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  Krieg oder Frieden
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   Autor  Thema: Krieg oder Frieden (Teil 1) (Gelesen 1904 mal)
Darius

Re:Krieg oder Frieden
« Antwort #150 am: Freitag 02 September 2016, 23:31 »

Den richtigen Weg zu finden war in dieser Umgebung gar nicht einfach, zumal es mittlerweile recht dunkel war und nur etwas Mondlicht - und war das an sich nicht schon bemerkenswert, wenn man bedachte wo er sich gerade befand und was dieses Licht eigentlich sein sollte - seinen Weg erhellte, was die Sache nocht etwas komplizierter machte. Diesem ungewohnt starkne Geruchssinn folgend verließ er sich daher auf das prickelnde Gefühl des Verdes um nicht in eine Wand zu rennen und kam so bald zu einem See.

An sich war dies kein Hindernis, aber was alles von diesem See echt und was nur eine Illusion war konnte er nicht erkennen. Ein kurzer Flug brachte ihn hinüber, denn trotz der Ungewissheit zog er es vor zu fliegen, als durch ein Gewässer zu schwimmen, dessen Bewohner er nicht kannte und im Moment auch nicht kennen lernen wollte. Der Richtige Steg offenbarte sich anhand des Geruches und führte ihn, nach einer sanften Landung, weiter auf dem Pfad Richtung Süden, bis das Prickeln des Verdes ihm anzeigte, dass er nicht weiter geradeaus gehen konnte. Rechts konnte er einen Wald ausmachen, links schien es weiter zu einer Brücke zu gehen.

Der rechte Weg roch weniger stark nach Myriel, zudem hatte er eine ungute Vorahnung, was diesen betraf, weshalb er sich nach etwas schnüffeln für den anderen Weg entschied und den Wald hinter sich ließ. Die Brücke entpuppte sich als sehr eng und das Verde prickelte unangenehm stark auf seinen Schuppen, als er sich so nahe an der Barriere vorbeischob. Erleichtert schnaufte er, sobald er diesen Part hinter sich gelassen hatte und gewahrte nun, dass der Pfad in ein Tal abfiel, welches einen recht üppigen Waldbewuchs im Licht des Mondes offenbarte. Die Luft durftete herrlich und intensiv, überlagerte jedoch nicht den erdigen Geruch von Myriel. Einige Augenblick blieb er stehen um diese fremde Umgebung auf sich wirken zu lassen. Wie oft war man schon in fremden Welten unterwegs?
Neugierig sog er die Gerüche der Pflanzen ein und sah sich um... was ihm wohl rettete, da er nicht sofort in das Dickicht gegangen war, um der Fährte der Druidin weiter zu folgen, sondern die Gefahr in Form eines Schwarms von, ja was eigentlich? Der Geruch war tierisch, aber diese Sorte an Vögeln kannte er nicht mit den langen Schwänzen. Die Tiere machten ihre Absicht allerdings unmissverständlich klar.

Dies konnte er natürlich nicht zulassen und er verteidigte sich. Mit einem Grollen schnappte er vor und bekam einen der Vögel zu fassen, der kurz darauf in seinem Rachen verschwand. Die scharfen Schnäbel prallten von seinen Schuppen ab und seinen Klauen fiel der nächste zum Opfer. Eigentlich brauchte er nur auf seine Flügel und seine Augen zu achten. Für den Rest waren sie zu schwach und er überlegte, ob er einfach weiterziehen sollte, während weitere Kreaturen auftauchten um die Gefallenen zu ersetzen...

AW 42, 45, 43, 46, 42

VW 14, 18, 19, 17, 16
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Fjalladis Radran

Re:Krieg oder Frieden
« Antwort #151 am: Sonntag 04 September 2016, 19:19 »

Der Heilungsprozess erwies sich erwartungsgemäß als sehr zäh und ließ sich, obwohl der Elf durchaus fähig zu sein schien, kaum mit der eleganten Beiläufigkeit vergleichen, mit der Heilkundige wie Landolin oder Christian in Dragonia einen solchen Patienten wohl hätten kurieren können. Dafür strahlte der Elf trotz der spürbar in der Luft liegenden Spannung eine große Ruhe aus und seine Konzentration blieb auch ungeachtet der immer weiter fortschreitenden Zeit ohne Minderung. Eine ganze Weile beobachtete Fjalladis den Prozess aufmerksam, doch da sie nicht wirklich von Nutzen sein konnte, glitt sie irgendwann aufrecht sitzend in einen zwar wachen, doch kräfteschonenden Zustand, der der Meditation nicht ganz unähnlich war und der ihr wohl für diese Nacht den Schlaf würde ersetzen müssen.

Als Shie’lljardions sie ansprach, kehrte wieder Leben in ihren Blick zurück und sie erhob sich ein wenig steif.

„Nicht ich habe ihn gerettet, sondern die Tränke und Eure hingebungsvolle Behandlung. Nur selten habe ich je einen so höchst umsichtigen Heiler erlebt.“
Sie deutete als Zeichen ihrer Hochachtung eine leichte Verbeugung an, doch auch eine Spur von Sorge lag in ihrem Blick, als sie den trotz seines Lächelns sehr erschöpft wirkenden Elfen musterte.
„Es gibt einen Weg hier hinaus und wir werden ihn finden.“
Sie lehnte sich nicht soweit aus dem Fenster zu behaupten, dass jeder würde gerettet werden können, da sie die Ausmaße der kleinen Welt nicht abzuschätzen vermochte, doch ansonsten vertraute sie vorerst der Vision des Buches, wonach sie tatsächlich zurückkehren würden.

Als sie kurz darauf am Pentagramm besagtes Buch zu verwenden suchte, überraschte dieses allerdings mit einer sehr seltsamen Reaktion. Die Priesterin seufzte leise und erhob sich. Shie’lljardions' Frage schien sie zunächst leicht zu verunsichern.

„Eine starke Verbindung...?“ Sie war der Meinung, nur eine Spur der grünen Magie in das Buch gelenkt zu haben, kam sich aber ob der Frage auf einmal so vor, als habe sie in einer Kalligraphielehrstunde das komplette Tintenfass über dem Pergament entleert und stolz als Ergebnis präsentiert. Besaß sie tatsächlich zu wenig Feingefühl, um mit der hiesigen Magie umgehen zu können oder spürte der Elf etwas, das sie nicht wahrzunehmen in der Lage war?

In der darauffolgenden Diskussion über das weitere Vorgehen hielt die Priesterin sich weitgehend zurück, wenngleich ihr Blick auf der Karte immer wieder an den Rand huschte, wo die Burg des Magiers Saruman eingezeichnet worden war. Der verschollene Elf aus Dragonia kümmerte sie nicht im Geringsten – der berüchtigte Magier im Osten jedoch wusste um einen Weg zurück...

„Welches ist der schnellste Weg zu dieser... Rosalee? Und ist er leicht zu verfolgen?“
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Runshak

Re:Krieg oder Frieden
« Antwort #152 am: Montag 05 September 2016, 14:34 »

Diese Rosalee war scheinbar die Älteste dieser Tiermenschen und lebte als Einsiedlerin ein gutes Stück weiter weg. Wenn man zu Fuß unterwegs war, würde man den Umweg über das Süddorf gehen müssen, da eine Brücke die Überfahrt über den See behinderte und der Wald scheinbar zu gefährlich war. Bevor sie jedoch diese Älteste besuchten, mussten sie A’selafeyon finden. „Was, der spitzohrige Langfinger ist auch hier?“ stellte Runshak fest. „Wie hatte sich der diebische Knirps eigentlich in die Gegend mit dem Pentagramm verirrt? ...“ überlegte die Grünhaut „... wahrscheinlich weil er Gräber plündern wollte...“ bei dem Gedanken sank A’selafeyons Ansehen bei Runshak gleich noch ein gutes Stück.

Derweil war Schilla schon mal in Richtung des Marktplatzes losgelaufen während der Jäger Waffen auf dem Tisch ausbreitete. Er bedeutete seinen Gästen, sich zu bedienen. Runshak nahm sich das bläulich glänzende Schwert, das ihm dabei aufgefallen war.

+ Blaues Schwert

Schließlich versammelte man sich am Marktplatz. Allem Anschein nach war Darius schon auf eigene Faust losgezogen. Also mussten sie ihn auch noch ausfindig machen. Nachdem man einen Treffpunkt vereinbart hatte, teilten sich die Anwesenden auf. Zwei Suchtrupps  – einer suchte in Richtung Süden, die andere ging nach Norden. Runshak und Naveen schlossen sich der Gruppe um Schilla an. Diese würde zu Rosalee gehen.

Die Gruppe folgte der Route über den kleinen See mit der Brücke. Zwischenfälle gab es keine. Nach circa einer halben Stunde waren sie an der Brücke angekommen. Dort hörte Runshak Kampfgeräusche. Darius war ebenfalls dort und wurde von einem Schwarm eigenartiger Vögel angegriffen. So wie es aussah dauerte der Kampf schon eine ganze Weile.

„He, Dragoleutnant Darius!“ rief er zu dem Soldaten hinüber „Ihr braucht nicht zufällig etwas Hilfe!?“ Daraufhin zog er das Schwert, das ihm der Jäger gegeben hatte. Vermutlich war es eine besondere Waffe, um die magischen Kreaturen dieser Insel zu jagen. Zumindest hatte er jetzt Gelegenheit es auszuprobieren.
« Letzte Änderung: Montag 05 September 2016, 14:37 von Runshak » Gespeichert
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A’selafeyon

Re:Krieg oder Frieden
« Antwort #153 am: Montag 05 September 2016, 17:42 »

Schließlich war es soweit und A'selayfeyon floh endlich aus diesem Dorf. Und der Weg führte ihn mit Marli über das Wasser. Zwar war Wasser nicht wirklich sein Element, erst recht weil er nicht schwimmen konnte, aber trotzdem war es ihm das wert. Vermutlich konnte Marli schwimmen und so war er eventuell nicht so sehr in Gefahr. Sie war die einzige Person, der er hier trauen konnte, auch wenn er immernoch unsicher wegen des ganzen war. So eigentlich durfte er in dieser fremden Welt hier niemanden wirklich trauen. Doch noch sollte er Still sein, wegen der Wasserwesen. Er ließ sich darauf ein, denn sie kannte diese neue Umgebung besser als er.

Aber schließlich erreichte man eine Insel und etwas wackelig stieg der junge Elf aus dem Boot. Es war also eine ziemlich unnütze kleine Insel, auf die niemand sonst kommen würde. Ein perfektes Versteck für den Moment. Insofern nickte er und breitete ebenfalls die Decke aus um sich seufzend auf diese zu legen. Er war etwas schweigsam, aber eher noch aus Erschöpfung und aus Misstrauen. Konnte er zu viel sagen? Wobei Marli wirklich nett zu sein schien. Er sollte ihr eigentlich nicht so sehr misstrauen, weswegen er ihr schließlich doch ein freundliches Lächeln schenkte.

Sie klärte ihn aber auch um einiges auf und schließlich nickte er "Ein Fuchsgeist also... nun ich hoffe wirklich, sie weiß eine Lösung." Wobei ihm ein seufzen entkam. Hoffnungen sollte er sich also keine machen. Auch gut. Aber er wollte unbedingt zurück. Er musste "Als Waldelf bin ich an meinen Heimatwald in Dragonia gebunden. Wenn ich die Bindung später verliere..."  er sprach nicht zuende, denn die Antwort würde klar sein "Dort lebt auch meine Familie. Meine Eltern und Geschwister. Meine Sippe. Aber ein Beruf... nunja..." Ein wenig verlegen räusperte er sich und seine Wangen wurden etwas rot. Stattdessen lenkte er sich lieber ab, indem er den Fisch aß. Aber er war ein wenig überrascht, dass sie wohl mal in Dragonia gewesen sein muss. Aber wie es da nun war? Ihm entkam ein Seufzen und er zuckte mit den Schultern "Eigentlich wie immer, seitdem ich es kenne. Es ist recht ruhig, aber ab und an lassen sich irgendwelche magischen Mächte blicken und sorgen für Chaos... und jtezt tauchen irgendwelche seltsamen Symbole auf, die einen hierher teleportieren, wo man nicht  erwünscht ist."

Aber schließlich brach der nächste Morgen an und sowohl Marli als auch der Waldelf reisten weiter. Es blieb ruhig, aber schließlich erreichte man das andere Ufer relativ schnell und konnte an einem Steg an Land gehen. Aber scheinbar war der Weg noch etwas weiter, doch das war kein Grund für den Waldelfen aufzugeben. Er folgte dem Mädchen weiter, ganz ohne Murren. Allerdings kam es dann zum Thema klettern und der Waldelf verzog etwas das Gesicht. Klettern war nicht wirklich seine Stärke, auch wenn es nicht an der Höhenangst lag. Wobei er doch etwas mulmig war, als er vor dem Abgrund stand. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt und so nickte er entschlossen, bevor er sich nach Marli das Seil um die Hüfte band. Dann folgte er ihr und stellte sich dabei so ungeschickt an, wie noch nie. Dauernd schnitt er sich an irgendwelchen scharfen Stellen und fluchte. Also wenn es so weiterging kam er als Leiche unten an.



-11 Leben (7/16)
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Asarra

Re:Krieg oder Frieden
« Antwort #154 am: Freitag 09 September 2016, 16:26 »

Hinter ihr huschte ein dunkler Schatten über die nahe - aber unsichtbare - Wand und kurz darauf war ein lautes Quietschen zu vernehmen. Es klang wie ein Ferkel, wenn man es packte und hochheben wollten. Laute Biester. Offensichtlich teilten diese Dämonen zumindest einige Eigenschaften mit ihren Vettern in Dragonia.
Das erbärmliche Quietschen rief auch die Muttersau auf den Plan, und scheinbar ohne sich gross um die Wunde zu kümmern, die Asarras Peitsche gerade geschlagen hatte, lief sie mit ihrem ebenfalls verwundeten Nachwuchs davon. Schade eigentlich, die Hauer hätte sie gerne als Trophäe behalten.
"Mist, die Zähnchen hätten bestimmt ne hübsche Waffe abgegeben." sprach sie ihre Gedanken sogleich aus und drehte sich zu den beiden Lykantrophen um. "Seid ihr in Ordnung? Dann lasst uns weitergehen."

Auf dem weiteren Weg kreisten Asarras Gedanken immer wieder um Saruman und dessen Beziehung zu ihr. Woher kannten sie sich nochmal? Warum betrachtete sie ihn als Freund - einen Mann und Magier? Wenn man sie nach ihren Freunden fragen würde... käme ihr vermutlich Darius in den Sinn, und Serafina. Aber sonst?
Plötzlich durchzuckte eine Erinnerung ihren Geist, ein Bild. Saruman, wie er oben am Turm stand und einen Zauber wob. Deutlich konnte sie ihr Gefühl der Verwirrung und Gefahr nachempfinden, die dann plötzlich weggewischt wurde. Sie schnaubte laut und verächtlich durch die Nase. "Hab nur ich das Gefühl dass dieser Saruman nicht der war, für den ich ihn n Weilchen hielt?"

Langsam erhellte sich die Welt, und als sie das Dorf betraten waren ihre Schatten bereits lang und deutlich vor ihnen zu erkennen.
Ein Ruf erklang. Und nicht gerade eben freundlich.
"Aye, Fremde bestimmt. Aber unwürdig? Ihr seit mir ja n freundlicher Haufen hier."

Kurz darauf trat die Magierin Myriel zu ihnen, und erklärte zumindest wieso sie hier als Unwürdige abgestempelt wurden. Ein verächtliches Schnauben erklang. "Na das war ja klar. Die haben echt alle ne Macke hier." Der Kommentar über Darius liess sie allerdings besorgt die Stirn runzeln. Der Drache war auch hier? Und wo um Himmels Willen war eigentlich Runshak abgeblieben? Gespannt wartete nun auch sie auf Lykhes Antwort und blieb an Ort und Stelle stehen.
« Letzte Änderung: Dienstag 27 September 2016, 09:21 von Asarra » Gespeichert
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svarog1

Re:Krieg oder Frieden
« Antwort #155 am: Dienstag 20 September 2016, 13:38 »

Als die beiden Riesenschweinchen reiss aus nehmen setzt Svarog zu Verfolgung an, erinnert sich an die unsichtbare Wand, bleibt stehen, und schaut seiner Mahlzeit wehmütig nach. Langsam beginnt er zu bedauern nicht auch sein Mund mit diesen jämmerlichen Insekten voll gestopft zu haben. Auch eines dieser Menschengerichte von denen Lykhe faselt wäre im jetzt recht.

Als seine Gefährten sich, "ach so fürsorglich", um sein wohl befinden erkunden. Musst er sie kurz und hält dabei, möglichst unauffällig, nach grösseren wunden Ausschau. Er selbst erwidert aber nichts sondern beginnt wieder der Strasse zu folgen.

Als sie sich dem Dorf näherten wurden sie als unwürdige beschimpft und er denkt sich  'So schnell wurde ich ja noch nie beschimpft und dann auch noch als unwürdig'. Svarog will schon ein lautes knurren ausstossen  als er Myriel erblickt. Er kann sich noch Erinnern an die Blitze vom Himmel, die den grünlichen Stein zielgenau getroffen haben. Auch an das Blut, das leckere Blut.

Da Myriel Lykhe offensichtlich kennt lässt Svarog den andern beiden mit Freuden den Fortritt ('Sollen die doch geröstet werden nicht ich.')
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Magnati

Re:Krieg oder Frieden
« Antwort #156 am: Sonntag 30 Oktober 2016, 19:27 »

Die älteste also. Das war zugegebenermaßen ein sehr guter Grund diese Rosalee aufzusuchen.
Die Reaktion ob des Waldes kam wiederum überraschend. Was für Wesen konnten das sein? Jedenfalls keine Drachen, wohl auch keine Drachenähnlichen, sonst wären die Bewohner des Dorfes nicht so beeindruckt gewesen.

Und dort ist ein weiteres Fünfeck...?
Ein größeres als sonst? Warum gab es sie in verschiedenen Größen?
Doch zu weiteren Nachfragen kam er nicht, da rannte die Füchsin auch schon davon.

Magnati schnaubte ein wenig.
Er war noch nicht davon abgebracht sich diesen Wald einmal anzusehen... eher war sein Interesse geweckt.

Inzwischen hatte sich sein Schädel beruhigt und während die anderen sich ausrüsteten und begannen zum Marktplatz zu gehen, dachte er wieder etwas klarer nach.
Die Nacht war längst hereingebrochen... beziehungsweise die Illusion der Nacht. Warum gab es die Nacht eigentlich noch? Menschen, Elfen verließen sich zu großem Teil auf ihre visuellen Fähigkeiten, und diese Fuchswesen vermutlich ebenfalls. Bei Tag. Wäre es da nicht sinnvoller die Nacht abzuschaffen und stattdessen blickdichte Fensterläden zu verwenden? So könnte jeder seinen Tagesrhythmus nach seiner Präferenz gestalten. Man könnte die ganze Welt verkleinern, wenn je ein Drittel der Bewohner schlafen gehen würde während die anderen arbeiteten oder in den Tag lebten... das würde auch die Not an Magiern verringern...
... anscheinend waren sie, weder die Dorfbewohner noch die ominöse Rosalee oder der noch argwöhnisch zu betrachtende Saruman dazu in der Lage...
Weder den Lauf der unechten Sonne zu verlangsamen oder  anzuhalten, geschweige denn die Ausmaße ihrer kleinen Welt zu verändern.
Warum?
Irgendwo musste man doch an die innere Struktur dieser Welt kommen und sei es nur auf arkaner Ebene... Dort wäre die Welt dann wohl auch am empfindlichsten... wo könnte das sein?

Magnati blickte noch einmal auf die Karte und versuchte potentielle Orte aus der Architektur dieser Welt abzuleiten.

Oder versteckten Rosalee und Saruman ihr wissen nur? Die Tatsache, dass die Pentagramme unterschiedliche Größen hatten ließ ihm keine Ruhe.
Eine andere Beschaffenheit ein und des selben Werkzeuges ließ normalerweise auf die gleiche Grundaufgabe mit unterschiedlicher Zielstellung schließen. Wenn die kleinen Pentagramme dazu da waren Wesen herzubringen und man sie nicht für den Rückweg benutzen konnte... dann... dann waren die Großen...
Wo war Darius?
Magnati wollte zu diesem Pentagramm!

Die anderen waren bereits fast im Dorf.
Magnati erhob sich und begab sich ebenfalls zum Marktplatz und dank seiner Schrittlänge kam er zeitgleich mit ihnen an ohne Hetzen zu müssen. 

~~~~~

Hier hatten sich mittlerweile einige eingefunden und es wurden mit der voranschreitenden Nacht immer mehr. Die Bewohner schienen zu merken, dass etwas in ihrer kleinen Welt etwas in Gang gekommen war.

In der Diskussion über das weitere Vorgehen ließ Fjalladis größeres Interesse an Saruman erkennen was sich, sollte Magnatis Theorie stimmen, mit seinem Plan gut ergänzte. Sie fand heraus wie das Portal funktionierte. Er fand heraus wo es war, ob man einfach herankam und falls nicht, wie man die Situation dahingehend ändert.
Jedoch würde es zu seinem Plan nur mit Unterstützung kommen, zu oft war er in Schwierigkeiten geraten weil er Warnungen über Gefahren unterschätzt hatte.

Der Elf Schilla erklärte noch einmal genauer was es mit dem Wald auf sich hatte... verlor jedoch kein Wort über die Wesen im Nordosten...

Was ist mit den Wesenheiten und der Gefahr von der uns... von der sie uns berichtet hat...? Was sind das für Wesen?

Und zu der Füchsin gewandt raunte er: "Wie ist euer Name?",
damit die anderen ebenfalls den Namen der hörten die ihnen wirklich versuchte zu helfen.

Später als es daran ging eine Entscheidung zu treffen kam die Sprache auf den fehlenden Darius und auch Magnati wunderte sich was diesen so lange aufhielt. Auch wollte er ihn als Begleitung für die Erkundung des Waldes...
Er versuchte den jungen Eisdrachen mit der Gedankensprache zu erreichen.
Werter Darius, wo seid ihr? Was hält euch auf?

Währenddessen verwandelten sich einige der mittlerweile zu ihnen gestoßenen Verde-Magier zu... drachenähnlichen Wesen. Gerade so unterschiedlich von seiner Art um sich nicht den Missmut von Magnati zu zuziehen. Sie ähnelten eher Dracorniden als Drachen... das war vertretbar.
Aber diese würden sich um das Auffinden des verlorenen Waldelfen kümmern.
Das quittierte Magnati mit einem zustimmenden Nicken.




« Letzte Änderung: Montag 31 Oktober 2016, 15:26 von Magnati » Gespeichert
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