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  Der Maskenball des Grafen von Relat
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   Autor  Thema: Der Maskenball des Grafen von Relat (Nur für geladene Gäste) (Gelesen 1167 mal)
Secundus M. Hora

Re:Der Maskenball des Grafen von Relat
« Antwort #15 am: Mittwoch 06 Dezember 2017, 21:56 » Antwort mit Zitat

Nachdem sie Martin und seine Begleitung erspäht hatte, hatte sich Louanne mit großen verzweifelten Augen umgesehen. Deshalb war ihr ein Blondschopf aufgefallen, der ihr trotz der extravaganten Maske, die ihn zum Teil verdeckte, sofort bekannt vorgekommen war, und ihr Herz hatte ein wenig höher geschlagen. Auch der elegante Herr in der Totenkopfmaske könnte zu einer der Gestalten auf dem Schiff passen. Aber wäre das kein sehr großer Zufall? Wollte sie nur daran glauben jetzt in dem Moment, in dem sie so enttäuscht von Martin war, ihren Rettern wieder zu begegnen?

Egal, sie brauchte Ablenkung und so beobachtete sie, wie sich die andere Gruppe auflöste. Am Anfang hatte sie das Gefühl der junge Mann wäre auch nur hinter jedem Rockzipfel her, doch dann fiel ihr auf, dass es sich dabei wohl um nur um die üblichen Höflichkeiten handelte. Er schien echt eine Menge Leute zu kennen. Verwechselte sie ihn, oder war er mehr als ein einfacher Soldat? Es sollte ja tatsächlich Söhne geben, die sich ihren Platz in der Welt selbst erarbeiten mussten, ohne dass die Familie ihnen direkt einen Offiziersrang organisierte. Es gab wohl nur einen Weg da herauszufinden.

Und so schritt sie mit einem bezaubernden Lächeln auf den blonden Jüngling zu und ihre großen Augen funkelten dabei im Einklang zu ihrem himmelblauen Kleid. Betont wurden die azurenen Iriden noch durch die Maske, deren filigran angedeutete Schuppen die Bilder von Wesen aus den Tiefen der Meere heraufbeschworen. „Ihr gehört nicht zufällig zu der Art von Mann, die eine Maid in Nöten von einem sinkenden Schiff retten würde?“, erkundigte sie sich mit glockenheller Stimme.

***

So oft sie ihm auch versichert hatte, dass sie ihn todlangweilig fand, in diesem Moment hätte sich Njatescha fast gewünscht Ankmir von Salis wäre hier. Dem Sohn des Statthalters hätte sie guten Gewissens den Vorzug geben können. So aber landete sie in den schmierigen Fängen des jungen Barons von Borkenstedt, diesem unappetitlichen Speichellecker, der heute so passend als aufgeblasener Gockel unterwegs war. Da war der Hauptmann deutlich bessere Gesellschaft und von aufregenderen Männern wagte die Adelsdame im Moment nicht einmal zu träumen. Irgendwie hatten es die Borkenstedts geschafft ihrem Vater das Gefühl zu vermitteln, sie hätten einen großen Beitrag zum Wiederaufbau Relats beigetragen. Und weil der nicht undankbar wirken wollte, hatte sie nun diesen unausstehlichen Menschen am Hals.

***

Ankmir hatte unterdessen keine Sehnsucht nach Njatescha. In seinen Augen war Asarra eine durchaus interessante Frau als Soldat hatte er einen Blick für einen athletischen Körper, der denen seiner meisten anderen Offiziere überlegen war. Auf ihre Weise vermochte es die Amazone durchaus mit den anderen Damen hier um die Wette zu strahlen. Von daher erschrak er auch ein wenig, als dieser Gildenbruder seine Begleiterin so unverfroren um einen Tanz bat. Doch zu seiner freudigen Überraschung hatte Asarra eine recht genaue Vorstellung davon, was sich bei einem solchen Anlass gehörte. Kalun hatte sich da wohl einen Bonus verdient. Und so war es der junge Hauptmann, der die Schwarzhaarige zum ersten Tanz führte…
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Rion

Re:Der Maskenball des Grafen von Relat
« Antwort #16 am: Mittwoch 06 Dezember 2017, 22:10 » Antwort mit Zitat

„Selbstverständlich“, hatte Rion gesäuselt, als ihn Asarra auf den nächsten Tanz vertröstet hatte. So waren die Sitten und er wollte nicht, dass sie seinetwegen ihrem Vorgesetzten auf die Zehen trat. „Ankmir ist Dir sicher gern behilflich zu hartnäckige Gecken loszuwerden. Und sollte er mal nicht griffbereit sein, kannst Du Dich gerne an uns wenden.“ Irgendwie schloss er Naveen und Sâmul ganz automatisch mit ein. Diese orientierten sich jetzt auch in Richtung Tanzfläche und so fand sich der Gestaltwandler allein inmitten des Gewusels wieder.

Er hatte allerdings sehr aufmerksam zugehört, welche Dame Naveen für diesen Abend gewählt hatte. Und es hatte sich abgezeichnet, dass der Schneider zu spät bei der auffallend hübschen Brünetten ankommen würde. Darum beschloss er nun selbst auf die Pirsch zu gehen.

Das Ziel eines guten Jägers war nicht der Ort, an dem sich die Beute befand, sondern der Ort an dem sie sich befinden würde. Seine Vorhersagen erwiesen sich als halbwegs richtig und so legte sich eine schwere Hand auf die Schulter des Barons, bevor dieser die Tanzfläche erreicht hatte. Der Krieger lies den größten Teil seiner nicht unbeträchtlichen Körperkraft spielen, was ausreichte um dem Gockel Tränen in die Augen zu treiben. „Ihr werdet auf diesen Tanz verzichten“, erklärte er mit leiser, beinahe sanfter, Stimme und versuchte Naveen mit den Augen ein Zeichen zu geben, dass er sich ‚sein Mädchen‘ schnappen sollte.

„Entschuldigt diesen ungebührlichen Auftritt“, wandte er sich an die junge Edelfrau, um die Zeit, die der Elf brauchte, um sich zu nähern, zu überbrücken. „Ich will euch gar nicht lange aufhalten. Ich bin ohnehin für einen Tanz verabredet und sollte mich bereithalten…“ Auch wenn es erst um den zweiten Tanz ging, aber so genau brauchte er das ja nicht zu erwähnen.
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Naveen

Re:Der Maskenball des Grafen von Relat
« Antwort #17 am: Freitag 08 Dezember 2017, 22:03 » Antwort mit Zitat

Der Schneider aus Nuru sah sich um. Die feinsten Damen waren für den ersten Tanz natürlich bereits vergeben. Aber das sollte den Schneider nicht stören. Er konnte warten. Und je später der Abend, desto leichter die Beute.
Mit einem unsichtbaren Lächeln auf den Lippen, sah er die Paare weiter zur Tanzfläche schreiten, als ihm plötzlich der Gockel wieder auffiel. Und neben ihn ein Wolf.
Naveen musste zweimal blinzeln um festzustellen, dass er sich das folgende Szenario nicht nur einbildete.
Noch vor der Tanzfläche hatte Rion seine Hand auf den Gockel gelegt und ihn somit dazu gezwungen, die vermeintliche Njatescha los zulassen und sich sogar von ihr zu entfernen.
Rion suchte den Augenkontakt zu Naveen und deutete ihm an, zu ihnen zu treten.

Der Elf konnte nicht abstreiten, dass ihn das verwunderte, aber wenn Rion sich schon die Mühe gemacht hatte, dann wollte er den Freund nicht enttäuschen.
Er schritt auf die brünette Adelige zu, reichte ihr die Hand und deutete einen Handkuss an.
"Mylady, es scheint mir, mein Freund ist sehr um mein Wohlbefinden bemüht. Und selbiges mag ich gerne in eure Hand legen. Darf ich euch um diesen Tanz bitten?"
Dankend nickte er Rion zu und gab ihn damit frei.
Dann galt seine Aufmerksamkeit wieder vollkommen der Hübschen im grünen Kleid.
« Letzte Änderung: Freitag 08 Dezember 2017, 22:03 von Naveen » Gespeichert
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Sâmul von Gor

Re:Der Maskenball des Grafen von Relat
« Antwort #18 am: Dienstag 12 Dezember 2017, 17:14 » Antwort mit Zitat

Bis gerade eben war der Pfauenmann noch wild durch die Reihen getänzelt und hatte mit den anderen Gästen geplaudert, mit der einen oder anderen jungen Edeldame geschäkert und seinen Charme spielen lassen, doch als die blondgelockte Lady ihn ansprach, schien für den Augenblick nichts anderes mehr für ihn zu existieren als sie. Zumindest gab er ihr dieses Gefühl, als er sich ihr zuwendete und ihr ein höfliches Lächeln schenkte. In diesem Moment hatte er nur noch Augen für sie. Und sie sah ja auch bezaubernd aus in ihrem himmelblauen Kleid und der gleichfarbigen Maske, die ihre Augen so schön zur Geltung brachten.

Ohne sofort zu antworten, ergriff der blonde Jüngling die Hand der jungen Dame und schwurbelte eine sehr tiefe und galante Verbeugung dahin, ehe er ihr einen sanften Kuss auf die Handaußenfläche hauchte. Dabei berührten seine Lippen für den Bruchteil eines Augenblicks tatsächlich ihre Haut, doch nur kurz wie ein zarter Windhauch, nicht mehr. Langsam richtete sich der blonde Mann wieder auf und sah der jungen Dame vor sich direkt in die Augen, ein tiefer Blick und ein offenes Lächeln.

»Mylady, ihr seht einfach bezaubernd aus. Wahrlich, mir fehlen die Worte bei diesem Anblick. Vergebt mir, wenn ich einen Augenblick brauche um mich wieder zu sammeln. Wenn mich vorstellen darf? Rog von Lumâs, stets zu Diensten, Mylady!«

Noch immer lächelnd betrachtete der junge Bursche sie einen Moment, ehe er weitersprach: »Diese Frage könntet ihr hier jedem anderen Herrn stellen und sie alle würden euch das selbe antworten. Natürlich würden sie, allesamt, bei einer Dame wie euch. Zumindest mit ihren Worten. Taten sind wieder eine ganz andere Sache. Doch ich darf euch hiermit versichern, bei allem was mir heilig ist, eure Schwester und euch würde ich jederzeit von einem sinkenden Schiff retten.«

Lächelnd deutete er zur Tanzfläche: »Wäre es zu tollkühn und vermessen, euch um den ersten Tanz am heutigen Abend bitten würde?«
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Herr von Muesig

Re:Der Maskenball des Grafen von Relat
« Antwort #19 am: Mittwoch 13 Dezember 2017, 13:47 » Antwort mit Zitat

Ihr seid ein schlauer Fuchs, Harmut, aber andererseits weiß ich auch um Eure Vorlieben und sie hat sie alle und noch mehr. Euer Investment wird sich lohnen .“ Wen er mit ‚Sie‘ meinte, musste er nicht verdeutlichen. Von Rotbergs Blicke hingen an Yáo und es fehlte nicht viel und man hätte ihn sabbern sehen. „ Graf Mammon ist tatsächlich der Einfaltspinsel, als den man ihn verspottet. Ich sag mal, Ihr legt noch 10 drauf und …“ er umfing Yáo an der Taille um mit ihr Richtung Tanzfläche zu entschweben „…seid dann der Nächste .“ Zu Caillin gewandt „Es läuft sehr gut…Du bist in der Tat der heißeste Of…Subjekt des Abends. Ich hoffe, es verbrennen sich viel die Finger. Wenn ich bitten darf – Zeit für ‚alles Walzer ‘“ damit war für den Wein keine Zeit mehr.

Faltenarm und faltenreich, fett und mager, elegant und schwerfällig,  sportliche und ungeschickte, einfallsreich und ideenlos – auf der Tanzfläche war ‚das Volk‘ in seiner ganzen Buntheit versammelt. „Wenn ich sehe, wie viel Schmuck hier gezeigt wird…wartet geradezu darauf eingesammelt zu werden .“ philosophierte Martin von Muesig. Zum Glück für die Anwesenden war das Böse zur Zeit nicht in der Lage ein solches Fest zu sabotieren. Auch wenn es heißt: Das Böse ist immer und überall. Zumindest hier war es nicht.
Wenn  Du dann durch die Hände der Zahlungswilligen gehst und auch der Gastgeber hat wildes Verlangen nach Dir…werde ich ein wenig die weitere Damenwelt erkunden - nur so ....“ Das sagte er, wie sie gerade an einem Pfau vorbeischwebten, dessen Partnerin ihn faszinierte. Sein Interesse verbarg er dabei keineswegs. Ein himmelblaues Kleid machte sich bestimmt gut in einem Fliederbusch.
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Asarra

Re:Der Maskenball des Grafen von Relat
« Antwort #20 am: Mittwoch 13 Dezember 2017, 14:15 » Antwort mit Zitat

Die Kriegerin, die für einmal nicht in Rüstung sondern in
Kleid unterwegs war, grinste den maskierten Rion unverhohlen an. „Wie du weisst, kann ich
mich auch ohne Waffen ganz gut selbst wehren“. Natürlich hatte sie nicht vor,
ihre Künste im waffenlosen Kampf an einem der Umstehenden zu demonstrieren.
Aber man wusste ja schliesslich nie, was so ein Abend noch alles brachte.
Bestimmt wäre sie danach das Stadtgespräch. Aber es gab schliesslich
schlimmeres, als eine wehrhafte Frau Hauptmann.

Sie schritt mit Ankmir auf die Tanzfläche. Ihr Puls
beschleunigte sich. „Ich warne Euch vor, Ankmir. Meine Tanzkünste sind… nicht
wirklich atemberaubend. Ich habe mir sagen lassen, ich sehe aus als würde ich
meine Waffenübungen absolvieren. Ich kann die Schritte, ich bringe es fertig
das zu Musik zu tun, aber ich bin keine leidenschaftliche Tänzerin die zu schweben
scheint oder sowas“, meinte sie leichthin, ohne grosses Bedauern erkennen zu
lassen.
Ihr Blick glitt mehr aus Gewohnheit als aus Interesse über den gesamten
Raum. Während ihr der Gockel erneut ins Auge stach – er war gerade in
angeregtem Gespräch mit Rion – fiel ihr auch der goldene Totenkopf auf, hinter
dem sie Naveen vermutete. Er hatte sich bereits eine Tanzpartnerin
aufgetrieben, während der Pfauenmann bei einer Gruppe junger Damen schäkerte. „Die
Herrschaften lassen auch nichts anbrennen, was?“ Sie schmunzelte.
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Cailín

Re:Der Maskenball des Grafen von Relat
« Antwort #21 am: Mittwoch 13 Dezember 2017, 19:06 » Antwort mit Zitat

Yáo beschränkte sich vorerst darauf dekorativ auszusehen. Eine wohl einstudierte Körperhaltung brachte ihre Vorzüge bestens zur Geltung, besonders oberhalb der Leibesmitte. Betörende Blicke durch die Maske taten das ihre. Der Freiherr verhandelte mit dem Baron von Muesig um den nächsten Tanz. Das glockenhelle Lachen der Schönen ließ Hartmut auf mehr hoffen, dann schwebte sie auch schon mit Martin hinfort auf die Tanzfläche. Geschmeidig lag sie in seinen Armen und ließ sich zur Musik führen.

"Du bist äußerst raffiniert, Martin. Ein Geschäftsmann durch und durch. Darin kann dir keiner das Wasser reichen. Was für ein Glück, dass du mein Mäzen bist und nicht etwa dieser unförmige Herwig von Rattenfels."

Sie lästerten gemeinsam in höchster Adelsmanier über die Tanzpaare, über die fetten, schwerfälligen, ungeschickten und einfallslosen.

"Martin, du bist ein begnadeter Tänzer. Ich lass dich nur ungern ziehen und andere Damen beglücken", schmeichelte sie dem Pferdezüchter und schwebte mit ihm an einem besonders ausladenden Vorbau mit Juwelenhalskette vorüber. Einsammeln?  "Martin, du willst doch nicht etwa, dass ich...?"

Sie bemerkte den Blick des Adeligen nach einer Blonden im himmelblauen Kleid, die mit einem auffälligen Pfau turtelte. Yáo schmunzelte. Diese Maskenbälle dienten nur dazu, dass sich die Damenwelt von wildfremden Männern umgarnen lassen konnte, selbst wenn sie vergeben oder potthässlich waren. Unter der Maske konnte keiner erkennen, ob darunter ein Gesicht wie ein verschrumpelter Apfel, ein fliehendes Kinn, Hasenzähne oder Pusteln verborgen waren.
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Secundus M. Hora

Re:Der Maskenball des Grafen von Relat
« Antwort #22 am: Mittwoch 13 Dezember 2017, 20:33 » Antwort mit Zitat

Njateschas Lächeln wirkte etwas bemüht. Sie war natürlich froh nicht mit Borkenstedt tanzen zu müssen. Noch dazu hatte nicht einmal sie einen gewaltigen Fauxpas begehen müssen, um diesem Schicksal zu entrinnen. Auch ihr jetziger Tanzpartner gefiel ihr deutlich besser. Er erinnerte sie irgendwie an… Abenteuer. Aber dass ihr Herz im Moment so schnell schlug, hatte einen anderen Grund.

„Euer Freund wirkte ziemlich beunruhigend“, stellte sie leicht vorwurfsvoll fest. „Verratet ihr mir, wer dieser Rüpel war, oder muss ich Vater danach fragen? Ich verstehe nicht, wie er so jemanden einladen konnte!“ Trotz dieser aufgebrachten Worte ließ sich die Adelstochter widerstandslos von Naveen auf die Tanzfläche führen. Am Anfang noch etwas zittrig schwebte sie zunehmend selbstsicherer mit ihm über das Parkett, als gehöre es ganz ihnen. „Ihr tanzt ganz ausgezeichnet. Sagt mal kennen wir uns?“

***

Das betörende Lächeln auf Louannes Lippen wurde noch süßer, als der Baron ihre Schwester erwähnte. "Lumâs“, drehte sie seinen Namen lautlos im Mund herum, als müsse sie ihn noch ein wenig wenden, bis er richtig zum Liegen kam. Ja, sie war sich sicher ihren richtigen Retter vor sich zu haben. „Ihr könnt mir gar nicht tollkühn genug sein.“ Und schon hatte sie sich bei dem bunt Gekleideten untergehakt und es ging dem ersten Tanz entgegen.

Dabei legte der Mann im Pfauenkostüm nicht ganz die elfengleiche Anmut des Schneidermeisters an den Tag, dennoch waren die beiden Goldschöpfe ein entzückendes Paar, das manchen Blick auf sich zog.

Seine Haare waren zwar glatt, während ihre in kunstvollen Locken drapiert waren, aber die hübschen jungen Leute hätten Geschwister sein können. Und die bunte Gewandung Sâmuls bildete einen interessanten Gegensatz zu dem relativ dezenten himmelblauen Kleid Louannes. „Sag mal, wie hast Du mich denn gefunden?“, flüsterte sie ihm gerade ins Ohr, als sie des Herrn von Muesigs ansichtig wurde. Verschwunden war der warme Glanz in ihren Azuraugen und Eiseskälte blitzte stattdessen darin auf, als sie durch den Züchter hindurchblickte als bestünde er aus fliedergeschwängerter Luft.

***

„Ich mag es, wie Ihr Eure Waffenübungen absolviert“, versicherte Ankmir ohne dazu lügen zu müssen. „Und die Leute hier sind viel zu sehr mit sich selbst und ihren eigenen Egos beschäftigt, um auf uns zu achten.“ Das war nicht ganz Korrekt, denn ein von Salis mit einer ungeübten Tänzerin würde wohl durchaus bemerkt werden, aber das verschwieg er lieber.

„Nicht wirklich“, bestätigte der Hauptmann die Beobachtungen der Amazone, während er den Kurs korrigierte, um einem Mann in Flieder und seiner Partnerin in feurigen Farben auszuweichen. Irgendwie lief der Tanz tatsächlich nicht so rund, wie er es gewohnt war. „Nur Euer Gildenbruder scheint das Gespräch mit einem Brokenstedt einem Tanz vorzuziehen. Eine interessante Wahl, wenn ihr mich fragt. Und so sehr ich mich auch anstrenge, will mir außer zwei Wölfen und dem Barden des ehemaligen Statthalters kein nennenswertes aktives Mitglied Eures Ordens einfallen.“
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Rion

Re:Der Maskenball des Grafen von Relat
« Antwort #23 am: Mittwoch 13 Dezember 2017, 20:36 » Antwort mit Zitat

Rion war unterdessen recht bemüht den Gockel, der sich da vor ihm aufgeplustert hatte, loszuwerden. Als scharfe Worte nicht ausreichten, um den Redeschwall darüber dass sich ein Brockenstedt eine solche Frechheit nicht gefallen lassen würde, zu unterbrechen, drehte er sich demonstrativ weg und ignorierte den Kerl einfach, bis der schließlich doch abzog, um in einer Ecke zu schmollen.

Und da die Aura fast greifbaren Desinteresses auch alle anderen in seiner Umgebung – unabhängig ihres Geschlechts – mit einschloss, ließ man ihn in Ruhe auf den zweiten Tanz warten. Immer wieder erspähte er, von seiner Position am Rande der Tanzfläche aus, Freunde und Bekannte, zwischen den anderen Paaren. Und abgesehen von Asarra schienen sich alle wohlzufühlen. Selbst die Amazone machte eine deutlich bessere Figur, als er befürchtet hatte. Und Ankmir ließ sich kaum anmerken, wie viel Mühe er damit hatte sie auf Kurs zu halten.

Wie die Fische im Wasser bewegten sich dagegen der Herr von Muesig, der jetzt nicht unbedingt zu Rions Lieblingen zählte, und die Begleiterin, bei der es sich so gut wie sicher um Cailín handelte. Ja tanzen konnte der Fliederling, das musste man neidlose anerkennen.
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Naveen

Re:Der Maskenball des Grafen von Relat
« Antwort #24 am: Samstag 16 Dezember 2017, 00:25 » Antwort mit Zitat

"Freund?" Naveen drehte sich kurz zu Phelan um. Ein breites Grinsen wäre zu sehen gewesen, hätte nicht die Totenkopfmaske die Sicht auf Naveens Gesicht versperrt.

"Kein Freund im engeren Sinne. Rion Darcia, ein äußerst einflussreicher Geschäftsmann, ihr solltet schon von ihm gehört haben." Galant betrat der Elf die Tanzfläche. Die Musik setzte ein und das Pärchen setzte sich in Bewegung.
"Ich hatte noch einen Gefallen bei ihm gut und ich glaube ihn gut eingesetzt zu haben."

Tanzen konnte der Elf. Er schob es darauf, dass elfische Bewegungen meist eine gewisse Geschmeidigkeit hatten. Vielleicht hatte Naveen aber auch einfach ein verborgenes Talent.

"Ob wir uns kennen, Mylady? Ist es nicht Sinn der Masken, dies nur zu erahnen, nicht aber zu wissen?" Eine Halbdrehung, ein Schritt nach rechts...
"Doch ja, ich bin mir sicher, euch zu kennen. Eine Persönlichkeit wie Mylady ist nur schwer aus den Gedanken zu streichen." Ein Schritt nach links, Dreivierteldrehung...

"Und wenn ihr später noch einen Tanz gewährt, bin ich gerne bereit euch hinter die Maske blicken zu lassen." Die Musik verstummte. Der Schneider hielt Njateschas Hand und hauchte ihr einen Handkuss zu, bevor er sie an ihren nächsten Tanzpartner abgab.
Die Adelige würde diesen Abend wohl noch häufiger mit dem ein oder anderen unbequemen Tanzpartner zu tun haben. Aber Naveen hatte immerhin den Grundstein für ein späteres Treffen gelegt. Zufrieden lächelte er.

Den zweiten Tanz ließ der Schneider aus. Er beobachtete die Pärchen auf der Tanzfläche. Die, die er kannte, aber auch ein paar derer die er nicht kannte.
Sein Blick fiel auf Cailin. Es überraschte Naveen, dass sie nicht mit Müsig tanzte. Ihren Tanzpartner - Hartmut von Rotberg - kannte (oder erkannte) der Schneider nicht. Aber er hatte gesehen, wie dieser kurz vor dem Tanz Müsig einige Münzen zugesteckt hatte. Das weckte Naveens Neugier.

So schritt der Goldene Totenkopf auf den Adeligen zu.
"Sir von Fliederbusch, wie schön euch hier zu sehen." Sprach er und klopfte dem Fliederbusch auf die Schulter.
"Erzählt mir,... eure Begleitung - entzückend, meinen Glückwunsch - wisst ihr, ob sie vielleicht den nächsten Tanz für einen Bewunderer frei hätte? Sofern ihr nichts dagegen habt, Sir von Fliederbusch." Der Totenkopfmann verneigte sich leicht und voller Ehrfurcht vor Müsig.
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Asarra

Re:Der Maskenball des Grafen von Relat
« Antwort #25 am: Samstag 16 Dezember 2017, 11:52 » Antwort mit Zitat

Asarra hatte mit ihrer Einschätzung recht behalten. Tatsächlich konnte sie die Tanzschritte ohne Mühe ausführen, doch sie hatte mehr als unterschätzt wie schwierig es war sich führen zu lassen. Es war schon seltsam genug, einer Person so nahe zu sein, ohne Waffen in der Hand zu halten. Dann musste sie ihre Schritte noch passend zur Musik ausführen. Soweit so gut. Aber komplett aus der Hand zu geben in welche Richtung die beiden sich bewegten, fiel Asarra unglaublich schwer. Jeder dezente - oder auch nicht so - Zug von Ankmir in die richtige Richtung beantwortete die Amazone instinktiv mit Gegenzug, bevor sie sich wieder bewusst darauf einlassen konnte.

Dementsprechend war der Tanz nicht holprig, aber bei weitem nicht so mühelos wie etwa bei dem goldenen Totenkopf, der irgendwann an ihnen vorbei wirbelte. Kurz zweifelte die Amazone daran, ob es wirklich der Schneider war. Warum sollte Naveen so gut tanzen können? Allerdings, wer wusste schon was der Elf so für Freizeitbeschäftigungen pflegte. Seine Reitkünste hatten sie am grossen Wettbewerb ja auch überrascht.

Die grosse Schwarzhaarige grinste Ankmir an, die blauen Augen hinter der grünen Maske funkelten vergnügt. "Ein gewisser Ex-Soldat mit hochtrabenden Plänen gehört auch noch dazu. Genauso wie ein seltsamer kleiner Kobold und ein alter Eremit. Ich denke, den Kobold können wir guten Gewissens auschliessen." Sie zwinkerte ihm zu und erlaubte es ihm, sie erneut einen guten Schritt in der Richtung zu korrigieren. Beinahe wäre sie mit der hübschen Blonden zusammengestossen, die zusammen mit Sâmul über den Tanzboden schwebte.

"Hat die gehobene Gesellschaft eigentlich nichts besseres zu tun als Tanzen zu üben?"

~@ ~

Die Musik verklang leise. Der Tanz war in keinster Weise körperlich anstrengend für die Amazone, aber sich ständig daran erinnern zu müssen dem Partner zu folgen... Asarra hoffte, sie würde im Laufe des Abends noch besser werden. "So, jetzt solltet Ihr Euch wohl jemanden suchen, der das ein bisschen besser kann. Bevor Euer Ruf noch Schaden nimmt", meinte sie lächelnd zu Ankmir. In ihrer Stimme war keine Bitterkeit zu hören, die Amazone konnte gut damit leben, keine ausgezeichnete Tänzerin zu sein.

Mit einem Seitenblick zu dem aufgeplusterten Gockel, dessen wenige sichtbare Haut rot angelaufen war, trat die Schwarzhaarige zum Wolfsmann. "Willst du immer noch mit mir tanzen, nachdem du jetzt gesehen hast wie... bereitwillig ich folge? Man müsste meinen, einer Soldatin würde das leichter fallen." Sie grinste.
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Secundus M. Hora

Re:Der Maskenball des Grafen von Relat
« Antwort #26 am: Samstag 16 Dezember 2017, 14:20 » Antwort mit Zitat

„Darcia sagt mir nichts“, meinte Njatescha knapp. Und doch hatte sich bei der Erwähnung des Namens ein nachdenklicher Zug um ihre Mundwinkel herum eingeschlichen. Hatte nicht auch ihr Vater jemanden einen Gefallen getan und drei Ehrengäste eingeladen, von denen er selbst nichts wusste?

„Was interessiert mich schon der Sinn oder Unsinn von Masken“, wechselte sie schon ein wenig später zu unbeschwertem Plauderton über. „Eine Frau hat das Recht neugierig zu sein.“ Es war angenehm mit diesem Mann, der eine solch bedrohliche Maske trug, zu tanzen. Und so musste sie nicht lange über sein Angebot nachdenken. „Ihr dürft mich jederzeit aus den Klauen dieser aufdringlichen Kerle retten. Nur haltet beim nächsten Mal diesen Freund – im weiteren Sinne – aus der Sache raus.“

~~~

„Mit dem Ex-Soldaten meint ihr keinen der Wölfe?“, erkundigte sich Ankmir. „Obwohl mir da nichts von hochtrabenden Plänen bekannt wäre. Er soll Rauswerfer in einem Lokal fragwürdigen Rufes sein, wenn ich mich nicht irre.“ Irgendwie klang es, als hätte sich seine Stellvertreterin da einer recht seltsamen Truppe angeschlossen. Und doch waren schon einige bedeutende Persönlichkeit aus dem Orden hervorgegangen. Seine eigene Amtsvorgängerin Chiamara de Lorn eingeschlossen.

„Ich will jetzt nicht für die ganze gehobene Gesellschaft sprechen, aber ich für meinen Teil kam in den Genuss einer deutlich umfangreicheren Ausbildung. Sie beinhaltete auch das Reiten, die Jagd, den Schwertkampf und so spannende Dinge wie die Geheimnisse höfischer Etikette und die Wappenkunde. Wenn Ihr mal nicht einschlafen könnt, kann ich Euch gerne einen Vortrag darüber halten.“

Als ihn die Amazone zum Ende des Tanzes dazu aufforderte sich eine andere Partnerin auszuwählen, nickte Ankmir zwar – schließlich hatte auch sie schon versprochen nun mit diesem Rion zu tanzen – beteuerte aber zugleich, dass sie sich um seinen Ruf keine Sorgen zu machen brauchte. Wer würde es schon wagen zu laut über einen von Salis oder dessen Begleitung zu spotten?
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Rion

Re:Der Maskenball des Grafen von Relat
« Antwort #27 am: Samstag 16 Dezember 2017, 14:21 » Antwort mit Zitat

„Ich will jetzt erst recht mit Dir tanzen“, versicherte Rion der Amazone mit einem ehrlichen Grinsen auf den Lippen. „Es ist das Gleichgewicht der Kräfte, das diesem Tanz seine Dynamik verleiht. Und was hätten mir die anderen Mädchen hier schon entgegenzusetzen? Beachte die Parallelen zum waffenlosen Kampf.“

In der Folge erklärte der Gestaltwandler anhand von anderen Paaren, was sie seiner Meinung nach richtig oder falsch machten. Welches ausgewogen war, und wo es warum unrund lief. „Betrachte das Paar nicht als zwei getrennte Körper, sondern als einen gemeinsamen. Die gemeinsame Achse ist wichtig. Darum musst Du Deinen Vorwärtsschritt direkt unter meine Körpermitte setzen und nicht an mir vorbei, damit es rund laufen kann“, „Der Rückwärtsschritt ist auch ein Rückwärtsschritt. Versuch nicht schon zur Seite hin auszuweichen, wie dieser Herr dort“, „Beide müssen ihre Oberkörper zurücklehnen. Dieses Pärchen macht es genau richtig. Keine Sorge, ich lass Dich nicht los“, „Schau immer nach links, so hältst Du die Körperspannung und gemeinsam haben wir den ganzen Raum im Blick. Auch Du darfst aktiv ausweichen, wenn Du ein Hindernis siehst – ich habe hinten keine Augen“, „Nach dem Vorwärtsschritt gehst Du um mich rum, nach dem Rückwärtsschritt ziehst Du mich etwas um Dich rum“.

So ging fast die Hälfte des Liedes vorbei, bis sie überhaupt zu tanzen begannen. Und die meisten Leute hätte er mit so vielen Kleinigkeiten, auf die sie zugleich achten sollten, vollkommen verwirrt. Aber Asarra war eine Kriegerin, die täglich Übungen durchführte, bei der es zugleich ein Dutzend Punkte zu beachten gab, um sie perfekt umzusetzen. Natürlich würde sie nicht plötzlich zu schweben beginnen, aber das hatte Rion auch nicht beabsichtigt. Er wollte ihre kraftvolle Eleganz voll zur Geltung bringen, und dafür war der Walzer ein sehr geeigneter Tanz.
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Herr von Muesig

Re:Der Maskenball des Grafen von Relat
« Antwort #28 am: Montag 18 Dezember 2017, 13:03 » Antwort mit Zitat

Auch wenn der Drang hinter manche Maske zu schauen übergroß war, er musste sich beherrschen. Nach dem Tanz mit Cailin stand ihm der Sinn nach mehr…Tanz. Leider war Louanne gerade oder noch immer nicht frei und so ließ er ein wenig den Blick schweifen.
Da eine Dame mit der kräftigen Statur – sie erinnerte ihn an jemanden, ohne das ihm der Name einfallen würde – das eng anliegende, grüne Kleid stand ihr aber ausgezeichnet. „Da hat der Schneider ganze Arbeit geleistet, auf den Leib geschneidert “ wobei er keinen speziellen dieser Zunft im Sinn hatte. „Ihr Tanz ist wohl eher Hausmannkost als Galadessert, wenn sie küsst wie sie tanzt .“ murmelte er amüsiert vor sich hin. Er beschloss die Frau mal anzusprechen, aber nicht um zu tanzen, dazu war sie zu hausbacken. Er würde sie auf einen Perlwein einladen, vielleicht war sie mit dem Geist heller als mit den Beinen.

Ah “ erschrak er als  der Totenkopf neben ihm zu sprechen anfing. „Meine…ah, ah ..“ er suchte Yáo im Saal und sah sie im Wiegeschritt über Tanzfläche schweben. Es war ein Fest, wie es von Muesig sich wünschte, Manieren zählten noch etwas, man nahm sich nicht einfach, was man glaubte sich nehmen zu dürfen. Man parlierte gehoben und nicht in Rotwelsch oder orkisch. „Es ist mir eine Ehre Ihro Sire de Totenschädel für den nächsten Tanz vorzumerken. Yáo erwartet sie dann in der Loge .“ Er räusperte sich. „Ihr könntet vielleicht im Gegenzug ein gute Wort bei dieser Dame…nein, die die gut genährte und auch nicht di mit dem etwas ausladenden...ihr versteht, die andere, die entzückende mit dem himmelblauen Kleid, einlegen. Ich verzehre mich gerade sehr .“ gab er seine Stimmung preis.

Es traf sich gut, das die Musiker zu einem neuen Liedel anhoben.
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Cailín

Re:Der Maskenball des Grafen von Relat
« Antwort #29 am: Montag 18 Dezember 2017, 19:05 » Antwort mit Zitat

Martin übergab seine Tanzpartnerin direkt an Hartmut von Rotberg. Der Freiherr übergab einem der Pagen sein Weinglas, verneigte sich formvollendet vor Yáo und führte sie zum nächsten Tanz. Genau wie Baron von Muesig war der Lord ein ausgezeichneter Tänzer. Sie schwebten geradezu zwischen den anderen Paaren dahin. Darüber hinaus plauderte der Stadtverwalter sehr anregend mit seiner Erwerbung, die sich Mühe gab ihm zu Gefallen zu sein und geistreiche Antworten gab. Schließlich sollte Martin von Muesig keine schlechte Nachrede haben über die geheimnisvolle Dame, die er um teures Geld versteigerte.

Cailín war bei dieser ganzen Sache nicht recht wohl zumute. Würde es nicht dem Ruf der geheimnisvollen Dame schaden, wenn sie sich wie ein Esel zum Kauf anbieten ließ? Martin hatte die Idee inkomparabel gefunden, also hatte sie sich seiner Begeisterung gefügt. Er war der Mäzen, er zahlte die gesamte Aufmachung.

Hartmut von Rotberg war durch und durch Ehrenmann und führte sie galant vom Tanzparkett zum Buffet, um noch ein wenig mit ihr zu parlieren. Als dritter Tanzpartner hatte sich angeblich der Gastgeber einen Tanz auserbeten, doch von dem Grafen war vorerst weit und breit nichts zu sehen. Also ließ sich Yáo im flammenden Herbstkleid ein Glas Weißwein reichen und versuchte dem Stadtverwalter von Nighton die Vorzüge einer höchst talentierten Künstlerin für Dichtung und Minnesang anzupreisen. Mit etwas Glück ergab sich aus dem Kontakt zu dem Freiherrn eine Aufforderung zur Darbietung vor erlauchtem Publikum.
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