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  Die Rückkehr
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   Autor  Thema: Die Rückkehr (Gelesen 1235 mal)
Amarok

Re:Die Rückkehr
« Antwort #60 am: Montag 18 Januar 2016, 15:23 »

Amarok fand es ein wenig armselig von dem Menschen sich derart anzubiedern. Wenn ihr den König hasst, dann hasse ich ihn auch? Würde er verleugnen, dass die Sonne am Himmel stand wenn sie es sagten? Er gab selbst ein kehliges Knurren von sich, um den Schein zu wahren, bis dieser Christoph sich aufrappeln und sie zu dem Treffpunkt führen konnte von dem er gesprochen hatte. Myriel schien in ihrer Rolle aufzugehen, aber ob sie nun die Form Wölfin oder einer Druidin hatte spielte da kaum einen Unterschied.

Lykhe plapperte unterwegs wieder vor sich hin, verstummte jedoch unter Myriels Blicken und er gab seinen Teil dazu bei. "Halte einfach dein Maul, wenn du nicht weißt was du sagen willst, Lykhe. Treib den Menschen besser an uns zu zeigen wo dieser Treffpunkt liegt."

Der Weg durch den Wald war nicht lang, denn sie waren nicht allzu weit von dem Dorf entfernt. Trotzdem war dort niemand. Zuerst sah er sich selbst ein wenig um, ob er die Spuren selbst lesen konnte, überließ dies dann aber Lykhe, der wohl mehr Erfahrung mit dieser Art von Jagd hatte. Am liebsten hätte er ihn schon jetzt gefragt, ob da etwas zu finden war, aber er blieb still um ihn seine Arbeit machen zu lassen und sich selbst nicht vor den Naka Duskeal zu blamieren.

"Runshak und Asarra sind noch dabei sich vorzustellen und Informationen einzuholen. Sobald ich etwas neues von ihnen hören sollte, werdet ihr es erfahren. Naka Duskeal sind nunmal nicht besonders mitteilsam, wenn sie nicht sehen können mit wem sie sprechen.", gab er ihr zurück. Ganz wollte er sie nicht in diese Beurteilung miteinbinden, da Magier generell eine bessere Vorstellungskraft zu haben schienen.
« Letzte Änderung: Montag 18 Januar 2016, 15:23 von Darius » Gespeichert
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Firtorkas

Re:Die Rückkehr
« Antwort #61 am: Montag 18 Januar 2016, 21:53 »

Obwohl Firtorkas diesem Naka Duskeal den Ring zeigte, schien ihm dieser immer noch nicht zu trauen. Aber der Feuerdrache nickte nur sachte, bevor er erneut einige Gedanken an den Leutnant verlor.

Nun, dann sollte ich wohl Ausschau halten nach anderen, die sich im Wald aufhalten und werde mit Euch Kontakt aufnehmen, sobald ich etwas gefunden habe.

Damit machte er sich wieder auf zur nächsten Lichtung, bevor er sich in die Lüfte erhob, um das Erwähnte in die Tat umzusetzen.

Nach ungefähr einer halben Stunde entdeckte er an einer Flussgabelung tatsächlich zwei Naka Duskeal, einer davon relativ schwer bewaffnet, während der andere nur eine Mistgabel hielt. Sofort versuchte er Leutnant Lutz über den Fund zu informieren, allerdings war dieser Naka Duskeal ihm noch nicht sehr vertraut, weswegen er sich nicht sicher war, ob der Leutnant ihn empfangen hatte. Blieb abzuwarten, ob der Soldat ihm antworten konnte. In der zeischenzeit wollte der Feuerdrache als Tarnung ein Wildtier jagen, damit die beiden Naka Duskeal möglichst keinen Verdacht schöpften. Aber sollten diese sich doch davonmachen, würde er primär den mit der Lanze verfolgen wollen, natürlich indem er diesen nur indirekt beobachtete, was aufgrund seiner Geschwindigkeit nicht schwierig sein sollte.
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Runshak

Re:Die Rückkehr
« Antwort #62 am: Dienstag 19 Januar 2016, 22:11 »

Der vorlaute Bursche führte Asarra und Runshak direkt zum Stützpunkt seiner Truppe, wo ihn schließlich ein anderer Soldat ablöste. Dieser wusste wenigstens, wie man sich in Gegenwart eines höherrangigen Offiziers verhielt. Runshak entschloss sich jedoch vorerst dazu, Asarra das Reden zu überlassen. Sie kannte vermutlich die meisten halbwegs wichtigen Personen hier und diese würden wohl ihr gegenüber auch eher wichtige Informationen geben, als einem Fremden, der bis vor kurzem noch zu den Truppen des Feindes gezählt hat.

Beim kommandierenden Offizier der Soldaten angekommen, hielt man sich zum Glück nicht lange mit dem Austausch von Höflichkeiten auf, sondern beschränkte sich auf das Wesentliche. „Ich hatte nichts anderes erwartet.“ antwortete Runshak auf Justus Begrüßung „Es wäre das erste Mal, dass ich nicht unter solchen oder ähnlichen Umständen nach Drachenauge komme.“ „Bezüglich unserer Zielperson hätte ich noch eine Frage: Wissen wir, wie viele Unterstützer der Kerl hat?“

Leider gab der Offizier nicht einfach die Antwort auf die Fragen, die ihm gestellt wurden, sondern fing an zu schwafeln und auch noch indirekt an Asarras und Runshaks Fähigkeiten zu zweifeln. „Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, was sich unser Auftraggeber dabei gedacht hat – er hat sogar unseren Koch angeheuert.“ antwortete der Nuruer Hauptmann als der Rotschopf mit seinen Ausführungen fertig war. „Aber wenn ich Euch richtig verstanden habe, sind all Eure Bemühungen fruchtlos geblieben. Es lässt schon tief blicken, wenn der Herr Berater meint, ein Kochlöffel schwingender Ork könnte in dieser Angelegenheit mehr ausrichten als seine eigenen Soldaten.“ Dabei gab sich die Grünhaut Mühe, in einem ähnlich abschätzigen Tonfall zu reden wie Justus das zuvor getan hatte.

„...ähem... Aber um auf Eure Frage zurück zu kommen: Wir haben Informationen über ein kleines Rudel Lykaner aus Nurus Umgebung, das versucht mit Euren Rebellen Kontakt aufzunehmen. Ein Mitglied dieser Gruppe scheint Verbindungen bis nach Taros selbst zu haben. Nicht auszudenken, was noch alles passiert, wenn Baal's Diener diese Unruhestifter unterstützen würden. Ziel unserer Ansprache war schlicht, diese Gruppe von Euren Rebellen fern zu halten. Ich hoffe, das ist kein Problem.“
« Letzte Änderung: Dienstag 19 Januar 2016, 22:17 von Runshak » Gespeichert
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Asarra

Re:Die Rückkehr
« Antwort #63 am: Mittwoch 20 Januar 2016, 21:13 »

Hätte die Amazone in ihren Jahren in Drachenauges Stadtwache nicht einiges an Beherrschung dazugewonnen, wäre der sturköpfige Hauptmann vor ihr einen Kopf kürzer und sie mindestens degradiert. Es kostete sie einiges an Konzentration, nicht wenigstens die Augen ob seinem Tonfall zu verdrehen. So starrte die Soldatin mit versteinertem Gesichtsausdruck irgendwo neben dem Kopf des Rothaarigen an die Wand. Wie es gute Soldaten eben taten, wenn ihre Vorgesetzten sich bescheuert verhielten.

Asarra war froh, dass der Ork das Reden übernahm. Rangtechnisch war er Justus gleichgestellt und konnte daher mehr ausrichten, als sie mit ihrem kümmerlichen Dragoniter-Titel. Der reichte, um unerfahrenen Kämpen wie Max gehörig den Kopf zu waschen, aber das war es dann auch schon.
Allerdings ging ihr die Strategie der Grünhaut zuerst nicht ganz in den Kopf. Unterstrich er gerade ihre Unfähigkeit, in dem er den Koch erwähnte? Nicht, dass sie sich nicht selbst schon ob der seltsamen Grupenzusammensetzung gewundert hätte, aber wieso musste er das ausgerechnet jetzt breit treten?

Sein nächster Kommentar löste das allerdings auf, und wiederum musste sich die Amazone sehr viel Mühe geben, nicht breit zu grinsen. Das hätte sie der Grünhaut gar nicht zugetraut, obwohl sie schon bemerkt hatte das er nicht unbedingt auf die Schnauze gefallen war.

Mit stoischer Miene starrte die Amazone weiter die Wand an, als der Ork Justus in ihr Vorhaben einweihte - und zwar ungefähr gleichweit, wie die Dorfbewohner. Die zusätzlichen Details über Verbindungen nach Taros waren genau die Portion zusätzlicher geheimer Informationen, die eine gute Lüge ausmachten. Alle Achtung.

Kurz darauf wurden sie von einem Klopfen unterbrochen, und der fähigere Kämpe steckte den Kopf zur Tür hinein. Irgendein Dorfbewohner hatte offensichtlich bereits etwas zu melden. Ein geheimer Treffpunkt im Wald, an dem Dorfbewohner mit unbekannten Bewaffneten schwatzten - das klang doch vielversprechend. Die grosse Schwarzhaarige sah Runshak auffordernd an. "Na, das klingt als ob man sich dort mal umsehen sollte, was meint Ihr?"
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Darkskill

Re:Die Rückkehr
« Antwort #64 am: Mittwoch 20 Januar 2016, 22:34 »

Über den Rand seines Kruges hörte er wie Naveen den Kerl neben sich ansprach und sogar als ihren vermeintlichen Kontakt identifizierte. So verstohlen wie es ihm möglich war musterte er den Mann, der Beschreibung nach könnte er es wirklich sein, dafür hatte sich das Spitzohr einen anerkennenden Blick verdient.

Zorg klatschte unachtsam das Geld für die Biere auf die Theke direkt vor die Nase des Wirtes bevor er sich umdrehte und lässig mit dem Rücken an die Theke lehnte. Ihr Kontaktmann schien mehr mit Naveen zu reden weshalb er nur etwa die hälfte verstand, doch das schien eher unwichtig in Anbetracht des kommenden Ärgers.

Streit lag in der Luft und entlud sich rasend schnell über Elf, Ork und Mensch. Jemand schleuderte Zorg Oger an den Kopf der daraufhin ähnlich wie ihr Kontakt rot sah. Die Grünhaut baute sich streitlustig auf und ließ ein aggressives Grollen hören. Doch der Glatzköpfige Mensch war schneller und gab dem Streithahn seine Wohlverdiente Abreibung. An seiner Stelle traten zwei andere Menschen hervor.

Gerade als diese zum Schlagen ausholten, traf ein verirrtes Wurfgeschoss den Ork an der Schulter, dem Splittern nach ein Glas. Das wer der letze Funken um ihn explodieren zu lassen. So schnell wie es ihm wohl niemand zugetraut hätte stürzte sich Zorg vorwärts auf einen der beiden Männer zu. Wütend brüllte er dabei: "Oger können nicht Kochen!" . Der Angriff des Mannes ging vollkommen im Ansturm der Grünhaut unter, während sich die Faust des dicken Koches unbarmherzig auf sein Gesicht zubewegte.

-20 GM
AW 14
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Daranus

Re:Die Rückkehr
« Antwort #65 am: Samstag 30 Januar 2016, 12:39 »

                                                                                              Runde 7

Salis Im Wald (Myriel, Darius, Lyhke)  : Christoph wollte seinen Ohren nicht trauen. Von allen Dingen die er ihnen vorgeschlagen hatte, musste es ausgerechnet das sein. Er hatte sich bei diesen Idioten doch ohne hin nur beworben um seine Geliebte zu beeindrucken. Er hatte nie vor da aufzutauchen, geschweige denn gegen den König zu rebellieren. Tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Was würde wohl passieren wenn sie ihn erkennen, als der Feigling der nicht auf getaucht ist und dann auch noch in Begleitung von Lycanern. Andererseits was für eine Wahl hatte er schon? Entweder hier gefressen werden oder von den anderen als Verräter gevierteilt werden.
Also beschloss er das einzige was Sinn ergab er würde die Wölfe an den vereinbarten Ort bringen. Vielleicht hatte er ja Glück und sie brächten sich alle gegenseitig um. Das wäre ihm nur recht.
Doch gerade als er beginnen wollte zu antworten, fing dieses seltsame Wesen über ihm wieder an zu reden. Doch irgendwie ergab das alles keinen Sinn für ihn. Deshalb beschloss er wohl besser nur auf den anderen zu hören..
Als er dann endlich aufstehen konnte bestätigte er mit immer noch leicht zittrigen Beinen, das er die Gruppe zu dem vereinbarten Platz führen würde.
Auf dem Weg zu Lichtung gab es keine großen Vorfälle, was hätte auch schon passieren sollen, denn er war ja in mächtiger Begleitung.
Kurz bevor sie den gesuchten Ort betraten, atmete Christoph noch einmal tief durch. Doch wie sich raus stellte war niemand auf der Lichtung zu sehen.

(Einige Minuten zuvor)
Die vor Ort positionierten Rekrutierer warteten ungeduldig auf das eintreffen einiger Rekruten.
„Ich glaube nicht das sie uns so lange warten lassen, das ist eine absolute Frechheit.“
„Eins sag ich dir gleich, wenn die noch auftauchen erwartet sie die schlimmste erste Woche von allen.“
Da hast du recht, und ich werde dafür sorgen das auch wirklich keiner zu kurz kommt“

Plötzlich hielten die Wachen inne, als sie hörten wie es neben ihnen im Gebüsch raschelte.
Hervor traten zwei Gestalten. Einer von beiden hielt in seiner Hand eine Holzarbeiteraxt während der andere eine Mistgabel mit sich führte.
„Ihr zwei habt  euch ja mächtig Zeit gelassen. Glaubt nicht das wir das vergessen werden. Und außerdem was ist das mit euch Bauern und euren Mistgabeln ? Ach wie auch immer. Lasst uns los, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit.

                                                                     ~@~

Anun (Firtorkas)  : Lutz war ganz und gar nicht mit der Situation einverstanden, klar hatte der Drache einen Ring, und machte einen freundlichen Eindruck, doch war es immer ein großes Risiko mit Fremden zusammenzuarbeiten. Das er mit seinem Trupp unterwegs war machte die Sache nicht einfacher, schließlich musste er so auch noch auf diesen aufpassen.
Aber letzten Endes machte, das alles keinen Unterschied, der Drache war nun mal da, also konnte man ihn auch ruhig einsetzten.
So schickte Lutz ihn voraus, schließlich konnte er viel mehr Grund abdecken als sie.
Doch wollte Lutz nicht untätig herum stehen, so beschloss er dem Drachen in seine Richtung zu Folgen. Auch wenn sie ihn nicht wirklich verfolgen konnten, so konnten sie die Stellen untersuchen die, der Drache nicht von oben sehen konnte.
Es dauerte nicht lange, da hörte Lutz wieder die Stimme des Drachen in seinem Kopf. Doch er konnte nicht wirklich verstehen was er sagte. Irgendwas mit Menschen an einer Flussgabelung. Doch durch die schlechte Verbindung, missinterpretierte Lutz diese Kontaktierung als Notruf, des Drachen. So befahl er seinen Leuten so schnell wie möglich den Fluss zu verfolgen um so die Gabelung zu erreichen.

An der Gabelung

Ein Angehöriger der Schwarzen Sonne, unterhält sich mit einem Freiwilligen, während seine zwei Mitstreiter von den Baumkronen aus die Umgebung im Auge behalten. Beiden fällt sofort der Drache auf, der plötzlich über ihnen aufgetaucht war. Zuerst machten sie sich keine Sorgen darüber, was wollte ein Drache schließlich von ihnen. Doch dann bemerkten die zwei, dass dieser begonnen hatte über ihnen zu kreisen.
Dies war somit alles andere als ein angenehmer Ort geworden. So beschlossen die Späher das es Zeit wird hier auf zu brechen, bevor die Operation noch durch den Drachen gefährdet werden würde.
Gerade als der erste der Späher das Signal geben wollte, tauchte plötzlich der schwer bewaffnete Lutz mit seinen Kameraden an der Gabelung auf.

Lutz gestand sich selbst das er nicht erwartet hatte nur zwei Personen auf der Lichtung an zutreffen. Schließlich hatte der Drache ihm ein Notruf gesendet, aber wieso sollte dieser ein Problem mit einem Mann und einem Bauern haben. Gerade als er Begriff was vor sich ging, schnellten die ersten Pfeile durch die Luft. Zwar konnte Lutz schnell genug einen Schritt zur Seite machen, doch sein Kamerad Martin, hatte nicht so viel Glück. Ihn traf der erste Pfeil genau in die Schulter. Schnell Bildete Lutz und Markus einen Schutzwall vor ihm. Aber auch das war nicht von Erfolg gekörnt denn Lutz konnte noch immer nicht ausmachen von wo die Pfeile genau kamen, so wurde auch er von dem nächsten Pfeil am Knöchel verletzt.

Der Mann der den Bauern in Empfang genommen hatte, kam aus dem Stauen kaum mehr raus. Noch vor wenigen Sekunden, war das einzig interessante der Drache über ihnen, doch dann stürzten diese drei bewaffneten Kerle auf die Gabelung. Er brauchte einen Moment bis er erkannte, dass das Wappen auf den Schildern, das der Palastwache war. Doch wie sich herausstellte half ihnen das wenig, denn seine Späher hatten die Situation sofort wieder unter Kontrolle.
„ Seht ihr wir haben euch erwartet, unser Meister wusste das ihr kommen würdet. Und er hat uns genau gesagt wie wir euch behandeln sollen“.
Mit diesen Worten machte sich der Mann mit langsamen Schritten auf Lutz zu.
               
                                                                         ~@~

Salis (Asarra Runshak)  : Justus, hatte den Ork und die Amazone bewusst provoziert, schließlich musste er ja wissen mit wem er es zu tun hatte. Aber vor allem wollte er wissen aus was für einem Holz dieser Ork geschnitzt war.
Justus musste zu geben das die Antwort des Orks ihn sehr beeindruckte. Dieser Hauptmann von Nuru war wirklich furchtlos, genau wie man ihn beschrieb. Doch leider blieb nicht viel Zeit um sich darüber weiter Gedanken zu machen, denn als der Ork seinen Grund für die Anreise ansprach, blieb keine Zeit mehr für Spielchen. Sollte das wahr sein, was Der Hauptmann aus Nuru sagte, würde die Situation von hier aus nur noch schlimmer werden. Wenn sich die Kunde bereits bis nach Nuru durchgeschlagen hatte, könnte all dies sehr schnell sehr hässlich werden. In Justus Augen blieb keine Zeit mehr zu verlieren. Er brauchte sofort mehr Männer im Einsatz, und vor allem mussten diese Lycanern sofort gefunden werden, bevor sie Kontakt mit den Rebellen aufnehmen konnten.

„ Hauptmann Runshak das sind mehr als beunruhigende Neuigkeiten. Sollten sich diese Behauptungen als wahr erweisen, könnte das Königreich vor einer größeren Krise stehen als wir vermuten haben“.Justus setzte seine Stirn in große Falten. Die neuen Fakten waren so Besorgnis erregend das es für einen Moment zur vollständigen Stille im Raum kam.
Doch noch bevor der Hauptmann wieder seinen roten Faden finden konnte, stürmte ein Mann in das  Zimmer verfolgt von Max und Winfried.

„Ihr müsst mir zu hören!“ sprach der Mann hektisch. „Ich habe sie gesehen, bitte ihr müsst mir glauben. Sie treffen sich hier in der Nähe im Wald. Sie haben meinen Sohn mit ihren ekligen Lügen verpestet. Bitte Sir bitte ihr müsst ihn retten. Jemand muss etwas unternehmen.“

Justus war etwas erstaunt über den Vorfall doch das lies ihn nicht aus der Fassung bringen. Doch der Mann hatte recht sollte das stimmen dann mussten sie sofort Handeln.

„Hauptmann und Asarra ihr nehmt Max mit und lasst euch von dem Mann in den Wald führen!, Winfried du machst dich sofort auf den Weg nach Drachenauge und verlangst Verstärkung, und wage es nicht ohne solche wieder zu kehren.“

Der Mann atmete erleichtert auf. Endlich wurde er gehört. Doch es gab keine Zeit zu verlieren.
„Ihr drei habt den Hauptmann gehört lasst uns aufbrechen bevor sie mit meinem geliebten Sohn verschwunden sind.“ Der Mann schaute besonders Asarra mit erwartungsvollem Blick an.

                                                                      ~@~

Ados (Naveen, Zorg) : Das Chaos in der Taverne hatte seinen Höhepunkt erreicht. Flaschen und Stühle waren kaum noch in heiler Form zu finden. Der Haarlose Mann versuchte sein bestes in dem Gedränge nicht unterzugehen. Immer wieder warf er mit Schlägen um sich ohne genau zu wissen nach wem er eigentlich schlug. Doch plötzlich und ohne Vorwarnung kam es zu einem so lauten Ausruf, dass man ihn ganz klar in der gesamten Taverne hören konnte, wenn man denn zugehört hätte. Alles was Ralf jedoch verstand war irgendetwas über Oger und kochen. Doch noch bevor er sich wirklich einen Reim darauf machen konnte, segelte bereits eine Gestalt mit sehr flacher Nase an ihm vorbei. Als er sich um drehte um zu sehen was gesehen war, sah er den vollkommen rasenden Ork, der augenscheinlich seine Fassung verloren hatte. Aber auch der Elf hatte seinen Angreifer nur wenige Sekunden später kampfunfähig gemacht.
Als die restlichen Besucher der Kneipe dies mitbekamen, wurde es auf einmal sehr Ruhig. Ralf sah seine Chance. Wenn sie hier lebend raus wollten, dann jetzt.
„Los ihr zwei verrückten, wir sehen zu das wir Land gewinnen, bevor sie den Schock überwunden haben. Folgt mir zu unserem Haus und kann bitte jemand meinen Kameraden dahinten aus der Ecke mitnehmen?“
Mit diesen Worten machten sich Ralf mit schnellen Schritten aus der Bar und Richtung des Hofes auf dem sie lebten. Er war sich sicher die Zwei würden ihm folgen, auch wenn er nicht wirklich zurück schaute.
Am Hof angekommen machten Ralf und sein Kamerad den Ofen an um etwas Licht und wärme in das Haus zu bekommen. Dann sprach Ralf zu dem, der seinen Begleiter aus der Taverne mitgenommen hatte.“ Sei doch so gut und lege ihn da auf das Bett, ich glaube nicht das Gustav vor morgen wieder aufwacht. Danke das ihr ihn da raus geholt habt. Aber kommen wir nun zum Ernst der Lage. Elf du hast einen Ring vom ersten Berater des Königs? Wie kommst du an einen solchen und warum bist du so lebensmüde ihn mir mitten in einer Bar zu zeigen, wo mehr als nur ein Königsfeind auf dich lauern könnte. Mal ganz davon abgesehen das du unsere Tarnung hättest damit auffliegen lassen können? Wie auch immer sagt mir was hier vor sich geht, ich habe schließlich einen wichtigen Auftrag und kann mich nicht ewig damit herumschlagen" . Ralfs Ton war angestrengt und sehr angespannt. Schließlich hatte er noch keine Resultate und eine weitere Chance darauf wurde durch diese zwei Gestalten gerade lautstark zu Nichte gemacht.
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Myriel

Re:Die Rückkehr
« Antwort #66 am: Mittwoch 03 Februar 2016, 17:20 »

Sie hatten Glück, das sie einen echten Lykaner dabei hatten. Lykhe war deutlich besser darin, die Spuren zu erschnüffeln als sie es selbst je gewesen wäre. Bei Darius war die Druidin sich da nicht sicher, aber sie vermutete das eine Drachennase auch nicht die Leistung brachte, wie es die eines Wolfes tat. Er plapperte zwar für ihren Geschmack deutlich zu viel, aber wenn sie an Serafina dachte schien es zumindest für die jüngeren Artgenossen dieser Rasse nicht gerade untypisch zu sein. Lykhe schnupperte also los und führte sie von der Lichtung fort. Ihren „Gefangenen“ nahmen sie vorerst mit, vielleicht konnten sie ihn den Rebellen als „Geschenk“ überreichen.

Es dauerte tatsächlich nicht lange, bis sie vor sich eine kleine Gruppe Männer wahrnahmen. Das mussten die gesuchten Rebellen sein. Endlich kamen sie ein Stück voran – dachte die Druidin zumindest im ersten Moment. Denn im zweiten, als die Männer bemerkten, dass drei Lykantrophen auf ihrer Fährte unterwegs waren, drehten sie sich um und stürmen auf die ungleichen Gefährten los.

Die Schwarzmagierin reagierte auf den Angriff relativ gelassen. Die Männer zu töten war im Augenblick keine Option, schließlich brauchten sie sie um irgendwie an ihren Anführer heran zu kommen. Also kam nur in Frage sie außer Gefecht zu setzen ohne sie umzubringen – wobei Myriel kurzzeitig daran dachte wenigstens einen von ihnen zu opfern um ihre Macht zu demonstrieren, den Gedanken dann aber wieder verwarf. Es machte sich vermutlich nicht sehr gut die Männer von jemandem zu töten, bei dem man sich einschleichen wollte. Also wartete die Druidin in aller Seelenruhe ab, bis die Rebellen auf etwa 20 Schritte an sie heran gekommen waren um dann ihren Zauber zu beschwören. Hier, im Wald, hatte sie keine Schwierigkeiten damit passende Samen im Boden zu finden, und obwohl sie in verwandelter Form war, gelang ihr der erste Zauber auf Anhieb. Eine armdicke Ranke schoss aus dem Boden hervor und schlang sich um die Beine des ersten Angreifers, wuchs in Windeseile an seinem Körper empor und wickelte ihn ein wie eine Roulade.

Der zweite Magieschub der Druidin verpuffte in der Luft, als das gewählte Samenkorn einfach aufplatzte und in tausend Teile zerbrach. Doch der dritte und vierte Samen den sie wählte, war hervorragend geeignet für ihre Magie. Ebenso schnell wie beim ersten Mal wuchsen plötzlich zwei weitere Ranken aus dem Boden und stoppten die Angreifer bevor sie sie überhaupt erreichen konnten. Myriel dirigierte ihr Wachstum mit einer Pfote, wickelte die Körper in den Gewächsen ein und ließ zuletzt eine Schlinge um ihren Hals wachsen. Dann verzogen sich die Lefzen der Wölfin zu einem spöttischen Grinsen. War das alles, was die Rebellen zu bieten hatten?

3 x Rankenkerker, AW 20  Manakosten 12
- 4 Mana für missglückten Rankenkerker
 
« Letzte Änderung: Samstag 06 Februar 2016, 14:54 von Myriel » Gespeichert
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Dyrksen

Re:Die Rückkehr
« Antwort #67 am: Donnerstag 04 Februar 2016, 10:23 »

Lykhe war der Duftspur gefolgt, bis sie allmählich den Träger der Stiefel eingeholt hatten. Es waren fünf Männer, wie Lykhe feststellte. Drei davon rochen nach Feuer, Leder, Stahl und Schweiß und noch einigen anderen Zutaten  - kurz und gut, sie rochen nach Ärger. Und die zwei anderen rochen nach Erde, Holz, Stall und Haferbrei, also nach Arbeit auf dem Land.
Und als die Gruppe dann in Sicht kam, war auch klar, wer von denen die Dorfbubis darstellten. Das waren die beiden Kerle in Bauernkleidung mit der Axt und der Heugabel. Und so war es auch wenig verwunderlich, dass die anderen drei als Erste lostürmten, um sich auf die Gruppe der Lykantrophen zu stürzen. - Wobei, Lykhe war schon verwundert. Denn er ging ja davon aus, dass sie ebenfalls Aufrührer waren und als solche hätten sie doch eigentlich zusammen halten sollen, hätte er gedacht.

Aber ohne Vorwarnung griffen die besser Ausgerüsteten an und verfingen sich kurz danach in irgendwelchen Schlingpflanzen, die wie von Zauberhand geführt aus dem Boden schossen. Whau! Lykhe war davon mindestens ebenso überrascht, wie die drei Kerle.
Aber die beiden Bauern wollten offenbar trotzdem nicht so schnell kleinbei geben. Anstatt die Waffen hinzuwerfen und um Schönwetter zu betteln, wie es Lykhe an ihrer Stelle wohl getan hätte, hielten sie weiterhin die Waffen angriffsbereit nach vorn.
Lykhe sah sich kurz zu seinen Gefährten um. Zwar waren sie kein eingespieltes Jagdrudel, aber offenbar war die Situation auch so klar. Wolf Myriel machte eine Geste, als ob sie die drei Verstrickten selber in den Pfoten hielt, (Beeindruckend!) und Wolf Darius nickte kurz in Richtung Lykhe und dann in Richtung des Mistgabel-Burschen, so dass Lykhe klar war, was er nun zu tun hatte.

Ohne zu zögern sprang er vor und landete mit erhobenen Pranken kurz vor dem Bauern. Doch anstatt sich frontal auf ihn zu werfen, packte er die Forke kurz hinter der Gabel am Stiel und riss sie mit einem Ruck beiseite. Sie wollten die anderen ja nicht umbringen, sondern sich ihnen anschließen. Wie das jetzt genau funktionieren sollte, darum musste sich wohl jemand kümmern, der schlauer war als er.

AW 7 zum Entwaffnen.
« Letzte Änderung: Donnerstag 04 Februar 2016, 23:11 von Dyrksen » Gespeichert
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Firtorkas

Re:Die Rückkehr
« Antwort #68 am: Sonntag 07 Februar 2016, 19:52 »

Erst als dieser Leutnant Lutz durch den Rand des Waldes brach, erkannte Firtorkas, dass er mit dem offensichtlichen Anfänger im Umgang mit der Gedankensprache zu intensiv umgegangen war. Denn so wie der königstreue Naka Duskeal da herausgestürmt kam, hatte er den Hinweis des Drachen wohl eher als Alarm wahrgenommen. Aber nun war es zu spät, um dies ohne größere Belssuren zurechtzubiegen. Offensichtlich hatte der Feind Bogenschützen postiert, aber wo genau sich diese befanden, konnte der Feuerdrache von oben nicht sehen. Dafür sah er den scheinbaren Anführer der Gegner umso besser und somit auch, dass dieser wohl gegen den bereits durch einen pfeil verletzten Lutz vorgehen wollte. Soweit käme es noch, dass dieser Lutz in Obhut des Drachen umkam, weswegen Firtorkas sich auf diesen Anführer der Schwarzen Sonne hinabstürzte.

Groaaarrr! Ich bin dein Gegner, Erdenwurm!

Allerdings war auch hier noch etwas Geäst im Weg. Selbst wenn dieses ihm aufgrund der dicken Schuppen kaum etwas anhaben würde, bremte es ihn doch leicht ab, weswegen der Sturzangriff nicht ganz so heftig ausfiel wie gedacht.


AW 30 auf Truppführer der Schwarzen Sonne
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Naveen

Re:Die Rückkehr
« Antwort #69 am: Montag 08 Februar 2016, 15:29 »

Man konnte nicht behaupten, dass Naveen Gewalt verabscheute. Nein, Gewalt war oftmals das einzige Mittel zum Zweck und das wusste der Elf. Er hatte keine Skrupel das Schwert zu führen, wenn es denn sein musste.

Was der Elf allerdings aufs tiefste verabscheute, war Gewalt gegen IHN! Rasend schnell entwickelte sich alles.
Ralf schrie, ein fremder schrie, jeder schien zu schreien! Dann die Flasche, schnell und hart traf sie den Elfen an der Stirn und sofort platzte die Haut über seiner linken Augenbraue auf und ein Schwall roten, warmen Blutes ergoss sich über Naveens Gesicht

Dennoch war es diesem Umstand geschuldet, dass Naveens Nase dabei heil blieb. Denn durch die Wucht der Flasche und das Blut wurden die Knie des Elfen weich und er sank unrühmlich auf den Boden. Über ihm ging die Schlägerei weiter. Naveen bekam nicht mit, wer oder wie viele sich gegen Ralf und Zorg stellten. Er musste sich zunächst einen Augenblick lang sammeln.
Dann jedoch, als einer der Angreifer in Schrittweite standen, tat er was getan werden musste. Er nahm den Unterschenkel des Fremden mit seinen Schenkeln in die Schere und brachte den Kerl zu Fall. Blitzschnell saß er auf ihm, fand einen Nervenpunkt und schickte den Mann mit einem gezielten Schlag ins Land der Träume.

Es wurde ruhiger um ihn herum und Naveen rappelte sich langsam wieder auf. Dann hörte er Ralf rufen.

"Sollen wir den Kerl da etwa schleppen?" Fragte er Zorg  entrüstet und blickte auf Gabriel.
"Du die Arme, ich die Füße?" Schlug er dann vor, während er sich mit dem Ärmel das Blut aus den Augen wischte.


Es dauerte etwas, bis die Männer an dem Hof angelangt waren. Nie und nimmer würde der Elf es zugeben, aber er war geschafft. Der Schlag auf den Kopf hatte ein Pochen ausgelöst, das nicht mehr enden wollte. Die Füße taten ihm weh, sein Magen knurrte und eigentlich hatte er gar keine Lust mehr hier irgendwem irgendwie zu helfen.
Die Hand an der Stirn setzte er sich auf die nächstbeste Sitzgelegenheit.

"Was denkt ihr denn, wen Rasul Abdanal schickt? Sicherlich niemanden, den diese Wilden sofort als Königstreue wittern."
Er rieb sich über die Stirn. Die Wunde war versiegt, sie konnte nicht tief gewesen sein.

"Ich habe nicht umsonst versucht, euch den Ring dezent zu zeigen. Was sollte ich denn sonst tun? Euch zu einem Stelldichein bei den örtlichen Latrinen bitten? Ich glaube kaum, dass das meinen Zustand merklich besser getan hätte."
Schlafen.. schlafen wäre jetzt toll, dachte Naveen bei sich und sah zu Zorg herüber.

- 2 LP
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Runshak

Re:Die Rückkehr
« Antwort #70 am: Dienstag 09 Februar 2016, 00:00 »

Den Sorgenfalten nach zu urteilen hatten Runshaks Worte die erhoffte Wirkung. Manche Leute mochten so etwas zwar eine Lüge nennen, aber genau genommen waren es Fakten. Einer der Lykaner war schließlich Herrin Myriel. Und sie hatte ja angeblich einen Lieferanten, der sie mit Material aus Taros versorgte. Im weitesten Sinne hatte der Ork also die Wahrheit gesagt, wenn man ein paar Details vernachlässigte. Naja, der letzte Teil war ein bisschen gelogen. Aber immerhin konnte der Nuruer Hauptmann sich so Justus Unterstützung sichern.

Plötzlich unterbrach ein Fremder die Besprechung. Ein aufgebrachter Mann mittleren Alters stürmte ins Zimmer und verlangte angehört zu werden. Angeblich wusste er, wo sich die Rebellen trafen und bat die Anwesenden, seinen fehlgeleiteten Sohn zu retten. „Natürlich.“ antwortete Runshak auf Asarras Frage. Mit dem Soldaten Max als Verstärkung ließen sich die beiden daraufhin in den Wald führen.

Bereits nach kurzer Zeit im Wald stießen die Krieger auf frische Spuren von Menschen und Lykanern. Der Fremde wies darauf hin, dass diese Spur zum Treffpunkt der Aufständischen führte. Da es nun nicht mehr nötig war, geführt zu werden, schickte Runshak den Mann weg und näherte sich mit seiner Gruppe dem Ziel. Kurzzeitig dachte die Grünhaut, Kampfgeräusche gehört zu haben. Deshalb versuchte er Darius über die telepathische Verbindung zu kontaktieren. „Darius? Hört Ihr mich. Asarra und ich sind scheinbar gerade  auf dem Weg zu Euch. Gibt es irgendwelche  Neuigkeiten?“
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Amarok

Re:Die Rückkehr
« Antwort #71 am: Dienstag 09 Februar 2016, 16:23 »

Für Amarok war seine momentane Aufgabe nicht besonders aufregend. Myriel konnte er aus mehreren Gründen nicht ihre Position streitig machen und Lykhe war offenbar ein ganz einzigartiger Charakter. Der Wolf stand Serafina in nichts nach was sein Mitteilungsbedürfnis anging, aber er machte sich immerhin nützlich und half ihnen zwischen all dem Grün eine brauchbare Fährte zu finden.

In diesem Sinne achtete er einfach auf die Umgebung, sowie den Menschen den sie zuvor gefangen hatten, denn der Treffpunkt auf der Lichtung war zwar leer gewesen, aber einfach gehen lassen konnten sie ihn im Moment auch nicht. Proteste von seiner Seite ließen sich mit einem Knurren abwürgen, was ihm nur Recht war...

Die Rebellen selbst waren wenig aufgeschlossen gegenüber ihrem Vorhaben sich ihnen anzuschließen, denn sie griffen an, sobald sie in Sichtweite kamen. Amarok gab Lykhe ein Zeichen sich um einen der Verbliebenen Menschen zu kümmern, nachdem Myriel die Offensive der drei ernsthaft bewaffneten im Keim erstickt hatte und er selbst warf sich auf den anderen Mann. Es war schon fast zu einfach, aber ein Bauer war nun mal kein Soldat, entsprechend leicht ließ er sich entwaffnen und fand sich schnell mit dem Rücken auf dem Boden wieder.

"Bleib wo du bist, wenn dir deine Kehle lieb ist.",  knurrte Amarok mit gebleckten Zähnen, was sowohl für den Mann am Boden als auch für ihren menschlichen Begleiter galt.

AW 40 (Bloß zum Entwaffnen)
« Letzte Änderung: Dienstag 09 Februar 2016, 16:26 von Darius » Gespeichert
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Asarra

Re:Die Rückkehr
« Antwort #72 am: Donnerstag 11 Februar 2016, 18:14 »

Asarra mochte Justus nicht. Je länger sie in diesem Raum stand, desto bewusster wurde ihr dieser Umstand. Nicht nur dass der Hauptmann sich die Frechheit heraus nahm ihre Befehle und somit ihre Fähigkeiten anzuzweifeln, nein, er begann auch noch, den orkischen Hauptmann und sie selbst herumzukommandieren. Ihre stoische Miene versteinerte, der Blick aus den blauen Augen wurde eiskalt. Der Feuerbart sollte sich mal nicht so aufspielen, taktisches Genie hin oder her. Bisher hatte er noch keine Erfolge zu vermelden, noch dazu war er zwar Hauptmann, aber bei der Palastwache. Eigentlich hatte er ihnen nichts zu sagen. Absolut gar nichts.

Dennoch hielt die Amazone fürs Erste ihren Mund. Wenigstens kriegten sie nicht wieder den Vollidioten von Kämpen ab. Auf dem Weg zu der Stelle, die ihnen der Dorfbewohner zeigen wollte, stellte sie dem Mann einige Fragen.
"Du hast gesagt dein Sohn wurde angeworben? Wann? Wie lange ist er schon weg? Hast du die Kerle selbst mal gesehen? Wie konnten sie überhaupt mit ihm in Verbindung treten? Was versprechen sie den Jungen überhaupt?"

Bei besagtem Schauplatz angekommen schickte Runshak den Dörfler heim. Die Amazone war froh, schliesslich wäre er nur ein Hindernis falls es tatsächlich zu einem Kampf kam. Oder sie die Lykaner trafen. Was dann geschah, war fraglich. Schliesslich hatten sie den Kämpen dabei, der auch nichts wusste oder davon wissen sollte.

Bald darauf drangen Kampfgeräusche an ihre Ohren und sie entrollte die klirrende Kettenpeitsche. "Kämpe, lockert eure Waffen, das könnte interessant werden."
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Daranus

Re:Die Rückkehr
« Antwort #73 am: Freitag 12 Februar 2016, 01:28 »

                                                                                              Runde 8

Salis Wald( Myriel, Darius, Lykhe)  : Die Rekrutierer wahren gut auf ihre Aufgabe vorbereitet worden. Auch wurden sie darauf hingewiesen das es, zu jedem Zeitpunkt zu einem Angriff der Wachen des Königs kommen könnte. Aus diesem Grund waren sie auf so ziemlich alles gefasst was, dieser Auftrag ihnen entgegen werfen würde. Zu mindestens waren sie alle davon fest überzeugt. Jedoch konnte keiner von ihnen damit rechnen was ihnen passieren sollte, nach dem sie die beiden Bauern an jenem Tage zur ihrem Lager eskortierten.
Zu erst hielt er es für einen Fuchs oder sonstiges Getier. Doch als die Geräusche immer näher kamen, machte er sich und seine Männer zum Kampf bereit.
„Ich bin mir sicher ihr habt das auch gehört macht euch bereit für was auch immer da auf uns zu kommt. Und ihr da Bauern. Jetzt könnt ihr zeigen was in euch steckt.“
Dann gerade als sie sich für einen Kampf bereit gemacht hatten, gegen die Truppen des Königs, erschienen drei Lycaner vor ihnen. In einer Kurzschluss Reaktion auf das Paradoxe Bild, und die Angst vor diesen Wesen, begannen sie sofort auf sie los zu Stürmen.
Allerdings kamen sie nicht weit. Die drei  bewaffneten Rekrutierer wurden völlig überrascht, von der Fähigkeit eines der Wesen Magie zu wirken. So kamen es das keiner der drei es schaffte den aus dem Boden wachsenden Ranken zu entkommen.
Die Bauern die sie dabei hatten standen nur daneben Starr vor Angst, als die beiden Anderen auf sie los gingen. Dem ersten wurde mit einem Ruck die Forke aus der Hand gerissen der zweite fand sich, ohne große Gegenwehr auf dem Rücken wieder, nach dem er angegriffen wurde.
Starr vor Angst brachten sie kein Wort hervor und beteten leise in sich hinein das ihr Leben heute verschont bliebe.
Der Anführer der Rekrutierer hingegen hatte mehr als nur ein paar Worte zu verlieren und die meisten waren nicht die nettesten.“ Was ist das für ein elender Trick ihr Bestien seit wann könnt ihr Magie wirken, und warum habt ihr uns nicht schon längst getötet? Was auch immer ihr wollt vergesst es. Wartet nur bis ich hier raus komme dann, werde ich euch, euer dreckiges floh verseuchtes Fell über die Ohren Ziehen“ . Während seiner andauernden Wutrede, versuchte er und seine Kameraden sich immer wieder aus den Ranken zu winden und wie es schien zeigte es langsam Erfolg.

                                                                                        ~@~

Anun (Firtorkas) : Der Truppführer machte sich langsam, mit einem breiten Grinsen auf den Weg zu Justus. In seinen Gedanken malte er sich schon genau aus was er dem einfältigen Soldaten alles antun würde, als er Plötzlich ein lautes Groaaarrr! über sich hörte. Das konnte nur eins bedeuten dieser vermaledeite Drache machte sich daran ihn anzugreifen. In letzter Sekunde schaffte er es gerade noch dem Angreifer aus zu weichen, so das ihn nicht die volle Kraft des Angriffes treffen konnte. Doch als er sich zum Kampf bereit machen wollte musste er voll Wut feststellen das sein linker Arm in Mitleidenschaft gezogen worden war.
„ Das werde ich dir heimzahlen du dämliches Schuppenvieh.“  Mit diesen Worten machte sich der Truppenführer zum angriff bereit und stürmte auf den Drachen los.

Lutz nutzte die Aufregung um die Schützen in den Baumkronen aus findig zu machen. Weit konnten sie nicht sein dafür waren die Wald zu dicht. Es dauerte nicht lange bis er einen der Beiden gefunden hatte. Doch der zweite schien einfach nicht auffindbar zu sein.
„ Martin sieh zu das du Markus in Sicherheit bringst, ich werde mich mit dem Drachen um die hier kümmern, komm so schnell zurück wie du kannst hast du das verstanden?“
Martin nickte nur kurz und machte sich daran Markus aus der Gefahrenzone zu schleppen. Lutz machte sich in der Zeichenzeit daran, Dem Drachen wenigstens eine Gefahr von den Schuppen zu halten.
„Herr Drache ich konnte einen der Schützen aus machen, er befindet sich auf Sieben Uhr ihnen aus. Ich werde mich um ihn kümmern seinen sie dennoch auf der Hut“. Lutz hoffte das er damit die Aufmerksamkeit der Schützen auf sich lenken konnte, so das der Drache sich in Ruhe mit dem Truppenführer auseinander setzten konnte.

                  
                                                                                  ~@~

Ados (Naveen, Zorg) :  Ralf war sichtlich Überrascht, über den doch sehr genervten Ton des Elfen. Er hatte mit vielem gerechnet aber nicht das. Wobei jedoch jeder übliche Charakter gleich angegriffen gewesen wäre, erwarb sich der Elf damit ein gutes Stück Respekt bei Ralf.
Ist ja schon gut Elf, ich bin ja froh das überhaupt jemand gekommen ist um uns zu helfen, denn es sieht hier wirklich nicht gut für uns aus. Ständig werden neue Leute rekrutiert. Und wir haben immer noch nicht den leisesten Schimmer wo und wie und wer die ganze Sache eigentlich durch zieht. Deswegen waren wir heute Abend auch in der Bar. Wir haben versucht die Verantwortlichen auf uns Aufmerksam zu machen. Aber leider habt ihr zwei geschafft den ganzen Laden gleich ganz auf zu räumen. Aber es war ja nicht wirklich eure Schuld. Die Frage ist allerdings jetzt wie geht es weiter ? Wie kommen wir an diese Verdammten Rekrutierer ran? Ich nehme nicht an das einer von Euch beiden eine Idee hat?“  Ralf sah die beiden Gestalten die er mit auf den Hof gebracht hatte lange erwartungsvoll an. Als ihre Unterhaltung plötzlich von einem Klopfen an der Tür unterbrochen wurde. Gerade als Ralf sich erhob uns nach zu schauen wer da wohl auf sie wartete, bemerkte er wie ein Brief unter der Tür hindurch geschoben wurde. Schnell begann er sich auf den Weg zu Tür zu machen, doch als er sie öffnete war niemand mehr zu sehen. Was andre auch daran lag das es mittlerweile Fortgeschrittene Nacht war und man ohne hin nicht mehr viel sah.
Als er wieder zurück an seinen Platz kam, mit dem Brief in seiner Hand, begann er ihn ohne große Worte zu verlieren vor zu lesen.

„ Wenn ihr den König wirklich so sehr hasst wie wir, dann trefft uns an dem folgenden Ort“
darunter war eine Karte gezeichnet die sie wohl zu diesen Leuten bringen sollte.


Nach einer kurzen Pause stellte Ralf die einzige Frage die ihm dazu einfiel.
„Was haltet ihr davon?“

                                                                                                                ~@~

Salis( Runshak, Asarra) : Max war nicht gerade begeistert von der Vorstellung mit den beiden Besuchern und dem alten Mann den Wald nach Lycanern ab zu suchen, die nichts besseres zu tun hatten als seines gleichen zu zerfetzen, allerdings hatte er nun wohl kaum eine Wahl. So machte er sich mit der mutigsten Mine die der spielen konnte auf den Weg. Unterwegs hatte die Amazone einige Frage an den alten Mann.Doch zu dem Unglück der Truppe hatte er Mann kaum eine Antwort auf diese. Denn wie es schien war alles was der Junge hinterlassen hatte eine Art Abschiedsbrief in dem er, erklärte das er sich der Schwarzen Sonne anschließen würde, aber man solle sich keine Sorgen machen er wäre nicht alleine aufgebrochen.
An der Stelle angekommen wo der Mann die Situation beobachtete hatte, trafen sie zu Max Erleichterung niemand vor. Zu dem viel ihm noch ein weiterer Stein vom Herzen als der alte Mann nach dem er sich Entschuldigt hatte das er nicht hilfreicher sein konnte wieder auf den Heimweg machte. Schließlich musste er so nur noch auf seinen eigenen Hinter achten. Doch gerade als Max durchatmen wollte, konnte auch er Geräusche in der Nähe war nehmen, die nichts anders als einen Kampf bedeuten konnten. Seine Befürchtung wurde bestätigt als ihn Asarra dazu aufforderte sich zum Kampf bereit zu machen.
„ Was habt ihr denn vor ? Sagt jetzt bloß nicht das wir einfach da hin marschieren und uns mit den Lycanern anlegen? Ich meine ihr habt doch sicher einen Plan oder so was richtig ? “ 
« Letzte Änderung: Freitag 12 Februar 2016, 01:29 von Daranus » Gespeichert
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Amarok

Re:Die Rückkehr
« Antwort #74 am: Sonntag 14 Februar 2016, 15:24 »

Ein letztes warnendes Grollen kam zwischen seinen gefletschten Zähnen hervor, dann rückte er ab von dem Bauern, stand wieder auf und drehte sich halb zu Myriel in ihrer Lykangestalt. Diese machte jedoch keine Anstalten auf die Worte des Menschen zu antworten, ebenso wie Lykhe einfach auf den anderen Bauern aufpasste. Also blieb es wohl an ihm hängen den nächsten Teil ihres Schauspiels aufzuführen. Seine Ohren zuckten kurz bestätigend und er zeigte ein wenig von seiner Kehle, dann wand er sich zu den Gefesselten um.

Der große Drachenwolf musterte sie für einen Moment kalt, dann begann er mit einer knurrenden Stimme. "Wir sind nicht hier um euch zu töten, Mensch, sonst wären eure Kehlen längst zerfetzt. Wir sind Teil der Wilden Jagd und an eurem Plan interessiert den König zu töten."

Kurz und knapp, ohne große Worte. Wölfe waren nicht dafür berühmt lange herumzureden, sondern kamen zum Punkt. Der Uringeruch in der Luft machte die Sache auch nicht angenehmer, nachdem sich einer der Bauern eingenässt hatte.

"Wenn der König stirbt ist uns allen geholfen. Also lasst diesen Unsinn... oder wollt ihr lieber der Wilden Jagd beitreten?"  Seine Augen funkelten gefährlich und er zeigte wieder seine scharfen Reißzähne, als er einige Schritte auf die Gefesselten zutrat, wobei er einmal auf den Bauern am Boden trat. Schließlich stand er Schnauze an Nase mit dem Anführer und grollte. "Was soll es also sein? Tod, Hilfe oder die Ehre uns beizutreten?"
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