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   Autor  Thema: Hilfe! (das 2. Türchen) (Gelesen 369 mal)
Nocturne

Hilfe!
« am: Mo., 03. Dez 2007, 13:14 »

Nuru als alte Orkenstadt hatte das ein oder andere berüchtigte Viertel - oh ja! Schlägereien waren da so sehr an der Tagesordnung, dass sich eigentlich kaum jemand darum kümmerte. Deswegen war es natürlich blanker Leichtsinn des teuer gewandeten, noch sehr greün hinter den Ohren wirkenden Jünglings gewesen, ausgerechten in das Orkviertel allein hineinzugehen. Es dauerte nicht lange, bevor ein streitlustiger, um diese frühe Stunde schon Betrunkener ihn anpöbelte, offensichtlich auf der Suche nach Streit. Ein paar Beleidigungen über weibische Edeljünglinge aus dem Schloss des Statthalters flogen durch die Luft, und der Jüngling zog ein reichlich furchterfülltes Gesicht. Langsam wich er zurück, aber aus einer weiteren Gasse tauchten noch ein paar dreckig grinsende, abgerissene Gestalten auf.
« Letzte Änderung: Mo., 03. Dez 2007, 13:37 von Varnayrah Elentári »   Gespeichert  
Menir Al Men

Re:Hilfe!
« Antwort #1 am: Mo., 03. Dez 2007, 15:47 »

Nach seiner erfolgreichen Wolfsjagd, beschloss Menir einen Zwischenstopp in Nuru zu machen. Mit dem abgezogenem Wolfsfell ritt er durch das Stadttor der Grenzstadt. Es war schon einiges los und Menir beschloss diesen Ork, von dem ihm MG erzählt hatte, aufzusuchen. Angeblich war er ein Meister im Umgang mit Fellen. Vielleicht konnte er es haltbar machen und Menir hätte dann seinen Überwurf. Die kalte Jahreszeit machte sich immer mehr bemerkbar und auch wenn Menir selten fror, versprach dies doch ein kalter Winter zu werden. Er lies seine Echse in der Kaserne zurück, denn ohne sie kam er besser durch das Gewühl. Er suchte nach dem Viertel, dass MG beschrieben hatte und bog in eine Gasse ein, die diejenige sein sollte. In dieser sollte der Ork leben. Aber weit und breit kein Anzeichen für eine Tür, geschweige den einen Laden. Menir sah sich um und ging dann weiter die Gasse hinein und beschloss einfach jemanden zu fragen. Er stieg über einen Haufen Schutt und sah im Dämmerlicht der Gasse, wie vor ihm zwei Gestalten aus der Gasse traten. Menir folgte ihnen gezwungener Maßen, denn er wollte ja aus der Gasse raus, doch was er zu hören bekam, lies seine Schritte stocken. Anscheinend bahnte sich auf der Straße eine Schlägerei an. Menir blieb im Halbdunkel der Gasse und betrachtete die Szene, die sich ihm bot. Ein junger Mann, fast noch ein Kind, eingekreist von ein paar dreckigen Gestalten, während ein Betrunkener ihn anpöbelte. Der Junge musste wahnsinnig sein, wenn er sich ohne Schutz hierher wagte oder in ihm verbarg sich mehr als auf dem ersten Blick feststellbar war. Menir beschloss abzuwarten. Eine Tracht Prügel konnte eine wertvolle Lektion sein. Für beide Parteien.
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Nocturne

Re:Hilfe!
« Antwort #2 am: Mi., 05. Dez 2007, 21:09 »

Der Jüngling schien immer mehr in sich zusammenzuschrumpfen, je näher die Gestalten kamen. Sein flehentliches Wimmern, man möge ihm doch nichts tun, er habe sich schließlich nur verlaufen und wolle keinem was, ging im dreckigen Lachen der Wegelagerer unter. Einer begann, an seinem feinen Wams zu zupfen und riss schließlich ein recht großes Loch hinein. "Oh nein.", lachte er zynisch, "Was wird denn nun deine Mutti sagen? Das gute Wams zerissen..."
« Letzte Änderung: Mi., 05. Dez 2007, 21:22 von Varnayrah Elentári »   Gespeichert  
Menir Al Men

Re:Hilfe!
« Antwort #3 am: Mi., 05. Dez 2007, 22:40 »

Der Junge sah aus, als ob er sich gleich einnässen würde. Anscheinend war an ihm nichts Geheimnisvolles oder Überraschendes. Er schien einfach im falschen Viertel Nurus unterwegs zu sein. Die betrunkenen und abgerissenen Gestalten würden ihn zweifelos ausrauben und verprügeln. Menir fasste einen Entschluss und dröhnte aus dem Zwielicht der Gasse.

LASS DAS. FÜR DEN WAMS KRIEG ICH NEN GUTEN PREIS.

Damit trat er aus dem Halbdunkel und in den Kreis der Männer.

VERSCHWINDET! DAS IST MEINE BEUTE. LASST DIE FINGER VON IHR ODER IHR FINDET EUCH MIT GEBROCHENEN GLIEDERN IN DEN SCHWANENMARSCHEN WIEDER. UND ES WIRD SICHER GROßEN SPAß MACHEN, ZUZUSEHEN, WIE IHR IM SCHLAMM HERUMKRIECHT WIE JÄMERLICHES GETIER.

Menir ballte die Fäuste und trat direkt vor dem Ersten, der zu ihm stand. Er bohrte ihm den steinernen Finger in die Brust und starrte auf ihn hinab.

HAST DU MICH NICHT VERSTANDEN, KERL?
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Nocturne

Re:Hilfe!
« Antwort #4 am: Fr., 07. Dez 2007, 21:19 »

Der Grobian, der am Wams des Jünglings herumgerissen hatte, drehte sich langsam um und musterte Menir von oben bis unten. Etwas wie <Erkennen blitze in seinen Augen auf. "Verdamm!", fluchte er, "das ist doch der Hauptmann von Nighton! Nichts wie weg hier!"  Damit ließ er den Jüngling los und zische:"Hast Du ein Glück!" und suchte das Weite. Ohne den Wortführer schien auch den Rest des Pöbels der Mut zu verlassen. Rasch waren sie in irgendwelchen Seitengassen verschwunden. Der Jüngling sackte jedoch erst einmal in sich zusammen und schien zunächst unfähig, irgendwas gescheites von sich zu geben. Er hatte offensichtlich wirklich um sein Leben gefürchtet und schien außerdem nun vor Menir genausviel Angst zu haben wie vor der Bande.
« Letzte Änderung: Fr., 07. Dez 2007, 21:30 von Varnayrah Elentári »   Gespeichert  
Menir Al Men

Re:Hilfe!
« Antwort #5 am: Sa., 08. Dez 2007, 20:34 »

Menir blickte den Gestalten nach, die sich eilens verdrückten, und schüttelte den Kopf.

Schade. Sie haben mich erkannt.

Er wandte sich an den zitternden Jungen und starrte auf ihn hinunter.

Wenigstens ist dir nichts passiert. Was treibst du eigentlich hier, wenn du dich nicht wehren kannst oder wenigstens schnell laufen?

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Nocturne

Re:Hilfe!
« Antwort #6 am: Sa., 08. Dez 2007, 21:24 »

Der Jüngling starrte furchterfüllt zu Menir hinauf. Jetzt wurde offenbar, wie weich und jung seine Züge noch wirkten. Doch so langsam schien er anzunehmen, dass von dem Halbelementar vor ihm doch keine Gefahr drohte. Er schluckte, stand auf und sagte leise, mit einer Stimme, die noch zwischen dem Sopran des Jungen und dem Bariton des Mannes hin- und herschwankte: "Meine Mutter hat mich dochj geschickt - nicht hierhin, meine ich, aber eine Besorgung machen... ich kenn mich noch nicht gut genug in der Stadt aus..." Eine gehörige Portion Neugier war auch dabei gewesen, die ihn dazu gebracht hatte, nicht direkt zum benannten Händler zu laufen, sondern erst noch einen kleinen Erkundungsgang anzufangen... nur, im Orkenviertel hatte er wirklich nicht landen wollen
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Menir Al Men

Re:Hilfe!
« Antwort #7 am: Sa., 08. Dez 2007, 22:41 »

Menir betrachtete dem Jüngling. Dann nickte er.

Was auch immer du besorgen wolltest, ich werde dich begleiten. Was solltest du denn holen?
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Nocturne

Re:Hilfe!
« Antwort #8 am: Di., 11. Dez 2007, 13:21 »

Der Junge sah Menir eine Weile an und schien dann zu dem Schluss zu kommen, dass er ihm trauen könnte. "Das ist sehr freundlich von Euch.", sagte er. "Ich sollte zum Tuchhändler und da ein ganz bestimmtes Stoffmuster besorgen." Der Junge machte den Eindruck, als wolle er nun möglichst schnell weg aus dieser Gegend. "Wirklich, sehr freundlich..."
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Menir Al Men

Re:Hilfe!
« Antwort #9 am: Di., 11. Dez 2007, 21:18 »

Menir winkte ab.

Das macht keine Umstände.

So folgte Menir dem Jungen. Währenddessen versuchte er etwas mehr über ihn herauszufinden.

Ich hab mich dir gar nicht vorgestellt. Man nennt mich Menir Al'Men. Und du bist...? Deiner Kleidung nach zu urteilen, kommst du aus den besseren Kreisen Nurus. Hab ich recht?
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Nocturne

Re:Hilfe!
« Antwort #10 am: Mi., 12. Dez 2007, 21:10 »

"Melcher Ya Galasani, zu Euren Diensten...", erwiederte der junge Mann, nun langsam etwas selbstsicherer, da er nicht mehr allein war. "Meine Familie stammt ursprünglich aus Aramon.  Wir waren dort recht angesehen und erfolgreich im Glashandel tätig... nun wollte Vater sehen, ob es auch in Dragonia einen Markt für unsere Waren gäbe."

So liefen sie durch die Straßen Nurus, bis sich das Gesicht des Jünglings pötzlich aufhellte. Sie waren vor dem Laden des Tuchhändlers angekommen. "Wir sind da! Vielen Dank - ab hier finde ich mich wiedersehr gut allein zurecht, und ich werde ganz gewiss auf geradem Weg nach Hause gehen, wenn ich hier fertig bin." Der Junge lächelte, was sein Gesicht noch jünger wirken ließ. Dann drückte er Menir etwas in die Hand, was sie bei genauerem Hinsehen als ein breites Armand aus mit Nieten reich verziertem Leder erwies. "Nehmt - ich hab es von meinem Onkel, doch für mich ist das nichts. Und Ihr habt mir das Leben gerettet - glaube ich." Mit einem verlegenen Lächeln verschwand der Junge im Laden und ließ Menir auf der Straße zurück.


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Damit schließt sich dieses Türchen. Bitte würfel für das Armband mit einem W6:
1 = Mut +1
2 = Intelligenz +1
3 = Charisma +1
4 = Geschick +1
5 = Leben +1
6 = Stärke oder Mana +1
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Menir Al Men

Re:Hilfe!
« Antwort #11 am: Mi., 12. Dez 2007, 21:55 »

Menir betrachtete das Armband lange und blickte dem Jungen hinterher, der es ihm in die Hand gedrückt hatte. Ein netter Kerl, wenn auch etwas leichtsinnig. Hoffentlich würde er auch einmal so geschäftstüchtig werden wie sein Vater, aber vielleicht treibt in sein Weg in eine ganz andere Richtung, vielleicht in die Berge. Etwas ungelenkig befestigte er das Armband am Oberarm und betrachtet es. Es schien etwas besonderes zu sein und Menir beschloss es so hoch in Ehren zu halten, wie das Lederarmband aus Isua.

Was das wohl für ein Armband ist fragt sich Menir würfelte mit 1D6 eine 1 {1}
« Letzte Änderung: Mi., 12. Dez 2007, 22:09 von Menir Al Men »   Gespeichert  alea jacta est  
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