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   Autor  Thema: Privaträume der Schmiede in Nuru (Gelesen 3687 mal)
Talya

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #30 am: Di., 22. Mär 2005, 10:56 »

Es waren bereits einige Tage vergangen und Etienne hatte beschlossen, der Schmiedin nun doch endlich ihren Handkarren zurückzubringen.
Vor dem Gebäude jedoch zögerte er ein wenig. Wie würde Silvana reagieren, wenn er wieder vor ihr stand? Und wie er? Er hatte einige Zeit und viele Bäder in Nurus eiskaltem Tümpel benötigt um wieder einigermaßen klar denken zu können. Und dennoch, jedesmal, wenn ihr Gesicht sich in seine Gedanken schlich, wurde ihm heiß und kalt.
Wie würde er nur vor ihr dastehen? Verlegen und dennoch voller Wollust.

Wer wußte schon, vielleicht erinnerte sie sich gar nicht mehr an ihn? Vielleicht hatte er all das was geschehen war, überbewertet?
Er war neu in einer fremden Stadt. Wahrscheinlich sog er jedes nett gemeinte Wort auf wie ein Schwamm, dichtete sich selbst seinen Teil hinzu und stand letztendlich wie ein Trottel da.

"Quatsch.." ermahnte er sich selbst und betrat dann endlich das Gebäude. Resignierend nahm er zur Kenntnis, dass Silvana nicht im Verkaufsraum war. Nur ihr Gehilfe, dieser Richart war anwesend. Freundlich, jedoch wortlos nickte Etienne ihm zu und ging dann schnurstracks auf den hinteren Teil der Schmiede zu.

Richart schien einen Augenblick lang verdutzt. Scheinbar fiel ihm nicht ein, wie er Etienne nach solch einer Dreistigkeit rausschmeißen sollte.

Der Handkarren juckelte quitschend hinter dem Hochgewachsenen her und wahrscheinlich verriet er Silvana schon vor dem Klopfen an der Tür, dass Besuch da war.

Ohne eine Antwort abzuwarten, öffnete Etienne die Tür einen Spalt und steckte den Kopf herein. Sein Blick suchte kurz Silvana und als auch sie ihn registriert hatte, raunte er ihr grinsend zu


>> Ich bringe den Handkarren zurück, Teuerste. Wo soll ich ihn abstellen?
Seine Augen waren heute dick mit schwarzem Kohl umrundet, wodurch sie noch größer, heller und wacher wirkten..
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Silvana

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #31 am: Di., 22. Mär 2005, 12:45 »

Nicht der Lärm ließ sie aufhorchen, sondern das zaghafte Klopfen. Die Tür schwang bereits auf, als Silvana den Kopf hob. Mit fast allem hätte sie gerechnet, aber nicht mit ihm. Ihr Gesicht hellte sich auf.

"Der Göttin zum Gruße, werter Etienne. Wie schön, dass Ihr den Weg hierher gefunden habt."

Sie zwinkerte, warf die Schreibfeder beiseite und erhob sich. Er hätte nicht bis an ihre Tür kommen müssen, denn Richart war stets in der Schmiede anzutreffen.

"Ich hatte schon Angst, Ihr hättet Euch mit dem Karren aus dem Staub gemacht", grinste sie schelmisch und schob sich an ihm vorbei auf den Flur. Ihre Schulter streifte seinen Brustkorb, und augenblicklich fing ihr Puls an zu rasen. Über die Schulter warf sie ihm einen charmanten Blick zu.

"Wärt Ihr so nett, den Karren nach hinten zu bringen? Folgt mir." Mit geschmeidigem Schritt ging sie voraus den Flur entlang. Selbst hier, in der Stadt, war an ihrer weichen Bewegung erkennbar, dass sie gewohnt war sich im Einklang mit der Natur zu bewegen.

Silvana führte ihn ans andere Ende der Schmiede zum Stall, in dem auch ihre Stute Thalna untergestellt war. "Stellt den Karren bitte dort hin." Sie deutete auf eine freie Ecke direkt neben dem Heu für das Pferd.

Mit dem Rücken lehnte sie sich gegen einen Holzpfosten und verfolgte aufmerksam jede seiner kraftvollen Bewegungen. Ein Kribbeln raste ihre Glieder entlang.

"Wie ist es Euch inzwischen ergangen? Habt Ihr Euch ein wenig in Nuru umgesehen?"

Viel lieber hätte sie etwas ganz anderes gefragt. Aufmerksam musterte sie sein Gesicht. Etwas war anders an ihm. Ehe sie es sich versah, war sie in seinen hellen Augen versunken.

Was, wenn er inzwischen eine andere kennen gelernt hatte? Bei seinem Äußeren und nach dem, was er erzählt hatte, würde es sie nicht wundern. Sie machte sich nichts vor. Wer so sanftmütig war wie er interessierte sich wohl kaum für eine stolze Kriegerin.
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Talya

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #32 am: Mi., 23. Mär 2005, 12:14 »

Etienne tat wie geheißen und zog den Handkarren Silvana folgend hinter sich her. Er mußte sich arg beherrschen, Silvana nicht zusehr anzustarren - da er hinter ihr ging hätte sie zwar wohl kaum gemerkt, wie sein Blick über ihren Körper floh, aber es war ihm selbst unangenehm.
Soetwas gehörte sich nunmal nicht. Auch wenn.. Etienne riss den Kopf hoch. Schon wieder hatte er es getan. Er atmete tief ein und war froh, als sie den Stall erreicht hatten.
Sorgfältig stellte er den Karren ab und drehte sich dann um, blickte Silvana an.


>> Ergangen? Nun, die Tage ziehen vorrüber. Ausser dem "Einäugigen", der Apotheke und eurer Schmiede kenne ich bisher nicht wirklich viel..
Doch, den eiskalten Tümpel - schoss es durch seine Gedanken
>> .. allerdings wird es die Zeit mit sich bringen, dass auch ich mich hier einlebe.
Er lächelte und hatte das Gefühl, dass seine Worte so ohne Bedeutung waren. Im Gegensatz zu seinem letzten Gespräch mit der Schmiedin waren sie nur hohles Gerede. Ohne Sinn und nur zu dem Zweck, kein unangenehmes Schweigen entstehen zu lassen.

Seine hellen Augen glitten wieder über den wohltrainierten Körper der Schmiedin und wieder mußte er sich zwanghaft abwenden.
Um nicht weiter in Verlegenheit zu kommen, schritt er schnell einige Schritte vorwärts, auf Silvana zu und raunte ihr zu.


>> Ich habe euch etwas mitgebracht. Damit ich eure Gastfreundschaft noch öfter auskosten darf.
Er zwinkerte der Dunkelhaarigen keck zu und hielt ihr ein Päckchen Kirschtee hin.
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Silvana

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #33 am: Mi., 23. Mär 2005, 12:44 »

Ein herzliches Lachen kam über Silvanas Lippen. Sie griff nach dem Teesäckchen, wobei ihre Finger sachte über seine Handfläche strichen - eine durchaus beabsichtigte Berührung, auch wenn sie wie beiläufig wirkte. Die Wallonin öffnete das Leinen und schnupperte.

"Kirsche? Lest Ihr in meinen Gedanken? Woher wisst Ihr, dass dies meine Lieblingssorte ist?" Es war eine rhetorische Frage, und sie erwartete sich keine Antwort darauf.

Silvana knüpfte das Säckchen wieder zu und wog in der Hand. "Wenn Ihr jetzt ein wenig Zeit übrig habt, würde ich Euch gerne auf eine Tasse einladen. Oder auch mehrere, wie es Euch beliebt."

Das Lächeln auf ihren Lippen zauberte einen Glanz auf ihr Gesicht. Seine letzten Worte bei dem Abschied vor ein paar Tagen fielen ihr ein. Ich würde lügen, würde ich sagen, ihr würdet nicht meinen Geist und Körper erregen

Heute hingegen wirkte er irgendwie abwesend.

"Geht es Euch gut? Ihr seht ein wenig blass aus. Vielleicht ist es besser, wenn Ihr Euch ein wenig hinsetzt. Jedem von uns tut ab und zu eine Pause gut, nicht wahr?", grinste sie und trat auf ihn zu, bis sie nur noch einen Hauch von einer Berührung entfernt vor ihm stand. Ihr dunkler Blick war warm und berückend und musterte sein schönes Antlitz.

Was hätte sie darum gegeben ihn zu berühren. Aber sie war unsicher, ob es richtig war. Würde sie ihn verletzen, weil er womöglich das Gefühl hatte, für sie nur eine willkommene Abwechslung zu sein und nicht mehr?

"Zudem seid Ihr mir noch eine Antwort schuldig."
« Letzte Änderung: Mi., 23. Mär 2005, 12:45 von Silvana »   Gespeichert  
Talya

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #34 am: Mi., 23. Mär 2005, 14:09 »

>> Ein wenig hinsetzen?
Etienne lächelte. Er fühlte sich ganz und gar nicht schlecht - höcstens ein wenig unsicher. Schnell sah er sich um und befand einen der umherstehenden trohballen als gute Sitzgelegenheit.

>> Und schon sitze ich, Teuerste..
Schalk blitzte in seinen Augen auf und er nickte leicht.

>> Wenn ihr so gut seien würdet. Eigentlich habe ich den Tee nur hergebracht, weil ich noch keine Frau getroffen habe, die Kirschtee so perfekt aufbrühen kann wie ihr.
Sein Grinsen war breit, seine Augen leuchteten geradezu und schnell strich er einen dünnen gepflechteten Zopf seines Haares hinter das Ohr. Die kleine, schwarze Perle am Zopfende hatte ihn am Kinn gekitzelt.

>> Eine Antwort bin ich euch schuldig, Teuerste? Helft meinem Gedächtnis auf die Sprünge..
Er konnte sich tatsächlich nicht mehr an eine offenstehende Frage erinnern. Eigentlich war sogar das einzige, woran er sich erinnern konnte ihre dunkelblauen Augen, ihr duftendes Haar und wie ihre Worte sanft seine Seele gestreichelt hatten.

Wieder bemerkte er ein Kribbeln in seiner Magengegend und das unsagbare Bedürfnis, sie zu sich zu ziehen und irgendwo im Stroh zu versinken.
Schnell ballte er eine Faust zusammen und atmete tief ein. Hoffentlich würde sie sein Begehren nicht merken. Hoffentlich riss er sich zusammen..

Sorgsam musterte sein Blick das hübsche Gesicht der Amazone. Und als er den Tintenfleck auf ihrer Wange zum ersten Mal richtig registrierte, zog sich sein Grinsen erneut in die Breite.
Doch er schwieg und sah die Wallonin stattdessen verzückt an.
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Silvana

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #35 am: Mi., 23. Mär 2005, 15:38 »

?Naja, eigentlich wollte ich Euch einen Sessel oben in meiner Kammer anbieten, aber wenn Ihr einen Strohballen bequemer findet ??

Sie zuckte mit den Achseln, als ob sie es höchst eigenartig fände, aber über ihren Augen lag ein erfrischendes Lachen. Ihr Blick folgte seiner Bewegung, die sich einen dünnen Zopf hinter das Ohr strich.

?Ich weiß Euer Kompliment zu schätzen, werter Etienne, und Euer Geschenk umso mehr.? Sie verneigte sich vor ihm wie vor einem König und drückte das Teesäckchen an ihr Herz. ?Einen Augenblick Geduld, mein Herr, Ihr werdet sofort bedient.?

Mit wiegendem Schritt marschierte sie in die Werkstätte, nahm den Kessel zur Hand, der stets an der Esse hing und heißes Wasser bereit hielt, und goss zwei Becher Kirschtee auf. Sie ließ sich absichtlich ein wenig Zeit, um sich zu überlegen, wie weit sie gehen durfte. Er war wiedergekommen, und das sollte doch einiges bedeuten. Falls sie sich nicht wieder in der menschlichen Mentalität irrte.

Mit den dampfenden Schalen kehrte sie zurück in den Stall, reichte Etienne eine davon, rückte dann einen der Strohballen zurecht, um ihm schräg gegenüber sitzen zu können, und ließ sich dann nieder.

?Ihr hattet mich etwas gefragt. Achja, die offene Antwort. Nun, ehe Ihr vor ein paar Tagen mein Büro verlassen habt, fragte ich Euch, ob Ihr Leidenschaft und Liebe bewusst voneinander trennt. Habt Ihr Euch nie ausgenutzt gefühlt? Als Spielball all der Frauen, die sich Eures Körpers bedienen? Ist das nicht eine Art Sklaventum, das man sich selbst auferlegt??

Der heiße Dampf des Tee strich warm über ihre Wange. Irritiert legte sie den Kopf schief, als sie merkte, dass Etienne auf eben diese Wange starrte.

?Ist etwas nicht in Ordnung??
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Talya

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #36 am: Mi., 23. Mär 2005, 16:17 »

>> Nein, nein, alles ist geradezu perfekt.
Antwortete Etienne und sah schmunzelnd über seine Teeschale hinweg. Er pustete den Dampf ein wenig fort und nahm einen kleinen Schluck. Seine graublauen Augen blitzten auf, als er abermals zu Silvanas Wange betrachtete, aber wieder sagte er nichts.

Stattdessen überkreuzte er die Knöchel und streckte die Beine ein wenig aus.


>> Die Menschen haben sich die Natur zu ihrem Sklaven gemacht und Sessel erschaffen. Ist es nicht viel existenzieller nur auf Stroh zu sitzen?
Grinste er und zupfte einen Halm aus seinem Ballen. Die Teeschale stellte er fort, auf den Boden und begann auf diesem Halm herumzukauen.
Etienne wirkte entspannt und mittlerweile gelang es ihm tatsächlich, auch innerlich einen gewissen Grad an Gelassenheit zu erreichen.
Silvana schien nicht verschreckt ob seiner Äußerungen des letzten Males gewesen zu sein und ihre Einladung zum Tee ließ ihn jegliche Befürchtungen zu vergessen..


>> Ausgenutzt? Nein, Teuerste, ausgenutzt kam ich mir noch nie vor. Denn wie ich euch schon erzählte, gehöre ich nicht zu den Männern, die nur die nächste Liebesnacht suchen..
Trotz des eigentlich ernsten Themas grinste Etienne über beide Wangen. Verdammt, fühlte er sich gerade wohl. Das Kribbeln in seiner Magengegend wirkte nicht mehr bedrückend, sondern erfrischend und belebend. Der Duft des Strohes, vermischt mit dem seichten Kirscharoma tat sein übriges dazu.
Und der Fleck auf Silvanas Wange.. sie verlor dadurch nichts von ihrer Begehrlichkeit, wirkte aber dennoch plötzlich viel nahbarer ob des kleinen Mangels.


>> Ich gab mich nie der Leidenschaft hin, nur weil jemand anderes es wollte - auch war es immer mein freier Wille.
Er zwinkerte Silvana zu.
>> Und habe ich nicht erwähnt, dass ich immer das Richtige tue?

Dann wurde sein Gesicht eine Spur ernster und seine Stimme wieder etwas leiser, sanfter.
>> Die Frauen, die ich körperlich geliebt habe, zogen mich - bis auf eine kleine Ausnahme - gleichermaßen an, wie ich sie anzog. Was kann also falsch daran sein, wenn man einmal nicht der Liebe, sondern der Leidenschaft folgt?
Sein Blick suchte Silvanas dunkle Augen.
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Silvana

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #37 am: Mi., 23. Mär 2005, 17:22 »

?Seht mich nicht so vorwurfsvoll an?, lachte die Wallonin und nahm ein Schluck von dem Tee. ?Ich ziehe Sessel Strohballen unter Garantie nicht vor. Im Gegenteil. Die ersten Tage in der Zivilisation habe ich auf dem Boden geschlafen, und würde es heute noch tun, wäre es passend. Aber meine Arbeiter nehmen mich nur ernst, wenn ich mich wie ihresgleichen benehme.?

Die Anspannung schien von Etienne abzufallen. Deutlich konnte sie spüren, wie er sich ihr gegenüber weniger verkrampfte als noch vor wenigen Minuten. Seine Natürlichkeit reizte sie umso mehr, da sie von dem grausamen Kampf in seinem bisherigen Leben unberührt geblieben war. Ganz im Gegensatz zu ihr. Sie hatte viel von dem eingebüßt, was ihr Leben als Kriegerin ausgemacht hatte. Aber wer wusste schon, welchen Weg sie in Zukunft gehen würde. Vielleicht hatte sie am Ende dadurch sogar zu sich selbst gefunden.

?Tatsächlich? Tut Ihr das? Stets das Richtige? Wie könnt Ihr das wissen? Vielleicht habt Ihr ungewollt schon Dutzende Herzen gebrochen??, lachte sie und schüttelte leicht den Kopf.

Silvana folgte seinem Beispiel und stellte die Tasse auf dem Boden ab. Die Beine breit und auf dem Boden fest verankert und beide Arme auf die Knie gestützt lehnte sie sich ihm entgegen.

?Ich stimme Euch in einem zu: Es ist nichts Falsches daran, sich von der Leidenschaft hinreißen zu lassen. Ganz im Gegenteil. Doch was, wenn sie nur einen winzigen Augenblick währt? Gebt Ihr Euch damit zufrieden? Ja, ich weiß ??

Sie wiegte den Kopf hin und her und schrieb mit der Rechten einige Gesten in die Luft.  ?? dass selbst Liebe vergänglich ist, aber Leidenschaft umso mehr. Und wenn der Durst nicht gelöscht ist, besteht die Gefahr elend zu verbrennen.?

Sie war nahe dran zu sagen, dass sie sich im Moment genau so fühlte. ?Hattet Ihr je das Bedürfnis, mehr zu wollen? Den Wunsch, es ewig andauern zu lassen? Das Gefühl, nicht genug zu bekommen??

Sie ließ sich von seinen blaugrauen Augen einfangen. Im Grunde hätte sie sich die Fragen selbst stellen sollen. Jede einzelne hätte sie mit Ja beantwortet, und genau das war ihr Problem. Eine einzige Nacht würde ihr nicht reichen.

?Ihr seid ein Mann wie ich noch keinen getroffen habe. Ehrlicherweise muss ich sogar zugeben, dass Ihr etwas Besonderes an Euch habt. Die Unruhe, die mich normalerweise treibt, ist in Eurer Gegenwart vergessen, und ich frage mich, ob dies etwas bedeuten mag.?
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Talya

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #38 am: Mi., 23. Mär 2005, 19:46 »

Etienne grinste und spielte mit dem Halm in seinem Mund.

>> Ich, ein dutzend Herzen gebrochen? Mit Sicherheit nicht mehr, als euresgleichen das meinige gebrochen haben..
Etienne schloß die Augen. Wann brach ein Herz? Wenn die Liebe unerfüllt blieb? Wenn sie gar nicht erst aufkeimen durfte? Wenn die Leidenschaft die Liebe gänzlich vergaß? Er wußte es nicht und fand es mühselig, sich darüber Gedanken zu machen.

Viel lieber wollte er wieder Silvanas schöne, tiefe Stimme hören. So voller Kraft und Wärme. So hielt er auch als sie weiterredete die Augen geschlossen und mußte sich arg abmühen, auch die Bedeutung der Worte zu verstehen und nicht nur ihrem Klang zu verfallen.
Er hatte die Augen gerade wieder geöffnet und vorgehabt, ihr auf ihre Fragen zu antworten, als sich sein Blick mit dem Silvanas kreuzte. ".. ob dies etwas zu bedeuten hat.." Eine Schauer glitt über Etiennes Rücken. Durchaus wohlig und doch seltsam. Er hielt den Blick mit Silvana einen Augenblick zu lange stand und schon war seine Unsicherheit und Verlegenheit wieder da.

Wie schön sie doch war. Wie groß das Verlangen, nicht nur von Leidenschaft zu sprechen, sondern selbiges zu fühlen...


>> Man wünscht sich immer mehr, Teuerste. Nie kann man genug bekommen. Und auch ich bin kein solch rastloser Mensch, der nicht die ewige Zufriedenheit wünscht.
Doch manchmal tut es der Seele besser, wenn sie auch nur für einen kurzen Augenblick sämtliche Liebe verspürt. Manchmal ist es für den inneren Frieden besser, man gibt sich hemmungsloser Leidenschaft hin, als ewig alleine zu verdörren.

Sein Blick war ernst und die graublauen Augen blitzten wie Sterne unter den schwarzen Lidern hervor.
Sie würde ihn herauswerfen. Er wußte es. Sie wollte hören, dass auch er die Liebe suchte, dass er hoffte, sie in der hübschen Schmiedin gefunden zuhaben. Aber das konnte er ihr nicht sagen. Nicht jetzt. Viel zu viele Frauen waren in seinem Leben gewesen und hatten genau das hören wollen. Er hatte es keiner gesagt - und nur so gewährleisten können, dass nur wenige sein Herz brachen.
In gewisserweise war er abgestumpft. Unfähig, das Kribbeln in seiner Magengegend richtig zu deuten und lechzend nach körperlicher Hingabe um den seelischen Durst zu vergessen.

Vorsichtig winkte er Silvana zu sich.

>> Kommt etwas näher, bitte.
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Silvana

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #39 am: Mi., 23. Mär 2005, 20:25 »

?Schon meine älteste Schwester warf mir vor, ich würde zuviel denken.? Silvana lachte, aber es klang gequält. ?Niemanden habe ich mehr verehrt als sie. Sie war in allem mein Vorbild. Sie war so stark.?

Schmerzhafte Erinnerungen wurden wach, und Silvanas Blick wurde abwesend. ?Sie nahm sich stets was sie begehrte, ob dies Besitz war oder der Körper eines anderen, oder gar sein Leben. Bis ich eines Tages ihre Grausamkeit erkannte und beschloss, nie so zu werden wie sie.?

Eine Pause trat ein, ehe die Wallonin imstande war weiter zu sprechen. ?Habt Ihr jemals jemandem gesagt, dass ihr Ihn liebt? Ich habe das nie getan.? Sie zuckte mit den Schultern, den Blick immer noch in die Ferne gerichtet. ?Und auch nie erwartet, es je zu hören. Erst vor kurzem dachte ich etwas gefunden zu haben, das zu meinem menschlichen Erbe gehört und das meine Vater wohl für meinen Mutter empfunden haben mag. Um mein Menschsein zu verstehen, dachte ich, ich müsste alles verstehen.?

Sie seufzte und verzog die Lippen zu seinem schiefen Lächeln. ?Innerer Frieden. Ja, vielleicht habt Ihr Recht. Ich sollte wohl aufhören, den Menschen in mir zu suchen ? denn ich würde nicht zögern ihn zu vernichten. Man fühlt, was man fühlt, nicht mehr, nicht weniger, und es bedarf keiner Worte, es zu beschreiben, nicht wahr??

Mit der Faust klopfte sie sich an das Herz. ?Es sagte einem stets, was das Richtige ist, auch wenn der Verstand etwas anderes sieht. Eine völlig fremde Erfahrung für eine Kriegerin.?

Ihr Atem beschleunigte sich, als er sie bat näher zu treten. Sofort war das Misstrauen wieder da. Und doch wurde die Sehnsucht nach ihm nahezu unerträglich. Was für einen Sinn hatte es sich zu überlegen, was der morgige Tag brachte? Es kam ohnehin stets anderes als man sich in seinem schlimmsten Träumen ausmalte.

Ihr Blick blieb an seinen anmutig geschwungenen Lippen hängen, während sie langsam auf ihn zu glitt. Sie machte keinerlei Anstalten mehr, ihre Begierde zu verbergen. Es musste in ihren Augen zu lesen sein, auf ihren vollen Lippen, dem ihm zugewandten Körper. Dicht vor ihm blieb sie stehen, und ihre Oberschenkel berührten seine. Wie ein Schlag schoss unglaubliche Hitze durch ihren Körper.

?Ist dies Eure Tracht als Sänger? Oder bedeutet es etwas??, versuchte sie sich abzulenken und deutete erst auf seine Zöpfe und zeichnete dann vor seinen Augen Kreise in die Luft, um das Kohl zu bezeichnen.

Im Gegensatz zu seiner Schminke waren die schwarzen Symbole unterhalb ihrer Augen für die Ewigkeit gestochen.
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Talya

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #40 am: Fr., 25. Mär 2005, 13:59 »

Etienne spürte Silvanas Gesicht jetzt ganz nah vor seinem. Er spürte, wie ihr warmer Atem über seine Wange strich, ja, spürte gar den Luftzug, als sie die Kohlkreise um seine augen nachzog.

>> Keine Tracht, Teuerste. Sänger tragen keine vorbestimmte Tracht. Sie stülpen das nach aussen, was sie derzeit gedenken zu pflegen...
Er hielt einen Augenblick lang inne und dann zog sich sein Mund zu einem breiten Grinsen.

>> .. oder das, was ihnen schlicht und einfach gefällt.
Der Menschenmann nahm eine seiner geflochteten Haarsträhnen in die Hand und blickte auf die dunkle, schwarze Perle am Ende.
Tatsächlich hatte er am frühen Morgen sich derart zurecht gemacht, weil es ihm für diesen Tag passend schien. Über das Warum hatte er sich dabei keine Gedanken gemacht - genausowenig, wie er sich darüber Gedanken machte, welches Paar Schuhe er anzog.

Das Grinsen noch auf den Lippen, tauchte er den Daumen der rechten Hand in den noch warmen Tee und streckte die Hand dann Silvanas Wange entgegen. Vorsichtig fuhr er mit dem feuchten Daumen über die weiche Wange der Schmiedin. Ein verträumtes Lächeln lag auf seinem Gesicht und als sich die Tinte langsam verflüssigte wischte er den blauen Tropfen mit dem Ärmel seines beigen Hemdes von ihrer Wange.
Er lächelte und zeigte Silvana den blaugefärbten Stoff.


>> Dieser Fleck stand euch gut.. aber so seid ihr noch hübscher anzusehen..
Sprach er und suchte wieder ihren Blick.
Er schien in ihren dunklen Augen zu versinken und langsam legte sich seine Hand auf ihren Oberschenkel.
War jetzt der Zeitpunkt gekommen? Sollte er sie an sich ziehen? Ihren Mund mit seinen Lippen versiegeln? Silvana schien nicht abgeneigt. Dieser Blick sagte soviel und dennoch war da tief in ihrem Inneren dieser Rest von Misstrauen.
Hatte er dieses Misstrauen nicht vielleicht auch verdient?
"Etienne, du denkst zuviel" strafte er sich selbst in Gedanken und sog tief ihren Duft ein.


>> Hier habt Recht, Schönste.. man fühlt, was man fühlt, und es bedarf keiner Worte, es zu beschreiben..
Etiennes Kopf beugte sich Silvana noch ein Stück entgegen und vorsichtig suchten seine weichen Lippen ihren Mund.
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Silvana

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #41 am: Fr., 25. Mär 2005, 21:17 »

?Ihr entscheidet Euch also spontan.? Silvana kopierte seine Bewegung und griff nach einer seiner Flechten. Ihre Gedanken versickerten irgendwo zwischen der Perle in ihrer Hand und der Bewegung seiner Rechten, die in den Tee eintauchte. Was hatte er vor? Ihr Kopf war seltsam leer, und um ein Haar wäre sie zusammengezuckt, als er mit dem Daumen über ihre Wange wischte. Ihre Hand krampfte sich um seinen Zopf, und sie meinte ihr Herz vor Aufregung laut pochen zu hören.

Wie eine Jungfrau kam sie sich vor, und nicht wie eine abgebrühte Kriegerin, die sowohl Himmel als auch Hölle gesehen hatte. Das war der Moment, in dem ihre Stimme versagte. Nicht ein Wispern hätte sie ihrer Kehle abzuringen vermocht.

Allein wie er sie ansah. Unfähig sich loszureißen tauchte auch sie in seine hellgrauen Augen hinab ? bis sie meinte einen düsteren Schimmer hinter seiner Pupille zu erhaschen, ehe die Welt um sie herum in einem verschwommenen Nebel versank.

Aufrecht stand sie vor ihm, der auf dem Strohballen saß, und sah auf ihn hinab. Sein Gedanke war auch der ihre. Als hätten sie einander ein Zeichen gegeben, hob sie mit dem Zeigefinger sanft sein Kinn an und beugte sich zu ihm hinab.

Voller Sehnsucht empfing sie seine Berührung. Ein wohliges Prickeln jagte durch ihren gesamten Körper, und sie erzitterte. Mühsam unterdrückte sie die ausgehungerte Begierde, die sie zu übermannen drohte ? sie wollte ihn keineswegs durch die Heftigkeit ihrer Empfindungen erschrecken. Wenn er so sensibel war, wie sie vermutete, spürte er ihre ungezähmte Natur ohnehin deutlich genug.

Zärtlich strich ihre Rechte seine Kinnpartie entlang bis zu seinem Haar und krallte sich darin fest. Verlangen glühte in ihren Augen auf, ehe sie die Lider schloss und sich ganz diesem ersten Kuss hingab als wäre er der Letzte für den Rest ihres Lebens. Etiennes Lippen waren weich und sanft, und sie wagte es nicht mehr zu fordern ? wagte nicht die ungezügelte Leidenschaft aus ihrem Gefängnis zu entlassen. Die Berührung schien so zerbrechlich, und sie löste sich widerwillig für einen Moment von ihm. Eine Fingerbreit blieben ihre Lippen über den seinen hängen..

?Etienne?, hauchte sie und ließ den Namen auf ihrer Zunge schmelzen wie Honig. Bedeutsam hob sie die Augenlider und suchte seinen Blick. ?Glaubt mir, wenn ich Euch sage, dass Eure Vergangenheit für mich ohne Bedeutung ist.?

Ihr Wispern ging beinahe in ihrem erregten Atem unter. Zärtlich zeichnete ihre Zunge die Konturen seines Mundes nach, ehe sich ihre Lippen auf die seinen pressten und sich sanft öffneten. Sein Duft betörte sie, eine Mischung aus Männlichkeit und Kräutern ? fast wie das Heu zu ihren Füßen. Ihre Linke wanderte zu seinen Fingern hinab, die immer noch auf ihrem Oberschenkel lagen. Behutsam schob sich ihre Handfläche unter seine, und allein die zarte Berührung ihrer Fingerspitzen ließ ihren ganzen Arm in Flammen aufgehen.

Ihr schwindelte, und ihre Finger verschränkten sich fest in seine, als müsse sie sich festhalten um nicht in sich zusammen zu sacken.
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Talya

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #42 am: Sa., 26. Mär 2005, 13:09 »

Etienne genoß die Berührung ihrer Lippen. Er hatte die Augen geschlossen um sich ganz auf diese Empfindung zu konzentrieren.
In der Schmiede schien es aufeinmal so still. Nur sein Herz hörte er pochen und einen Augenblick lang wünschte er sich nichts sehnlicher, als das auch Silvanas es hörte, spürte, mit seinem Herzschlag im Einklang war.

Als sie sich von ihm löste und ihm in die Augen sah, lächelte er nur. Er erwiderte nichts auf ihre Beteuerungen. Sie zählten im Moment nicht. Egal, was auch immer sie jetzt gesagt hätte, er hätte es hingenommen. Er hätte in ihre wundervollen Augen gesehen und einfach nur gelächelt.

Schnell gab er sich Silvanas zweitem Kuss hin. Er spürte ihr ungezähmtes Verlangen, als ihre Hand sich in seinen Haaren vergrub und konnte nicht abstreiten, dass er selbst ebenso empfand. Schon längst schien sich sämtliches Blut seines Körpers auf eine einzige Stelle hinzubewegen.

Etiennes freie Hand wanderte Silvanas Körper hinauf. Strich über ihren Schenkel, ihren Po und blieb dann an der Hüfte hängen.
Mit leichtem Druck zog er sie zu sich herunter. Seine Lippen lösten sich von den ihrigen nicht für einen einzigen Augenblick und zart spürte er ihre Zunge.
Es überwältigte Etienne geradezu. Vorsichtig begann er, mit seiner Zunge Silvanas zu umspielen, zu liebkosen und zu necken. Gleichzeitig rückte er der Schmiedin körperlich immer näher. Sie saß nun neben ihm auf dem Strohballen und er hielt die eine Hand noch immer fest umschlossen, während die andere sie am Rücken festhielt, damit die hübsche Amazone nicht nach hinten umkippte.

Etiennes Hände waren feingliedrig und dennoch stark. Aber er merkte schnell, dass die Stärke der Schmiedin ihm in nichts nachstand. Fest hielt sie seine Hand umschlungen, wie er die ihrige.

Irgendwann lösten sich Etiennes Lippen von Silvanas. Er keuchte, mußte nach Luft schnappen. Die Dunkelhaarige raubte ihm geradezu den Atem. Wieder sah er in ihre Augen und ihn überkam eine seltsame Angst.
Angst, dass er diese Frau verletzen könnte, die ihm zuvor so bereitwillig ihr Herz geöffnet hatte. Angst, dass er sich zu schnell den körperlichen Gelüsten hingab und eigentlich gar nicht wußte, was er dort tat.


>> Ihr.. ich..
Der Sänger fand nicht die richtigen Worte. Ja, er wußte gar nicht, was er tatsächlich sagen wollte!
Also beendete er sein Stottern, zog sie wieder näher zu sich heran und bewegte die beiden ineinanderverschränkten Hände hin zu seinem muskölsem Brustkorb, welcher sich heftigst auf und ab bewegte und in dem sein Herz wild Purzelbäume zu schlagen schien.
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Silvana

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #43 am: Sa., 26. Mär 2005, 15:01 »

Ihr Atem ging so schnell wie seiner, als sie sich voneinander lösten. Seltsam verdreht kauerten sie dicht nebeneinander auf dem Strohballen, um überhaupt zu zweit darauf Platz zu finden.

Ihr ebenmäßiges Antlitz nahm einen schelmischen Ausdruck an. ?Bevorzugt Ihr sanfte oder stürmische Frauen??

Der flammende Blick ihrer Augen ließ die dunkelblaue Iris flackern. Etienne sah ein wenig erschrocken aus, und für einen Moment fürchtete sie, ihn zu drängen. Aber das stimmte nicht, sie hatte sich extra zurückgenommen.

Nachdenklich musterte sie ihn. Sie konnte sich nicht erinnern, wann sie das letzte Mal so rücksichtsvoll gewesen war. Widerstandslos ließ sie sich von ihm mit der Rechten umfangen, bis sie sich so nah waren, dass nur noch ihrer beider Hände zwischen ihren Körpern Platz fanden.

Sanft drehte sie die ineinander verschränkten Hände so, dass ihr Handrücken an der Stelle lag, an der sein Herz schlug. Wie heftig es pochte. Genau wie ihres. Ebenso sanft schob sie seine Hand zwischen ihre wohlgeformten Brüste, um ihn spüren zu lassen wie heftig auch ihres schlug.

?Was macht Euch Sorgen??, fragte sie leise und zog die Unterlippe zwischen die Zähne, wie ein Kind, das sich auf seine Arbeit konzentrierte.

Mit dem Zeigefinger der freien Hand zog sie zärtlich die Konturen seiner Lippen nach, zeichnete dann eine imaginäre Linie das sanft geschwungene Kinn hinab und glitt über den Hals und die Wangenknochen wieder hoch bis zu einer Schläfe. Dort fasste sie einen der Zöpfe und ließ ihn leicht durch ihre Hand gleiten.

Als sich ihre Augen wieder mit den seinen trafen, war sie unschlüssig, ob sie etwas sagen sollte. ?Was fürchtet Ihr mehr - das Jetzt oder das Danach??
« Letzte Änderung: Sa., 26. Mär 2005, 15:05 von Silvana »   Gespeichert  
Talya

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #44 am: Sa., 26. Mär 2005, 18:26 »

Der Braunhaarige sprach immer äußerst leise, doch wiedereinmal war seine Stimme diesmal nicht mehr als ein Flüstern.
Er hielt seine Hand lange auf Silvanas Herz und spürte ihren Herzschlag, überlegte, wie er auf ihre gestellten Fragen reagieren sollte. Was fürchtete er mehr...?


>> Habe ich euch nicht gesagt, dass ich immer das Richtige tue? Was sollte ich da überhaupt fürchten?
Lächelte er und nahm die Hand von Silvanas Oberkörper. Zärtlich fuhr er durch ihr blauschwarzes Haar, begutachtete die hübsche Schmiedin noch einmal von oben bis unten.

Plötzlich schob er Silvana mit der linken Hand - die immer noch auf ihrem Rücken ruhte - wieder näher an sich.
Wieder waren seine Lippen ganz nah vor ihrem Gesicht. Doch diesmal suchte er nicht die Süße Silvanas Lippen, sondern küßte sie vorsichtig unterhalb des Ohres. Langsam ließ er seine Zunge bis hin zu ihrem Ohrläppchen gleiten, wo er zaghaft zubiß.


>> Das einzige was mir Sorgen bereitet ist, dass ihr es bereuen könntet..
Eröffnete er ihr ehrlich und leicht keuchend.
Und das war es tatsächlich. Etienne hatte keinerlei Ahnung, was sein wohlgeformtes Gegenüber erwartete. Er wußte nur, dass er ein schreckliches Verlangen nach ihr verspürte.

Plötzlich ließ er von ihr ab und stand auf. Seine dunkelumrandeten Augen musterten sie voller Begierde und der Widerwillen, einige Sekunden lang auf ihre Berührungen verzichten zu müssen stand ihm ins Gesicht geschrieben.
Dann kniete er sich vor sie, packte sie an der Hüfte und zog die Amazone auf sich, während er es sich gleichzeitig auf dem Boden bequem machte.
Während der wilden Küsse war bereits die Schnürung seines Hemdes offengegangen und man konnte die ersten Blicke auf seine durchtrainierte unbehaarte Brust werfen.

Etiennes Lächeln war in gewisserweise schelmisch, gleichzeitig aber voller Ehrlichkeit. Er machte sich keinerlei Sorgen, dass einer von Silvanas Angestellten sie in diesem freizugänglichen Bereich vielleicht erwischen konnte. Dazu war er vielzu erregt und begierig.
Feste hielt er Silvanas Hüften. Gleichermaßen sanft und dennoch voll Entschlossenheit.
Abermals sah er in ihre Augen und sprach


>> Ich will nicht, dass ihr bereut.. oder etwas tut, das euer Herz nicht will...
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