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  [Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
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   Autor  Thema: [Abenteuer] Die Kinder von Krakingen (Gelesen 1977 mal)
Herr von Muesig

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #15 am: Mittwoch 14 Juni 2017, 14:24 »

Leer, also beinahe fast leer. Nur die beiden Übeltäter, das Kind und…sie beide.

Ein blitzende Klinge, eine Drohung.

Verpiss Dich selbst, A…loch .“ Giftete Muesig wenig vornehm zurück.
Ich schlage vor, Ihr lasst das Mädchen frei und dann regeln wir das, wie wir das immer regeln. Wir verhauen Euch und ihr lässt Euch verhauen. Nein im Ernst, lasst das Mädchen gehen und wir, also ich habe nichst gesehen. Ihr verschwindet einfach. Abgemacht ?“

Um seine Worten Nachdruck zu verleihen, hatte er jetzt auch seinen Degen in der Hand. So ganz ohne Waffe schien es jetzt jedenfalls nicht mehr gehen zu können. Die Amazone hatte zumindest noch keine sichtbare Entscheidung getroffen. Im Stich würde sie ihn nicht lassen, glaubte er zumindest, aber vielleicht konnte sie auch erst einmal zusehen, was seine Haltung bewirkte.

Und dann kam ja noch wer...."Senkt Eure Faust " schrie der. Fand Muesig auch nicht schlecht.
« Letzte Änderung: Mittwoch 14 Juni 2017, 14:24 von Suffix » Gespeichert
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Shaya

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #16 am: Mittwoch 14 Juni 2017, 19:45 »

UFF war wohl das erste was Shaya von sich gab. Dieser unfreiwillige Laut war wohl dem Umstand geschuldet, das sie umgerannt worden war. Noch dazu lag da jemand auf ihr, ohne die Güte zu haben gleich wieder auf zu stehen. Zumindest schienen einige Menschen hier hilfsbereit. Streckten sie Shaya doch die Hand entgegen um ihr hoch zu helfen. Wofür sie auch dankbar war. Sie wollte sich auch gerade wieder auf rappeln, als eine Frauenstimme schrie haltet den Dieb. Na klasse. Damit konnte sie sich denken wer sie umgerannt hatte und warum.  Daher wunderte es sie nicht wirklich, das sie den jungen nur noch flitzen sah, ehe sie es geschafft hatte auf zu stehen.

Zu gern hätte sie ihm einen Stock zwischen die Beine geworfen. Nur standen bereits zu viele Leute um sie herum. Sie hätte nicht garantieren können das sie ihn traf...und nicht einen der umstehenden. So war es vielleicht nicht verwunderlich das ihre Laune nicht besonders gut war. Schließlich dieser  Schattendrache hatte sie auch schlicht und ergreifend ignoriert. Nein im Moment war sie nicht geneigt daran zu denken das er sie vielleicht nicht gehört hatte. Pah das nächste mal würde sie einfach Huhu  Schattendrache Magnati brüllen...das hatte er denn davon.  Sie jedenfalls zog ihren Rucksack heran, ehe sie sich aufhelfen ließ. 

"Habt dank für eure Hilfe"

War wohl das erste was sie von sich gab. Aber Shaya war auch dankbar. Nun das der Dieb flitzte war ärgerlich...aber irgendwann würde man ihn schon fangen. Schließlich war es bestimmt eine be...scheidene Idee jetzt dem Dieb einfach nach zu setzen und den offenen Rucksack offen sein zu lassen. Sie könnte alles verlieren was dadrin war. Und der Gedanke behagte ihr nicht . Auch war sie sich sicher das dieser Junge den Marktplatz wie seine Westentasche kannte. Eventuelle Verfolger also schnell abgehängt haben würde. Schließlich kannte sie die Stadt nicht wirklich. Daher entschied sie sich dazu als erstes ihren Rucksack zu überprüfen.

Allerdings würde sie sich dafür nicht viel zeit nehmen können.  So schien ihr auch nichts zu fehlen. Sicher der Stoff oben wirkte ein eineiig zerwühlt...als hätte jemand versucht da drunter etwas zu finden. Aber in die tiefsten schichten ihres Rucksackes war er wohl nicht gekommen. Damit  sollte das Ebenholzkästchen  und sein Inhalt sicher sein. Um da ran zu kommen hätte er sich bis nach unten zum Bärenfell durch wühlen müssen. Sie schloss ihren Rucksack wieder so gut das ging und sah sich um.
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Rorokpal

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #17 am: Mittwoch 14 Juni 2017, 22:57 »

Doch obwohl Rorokpal geistesgegenwärtig den Jungen als Dieb entlarvt und sogar mit lautem Geschrei auf ihn deutete, kümmerte es niemanden, soweit sie das auf die schnelle sagen konnte. Auch die Halbelfin, die sie versehentlich angerempelt hatte schien nun, obwohl sie wieder auf den Beinen war, erst einmal in Seelenruhe ihren Rucksack zu durchforsten. Keine Zeit für Unterhatung, der Junge war da vorne ...

"Na warte!", knurrte Rorokpal und ließ die kleine Menschentraube, die Halbelfin und deren Rucksack zurück. Mit ein wenig größerem Geschick als zuvor wand sie sich durch die Menschenmassen und eilte dem Jungen hinterher. Sie fürchtete, ihn aus den Augen zu verlieren, doch immer wenn sie glaubte, ihn wieder verloren zu haben, tauchten seinen braunen, kurzen Haare wieder irgendwo in der Menge auf oder sein schmutziges blaues Gewand war irgendwo in dem Getümmel zu sehen. Sie ließ nicht locker und holte langsam auf ...
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Shaya

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #18 am: Donnerstag 15 Juni 2017, 20:12 »

Nun offenbar rannte keiner so direkt und sofort los als Rorokpal darauf hinwies das der junge ein Dieb war und man ihn halten solle.  Einige zögerten sicher weil sie sich nicht einmischen wollten...oder aber ahnten das sie nicht schnell genug waren um den Dieb ein zu holen. Auch Shaya fürchtete bei weitem nicht schnell genug dafür zu sein. Und ihre Kenntnisse im Spurenlesen würden ihr hier wenig helfen. Dies war kein Wald und der Dieb kein Stück Wild dem man nach setzte. Wobei der Vergleich irgendwo auch treffend war. Shaya hatte sich vergewissert das nichts fehlte und sie nicht verletzt war. Mit Schwung nahm sie ihren Rucksack wieder auf den Rücken ehe sie beschloss  Rorokpal zu folgen.

Auch wenn sie in der eile nicht so viel von ihr gesehen hatte. Eigentlich nichts außer das es eine Menschenfrau war.  Aber das war auch nicht wirklich wichtig. Shaya folgte ihr so gut und schnell sie konnte. Wohl auch weil sie sich ein wenig Sorgen machte. Was wenn der Dieb sie in eine Falle lockte? Irgendwo trieben sich seine Kumpanen herum... und wenn Rorokpal denen zu nahe kam, konnte das ungemütlich werden. Eine in die Enge getriebene Ratte biss halt um sich.  So rannte sie über den Platz und versuchte den Menschen soweit es ging aus dem weg zu gehen. Die Kleidung der Jungen Frau war ihr Anhaltspunkt wo sie lang musste. Ob sie Rorokpal einholen konnte...würde sich zeigen.
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Asarra

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #19 am: Sonntag 18 Juni 2017, 22:05 »

Trotz des warmen Tages und der dunklen Rüstung kam die Amazone nicht einmal gross aus der Puste. Behände sprang sie über eine Lawine Äpfel hinweg, die aus einem Korb purzelte. Der Adlige, der zwei Schritte vor ihr lief, musste ihn wohl umgerissen haben. Asarra kam der Radau gerade recht. Der fluchende und schreiende Händler würde hoffentlich die Wachen auf den Plan rufen. Eigentlich wäre sie vermutlich nicht auf deren Hilfe angewiesen, aber dennoch hatte sie heute frei. Aber irgendwie funktionierte das mit ihren freien Tagen nie so recht.

Die Gasse war hoch, düster und mit ihren drei Schritt Durchmesser nicht gerade für Durchgangsverkehr geschaffen. Allerdings war der Boden gepflastert, und das gar nicht so schlecht. Die meisten Türen waren verrammelt, die Fenster welche Läden aufwiesen ebenfalls. Von da war nicht mit Hilfe zu rechnen. All dies erfasste die Soldatin mit geübtem Blick, ohne die beiden Schläger aus den Augen zu lassen.

Asarra überliess es dem Adligen zu antworten. Als der Kerl eine Klinge zog, hatte die Amazone ohne nachzudenken bereits Axt und Haifischzahnpeitsche in der Hand. Ihre Augenbrauen wanderten überrascht nach oben, als hinter ihr noch eine Stimme erklang.

"Drei gegen Zwei. Ich weiss ja nicht ob ihr überhaupt zählen könnt, aber an eurer Stelle würde ich die Beine in die Hand nehmen."
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Merdarion Ni Hawk

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #20 am: Sonntag 18 Juni 2017, 23:14 »

Runde 4

HvM, Asarra, Magnati

Das Chaos das der Herr von Müsig angerichtet hatte rief tatsächlich ein paar Wachen auf den Plan, diese waren aber zunächst damit beschäftigt erst einmal herauszufinden was überhaupt herauszufinden was passiert war.

Der mit dem Messer grinste hämisch. "Na das wollen wir doch mal sehen oder Piet?" Keine Antwort ertönte hinter ihm und auch sonst kein Laut ausser dem leisen Schluchzen des Mädchens. Irritiert machte der Schlagetot einen Schritt zurück und blickte über die Schulter, das Messer immer noch nach vorn gerichtet. Er wurde seines erstarten Partners gewahr und musste nicht lange zählen was dies für seine Chancen bedeutete, also nahm er seine Beine unter lautem Fluchen in die Hand. Wenige Sekunden später ließ die Wirkung von Magnatis Zauber nach. Als er seinen Kumpane fliehen und sich selbst in der Minderheit sah, stieß der Schläger das Kind von sich und versuchte ebenfalls sein Glück in der Flucht.

Das Mädchen rappelte sich vom Kopfsteinpflaster auf und wischt sich mit dem Ärmel ihres Kleides Blut von der aufgeplatzten Unterlippe. Etwas unsicher musterte sie ihre Retter aus sicherer Distanz ehe sie sich traute sie anzusprechen. In ihrer Stimme schwang eine gewisse Unsicherheit und etwas Argwohn mit. "Danke für die Hilfe" ihr Blick blieb am Ende der Gasse i die ihre Peiniger geflohen waren hängen. "Die sind hinter mir her.. ich habe Angst...." Die Worte wurden durch ein Schluchzen unterbrochen. Der kleine Körper zitterte als das Mädchen zu Boden sank. "Haben doch ...... nichts .....gemacht..... und .... Rotznase...... "
Nur langsam beruhigte sie sich wieder. Das schmutzige Gesicht mit den rotengeweinten Augen und den Tränen die ihren Weg deutlich hinterlassen hatten schaute hoffnungsvoll empor.  "Würdet ihr mich nach Hause begleiten? Ich trau mich nicht alleine. Falls sie wiederkommen.....ich bin Neslin."

Shaya, Rorokpal

Der Junge in der blauen Tunika bahnte sich seinen Weg geschickt durch die Menschenmenge und zischen den Ständen hindurch. Immer wieder bog er gefolgt von Shaya und Rorokpal ab. Es war eindeutig das er sich deutlich besser als seine Verfolger auskannte und einen weiten Bogen um die durch ihre Halmbarten gut zu sehenden Wachen machte. Nach kurzer Zeit ließ er das Gedränge hinter sich und steuerte auf eine kleine Mauer zu. Ein kurzer Sprung und der Jüngling verschwand hinter der Mauer. Den Verfolgern blieb nur die Möglichkeit im hinterher auf die ca zwei Meter tiefere Straße hinterherzuspringen oder einen Umweg von vielleicht zwanzig Metern auf sich zu nehmen. Die Straße auf der sie sich befanden verlief in einer Serpentine weiter nach unten.

Wurf auf Geschicklichkeit mit W20+euer Geschicklichkeitswert bei > 15 Sprung geschafft, ansonten -3LP


Beerli, Zorgrim, Kaira


Frisch blies der Wind den Geruch von Meer und Salz entlang des Hafenbeckens und trug das Gekreisch der Möwen mit sich fort. Ein reges Treiben war im Bereich der Lagerhallen im Hafen von Drachenauge zu beobachten. Emsig be- und entluden Lagerarbeiter Güter aus den Hallen auf Eselgespanne die sich danach auf den Weg ins Landesinnere oder zu den Schiffen machten. Je weiter die Lagerhallen vom neuen Hafn entfernt und damit näher an Krakingen den Slums Drachenauges lagen, desto heruntergekommener sahen diese auch aus. Einige Wachen patrouillierten zwischen den Karren und kontrolliert ab und an die Fracht.

Unweit der letzten Lagerhalle stand der alte Don und schob seine Schicht. Seine fast glasigen Augen blickten mehr aufs Meer als auf die Karren, aber das hatte ja seine Richtigkeit. Sonst wäre ihm auch das Fass aufgefallen aus dem ein lautes Klopfen und gedämpftes Schrein zu vernehmen war und das gerade auf den Wagen vor sich verladen wurde. So aber stützte er sich auf seine Halmbarte und spie aufs Pflaster. Der Lärm aus dem Fass schien auch niemanden sonst zu interessieren, jeder wusste wann es besser war nicht genau nachzufragen. Nach dem Verladen stand einer der Männer vor ihm und meinte nur: "Ich hoffe du bleibst uns länger erhalten." Ein klimpernder Beutel wechselte den Besitzer und der Karren mit zwei grobschlächtigen Schlägern vorn und einem hinten setzte sich Richtung Krakingen in Bewegung. Der alte Don schmunzelte. Noch ein vielleicht zwei Jahre und er konnte mit Hilfe seines Zusatzerwerbs in den Ruhestand gehen, irgendwohin weit weg von Krakingen und dem Hafen.


« Letzte Änderung: Montag 19 Juni 2017, 11:05 von Merdarion Ni Hawk » Gespeichert
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Kaira

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #21 am: Montag 19 Juni 2017, 20:37 »

Ein wenig unsicher bewegte sich die Amazone durch die Gassen. Eigentlich suchte sie den Markt,weil sie Händler kennen lernen wollte und auf der Suche nach einigen seltenen Kräutern und Ölen war, die man ihr hier zu finden versprochen hatte. Seit einer Weile bewegte sie sich entlang einer geschäftigen Gasse mit vielen Schänken. Diese schienen sie aber nicht in die richtige Richtung zu leiten.

"Oh ich denke ich hätte der Straße da vorne genau in die andere Richtung folgen müssen ..."
Grummelte sie.

Aber nun, dass sie schonmal da war und Möwen hörte, wurde sie neugierig und bog eine schmale Seitenstraße ab in Richtung des Wassers. Dann stockte sie, blieb stehen, denn ihr Gespür verriet ihr: hier war sie in der falschen Ecke. Es sah schäbig aus. Sie erblieckte den Hafen und alte Schiffe deren Lack bereits vor langer Zeit abgeblättert war. Auch die Kleidung der dort arbeitenden Männer schien nicht mehr die edelste zu sein, geschweige denn ihr Verhalten. Einige böse grinsend ein paar am Wegesrand schimpfend...Und dort rollte ein Wagen an ihr vorbei mit drei Patrouillen drum herum. Nicht nur deshalb fing er ihre Aufmerksamkeit. Eines der Fässer die er transportierte machte Geräusche. Sie hörte ein Klopfen und möglicherweise auch ein dumpfes Schreien. Sie blickte sich um, zog ihre Kapuze über ihre Augen und hegte die Absicht dem Ganzen in einigem Abstand unauffällig zu folgen. Ihr Gerechtigkeitssinn war geweckt.
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Beerli Blutbart

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #22 am: Dienstag 20 Juni 2017, 22:06 »

Beerli Blutbart hatte Urlaub. Die Bäckerei in Nighton lief gut und er hatte ein paar Tage frei bekommen. Er hatte schon seit längerem den Wunsch die Hauptstadt Dragonias zu besuchen - und nun war er angekommen.

Der Weg bis hierher war ohne Probleme verlaufen und so steuerte Beerli nach seiner Ankunft direkt auf den Hafen zu. Ein Onkel seiner Mutter musste dort irgendwo arbeiten und ihn galt es zu finden. Beerli hatte sich als Kind immer gefreut, wenn Onkel Algrim zu Besuch kam. Er hatte immer die besten Geschichten erzählt. Beerli wusste schon länger, dass sein Onkel nach Drachenauge gegangen war, um dort Abenteuer zu erleben. Er müsste inzwischen über 250 Jahre alt sein - mal schauen, ob er den alten Halunken irgendwo finden würde.

Gedankenverloren lief Beerli im Hafen herum und merkte nicht, dass die Ecken immer düsterer und die Menschen immer finsterer wurden. Auch nicht, wie ein Karren an ihm vorbei rumpelte und nicht, wie eine Frau - die Kapuze tief ins Gesicht gezogen - die Straßen entlang huschte.
« Letzte Änderung: Dienstag 20 Juni 2017, 22:08 von Beerli Blutbart » Gespeichert
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Kaira

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #23 am: Mittwoch 21 Juni 2017, 13:22 »

Darauf bedacht weder zu schnell noch zu langsam zu laufen, folgte die mit einem Mantel berhüllte hohe Gestalt den Wagen im Hintergrund. Plötzlich stolperte sie und wunderte sich, was da gerade von der Seite in sie hineingelaufen ist, da sie niemanden erblickte. Verdutzt schaute sie sich um und erblickte einen Zwerg der ebenfalls nicht ganz zu wissen schien wie im geschah.
 
"Huch"

Sie prüfte, ob sie noch ihren Beutel mit Geld bei sich trug und richtete ihre Kleidung. Mit einem Zwerg hatte sie noch nie zu tun gehabt. Ein bißchen unsicher über die zwergischen Gepflogenheiten zögerte sie kurz.

"Alles in Ordnung ...werter ...Herr Zwerg?"

Sie flüsterte fast um keine unnötige Aufmerksamkeit zu erhalten.
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Magnus de Nighthill

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #24 am: Samstag 24 Juni 2017, 10:48 »

Sehr schön. Das klappte ja erstaunlich gut.
Nacheinander ergriffen die beiden die Flucht, durch seine Lähmung denkend, dass sie alleine kämpfen müssten.
Die rennenden Gestalten verschwanden alsbald in der Dunkelheit und Magnati machte keine Anstalten ihnen zu folgen. So weit ging sein Gerechtigkeitssinn auf Naka-Duskeal Niveau nun auch nicht.

Magnati ging zu den anderen Gestalten. Das Mädchen hatte sich inzwischen erhoben. Sie blutete etwas... sollte er das ändern? Lieber nicht. Er wollte nicht als zu Philanthropisch gelten. Außerdem würden das die beiden anderen sicher übernehmen.

Aber anderweitig konnte er ja mal Kontakt aufnehmen
"Mylade, Herr von Muesig: Das Problem haben wir effektiv gelöst möchte man meinen.
Gestatten, ich bin Magnus de Nighthill und hoffe meine Einmischung kam nicht ungelegen."


Die kleine war jedoch ziemlich verstört und bat sie um Hilfe für den Nachhauseweg. Immerhin schien sie ein zu hause zu haben und kein Gossenkind zu sein, was ihrem Schmutzgrad nach auch der Fall hätte sein können.

Er ließ sich auf ein Knie nieder, so dass sein Kopf etwa auf der Höhe von ihrem war. Er hatte häufig beobachtet wie Erwachsene das machten, wenn Kinder aufgewühlt waren.
"Weißt du denn wo du bist und wie du von hier nach Hause kommst?"
« Letzte Änderung: Samstag 24 Juni 2017, 10:56 von Magnati » Gespeichert
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Beerli Blutbart

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #25 am: Samstag 24 Juni 2017, 14:26 »

Der Zwerg war ganz und gar nicht begeistert über diesen plötzlichen Zusammenstoß. "Na was soll denn das? Habt ihr großen Kerle keine Augen im Kopf?" schimpfte er lautstark vor sich hin.

Er blickte auf und schaute in das Gesicht einer Frau. "Hoppla. Ihr solltet nicht hier sein. Das ist keine gemütliche Gegend. Aber wenn Ihr schon mal hier seid, könntet Ihr mir vielleicht sagen, ob Ihr einen Zwerg gesehen habt? Er ist ungefähr so groß...." Beerli hielt seine Hand auf die Höhe seiner Nase "... hat rote lange Haare und einen Bart? Ich suche ihn nämlich und wäre sehr dankbar für ein paar Hinweise... Frau... wie war noch gleich Euer Name?"
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Shaya

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #26 am: Samstag 24 Juni 2017, 18:22 »

Geschickt war der Junge...das musste man ihm lassen. Und wie erwartet kannte er die Stadt weit besser als sie. Sonst wäre er wohl kaum dazu in der Lage, es so Geschickt zu vermeiden den Wachen zu nahe zu kommen. Wäre es nach Shaya gegangen hätte sie wohl  versucht den Jungen zu greifen und dann lauthals nach den Wachen gerufen. Allerdings konnte sie das ja immer noch.  Vorausgesetzt es gelang ihr nicht nur Rorokpal zu überholen sondern auch den jungen zu greifen.  Da sie dieses fangen Spieles langsam müde wurde, beschloss sie es zu versuchen. Der  Lause Bengel sprang an einer Mauer Hoch und zog sich mit einem Schwung rüber. Allerdings war das nichts was Shaya ihm nicht gleich tun könnte. Im Lauf Sprang also auch sie und zog sich dann über die Mauer. Was ihr dieses mal auch mit erstaunlicher Leichtigkeit gelang. Kurz nur sah sie sich auf der anderen Seite um, ehe sie weiter dem Junge nach rannte. Sie würde versuchen ob sie ihn einholen konnte...und gar zu fassen bekam.
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Zogg

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #27 am: Samstag 24 Juni 2017, 22:01 »

Schon von weitem war das Schimpfen und Fluchen vom Zogrim zu vernehmen als er mit entleertem Goldbeutel und hoch rotem Kopf die Stadt betrat. In Rachegedanken verloren, vor sich hin grummelnd und mit den Armen in der Luft herumfuchtelnd bemerkte er Beerli erst gar nicht und stapfte an ihm vorbei. Es dauerte ein paar Sekunden bis das Bild seines Cousins in seinen Kopf vorgedrungen war doch dann drehte er sich um und mit Freude und strahlendem Lächeln kam er auf ihn zu.

"Ach Beerli ... endlich ein vertrautes und freundliches Gesicht." Zogrim klopft Beerli auf die Schulter. "Ich hoffe deine Reise hierher ist besser verlaufen als meine ... diese verdammten Menschen, erst tun sie freundlich und dann beklauen sie dich! Alles Gold haben sie mir abgeluchst diese dreckigen Diebe" Zogrim dreht seinen leeren Goldbeutel um und zeigt ihn vor. "Ich weiß wenn's ums Gold geht ist nicht zu Spaßen aber du musst deinem Copusin was pumpen." Erst jetzt bemerkte er die hochgewachsene weibliche Gestalt neben Beerli, er fasste sie sofort scharf ins Auge "Und wer seid ihr?"
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Beerli Blutbart

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #28 am: Samstag 24 Juni 2017, 22:16 »

"Zogrim! Schön endlich mal einen gescheiten Zwerg zu sehen... wobei so gescheit warst du wohl heute nicht, wenn du dich hast beklauen lassen." Beerli kramte seinen Beutel heraus und gab seinem Cousin 50 Goldmünzen ab. "Hier, aber lass es dir bloß nicht wieder abnehmen von diesen Gaunern!"

"Ich bin auf der Suche nach Onkel Algrim. Erinnerst du dich? Er muss doch hier irgendwo mal diese Kneipe gehabt haben. Aber niemand scheint ihn zu kennen. Auch nicht diese Frau hier. Frau...ähm... wie war der Name?" Beerli drehte sich wieder zu der hoch gewachsenen Gestalt vor ihm um.
« Letzte Änderung: Samstag 24 Juni 2017, 22:38 von Beerli Blutbart » Gespeichert
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Rorokpal

Re:[Abenteuer] Die Kinder von Krakingen
« Antwort #29 am: Samstag 24 Juni 2017, 23:47 »

Beinahe hätte sie den Jungen gehabt, aber dann war er einfach so über diese Mauer gesprungen, als ob es nichts Leichteres gäbe. Kurz verlangsamte Rorokpal ihren Lauf, doch es war zu wenig Zeit, nachzudenken, jetzt musste gehandelt werden ...
Sie beschleunigte wieder und stieß sich so fest sie konnte von Boden ab, dem Jungen hinterher. Aus den Augenwinkeln sah sie, wie die Halbelfin vom Marktplatz-Boden buchstäblich elfengleich über die Mauer segelte, an ihr vorbei.
Dann geschah es: Ihre Umhängetasche verhedderte sich in ihren Beinen und höchst unelegant strauchelte sie über die Mauerspitze und ließ einen spitzen Schreckensschrei los, als sie die tiefe Straße hinter der Mauer sah, auf die sie nun mit dem Kopf zuerst zusteuerte.
Rorokpal staunte deshalb nicht schlecht, als sie einen kräftigen Ruck in ihren Beinen spürte, der zwar schmerzhaft, aber ertragbar war und der von einer gelungenen Landung auf der Straße zeugte. Ihr war, als hätte zudem ein kräftiger Windstoß sie erfasst, das war aber wahrscheinlich nur der Gegenwind beim Fall.
Mit der Hand stützte sie sich am Boden ab und nahm die Verfolgung der Halbelfin und des Jungen wieder auf ...
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