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  [Abenteuer] Brot und Spiele
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   Autor  Thema: [Abenteuer] Brot und Spiele (Gelesen 3241 mal)
Asarra

[Abenteuer] Brot und Spiele
« am: Dienstag 25 April 2017, 17:32 »

Runde 1


Die Vorbereitungen für das Fest hatten einige Zeit in Anspruch genommen. Währenddessen war viel passiert, wenn auch nicht unbedingt in Drachenauge selbst. So war der kleine Reitertrupp, der das Fest angekündigt hatte, inzwischen von drei auf acht Personen aufgestockt worden und die befehlshabende Amazone war nun auch in der Lage, eine Vorführung auf die Beine zu stellen, die nicht absolut lächerlich wirkte. Allerdings musste sie sich dafür beeilen, schliesslich war sie erst vor kurzem von einer längeren Schiffsreise zurückgekehrt. Nebst einem heftigen Sturm und einer Insel voller Piraten hatte sie dort auch neue Bekanntschaften geschlossen. Beispielsweise mit Askladd , einem unscheinbaren Nordmann, der sich gut aufs Zielen verstand. Nachdem sie alle von Bord gegangen waren, klopfte sie dem grossen Kerl mit einem Lächeln auf die Schultern.
„In vier Tagen findet das grosse Frühlingsfest in der Stadt statt. Kommt doch auch und stellt Euer Können unter Beweis. Es winken viele nicht unansehnliche Preise.“

~*~


Tatsächlich war einer dieser Preise schon von langer Hand geplant. Vor Monden schon war die Amazone mit ihrem Hengst auf dem Anwesen der „Blauen Schachtel“ zu Gast gewesen und hatte sich dort die beste Stute im Stall ausgesucht. Diese hatte einige schöne Stunden mit ihrem Hengst verbracht, während Asarra sich mit dem Gutsherrn über die Pferdezucht unterhalten hatte. Das beeindruckende Resultat daraus war nun ebenfalls Teil der grossen Auswahl an Belohnungen für die Sieger des Festes. Ein kleiner Auslauf war rasch zusammengezimmert worden, wo nicht nur die Schlachtrösser der Kavallerie zu bestaunen waren, sondern auch ein langbeiniges Füllen. Neugierig liess es sich von den Passanten streicheln und füttern.

Natürlich hatte man dem Herrn von Müsig  nicht nur einen Ehrenplatz auf der Tribüne versprochen, sondern auch einen Rekruten abgestellt, der dem Adligen nicht von der Seite wich und all seine Wünsche erfüllte. Daneben würde sein Gestüt lobend erwähnt werden, und man sagte es auch jedem, der in die Nähe des Fohlens kam. Ob derjenige wollte oder nicht.

~*~


Und dann war der grosse Tag endlich gekommen. Aus allen Städten des Reiches strömten die Besucher zum grossen Festgelände ausserhalb der Stadtmauern Drachenauges. Eine richtige kleine Stadt befand sich da im Schatten der grossen Mauern. Überall waren Stände und Zelte in ordentlichen Reihen aufgestellt, an denen es alles Erdenkliche zu erwerben gab. Speis und Trank in Massen und aus allen Ecken der Welt. Ob Zwergenbier, edle Weine, Koboldschnaps oder den seltsamen, berauschend wirkenden Kräutertee der Echsenmenschen – es fand sich alles. Von der Vielzahl verschiedenster Düfte aus den Garküchen, Feuerstellen, transportablen Backöfen und so weiter gar nicht zu reden. Auch die Händler hatten sich selbst überboten und präsentierten mit lauter Stimme ihre Waren. Geschmeide, Kleider, allerlei Gebrauchsgegenstände aber auch Waffen und Rüstungsteile. Jeder versuchte die Menschenmenge für sich zu gewinnen und daraus Profit zu schlagen.

Inmitten dieses Durcheinanders viel der grosse, leere Platz in der Mitte des Geländes umso mehr ins Auge. Oberarmstarke Zaunpflöcke waren alle paar Schritt in den Boden gerammt worden und am Seil, welches die Abschrankung bildete, flatterten farbige Wimpel mit dem Wappen der Stadtwache, Drachenauges und des Reiches im Wind. In dem Geviert allerdings befand sich im Moment noch niemand, doch konnte jedermann und –frau schon einmal die aufgebauten Hindernisse betrachten. Es gab Leitern, Gräben, eine grosse Pfütze, ein seltsames Holzgestell, eine hohe Bretterwand, viele kleine Baumstämme, scheinbar willkürlich in den Boden gesteckte Stöcke und Fahnen und noch vieles mehr.

Am Rande des Wettkampfplatzes stand ein Zelt, daneben ein ebenso abgesperrter Bereich mit einigen Pferden. Vor dem Zelt rief ein bereits rot angelaufener und inzwischen etwas heiser klingender Mann in den Farben der Stadtwache immer wieder:

„Wer wagt die Herausforderung? Wer stellt sich den Aufgaben, die unsere tapferen Soldaten der Stadtwache ersonnen haben? Wer vermag mit Geschick, Kraft und Intelligenz alles zu bewältigen und den sagenhaften Gewinn einzustreichen? Kommt, kommt und meldet euch beim Zelt der Stadtwache! Es wird nicht euer Schaden sein!“

Tatsächlich fanden sich schon einige Teilnehmer beim Zelt ein. Die meisten von ihnen junge Burschen, die wohl noch feucht hinter den Ohren waren. Asarra stand bei ihrem Hengst, an einen Zaunpfahl gelehnt und beobachtete entspannt das Treiben. Hoffentlich meldeten sich auch noch ein paar interessantere Kandidaten.
« Letzte Änderung: Dienstag 25 April 2017, 17:40 von Asarra » Gespeichert
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Askladd

Re:[Abenteuer] Brot und Spiele
« Antwort #1 am: Dienstag 25 April 2017, 20:56 »

Während der letzten Tage hatte man beobachten können, wie aus einer Wiese eine Stadt, errichtet aus bunten Stoffen und rauen Hölzern, wurde. Askladd hatte die Fortschritte interessiert mitverfolgt, doch als er an diesem Morgen durch das Stadttor schritt, verschlug es ihm fast die Sprache. Nun, da die Zeltstadt mit den Menschenmassen bevölkert war, die in den leergefegten Gassen der Hauptstadt fehlten, hatte man das Gefühl einen Ort zu betreten, wie er ihn nur aus alten Legenden kannte.

Mit anerkennenden Blick schritt der blonde Hüne an den edlen Streitrössern vorbei und konnte sich beim Anblick des Füllens, das er am Vortag noch gestreichelt hatte, ein Lächeln, das seinem kantigen Gesicht eine weichere Note gab, nicht verkneifen. Schlanker und langgliedriger, als die zottigen Pferde seiner Heimat, war es unschwer als Abkömmling einer edlen Linie zu erkennen. Dazu musste man kein Fachmann sein. Und offenbar war es einer der Preise für die anstehenden Wettkämpfe. Zumindest wurde so gemunkelt.

Vor einem Zelt in der Nähe schrie ein Mann so laut, dass auch Askladd ihn gut verstand als er näher kam. Sie suchten nach weiteren Bewerbern für die anstehenden Spiele und der Handwerker ließ einen mulmigen Blick zu den zahlreichen Hindernissen, die auf einem abgesperrten Platz errichtet worden waren, schweifen. Würde er sich nur zum Gespött der Leute machen, wenn er antrat?

Aber Asarra, die Amazonenkriegerin, die er auf der Fahrt zu den Vogelfelsen kennengelernt hatte, hatte ihn dazu aufgemuntert mitzumachen. Eine mutige Frau wie sie würde sich doch keinen Scherz mit ihm erlauben, oder? Suchend sah er sich um, ob er sie irgendwo erblickte. Oder sonst ein bekanntes Gesicht. Doch das war in diesem Gedränge schwer, weil er ja noch neu in der Stadt und in diesem Land war. Nur, der fliederfarbene Edelmann auf seinem Ehrenplatz war nicht zu übersehen.

Mit einem Schulterzucken besah sich der Bogenbauer die Teilnehmer, die sich schon eingefunden hatten. Sie meisten wirkten recht schmal und unerfahren. Nicht wie wirkliche Konkurrenz. Doch davon durfte man sich nicht täuschen lassen, denn hierzulande waren nicht alle Krieger große Männer. Gevatter Drax, der aus demselben Stahl wie die Helden aus den alten Liedern geschmiedet war, war sogar ein Zwerg. Zumindest erzählte man sich das im Norden.

Mit einem Schnauben, das einem alten Ackergaul zur Ehre gereicht hätte, versuchte Askladd seine Bedenken zu vertreiben. Die Götter lächelten gerade auf ihn herab und solche Gelegenheiten musste man nutzen. Schließlich waren die Allväter wankelmütige Wesen und konnten ihr Wohlwollen schon im nächsten Moment wieder an jemand anderen verschenken. Und das Interesse an unentschlossenen Männern verloren sie besonders schnell.

„Ich, Askladd Gunnarsson, will mitmachen“, verkündete er mit undeutlicher Aussprache und starken nordischen Akzent. „Muss ich jetzt hier stehen bleiben wie festgewachsen“, erkundigte er sich mit einer Kopfbewegung in Richtung der Teilnehmer, die in der Nähe versammelt standen, „oder kann ich mich noch ein wenig hier umsehen?“
« Letzte Änderung: Dienstag 25 April 2017, 20:56 von Phelan » Gespeichert
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Cailín

Re:[Abenteuer] Brot und Spiele
« Antwort #2 am: Dienstag 25 April 2017, 22:04 »

Mistwetter!  Der April wurde seinem Namen mehr als gerecht. Cailin fluchte innerlich, schlimmer als jeder Bierkutscher. Zum Glück konnte niemand ihre Gedanken lesen. Wer immer vor ein paar Wochen ihre Instrumente geklaut hatte, hatte die Bardin auch um die Heiltränke erleichtert. Zuallerest hatte sie die Instrumente ersetzt, denn allein mit Gesang ließ sich wenig verdienen. Und nun war sie knapp bei Kasse und einzig der Betrug an dem reichen Kaufmann, den sie in der Wildnis zurückgelassen hatte, anstatt ihn nach Isua zu geleiten, hatte ihr ein Mittagsmahl verschafft. Aber was sollte sie auch in Isua? Nur Idioten reisten in die Sümpfe.

Ich brauche dringend festere Kleidung. Oder eine Decke. Aber jeder zusätzliche Ballast war auf Reisen zu viel. Und einen Esel oder gar ein Pferd konnte sich Cailin nicht leisten. Sie seufzte, wickelte sich fester in ihren Umhang und kauerte sich am Wegesrand nieder. Nur eine kleine Pause, bis der ungemütliche Südwind endlich nachließ. Die Bardin bibberte, dass ihre Zähne aufeinanderschlugen. Die Finger waren inzwischen ganz steif und ihre Zehen, die fühlte sie gar nicht mehr.
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Shaya

Re:[Abenteuer] Brot und Spiele
« Antwort #3 am: Dienstag 25 April 2017, 23:11 »

Auch Shaya hatte sich auf den Weg gemacht. Erschien ihr doch der Besuch eines Festes ein vergnüglicher Zeitvertreib. allemal entspannender als im tänzelnden Pony die Bücher zu führen. Und vielleicht konnte sie bei den Wettkämpfen mit Liedern die Stimmung noch verbessern.Das Wetter hatte sie nicht ganz so unangenehm erwischt, da sie nie ohne ihren Schlafsack reiste. So seufzte sie zwar  darüber das es noch so kalt werden konnte, aber frieren tat sie nicht. So hatte sie auch schon die Stadttore in Sicht, als ihr eine Frau auffiel. fest hatte sie sich in ihren Umhang gewickelt und kauerte am Wegesrand. Erinnerungen wurden in Shaya wach. An eine Reise in die Adlerberge...und an die beißende Kälte dort wie sie ihr zugesetzt hatte.

Sie würde sich vergewissern, das es der jungen Frau gut ging. So nahe an den Stadttoren, würde es bestimmt kein Bandit sein. Mal ganz abgesehen davon, das sie nicht nach einem Band aussah. Shaya zumindest konnte so keine Waffen sehen. Leichtfüßig trat sie auf die junge Frau um sie an zu sehen. Ja...sie erinnerte sich an jene Eishöhle..damals hatte sie wohl genauso ausgesehen. Blass und halb erfroren. Und genau wie Eli damals ihr geholfen hatte, zog sie einen kleinen Heiltrank vom Gürtel und reichte ihn der Frau. Vorstellen konnte man sich auch später.  Wobei ihr durchaus aufgefallen war das die junge Frau Musikinstrumente bei sich trug. Konnte es sein? Nun das war fürs erste unwichtig.

"Hier trinkt bevor euch noch die Finger abfrieren... und wenn ihr mögt könnt ihr mir danach bei einem schönen wein und was heißem zu essen erzählen was euch hier her verschlagen hat... Ah verzeiht ich sollte mich wohl erst vorstellen. man nennt mich Shaya"

Nun diese "Ansprache" war wohl etwas holpriger als die von Varnayrah damals.... denn auch Shaya war in ShaNurdra... nun ja von ihr auf gegabelt worden. Wenn man es so salopp ausdrücken wollte.  Kurz nahm sie ihren Rucksack ab, wobei man schon sah das auch sie eine Harfe bei sich hatte. Wenn sich die junge Dame nicht beeilte ihr zu versichern das sie keine Decke bräuchte, würde Shaya ihr wohl das Bärenfell andre...uhm verehren das dieser Jäger ihr aufgeschwatzt hatte.

-1 kl Heiltrank an Cailin
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Merdarion Ni Hawk

Re:[Abenteuer] Brot und Spiele
« Antwort #4 am: Mittwoch 26 April 2017, 10:11 »

Eigentlich hatte Merdarion sich auf den Weg nach Drachenauge begeben um die dortige Eisenerzmine zu besichtigen. Nachdem er die Mine in Nuru übernommen hatte überlegte er sein Geschäft zu erweitern. Unterwegs war jedoch sein Pferd scheu geworden und hatte ihn abgeworfen. Zu allem Unglück landete er mit seinem Rücken auf einer Wurzel und seitdem hatte er beim Reiten Schmerzen. Seine etwas missmutige Laune besserte sich als er die Zeltstadt vor den Toren Drachenauges erblickte. Ein Fest? Das sollte ihn auf bessere Gedanken bringen und für den schmerzenden Rücken entschädigen. Nach den vielen Jahren als Einsiedler freute er sich schon auf gutes Essen zu zunftige Unerhaltung. Vielleicht auch die eine oder andere neue Bekanntschaft, man wusste ja nie.

Als Merdarion seinen Blick wieder auf die Straße vor sich richtete wurde er der Beiden Personen am Wegesrand gewahr. Die Rothaarige schien sich um die andere zu kümmern, daher hielt er sein Pferd in ihrer Nähe an.

"Kann ich euch helfen? Ich bin auf dem Weg nach Drachenauge. Eurer Begleiterin scheint es ja nicht so gut zu gehen."



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Barbarossa

Re:[Abenteuer] Brot und Spiele
« Antwort #5 am: Mittwoch 26 April 2017, 10:16 »

"Arrrrg...."

Rotbart fasste sich zum wiederholten male an die linke Seite.
Die anderen Verletzungen waren inzwischen verschorft, waren ein wenig entzündet, aber sonst in Ordnung, die behelfsmäßigen Verbände taten ihren Dienst.
Beim Mithrillion, das war ziemlich knapp gewese...
Er wusste immer noch nicht wirklich warum diese dunkel gekleideten Gestalten ihn angegriffen hatten. Nur das er ihnen nicht gewachsen gewesen war.

Aber nun überschritt er endlich die letzte Hügelkuppe und der Anblick erfreute und überraschte ihn, die Mauern und Türme von Drachenauge. Diese waren jedoch im Moment kaum zu sehen, stattdessen Farben in allen Variationen, Zelte, Stände, Düfte, es sah so aus, als würde er seinen ersten Jamarkt. Vermutlich hatte der Name etwas damit zu un, das sich die Langen lauter Zeug kauften, was sie eigentlich nicht brauchten und sich eigentlich nicht leisten konnten, aber es gehörte definitiv zu ihrer Kultur.
Und jetzt wo er es sah, meinte Barbarossa sich auch an Aushänge zu erinnern.

Nun in jedem Falle würde er sich dort stärken können, denn auch sein Proviant war zur Neige geangen.

~~~~~~


Wenig später durchschritt der alte Zwerg die Abgrenzung.
Und wer erst einmal überfordert...
Mit großen Augen lief er umher, was seiner Würde sicherlich abträglich war. Aber lange währt es nicht, dann als er um eine Ecke herum trat umwehte ihn sogleich ein Schwall fetten Bratenduftes. Und etwas schwerer als sonst auf seinen Stab gestützt lief er der Quelle entgegen mit dem Mund voller Speichel.

Die Verkäuferin war freundlich und wenn sie etwas gegen Zwerge hatte war dies nicht auszumachen, allerdings war dies auf einem Jamarkt in der Hauptstadt vermutlich auch unwahrscheinlicher.

Mit seinem frische erworbenen Braten, ging er noch ein Stück weiter und setzte sich unweit des Geländes auf eine Bank, da dieses interessantes Versprach. Während er noch einmal genüsslich den Duft einatmete entrann seiner Kehle ein wohliger Seufzer und dann biss er hinein.
Gut, die Soße war zu leicht, aber sonst und in seinem jetzigen Zustand, war Randolph wirklich glücklich.

Während er aß hörte auch er den Soldaten in die Menge rufen:
„Wer wagt die Herausforderung? Wer stellt sich den Aufgaben, die unsere tapferen Soldaten der Stadtwache ersonnen haben? Wer vermag mit Geschick, Kraft und Intelligenz alles zu bewältigen und den sagenhaften Gewinn einzustreichen? Kommt, kommt und meldet euch beim Zelt der Stadtwache! Es wird nicht euer Schaden sein!“

Es hatten sich auch schon einige eingefunden, wovon einer durch seine Körpergröße herausstach.
Bei dem Wort 'Gewinne' klingelten natürlich seine Zwergenohren, aber er war alt und hatte kurze Beine, die von dem Weg immer noch pochten. Für einen alten Mann der Jahrzehnte lang zwischen Büchern umherstreifte, waren die Anstrengungen der letzten Jahre, gerade seitdem er aus dem Berg gekommen wahrlich eine Revolution. Allerin wirklich stärker war er seinem Gefühl nach noch nciht geworden...
Hatte er überhaupt eine Chance?
Nun, ersteinmal würde er aufessen. Er spürte schon wie das seine Stärke zurückbrachte.


Während er aß beobachtete er weiter die Menge und schließlich drehte sich der große Mann auch einmal herum und... kannt er ihn nicht? Noch einmal biss Barbarossa in den Braten und dachte schmatzend nach, dann erkannte er ihn. Der Nordmann! Randolph hatte ihn auf der Seereise kennen gelernt... er war sicherlich nicht der nützlichste auf dieser Reise gewesen, dennoch, bei nur zwei Zwergen würde er sich sicher an ihn erinnern. Und als zwei ausenstehende war vielleicht ein zweiter Versuch der Bekanntschaft ein Stollen durch weichen Stein.

Barbarossa gab sich einen Ruck, erhob sich von der Bank und ging hinüber.
"Das sieht nach einem interessanten Lauf aus, Herr..."
Asche... wie war nochmal sein Name? Hach das Alter...
"Verzeiht mir, mir ist euer Name entfallen, aber vielleicht erinnert ihr euch an mich. Mein Name ist Randolph Feuerfaust, wir waren Gefährten auf See vor einigen Monden."





-30 GM (Gasthauspreis)
+ Braten
- Braten
+5 LP
« Letzte Änderung: Mittwoch 26 April 2017, 14:01 von Magnati » Gespeichert
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Naveen

Re:[Abenteuer] Brot und Spiele
« Antwort #6 am: Mittwoch 26 April 2017, 10:55 »

Diese Herumreiserei war doch verflucht und offenbar konnte man auf den Straßen Aylanns nicht mehr wirklich sicher von einem Ort zum anderen kommen. Da war der Schneider heute doch tatsächlich von einem Steingolem angegriffen worden!?
Doch alles Rumjammern und Fluchen über diesen Umstand würde jetzt nichts nützen und so sei kurz zusammengefasst gesagt: Das Schneiderlein hatte Glück im Unglück, kam mit einem brummenden Schädel davon und konnte seinen Weg nach Drachenauge fortsetzen.

Dort erwartete ihn genau das, was er nach der Ankündigung erwartet hätte. Ein wahres Meer aus Marktständen, eine Wolke unterschiedlichster Essensdüfte, ausgelassene Wesen aus allen Ecken des Landes und die Vorfreude auf einen Tag voller Leichtigkeit und Lebenslust.
Und die wollte er auch mit allen Sinnen und in allen Möglichkeiten auskosten.
Dazu gehörten nach seiner Auffassung: die Teilnahme am Wettkampf, ein schmackhaftes Mahl, ein ausgeprägter Rausch und zumindest die Option eines kurzen amourösen Techtelmechtels.

Gut gelaunt lief der Elf so entlang der Auslagen, beäugte das ein oder andere, ließ sich bereits zu einem Schluck leichten Weines hinreißen, kaufte einen Heiltrank gegen das Klopfen hinter seiner Schädeldecke und begab sich dann schnurstracks zum Anmeldezelt für den Wettkampf.
Wenn er sich sportlich messen wollte, so sollte er das auf jeden Fall tun, bevor er seine anderen Tagesziele in Angriff nahm.


"Seid mir gegrüßt. Naveen Nebeltau ist mein Name. Ich komme aus Nuru und würde mich ebenfalls gerne für den Wettkampf anmelden."

Interessiert sah er sich um, wer den seine potentiellen Gegner sein mochten. Ein paar junge Soldaten und ein Nordmann. Naveen kniff die Augen zusammen, hatte er ihn auf dem Schiff gesehen? Ja, er glaubte schon. Warum mussten die aus dem Norden auch alle gleich aussehen? Blond und bärtig.. "Vorsichtshalber" grüßte er ihn freundlich, auch wenn ihm ein Name partout nicht einfallen wollte.

10 GM
50 GM

1 großer Heiltrank
1 Wein


1 großer Heiltrank
1 Wein

+1 Mut
+ alle LE
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Cailín

Re:[Abenteuer] Brot und Spiele
« Antwort #7 am: Mittwoch 26 April 2017, 17:11 »

Misstrauisch schielte Cailin zu der Rothaarigen hoch. Jemand, der ihre Schwäche ausnutzen und sie ausrauben wollte? Nein, doch nicht. Es schien sich um eine Elfe zu handeln, ihre höflichen Ausdrucksweise und dem fein geschnittenen Gesicht nach zu urteilen. Elfen klauten in der Regel nicht. Zitternde Finger streckten sich nach dem Heiltrank aus.

"Danke." Mehr brachte die Bardin nicht über die blau angelaufenen Lippen, so sehr klapperten die Zähne aufeinander. Der Trank lief ihren Rachen hinab. Die Wirkung würde bald einsetzen, aber es würde eine Weile dauern, bis die Kälte aus ihrem Körper vertrieben war. Prüfend wackelte Cailin mit den Zehen. Sie waren noch dran, zum Glück.

Einer der Reiter, die durch die Stadttore strömten, hielt ebenfalls neben ihnen. Keiner von den Schaulustigen, denn er bot Hilfe an.

"Das Reisen in Aylann ist mir derzeit nicht gerade wohlgesonnen", presste die Bardin halblaut zwischen den Zähnen hervor und versuchte aufzustehen. "Man hat mich ausgeraubt und jetzt versuche ich wieder auf die Füße zu kommen. Im übertragenen Sinn." Sie lächelte gequält. "Und dann dieser Wintereinbruch, der mich wieder zu Boden wirfst. Was freue ich mich auf den Frühling. Habt Dank, schöne Dame. Werter Herr. Ihr wart die Einzigen, die stehenblieben. Von allen anderen hätte ich Gold fürs Gaffen verlangen sollen, dann wäre mein Geldbeutel wieder voll."

Cailin streckte der Rothaarigen die Hand hin. "Man kennt mich als Cailin. Ich glaube, ich sollte mich jetzt bewegen, um wieder warm zu werden." Vor dem Reiter neigte die Bardin höflich den Kopf. "Seid Ihr auch wegen des Festes hier? Mit etwas Glück lassen sich ein paar Goldmünzen mit Musik und Gesang verdienen. Zu einem Glühwein sage ich keinesfalls Nein."
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Shaya

Re:[Abenteuer] Brot und Spiele
« Antwort #8 am: Mittwoch 26 April 2017, 18:36 »

Shaya jedenfalls war doch ziemlich erleichtert, das Cailin nach dem Trank zumindest von selbst wieder auf die  Beine Kam. Das war wohl auch so ziemlich der Grund warum ihre Aufmerksamkeit bisher eher auf die junge Frau gerichtet war...auch wenn sie den ihr Fremden Mann durchaus gehört hatte.  Cailin also hieß die junge Dame. Und wie Shaya nun wusste, war sie zumindest Musikerin.  Ein wenig erinnerte sie Shaya daran wie es am Anfang für sie gewesen war. Nun das sie das Glück gehabt hatte nicht ausgeraubt zu werden...und ihren ersten Großen Auftritt hatte sie damals wohl auch eher Varnayrahs Fürsprache als ihrer... Bekanntheit wegen bekommen.  Also ihr so auffordernd die Hand entgegen gestreckt wurde, ergriff Shaya diese um sie hoch zu ziehen. Ihren Rucksack hatte sie wieder aufgesetzt. Sie überlegte ob sie wohl ihrer Musik Kollegin Hilfe anbieten könnte, ohne auf eine Menschliche Stolz Miene zu treten.

"Ihr braucht mir nicht zu danken. Ja auch ich  bin unter anderem Wegen dem Fest hier...  allerdings eher weniger um mir etwas zu verdienen. Eher bin ich neugierig was es mit den Wettkämpfen auf sich hat. Auch scheints mir das ihr einen ordentlichen Happen vertragen könntet. Sagt seid ihr Bardin Cailin?"

Sobald sie einigermaßen sicher war, das Cailin allein stehen könnte, musterte sie ihrerseits den Mann neugierig. Wobei  sie der Falke in seinem Gesicht schon ein wenig verwunderte.  Hatte das nicht weh getan sich so etwas stechen zu lassen? Shaya ging zumindest davon aus, das das Bild gestochen worden war. Auch wenn sie den Sinn dahinter nicht erkannte. Ihren Kommentar bezüglich von Gaffern Geld nehmen ließ sie da schon grinsen.  Da aber auch Cailin sich vorstellte und ihre Einladung auf einen Wein auch nicht ablehnte, beschloss Shaya sich auch vor zu stellen. Vielleicht wusste der Fremde ein paar Spannende Geschichten zu erzählen?

"Auch von mir herzlichen Dank das ihr eure Hilfe anbietet. Ich bin Shaya es freut mich auch eure Bekanntschaft zu machen. Schließt euch und doch an... dann hätten wir zumindest ein wenig männlichen Schutz..."

Nun ja sie brauchte das vermutlich nicht wirklich aber sie hatte wenig Lust sich bei diesem Wetter ohne was ordentliches zu Trinken und zu essen zu unterhalten. Und da sie ihn nicht kannte, war ihre Neugier schon groß. so würde sie sich , immer vorausgesetzt die beiden begleiteten sie, in die Stadt begeben um dort etwas zu essen und zu trinken zu besorgen.  Sie war sich sicher das die Stadt großes geleistet hatte um dieses Fest zu einem Erfolg zu machen. Nur warum sie ausgerechnet dieses Jahr zum Frühlingsanfang solch ein fest veranstalteten, wusste sie nicht. Vielmehr hatte sie anhand der Preise den verdacht, das die Stadtwache für Rekruten werben wollte. Nach dem Motto hach wie schon ist doch das Soldaten leben.  Wers glaubt.

Allerdings die vielen Zelte und neuen Stände in der Stadt ließen sie schon verwundert stehen bleiben... nun fürs erste musste etwas zu essen und trinken besorgt werden. Sehr schnell eigentlich hatte Shaya einen Stand entdeckt, der verschiedenste speisen anbot...auch ihre heiß geliebten Gemüse Spieße. Das dort in der nähe bereits ein Zwerg saß, wurde von ihr mit einem Freundlichen Nicken kommentiert. Sowie sie doch eine kleine Geste in seine Richtung machte.Auch wenn der Braten in seinen Händen sie kurz schaudern ließ. Wollte sie ihn doch bewegen sich ihnen vielleicht dazu zu gesellen. Nur traute sie sich nicht wirklich den Zwergen laut ein zu laden. So traf wohl Cailin kurz ihr Auffordernder Blick. Allerdings trat der Zwergwohl bereits zu einigen anderen die am Zelt für die Wettkämpfe schon warteten. Schließlich war Shaya das manchmal angespannte Verhältnis zwischen Zwergen und Elfen durchaus bekannt.  So ließ sie ihre beiden Begleiter sich ihre Mahlzeiten aussuchen. Sie hatte sich ja schon entschieden.

"Und woher stammt ihr, wenn ich fragen darf...und wollt ihr euch auch den Wettkämpfen anschließen?

-135 GM für drei kl. Braten und für 3x Wein  werden gleich verspachtelt.
« Letzte Änderung: Mittwoch 26 April 2017, 18:40 von Shaya » Gespeichert
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Askladd

Re:[Abenteuer] Brot und Spiele
« Antwort #9 am: Mittwoch 26 April 2017, 18:47 »

„Ah, der Herr Schneider!“ Die Worte mit denen Askladd den Gruß des Elfen erwiderte, belegten sowohl dass dieser mit seinem Verdacht, dass sie sich kannten, richtig gelegen hatte, wie auch die Tatsachte, dass das Namengedächtnis des Nordmanns um keinen Deut besser war. „Wo habt Ihr denn Eure Werkstatt? Ich könnte einen ordentlichen Rucksack gut gebrauchen.“ Im Moment hatte er zwar nicht viel, was er darin hätte verstauen können, aber das würde sich hoffentlich bald ändern. Und bei seinen Streifzügen durch die Stadt hatte er bisher nur eine Schneiderei, die mit aufwändigen Kleidern für feine Damen vollgestopft war, gefunden. Die war wohl eher nichts für ihn.

„Hast Du mal von den anderen gehört, die mit uns auf der Sturmschwalbe unterwegs waren?“ Es waren seither zwar erst ein paar Tage vergangen, aber ein anderes Gesprächsthema wollte dem Handwerker auf die Schnelle nicht einfallen. Zum Glück meldete sich wenige Augenblicke einer der besagte Gefährten aus dem bestandenen Abenteuer und so blieb gar keine Zeit um peinliche Stille aufkommen zu lassen. „Namen sind nun auch nicht meine Stärke, Herr Sandolf“, verriet der Nordmann lachend. Bei dem Lärm, den die Leute hier machten, war es schwer seine Gesprächspartner zu verstehen. „Ich bin Askladd Gunnarsson.“
« Letzte Änderung: Mittwoch 26 April 2017, 18:54 von Phelan » Gespeichert
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Cailín

Re:[Abenteuer] Brot und Spiele
« Antwort #10 am: Mittwoch 26 April 2017, 19:30 »

Cailin hüpfte von einem Bein aufs andere, dann wieder ein wenig auf und ab, um ihren Kreislauf in Schwung zu bringen. Erstaunlich wie schnell man auskühlte und wie lange es hingegen dauert sich wieder aufzuwärmen. Sie bibberte immer noch, als sie den Stand mit den Speisen erreichten. Speichel sammelte sich im Mund der Bardin, als sie die herrlichen Gerichte roch. Fenchel mit Kartoffel und Stangensellerie, gegrillt am Spieß, und scharfer Soße. Den Blick von Shaya spürte Cailin regelrecht. Ein wenig irritiert hob sie den Kopf.

"Was...? Ihr wollt mich einladen? Nicht doch, das kann ich nicht annehmen, das ist doch alles furchtbar teuer." Ehe die Elfin allerdings "na gut dann nicht" sagen konnte, wies Cailin bereits auf eine Leckerei. "Aber wenn Ihr darauf besteht, dann nehme ich diese Spieße und einen Becher heißen Wein. Oh, wird das schön, wenn ich aufhöre zu zittern. Habt vielen Dank, die Götter mögen Euch segnen."

Während sie die verkrampften Finger vom Umhang löste, den sie immer noch fest um ihre Schultern geschlungen festhielt, um das Essen entgegen zu nehmen, antwortete Cailin auf Shayas Frage.

"Ihr habt einen scharfen Blick. Woran habt Ihr erkannt, dass ich eine Bardin bin? Die Instrumente, nehme ich an. Bardin, Minnesängerin, wie Ihr es nennen wollte, ja, das bin ich. Man wird nicht reich dabei, aber es macht mich glücklich. Die strahlenden Gesichter von Kindern und Frauen, das gefällige Kopfnicken und Wippen der Beine der Männer. Und wenn das Volk sich zum Tanz begibt und nur einen Moment lang ihre Sorgen vergisst, dann habe ich mehr vollbracht als so mancher Samariter. Und Ihr? Ich habe Eure Harfe bemerkt. Spielt Ihr zum Zeitvertreib?"

Herzhaft biss Cailin in ihre Spieße und spülte mit dem kräftigen Wein nach.

« Letzte Änderung: Donnerstag 27 April 2017, 12:50 von Silvana » Gespeichert
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Merdarion Ni Hawk

Re:[Abenteuer] Brot und Spiele
« Antwort #11 am: Mittwoch 26 April 2017, 21:32 »

Merdarion entging nicht mir welcher Fürsorge die Rothaarige sich um die andere Frau kümmerte. Cailins Worte riefen ihm nur wieder seinen Rücken in Erinnerung und er nickte zustimmend. "Ja ganz sicher ist das Reisen nicht, aber es gab auch schon schlimmere zeiten." Vorsichtig um sich nicht nochmals zu verletzten stieg er vom Pferd und verbeugte sich kurz.

"Merdarion ist mein Name, es freut mich eure Bekanntschaft zu machen. Und wer könnte schon bei solch einer Bitte nein sagen, natürlich begleite ich euch." Der Blick Shaya in sein Gesicht rief ihm wieder in Erinnerung dass er doch recht auffällig war und er wappnete sich innerlich schon auf die Reaktion auf dem Fest.

Damit er unterwegs nicht von oben auf die beiden Damen herabsehen musste blieb er zu Fuß und führte sein Pferd am Zügel hinter sich her. Unwillkürlich summte er die Melodie eines Lieder welches er während seiner Zeit in Nighton gelernt hatte.

Nordwärts, nordwärts wolln wir ziehen
zu den Bergen und den Seen,
wollen neues Land erleben,
wolln auf Fahrten gehn.


Den Text hatte er nicht vergessen. Zu Fuß unterwegs zu sein erinnerte ihn an die Zeit als er selbst seine ersten Abenteuer erlebt hatte.

"Ihr seid also für das Fest hier?" Wand er sich an seine beiden Begleiterinnen "Mich zieht es ja eigentlich geschäftlich nach Drachenauge, aber eine Fest kann ich mir auch nicht entgehen lassen."

Als sie die Zelte erreichten folgte er Shaja und Cailin, diese schienen sich recht zielsicher zurechtzufinden. Er selbst fühlte sich etwas als Fremdkörper, war er doch so viele Menschen auf einem Haufen nicht mehr gewohnt. Aufmerksam betrachtete er die Waren in den Auslagen zu beiden Seiten des Weges ohne dabei den Anschluss zu verlieren.

"Nun ein Angebot auszuschlagen wäre doch recht unhöflich oder?" Nach kurzem Überlegen entschied er sich ebenfalls für einen Gemüsespieß, auf Fleisch sollte er vorerst besser verzichten. Genüßlich nahm er den ersten Bissen und beobachtete neugierig die Umgebung. "Verzeiht." Sagte er zu Shaya und wand sich ihr wieder zu. "Ich stamme aus Nuru und habe viele Jahre in Nighton gedient." Kurz überlegte er dann entschied er sich seine Gegenüber nicht mit seiner Geschichte zu langweilen. "Ein Wettbewerb? Nun warum nicht. Wisst ihr wo ich mich melden kann?"
« Letzte Änderung: Mittwoch 26 April 2017, 21:56 von Merdarion Ni Hawk » Gespeichert
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Shaya

Re:[Abenteuer] Brot und Spiele
« Antwort #12 am: Mittwoch 26 April 2017, 22:15 »

War es menschlicher Brauch erst einmal zu protestieren wenn man eingeladen wurde? Aber zumindest nahm Cailin die Einladung dann doch an. Vielleicht nur weil Merdarior erwähnte das es unhöflich wäre eine Einladung aus zu schlagen? So ganz verstand sie das wohl nicht, weshalb sie beschloss darüber einfach hinweg zu gehen. Sicher weniger peinlich als zugeben zu müssen, das ihr menschliche Bräuche manchmal immer noch fremd waren. Vielleicht machte sich die junge Frau aber auch einfach nur sorgen, Shaya könnte ihr Geld raus werfen. Wobei es für Shaya wohl kaum rausgeworfen wäre, wenn sie damit einer anderen Sängerin half.  Offnebar hatte Cailin inzwischen auch entdeckt das auch sie ein Instrument bei sich trug. dementsprechend fragte sie nach  Shayas Absichten in dieser Richtung. Shaya lächelte leicht ehe sie einen Bissen von ihrem Spiel erst runter spülte bevor sie antwortete.

"Diese Harfe ist das Geschenk meines Großvaters. Ich erhielt es an dem Tag als ich meine Ausbildung beendete... bevor ich meine Wanderjahre begann. Und es begleitet mich seit damals durch so manches Abenteuer. Also ja auch ich bin  eine Sängerin, Musikerin oder auch Bardin. Allerdings Spiele ich nur noch zum vergnügen. Da mir als Wirtin nicht wirklich die Zeit bleibt zum Wandern."

Leicht strich Shaya über das Holz ihrer Harfe. Das sie von Waldelfischer Bauart war war wohl unverkennbar. Sie sag nicht mehr zum Brot Erwerb. Nur noch zum vergnügen. Weshalb sie wohl kaum je eine Konkurrentin sein würde.  Es zog sie auch nicht dahin berühmt zu sein. Schließlich würde dann auch auffallen welche Probleme sie im allgemeinen Mit Menschenmassen hatte. Auch jetzt lenkte sie sich eher durch die Unterhaltung ab.  Jedenfalls schienen beide durchaus geneigt sich dem Wettkampf an zu schließen. Nun vielleicht sollte sie Cailin vor schicken die lag klären sozusagen. Nur wäre es wohl nicht  nett das zu tun bloß weil sie sich nicht ins Gedränge stürzen mochte. Schließlich würde sie das früher oder später sowieso müssen.

Wobei sie sich noch immer nicht sicher war, ob sie sich den anfeuernden Schaulustigen oder den Akteuren sozusagen anschließen sollte. Vielleicht nicht verwunderlich das sie Merdarion lächelnd ansah. Scheinbar war die Aussicht auf einen Wettkampf verlockender als hier bei Speis und Trank zu sitzen. Und sie musste ihm da sogar recht geben. Die Geschichten darüber was sie erlebt hatten und wie diese Zeichnung in sein Gesicht kam...sie würden nicht weglaufen. Der Wettkampf aber würde bald beginnen...und das ohne sie wenn sie nicht los zogen. Nun gut dann würde sie ihm halt folgen. irgendwann würde er ihr schon seine Geschichte erzählen. Sie hatte ihrer Meinung nach ein näschen dafür, wo eine gute Geschichte zu holen war. Und sie war nicht bereit ihre Beute da so schnell aus den Fängen zu lassen.

"Mann kann sich dort bei den Zelten anmelden. Da wo jener arme Soldat sich fast schon die Lunge aus dem Leib ruft. Sicher keine dankbare Aufgabe bei einem fest. Ich frag mich was er angestellt hat um dazu verdonnert zu werden....oder hat er nur den Kürzeren gezogen?"

Shaya grinste schon ein wenig frech bei diesen Worten. Sie jedenfalls konnte sich nicht vorstellen, das es auf die Position des... Festschreiers sonderlich viele bewerber gegeben hatte.  Ihr jedenfalls tat er leid...wenn er den ganzen Tag so rum brüllte....würde er bald heißer sein. Sie grinste ihre Kollegin der Musik leicht an. Zumindest würde sie sich vielleicht das warten dort ersparen.  Auch wüsste Shaya ganz gern was für Wettkämpfe das waren. Sie würde kaum in ihren feinen Klamotten durch Schlamm waten.wenn das an stand war ein umziehen angesagt.

"Vielleicht könnte Cailin ja mal schauen wie so die Regeln sind.... und uns einen Platz reservieren? Ansonsten bleibt uns wohl nur allen da rüber zu gehen."

« Letzte Änderung: Mittwoch 26 April 2017, 22:39 von Shaya » Gespeichert
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Christian

Re:[Abenteuer] Brot und Spiele
« Antwort #13 am: Mittwoch 26 April 2017, 23:10 »

Im Haus der Heilung waren die Tage lang, besonders, wenn nicht viel los war. So vernahm er die Ankündigung des Frühlingsfestes samt Wettkampf als willkommene Abwechslung. Die Angestellten würden ei paar Tage auch ohne ihn auskommen, wie sie es schon oft zuvor getan hatten. So sattelte er Daodra (mit etwas Unterstützung von Nathan), bevor er sich auf dem Rücken des Kamels in Richtung Drachenauge begab.

Diese elenden Schurken hatten Glück gehabt, dass sich der Magier mehr um das Wohlergehen seines Kamels sorgte, als um die sofortige Zerschlagung dieser Banditen. Jedoch war er durch diese dennoch so aufgehalten worden, dass er gerade noch so an den Wettkämpfen teilnehmen konnte. Zumindest hatte er extra dafür auf seine Erzmagierrobe verzichtet und stattdessen seinen Wappenrock angezogen, der war wesentlich robuster, wenn auch nicht weniger ansehnlich.

Auf dem Festplatz schaute er sich, nachdem er einem Stadtwächter den Vorfall mit den Banditen gemeldet hatte, zuerst nach einem Platz für sein Kamel um. Und schritt dann gleich darauf zu der Anmeldung für den Wettkampf, der ganz nach einem Hindernisparcour aussah. Hoffentlich gab es noch andere Disziplinen, denn diese dürren Recken sahen dann doch etwas beweglicher aus als der kräftige Magier, selbst dieser Nordmann schien agiler zu sein. Bei dem Zwerg sah das scheinbar anders aus, auch wenn man sich vom ersten Eindruck nicht täuschen lassen sollte. Und bestimmt würde ihn der ein oder andere erkennen, so dass seine Teilnahme bestimmt gleich wieder ein unterschwelliges Gesprächsthema werden würde, auch wenn er gut und gerne darauf verzichten könnte.

So war es dann an ihm, seinen Namen für die Eintragung zu nennen, wobei der Hohentürmler meinte, dass der Soldat nicht nur den genannten Vornamen, sondern auch noch mehr eintrug. Aber vielleicht bildete er sich das auch nur ein, weswegen er sich lieber nach bekannten Gesichtern umschaute, die auf so einem Fest durchaus anzutreffen sein könnten. War das nicht Shaya? Ja, den Rotschopf würde er wohl überall erkennen. Mit einem leichten Grinsen ging er sachte auf die Halbelfe zu.


Hey Shaya, schön, dass du auch hier bist. Bist du auch für den Wettkampf hier oder eher zum Anfeuern der Teilnehmer? Aber ich bin unhöflich...

Damit wandte er sich den Begleitern von Shaya zu. Der Mann kam ihm irgendwie bekannt vor, aber er hatte ihn wohl schon zu lange nicht mehr gesehen, um gleich auf seinen Namen zu kommen. Die Frau dagegen war für ihn ein unbeschriebenes Blatt. Aber das ließ sich ja füllen.

Seid gegrüßt. Mein Name ist Christian.

Dabei lächelte er die beiden augenscheinlichen Menschen freundlich an.
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Barbarossa

Re:[Abenteuer] Brot und Spiele
« Antwort #14 am: Donnerstag 27 April 2017, 10:27 »

Nein wie peinlich. Er hatte gar nicht gemerkt, das hinter dem Nordmann noch jemand stand.
Aber jetzt wo er es sich recht besah, war es nur ein Elf. Umgang mit denen zu unterbrechen war sicherlich nicht so schlimm, was konnten die schon wichtiges erzählen.
Andererseits... kam dieser ihm nicht auch bekannt vor?

Den Namensversprecher seines Gegenübers nahm er als Witz war. Oder zumindest hoffte er das.

„Ich bin Askladd Gunnarsson.“

"Richtig, das ist er.
Und wie war euer Name, haben auch wir uns nicht auf der Sturmschwalbe gesehen?"

Fragte Randolph an den Elfen gewandt.
"Wie ist es euch beiden ergangen? Wollt ihr an diesem Treiben teilnehmen. "
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