weges nebeneinander im Schritt reiten." Die Stute benahm sich erstaunlich gut dafür, daß sie außer dem Fliegengewicht Neneweng noch keinen Reiter getragen hatte. Sie suchte sogleich die Anlehnung an die Reiterhand und streckte sich vertrauensvoll. 'Skinfaxi' betrug sich wie ein Kavalier, mit stolz gewölbtem Hals kaute er auf dem Kandarengebiß, das Kolkrabe gefühlvoll aufgenommen hatte.

Sigrun nickte zufrieden, nachdem sie sich Kolkrabes Sitz einen Moment angesehen hatte.

"Nein, die edle Reitkunst verlernt man nicht - nur die steifen Knochen wollen vielleicht nach vier Jahren nicht mehr so - Ihr werdet morgen Muskeln spüren, von deren Existenz das Fußvolk nicht einmal weiß," lachte die Amazone und hatte nun keine Bedenken mehr, einen Trab anzuschlagen, der dem natürlichen Tempo der Pferde entsprach. Die kleine Demètra wirkte gegen den Goldfuchs wie ein Pony, zog aber sein Tempo mit flachen, schnellen Tritte problemlos mit. Jetzt ritten sie mit korrektem Abstand von etwa drei Pferdelängen. Sigrun wandte sich im Sattel um und rief "Ein Galopp? Dann glaubt Ihr, Ihr sitzt auf einer Riesenschaukel, viel bequemer als dieses Geholper! Wenn es zu schnell wird, lehnt Euch einfach im Sattel eine Winzigkeit zurück! Kaum hatte sie das Wort ausgesprochen, als die Pferde auch schon ansprangen. Talya meisterte auch dies bravourös. Nichts anderes hatte Sigrun von dieser anpackenden, praktischen Frau erwartet und in gleichmäßigem Dahinziehen hatten sie binnen Minuten einige Meilen gut gemacht.

Es würde genug Zeit verbleiben, sich nach dem Ritt noch frisch zu machen für die Aufnahmezeremonie. Sigrun mußte immer noch darüber lächeln, wie Kolkrabe ohne Bedenken ihren Rock zerrissen hatte, um es im Sattel bequemer zu haben. Sie hätte eine Amazone sein können ...
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Dragonqueen87

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #16 am: Dienstag 24 August 2004, 10:27 » Antwort mit Zitat

Dragonqueen tappste durch die engen kleinen Straßen der Stadt....er war neu hier und kannte keinen...er war ein Drache, was vielen Angst einjagte! Doch fühlte er sich sehr allein....er betratt einen alten verlassenen Platz.....
"mhhh, dies muss wohl so eine Art Marktplatz sein..oder gewesen sein, nur wo sind die Menschen hin??"
Er setzte sich auf den Boden, da er für eine Bank doch etwas zu schwer war und schaute in den Himmel hoch...er war ein ziehmlicher Träumer!
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Celen

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #17 am: Dienstag 24 August 2004, 21:38 » Antwort mit Zitat

Die Amazone betritt den Marktplatz und schaut sich um.

So ein Mist wie komme ich hier bloß wieder weg?

Die Amamzone wollte eigentlich nach Nuru, doch, weil sie mal wieder zu hilfsbereit war, ist sie wieder da angekommen, wo sie eigentlich weg wollte. Noch ein Tag in Drachenauge.

Ein paar meter entfernt lag ein Drache, der vor sich hin träumte. Die Amazone hatte zwar keine Angst, doch erstmal wollte sie den Drachen in Ruhe lassen uns so setzte sie sich auf eine Bank und schaute etwas ratlos in der Gegend rum
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Morwenna

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #18 am: Dienstag 24 August 2004, 21:56 » Antwort mit Zitat

Morwenna reiste nach Drachenauge, eigentlich ohne Bstimmten Grund, oder doch sie hoffte ihr Holz endlich loszuwerden. Sie hatte zwar 30 GM Bekommen, weil sie einen Reisenden mitgenommen hatte, aber das war nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Sie war wieder mal auf dem kleinen Marktplatz und schaute sich um. Auf der Bank einge Meter vor ihr saß eine junge Frau, mit schwarzen Haaren.
Der Druidin kam sie etwas verloren vor und sie mußte plötzlich daran denken, dass es ihr vor ein paar Tagen ebenso ging, sie aber von der Amazone Emathelyos zur Arena geführt wurde.

Morwenna ging rüber zur Bank auf der die Frau saß, entschloßen ihre Hilfe anubieten.
Entschuldigt, wenn ich euch einfach anspreche, doch ihr seht aus, als wenn ihr nicht wüßtet wohin...

Ein freundliches Lächeln glitt über Morwenna Gesicht und sie schaute auf die Frau, auf der Bank hinab.
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Celen

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #19 am: Dienstag 24 August 2004, 22:09 » Antwort mit Zitat

Celen schaute auf und sah vor sicht eine Fremde, die nur etwas älter schien als sie. Sie hatte weißblondes Haar und einen dunklen Teint. Als die frau dann freundlich Lächelte wurde eine Reihe weißer, markelloser Zähne entblößt.

Naja wie soll ich sagen ? Ja, ich habe mich hierher verlaufen und weiß ganz ehrlich nicht, wie ich hier weg komme. Normalerweise würde ich hier garnicht sitzen, denn ich wollte eigentlich nach Nuru, doch ich habe einem Reisenden hierher begleitet und bin somit wieder hierher zurück gekommen. Was verschlägt euch hierher ?

Die Amazone wurde von dem netten Lächeln angesteckt und lächelte die Fremde ebenfalls an.

Übrigens mein Name ist Celen. Wie lautet euer Name?

Celen rutschte ein bißchen beiseite und bot der Fremden einen Platz auf der Bank an. Irgendwie war ihr die Frau auf anhieb sympathisch.
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Morwenna

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #20 am: Dienstag 24 August 2004, 22:24 » Antwort mit Zitat

Morwenna am das Angebot an und setzte sich neben die Frau, die sich Celen nannte. Morwenna war etwas niedergeschlagen. Morgen sollte sie sich auf den Weg in den Norden machen, aber noch immer hatte sie noch immer kein Proviant oder eine Decke hatte.
Mein Name ist Morwenna und ich bin eine Druidin. Ich wollte eigentlich mein Holz verkaufen, denn morgen muß ich mich auf den Weg in den Norden machen. Ich will mir etwas Proviant dafür kaufen.

Die Druidin erzählte Celen von ihrem Vorhaben in allen Einzelheiten. Die Druidin war überrascht, dass sie der Amazone so bereitwillig alles erzählte.
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Celen

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #21 am: Dienstag 24 August 2004, 22:50 » Antwort mit Zitat

Celen hörte der Druidin aufmerksam zu und war beeindruckt von ihrem Vorhaben und hatte das Gefühl sie müsse der fremden helfen. Sie wußte nicht warum, doch ohne zu überlegen holte sie Ihren Goldbeutel hervor.

Ich bin Kriegerin und ich muß sagen, was ihr Vorhabt wird nicht einfach, aber ich habe respekt davor und will dich unterstützen.

Celen sah, dass die druidin ablehnen wollte und hob die Hand.

Ich werde euch das Geld nicht schenken, aber leihen, bzw. ich kaufe dir dein Holz für 150 GM ab und leihe dir noch 150 GM. Ich werde mir das Geld später bei dir in der Torfstecherei in Nuru wieder abholen. Und jetzt kein weiteres Wort. Ich möchte dass ihr unbeschadet zu uns hierher nach Dragonia zurückkehrt

Dann Stand die Amazone auf und schlug den Weg ein, den sie gekommen war und ließ eine völlig verdatterte Druidin zurück.

Könnte sie es gewesen sein ?? Nein, denn sie ist doch tot... Ich sollte mal ein paar Nachforschungen anstellen.

- 150 GM
- 150 GM Leihweise

+ 10 Holz
« Letzte Änderung: Dienstag 24 August 2004, 22:53 von Celen » Gespeichert
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Morwenna

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #22 am: Dienstag 24 August 2004, 23:05 » Antwort mit Zitat

Morwenna wußte nicht wie ihr geschah, denn plötzlich war sie ihr Holz los und um 300 GM reicher. Sie stand auf um der Amazone zu danken, doch die war nirgends mehr zu sehen.

DANKE !!!
reif sie noch, in der Hoffnung, dass Celen es hört.
Dann setzte sie sich wieder auf die bank, aber nur um ein paar Minuten später den Heimweg wieder anzutréten.

- 10 holz
+ 150 GM
+150 GM leihweise
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Farraid

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #23 am: Dienstag 12 Oktober 2004, 11:49 » Antwort mit Zitat

Einige Soldaten, teils in der Uniform der Burgwache Aramons, teilweise mit dem Wappen Altarions traten auf den Marktplatz und gaben bekannt, dass am morgigen Tage Sir Altarion von Eldersheim eine wichtige Bekanntmachung verkünden würde. Alles Volk solle sich am frühen Nachmittag hier versammeln.
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Farraid

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #24 am: Mittwoch 13 Oktober 2004, 14:11 » Antwort mit Zitat

Am Nachmittag des nächsten Tages begannen Arbeiter ein kleines Pult aufzubauen. Nur wenige Zeit nachdem es fertiggestellt war hatte sich bereits eine kleine Gruppe von Leuten versammelt, die neugierig bestaunten was dort getrieben wurde.
Etwa ein viertel einer Stunde später kam Bewegung auf. Stadtwachen begannen die wartende Bevölkerung etwas vom Podest wegzudrängen.
Dann kam Altarion begleitet von einigen seiner Leibgardisten und begab sich direkt zum Pult.
"Volk von Drachenauge. Ich stehe heute vor euch um zwei Bekanntmachungen zu verkünden. Ich werde mit der wohl wichtigeren beginnen. Seit gestern ist unser König, Aramon, verschwunden. Bisher gibt es keine Erkenntnisse wo sein derzeitiger Aufenthaltsort ist. Daher werde ich mich in wenigen Wochen - sollte Aramon bis dahin nicht wieder aufgetaucht sein - zum König Dragonias krönen lassen."
Bei diesen Worten ging ein Raunen durch die Menge, man hörte sowohl begeisterte Zurufe wie auch Bekundungen der Ablehnung.
"Um den Machtwechsel möglichst reibungslos zu vollziehen werden in allen grösseren Städten Soldaten der Armee Posten beziehen um zu verhindern, dass sich Adlige zu selbsternannten Kriegsherren oder Landesfürsten aufschwingen."
Hier wurden die Kritiker noch etwas lauter.
"Doch nun zur zweiten Nachricht. Hiermit verkünde ich euch meine bevorstehende Vermählung mit Lady Varnayrah Gwên`Mandala, die ich am 25. diesen Mondes zu meiner Gemahlin und Königin nehmen werde. Zu diesem Anlass werde ich für alle Bewohner Dragonias ein grosses Volksfest hier in Drachenauge veranstalten um diesen Anlass gebührend zu feiern."
Noch während dieser Bekanntmachung wurden die Stimmen der Kritiker mehr und mehr von denen übertönt die sich lautstark über das Fest freuten.
Direkt nach der Bekanntmachung kehrte Altarion, von Wachen und Soldaten abgeschirmt in den Regierungsbezirk Drachenauges zurück.
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Emathelyos

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #25 am: Mittwoch 13 Oktober 2004, 19:37 » Antwort mit Zitat

Sie hatten überall davon gesprochen und auch in ShaNurdra hatte man es vernommen. Sie Altarion von Eldersheim hatte eine wichtige Ankündigung zu machen und zu diesem Zweck waren viele Menschen nach Drachenauge gereist.

Auch Emathelyos hatte den Ruf gehört und war ihm nach Drachenauge gefolgt. Unterwegs hatte ihr eine Horde hungriger Wölfe aufgelauert, doch nachdem sie den Leitwolf erlegen konnte, flohen die übrigen. Nun hatte sie das Fell des Wolfes über die Schulter geworfen und betrat den kleinen, vollkommen überfüllten Marktplatz.

Sie sah, dass gerade ein Pult aufgebaut wurde, also kam sie noch rechtzeitig. Wie alle der hier versammelten Menschen war sie gespannt und neugierig was Altarion so dringendes zu verkünden hatte.
Da sie keine großen Menschenmengen mochte, platzierte sie sich am Randes des Marktplatzes, etwas abseits des größten Gewühles und wartet ab. Es dauerte keine 10 Minuten und ein raunen ging durch die Menschenmenge, welche das vorheriger lautstarte Gerede ablöste. Sie wandte den Kopf und entdechte Altarion, begleitet von seiner Leibgarde, der das Podest erklomm. Er fing ohne Umschweife an zu reden.

Die Worte des Redners trafen die Amazone mit voller Wucht.
Mit einer Solchen Nachricht hatte sie nicht gerechnet.

Aramon, verschwunden? Und Altarion wollte seinen Platz einnehmen? Wie war das möglich? Wie konnte der König verschwinden?

Ein stechender Schmerz durchfuhr sie. Sie hatte soviel Jahre zusammen mit Aramon verbracht und so verbannt sie eine sehr tiefe Freundschaft; die vor einigen Tagen auch mehr als nur jene gewesen war.
Wie lang war es her, dass er sie zur Drachenritterin schlug?
Wieviel Jahre hatten sie zusammen verbracht?
Wieviele Abenteuer bestanden und wieviele gemütliche Stunden am Feuer im Burghof?

Emathelyos wurde sich gewahr, dass sie Aramon schon lange nicht mehr in der Stadt gesehen hatte. Doch war auch sie auf Reisen gewesen und hatte gar nicht bemerkt wie schnell die Zeit verging.

Sie war immernoch zu schockiert und den zweiten Teil der Ansprache Altarins mitzubekommen. Der Geräuschpegel wurde wieder lauter. Altarion verließ den Marktplatz und Emathelyos musste sich einen Ort suchen an dem sie ungestört nachdenken konnte. Schon wollte sie den Platz verlassen, als sie in die Menschenmenge eingeschlossen wurde, die versuchte Altarion zu folgen...


« Letzte Änderung: Mittwoch 13 Oktober 2004, 19:40 von Emathelyos » Gespeichert
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Drax Hammerhall

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #26 am: Mittwoch 13 Oktober 2004, 21:25 » Antwort mit Zitat

Boilin Silberhaar, der Vorarbeiter der hiesigen Mine aus dem Hammerhall'schen Minenverbund fluchte. Irgendwie war doch heute der Wurm drin - ständig wurde er angerempelt, stand ihm jemand auf den Füssen oder musste er sich vor rücksichtlosen Langbeinern an die Seite drücken. Irgendwie strebte alles dem Marktplatz zu und wenn er nicht ständig gegen den Strom schwimmen wollte, dann musste er sich wohl oder übel in die gleiche Richtung treiben lassen.

Was bei den Göttern geht hier vor? knurrte Boilin und sah sich neugierig um. Er war mittlerweile am Markt angekommen. Mit einem Rudel Langbeiner, die auf irgendwas zu warten schienen. Der Zwerg konnte nichts sehen, aber seine Neugier war geweckt. Also drängte er sich geschickt weiter nach vorne und sah dann das Pult. Und da kam der Vizekönig!

Aber seine Worte verwirrten. König Aramon verschwunden? Wie ging denn sowas? Und dann diese Eile mit der Krönung? Lief das so bei den Draußenweltlern? Wo war der Herausforderer? Wann würde der Kampf stattfinden? Gab es keinen Ältestenrat, der eine Wahl abhielt? Merkwürdig das Ganze, da änderte auch das angekündigte Fest nichts.

Boilin hatte genug gehört. Irgendwie war ein Machtwechsel immer etwas Gefährliches. Althergebrachtes wurde in Frage gestellt. Irgendjemand kam bei so etwas immer zu kurz und versuchte die Macht auf anderem Wege zu erlangen. So etwas konnte im Bürgerkrieg enden. Und dass sich Altarion seiner Macht nicht sicher schien, zeigte ja seine Anordnung, die Städte zu besetzen. Und die Hochzeit? Zog er damit die Elfen auf seine Seite? Menschen und Elfen gegen den Rest?

Boilin schüttelte den Kopf. Bei Aramon wusste man, woran man war. Aber nun? Das musste Meister Drax erfahren, aber der war vor kurzem erst nach Nuru aufgebrochen. Und wie der Zwerg Silberhaar inzwischen wusste, würde das sicher wieder eine Weile dauern. Na hoffentlich machte er sich umsonst Sorgen und die Machtübernahme verlief reibungslos.

Der Zwerg war aufgewühlt, als er die Menschenmassen verließ und sich wieder Richtung Mine begab.
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Farraid

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #27 am: Sonntag 24 Oktober 2004, 21:00 » Antwort mit Zitat

Auf dem kleinen Marktplatz und den umliegenden Grünflächen begannen am Sonntagabend überall die Aufbauarbeiten für die Feiern die am nächsten Tag beginnen würden.
Fleissige Hände bauten Stände auf an denen dann Getränke und Essen ausgegeben werden. Auch einige Marktstände wuchsen aus dem Boden.
Noch in der Nacht war überall hektische Aktivität zu beobachten als die letzten Vorbereitungen für die anstehende Hochzeit getroffen wurden.
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Silvana

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #28 am: Montag 25 Oktober 2004, 19:10 » Antwort mit Zitat

Der Markt war hoffnungslos überfüllt. Stände, Säulen, Menschen und Tiere drängten sich auf dem großen Platz zusammen, als könnte er jeden Moment auseinander platzen.
Dicht an dicht pressten sich die Verkaufsstände aneinander, und farbige Tücher waren darüber gespannt, um den Händlern Schatten zu spenden. Die Sonne tauchte den Markt in ein buntes Gewirr aus Tupfen und Flecken, als hätte sich dort ein Maler ausgetobt. Silvana kam aus dem Staunen nicht heraus. Sie hatte in seinem Leben nichts dergleichen gesehen und kam sich vor wie in einer neuen Welt.

Es war unbeschreiblich laut. Das Rattern von Wagenrädern mischte sich mit dem Klappern der Hufe und den Rufen der Händler, die lauthals ihre Ware feilboten. Die Menschen grüßten sich, winkten, handelten, stritten lauthals miteinander, dazwischen ertönte Gelächter oder das Schreien eines Esels. Von irgendwo weiter hinten war Musik zu hören.
An manchen Ständen wurden Blumengirlanden, Federwedel und Fächer verkauft, mit dem das Volk dem Hochzeitspaar zujubeln konnte, an anderen wiederum wurden süße Backwaren zur Feier des Tages angeboten.

Silvana sah sich nach Perfel um. "Das ist ja unglaublich", staunte sie und sah zur Burg hoch, welche die Gebäude der Stadt mit ihren hohen Turmspitzen aus blutroten Zinnen weit überragte.


[OT: Vorbereitung für ein Treffen mit Casandra]
« Letzte Änderung: Montag 25 Oktober 2004, 19:33 von Silvana » Gespeichert
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Perfel yel Shideh

Re:Auf dem kleinen Marktplatz
« Antwort #29 am: Montag 25 Oktober 2004, 19:19 » Antwort mit Zitat

Perfel konnte nur mehr Staunen. Sie war noch nie in Drachenauge gewesen. Sie hatte sich schon einiges aus den Erzählungen von anderen denken können. Aber dies hier .... konnte mit dem erzähltem nicht mithalten. Hier war es noch um vieles bunter und schriller als Perfel es sich in ihren kühlsten Träumen erträumt hatte.

Nachdem Perfel und Silvana an einigen Ständen vorbei geschlendert waren, kamen sie an einen Stand, wo Waffen verkauft wurden. Perfel sah sich die Ware an, und erkannte, dass diese Waffen mit denen von Silvana nicht mithalten konnten.

"Sag mal Silvana, wie lange muss ich eigentlich sparen, um mir von dir so einen schönen Speer machen zu lassen, wie du ihn hast ? Ich sehe hier zwar einiges, was sicher zum Kämpfen geeignet ist, aber diese Speere sehen sehr zerbrechlich aus. Wenn ich mir da deinen Speer so ansehe. Es ist ein richtiges Kunstwerk geworden. Aber das brauche ich dir nicht sagen, denn du weißt es selbst. Dir kann so schnell keiner was vormachen, was die Waffenschmiederei betrifft." Perfel sah von dem Stand mit den Waffen zu Silvana.
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