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  [Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
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   Autor  Thema: [Abenteuer] Die Kinder von Krakingen (Gelesen 1978 mal)
Merdarion Ni Hawk

[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« am: Donnerstag 25 Mai 2017, 17:20 »

Runde 1

25. Wonnemond 1386

Der Mond warf sein schwaches Licht auf die Gässchen von Drachenauges heruntergekommenstem Stadtviertel. Wer bei klarem Verstand war mied das Viertel Krakingen in dem sich baufällige Hütten aneinanderreihten und so mancher ausgemustertete Matrose in seinem Rum statt auf hoher See ersoffen war.

In dieser Nacht war Lenhart "das Wiesel" unterwegs. Wie auf Wolken schwebend taumelte der Knabe entlang einer Hauswand. Glückseelig und wie durch einen Nebel betrachtete er seine Hand auf dem rauen und verwitterten Holz. Mit zugekniffenen Augen und der Nase nur wenige Zentimenter von der Wand entfernt betrachtete er die Maserung und wollte sein Gesicht noch näher an das Brett drücken, als seine Welt einen Salto machte und er statt der Wand ein Helles Licht sah. Mit seinem ausgestreckten Arm deutete er darauf und musste unkontrolliert Lachen. Die herbeieilenden Schritte und hektischen Stimmen klangen wie unter Wasser und vermischten sich zu einem Klangteppich der ihn langsam einlullte und in die angenehme Dunkelheit zog.

Hektisches Treiben herrschte in der kleinen Hütte als Hansz und Neslin den benommenen Knaben in die Hütte zerrten. So unauffällig wie möglich trugen  sie den Körper Lenharts in den hinteren abgtrennten Teil und dort auf eine der Schlafstätten.

"Das ist deine Schuld und das weißt du." Zischte Neslin den größeren Jungen wütend an, während sie beide den schlafenden Lenhart zudedeckten. Ein Blick von Hansz ließ sie verstummen. "Verrat den andern nichts, ich regel das schon."  Kaum war Neslin hinter dem Vorhang der die beiden Zimmer trennte verschwunden durchsuchte Hansz hektisch die Taschen des vor ihm liegenden Jungen. Die Suche war vergeblich und schon bald hätte ein versteckter Beobachter Hansz laut fluchend vor der Hütte sehen können.


26. Wonnemond 1386

Es war Markttag in Drachenauge. Der Marktplatz barst vor Leben und Gedränge. Das bedeutet allerlei Händler die ihre Waren anbieten, von Gemüse über Stoffe, Felle bis hin zu fertigen Produkten.  Der Geruch von frisch gebackenem Brot durchzieht die Luft wie der verschiedenen Pflanzen, Blumen und Leckereien. Es bedeutet aber auch Gaukler und Schausteller um die sich die Bewohner Drachenauge, insbesonders Kinder, scharen und mit offenen Mündern bestaunen was dort dargeboten wird. Neben den Verkaufständen versuche auch einige Scharlatane und Quacksalber ihr Glück. Eine besonder große Zuschauermenge haben zwei in Roben gekleidete ältere Männer um sich geschart. In der zwischen ihnen befindlichen geöffneten Kiste befinden sich mehrere Fläschen die als Wundermittel gegen Furunkel, Haarausfall und selbst Schlaflosigkeit angepriesen werden.  Wenige Meter davon entfernt, zeigt eine Schlängentänzerin mit einer etwa zwei Schritt großen gelb-weißen Schlange ihr Können. Vor allem dem männlichen Prublikum scheint dies zu gefallen, während so mancher Knabe von seiner Mutter am Ohr und so mancher Ehemann von seiner Frau am Arm weitergezerrt wird.
In der Menge finden sich vom Bettler bis zum Kaufmann, vom Zwerg bis hin zu eingen wenigen Elfen die Bewohner Drachenauges wieder. Zwischen ihnen laufen Straßenkinder umher auf dem Weg zum nächste Gaukler, dem nächsten Essenstand oder aber weg vom vormaligen Besitzer ihrer neuen Geldbörse.
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Shaya

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #1 am: Freitag 26 Mai 2017, 18:12 »

Langsam schlenderte Shaya über den Marktplatz. Sie hatte sich fest vorgenommen es dieses mal zu genießen. Und sich nicht von irgendwelchen Werbern zu irgendwelchen Wettkämpfen locken zu lassen. Das war sowieso nicht ihre Welt. Lieber schaute sie sich die verschiedensten Händler und ihre Waren an. Sie würde versuchen neues Rosenöl auf zu treiben.  Wobei sie ein Stück weit versuchte sich vom schlimmsten Gedränge und Geschiebe fern zu halten. Sie mochte es immer noch nicht wenn man ihr so dicht auf den Pelz rückte. Was nicht nur an möglichen Taschendieben lag. Sicher hatte sie die beiden "Heiler" erspäht die da ihre Wundermedizin an den Mann zu bringen suchten. Erfahrungsgemäß waren solche Wundermitelchen genauso echt wie die Verkäufer. Betrug der  Bestenfalls einfach nur wirkungslose Medizin versprach.  Schlimmstenfalls vergiftete man sich selbst an dem sogenannten  Wundermittel. Hoffentlich waren die Leute klug genug sich davon fern zu halten.

Wobei Shaya schon versucht war sich daneben zu stellen und ein kleines Liedchen an zu stimmen was meist passierte wenn man solchen Heilsversprechen glaubte. So eine kleine Geschichte von einem armen Burschen der Medizin für seine Großmutter besorgen sollte und was da alles geschah...bekam sie aus dem Stand hin. Nur würde das für Unruhe und einen Auflauf sorgen. Was die Stadtgarde auf den Plan rufen würde...und ihr vermutlich wieder einmal ärger einbringen würde. Wobei sie nicht einmal wusste wie die regeln des Marktes dahin gehend waren. Sie könnte auch versuchen ihm seine Kundschaft abspenstig zu machen indem sie sich hinstellte und anfing zu Singen. Ein kleines Schild vor sich und schon würde sie wie die üblichen Sänger wirken die sich auf den Plätzen rum trieben und für ein paar Münzen ihre Lieder zum besten gaben. Nur hatte sie dazu keine Erlaubnis...was wieder die Stadtgarde auf den Plan rufen würde...und ihr vermutlich wieder nichts als ärger einbringen würde.

Sie wusste nichts  von einer Lizenz direkt. Also was würde einen Auftritt behindern? Wenn sie sich  in der nähe der möchte gern Heiler aufstellte, waren die anderen Schausteller davon wohl kaum betroffen. Andererseits... warum sollte sie unnötig ärger machen? Sie würde sich einfach den Markt ansehen und schauen ob sie eine Wache oder einen Schreiber der Stadt finden konnte. Diese würden ihr sicher sagen können unter welchen Voraussetzungen sie singen durfte. Und ob es wirklich erlaubt war das solche "Wundermitelchen" verkauft wurden. Gab es hier nicht eine Marktaufsicht wo man sich beschweren könnte? Oder zumindest fragen? Während sie also langsam über den Markt ging sah sie sich um ob sie etwas entsprechendes entdecken konnte.

Es dauerte auch nicht lange, da fand sie eine der Wachen und beschloss ihn zu fragen. Natürlich grüßte sie ihn erst freundlich ehe sie ihn mit ihren Fragen überschüttete. Vor allem interessierten sie die regeln des Marktes wie dürfte man auftreten wann war eine Lizenz nötig oder reichte es ein Platzgeld zu bezahlen. Wenn wo erhielt man entweder die Lizenz oder konnte das Platzgeld hinterlegen. Was es mit diesen Heilern auf sich hatte...ob sie die Wirksamkeit ihrer Medizin belegt hatten, oder ob man nur einen Stand brauchte und dann verkaufen konnte was man wollte?  Der Zweck dieser fragen war einfach. Sollten diese Heiler mit ihrem Wundermittel eine Lizenz haben, konnte sie nichts dagegen unternehmen. Wenn sie dann versuchte mit Gesang seine Kunden weg zu locken, würde er sie wegen Geschäftsschädigung anzeigen?
« Letzte Änderung: Freitag 26 Mai 2017, 18:23 von Shaya » Gespeichert
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Herr von Muesig

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #2 am: Dienstag 30 Mai 2017, 10:44 »

Markttag ist gleich Gedrängetag, auf solche Aussage konnte kommen, wer je einen solchen in Drachenauge miterlebt hat. Drängelei ist eine Sache, aber exotische Düfte, Gewürze deren Namen noch nie jemand gehört hat, Menschen in Aufmachungen, die an einen Narrentag erinnern, Frauen öffnen mehr als einen Knopf ihrer Oberbekleidung zusätzlich, dazu ein Stimmen- und Sprachengewirr. Und dann die Händler, Fieranten, Schausteller, Gaukler, Erzähler. Einfach bunt und herrlich durchmischt. In dem ganzen Gewirr sollte aber der Vorsicht kein Nachrang eingeräumt werden. Nicht alle, die ihr Stände öffnen, halten es mit der Wahrheit genau. Da werden Mittel für alte Männer angeboten, die sie in Zustand junger Burschen versetzen sollen, also noch kein Rock vor ihnen sicher war. Bunte Pillen sollen längst ausgesetzten Haarwuchs wieder fördern. Übergewichtige, ihre überschüssigen Kilogramme wie mit Zauberhand verlieren. Blinde sollen wieder sehen, Taube das Rascheln von Blättern wieder vernehmen. Es bog sich manch Balken an diesen Tagen  und die Wahrheit war das erste Opfer, aber wer nahm  das schon so genau.
Und dann war da noch etwas. Je dichter das Gedränge, desto fröhlicher pfiffen andere vor sich hin. Das waren die, die ihre Hand ständig in andere Leute Taschen führten, diese gründlich durchwühlten und sich dann mit der Beute wieder entfernte. Diese Diebe waren ein wahre Landplage und man hatte keine Handhabe ihnen beizukommen. Nur allzu selten und dann durch einen Zufall wurde ein solches Subjekt in flagranti erwischt. Alles Abstreiten, Betteln und Flehen half nichts, es hieß dann Abschied nehmen von der Hand. Es war ein barbarischer Akt, aber er verfehlte seine Wirkung völlig, den Jahr um Jahr nahm die Anzahl der Taschendiebstähle geradezu gigantisch zu.
Und da stand er, der Herr mit dem markanten Duft und der Vorliebe für den zarten Farbton des Flieders. Seine Blicke galten natürlich wieder den Damen. Bei der einen oder anderen pfiff er. Es konnte sowohl bedeuten, dass ihn ein Aussehen besonders ansprach oder eine Überraschung ausdrücken, wenn er eine Frau sah, die in der kalten Jahreszeit wohl Wärme gesucht hatte und jetzt stolz einen großen Bauch vor sich hertrug.
Noch wurde er dieses Schauspiels nicht leid und es war bestimmt nur eine Frage der Zeit, bis er jemanden Bekannten oder besser eine Bekannte sehen und er sich in einer angenehmen Plauderei verstrickt sehen würde. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihn jemand anspräche mit dem er partout nicht plaudern wollte, war aber leider auch gegeben.
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Rorokpal

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #3 am: Mittwoch 31 Mai 2017, 20:40 »

Viermal hatte es Rorokpal vor die Stadttore Drachenauges getrieben als sie durch die Lande Dragonias zog, angelockt durch die hohen, bis in die Weite sichtbaren Türme. Viermal hatte sie sich jedoch einer inneren Stimme folgend wieder abgewandt und ließ diese rätselhafte, zauberhafte Stadt hinter sich, ohne sie überhaupt gesehen zu haben.
Umso unwahrscheinlicher erschien es ihr nun, als sie mitten im Gedränge auf dem Marktplatz stand und sich der verwirrenden Gefühlsgewalt von unsäglicher Verwirrung, Angst, Abenteuerlust und purer Neugier ausgesetzt sah. Rorokpals Blick fiel auf die Schlangentänzerin.

"Kaum zu fassen, die Frau ist ja nahezu ... bar jeder ziemlichen Kleidung!"
"Wieso? Sie hat doch eine Schlange an?"
"Genaugenommen zählen Schlangen nicht als Kleidungsstück, es sei denn sie wurde vorher ..."
"... liebevoll in eine Weste verwandelt. Was es nicht alles gibt."
"Lasst uns doch ausnahmsweise einmal ein wenig auf dem Boden bleiben, bevor wieder ... Leute auf uns aufmerksam werden."

So sprach Rorokpal mit sich selbst, doch überraschenderweise nahm niemand von ihr überhaupt Notiz. Zufrieden, dass sie nicht sofort ins Zentrum der allgemeinen Aufmerksamkeit rutschte, wie es rätselhafterweise nur allzu oft vorgekommen war, machte sie sich auf den Weg durch das Gedränge um noch mehr Neues und vielleicht einen Happen zu essen zu entdecken.
Mit einem letzten argwöhnischen Blick zurück musterte sie zwei alte, in Roben gekleidete Männer, die mit großem Enthusiasmus allerhand Schund und Quacksalberei (sie nahm dies einfach einmal an, da sie selbst in der Heilkunst nicht ganz unbedarft war) verkauften.
« Letzte Änderung: Dienstag 15 August 2017, 12:01 von Rorokpal » Gespeichert
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Asarra

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #4 am: Sonntag 04 Juni 2017, 15:45 »

Sie war heute als Zivilist auf dem Markt. Jedenfalls in der Theorie. Tatsächlich hatte die Amazone aber nur auf den Wappenrock der Stadtwache verzichtet, ansonsten war sie gerüstet wie immer. Die dunkelgraue, fast schwarze Lederrüstung war ihr inzwischen so zur zweiten Haut geworden, dass ihr deren Gewicht keine Last mehr war. Im Gegenteil, sie fühlte sich seltsam nackt ohne.

Dasselbe galt für die Waffen an ihrem Gürtel. Diese und ihre schiere Grösse waren es denn auch, die der Kriegerin selbst in so dichtem Gedränge wie heute auf dem Markt etwas Luft verschafften. Asarra liess den Blick über die Menge schweifen. Manche der Schausteller und Händler kannte sie und nickte ihnen zu. Schliesslich war sie nicht selten selbst hier auf dem Platz Wache gestanden. Aus den Augenwinkeln sah sie auch wie sich die Kinder bereits wieder ihr Geld verdienten. Eine Hand auf dem Peitschengriff, die andere auf ihrem Beutel fühlte sie sich auch vor dieser Gefahr gefeit.

Ein lauter Pfiff veranlasste die Amazone dazu, sich umzudrehen. Ein allzu bekannter Adliger stand in all seiner fliedernen Pracht nicht weit von ihr und blickte gerade einem drallen Weibsbild nach.
"Die hat doch einen Arsch wie ein Brauereigaul, wertester Herr von Müsig. Nichts für einen Pferdekenner wie Euch." Die Amazone bemühte sich um einen ernsten Gesichtsausdruck, konnte sich aber ein Grinsen nicht ganz verkneifen.
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Magnus de Nighthill

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #5 am: Montag 05 Juni 2017, 01:21 »

Magnati war eine Weile nicht mehr in Drachenauge gewesen.
Wahrlich genug Zeit benötigten die Suche nach Informationen über Arag und die Entwicklung seines Gutshofes.
Letztere war jedoch gut vorangeschritten und nun mehr abgeschlossen.
Sie hatten genügend Angestellte, die Herden und Zuchten schienen zu laufen und immerhin gehörte die Kaserne zu ihren Kunden.
 
Damit wurde es Zeit seinen EInfluss, oder eher den von Magnus de Nighthill auszubauen.
Die großen Markttage in den Städten waren dafür ein guter Anfang um einerseits neue interessante Exemplare zu erstehen und Kontakt zu den hieigen Großgrundbesitzern aufzunehmen.
 
Magnati hatte sich unweit der Stadt verwandelt, nahme einen Manatrank und legte den Rest zu Fuß zurück.
Er hatte sich ein wenig mehr Mühe gegeben, und so glänzte der Stoff heute vornehm in Schwarz und Violett und sein äußeres war makellos, alerdings nicht so übertrieben, als dass er alle Blicke auf sich ziehen würde.

Der Markplatz berstete fast. Magnati war sich recht sicher, wenn der Markt auf dem städtischen Marktplatz stattfand würde er weder Kühe noch Pferde, aber vielleicht kleinere Tiere zum Verkauf sich besehen können. An den Quacksalbern ging er ohne große Beachtung vorbei, und als verwandelter Drache war er aufmerksam, was sein Gold betraf.
 
Nach einer Weile sah sie auch ein bekanntes Gesicht, die Amazonin der Stadtwache von Nuru, Asarra.
Magnati ging unweit an ihr vorbei, während sie eine Gestalt ansprach, die irgendwie nicht so recht in die Gegenwart dieser Vollblutkriegerin passen wolte.
"...wie ein Brauereigaul, wertester Herr von Müsig. Nichts für einen Pferdekenner wie Euch."

Müsig... Müsig...
Von Müsig? Der Züchter von Drachenauge? Eine der Personen mit denen er sich ohnehin treffen wollte.
Allerdings waren 'Von's immer so eine Sache, möglicherweise war es auch nur ein enfternter Verwandter.
Magnati bewegte sich näher in den Rücken der zwei und besah sich belanglosen Tand, während er verushcte näheres aus dem Gespräch herauszubekommen.




-6 Mana (-2 für verpatzen Wurf; -4 für gelungenen)
+16 Charisma während der Verwandlung
-1 gr. Manatrank
+volles Mana
« Letzte Änderung: Montag 05 Juni 2017, 01:46 von Magnati » Gespeichert
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Merdarion Ni Hawk

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #6 am: Montag 05 Juni 2017, 23:51 »

Runde 2

Shaya
Schnell war eine Wache gefunden, über die Menge konnte man schon von weitem die Helmbarte eines diensthabenden Soldaten erblicken. Gekleidet in eine Gambeson aus Naturleinen, einem etwas schief sitzenden Eisenhut mit deutlichen Anzeichen von Flugrost und einen Wappenrock in den Farben Drachenauges schien der Jüngling erst seit sehr kurzer Zeit im Dienste der Stadt zu stehen. Sommersprossen bedeckten das Gesicht und strohblonde Haarstoppeln schauten unter dem Helm hervor.

"He-Hallo we-werte Frau."Eindeutig war der Jüngling nicht gewohnt angesprochen zu werden. "D-Die Händler zahlen den Ze-Zehnt. I-Ich sammel den imma ein. Jawohl." Einen gewissen Stolz konnte man im Blick des Soldaten erkennen als er von seiner gewichtigen Aufgabe erzählte. "We-wenn ihr we-wollt könnta Me-Musizieren. Stellt e-euch hin wo ihr wollt. Ich komm dann kass-kassieren" Bezüglich der Frage über die beiden Alten bauhte er einen Moment, so als forme er die Worte vorher in seinem Kopf. "Me-meine Oma kauf imma bei dennen, h-hilft gegen Warzen sagt se imma. Jawohl!"


Rorokpal
Weit kam Rorokpal nicht, ein penetrantes Ziehen an ihrer Kleidung offenbarte ein kleines Mädchen mit großen blauen Augen die sie aus einem Dreckverschmierten Gesicht anblicken. Es hat seine Hand um das Hosenbein gelegt und hält bittend die andere Hand entgegen. Gekleidet ist die Kleine in ein Knöchellanges vom Straßenstaub dreckiges und an vielen Stellen mit bunten Flicken ausgebessertes ehemals blaues Kleid. Das Blonde schulterlange leicht gelockte Haar wird von einem Kopftuch nach hinten gehalten. Ringsherum schieben sich weiter Leute an den beiden vorbei und beachten sie nicht. Weiter bittend aufsehend zog das vielleicht sieben Lenze alte Mädchen die Nase hoch.

Herr von Muesig, Asarra, Magnus
Erbost drehte sich eine der zugepfiffenen Damen just in dem Moment um als Asarra sich zum Herrn von Muesig gesellte. Die Statur der Amazone sorgte dafür dass sie die höchstwahrscheinlich mehr als böshaften Worte wieder herunterschluckte und mit einer beleidigten Miene von dannen zog.

Das helle verzweifelt klingende Quieken einer Kinderstimme war für die drei beieinander stehenden Abenteurer gut vernehmbar. Etwas außerhalb der Verkaufsstände war eine kleine zappelnde Gestallt erkennbar, welche von zwei muskulösen Männern in eine Seitengasse gezogen wurde. Zwischen ihnen lagen vielleicht dreißig Schritt und eine Reihe Marktstände. Auf Grund der Entfernung und der Hindernisse im Sichtfeld war es nicht möglich zu erschließen ob die Männer bewaffnet waren oder nicht. Ringsumher schien niemand zu reagieren beziehungsweise es überhaupt zu registrieren was da vor sich ging.

« Letzte Änderung: Dienstag 06 Juni 2017, 13:26 von Merdarion Ni Hawk » Gespeichert
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Herr von Muesig

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #7 am: Dienstag 06 Juni 2017, 10:54 »

Ja und hochträchtig ist sie zu…aber wer zum…IHR ?“ es kommt selten vor, dass es dem adeligen Herrn die Sprache verschlägt. Jetzt war es der Fall. Und er versuchte es auch gar nicht zu verheimlichen. Um aber gleich nachdem er sich wieder gefangen hatte, die Gelegenheit beim Schweif zu packen, denn die Statur der Amazone fand der Herr von Muesig durchaus ansehnlich. „Nun, amazonigste Amazone unter den Amazonen, nichts würde ich lieber als eine feinfühlige Überprüfung an einem edlen, straffen Hinterteil vornehmen. Es streicheln, befühlen und betatschen. Sollte diese besondere Stute einmal Stutenlust verspüren …“ leider konnte er keine weiter Werbung in eigener Sache vornehmen, weil nämlich etwas ganz Anderes seine Aufmerksamkeit ablenkte „Hört Ihr das? Da …“ der ausgestreckte Zeigefinger des Adeligen deutete genau in die Richtung von woher das Geschrei kam. Und sehr freiwillig schien das Kind auch nicht mitzukommen. Würde es sich sonst so gebärden? Es war jedenfalls eine gute Gelegenheit der Amazone zu zeigen, welch Edelmut in ihm steckt und der Stute Lust ein wenig zu fördern. „Kommt mit, Asarra! !“ rief er noch und schon war er in Richtung der Gruppe unterwegs. Die paar Stände dazwischen war keine echten Hindernisse. Und wenn sie nicht auswichen, wurde sie eben umgeworfen. Standlschicksal sozusagen.
« Letzte Änderung: Dienstag 06 Juni 2017, 11:09 von Suffix » Gespeichert
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Magnus de Nighthill

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #8 am: Freitag 09 Juni 2017, 00:17 »

Magnati traute seinen Ohren kaum. Das Gespräch hatte kaum angefangen da befanden sich die beiden bereits auf einem Niveau, dass in Nuru zwar recht häufig, er aber hier auf dem Markt der Hauptstadt mitten am Tag nicht unbedingt erwartet hatte.

Bevor das Niveau noch weiter abschweifte wurden sie unterbrochen. Ein Schrei war schräg hinter ihm zu hören. Nicht alle BEtrieblichkeit auf dem Markt übertönend laut, aber doch gut zu hören. Und Magnati wusste ab wann ein Schrei kein jauchzen mehr, sondern ein Hilfeschrei war. Von Müsig reagierte noch schneller als er, drehte sich um und deutete an Magnus Gestalt vorbei.

„Kommt mit, Asarra!!!“   , rief er und schon lief er an Ihm vorüber.

Mit einem leisen Seufzen legte er die Schnitzarbeit aus der Hand und folgte ihm ebenfalls.
Er wollte ihn nicht aus den Augen verlieren, schließlich galt es Geschäfte zu machen.
« Letzte Änderung: Freitag 09 Juni 2017, 00:17 von Magnati » Gespeichert
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Shaya

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #9 am: Freitag 09 Juni 2017, 19:18 »

Hm offenbar ein neuer Rekrut. Das war das erste, was ihr durch den Kopf schoss. Normalerweise zeichneten sich Stadtgardisten schon durch ein gewisses selbstbewusstes Auftreten aus. Sie mussten sich Respekt verschaffen und stotternd ginge das eher schlecht. Er schien ihr ziemlich aufgeregt...vermutlich sein erster Einsatz auf einem Marktplatz. Offenbar jedoch könnte sie hier singen, wenn sie den Zehnten zahlte. Das war es also nicht was sie abhielt. Eher die Tatsache das auch diese beiden "Wunderheiler" die Erlaubnis hatten hielt sie zurück. Das und die Tatsache das dieser Jüngling behauptete die Medizin würde wirken. Shaya hatte da so ihre zweifel. Da sie aber kein heiler war, beließ sie es dabei. Auch... hatte sie gerade in der Menschen menge jemanden entdeckt, der ihr bekannt vor kam.

Sicher er war in einem deutlich besseren zustand als damals...aber diese Gestalt, die Haltung und die Art wie er sich bewegte...das konnte doch eigentlich nur Magnati sein. Was machte der Schattendrache hier? Hatte er nicht immer gewettert das man sich als Drache nicht mit den Naka Duskeal soweit einlassen sollte? Fürchterlich hatte er sich geärgert wenn ein Mensch Drachen Gestalt annahm. Was ihn aber nicht daran hinderte hier als Mensch rum zu laufen? Was hatte er nur vor? Das sah fast so aus als würde er jemanden hinterher schleichen. Da ihr dies aber nicht zu Magnati zu passen schien, beschloss Shaya ihm zu folgen. Auch weil sie einfach wissen wollte was er hier machte. Daher war es wohl nicht verwunderlich das sie dem Soldaten nur eine Kurze Antwort gab ehe sie Magnati folgte.

"Hm ich glaube das hat sich gerade erledigt. Verzeiht  das ich eure Zeit in Anspruch nahm. Aber ich glaube einen bekannten entdeckt zu haben."

Wie war das mit Gedanken Sprache? Was hatte Yod ihr gesagt? Wenn man sich Stark auf den Drachen Konzentrierte und ihn damit "ansprach" konnten diese das auffangen. Sie wollte nicht einfach Hey Mangati brüllen und los rennen. Darius war nicht begeistert gewesen als sie bei dem Fest beinahe seinen Namen benutzt hatte. Und Shaya war doch durchaus lernfähig.

Magnati de Dragoluzius... was hat euch den hier her verschlagen? Es ist lange her das ich euch begegnete.

Genauer gesagt hatte sie ihn das letzte mal gesehen als sie ihn aus der Drachen Stadt raus holten. Seid dem hatte er sich recht gut erholt. Ob sie begeistert war ihn zu sehen? Eher verwundert. Das Verhältnis zwischen ihnen war doch höchstens kühler Respekt füreinander. er hatte ihr nie verziehen das sie Yod so... vermenschlicht hatte wie er meinte. Yod...sie hatte den silbernen lange nicht mehr gesehen...und sie vermisste ihn. Ob der Schattendrache etwas über ihn wusste?
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Asarra

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #10 am: Sonntag 11 Juni 2017, 20:54 »

Als es dem rothaarigen Adligen neben ihr bei ihrem Anblick die Sprache verschlug, konnte die Amazone sich nicht mehr halten und lachte auf. Allerdings währte die Heiterkeit nur kurz. Genau so kurz nämlich, wie Herr von Müsig benötigte, um seine Sprache wiederzufinden.

Zu mehr als einem Augenrollen kam die Kriegerin allerdings nicht, da ein Schrei über den Markt hallte. Ein Kinderschrei. Zugegebenermassen war das gar nicht so ungewöhnlich, schliesslich wurde immer mal wieder eine dieser klauenden Ratten gefasst - allerdings geschah das gewöhnlich durch die Hände der Stadtwache. Oder die kleinen Gauner wurden an einem Ohr zu ihnen geschleift.

Was Asarra weniges vom Geschehen zusehen bekam, hatte allerdings wenig mit der Stadtwache zu tun. Tatsächlich war es dann der Herr von Müsig, der als erster losrannte. Mit langen Schritten folgte die Amazone, die Hände bereits an ihren Wurfmessern.
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Rorokpal

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #11 am: Sonntag 11 Juni 2017, 21:22 »

"Ohh du armes Ding, hast sicher großen Hunger.", sagte Rorokpal zu dem kleinen Straßenmädchen.
Ihr armseeliges Erscheinungsbild rief ein höchst unangenehmes Echo ihrer eigenen Kindheit hervor. Zumindest nach dem Moment, da das Anwesen ihres Vaters durch elementare Gewalt zerstört worden war und sie obdachlos und ohne Angehörige herumgeirrt war, bis sie jene alte Dame fand, die sie bei sich aufgenommen hatte und bei der sie die Grundlagen des Heilens und eigentlich alle Dinge, die zum Leben gehörten, gelernt hatte.

Nach einiger Zeit, in der sie in die hoffnungsvollen und zugleich doch hoffnungslosen Augen des Mädchen gestarrt hatte, wurde es zuviel für Rorokpal und sie zog sich in ihr sicheres Versteck in ihrem Kopf zurück. Hier konnte ihr nichts geschehen, auch wenn sie sich typischerweise nach solch einer "Flucht" später in einer noch unangenehmeren Situation wieder finden würde.

"Das Mädchen hat keinen guten Einfluss im Moment...", diagnostizierte Rorokpal an sich selbst. Nahtlos sprach sie jedoch weiter: "Ich habe auch Hunger, kleines Ding, ich wollte gerade etwas zu essen suchen. Vielleicht solltest du einfach mit mir kommen? Möglicherweise springt etwas für dich ab". Dann änderte sich Rorokpals Gesichtsausdruck schlagartig: "Wenn du mich bestiehlst, hau ich dir eine runter!"
« Letzte Änderung: Montag 12 Juni 2017, 15:08 von Rorokpal » Gespeichert
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Merdarion Ni Hawk

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #12 am: Sonntag 11 Juni 2017, 23:31 »

Runde 3

Asarra & Herr von Muesig

Unter den wütenden Schreien eines Marktstandbesitzers der lauthals dem Herrn von Muesig die Pest auf den Hals wünschte weil dieser seinen Korb mit Äpfeln zu Fall gebracht hatte verließen  Asarra und besagter Herr den Marktbereich und die dahinter liegende wenig frequentierte Straße. Nur wenige Meter trennten sie von der Seitengasse in die die beiden Schlagetots das Kind gezogen hatten. Als sie diese erreichten hörten sie noch die Worte: „... und wenn die Rotznase nicht sterben soll... dann.....“
Die Seitengasse war abgesehen von den beiden Männern und dem Kind menschenleer, die eng aneinanderliegenden Giebel der Häuser zu beiden Seiten ließ nur wenig Tageslicht hinuntergelangen. Mit einer Breite von vielleicht drei Schritt war die Gasse nicht sehr breit und mit Kopfsteinpflaster verlegt. Die Türen und Fenster der meisten Häuser schienen geschlossen und die Gebäude zu dieser Tageszeit verlassen.
In diesem Moment drehte sich einer der beiden Männer um. In seiner Hand blitzte eine gebogene Klinge die nun auf die Neuankömmlinge zeigte.

„Was wollt IHR denn hier? Verpisst euch das hier geht euch gar nichts an.“

Drohende funkelte er den rothaarigen Adligen an. Sein Kumpane hinter ihm hielt weiterhin das Mädchen am Kleidkragen unterhalb des Halses und holte gerade zum Schlag aus. Von diesem konnte man nur die langen schwarzen Haare erkenne, die hinten herunterfielen, am Boden lag eine scheinbar heruntergefallen Filzmütze. Das Kleid zeigte einen schwachen Rotton.


Rorokpal & Shaya

Während Rorokpal noch mit dem kleinen Mädchen sprach spürte sie einen kurzen Ruck an ihrer Kleidung. Beim Umdrehen sah sie einen braunhaarigen Jungen in blauer Tunika durch die Menge davonflitzen. Der Kontrollgriff zum Gürtel bewies das die Geldkatze verschwunden war, ebenso wie das kleine Mädchen.

Nur wenige Meter entfernt ließ ein plötzlicher Aufprall  Shaya zu Boden gehen. Jemand war mit voller Wucht in sie gelaufen und schien nun auf ihr zu liegen. Mehrere Hände strecken sich aus um sie wieder auf die Beine zu bringen, während ringsherum Geschrei und Chaos herrschte. Ihr gegenüber hielt ein kräftiger Mann der möglicherweise ein Händler war einen Jungen von vielleicht vierzehn Lenzen am Kragen. Der Junge hatte struppiges braunes Haar welches unter einem Filzhut hervorschaute dessen ursprüngliche Farbe nicht mehr feststellbar war.  Seine blaue an vielen Stellen geflickte Tunika zeigte einen scheinbar gerade entstandenen Riss unter dem eine lange Bruche hervorschaute. Wütend trat der Junge mit seinen Bundschuhen gegen das Schienbein des Händlers worauf dieser vor Überraschung seinen Griff lockerte. Schnell hatte der Junge die Chance genutzt, sich aus dem Griff gewunden und bahnte sich einen Weg in die Menge. Der Rucksack Shajas der beim Aufprall zu Boden gefallen war, war offen.
« Letzte Änderung: Montag 12 Juni 2017, 09:16 von Merdarion Ni Hawk » Gespeichert
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Rorokpal

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #13 am: Montag 12 Juni 2017, 15:34 »

"Was ... was war das?", fragte Rorokpal verwirrt, nachdem sie erst den Jungen davonflitzen sah und nun feststellen musste, dass auch das kleine Mädchen vor ihr wie vom Erdboden verschluckt war. Dem Ausdruck der Verwirrung folgte ein Stirnrunzeln und eilig durchsuchte Rorokpal ihre Umhängetasche nach ihrer Geldkatze - sie war weg. Zorn stand ihr plötzlich ins Gesicht geschrieben und mit einem wütenden Aufschrei fuhr sie herum.
"Du verdammter kleiner Rotzlümmel, du hast mein Geld gestohlen!"
Unbeherrscht stürzte sie vorwärts in die Richtung, in der der kleine Junge verschwunden war. Natürlich war sie nicht so klein und wendig, weshalb sie sofort mit diversen Leuten zusammenstieß, und den einen oder anderen versuchte sie sogar mit brachialer Gewalt aus dem Weg zu schieben - jedoch war sie auch nicht sonderlich stark, so dass sie schnell einsehen musste, dass der Junge wahrscheinlich schon längst unerreichbar für sie war. Ein fremder Mann, den sie gerade zur Seite schieben wollte, packte sie am Oberarm und zog sie an sich: "Du gehst aber ran, Mädchen, hast es wohl nötig?"
Angeekelt riss Rorokpal sich wieder los und warf dem Mann noch ein wüstes Wort an den Kopf. Suchend eilte sie weiter, doch verbegens. Sie gab auf. Frustriert schob sie sich weiter, jedoch ohne wirkliches Ziel. Wie konnte ihr nur so etwas passieren? Warum hatte sie nicht besser auf ihr Geld ausgepasst - und war auf den ältesten Trick hereingefallen. Nun, sicher war ein Grund, dass sie Städte so gut es ging vermied und deshalb nicht sehr erfahren war, aber gleich bei ihrem ersten Besuch - am ersten Tag!
Fast wäre sie wieder mit jemandem zusammen gestoßen: Einer Halbelfin, die offenbar hingefallen war. Neben ihr lag ein geöffneter Rucksack, und, zu Rorokpals Überraschung, sah sie den braunhaarigen Jungen, wie er gerade in der Menge verschwand.
"Diesen Jungen! Haltet ihn fest! Er ist ein Dieb!", schrie sie sobald sie ihre Sprache wiedergefunden hatte.
« Letzte Änderung: Montag 12 Juni 2017, 18:18 von Rorokpal » Gespeichert
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Magnus de Nighthill

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #14 am: Mittwoch 14 Juni 2017, 10:02 »


Kurz hinter den beiden trat er ebenfalls in die schmale Gasse ein.
Er spürte die Schatten, aber er hielt sie zurück. Eine verschimmernde Kontur konnte er jetzt nicht gebrauchen.

Die beidne grobschlächtigen Gestalten hielten ein Mädchen am Schlafitchen und hatten seine Vorrderleue gerade bemerkt.
Man bedrohte sie mit einem Messer, ach wie niedlich.
Magnati könnte diese Gasse in einem solchen Albtraum verwandeln... wenn er nicht gerade als Magnsu unterwegs wäre.

Der zweite, welcher das Mädchen hielt holte mit seiner Faust aus. Das ging dann doch zu weit. Jungtieren hatten von jeder Art einen gewisses Ma'an Schutz verdient.
Außer vielleicht Schimmel und Schmarotzer, aber das war etwas anderes...
Magnati konzentrierte sich, auf die alte Kunst der Lähmung, die ihm schon oft gute Dienste geleistet hatte und auch diesmal ließ sie ihm nicht im Stich.

"Senkt eure Faust!"

Donnerte es durch die Gasse... auch wenn das eigentlich unnötig war.




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