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   Autor  Thema: Côr vor den Toren! (Der Angriff auf Nuru) (Gelesen 3509 mal)
Rraurgrimm

Re:Côr vor den Toren!
« Antwort #45 am: Mo., 08. Mai 2006, 11:54 »

Auch das Wolfswesen atmete merklich ruhiger und verlor einen guten Teil der Anspannung als der Mob auf die Worte Amra's und seine eigenen Worte und die Übergabe des Mädchens anscheinend verstanden hatten, was vorgefallen war. Ob das ernst von ihm vorgebrachte: "Latara's Silberglanz auf Euren Pfaden..." auf den Dank der Mutter hin noch vernommen worden ist oder ob es ungehört verhallt war - liess sich nicht feststellen. Sie waren allein auf dem Platz und... - es war still geworden. Abgesehen von dem noch immer vorherrschenden Tumult weiter zum Inneren der Stadt von den nach wie vor sich durch die Gassen schiebenden Flüchtlingen gab es in diesen Strassen und Gassen keinen Laut. Die Einwohner hatten sich verbarrikadiert oder waren geflohen - oder sich den Milizen angeschlossen. Dann erst fiel es ihm wirklich auf - das Donnern der Hufe und der harte Klang von Metall auf Metall, welchen man zuvor bis hierher vernommen hatte - fehlte. War die Schlacht vorrüber? War es nur ein erstes Geplänkel der Vorhuten gewesen und dies war die Ruhe vor dem Sturm? Seine Gedanken schienen in die gleiche Richtung zu gehen wie die des Elfen an seiner Seite, welcher zum Aufbruch drängte. Auf seine Anmerkung, dass er folgen solle wenn seine Worte bei dem zurückliegenden Vorfall nicht nur zur Rettung seines Felles gewesen waren - setzte der Lycantroph erst begleitet von einem unterdrückten Knurren zu einer scharfen Erwiederung an - brach dann jedoch abrupt ab und folgte dem Elfen stattdessen, welcher sich bereits gen Stadtmauer in Bewegung gesetzt hatte. Dieser hatte anscheinend auf ihn gewartet denn er ging eher langsam als dass er eilte. Abermals von dem in seinen Worten wohl allgegenwärtigen dumpfen Grollen begleitet und von ungewöhnlich vielen Pausen unterbrochen meinte der Lycantroph als er aufgeschlossen hatte: "Wir sollten uns eilen - es könnte die legendäre Ruhe... - vor dem Sturm sein und das bereits - vergossene Blut - sollte nicht als Lebenssaft verrinnen. Die Heiler - werden Hilfe brauchen für jedes Leben - in ihren Händen." Dann schlug er ein deutlich rascheres Tempo an, dem sich der Elf anschloss. Während beide durch die Strassen eilten stellte sich sein neuer Begleiter als "Amras, Paladin des Heiligen Ordens der Zwölf" vor und schien trotz der metallenen Rüstung und der sicherlich nicht leichten Waffe kaum ausser Atem zu geraten. Mit einem zwischen Atemzügen hervorgepressten "Rraurgrimm, Suchener... auf Latara's Pfaden." war einer vorläufigen Vorstellung anscheinend genüge getan.

Schliesslich langten sie an der Stadtmauer an, Bereiche nicht weit der Tore am Fusse der Stadtmauer waren zu provisorischen Verwundetenlagern gemacht worden. Im Gefolge des Elfen der den Heilern seine Hilfe und heilende Tränke anbot war es deutlich einfacher, sich dieses Angebotes anzuschliessen. So begann auch der Lycantroph, seine Hilfe anzubieten - jedoch wurde diese von den skeptischen Heilern in einigen Fällen vorerst abgelehnt, schliesslich würde man sich ja bereits um die Verwundeten kümmern. So stand das Wolfswesen einige Augenblicke lang unbeachtet herum und sein Blick glitt über die unregelmässigen Reihen der Verwundeten auf der Suche nach vertrauteren orkischen Gesichtern aus den nahegelegenen Höhlen - oder nach anderen erst jungen Bekannten wie dem jungen Bogenschützen der Löwenpranke. Seine Suche wurde unterbrochen als wenige Schritt von ihm entfernt die Schmerzensschreie eines Verwundeten laut das fiebrige Stöhnen der anderen um ihn herum übertönte. Ein von eigenem oder fremdem Blut überströmter Leichtgerüsteter drückte seinen am Bein verwundeten Kameraden zu Boden als dieser sich aufbäumte während eine recht junge aber deutlich resolute Frau versuchte, sich des Beines anzunehmen. Ohne weiter zu zögern eilte der Lycantroph die wenigen Schritte zu dem Verwundeten und beugte sich auf der anderen Seite nieder, erst wortlos als seine langfingrigen Krallenhände die Beine niederzudrücken versuchten an nicht verwundeten Stellen. Sowohl der festhaltende Soldat als auch die Heilerin sahen kurz irritiert auf doch gab es dringlichere Probleme als das Aussehen eines anscheinend bereitwilligen Helfers. Auf das leise unterdrückte Fluchen der Heilerin hin, dass der Mann zuviel Blut verlöre noch während sie die Wunde zuzunähen begann - verlor der Verwundete endlich das Bewusstsein und wurde schlaff in ihren Händen. Rraurgrimm wandte sich direkt an sie und indirekt an den Kameraden: "Ich vermag - Latara um ihre Gunst zu bitten und Heilung zu gewähren sofern sie es zulässt. Eure und meine Kunst - würden helfen können." Kritisch beäugte die Frau das Wolfswesen für einen Moment doch letztlich war ein Überleben des Verwundeten trotz all ihrer Kunst zumindest ungewiss - wenn dieses Wesen ihm helfen konnte: gut - wenn es ihn tötete - würde es hier ohnehin rasch sein Ende finden. So nickte sie und der blasse, junge Soldat der seinen ohnmächtigen Kameraden nun im eigenen Schosse halb aufrecht hielt schloss sich dieses Nickens an.
Der Lycantroph wartete, bis die Naht durch die Heilerin beendet worden war - Blut hatte den Dreck aus der Wunde gewaschen und sickerte noch immer durch die Nähte. Rraurgrimm verschränkte die langfingrigen Krallenhände über der Wunde und schloss die Augen, atmete einige Male tief durch bevor er letztlich halblaut aber im nahen Umkreis vernehmlich intonierte:
"Mondenmutter - wie Dein Kind
sich im steten Lauf
auf ewig erneuert
soll auch er wieder
an Kraft gewinnen.
Um zu jagen
zu heulen
und eines Tages
zu sterben.
So füge zusammen
was vor seiner Zeit
geteilt."


Kurz schimmert die Wunde matt silbrig auf - dann lässt der Blutfluss deutlich nach und die Atmung des Verwundeten wird deutlich regelmässiger. "Ich - danke Dir, Mondenmutter." fügt das Wolfswesen mit merklich matterer Stimme hinzu - bevor er die Augen wieder öffnet. "Er wird Ruhe brauchen wie die anderen - doch wird er nicht mehr an dieser Wunde sterben." was mit einem kurzen Nicken des Soldaten und der Frau quittiert wird. Letztere nimmt sich ihres neuen Helfers schliesslich an und gemeinsam suchen sie das Leben anderer Verwundeter zu wahren. Das Zusammenspiel mundaner wie auch arkaner oder schamanistischer Heilung erweist sich vorläufig als praktisch, die Wunden verheilen glatter und leichter nachdem sie kundig gerichtet wurden. Dabei nutzt Rraurgrimm nicht nur die durch Latara gewährte Gabe der Heilung noch einmal nach kurzer Erfrischung sondern auch die erst kürzlich erworbenen Heiltränke. Stunden verstreichen, in welchen er selten seine begrenzten Talente zu nutzen vermag - aber dafür häufiger der Heilerin ein wenig Unterstützung zu geben vermag bei dem Fixieren oder dem Transport der Verwundeten. Nach wie vor gibt er jedoch seine Suche nach den Orks aus den Höhlen vor der Stadt nicht gänzlich auf und hält Ausschau, ob einige von ihnen unter den Verwundeten sind - oder befragt kurz die aufnahmefähigen Leichtverwundeten.

-2 Heiltränke,
-1 Manatrank
Mana 2/3


----------------------------------------

Als des Abends der Elf Amras ihn einlädt, auf einem improvisierten Lager in seiner Schneiderei - ein Paladin und Schneider klingt es ungläubig in seinem müden Geist aber der Gedanke versickert rasch wieder - stimmt der Lycantroph mit einem dankbaren, matten Nicken zu. Fremdes Blut verklebt das schwarze Fell des Wolfswesens in schwach glänzenden Klumpen - es lässt sich nur mässig mit den ohnehin begrenzten Möglichkeiten vor Ort entfernen und gerinnt rasch sofern nicht bereits geschehen. Auf dem Weg zum Domizil des Paladins nutzt Rraurgrimm einen Springbrunnen, um zumindest das Gröbste aus seinem Fell zu waschen - doch vermag das kalte, klare Wasser nicht die Erinnerungen fortzuspülen, die ihn noch geraume Zeit begleiten würden.
« Letzte Änderung: Mo., 08. Mai 2006, 20:42 von Rraurgrimm »   Gespeichert  
Saskia

Re:Côr vor den Toren!
« Antwort #46 am: Mo., 08. Mai 2006, 23:00 »

Etwas unschlüssig sah das kleine Mädchen der Heilerin hinterher. Sollte sie wirklich zurück gehen, oder sollte sie nicht lieber schauen ob sie etwas helfen konnte? Sie drehte sich schon in Richtung des Stadttores, da sah sie in ihrem Inneren ein vor Sorge und Hilflosigkeit fast schon wütendes Gesicht vor sich, und sie kannte darin eindeutig Ethlind.

Die Neugierde zerriss sie fast als sie sich wieder der Apotheke zu wand. Sie würde alles verpassen, und nicht geholfen haben. Nur die Innere Vorstellung von Ethlind, wenn sie bemerkte dass sie nicht dort war wo sie sein sollte, hielten sie davon ab, dass sie los rannte. Mürrisch, öffnete sie die Türe zur Apotheke und begann wieder damit Kräuter zu sortieren. Ständig überlegte sie was eigentlich los war, da draußen. Der Lärm der durch die dicken Fenster und Mauern hereindrang war dumpf und man konnte die verschiedenen Stimmungen nicht recht abschätzen.

Saskia vertrieb sich die Zeit mit ihren 'Geschwistern' ein wenig zu spielen als diese aufwachten, und versuchte sich dadurch ab zu lenken, während sie die kleinen zu lachen brachte, ihnen etwas vorsang, oder sie ihren Finger fangen lies. Aber sie waren eine schlechte Ablenkung, man konnte sie einfach zu nichts gebrauchen. Sie wurde immer missmutiger und knapp war sie daran hinaus zu stürmen, als das schwarzweiße Fellknäuel herein huschte.

Fragend betrachtete sie den Kater von Ethlind. Was machte er da, er wich sonst doch nie von der Seite seiner Herrin. Er nahm seinen Hut ab und machte eine galante Verbeugung. &#8222;Madmoiselle, ich bin geschickt worden sie aus ihrer Bannung zu holen, und um Hilfe zu bitten.&#8220; sagte er in seinem seltsamen Akzent und sah sie mit seinen riesigen Augen an. Saskia machte innerlich einen Freudensprung, und schnell hatte sie ihren Umhang geschnappt und war auch schon hinter Olgas Rücken hinaus in die Freiheit geschlüpft. Die Orkschamanin hätte es sicher nicht gut geheißen,dass sie in Begleitung von Puss zu Ethlind eilte.

Dadurch das sie beide klein und wendig waren, kamen sie auch in der Menschenmasse recht schnell voran. Auf ihrem Weg schlug sie auch einen Haken um die beiden Zwerge Thorgrim und Drax, aber erst später registrierte sie wen sie jetzt eigentlich fast nieder gerannt hatte.


Leicht außer Atem kamen sie zu dem Hof, und nun blieb Saskia aus anderem Grund die Luft weg. So viele und so viel Blut. Das Mädchen wurde blass. Das hatte sie nicht erwartet. Alles war rot, ertranken diese Menschen denn nicht darin. Die sanfte Hand lies sie ihren Blick von dem schauderlichen Bild wenden und sie sah in das freundliche verständnissvolle Gesicht, der Frau, die einer Mutter für sie so nah kam wie noch nie ein Menshc bisher in ihrem Leben. Ihr Blick schien zu sagen das sie sie verstand und schien Trost spenden zu wollen, ob des Anblickes.

&#8222;Saskia, ich möchte dass du mit dem Kater los ziehst zum nächsten Gasthaus und dort versuchst essen zu organisieren für die Kranken, einfaches Essen, wie Haferbrei oder so, das sollte jedem hier gut tun. Jene die deftigeres brauchen sind auch fit genug selbst zum Wirtshaus zu rennen.&#8220; sagte sie sanft, und drehte Saskia in die Richtung des Ausgangs. &#8222;Du würdest so vielen hier helfen, und das Meer von Blut wird langsam seinen schrecken verlieren.&#8220; meinte Ethlind sanft, aber es schien nicht ganz die Wahrheit zu sein, denn sie wich ihrem Blick aus, das merkte Saskia. Aber sie hatte eine Aufgabe und sie schien Ethlidns vertrauen zu haben. Ein wenig stolz machte sie sich auf den weg, und der Schrecken war schnell ob der Aufgabe wieder vergessen.



Sie kam zum Einäugigen Bart, und eilte dort zur Theke wo sie mühsam auf einen Stuhl kletterte um ihre fehlende Größe auszugleichen."Ethlind lässt darum bitten das Nahrung zum Lazarett gebracht werden. Sie denkt dabei an einen großen Topf einfachen Haferschleim, oder etwas ähnlich leicht bekömmliches. Nichts festes, denn es sollen auch jene die kaum bei Bewusst sein sind zu sich nehmen können." trug sie dann selbstbewusst vor, und wartete auf Reaktionen.




Wenig später war sie an der Seite eines Angestellten mit einem großen Topf am Weg zurück. Sie selbst trug ebenfalls einen etwas kleineren, während der Kater gestapelte Tassen mit sich führte um das Wasser besser verabreichen zu können. Daran hatte Saskia dann noch gedacht. Es gab sicher nicht genug unter den Verwundeten die eigene Becher hatten.

Den restlichen Tag war sie fleißig dabei Wasser und Essen zu verabreichen und den Kranken ein zu flößen was sie bei sich behalten konnten. Sie fing bei jenen an die nur einen Verabdn hatten, aber nach einer Zeit hatte sie sich an den Anblick gewöhnt und half auch bei der Versorgung der schwer Verwundeten und Sterbenden und erfüllte ein wenig mit ihrer kindlcihen Art die Herzen aller. Vielleciht schöpften auch manche wieder hoffnungen wegen dem kleinen Engel der zwischen ihnen selbst in soclhen Zeiten lachend herum sprang.

Als es Dämmerte schickte Ethlind sie Heim in die Apotheke, und sie wollte nur sehr widerstrebend gehen, doch kaum hatte sie die Schwelle der Apotheke überschritten übermannten sie Müdigkeit und Anstrengung, und sie sank noch in ihren Dreckigen Kleidern in das nächste Bett, wo sie für diese Nacht nicht mehr aufwachen sollte, und auch Puss legte sich an ihrer Seite zusammengerollt neben sie.
« Letzte Änderung: Mo., 08. Mai 2006, 23:01 von Black Rose »   Gespeichert  
Casandra Aillard

Re:Côr vor den Toren!
« Antwort #47 am: Mo., 08. Mai 2006, 23:17 »

>>Halt wartet! Lasst das Pferd hier. Seitlich am Sattel findet ihr kleine Einschübe und darin sollten sich Heiltränke befinden.
Danke Thorgrim. Ihr solltet des öfteren in der Gilde vorbei schauen, dann hättet Ihr meine Anwesenheit schon bemerkt. Aber ihr habt recht, wenn das hier überstanden ist, werden wir die Zeit für einen Plausch finden.<<


Schon war der Stadthalter wieder mit anderen Aufgaben beschäftigt und in der Menge verschwunden. Perfel war tatsächlich in der Nähe, doch war sie ebenfalls beschäftigt, so dass Casandra sie nicht wegen des jungen Kadetten belästigen wollte.
Außerdem fanden sich am Sattel  4 Heiltränke und der Soldat brachte sie der Gerberin. Warum hatte sie nicht vorhin auf dem Schlachtfeld daran gedacht?

>>Gebt mir 2 und die Zügel meines Pferdes, dann bringt die anderen beiden der Heilerin mit den blauen Haaren dort.<<

Casandra schlüpfte aus dem Rock und schnitt den Riss an der Hose mit einem der Dolche etwas weiter auf. Die Wunde war sauber geblutet, doch die ausgefransten Wundränder würden wahrscheinlich eine Narbe hinterlassen. In wenigen Zügen war eine Phiole geleert und langsam aber beständig schloss sich das vom Schwertstreich zerstörte Gewebe.
Bei dem Kadetten würde es nicht so einfach werden, doch wenn der Heiltrank wenigstens die schlimmsten inneren Verletzungen heilte, konnten sie doch einen passierbaren Weg zur Gilde suchen. Die Phiole leerte sich zwar langsam, doch mit jedem Schluck schien der Lebensgeist des jungen Mannes zurück zu kehren.

>>Kennard Aldaran untersteht Euch hier Euer Leben zu lassen. Schließlich brauche ich Euch auch weiterhin um meinen Umgang mit dem Schwert zu verbessern.<<

Was ein Lachen werden sollte, führte zu einem von Schmerz verzerrtem Grinsen.

>>Glaubt Ihr, Ihr schafft es bis zur Gilde? Oder eigentlich „nur“ auf’s Pferd?<<

Ein Kopfnicken und der Versuch ohne Hilfe aufzustehen sollte Casandra wohl als ja deuten und mit vereinten Kräften schaffte es der Kadett auch auf das stehende Tier.
Die Straßen waren nicht mehr ganz so vollgestopft und eine gewisse Ruhe war in das Chaos der letzten Stunden eingetreten. Anscheinend hatten sich viele der Gildenschüler in den Kampf gestürzt, denn auf dem Weg zur Gilde traf die Gerberin auf weitere verwundete Kadetten und die Gilde selbst war zu einem provisorischen Lazarett umfunktioniert. Vor dem Gebäude auf dem Sandplatz reihten sich die Körper derer, die ihre Wunden nicht überlebt hatten.

Thorian – der Lehrmeister für die Körperbeherrschung – und Kadarin – der oberste Kadettenmeister – schienen das Durcheinander  perfekt zu beherrschen, denn bereits kurz nach dem Tor kam ein Diener zu Hilfe und Kennard wurde zu einer der vielen Pritschen geführt.

Casandra suchte nach einer freien Anbindestelle in der Nähe des Hause und ließ ihre Stute dort treten. Auch Sianna war unter den Helfern. Mit Armen voll Binden und Bandagen war sie zwischen den Betten unterwegs und reichte den Pflegern was sie brauchten. Doch schien Verbandsmaterial etwas zu sein, von dem man nie genug haben konnte. Als das Mädchen Casandra sah, kam sie zu ihr.

>>Lady Casandra. Die Männer haben bereits angefangen das Bettleinen zu zerreißen, um genügend Verbandsmaterial zu bekommen, aber ... Jedenfalls befinden sich in Euren Räumen noch einige Ballen unbearbeiteten Stoffes, doch ich habe mir nicht getraut ihn anzurühren.<<

>>Natürlich, der Stoff war für Tischdecken, Vorhänge und solche Dinge gedacht. Komm, ich glaube im Augenblick wird keiner Wert auf eine saubere Tischdecke legen.<<


Schnell waren die Ballen im Zimmer ausgebreitet und das Geräusch von reißendem Stoff wurde in Casandras Gemächern zum Dauerton. Sobald ein kleiner Haufen fertig war kam jemand und holte die Leinenstreifen. So verbrachte die Stabmeisterin einige Zeit und während ihre Finger langsam taub wurden und sich viele kleine Schnitte in der Haut bildeten, begann sich doch ein kleiner Haufen Leinenbinden zu formen.

>>Sianna, bitte mach weiter. Wenn es sein muss bis aller Stoff aufgebraucht ist. Ich werde die Binden inzwischen in der Stadt verteilen, denn so wie hier wird an vielen Stellen das Verbandmaterial knapp werden. Auch sollten wir mit weiteren Angriffen auf die Stadt rechnen, was den Bedarf nicht gerade senkt.<<

Bepackt mit Verbandsmaterial machte sich die Gerberin mit ihrem Pferd auf den Weg und die Heiler waren sehr froh über die Verbände, doch leider war der Vorrat viel zu schnell erschöpft. Immer wieder und wieder ritt Casandra den Weg zu Gilde und verteilte das Leinen, wo immer Verwundete versorgt werden mussten.

Am Abend war sie erschöpft, doch neben Sianna hatten sich noch andere an dem Reißen des Stoffes beteiligt und so mussten erst einmal Hände mit Salbe behandelt und ebenfalls verbunden werden.
Doch auch diese Arbeit war irgendwann getan und Cassandra ließ sich auf ihr Bett fallen, als ihr einfiel, dass sie sich mit Amras am Abend an der Schneiderei treffen wollte. Schnell packte sie ein paar Sachen zusammen und sagte Sianna noch Bescheid, damit niemand sie suchen würde. Der kaputte Rock blieb liegen und Zeit für eine andere Hose nahm sie sich auch nicht. Lediglich das nächst beste Hemd landete mit im Rucksack, neben Heiltränken und weiteren Binden.

> > > > < < < <


Die Schneiderei war erleuchtet. Wenigstens war Amras nichts zugestoßen – oder zumindest hatte er es wieder bis hier her geschafft. Alsha wurde neben dem Hengst des Elfen angebunden und durch den Privateingang betrat die Gerberin das Gebäude. Der Rucksack landete mit einem erleichterten Stöhnen neben der Tür und als sie sich umdrehte fuhr sie erschrocken zusammen.

>>Ich bitte um Verzeihung für mein Eindringen. Hätte ich gewusst, dass der Schneider noch Besuch hat – ich hätte doch glatt angeklopft.<<

Casandra machte eine angedeutete Verbeugung in Rraurgrimms und Ileanas Richtung, um danach zu Amras zu treten. Da man bei ihm die Anstrengung des Tages erkennen konnte, schien auch er nicht untätig gewesen zu sein. Aber immerhin waren keine Verletzungen erkennbar. Die Stabmeisterin umarmte ihren Liebsten und gab ihm einen langen Kuss.

>>Ich bin froh Dich zu sehen. Zu viele sind in den letzten Stunden noch an ihrer Verwundung gestorben. Bleibt die Frage wie lange es bis zum nächsten Angriff dauern wird. Zu einfach wenn das bereits der Sieg gewesen sein sollte.<<

Auf seinen leicht besorgten Blick, ihrer Aufmachung wegen wich sie aus. Er wusste schließlich wieviel Wert sie auf ihr Aussehen legte und es nur selten vernachlässigte – auch wenn die Umstände eigentlich andere Dinge als wichtiger erachteten.

>>Es sieht schlimmer aus, als es ist. Nur irgendwie habe ich keine Zeit gefunden mich zu baden und mit sauberen und vor allem ganzen Kleidern anzuziehen.<<

- 4 Heiltränke
+10LP
-50 Stoff
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BloodStorm

Re:Côr vor den Toren!
« Antwort #48 am: Di., 09. Mai 2006, 11:58 »

Der Elf hörte wie sich der Kampf vor den Mauern veränderte und sich weniger Klingen kreuzten. Es schien fürs erste vorüber zu sein. Aber nur für die Kämpfer, nun kamen sie einer nach dem anderen wieder in die Stadt, manchmal auch kleine Grüppchen und viele Verwundete. Entstellte Körper mit rot übergossen. Es war ein grausamer Anblick, doch der Waldläufer konnte seine Gelassenheit bewahren. Er stieg von seinem Pferd und verhalf den ersten zu Platz, wo sie sich behandeln lassen konnten.

Doch dann erinnerte er sich daran noch schnell zum Einäugigen zu gehen um die gewünschten Sachen zu besorgen, als er einen Zwerg bemerkte. Es war Drax, was ihn nicht verwunderte, da er zu Nuru eine besondere Bindung hatte. Außerdem gab es hier einen Krieg zu schlagen. Er lächelte freundlich als er sich zu ihm wandte.

„Zum nächsten Kampf bestimmt.“

er betrachte kurz seine blutverschmierte Hand, als er sie schon zurück zog

„Ich denke wir werden die Gelegenheit schon bekommen. Aber erst die Pflicht und dann das Vergnügen.“

auch wenn das Grinsen in seinem Gesicht irgendwie nur Vergnügen hatte. Es verschwand aber schnell und Noq verbeugte sich kurz vor dem alten Freund und ging rasch seiner Pflicht nach, schließlich war es wichtig. Er schaute sich auf dem Weg zu seinem Pferd nach Galantha um und sah sie, wie sie gerade einen Schwerverwundeten aufheiterte mit ihren Späßen. Als sie jedoch bemerkte dass der Elf gerade auf seine Stute stieg, machte sie einen kurzen Knicks vor dem Herrn und schwirrte über die Massen an Verwundeten hinweg zu ihm hin.

„Ich werde nur die Sachen vom Gasthaus besorgen, oder wo auch immer, wir sehen uns dann wieder hier. Du musst mir dann bei etwas helfen.“

Galantha nickte und sie war wohl froh drüber das sie hier bleiben konnte um den Soldaten und so ein Lächeln zu entlocken. Schnell war sie wieder bei einem neuen Verwundeten, schnitt ihm eine Grimasse und lachte dann glockenklar.

Der Elf ritt los. Rasch durch die Gassen. Er musste jedoch aufpassen, dass er niemanden überrannte. Überall feierten sie schon auf den Straßen. Narren! Er war sich sicher dass dies noch nicht alles war. Es ging zu einfach. Heute Nacht werden sie vielleicht wiederkommen. Er hielt vor dem Gasthaus und ging rasch hinein, grüßte freundlich und erklärte die momentane Lage und was er nun brauchte. Es dauerte ein wenig bis er alles beisammen hatte und machte sich auch anschließend schnell auf dem Weg zurück.

Er hatte gehört wie sie die Verwundeten zum Herrensitz bringen wollten und begab sich dort hin. Unterwegs sah er eine riesige Rauchwolke vor der Stadt aufgehen und ein Geruch von verbrannten Fleisch durchsetzte langsam die Luft. Die Toten sollten ihren Frieden finden. Er stieg vom Pferd und begab sich durch das Lazarett um jemanden den Alkohol und die frischen Laken und Tücher zu übergeben.

Er schaute sich nach Galantha um, die wie es schien voll im Geschehen eingebunden wurde. Sie versuchte gerade einen großen Heiltrank hoch zu heben um ihn jemanden zu bringen. Doch irgendwie ging es nur schlecht als recht. Wütend stieß sie mit dem Fuss gegen die große Flasche und streckte ihre Zunge aus.
Der Elf lächelte. Er wusste, dass sie gerade mal so einen kleinen Heiltrank tragen konnte, aber das sie es versuchte, zeigte ihm wieder wie ernst sie es hier mit meinte.
Er rief sie zu sich und nach einem bösen Blick auf die Flasche schwirrte sie zu ihm. Er blickte sich auch noch kurz nach Ethlind um, die hier irgendwo am arbeiten war. Er wollte sie nicht stören, dann sie jetzt schon bestimmt alle Hände voll hatte und sich wohl bis zur Erschöpfung hingab. Er hätte sie nur schwer überreden können, sich einen Pause zu gönnen. Er beobachtete sie eine kurze Zeit und ging dann wieder hinaus, als er ein bekanntes Gesicht bemerkte. Erol, du dummer Junge. Er erinnerte sich an sein Training im Garten damals und da war er noch sehr unbeholfen. Was hatte er sich dabei gedacht? Er lächelte ihm zu und nickte freundlich. Man konnte seine Hingabe trotz der Dummheit nicht verachten.

Dann ging er vor das Lazarett und schaute sich davor um. Galantha schwirrte kurz um ihn und setzte sich dann auf seine Schulter.

„Wir werden mal schauen gehen was und wo so der Feind ist. Vielleicht treffen wir auch einen Späher von ihnen und können ihn befragen. Noch sollten die Tore offen sein um die Verwundeten zu holen.“

Galantha nickte und wusste wie gefährlich dieser Gedanke war, doch sie hatte es aufgegeben ihm etwas in dem Sinne auszuschlagen.
Sie ritten bis zum Stadttor, wo er sein Pferd in sicherer Umgebung verließ. Dann machte er sich zu Fuß weiter in den Wald von Nuru. Galantha war währenddessen in seinen Rucksack geschlüpft, da sie einmal mit härte Lernen musste wie verräterisch ihr Strahlen war.

Noq kannte diesen Wald von früher sehr gut und brauchte nicht lange um seine Orientierung zu haben. Vorsichtig durchschritt er leise den Wald und achtete auf mögliche Fallen oder Beobachter. Er versuchte sich dem Trampelpfad der feindlichen Krieger so gut wie möglich zu nähern um ihn zu folgen, doch war hierbei größte Vorsicht angebracht. Sein Schwert hatte er in der Scheide gelassen. Gezogen hätte ein Lichtstrahl ihn verraten können. So musste er mit seinem Bogen den Feind rechtzeitig erkennen und vielleicht unschädlich machen.

Vielleicht hätte er jemanden fragen sollen mitzukommen, doch er war es nicht mehr so gewohnt. Erol sah so aus, als wollte er vorhin aufstehen um mit ihm zu gehen, doch seine Wunden hatten ihn zum Glück aufgehalten. Er suchte nach Spuren von Spähern für einen Zugang zu ihren Informationen.
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Drax Hammerhall

Re:Côr vor den Toren!
« Antwort #49 am: Di., 09. Mai 2006, 12:29 »

~ Zwischen Ende des Gefechts und dem nächsten Morgen ~


"Ist das alles? Mehr Pech haben wir nicht mehr in der Stadt?" Drax strich sich grübelnd über den Bart. Die Menge reichte niemals aus, um die Stadt vollkommen von einem Ring aus Pech zu umgeben und noch etwas auf den Mauern zu haben. Doch wie sollte man es aufteilen?

"Wir sichern zu allererst die Tore damit. Hebt die Gräben aus und füllt sie mit Pech! Wenn der Feind anrückt, lasst die ersten Gegner über die Gräben hinüber und schießt dann mit den Brandpfeilen. So zersplittern wir ihre Kräfte und können sie einzeln leichter niedermachen. Was noch übrig bleibt an Pech - füllt damit die Kessel und unterhaltet die Feuer. Treibt zusätzlich noch alles an Öl auf, was die Stadt hergibt. Was immer die Stadt auch angreifen wird - wir werden ihnen das Fell verbrühen!

Sind die Steine auf den Mauern? Und die Stangen um die feindlichen Sturmleitern zurückzustoßen?"


Verflucht! Er konnte nicht überall sein und er vermisste sowas wie einen Oberbefehlshaber. Wo war Hauptmann Kjeldor? (;D) Irgendwie ließ ihn das Gefühl nicht los, dass die Stadt reichlich unvorbereitet war. Irgendwas war bestimmt vergessen worden. Dumpfe Erinnerungen stiegen aus den Tiefen seines Gedächtnisses herauf. Die Schlacht um Naha - fast hatte er die düsteren Gedanken daran verdrängt. Ein mörderisches Gemetzel, dem hunderte von Zwergen erlegen waren. Damals war er unvorbereitet gewesen, hatte das Kommando übertragen bekommen, ohne dass er dafür ausgebildet oder bereit gewesen wäre. Aber er hatte gelernt. Und aus seiner Hilfe für die Highländer bei der Erstürmung der Festung derer Feinde hatte er ebenfalls eine ganze Reihe von Erfahrungen gesammelt.

"Verstärkt die Tore! Bringt alles Material was ihr findet, um die Tore weiter zu verrammeln! Und Wasser! Sorgt dafür, dass genügend Gefäße mit Wasser bereitstehen, damit nach eventuellen Brandpfeilen keine Feuer ausbrechen. Und teilt ein paar Jungen und Frauen ein, die beim ersten Angriff die Dächer hinter der Stadtmauer mit Wasser besprengen!"

Endlich kam so etwas wie geordnete Betriebsamkeit auf und der Zwerg hatte den Eindruck, dass die Leute froh waren, Befehle zu empfangen und etwas zu tun zu haben.

Aber er war nicht der Einzige, der Aufgaben verteilte. Deutlich zu vernehmen war die dem Zwergen wohlbekannte Stimme eines gewissen Wirtes. Mochte dieser auch nur noch die Hälfte sehen und heben können, aber eine Schar Helfer zu kommandieren, dass konnte er nach wie vor. Drax ging zu Barth hinüber. "Nun Barth, ich hörte schon, dass Ihr es Euch nicht nehmen lasst, aktiv bei der Verteidigung mitzuwirken. Sehr zum Missfallen einer bestimmten Wirtin." Der Zwerg schmunzelte. "Sind die Katapulte einsatzbereit? Alles im Griff? Braucht ihr noch irgendetwas?" Der Axtmeister schaute sich um. "Und noch eines - ich weiß, das gefällt Euch nicht und Ihr braucht keinen, der sich um Euch kümmert, aber ich bitte Euch: Seht Euch vor im Gemetzel. Ich gab Talya mein Versprechen, auf Euch acht zu geben alter Haudegen." Drax schlug Barth kameradschaftlich auf die Schulter und wandte sich zum Gehen. "Wenn wir das hier überstanden haben, stellt schonmal das Bier im "Einäugigen" kalt."
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Perfel yel Shideh

Re:Côr vor den Toren!
« Antwort #50 am: Mi., 10. Mai 2006, 11:29 »

Während Perfel versuchte allen Verletzten zu helfen, kamen immer mehr Verwundete hinzu. Es schien nicht abzureißen. Die Heerscharen Côrs hatten ganze Arbeit geleistet. Seufzend ging die Magierin zum nächsten Soldaten um ihn nach seinem Namen zu fragen.

Sie hatte es sich angewöhnt, die Hilfesuchenden mit ihrer herzlichen Art zu begrüßen, sie nach ihren Namen zu fragen, sich selbst vorzustellen um ihnen zu zeigen, dass sie ihr Vertrauen konnten. Die Schuhe und Kleidung der Magierin verfärbte sich allmählich. Die schwer verletzten Soldaten lagen in ihrem eigenen Blut und wenn sich Perfel zu ihnen kniete um sie zu Untersuchen und aufzumuntern, kam ihre Kleidung mit dem Blut in Berührung. Auch auf den Händen der jungen Frau befand sich jede Menge des Lebenssaftes der Soldaten, die versuchten mit ihrem Leben die Stadt Nuru und deren Bürger zu schützen.

Neome half Perfel so gut es ging. Den Ekel vor den Eingeweiden der Soldaten sah man Neome deutlich an. Ihr Versuch diesen hinunterzuschlucken und ihn vor den Soldaten zu verstecken, gelang  nicht ganz. Trotzdem fand Perfel den Einsatz und die Willenskraft der jungen Magierin sehr gut. Es zeigte ihr, dass Neome - genauso wie sie selbst - bei allem, was sie machte immer ganz bei der Sache war und mit vollem Herzen arbeitete. Genau das zeichnete eine gute Magierin aus.

Thorgrim trat mit zwei leicht verletzten Soldaten an Perfels Seite und sprach sie an. Erschöpft lächelnd nickte die junge Magierin bei seinen Worten. "Ja, Ihr habt recht. Die Umstände unseres Wiedersehens könnten besser sein, aber dies ist nicht meine neue Angestellte sondern eine Magierin wie ich. In diesen Zeiten möchte ich niemanden als Angestellten bezeichnen. Wir alle sind dazu da, die Stadt vor noch Schlimmeren zu bewahren und die Verletzten so gut es geht zu Versorgen. Aber darf ich vorstellen, das ist Neome." Mit einer Handbewegung deutete sie auf die Magierin um dann mit der selben Hand auf Thorgrim zu deuten, welcher sich schon wieder umgedreht hatte um weiterzugehen. "Und dies hier ist der Statthalter dieser schönen Stadt oder das, was davon noch übrig bleiben wird wenn Côr damit fertig ist. Ein fähiger Mann und das sage ich nicht nur so, dass hat er schon desöfteren bewiesen."

Die beiden Soldaten standen ratlos vor Perfel und Neome. Sie hatten keine Ahnung, was sie nun tun sollten oder was von ihnen verlangt würde. Seufzend überlegte die Magierin, was sie den beiden jungen Männern auftragen konnte ohne Gefahr zu laufen, dass sie damit überfordert waren. Plötzlich hatte sie eine Idee und freute sich insgeheim darüber. Sie konnte niemanden hier gebrauchen, der ihr nur im Weg stehen würde oder bei jedem Handgriff nachfragte, ob er richtig war. "Männer, geht bitte hinunter zum *Einäugigen* und holt heißes Wasser, Tücher, Tische und Bänke. Die leichter Verletzten können sich säubern und sich dann auf den Bänken sitztend ausruhen bevor sie wieder hinunter zur Schlacht müssen. Geht bitte und holt alles hierher."
  Gespeichert  
Thorgrim Blutaxt

Re:Côr vor den Toren!
« Antwort #51 am: Do., 11. Mai 2006, 22:05 »

Mit dem Abend wurde es auch in der Stadt langsam ruhiger. Ethlind hatte mit Perfel, Neome und später auch Rraurgrimm alle Hände voll zu tun, die Verletzten zu behandeln. Doch mit der Hilfe vieler, die ihnen die verschiedensten Sachen wie Essen, Trinken oder Heilsachen, schafften sie es, den Überblick nicht zu verlieren. Mehr als nur ein Wort das Dankes war in den Gesichtern vieler zu sehen, die nun verletzt ein wenig aßen, oder sich auf den Weg in ihre Unterkunft machten, um sich auszuruhen.

Diejenigen, die sich nicht verletzt hatten, wurden zur Sicherung der Stadt abgestellt und halfen Drax dabei, Pech vor den Toren zu verteilen, oder Steine auf die Wehrmauern zu tragen. Thorgrim war froh, das Drax sich darum kümmerte, denn somit war dies in guten Händen, und er konnte sich auf andere Sachen kümmern.
Drax scheuchte die Soldaten von hier nach da, bis die Stadt ausreichend gesichert war. Das Pech war verteilt, Pfeile auf den Wehrgängen und genug Öl, das man nur aufheizen brauchte. Auch einige Stangen lagen an der Mauer, womit man Sturmleitern wegschieben konnte. Hier würde sich der Feind garantiert die Zähne ausbeißen.

Während sich Drax um die Verteidigung kümmerte, machte NoQ einen kleinen Ausflug nach draußen. Geschickt lief der Elf durch den Wald und suchte nach Spuren der Feinde. Spuren fand er auch genug, doch man konnte sie einzeln nicht mehr nachvollziehen. Schließlich waren hier an der Stelle Duzende von Reitern längsgeritten. Und das mehrmals. Die Schneise sah so aus, als wenn hier ein betrunkener Riese durch gerannt wäre.
NoQ verfolgte die Spur noch weiter und kam an dem Punkt an, wo die Spur weniger wurde. An dieser Stelle konnte er erkennen, dass einige Reiter wieder umgekehrt waren. Es waren die Reiter des Königs, die die Feinde verfolgt haben, und an dieser Stelle umgedreht waren.

~~*~~


Als am nächsten Tag die Alarmglocken zu hören waren, war Thorgrim sofort hellwach. So schnell er konnte zog er seiner Rüstung an, und rannte zu dem Wehrgang, um von dort einen überblick zu bekommen. Schnell traf er dort auf Drax und nickte ihm zu, bevor er vor die Stadt schaute.

Die Trommeln waren merklich lauter geworden und kamen jetzt aus allen Richtungen. Thorgrim konnte nicht einschätzen, wie viele es waren. Auch die Bewohner in der Stadt wurden nervös. Hatten sie den ersten Angriff doch überstanden und waren in dem Glauben, das dies nicht passieren würde, so wurden sie doch eines besseren belehrt.

Die Soldaten nahmen schnell und geordnet ihre Positionen ein. Die Katapulte wurden gespannt und Pfeile auf die Sehnen der Bögen gelegt. Die Feuer auf den Wehrgängen wurden entzündet um Brandpfeile bei Bedarf anzuzünden.

Und doch verging noch eine gewisse Zeit, bis der erste Feind zu sehen war. Zeit, in der bis auf die Trommeln nichts zu hören war. Fast war es so, als hielte die ganze Stadt den Atem an. Kleine Kinder klammerten sich ängstlich an ihre Mütter. Hunde jaulten auf und Pferde schlugen aus. Sie alle schienen zu spüren, das nun der eigentliche Angriff stattfand. Ängstlich zogen sich die Bewohner in ihre Häuser zurück oder hockten sich in kleinen Gruppen zu ihren Sachen, die sie in der Flucht in die Stadt mitgenommen hatten. Nur diejenigen, die zum Feuerlöschen eingeteilt wurden, stellten sich an Brunnen oder Wassertonnen, um das Wasser schnell zu dem Feuer zu bringen. Doch auch ihnen war die Angst in den Augen anzusehen.
Auch Thorgrim gingen die Trommeln durch Mark und Bein. Seine Nackenhaare stellten sich auf und er spürte förmlich, wie in dem Klang etwas dunkles, düsteres, böses mitschwang.

Die Stille wurde abrupt unterbrochen, als der erste Soldat einen Feind sah. Schnell tat er dies Kund und die Nachricht wurde weitergetragen. Thorgrim lief zu dem Soldaten und schaute zu den Gegnern. Wie viele es waren konnte er nicht sagen. Sicherlich nicht genug um eine Stadt zu stürmen. Soviel war sicher. Sie machten auch nicht den Eindruck, als wollen sie angreifen. Stattdessen blieben sie in Respektvollem Abstand stehen.
Gedankenverloren strich er sich über den Bart.

>>Was haben sie nur vor?<<

brummelte er vor sich hin, als er auf einmal aufkeuchte. Zusammen mit weiteren Meldungen von kleinen Heeren erblickte er bei den Soldaten dort unten Pferdefuhrwerke, die gerade aus dem Wald kamen. Und geladen hatten sie lange Holzstangen, Seile oder Gewichte. Schnell und präzise machten sie sich daran, alles abzuladen und zusammenzuschrauben. Es würde bestimmt nur noch Stunden dauern, bis die ersten Katapulte bei den Kriegern von Côr einsatzbereit waren.

Thorgrim eilte weiter und schaute immer wieder nach außen. Seine Befürchtung hatte sich bewahrheitet. Côr hatte die Stadt komplett einkesseln lassen. Thorgrim zählte 6 kleine Heere, die sich daran machten ein Katapult aufzubauen.

Danach machte er sich wieder auf, um eine kleine Offizierssitzung einzuberufen. Auch Drax bat er dazu, da er wusste, dass seine Erfahrung in Belagerungsschlachten groß war.

>>Sie sind uns zahlenmäßig weit überlegen. Einen Angriff können wir nicht wagen. Doch wenn wir hier warten, werden sie uns zerschießen. LASST DIE TORE SCHLIESSEN. Irgendwelche Vorschläge? Meine wäre der Drache Hardor. Vielleicht kann er einen Botschafter über das feindliche Heer fliegen, der zu den Zwergen reist, um sie um Unterstützung zu bitten. Dann müssten wir am besten ein paar Spitzbuben dort draußen haben, die die Katapulte unschädlich zu machen.<<

Gespannt schaute Thorgrim in die Runde und wartete auf Antworten, während sich die Tore langsam schlossen.
« Letzte Änderung: Do., 11. Mai 2006, 22:15 von Thorgrim Blutaxt »   Gespeichert  
Amras

Re:Côr vor den Toren!
« Antwort #52 am: Fr., 12. Mai 2006, 10:35 »

Sie fanden die Schneiderei verlassen vor und so wartete Amras noch etwas bevor er losziehen wollte Casandra zu suchen. Zuerst einmal holte er einige seiner Lebensmittelvorräte hervor - die wie er nun erst bemerkte viel zu gering für drei, geschweige denn vier Personen über mehrere Tage waren - und tischte Raurgrimm und Ilenana etwas auf. Er erklärte Rraurgrimm, dass er sich einige der Stoffbahnen aus der Vorratskammer nehmen sollte und sich damit ein Lager im Verkaufsraum herichten sollte.
Plötzlich wurde die Tür in den privaten Bereich der Schneiderei aufgestoßen und Casandra betrat den Raum. Sie küssten sich innig und berichteten sich gegenseitig was sie erlebt hatten.
Nach einer Weile stellte Amras jedoch fest

<<Ich denke wir sollten alle zu Bett gehen und uns ausruhen. Ich glaube kaum, dass dies die einzige Angriffswelle sein wird und wenn die nächste kommt sollten wir bei Kräften sein.>>

Amras und Casandra zogen sich in den Schlafraum des Paladins zurück, während Ilenana in ihre Kammer ging und Rraurgrimm sich im Verkaufsraum zur Ruhe legte. Es war eine erstaunlich ruhige Nacht, fast als würde die Stadt die Luft anhalten und auf den nächsten Schlag der feindlichen Armee warten...

Amras verbrachte diese Nacht in einem traumlosen Schlaf und genoß innerlich die Nähe seiner Geliebten....
Noch bevor die Sonne aufging wurde der Elf wach und versuchte so leise wie möglich die Schneiderei zu verlassen und sich am Brunnen hinterm Haus zu waschen. Er brachte einen Krug frischen Wassers mit und nachdem er sich angezogen hatte richtete ein kleines Frühstück für alle.

Gerade als sie die Mahlzeit beendeten begann das Trommeln. Zunächst war es leise, doch dann schien es immer lauter zu werden und aus allen Richtungen zugleich zu kommen. Rasch räumten sie auf und rüsteten sich aus.

Während sie in seiner Kammer waren wandte sich Amras an Casandra

<<Ich würde dieses Mal gerne bei dir sein, wenn die Schlacht beginnt. Ich weiss, dass ich bei weitem nicht so kampferfahren wie du bin, jedoch bin ich mir sicher, dass ich wenn nötig selber auf mich aufpassen kann und dir so nicht im Weg sein werde. Allerdings nur wenn du einverstanden bist.
Doch egal wie du dich entscheidest, möchte ich dir noch eines geben:
>>

Amras griff in seine Tasche und holt einen Edelstein von grüner Färbung hervor

<<Ich habe ebenfalls einen. Er soll dich immer an mich -  oder vielmehr an uns erinnern und dir Kraft geben, wenn du sie brauchst>>

Der Elf legte Casandra den Stein in die Hand und schloß ihrer Finger darum...

Nachdem alle fertig ausgerüstet waren, gab Amras Ileana und Rraurgrimm noch jeweils zwei kleine Heiltränke.

<<Behaltet sie für euch, wenn es nicht wirklich notwendig ist. Wenn die Kämpfe heftiger werden und eventuell sich auch in die Stadt hineinverlagern, werdet ihr jeden einzelnen brauchen.>>

Rasch verließen sie nun die Schneiderei und nachdem er die Schneiderei wieder verschlossen hatte machten sie sich auf den Weg zu den Befehlshabern der Verteidigungstruppen.
Dort angekommen wurden sie informiert, dass man sowohl einen Boten zu den Zwergen schicken wollte um diese um Unterstützung zu bitten, als auch Saboteure zu entsenden die Katapulte zu zerstören, die die Stadt in einigen Stunden unter Beschuss nehmen würden.

Amras meldete sich mit Casandra freiwillig eines der Katapulte zu sabotieren, da er sich gut vorstellen konnte, dass ein Elf wenig helfen würde, die Zwerge zu überzeugen ihnen beizustehen. Aber wie sollten sie aus der Stadt herauskommen und zu den gegnerischen Truppen gelangen ohne entdeckt zu werden und vorallem, wie sollten sich nach der geglückten Sabotage wieder zurückkommen?

Amras verliert 4 kl. Heiltränke
« Letzte Änderung: Fr., 12. Mai 2006, 11:44 von Amras »   Gespeichert  
Hardor

Re:Côr vor den Toren!
« Antwort #53 am: Fr., 12. Mai 2006, 20:55 »

Hardor war inzwischen zurückgekehrt, so viel Erfolg hatte er nicht gehabt aber immerhin war dieser eigentümliche Geschmack von seiner Zunge verschwunden und besorgt musterten seine grauen Augen die herannahenden Linien. Der Drache hatte es geahnt, die Attacke von gestern war nur ein erster Sturm, sie wussten nun wie sie vorzugehen hatten und ließen sich zeit. Aus ihren einstigen Fehlern hatten sie gelernt und wohl oder übel musste die Stadt ihre eigenen Streitkräfte an den Mauern verteilen damit sie den Gegnern standhalten konnten. was sie genau dort bauten wusste der Geschuppte nicht, auf alle Fälle irgendwelche gewaltigen maschinen um die Mauer einzureißen, ein loch zu schlagen und dann wie Fliegen hineinzuströmen.
Rauschend drangen die Flügel des Sturmsilberdrachen durch die Luft als er dicht über die Häuser hinwegflog und die Armee dort hinter den Stadtmauern eingehend musterte. Wie viele waren es? Konnte man sie alle schlagen, wohl kaum und hier mussten die Anführer, die Führer dieses Krieges sehr genau überlegen was als nächstes zu tun war. Von ihren Entscheidungen hing das leben hunderter, vielleicht auch tausender ab denn gewiss würde Côr sich nicht mit einer Stadt begnügen. Fiel das Bollwerk, Nuru, dann würde es auch nicht lange dauern und die dunklen Truppen könnten tief in das Land eindringen.
Hardor suchte sich eine gute Position und beobachtete eine Weile das Geschehen, gigantische Menge feinden, ein Angriff wäre sinnlos auch wenn er vielleicht ein Katapult zerstören könnte, so konnte ein Herr in kürzester zeit die anderen warnen, außerdem war sein Körper nicht so stark gleich sechs solcher Feuerstürme hervorzubringen die stark genug waren um solch eine Anlage auf ewig in Asche zu verwandeln. Geschmeidig erhob der Sturmsilberdrache sich wieder in die Lüfte und glitt, gleich einer lebendigen Wolke, über die Stadt hinweg und landete grollend in der Nähe der Versammlung. Bei der Unterredung war der Drache nicht anwesend gewesen doch lies er sich rasch erzählen warum hier die hohen Soldaten zusammengekommen waren, um einen rat abzuhalten.
Eigentlich mischte Hardor sich ungern in die Angelegenheiten anderer ein, oder gar von zweibeinern doch gerne half er dabei Nuru zu verteidigen. Lange hatte er in diesen Landen seinen hort besäßen, ja er hatte sogar mit Hilfe von Myriel die Manaquellen gehütet, ihre Kraft an die Bewohner weitergegeben, verkauft. Einen Moment dachte er an diese Zeit zurück, seine Gedanken waren noch klar wie eh und je, ehe er das Wort erhob. Der geschuppte sprach so wie er es meistens tat, nicht über die Wege des Geistes, denn damit hätte er nur einen einzigen benachrichtigen können. Seine Worte, geformt ohne Lippen hallten etwas holprig vom Boden wieder. Nun, es mochte nicht so kunstvoll wie die Sprache eines Barden sein, doch hörte man selbst in den Stunden des Krieges den Stolz und die Selbstsicherheit des Edeldrachen.


„Ihr sucht nach einem Boten? Ich sage euch, kein Pferd kann so geschwind reiten wie der Wind mich trägt über die Lande. Die Sonne selbst bestrahlt meinen Rücken denn jage ich mit den Wolken dahin. Saget mir nur, wem ich eine Botschaft überbringen soll und ich werde es versuchen, meine ganze Macht aufwenden um sicher ans Ziel zu gelangen.“

Funkelte sie beinahe an, jeden einzelnen musterten die grauen Augen, eine Farbe wie Stein und doch wie Silber. Mit jedem Atemzug hob sich die Brust Hardor, bewegten sich seine Nüstern. Es stimme wohl, dass es bisher keine gewöhnlichen Pferde gab die so schnell wie ein fliegendes wesen waren. So war es, so ist es und so sollte es auch immer sein denn dies liegt in der natur der unverrückbaren Dinge. Nur die Pfeile, Bolzen der Schützen konnten ihn verletzten, Magie ihn sogar niederstrecken, doch war es immer noch sicherer als sich im geheimen dort hinaus zu schleichen.
Beinahe verspürte er ein kribbeln im Rücken, es drängt Hardor beinahe dazu die Luft des Kampfes zu reichen und über die Köpfe der ahnungslosen Feinde dahinzurasen.

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Drax Hammerhall

Re:Côr vor den Toren!
« Antwort #54 am: Sa., 13. Mai 2006, 16:47 »

Die Trommeln verfehlten ihre Wirkung auf einige der Soldaten auf den Mauern nicht. Unruhig starrten sie hinaus und in ihren Herzen war Angst. Drax konnte es an ihren Augen erkennen. Nicht zu wissen, was da kam, wie viele es waren und wann sie angriffen. Das konnte schon an den Nerven zerren. Der Zwerg steckte seine Nase in den Wind. Sollten Orks im Anmarsch sein, so würde man das ranzige Fett ihrer Rüstungen schon riechen können, ehe man sie sah.

“Bleibt ruhig Männer. Wir werden sie früh genug erkennen. Hört, die Trommelei wird lauter. Nun denn, wollen wir sie empfangen, wenn sie denn kommen. In der Zwischenzeit – kennt jemand ein paar gute Elfenwitze?“ Drax schaute in die Runde. Er hoffte, er konnte den Verteidiger ein wenig die Spannung nehmen. “Nicht? Na gut, dann hab ich hier einen: Was ist ein Elf? Grinsend blickte er die Männer an. “Na ist doch klar: Eine Grünzeugvernichtungsmaschine mit spitzen Ohren. Leise klirrte das Kettenhemd, als sich des Zwergen Brustkorb beim Lachen hob und senkte. “Gut, noch einen. Zum Glück sind ja keine Kinder mit auf der Mauer. Also.... Kommt ein Elf ins Bordell. Die Puffmutter erklärt ihm: Die Damen sind da links und die Herren dort auf der rechten Seite. Darauf der Elf: Habt ihr auch Bäume mit Astlöchern da?" Der Axtmeister lachte donnernd und auch bei den Männern auf der Mauer brach Gelächter aus. ‚Na also. Allemal besser, als sich von dieser Trommelei verrückt machen zu lassen.‘ dachte er bei sich.

DA SIND SIE! Die Männer spähten intensiv über die Mauer, nur Drax wünschte sich, er wäre einen Kopf größer, dann hätte er nämlich auch besser über die Mauer blicken können. Doch rasch erfasste auch er die Gruppe, die auf seinen Mauerabschnitt zukam. Wenn das alles war, was die Stadt stürmen wollte, dann würden sie sich nur eine blutige Nase holen. Das bißchen, was den Pfeil- und Bolzenhagel überlebte, würde nicht einmal ansatzweise die Stadt stürmen können. Aber irgendwie schien der Feind das auch gar nicht vor zu haben. Er baute vielmehr etwas auf.

“Katapulte!“ zischte Drax. Der Größe nach zu urteilen handelte es sich um Kriegsgerät mit einer großen Reichweite. “Barth, sagt an – wie weit reichen unsere Katapulte?“ Der alte Wirt, ohne Zweifel der Erfahrenste im Umgang mit den Katapulten Nurus deutete auf ein paar Landmarken. “Hm.“ brummte Drax, als Thorgrim vorbeikam und ihn zu einer Lagebesprechung lud. “Sieht so aus, als stecken wir bis zum Hals in Orkscheiße alter Freund.“ Drax deutete zu den Katapulten. “Ein Grund mehr, den Kopf nicht hängen zu lassen, oder? Wie sieht es auf den anderen Seiten der Stadt aus?“

Thorgrim setzte ihn zusammen mit den anderen ins Bild und machte gleichzeitig den Vorschlag, um Hilfe im Zwergenreich zu ersuchen. “Schicken wir Hardor, verzichten wir auf Angriffe unserseits aus der Luft. Ich zweifle nicht daran, dass uns unsere Brüder zu Hilfe kommen werden, aber das wird Tage dauern. Was ist mit den anderen Städten? Konnten wir schon Boten durchbringen, die uns vielleicht Hilfe bringen?“

Drax hörte zu, was die Offiziere berichteten. “Nun, ich bin kein Reiter. Wie steht es denn um unsere Kavallerie? Könnte die nicht mit ein, zwei gezielten Ausfällen wenigstens die Katapulte zur Strecke bringen?“ Der Zwerg kratzte sich am Kopf. In Naha waren die Mauern durchbrochen worden und so würde es auch in Nuru geschehen, wenn ihm nichts einfiel. “Bringen wir Bogenschützen mit Brandpfeilen in Schussweite, ohne dass wir aufgerieben werden? Sollten die Katapulte brennen, hätten wir vom Rest des Feindes nicht viel zu befürchten hinter den Mauern.“

Was gab es noch für Möglichkeiten? Der Axtmeister grübelte. Wenn man in den Rücken der Katapultgruppen gelangen konnte... Es wären nur eine Handvoll Männer nötig... Man könnte überraschend zuschlagen und im Tumult gleich wieder verschwinden... Aber wie sollte man am hellichten Tage ungesehen aus der Stadt kommen? Fliegen? Eher nicht. Aber unter der Erde! Ja, das würde vielleicht gehen.

“Thorgrim! Die Tunnel unter der Stadt! Wie Du weißt, ist unter Nuru schon mehrmals in der Vergangenheit ein Tunnelsystem entdeckt worden. Es gab eine Verbindung von der Mine zu einem Keller. Und der Wachturm ist eingestürzt. Erinnerst Du Dich? Krizz und Sigrun haben die Gänge zuschütten lassen, aber vielleicht gibt es ja noch mehr davon? Und vielleicht führen sie unter den Stadtmauern hinaus und wir können kleine Kommandos in den Rücken des Feindes schicken? Zum Verwirrung stiften, oder um die Katapulte unschädlich zu machen? Wenn wir gleichzeitig so tun, als ob wir einen Ausfall wagen, dann ziehen sie vielleicht die Verteidigung von den Kriegsgeräten ab um uns entgegenzutreten und der Weg wäre frei.“

Fragend blickte der Zwerg in die Runde.
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Casandra Aillard

Re:Côr vor den Toren!
« Antwort #55 am: Sa., 13. Mai 2006, 23:32 »

Der Abend wurde nicht lang da sie sich einig waren, dass es noch weitere Angriffe geben würde und keiner den Zeitpunkt des nächsten kannte.
Casandra machte sich noch einen Kessel Wasser heiß, um endlich den Dreck und das Blut los zu werden.

>>Hast Du noch irgendwo eine ganze Lederhose für mich? Ich glaube, ich hätte mir wenigstens die Zeit nehmen sollen komplett neue Kleidung einzupacken. Die hier ziehe ich bestimmt nicht mehr an.<<

Mit nichts mehr als das saubere Hemd schlich die Gerberin zu Amras unter die Decke und kuschelte sich an ihn.
Auch wenn er sich ganz leise nach draußen schlich, spürte Casandra die freie kalte Stelle neben sich und wachte ebenfalls auf. Verschlafen erinnerte sie den Elf an die gewünschten Sachen und zog die Decke noch einmal fester um ihren Körper.

Noch war alles ruhig und die Stadt erwachte langsam und fast normal. Doch die Ruhe war trügerisch und die Spannung in Erwartung eines möglichen Angriffes fast körperlich spürbar. Der Klang der Trommeln brachte so gesehen eine gewisse Erleichterung, denn  was immer geschah würde bald sein.
Als sie sich die leider immer noch dreckige Rüstung wieder anlegte, bat Amras sie in ihrer Nähe bleiben zu können.

>>Was heißt kampferfahren?  Ich glaube nicht mehr Schlachten erlebt zu haben als Du, und das Training in der Gilde ist eher eine Spielerei in diesem Zusammenhang.
Aber natürlich freue ich mich Dich an meiner Seite zu wissen und im Weg stehen wirst Du mir mit Sicherheit auch nicht.<<


Casandra nahm den Stein fest in die Hand und spürte die Kühle des Kristalls. Dann holte sie einen kleinen Lederbeutel aus dem Rucksack, steckte ihn hinein und hängte sich das Kleinod um den Hals.

>>Dann sollten wir zur Stadtmauer. Ileana, was wollt Ihr tun? Ein Stück könnte ich Euch auf dem Pferd mitnehmen.<<

< < < < < > > > > >


Auf der Stadtmauer war schon reges Treiben und nach kurzem hin und her, war die momentane Lage klar. Die Stabmeisterin und der Paladin fanden neben Thorgrim auch Drax bei der Besprechung.

>>Verzeiht die Störung. Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung wie man hinter die feindlichen Linien gelangen könnte, aber sollte jemand einen Plan mit wenigstens geringer Aussicht auf Erfolg anbieten können ... Hier zu warten ist nicht ganz mein Ding.
Meine Armbrust und mein Stab stehen für Nuru bereit und im Gegensatz zu Euch Zwergen – nichts für ungut Gevattern – vermag ich mich auch ganz passabel auf einem Pferd zu halten.
Also verteilt nur die Aufgaben – NURU WIRD SIEGEN!<<


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Ethlind

Re:Côr vor den Toren!
« Antwort #56 am: So., 14. Mai 2006, 12:41 »

Ethlind ging eine Runde und schaute ob alles noch so war wies sein sollte, ein paar Verbände die von vom Blut durchsickert waren wechselte sie noch, und dann blieb ihr nichts anderes mehr als den Geräuschen der heran nähernden Armee zu lauschen. Wie ein eingesperrter Panther zog sie den Gang zwischen den schwer Verletzten hin und her. Ihr Blick glitt über die Leute unter ihr, aber sie sah sie nicht wirklich vor ihren Augen entstanden die schlimmsten Bilder und es schauderte sie, so das sie ihre, über die Schulter geworfene Decke fröstelnd näher zog.

Als die Trommeln so laut wurden, dass sie ihren Kopf ständig ausfüllten, und das Geräusch in ihr zu einer Flut an zuwachsen schien, hielt sie es nicht mehr aus. Das war einfach zu viel für sie. Sie musste sehen was war, um abschätzen zu können was passieren würde. Sie packte ihre Sachen, den Stab und die Tasche, und nachdem sie den Helfern ein paar Anweisungen zur Pflege gegeben hatte war sie auch schon verschwunden.

Die Toren waren nun zu, aber in der Stadt waren schon so viele Flüchtlinge das sie aus den Nähten zu platzen schien. Ethlind versuchte nicht an die hygienischen Zustände zu denken die in wenigen Tagen hier herrschen würden, wenn die Belagerung anhalten würde, und ging eiligst zur Stadtmauer hinauf. Sie musste es einfach sehen.

Als sie jedoch hinab blickte verwünschte sie ihre Neugierde wahrlich, und schluckte. Ihre Gesichtsfarbe wurde noch ein wenig weißer, und ihre Hände begannen zu zittern bei dem Anblick. Sie hatte zwar keine Ahnung von irgendwas in der Kriegsführung und war auch nicht gut im Abschätzen wie viele Mann gegen wie viele, aber dass Meer an Truppen musste einfach zu viel sein für die Stadt. Hier würde für sie kaum mehr Arbeit übrig bleiben als ihre Kinder zu schützen, denn egal wie gut ein Soldat war, diese Überzahl konnte er nicht bezwingen. Ethlind wurde schlecht bei dem Gedanken, und in ihrem Inneren hörte sie schon ihre Kinder schreien, während sie ihren letzten Atemzug taten. Hilflos schloss sie ihre Fäuste, und sah trotzig hinunter, Nein das würde sie zu verhindern wissen, nicht ihre Kinder.

Sie sah sich um. Hier herrschte reges Treiben, und alles schien geordnet, hier stand sie nur im Weg, das war ihr auch klar, und sie wollte sich schon zum gehen wenden, als ihr eine Gruppe auffiel. Darunter Thorgrim und Drax. Sie ging auf sie zu, blieb dann aber etwas abseits stehen um sie nicht zu stören in ihrer Besprechung, danach trat sie zu ihnen und sah Thorgram mit verzweifeltem Ernst an.

"Ich bin gewiss keine Hilfe im Kampf, aber ich kann auch nicht hier still hinter den Mauern sitzen, hilflos und tatenlos bis der Kampf vorbei ist und um meine Kinder bangen. Ich möchte etwas tun, habt ihr nicht vielleicht etwas was ich tun könnte?"
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Noq

Re:Côr vor den Toren!
« Antwort #57 am: So., 14. Mai 2006, 13:49 »

Noq fand die Spuren, wo sich die Reiter von Altarion wieder zurück gezogen hatten und blickte sich um ob irgendwas verdächtiges zu sehen war. Er hielt auch kurz inne, ob er vielleicht etwas heraushören konnte. Dann ging er schnell in Deckung.

Er hörte wie sich die feindliche Armee sich näherte. Er verlies rasch denn Trampelpfad und wollte die Truppen weitläufig umgehen. Das Lager von ihnen müsste ganz in der Nähe sein. Er beobachtete  aus sicherer Entfernung wie die Truppen vorbei zogen. Er versuchte ihre Stärke einzuschätzen und ein schwaches Glied zu finden. Gab es irgendwelche  Einzelgänger, die er schnell ausschalten konnte oder vielleicht auch verhören?

Falls sich ihm so eine Gelegenheit nicht bot, würde er nach ihrem vorbeiziehen weiter nach ihrem Lager suchen.

Er spürte wie Galantha nervös wurde, doch sie musste noch eine weile ruhe geben. Er hätte sich noch einige Krieger mitnehmen sollen, dann hätte er vielleicht nicht nur zuschauen müssen. Aber die Zeit war leider sehr schnell vergangen und so hatte er keine Zeit gehabt und jetzt wars wohl schwer Leute zu rekrutieren. Eine Unzufriedenheit duchzog ihn. Er blickte sich weiter um und überlegt ob er vielleicht eine Feuerschneise ziehen sollte um die Truppen den Rückzug abzuschneiden. Doch die Ethik verbot es ihm. Was wäre er für ein Waldläufer.
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Thorgrim Blutaxt

Re:Côr vor den Toren!
« Antwort #58 am: So., 14. Mai 2006, 21:55 »

Die Witze von Drax verfehlten ihre Wirkung nicht, viele Soldaten fingen an zu lachen und der eine oder andere erzählte selber einen Witz. Doch blieb die Lage angespannt. Man konnte die Angst förmlich riechen.
Viele der anderen Drachenritter machten sich auch auf den Weg zum Stadttor, um zu sehen, was auf sie zukommt und wurden von den Bildern oder Berichten geschockt. Und so ausweglos es schien, die Hoffnung war noch nicht gebrochen. Viele boten ihre Hilfe an, die feindlichen Katapulte zu zerstören. Doch war immer noch die Frage, wie man hinter die feindlichen Linien kommen sollte. Hardor bat seine Hilfe an, zu den Zwergen zu fliegen. Thorgrim nickte ihm dankbar zu und sprach.

>>Der Dank sei euch gewiss. Doch lasst uns erst sehen, wie wir die Katapulte unschädlich machen können. Wenn wir dies nicht schaffen, so werden unsere Freunde nur unsere Leichen hier vorfinden.<<

Drax machte den entscheidenden Vorschlag, und Thorgrim hätte sich fast auf die Stirn gehauen. Die Tunnel! Natürlich. Warum hatte er nicht daran gedacht. Voller Ergeiz gepackt, dieses Übel doch noch abzuwehren, sprach er.

>>Was wären wir nur ohne dich! Die Tunnel. Natürlich. Es müsste in der Kaserne und in der Feste noch ein Zugang sein. Es sollen sich zwei Gruppen bilden. Jede Gruppe mit 6 Personen. Holt Öl. Wenn wir Glück haben, so können die Gruppen in den Tunneln hinter die Linien des Feindes kommen, und nachts die Katapulte mit den Ölflaschen bewerfen. Dann sollte ein Funke genügen, das Öl zu entflammen. Jede Gruppe sollte genug Bogenschützen mitnehmen. Sie bekommen Brandpfeile mit. Sputet euch. Wir haben nicht mehr viel Zeit.<<

Nach Thorgrims Worten machten sich die Soldaten sofort daran, so viele Ölfläschchen zu besorgen, wie sie bekommen konnten. Außerdem machten sich ein paar Soldaten daran, zur Kaserne zu rennen und Brandpfeile zu besorgen. Das alles wurde zu Thorgrim gebracht. Die Gruppen hatten sich formiert, und Pfeile und Flaschen wurden verteilt.

>>Die Zukunft dieser Stadt hängt an eurem Erfolg. Wir verlassen uns auf euch. Mögen eure Götter euch wohl gesonnen sein. Werdet ihr Erfolg haben, so werde ich ein Fest veranstalten lassen, welches seinesgleichen sucht.<<

sprach er als auch Ethlind ihre Hilfe anbot. Thorgrim grübelte einen Moment, bis er sie an die Hand nahm, und sie bat mitzukommen. Thorgrim wollte sie nicht mit zu den Katapulten schicken. So gingen sie zu Hardor, wo Thorgrim ihn ansprach.

>>Euer Angebot ist sehr loblich, werter Hardor. Gerne werde ich euch zu den Zwergen schicken. Doch habe ich eine Frage, und zwar, ob ihr Ehtlind hier mitnehmen könnt. Nehmt dies, und zeigt es bei den Zwergen. Es ist ein Geschenk von ihnen. Sie werden sich an mich erinnern. Fragt nach Gemlin Langbart und richtet ihm aus, dass Thorgrim Blutaxt, vom Stamm der Blutäxte ihre Hilfe erbittet. Zeigt ihm das Horn, es wird euch Gehöhr verschaffen. <<

in den folgenden Minuten berichtete er Hardor, wo das Zwergentor lag, zu welchem er fliegen musste. Er bezweifelte, dass der Drache die Hallen betreten würde, wenn auch manche allen durchaus groß genug wären.

Danach schaute er erneut über die Mauer. Der Aufbau der Katapulte war weit fortgeschritten. Es würde nicht mehr lange dauern, und sie wären einsatzbereit.

~~*~~


NoQ fand als Waldläufer leicht ein Versteck, von wo aus der den Aufmarsch der feindlichen Truppen mitansehen konnte. Es war eine recht große Heeresstärke, die auch von Pferdewagen begleitet wurden, auf denen lange Holzscheite geladen waren. Wachen mit Bögen oder Schwertern gingen abseits, und schauten sich nach allen Seiten um. Ganz an der Spitze gab es die Trommler, die im Takt des Marsches auf ihr Instrument hauten. Das ganze Aufmarsch war sehr diszipliniert. Nirgends war eine Schwachstelle zu sehen. NoQ hätte keinen Soldaten ausschalten können, ohne das ein anderer darauf aufmerksam geworden wäre.

Hardor erhält ein Widderhorn
Jede Gruppe bekommt 18 Ölfläschchen & 12 Brandpfeile
« Letzte Änderung: So., 14. Mai 2006, 23:21 von Thorgrim Blutaxt »   Gespeichert  
Perfel yel Shideh

Re:Côr vor den Toren!
« Antwort #59 am: So., 14. Mai 2006, 22:13 »

Müde saß die junge Magierin auf einem Stein. Sie hatte in den vergangenen Stunden so vielen Soldaten mit ihren Heilkräften geholfen wie noch nie in ihrem Leben. Einige waren sehr schwer verletzt gewesen und sie musste all ihre Kraft aufbieten um nicht los zu Weinen. Seufzend sah die Magierin an sich hinunter. Ihre Kleidung triefte vom Blut der Soldaten. Langsam stand sie auf und ging zu einem Trog mit Wasser um sich zumindest ihre Hände und ihr Gesicht zu Waschen bevor die nächsten Verwundeten kamen. Die Sonne blitzte hinter den umliegenden Bergen hervor und schob sich als orangeroter Feuerball gen Himmel als die ersten aufgeregten Bürger Nurus angelaufen kamen um Jedem davon zu berichten, dass die Heerscharen Côrs sich zu einem erneuten Angriff zusammenzogen. Perfels Herz machte einen Satz. Es schlug so laut, dass sie dachte, die Umstehenden müssten es hören.

Im Augenwinkel sah die Magierin Ethlind. Ihre Freundin packte ihre Sachen zusammen, sprach mit einigen Helfern und verschwand dann in windeseile hinunter zum Stadttor. Was tut sie denn ? Will sie etwa Verschwinden ? Schnell packte nun auch Perfel ihre Habseligkeiten zusammen und lief ihr hinterher. Sie durfte Ethlind  nicht wieder verlieren.

Durch die vielen Flüchtenden, welche sich in Nuru zusammen gefunden hatten, kam Perfel nicht so schnell voran, wie sie es gerne gehabt hätte. Immer wieder wurde sie von Hilfebittenden aufgehalten. Jedesmal verneinte Perfel, denn sie hatte nichts bei sich, außer ihrem Rucksack und ihre beiden Waffen. Trotzdem sie viel Zeit verlor fand sie ihre Freundin wieder. Ethlind stand bei den beiden Zwergen Thorgrim und Drax. Die letzten Worte, welche die Heilerin zu den Beiden sprach, hörte Perfel gerade noch. Müde lächelte sie sie an, "Den Göttern zum Gruße, Gevatter Drax ... Gevatter Thorgrim. Die verletzten Soldaten sind allesamt verarztet und Schlafen. Meine Arbeit ist getan und ich denke, dass meine Hilfe nun eher hier gebraucht werden könnte. Meine Magie ist sicher nicht ausreichend um allein gegen die Heerscharen Côrs anzutreten. Aber ich kann denen ein bisschen Feuer unter ihren Allerwertesten machen." Lächelnd stellte Perfel ihren Rucksack auf den Boden.


Perfel macht den Bösen Feuer unter ihrem Hintern würfelte mit 1D6 eine 2 {2}

Feuersbrunst gegen alle Gegner mit einem AW von 37
« Letzte Änderung: So., 14. Mai 2006, 22:14 von Perfel yel Shideh »   Gespeichert  alea jacta est  
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