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   Autor  Thema: Privaträume der Schmiede in Nuru (Gelesen 4530 mal)
Silvana

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #75 am: Do., 28. Apr 2005, 14:18 »

[Doppelpost - Zeitlinie MG] Vorgeschichte in der Schmiede

Als MG den Karren in den Stall brachte, entdeckte Femia dort Silvanas Stute. "Ah, Thalna, meine Gute, wie geht es dir. Och, schade, ich habe keine Karotte bei mir. Sie mag Karotten, weißt du?"

Sie streckte dem Pferd die flache Hand hin und ließ Thalna daran schnuppern. Thalna warf den Kopf hoch, schüttelte ihre Mähne und wieherte leise, als wolle sie Femia begrüßen. Dann leckte sie einmal kurz über die Handfläche in der Hoffnung, doch etwas Essbares zu finden.

Femia kicherte und zog die Hand zurück. "Das kitzelt." Sanft strich sie noch einmal über den Nasenrücken, ehe sie sich wieder MG zuwandte. Er hatte offenbar etwas für sie. "Ja?"

Vor Überraschung riss sie die Augen auf. "Oh, die ist aber schön." In ihrer Begeisterung klatschte sie in die Hände, wie sie es immer tat, wenn sie aufgeregt war, und nahm die Blume entgegen. "Was für eine herrliche Blüte. Was ist das?" Sie schnupperte und sog den intensiven Duft auf.

Widerstandslos ließ sie sich von MG in den Arm nehmen und lehnte sich gegen ihn. "Das ist aber ganz lieb von dir. Ich danke dir." Sie liebte seine Aufmerksamkeiten. Ihre großen grünen Augen musterten ihn liebevoll, ehe sie sich zu ihm vorbeugte und ihm einen Kuss auf die Lippen drückte.

"Nun, ich weiß ja nicht, wann Silvana normalerweise zu Abend isst. Ich bin das erste Mal hier bei ihr. Ist sie nicht fantastisch? Wenn sie jemanden mag, dann kann man alles von ihr haben. Sagt Nour. Allerdings ist sie mit ihren Freunden sehr wählerisch", lachte Femia und strich MG in Gedanken ein paar Haarsträhnen aus der Stirn.

"Was möchtest du denn gern machen? Wir sind durch halb Nuru gelaufen und ich gebe zu, mir tun inzwischen die Füße weh. Vor dem Haus ist eine hübsche Veranda. Soll ich Silvana fragen, ob wir etwas zu Trinken haben dürfen und machen es uns ein wenig gemütlich? Oder willst du dir erst die Zimmer ansehen, die wir heute Nacht bewohnen dürfen?"

Dann kam ihr eine Idee. Sanft löste sie sich von MG und griff nach einer Handvoll Heu, das auf dem Boden lag. Sie streckte die Hand aus und schloss die Augen. Femia brauchte sich nur zu konzentrieren. Es war ganz leicht - jetzt, wo sie wusste, worum es ging und was sie vor sich hatte. Die Fäden sponnen sich um ihre Finger, webten das Muster, das aus Heu eben Heu machte. In Gedanken zupfte sie daran herum, schob einen Knoten nach dem anderen an eine andere Position. Als sie schließlich die Augen öffnete, lag anstelle des Heus eine längliche Karotte in ihrer Hand.

"Hier, meine Gute. Damit du nicht glaubst, ich hätte dich vergessen." Mit diesen Worten reichte sie Thalna die Karotte hin und wandte sich mit einem breiten Lächeln zu MG herum.
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MGDiablo

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #76 am: Do., 05. Mai 2005, 02:14 »

MG freute es, dass Femia die Blume gefiel.

Das ist eine Orchideenart. "Dactylorhiza sennia" oder so ähnlich heißt sie.

Als MG den Namen der Blume sagte, merkte er schnell selber wie komisch er ihn ausgesprochen hatte und musste anfangen zu grinsen. Er genoss mal wieder den Augenblick Femia im Arm halten zu können.

Ich hatte mit Silvana bis jetzt kaum etwas zu tun, finde sie aber auf den ersten Eindruck sehr nett.

Ungewöhnlich fand MG schon, dass er von ihr eingeladen wurde, die Nacht über hier bleiben zu können, doch er wäre nur ungern ohne Femia zurück nach Nighton gereist. Was war ihm also anderes übrig geblieben, als dem Angebot zuzustimmen. Er strich Femia über die Wange. Wie glatt ihre Haut doch war. MG wollte gerade auf die Frage antworten, was sie jetzt tun sollten, als Femia von ihm abließ und eine bisschen Heu vom Boden aufhob. Dann schloss sie die Augen und konzentrierte sich. Ihre Hand glühte auf einmal und das Heu fing sich an zu verformen. Es nahm die Form einer Karotte an und schließlich war es eine, als das Glühen auch schon wieder abschwächte. MG war sichtlich beeindruckt von dem kleinen Kunststück.

Ich bezweifel, dass du deine Magie jemals für etwas böses einsetzen würdest. Sonst müsste ich ja noch nachher befürchten, dass du mich in einen Käfer verwandelst.

MG musste wieder grinsen, als er sich den Gedanken ausmalte, wie ein Käfer über den Boden zu kriechen.

Ich schlage vor, dass wir erstmal die Zimmer begutachten und danach uns auf die Veranda setzen. Dann kann ich dir auch erzählen, was ich vor ein paar Tagen erlebt habe. Das dürftest du auch noch nicht wissen.

Er konnte ganz genau an Femias Augen erkennen, wie neugierig sie auf einmal war. Er liebte diesen Blick, während auch er ein bisschen das Pferd streichelte. Was für ein schönes Tier, dachte er sich.
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Silvana

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #77 am: Fr., 13. Mai 2005, 18:20 »

"In einen Käfer? Das wäre lustig", kicherte Femia und fiel MG um den Hals. "Dann hättest du vermutlich hier ein paar Punkte, und hier, und hier ..."

Sie tupfte ihm mit dem Zeigefinger erst im Gesicht herum und dann seinen Hals hinab bis zum Brustkorb. Dann erst ließ sie von ihm ab und griff nach der Blume, die er ihr geschenkt hatte und die sie einen Augenblick beiseite gelegt hatte.

"Eine Orchidee." Femia konnte sich kaum satt sehen. "Wunderschön. Ihr Name klingt sehr exotisch. Dakta wie? Na, das merke ich mir sowieso nicht." Sie lachte ihr glockenhelles Lachen und warf den Kopf in den Nacken, dass das lange Haar sie erst wie ein Schleier umfing und dann über ihren gesamten Rücken rutschte.

"Das Zimmer, genau. Lass uns nach oben gehen. Wo immer das ist." Voller Tatendrang lief sie den Flur entlang, vorbei an der Werkstätte, aus der lautes metallisches Hämmern drang, und dann die einzige Treppe hoch, die sich im Haus befand. Die Zimmer waren einfach eingerichtet und sauber und lagen sich auf dem Flur gegenüber. Eine übermütige Bewegung reichte aus, und Femia prallte mit der Stirn gegen die niedrige Dachschräge.

"Aua. Ah, das gibt eine Beule." Die Tränen schossen ihr von der Wucht des Schlages in die Augen. "Wieso ist das hier so niedrig? Ist das für Zwerge gemacht? Wie kann Silvana das aushalten? Sie ist ja noch viel größer als ich es bin." Mit der Rechten rubbelte sie über ihre schmerzende Stirn und sah sich nach einem Wasserkrug um.

"Ich werde nur schnell die Orchidee einwässern, ehe sie verwelkt. Achja, du wolltest mir doch etwas erzählen."

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MGDiablo

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #78 am: Mo., 16. Mai 2005, 13:36 »

MG musste lachen, als Femia ihn von oben bis unten mit ihrem Zeigefinger betupfte. Sie hatte ein paar Stellen erwischt an denen MG kitzlig war. Danach gingen sie nach oben. Der Soldat hatte Probleme mit normalen Schritt der Tänzerin zu folgen, also musste auch er laufen. Oben angekommen schaute er sich die beiden Zimmer an.

Die Zimmer sind aber schön...

MG wurde durch ein lautes "Aua" von Femia unterbrochen. Sofort drehte er sich zu ihr um. Sie war mit dem Kopf gegen die Dachschräge geknallt und rieb sich nun mit der Hand über die besagte Stelle. MG ging zu ihr und nahm sie in den Arm. Dann pusstete er sanft auf die Stelle.

Wenn sich da eine Beule bildet, dann aber nur eine ganz kleine.

Mit einer Hand wischte MG Femia die Tränen aus dem Gesicht, die sich gebildet hatten und küsste sie sanft.

Gehts wieder?

Femia nickte und suchte schon nach etwas Wasser für die Orchidee. Dabei erzählte MG ihr, was es neulich auf der Hochebene erlebt hatte.

Ich habe vor ein paar Tagen mit ein paar anderen einen kleinen Orden gegründet. Der nennt sich  "Der Orden des Seins". Wir treffen uns regelmäßig auf einer Hochebene in den Bergen und philosophieren über das Leben oder meditieren. Die Ebene muss ich dir unbedingt mal zeigen. Dort ist es wunderschön. Komplett von den Bergen eingeschlossen mit ein paar Bäumen und einem kleinen Bach. War reiner Zufall, dass wir die gefunden haben. Vielleicht lern ich mit der Zeit dort auch ein wenig die Kunst der Magie.

Man konnte richtig die Freude in MG´s Gesicht sehen, als er von diesem Ort erzählte.
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Silvana

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #79 am: Mi., 18. Mai 2005, 13:53 »

Der Wasserkrug war schnell gefunden. Femia stellte die Orchidee in den Krug, zupfte hier und dort die Blätter zurecht und drehte sich zu MG herum, der angefangen hatte ihr von seinem Orden zu erzählen.

Verblüfft starrte sie ihn an. "Du hast einen Orden gegründet?" Der Mund blieb ihr vor Staunen offen stehen, und sie strich sich abwesend über die schmerzende Stelle an ihrer Stirn, während sie überlegte, was er ihr damit sagen wollte. War das so etwas wie eine religiöse Sekte?

"Du meditierst? Aber ... tun das denn nicht nur Priester? Hat das mit deinem Glauben zu tun?" Irgendwie verstand sie nicht, worum es dabei ging. Und es kam ihr irgendwie unheimlich vor. Ihre Gefühle spiegelten sich auf ihrem Gesicht wider - sie konnte MG einfach nichts verheimlichen, dazu war sie ein viel zu offener Mensch - oder genauer gesagt: Druidin.

Als er von Magie sprach wurde sie hellhörig und ließ sich auf die Bettkante sinken. Misstrauisch blickte sie zu ihm hoch und tastete ein wenig hilflos nach seiner Hand. "Das ist doch hoffentlich nichts ... Verbotenes? Heißt das, dass du öfters verreisen wirst?"

Der Gedanke gefiel ihr gleich noch viel weniger.
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MGDiablo

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #80 am: Mi., 18. Mai 2005, 18:23 »

MG erkannte schnell, dass Femia den Hintergrund des Ordens wohl etwas falsch verstanden hatte. Also setzte er sich neben sie auf das Bett und nahm ihr Hand. Dann versuchte er es etwas genauer zu erklären.

Der Orden hat rein gar nichts mit meinem Glauben zu tun und meditieren tun auch nicht nur Priester. Wir versuchen durch die Meditation unsere Fähigkeiten zu verbessern wie z.B. Wunden schneller zu heilen oder besser mit Rüstungen umgehen zu können. Ich habe mich fürs erste auf den "Waffenlosen Kampf" spezalisiert. Schließlich kann ich als Soldat immer mal in die Lage kommen ohne Schwert kämpfen zu müssen.

Sanft streichelte er ihre Hand und blickte sie beruhigend mit einem Lächeln tief in die Augen.

Auch die Magie geht eher in die passive Richtung und dient eher zur Selbstverteidigung als dem offensiven Angriff oder sogar etwas Verbotenem. Wir treffen uns halt einfach und reden über den Sinn des Lebens oder sonst irgendwas. Menir ist auf die Idee gekommen und ich war natürlich sofort mit dabei. Ich werde auch nicht öfters verreisen. Ich geh hin und wieder mal mit Menir zu dieser Hochebene und treff mich mit dann mit den anderen. Das wird unsere Beziehung in keinster Weise beinflussen.

MG nahm Femia in den Arm und flüsterte ihr leise ins Ohr.

Ich hoffe, ich habe dich mit dieser Nachricht jetzt nicht zu sehr beunruhigt und konnte dir den Sinn dieser Gruppe etwas näher bringen. Glaub mir, es ist nichts schlimmes dabei.

Dann gab er ihr einen langen und zärtlichen Kuss.
« Letzte Änderung: Mi., 18. Mai 2005, 18:24 von MGDiablo »   Gespeichert  
Silvana

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #81 am: Do., 19. Mai 2005, 19:52 »

Als MG ihr erklärte, worum es bei dem Orden ging, atmete sie hörbar aus. Ihr Herz schlug schneller, während er sanft ihre Hand hielt. Immerhin war das ihre erste Reise mit ihm und plötzlich waren sie sich näher als je zuvor.

"Das klingt schön, und vor allem sehr interessant." Ja, das passte zu ihm. Waffenloser Kampf und Selbstverteidigung. Das war MG, wie sie ihn bisher kennengelernt hatte. Femia fand Gefallen daran, mit ihm zusammen zu sein. Er war so unkompliziert und vor allem so gefühlvoll. Bei dem Gedanken lief sie rot an und senkte rasch den Kopf. Das Haar, das wie ein Vorhang über ihrem Gesicht zusammenschlug, rettete sie vor der Peinlichkeit knallroter Wangen.

"Ihr sprecht dort über den Sinn des Lebens?", murmelte sie und schielte zwischen den Strähnen zu MG hin, der sie hingebungsvoll und in seiner Erzählung versunken ansah. "Dürfen dort auch Frauen hin oder ist das ein Orden für Soldaten? Wo ist denn diese Hochebene? Ist das weit weg?"

Eine seltsame Erregung erfasste sie. Am liebsten wäre sie sofort losgereist, aber sie waren erstens zum Essen eingeladen und mussten zweitens auf MGs Breitschwert warten. Als MG sie in den Arm nahm, fing ihr Herz an zu rasen.

"Es ist alles in Ordnung. Ich habe nicht gleich verstanden, worum es dabei geht. Was solche Gemeinschaften betrifft, bin ich ein wenig misstrauisch." Seine Nähe ließ sie schwindeln. Einen Moment lang war sie im Begriff, ihn wegzuschubsen. Noch nie hatte sie einen Mann so nah an sich herangelassen. Eine unsinnige Furcht schnürte ihr die Kehle zu.

"Meist ... meist haben solche Treffen ... mit ... mit irgendeiner Art von Fanatismus zu tun. Und davor habe ich Angst." Hilflos stotterte sie die letzten Worte und hoffte, dass er ihr Herzklopfen auf ihre Aussage bezog, denn er musste ihren rasanten Herzschlag einfach spüren. Andererseits war ihr seine Nähe angenehm. Er roch so gut und seine Wärme vermittelte ihr ein Gefühl der Sicherheit.

Ehe sie sich in ihrer Unsicherheit von ihm losmachen konnte, beugte er sich zu ihr hinab und küsste sie. Anders als beim ersten Mal. Liebevoll, intensiv und irgendwie fordernd, wenn auch nicht so offensichtlich, dass es unangenehm gewesen wäre. Um Femia drehte sich alles, beinahe hatte sie Angst, sich diesem neuartigen Gefühl hinzugeben, aber dann klammerte sie sich an ihm fest und war gewillt, ihn nie mehr loszulassen.

Als sich MGs Lippen von ihrem Mund lösten und er für einen Moment seine Umarmung löste, kippte sie nach hinten auf das Bett. Eine Weile war es ganz still im Raum, und Femia starrte an die Decke. Ihr Kopf war wie leergefegt, sie konnte nicht mehr klar denken und fragte sich, was hier, an diesem Ort, in diesem Raum, mit ihr geschah. Ängstlich schielte sie zu MG hin, wischte sich die verwirbelten Strähnen von den Wangen und tastete mit der zweiten Hand nach seinem Unterarm. Sanft zog sie ihn an ihre Seite.

"Du ... du hast von einer ... einer Beziehung gesprochen. Was ... nun ... wie ... ich meine, was genau ..."
« Letzte Änderung: Do., 19. Mai 2005, 19:55 von Silvana »   Gespeichert  
MGDiablo

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #82 am: So., 22. Mai 2005, 20:12 »

Obwohl MG gar nicht mehr mit dem Küssen aufhören wollte, lösten sich ihre Lippen langsam wieder. Femia ließ sich darauf rückwärts auf Bett fallen. Eine beunruhigende Stille lag ihm Raum. MG wusste nicht was er machen bzw. sagen sollte. Er wollte nicht aufdringlich sein und sich einfach neben Femia ins Bett legen. Femia half ihm zum Glück ein wenig auf die Sprünge und zog ihn neben sich auf das Bett. Mit einem Lächeln begrüßte er dies. Femia stellte ihm die Frage wie er sich die Beziehung genauer vorstellte. An ihrem Stottern konnte man erkennen wie aufgeregt sie war. Doch MG ging es nicht besser. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals und es kam ihm so vor, dass sie es hören und sehen konnte. Er wusste nicht so recht wie er seine Gefühle in Worte fassen sollte. MG versuchte sich ein wenig zu beruhigen, in dem er Femia streichelte. Seine Hand fuhr behutsam ihren Arm entlang, wechselte auf ihren Oberschenkel und fuhr dann langsam wieder zurück. Dies beruhigte ihn aber nicht, sondern ließ ihn noch nervöser werden. Ohne von den Streicheleinheiten abzulassen, versuchte er auf die Frage einzugehen.

Nunja...Wir sind uns die letzten Tage ja schon sehr viel näher gekommen...und...zwischen uns herrscht nach meiner Meinung mehr als nur eine gute Freundschaft. Oder siehst du das anders?

MG steckte ein Kloß im Hals und wollte erst einamal eine Antwort Femias abwarten.
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Silvana

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #83 am: Mo., 23. Mai 2005, 16:10 »

Es kam Femia heiß und stickig vor in dem Raum. Oder war es nur die Aufregung, die ihr die Hitze in die Wangen trieb? Die Berührung seiner Finger auf ihrer Haut war beruhigend und ängstigend zugleich. Ihre grünen Augen schimmerten im Licht der Nachmittagssonne, das über sie hinweg durchs Fenster fiel. Verunsichert suchte sie erst MGs Blick, wandte sich dann aber ab und starrte wieder zur Decke hinauf.

"Ich weiß nicht. Ich ... es ist alles ... so fremd." Sie konnte ihre Empfindungen nicht genau einordnen. Vor allem war sie das erste Mal in der Verlegenheit, sich Gedanken über ihre Beziehung zu einem Mann zu machen. Sie rollte sich zu MG herum, stützte den Kopf auf ihren Arm und sah ihn nachdenklich an. Mit der freien Hand zeichnete sie die Konturen seines Gesichts nach.

"Mehr? Du bist ... der Erste ..."

Beschämt senkte sie den Blick und ihre Finger glitten kraftlos an seinem Hals nach unten auf das Bettlaken. "Jemand hat mir einmal gesagt, wenn ich mit einem Mann zusammen bin, verliere ich meine magischen Kräfte. Ich hatte schon nach deinem ersten Kuss Angst, ich hätte mein Talent verloren."

Die Vorstellung war so absurd, dass sie kichern musste und MG einen schelmischen Blick zuwarf. "Dabei bin ich gern mit dir zusammen. Du bist aufmerksam und nett und sehr klug ..." Sie rollte mit den Augen, als krame sie in ihren Erinnerungen. "... und gutaussehend und mutig und passt auf mich auf ..."

Sie unterbrach sich, weil sie lachen musste. Übermütig stupste sie MG gegen die Brust, dass er auf den Rücken rollte, warf sich mit dem Oberkörper auf seinen Brustkorb und stützte dort die Ellbogen auf, um das Kinn auf die Hände zu stützen. Mit einem Lächeln sah sie auf ihn hinab und ihre grüne Iris sprühte vor Vergnügen.

"Mehr als Freundschaft. Ja, das mag so sein." Schmetterlinge tanzten durch ihren Magen, als ihr bewusst wurde, was das bedeutete. "Du meinst ..." Sie brachte das Wort nicht über die Lippen. So endgültig erschien es ihr. Als ob es das Ende wäre, dabei war es doch erst der Anfang. Liebe? War es das?

"Ich habe keine Erfahrung ... ich ... ähm ... ich ..." Ihr Blick wurde ernst, und sie ließ ihren Kopf auf seine Brust sinken. Direkt unter ihrem Ohr hörte sie sein Herz schlagen. Es raste geradezu, genau wie ihres. "... ich habe Angst."
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MGDiablo

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #84 am: Mi., 25. Mai 2005, 00:09 »

MG versuchte Femia mit seinen Blicken und seinen Berührungen zu beruhigen, auch wenn ihm dies nicht gerade sehr einfach fiel. Er selber war ja fast genau so nervös wie sie. Wenn er der Erste war, verstand MG, wieso Femia die Zeit brauchte. MG hatte das Gefühl sie auf eine gewisse Art und Weise gehetzt zu haben und dies wollte er nicht.

Als Femia ihm berichtete, wie ihr jemand mal gesagt hatte, dass sie durch die Liebe ihre magischen Kräfte verlieren würde, überlegte MG einen Moment. Konnte dies wirklich möglich sein. Eine Auswirkung hätte dann doch bestimmt schon stattgefunden, außer sie liebte ihn nicht wirklich. Er verwarf den Gedanken wieder. Das konnte einfach nicht sein.

Ich glaube nicht, dass du durch die Liebe zu einem Mann deine Magie verlierst. Du hast mir doch erzählt, dass Kain dich in die Magie einweisen will und soweit ich mich erinnere ist der doch mit Silvana zusammen. Hat dies seinen Künsten geschadet?

Femia fing an zu kichern und bombardierte MG geradezu mit Sachen, die ihr an ihm gefielen. Vor Scham lief dieser rot an.

Jetzt übertreibst du aber.

Mit einem Lächeln fügte spasseshalber hinzu.

So mutig bin ich nun auch wieder nicht.

MG konnte sich ein kurzes Lachen nicht verkneifen.

Nachher sagst du noch ich wäre witzig.

Ein weiteres Lachen folgte und MG versuchte sich wieder zu beruhigen. Femia stützte sich auf ihn und er streichelte ihr über die Wange. Es war schön ihr so nah zu sein und ihren Körper zu spüren. Als sie ihren Kopf auf seine Brust legte, nahm er sie in den Arm.

Wofür brauchst du Erfahrung? Und Angst brauchst du auch keine zu haben. Besonders nicht, wenn du denkst du könntest etwas falsch machen. Hör einfach nur darauf, was dein Herz will und du wirst wissen was richtig ist.
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Silvana

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #85 am: Do., 26. Mai 2005, 10:28 »

Bummbum, bummbum. Eine Weile lauschte Femia angestrengt auf MGs Herzschlag. Ein wenig unregelmäßig, wie ihr schien. Aber das war wahrscheinlich nur die Aufregung. Konnte es sein, dass er genauso nervös war wie sie? Dabei kam er ihr immer so gefasst vor. Ein echter Soldat eben - unerschütterlich bis ins Mark.

Die Vorstellung erheiterte sie. Denn MG war alles andere als unerschütterlich. Denn dann hätte er ein Eisklotz sein müssen. Und das war er ganz und gar nicht. Im Gegenteil. Noch nie hatte sie jemanden kennengelernt, der so liebevoll mit ihr umging. Sie gab sich seinen Berührungen hin und schloss die Augen. Sachte rutschte sie an seine Seite und blieb in seiner Umarmung fest an ihn gekuschelt liegen.

"Du hast Recht", flüsterte sie. "Wenn jeder Magier, der sich verliebt, seine Kräfte verlöre, gäbe es wohl keine Magier mehr. Und haben Magier nicht auch Kinder?" Der Gedanke beruhigte sie. Wenn sie für MG ihre Kräfte hätte aufgeben müssen, sie hätte es getan. Aber so war es ihr natürlich lieber.

Es war angenehm einfach hier zu liegen und MG so nah neben sich zu spüren. Hoffentlich kam Silvana nicht auf die Idee und suchte nach ihnen. Aber sie hatte ja mit dem Schwert zu tun und war beschäftigt. Sie hätten lieber die Tür abschließen sollen. Andererseits - sie taten ja nichts Verbotenes. Dann fiel ihr etwas ein.

Femia öffnete sie Augen und stützte sich auf, damit sie MG ins Gesicht sehen konnte.  Mit den Fingern strich sie sanft über seinen  Brustkorb und nestelte nervös an einem seiner Hemdknöpfe herum. Ihr langes Haar fiel weich auf seine Schulter herab und streifte seine Wange. Seiner Gesichtsfarbe nach zu urteilen, war ihm wohl genauso heiß wie ihr.

"Sag, wie ist das mit dir? Ich meine, du hattest doch sicher schon Frauen an deiner Seite, nicht wahr? Waren sie hübsch? Was ist mit ihnen passiert?" Es interessierte sie nicht wirklich, aber sie wusste nicht genau, was MG nun von ihr erwartete. Viel lieber hätte sie ihn gefragt: Und was passiert weiter mit uns?

Einer Eingebung folgend beugte sie sich zu ihm hinunter und berührte mit ihren weichen Lippen sanft seinen Mund.
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MGDiablo

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #86 am: Fr., 27. Mai 2005, 00:39 »

MG überlegte einen Moment. Sollte er Femia über seine frühere Liebschaft berichten. Es stimmte ja. Sie war nicht die Erste und auf eine gewisse Weise war sie es doch. Es war mit ihr etwas anderes, etwas besonderes. Es bestand eine viel stärkere und innigere Verbindung als zu seiner ersten und bis jetzt einzigen Freundin. Seine vorige Freundin hatte MG natürlich auch geliebt, doch zu dem Zeitunkt war er blind vor Liebe gewesen. Er konnte sich nicht vorstellen, von Femia genau so enttäuscht zu werden wie von Tasla. Die beiden waren vom Charakter einfach zu verschieden. Während Femia ruhig und zuvorkommend war und eine spielerische Art an sich hatte, war Tasla eine herrschende Natur. Sie musste immer das Sagen haben und immer ihren Willen durchkriegen, was sie auf hinterhältige Weise auch immer schaffte. Wenn sie nicht das letzte Wort hatte, gab es immer Streit. Wut und auch Trauer stieg in ihm auf, als er an sie und den Grund denken musste, wieso er nicht mehr mit ihr zusammen war. MG senkte seinen Blick.

Ja, ich stand schonmal jemandem sehr nahe. Ich berichte aber nur ungern darüber. Zuviel Schmerz sind mit ihr verbunden. Mein Vertrauen wurde von dieser Person schamlos ausgenutzt.

MG überlegte einen kleinen Augenblick. Eigentlich konnte Femia es ja erfahren. Ihr vertraute er mehr als jedem anderen. Selbst Menir, sein bester Freund, wusste nichts von dieser Geschichte. Also began er zu erzählen.

Tasla war ihr Name. Sie kam aus der selben kleinen Stadt wie ich. Als ich sie kennenlernte, dachte ich sofort, sie wäre die Frau fürs Leben. Zu dem Zeitpunkt war ich jung und naiv. Es war kurz vor meiner Ausbildung zum Soldaten, als es zu Ende ging.

MG schaute wieder auf und Femia tief in die grünen Augen. Eine Träne rollte seine Wange hinunter. Geschickt wischte er sie mit einer flotten Handbewegung weg und fuhr fort.

Sie war nicht mit meiner Entscheidung einverstanden, dass ich Soldat werden wollte. Sie wollte, dass ich in der Bäckerei ihres Vaters arbeite und diese später übernehme. Es folgte ein heftiger Streit und schließlich verließ ich wütend ihr Haus. Die darauf folgende Nacht habe ich viel nachgedacht. Am nächsten Morgen hatte ich mich schließlich dazu durchgerungen, mich zu entschuldigen, obwohl es ja eigentlich gar nichts zu entschuldigen gab und ihr zu sagen,dass ich ihrem Wunsch nachkommen wollte.

Wieder legte MG eine Pause ein und musste schmunzeln, bevor er trauriger als vorher fortfuhr.

Wie gesagt ich war jung, dumm und naiv. Als ich sie in ihrem Haus aufsuchte fand ich sie mit dem Sohn des Försters im Bett. Sie gestand schon länger etwas mit ihm zu haben. Daraufhin war natürlich sofort Schluss und zwei Tage danach begann ich meine Ausbildung zum Soldaten. Naja, ich kann eigentlich froh sein, dass es so gekommen ist. Sonst hätte ich dich ja nie kennengelernt.

MG legte wieder ein Lächeln auf. Femia ließ ihn mit einem einzigen Blick alle Sorgen und jeden Kummer vergessen, ob sie es nun bewusst tat oder nicht. Als sie seine Lippen sanft küsste, erwiederte MG dies genau so zärtlich. Sein Herz schlug wieder schneller und ihm wurde wieder wärmer ums Herz. Die Geschichte aus seiner Vergangenheit war wie weggeblasen. Der anfangs so zärtliche Kuss wurde leidenschaftlicher. MG drehte sich und Femia zur Seite und lag schließlich nun auf ihr. Seine Küsse gingen den Hals erst langsam hinab und seitlich wieder hinauf. Ihre schwarzen Haare wurden dabei von seinen Fingern umspielt.  An ihrem Ohrläppchen angekommen knabberte er ein bisschen an diesem und flüsterte ihr schließlich leise ins Ohr!

Ich liebe dich!

Er machte sich gar keine Gedanken mehr darum, was er machen sollte oder ob er etwas anderes lieber unterlassen sollte. MG ließ seinen Gefühlen freien Lauf. Wenn Femia etwas dagegen hätte, würde er es schneller, als ihm wahrscheinlich lieb war, erfahren.
« Letzte Änderung: Fr., 27. Mai 2005, 00:56 von MGDiablo »   Gespeichert  
Silvana

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #87 am: Fr., 27. Mai 2005, 16:26 »

Femia war überrascht, dass MG ihr antwortete. So viel Vertrauen hatte sie gar nicht erwartet. Männer sprachen ihren Frauen gegenüber normalerweise ungern über frühere Liebschaften - schon allein deshalb, um keine unnötige Eifersucht zu wecken. Sie merkte wie schwer es ihm dennoch fiel, sich zurück zu erinnern. Sie konnte ihm seinen Kummer nachfühlen - weniger, weil sie selbst eine ähnliche Situation erlebt hatte. Sie meinte richtig zu sehen, wie es ihm damals ergangen war, als wäre sie mit ihm zurück gereist. Seine Stimme und seine Mimik taten ihr übriges.

Femias Antlitz nahm einen kummervollen Ausdruck an, und sie griff nach der Hand, welche die Träne wegwischte, und drückte sie sanft. Ein überraschtes "Oh!!" entfuhr ihr, als er erzählte wie er Tasla mit einem anderen Mann erwischt hatte. Sie wollte etwas sagen, aber jeglicher Trost kam ohnehin zu spät. Es freute sie umso mehr, dass er die positive Seite seines Dilemmas ansprach.

"Nicht auszudenken, wenn wir uns kennengelernt hätten, und du verheiratet gewesen wärst", kicherte sie und küsste ihn sanft.

Eine neuartige Empfindung erfasste sie wie eine Woge und schwappte heiß durch ihre Adern. Es war so angenehm, ihn zu berühren, ihm nahe zu sein, und sie gab sich diesem Gefühl hin. Was konnte ihr schon widerfahren? Schlimmes hatte sie in MGs Nähe nicht zu erwarten, und allein diese Erkenntnis ließ die Sorge verblassen etwas Falsches zu tun.

Wie von selbst öffneten sich ihre Lippen, und erstmals in ihrem Leben kostete sie einen Kuss auf eine völlig neue Weise aus. Mit geschlossenen Lidern versuchte sie einfach nur noch zu spüren, alles in sich aufzunehmen wie eine durstige Knospe kurz vor der Blüte. Sie fühlte seine Zunge, welche die ihre berührte, und eine nie gekannte Leidenschaft erfasste sie. Ihre Finger, die immer noch seine Hand hielten, krallten sich an ihm fest, als hätte sie Angst ihn in einem Traum zu verlieren.

Sie japste erschrocken auf, als er ihren Körper unerwartet auf den Rücken rollte. Im ersten Moment versteifte sie sich ein wenig, aber seine zärtlichen Küsse nahmen ihr die Scheu und sie entspannte sich wieder. Im ersten Moment begriff sie gar nicht, was er ihr da ins Ohr flüsterte. Die Worte tanzten durch ihr Bewusstsein, und ergaben erst nach einigen Augenblicken einen Sinn. Ihr erster Impuls war ihn zu fragen, ob er sich dessen überhaupt sicher war. Aber wenn er sich sicher war, war sie es dann auch? Wusste sie denn überhaupt was Liebe war?

Sie beschloss, den Versuch zu wagen. MG hatte sich in dieser Hinsicht schon einmal geirrt und lebte immer noch. Was konnte ihr im Ernstfall also Schlimmeres passieren?

Femia zögerte dennoch mit einer Antwort.  "Ich glaube ... ich liebe dich auch", hauchte sie und ihre Stimme zitterte leicht. Kurz öffnete sie die Augen und sah ihn an. Sein Gesicht war ihr so nahe, dass sie seinen Atem an ihrer Wange spüren konnte. Die grüne Iris huschte über sein Antlitz, als müsse sie sich jede einzelne Pore einprägen. Sanft glitten ihre Hände seinen Rücken hinauf bis zu seinem Haar und krallten sich darin fest. Mit einem Lächeln zog sie ihn zu sich hinab und küsste ihn noch einmal. Ihr ganzer Körper vibrierte unter der Berührung ihrer Lippen und sie presste sich der Länge nach an ihn.


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MGDiablo

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #88 am: Sa., 28. Mai 2005, 14:44 »

Einerseits überascht, andererseits erfreut schaute MG Femia auf ihre Antwort hin an. Sie liebte ihn also ebenfalls. Ihre Stimme war aber nicht das einzigste was leicht zitterte, sonder auch ihr ganzer Körper schien jeden Moment vor Aufregung explodieren zu wollen. MG erging es aber nicht anders. Ihr Atem hatte eine kühlende Wirkung auf seinen immer wärmer werdenen Körper. Er fragte sie erst gar nicht, ob sie das ernst meinte. Das konnte er an ihrem Blick und an dem darauffolgenden Kuss erkennen. Ohne Wiederstand zu leisten, ließ er sich zu ihr wieder herunterziehen und küsste sie ein weiteres Mal.

Ein weiteres Mal umspielte er vorsichtig und einfühlsam mit seiner Zunge die ihre. MG hatte seine Augen geschlossen und ließ sich während des Kusses nur noch von seiner Erregung mitreißen. Seine eine Hand war immernoch von Femia umklammert und er erwiederte den Griff. Er wollte sie nie wieder loslassen. Er wollte nicht schon wieder einen geliebten Menschen verlieren. Seine freie andere Hand fuhr Femias Körper herunter bis zur ihrer Taile. Er umschloss diese und presste sie fest an sich.

MG wollte mehr, doch er zögerte. War Femia denn schon soweit? Wollte sie es auch? Langsam löste er sich recht wiederwillig von ihren Lippen. Seine Haare waren zersaust und er musste recht lustig aussehen. Tief schaute er in ihre Augen und meinte tief in ihre Seele schauen zu können. Obwohl er die Antwort schon kannte, fragte er trotzdem.

Vertraust du mir? Vertaust du mir so sehr wie ein Vogelküken dem Wind, wenn es das erste Mal sein Nest verlässt, um zu fliegen. Du würdest es wahrscheinlich nicht bereuen und könntest jederzeit "Stop" sagen, wenn dir was nicht passt.

Sein Atem war schnell und kurz vor Aufregung und sein Herz rasste. Die Hand, die er um ihre Talie gelegt hatte, hatte er etwas gelockert und streichelte sie nun an dieser Stelle. Mit der anderen Hand fuhr er langsam Femias Arm hinunter.
« Letzte Änderung: Sa., 28. Mai 2005, 14:46 von MGDiablo »   Gespeichert  
Silvana

Re:Privaträume der Schmiede in Nuru
« Antwort #89 am: Sa., 28. Mai 2005, 18:34 »

Ob sie ihm vertraute? Natürlich tat sie das, aber worauf wollte er hinaus? Ihr Herz fing wild an zu pochen. Sie nickte und sah ihn aus ihren großen, grünen Augen an.

"Was ... was hast du vor?"

Ihr bronzefarbener Teint war bleicher als sonst. So erwachsen sie sich fühlte wenn sie vor anderen tanzte oder im Gasthaus den Männern begehrliche Blicke zuwarf, so kindlich hilflos fühlte sie sich nun. Sie wusste, dass es zwischen Mann und Frau mehr gab, als sich in den Armen zu liegen, aber sie hatte sich nie bemüht herauszufinden was.

Ihre Pflegemutter fiel ihr ein. Sie hatte nie viel über ihre nächtlichen Pflichten gesprochen, aber wenn sie es getan hatte dann nur voller Abscheu. Allein das Wort Pflicht hatte Femia stets abgeschreckt.

"Bevor du mich fragst, ob ich Angst habe dabei abzustürzen ... ja, die habe ich. Mehr als du ahnt. Sag mir ehrlich, bitte, wirst du mir ... ich meine ... wird es ... weh tun?"

Das Streicheln seiner Finger auf ihrer nackten Haut - dort, wo die Bluse über die Taille hochgerutscht war - jagte ihr einen angenehmen Schauer durch den Unterleib.
« Letzte Änderung: Sa., 28. Mai 2005, 18:35 von Silvana »   Gespeichert  
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