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   Autor  Thema: Eromirs privater Bereich in der Bognerei (Besuch ist jederzeit Willkommen) (Gelesen 178 mal)
Eromir Baumsänger

Eromirs privater Bereich in der Bognerei
« am: Mi., 28. Dez 2005, 17:45 »

Es war schon spät geworden, als der Waldelf wieder in Nuru angekommen war. Er war in Sha´Nurdra gewesen, um die Stadt des Lichts und der Elfen gesehen zu haben. Leider war nur seine Zeit dort sehr begrenzt gewesen, so da er nur Elis Grüße an Carthangiel überbringen konnte.

Durchgefroren war er und er verfluchte ein ums andere Mal, daß er sich noch keinen warmen Umhang leisten konnte. So hatte er während der ganzen Wanderung frieren müssen und war jetzt froh, sich an ein warmes Feuer setzen zu können.
Behutsam legte der Bogner den Bogen, eine Leihgabe der Elfin Taríel Eli, in den Bogenständer und legte seinen Köcher dazu.

Nun hatte er etwas Zeit, um sich am Feuer auf zu wärmen und den Tag zu verarbeiten. Er hatte großes Glück gehabt, daß er nur 10GM entbehren musste. Man sollte etwas gegen dieses Gesindel tun, um rechtschaffende Bürger besser vor Dieben schützen zu können. Zumindest wollten sie nicht sein Leben haben. Einen hätte er wohl mit dem Pfeil töten können, aber dann wären die anderen noch dagewesen. Und so schnell konnte er nicht einen zweiten Pfeil auflegen.
Doch nun war er wieder sicher in der Bognerei angekommen und konnte seinen alltäglichen Aufgaben nachgehen.

Außerdem wartete ja auch noch sein eigener Bogen, der vollendet werden musste.
Mitlerweile hatte er angefangen zu singen und begab sich in die Werkstatt, um ihn sich zu betrachen.Er war noch nicht ganz fertig, einige Feinheiten und Verzierungen fehlten noch, bevor er die Sehne anbringen konnte. Ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen, ja, er war wirklich schön geworden, doch seinen Test musste er erst noch bestehen. Er legte ihn wieder an die Seite und begab sich in seinen privaten Bereich, um sich von der Reise zu erholen.
« Letzte Änderung: Mi., 28. Dez 2005, 17:46 von Eromir Inrahil »   Gespeichert  
Taríel Eli

Re:Eromirs privater Bereich in der Bognerei
« Antwort #1 am: Fr., 30. Dez 2005, 20:12 »

Eli begleitete den letzten Sonnenstrahl des Tages mit den Augen... er kroch sehr langsam den Tisch entlang, strich über die Papiere, spielte mit der Feder... bevor er endgültig verschwand. Seufzend scglug die Elfe das Buch zu und streckte sich genüßlich. Mit leichten, tanzenden Schritten glitt sie zum Fenster und riss es auf, die kalte frostschwangere Luft reinlassend, die ihren Kopf sofort klärte und die eingeschlichene Müdigkeit wegblies.

Draußen war es herrlich hell und die Farben des Sonnenunterganges, fast schon zu kräftig für die Jahreszeit, und die blaue Kühle des Schnees triumphierten über die entschlafene Natur. Die Elfe richtete ihren Umhang und löste die Haare, als sie die Treppe herunter ging.

Cuinor war heute nicht da, Innelinn spielte noch draußen, wobei ihre Pelzmütze hektisch auf und ab sprang. Plötzlich hörte Eli Gesang. Eine recht schöne Stimme... Sie neigte den Kopf etwas zur Seite und lauschte still. War es der neue Angestellte? Lautlos glitt sie den Rest der Treppe herunter. Ja, das war Eromir, der gerade zu seinem Raum ging, aus dem Werkraum heraus. Als die Tür ins Schloss fiel, wartete die Elfe kurz, bevor sie zart anklopfte. Sie lächelte den Bognergesellen an.

Werter Eromir, das Los, das einen Elfen mit einer solch schönen Stimme einen Bogner und keinen Barden werden ließ, verdient den Tadel... Ich habe gar nicht gewusst, dass Ihr schon da seid. Wie war Eur´ Aufenthalt in der Stadt des Lichtes? Fürwahr, ich tauschte mit Euch nur zu gerne, wenn die Pflichten es denn ließen! Wir, die Hochelfen sind nicht dafür geeignet, Bücher zu führen, wir ziehen lieber mit einem Bogen und Schwert in die Schlacht...

Sie grinste.
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Eromir Baumsänger

Re:Eromirs privater Bereich in der Bognerei
« Antwort #2 am: Sa., 31. Dez 2005, 16:05 »

Die Tür fiel mit einem leisen klicken ins Schloß und Eromir löste geschickt die Haare, die lang herunter fielen. Im letzten Licht des Tages schimmerten die Haare silbern und durch den leichten Windzug, der, als sich die Tür öffnete, durch den Raum zog, wurden die Haare durch Eromirs Gesicht geweht.

Es hatte leise geklopft und die Tür wurde geöffnet. er war überrascht, daß zu dieser Zeit jemand noch in die Bognerei gekommen war. Er unterbrach sein Gesang und drehte sich zur Tür. In seinem Gesicht spiegelte sich Erstaunen und seine Augen begannen zu leuchten, als er erkannte, welche Person sein Zimmer betreten hatte. Es war die Hochelfin Eli. Natürlich, sie hatte bestimmt noch die lästigen Aufgaben der Bognerei erledigt.

Er wurde leicht verlegen, als er mit so viel Lob überschüttet wurde. Bislang war noch keinem aufgefallen, wie gut seine Stimme klang. Aber bisher hatten auch noch nicht viele Die Gelegenheit, seinem Gesang zuzuhören und in den Genuß der lieblichen Melodien zu gelangen.

Sie sah fröhlich und schön zugleich aus. Sie hatte ihre Haare geöffnet, die nun leicht flatternd um ihren Kopf wehten. Er hatte es schon vor seiner Reise in die Stadt der Lichtelfen bemerkt. Das Lächeln machte ihr Gesicht um ein vielfaches schöner.

Ja, das glaube ich.

Ein Lächeln umspielte seine Lippen. Er konnte sich gut vorstellen, daß sie gerne in Sha´Nurdra gewesen wäre. Die Stadt war voller Schönheit und Frieden.

Die Stadt ist wunderschön und mit nichts zu vergleichen. Sie läd zu langen Wanderungen und viel Gesang ein. Aber leider musste ich ja wieder nach Nuru zurück reisen. Es muß ein wunderbarer Traum sein, dort arbeiten zu dürfen.

Er stockte kurz.

Natürlich arbeite ich hier auch gerne.

Eromir verzog kurz den Mund. Er hoffte, nicht einen falschen Eindruck hinterlassen zu haben, aber es war schon ein großer Unterschied zwischen diesen beiden Orten, das war unverkennbar.
Er fing sich aber sehr schnell und warf mit einer schnellen Kopfbewegung seine Haare wieder nach hinten und band sie provisorisch wieder zusammen, damit sie nicht störten.

Ich bin nun mal ein besserer Bogner, wie ich es jemals als Barde sein könnte. Aber habt dank für die Komplimente. Ein schönes Lied läßt manche schlechte Erinnerungen wie von unsichtbarer Hand wegfegen, als ob sie nie existiert hätten.

Seine Augen glänzten fröhlich und er hatte eigentlich npoch nie über die Möglichkeit nachgedacht, mehr aus seiner Stimme machen zu wollen und zu können.
Er drehte sich zum Fenster und schaute in die untergehende Wintersonne. Ja, er sehnte sich auch nach Abenteuer und Durchstreifen der Wälder, die so lange seine Heimat gewesen waren. Auch als Waldelf war er nicht dazu geschaffen, in einer Stadt mit anderen Rassen zu arbeiten. Besonders der Gedanke an Orks ließ seine Nackenhaare abstehen und ein leichter kalter Schauer zog über seinen Rücken.

Ich würde auch viel darum geben, wieder durch Wälder ziehen zu können, um Unrecht zu vertreiben.

Er wollte es eigentlich nur gedacht haben, aber es war wohl doch lauter geworden, wie er beabsichtigt hatte. Er wischte jedoch den Gedanken ganz schnell wieder fort und drehte sich wieder lachend zu Eli um.
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Taríel Eli

Re:Eromirs privater Bereich in der Bognerei
« Antwort #3 am: So., 01. Jan 2006, 16:32 »

Der allanwesende Durchzug ließ die silbrige Haarkrone des Waldelfen schweben, das feinste Geflecht fing den rosigen Schein des Sonnenunterganges... die Elfe erwischte sich dabei, dass sie sich auch im Lichtspiel und dem Lächeln des Bogners verfing. Nun ja, alle Elfen hatten eine natürliche Schwäche für die Schönheit, in allen ihren Ausführungen, in dem, was Natur war... Inklusive alle ihre Geschöpfe.

Ihr Lächeln wurde etwas sanfter und verträumter, als Eromir über Sha´Nurdra sprach.

Diese Stadt hat ihre eigene Magie...ich muss sagen, als ich das erste Mal durch diese eigenwillige Schöpfung aus Harmonie und Licht streifte, war sie mir mehr als fremd. Lange hat es gedauert, bis ich Verständis für das Leben der Waldelfen fand. Aber mit der zeit musste ich feststellen, dass eure Bräuche und Ziele sich nicht signifikant von denen der Hochelfen unterscheiden.

Sie blickte den Waldelfen ernster an.

Trotz der Ähnlichkeit der Hochlefen mit dem Menschengeschlecht ist unsere Denkweise eher typisch elfenhaft...

Sie lachte auf und warf das Haar in den Nacken.

Chaotisch wie das Chaos des Côrs und zugleich harmonisch wie die Erste Melodie! Manchmal habe ich sogar Mitleid mit den Menschen, die mit uns zusammen arbeiten. Aber nur manchmal.

Auf die Worte des Elfen antwortete sie mit einem kurzen Nicken.

Ich kann Euch nur zu gut verstehen... Aber wer weiß, vielleicht ist es nicht so unmöglich, wie es scheint! Carthangiel ließ mich wissen, dass die Besitzerin der Bognerei in der Lichtstadt diese Pflicht nicht mehr lange tragen will. Und es wäre möglich, wenn wir unser Geschäft dorthin verlagern... Darüber wollte ich auch mit Euch reden, ob es nach Eurem Geschmack wäre...

Die Elfe lächelte, ihre Augen, so kühl beherrscht und distanziert, tauten etwas auf, das Grün und das Feuerrot tanzten um die Untiefe der Pupille.

Es freut mich, dass es der Fall zu sein scheint!Und was die Wälder angeht...

Sie zuckte fast unmerklich mit der Schulter.

Ich ziehe die Steppe und das treue Pferd und den herben würzigen Wind meiner Heimat im Osten vor... Jedem liegt wohl das näher am Herzen, was man als Kind erlebte. Aber das Unrecht zu bekämpfen und für das Gute einzustehen habe ich erst hier gelernt.

Die Elfe drehte ihren Siegelring des Ordens, die braunen Haare fielen über ihr Gesicht, die milchige Blässe betonend.

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Eromir Baumsänger

Re:Eromirs privater Bereich in der Bognerei
« Antwort #4 am: Mo., 02. Jan 2006, 17:38 »

Die Möglichkeit das Geschäft dorthin zu verlagern...

Er musste sich kurz fassen und über die Worte nachdenken. Hatte er gerade richtig gehört? Hatte er wirklich die Chance, einmal in der Stadt des Lichts zu arbeiten und gar zu wohnen?
Ein kurzes Zucken durchlief seinen Körper und sein Gesicht spiegelte Erstaunen und Freude wieder.

Aber natürlich ist es nach meinem Geschmack. Soll ich schon mal ...?

Der Waldelf lachte kurz auf. Aber natürlich konnten sie nicht sofort hier das Geschäft aufgeben. Das bedurfte einige Vorbereitungen, bevor es soweit war.

Verzeiht mir, daß ich so überschwenglich war.

Er drehte sich kurz um, damit Eli nicht seine Verlegenheit sehen konnte. Er ärgerte sich, daß er zu impulsiv war. Aber er war ja auch noch sehr jung für einen Elfen und noch nicht lange außerhalb seines Familienhains. Er musste sich noch an so vieles gewöhnen, was ihm sehr fremd war.

Natürlich unterschieden sich die verschiedenen Elfen untereinander. Natürlich konnte er von einer Hochelfin nicht verlangen, die Wälder wie ein Waldelf zu lieben und zu betrachten. Umgekehrt war er nicht wirklich in der weiten Steppe zu Hause. Aber beide waren Elfen und das verband.

Eli drehte ihren Siegelring fast so betonend, als ob sie wollte, das Eromir das mitbekam. Er konnte nicht erkannen, welches Symbol der Ring trug, da die Hochelfin mit dem Ring spielte.

Ein schöner Ring, den ihr da tragt. Das Symbol einer Gilde?

Er hatte sich, während er redete, wieder zu Eli umgedreht und sie mit einer Einladenen Geste dazu aufgefortet, doch weiter in seinen Raum zu kommen. Mit Unbehagen hatte er nämlich festgestellt, daß er seinen Gast noch immer hat im Eingang stehen lassen.
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