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   Autor  Thema: Winternacht (~: NoQ und Ethlinds Aussprache :~) (Gelesen 1703 mal)
Black Rose

Re:Picknick zu zweit
« Antwort #45 am: Di., 19. Okt 2004, 23:29 »

Liebevol betrachtete sie NoQ als er aufstand und ihr dann die Hand reichte. Sie legte sie ihre in seine, und umfasste seine Finger sanft.

"Nein, ich habe auch dies noch nicht gewagt." erwiderte sie auf seine Worte, und musste bei der unverholenen Abenteuerlust in seinen Augen schmunzeln. Langsam begann sie zu verstehen warum gerade er ihr Herz eingefangen hatte.

Lächelnd reichte sie ihm auch die zweite Hand, nachder er ebenfalls griff, und ihr dann aufhalf. Ethlind, wollte eigentlich ihr KLeid glatt streifen, als er sie mit einem sanften Ruck und leichtem Ziehen in seine Arme beförderte.  Mit einem warmen Lächeln schlang auch sie ihre Arme um seine Hüfte und sah mit einem verträumten lick zu ihm auf. Nur zu deutlich war sie scih wieder seiner Nähe bewusst und ihr Herz schlug heftg in ihrer Brust als er seinen Kopf zu ihr senkte und ihren Hals mit sanften Liebkosungen entlang wanderte. Ein leiser wohliger Seufzer entfuhr ihren Lippen.

Auch wenn Ethlind seine Worte nihct verstand, so erkannte sie wohl den warmen liebevollen Klang den sie hatten, der von der wunderbaren Melodie der Sprache der Elfen noch untermalt war. Sie schmiegte sich an ihn, und nahm jedes Wort in sich auf, formte es Stumm nach und lies es so in ihr nachklingen.

Sie spürte die angenehme wärme die von ihm ausging, roch den sanften Duft nach Wald und Holz, der sich mit dem milden Duft nach Blumen, der Umgebung mischte. Wie von alleine begannen ihre Hände sanft über seinen Rücken zu gleiten, wärend sie vorsichtig und sanft begann seinen Hals zu liebkosen, und sanft mit ihren Lippen über seine Haut wanderte. Seine gehauchten Küsse liesen ihre Liebkosungen zärtlicher und sicherer werden.

Als sie nach eienr Weile aufhörte, hatte sie keinerlie Zeitgefühl mehr, es erschien ihr, wie als währen sie eine halbe Ewigkeit so aneinander geschmiegt da gestanden, doch in wirklichkeit waren wohl nur Minuten vergangen. Sie sah sein Lächeln, die Liebe in ihm und war erfüllt von Glück. Liebevoll strich sie sein Haar zurück.

"Du bist ebenso einmalig, mein koíbito. Und du wirst immer mein ein und alles sein." sagte sie leise während sie die letzte Strähne seines Haares zurück strich.

Der kommende Kuss war anders als die bisher, und zu nächst war Ethlind etwas verwirrt, doch dann schloss sie die Augen und lies es einfach zu, lies sich von ihm leiten.

Ihr Herz schlug wie wild, als sie isch wieder von einander lösten, und mit einem vollkommen abwesenden Blcik sah sie zu NoQ auf, und sah in seine wundervollen Augen. Sie spürte seinen warmen Atem über ihre Wange streichen, sie spürte die Hitze die von ihm ausgehen und nun war das Verlangen wieder da.

Doch Ethlind kämpfte es zurück, lies die Flammen nicht in sich aufflackern, stadtdessen strich sie Kurz mit ihrer Nase über seine, und lies sich dann etwas zurück sinken und löste scih lächelnd aus seinen Armen.

Mit einem schelmischen Lächeln, machte sie ein paar Schritte rückwärts und funkelte ihn aus wachen Augen an. "Wer zuerst beim Haus ist. " meinte sie mit kindlicher Stimme und drehte sich mit eienr fließenden Bewegung um, sah aber über ihre Schulter zurück um nach NoQ zu sehen, ob er ihr nach kam.

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BloodStorm

Re:Picknick zu zweit
« Antwort #46 am: Do., 21. Okt 2004, 00:10 »

Zu erst verstand er nicht was sie mit dem letzten Satz meinte, doch dann begriff er es und grinste liebevoll und lief ihr hinterher. Sie hatte einen Vorsprung, den er nur schwer einholen konnte, doch kurz bevor sie beim Haus waren, packte er sie um die Taille und bremste sie für einen Augenblick. Er lachte und hielt sie sachte fest, so das er an sie vorbei kam und weiter lief. Er schaute sich noch kurz um, um zu sehen wie es ihr ging und als er vor dem Haus stand blieb er stehen. Stumm schaute er auf das alte Gemäuer und das freudige Grinsen verging zu einem bewundernden Lächeln. Es war nur ein kurzer Moment, da war auch schon Ethlind bei ihm und mit einem schelmischen Lächeln schaute er zu ihr.

"Es ist ein wunderschönes Haus."

Er musterte liebevoll ihre feinen Gesichtszüge und blickt dann wieder auf das Haus.

"Ein Jammer das man es so verkommen ließ. Ich bin mir aber sicher das man es wieder hinbekommen würde. Manche Teile der Holzrahmen sollte zu ersetzten sein und hier und da etwas ausbessern ... dann wäre es so schön wie zu alten Zeiten, vermute ich."

Vorsichtig fasste er nach ihrer Hand. Zärtlich umspielte er mit seinen Fingern die ihren und verschränkte sie mit den ihren. Er ging einen Schritt vor und schaute zu ihr zurück.

"Lass uns sehen ob die Tür sich öffnen lässt."

Mit einem leichten Zug unter strich er sein Worte und gemeinsam gingen sie näher an das Cottage heran. Der Elf ließ leichte Blicke durch die Fenster fallen und versuchte zu erkennen wie es dort aussah. Er konnte einige schöne aber verstaubte Möbel erkennen, die einfach aber doch sehr fein wirkende Holzarbeiten aufwiesen. Einige andere Gegenstände waren auch zu erkennen. Bücher, Geschirr, Kerzenständer und viele andere Dinge, welche man auch in jedem Haus finden konnte.
Langsam näherte er sich der Holztür, die ebenfalls schön gearbeitet war. Er, als Bogenbauer, hatte viel mit diesem Material und wusste diese Verarbeitung zuschätzen. Vorsichtig fuhr er mit der Handfläche über die Tür um deren Struktur wahrzunehmen. Dann griff er zu Klinke und drückte sie hinunter um die Pforte zu öffnen.
« Letzte Änderung: Do., 21. Okt 2004, 00:11 von BloodStorm »   Gespeichert  
Black Rose

Re:Picknick zu zweit
« Antwort #47 am: Do., 21. Okt 2004, 16:04 »

Ethlind machte einen leicht empörten Gesichtsausdruck als NoQ sie um die Taille faste und sie aufhielt, so dass er sich einen Vorsprung holen konnte. Sie versuchte noch ihm nach zu kommen und ihn zu fassen, doch das lange Kleid hinderte sie daran, weil sie keine wirklich großen Schritte machen konnte ohne sich dann nicht auf den Saum zu  treten. So verlangsamte sie dann ihre Schritte und konnte so seinen bewundernden Ausdruck erkennen, der sich bei ihrem Anblick gleich wieder in ein schelmisches Lächeln verwandelte.

Sie erwiderte dies mit einem schelmischen glitzern in den Augen, und einem sanften Lächeln, während sie eine Hand auf die alte Mauer legte. „Ja es ist ein wunderbares Haus. Und du glaubst wirklich, dass es wieder herzurichten wäre?“ Sie sah ihn hoffnungsvoll an. Sie verstand ja von solchen Sachen nicht wirklich etwas.

Mit einem lächeln lies sie ihre Finger sich mit den seinen verschränken und folgte ihm dann, wobei auch sie neugierig ihre Blicke durch die staubigen Fenster gleiten lies. Nur in Schemen erkannte sie die Gegenstände, doch was sie sah, schien alles sehr fein gearbeitet zu sein, und da lagen Bücher! Man kam ja so schwer an sie heran außerhalb des Klosters hatte Ethlind betrübt feststellen müssen, und hier lagen gleich mehrere.

Mit immer mehr wachsendem Interesse blickte sie durch die Fenster bis sie zu der Türe kamen und gespannt wartete sie ob die Türe denn nun offen war. Als NoQ jedoch sanft über das Holz strich musste sie lächeln. Ob er dort etwas anderes spürte als sie selber?

Als er die Schnalle hinunter drückte quietschte es schrecklich, aber mit ein wenig druck auf die von den Jahren verzogene, aufgequollene Tür, öffnete sie sich und schwenkte mit einem leisen quietschen nach Innen. NoQ und Ethlind schlug der Geruch nach Staub und Moder entgegen, nach feuchtem Stein und Pergament das in feuchter Umgebung gelagert worden war. Außerdem war es erstaunlich kühl, und Ethlind stellte etwas schmerzlich fest, dass sie ihr Tuch bei der Decke liegen gelassen hatte. So bückte sie sich durch die feinen Äste des Efeus hindurch, und trat NoQ hinter sich her ziehend in den Raum hinein.

Drinnen war alles mit einer dichten Staubschicht bedeckt und Ethlind, die mit ihrem Rock ein wenig aufgewirbelt hatte musste sogleich niesen. Sie wackelte kurz mit der Nase und versuchte so gegen das beißende Gefühl an zu kämpfen.

„Nun herinnen war eindeutig schon seit langem niemand mehr.“ meinte sie, und sah sich in dem Raum, indem sie Standen um. Es war ein länglicher Raum, der früher einmal das Wohnzimmer gewesen sein musste. Hier standen ein fein gearbeiteter niedriger Tisch und alte gepolsterte Sessel, durch deren Überzug sich allerdings schon die Motten gefressen hatten. An der gegenüberliegenden Wand war ein Regal, wobei Ethlind sogleich auffiel, wie auffällig viele Bücher hier herinnen standen. Das bestätigte die Geschichte mit der geliebten des Königs irgendwie.

Ethlind ließ NoQs Hände los und mit gerafften Röcken ging sie auf eines der Fenster zu. Kurz wischte sie darüber, und durch den Fleck den sie so von Staub befreit hatte viel Licht ins Zimmer. Am Nachmittag war es hier also hell, denn au die andere Seite gab es kein Fenster da das Haus an die Steilwand angrenzte, aber trotzdem dürfte es recht hell sein stellte Ethlind fest. groß genug waren die beiden Fenster die in diesen Raum führten alle mal, und auch sonst hatte das Haus eine gute Lage.

Sie sah sich nochmals um. Das Zimmer war eindeutig aufgeräumt worden, doch es erschien nicht so wie als hätte der Bewohner damit gerechnet nicht mehr wieder zu kommen. Immer noch waren Kerzen in den Kerzenhaltern, ein Tuch lag zusammengefaltet auf dem einen Sessel, und lauter solche Kleinigkeiten fielen Ethlind nun auf.

„Seltsam, die damalige Bewohnerin schien nicht damit gerechnet zu haben, dass sie nicht wieder kommen würde.“ teilte sie NoQ ihre Gedanken mit und sah etwas erstaunt zu ihm auf, und fuhr kurz nachdenklich über den kleinen Tisch, während sie sich nochmals umsah.

Mit einem liebevollen Lächeln ging sie wieder zu NoQ zurück und sah ihn fragend an, welche Türe sie weiter nehmen wollten. Da war eine robuste Holztüre gleich rechts von ihm, und eine fein gearbeitete Türe in die linke schmale Wand eingelassen.

„Nun wollen wir uns noch weiter wagen?“ fragte sie schelmisch, und lächelte den Elfen breit an.
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BloodStorm

Re:Picknick zu zweit
« Antwort #48 am: Di., 26. Okt 2004, 23:06 »

Das Haus sah nicht nur alt und verlassen aus, von innen musste auch Noq feststellen, dass es so roch und sich anfühlte, als er einen leichten Atemzug wagte um die alte Luft einzuziehen.

Er schaute sich weiter um und strich mit der Hand durch den Staub der auf einem Schrank ruhte. Er blickte kurz zu Ethlind als sie etwas sagte, doch war er zu sehr in Gedanken  versunken. Er hatte es zwar gehört und aufgenommen, doch war er nicht in der Lage dies weiter zu verarbeiten, da er zu sehr beschäftigt war seine eigenen Gedanken über dieses Haus zu machen.

Er nickte nur und ließ sie dann von der Hand. Sie wischte ein Loch in den Staub, der das Fenster belegte. Und ein warmer sanfter Sonnenstrahl brach durch das Glas in das Zimmer. In diesem Augenblick erblickte er den Sessel, der dort stand. Er ging auf ihn zu ließ seine Hand über die Poster gleiten und mit einem kurzen Entschluss ließ er sich in diesen hineinfallen und blickte mit einem Grinsen zu Ethlind, welche ihm ihre Gedanken mitteilte und mit einem nachdenklich prüfenden Blick schaute er um sich herum.

Es war wirklich sehr seltsam. Doch hätte er nicht von Ethlind erfahren, dass die Besitzerin noch lebte, hätte er wahrscheinlich gedacht, sie wäre umgekommen und deshalb nie zurück gekehrt. Aber dies war nicht so und etwas merkwürdiger Zweifel kam ihn ihm auf. Wurde sie vielleicht vertrieben aus diesem Haus? Er konnte sich noch mehrere Dinge vorstellen, doch da bemerkte er das sanfte Lächeln von Ethlind und er schaute sie warmherzig vom Sessel heraus an.

Er hörte ihre Wort und strich noch mal leicht über die Lehnen des Sessels. Noq blickte sich vom Sessel aus um nach den Türen und seine Augen blieben an der fein gearbeiteten Tür hängen. Er wandte sich wieder zu seiner Geliebten und grinste.

„Probieren wie mal diese dort.“

Er erhob sich von Sessel und ging auf die feine Tür zu. Kurz blickte er zu Ethlind und wartete auf sie, wobei er langsam die Klinke herunterdrückte.
« Letzte Änderung: Di., 26. Okt 2004, 23:07 von BloodStorm »   Gespeichert  
Black Rose

Re:Picknick zu zweit
« Antwort #49 am: Fr., 29. Okt 2004, 15:08 »

Ethlind kämpfte sch lachend durch die Staubwolke, die NoQ verursacht hatte als er sich in den alten Sessel fallen hatte lassen. Sie hustete ein wenig. „Das nächste mal mach so was draußen.“ meinte sie grinsend, und musste dann lachen als sie sah, dass er ganz voller Staub war.

Mit einem spöttischen lächelnd, kam sie zu ihm, als er die Türe öffnete. „Du wirst nachher baden gesteckt, so kann man dich ja nirgends mehr hin lassen, überall ganz voller Staub.“ Sie grinste schelmisch, und versuchte den Staub zumindest von seinen Schultern wieder herunter zu klopfen, was aber nicht ganz gelang.

Als sie durch die Türe traten, kamen sie in einen schmalen Raum, von dem eine Stiege nach oben unters Dach führte, und eine etwas kleinere Türe weiter in dieser Ebene. Ethlind ging zu der Stiege hin, die schon ein wenig marod wirkte. Vorsichtig wackelte sie am Geländer, das aber doch erstaunlich gut zu halten schien. Sie sah nach oben, und machte dann entschieden einen Schritt auf die erste Treppe. Diese knarrte zwar ein wenig, doch ansonsten schien sie ihr Gewicht tragen zu können, und so schritt sie weiter hinauf, bis sie im Raum unter dem Dach stand.

Oben war es nur mehr ein Zimmer, in das man direkt kam, aber es war wunderschön, durch das Dachfenster viel doch einiges an Licht, auch wenn man natürlich auch hier die Staubschicht wegdenken musste, und die Blätter die sich darum rankten machten das ganze sehr malerisch. Des weiteren Stand hier heroben eigentlich nur ein filigran gearbeitetes Doppelbett und eine Kommode, sowie ein weiterer Sessel, und bot so trotz der schrägen recht viel Platz.

Begeistert riss Ethlind das Fenster auf, um die Sonne herein zu lassen, und drehte sich ein paar mal im Kreis, wobei sie wieder einmal mit ihrem langen Kleid Staub aufwirbelte, so das sie sich hustend ans Fensterbrett lehnte, als NoQ ebenfalls herauf kam.

NoQ hatte vorher noch die andere Türe geöffnet und hatte dort hinein gesehen. Es war das Eckzimmer und hatte so als einziges Zimmer an zwei Seiten ein Fenster, wobei das eine in Richtung der Quelle ging. Dieses Zimmer war wohl nichts spezifisches gewesen, denn hier stand ein einzelnes Bett, aber auch ein Kinderbett, sowie mehrere leere Regale, und eine Kommode, ein Schreibpult. Dürfte wohl mehr Abstellkammer gewesen sein, dabei war es sicher ein schönes Zimmer. So hatte er sich dann ebenfalls der Stiege zu gewandt.

Ethlind lächelte NoQ strahlend an. „Ich fürchte jetzt muss ich dann auch baden gehen, meine haare sind sicher schon ganz grau anstatt schwarz.“ meinte sie lachend, und lehnte sich dann ein wenig zurück beim Fenster hinaus, und lies ihr Gesicht von der Sonne bescheinen, wodurch sie ihren Kopf in den Nacken legen musste.

„Eigentlich wirklcih schade das dieses Haus so verlassen ist. Es ist wunder schön.“ meinte sie nach einer weile, und richtete sich dann wieder auf um NoQ liebevoll an zu strahlen.
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BloodStorm

Re:Picknick zu zweit
« Antwort #50 am: So., 07. Nov 2004, 23:55 »

Er macht sich eigentlich nicht viel aus dem Staub auf seinen Kleidern. Kannte er doch schlimmeres, wenn er im Wald arbeitete. Doch ließ er die Prozedur still schweigend über sich ergehen. Er wollte ihr in diesem Fall ungern wiedersprechen. Da es doch eigentlich unwichtig war.

Noq schaute Ethlind kurz nach als sie nach oben verschwand. Einen Augenblick überlegte er ihr zu folgen, doch dann lächelte er nur ihr hinterher und widmete sich der Tür vor ihm. Vorsichtig öffnete er die Tür und blickte in das graue Zimmer vor ihm. Durch die staubigen Fenster fiel wenig Licht in das Zimmer. Er schaute es sich kurz an. Es war nicht mehr als eine Abstellkammer. Aber dafür hatte es auch auf der anderen Seite Fenster. Was dem Elf interessant vorkam. Er lächelte sanft, als er das Kinderbett sah, dann schloss er die Tür wieder und begab sich zur Stiege. Ein kurzer Blick nach oben, ein skeptisches mustern der Treppe, dann begab er sich auf dem Gerüst nach oben

Der Waldläufer schaute sich kurz um. Es sah sehr gemütlich aus und hatte einen sehr liebevollen Eindruck. Sein Blick schweifte über jedes Möbelstück. Seine Augen ruhten dann auf Ethlind. Wie schön sie im Licht aussah. Sie glich einem Lichtwesen – wunder schön und atemberaubend. Er hätte beinahe das Luft holen versäumt, da sprach sie ihn an. Er schmunzelte bei ihrer Bemerkung und trat zu ihr heran. Er konnte sie riechen und spürte die Wärme, welche von ihr kam. Den Atem, den sie sanft entließ. Er strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht, während er ihr zu hörte.

„Ja, es ist wunder schön hier. Es sollte wieder belebt werden.“

Er schaute in ihre blauen Augen und lächelte liebevoll, als er zärtlich mit der Hand über ihre Wange strich. Langsam näherte er sich ihr. Sein Lippen verlangten nach ihren. Er spürte wie sehnsüchtig er diesen Geschmack von ihren vermisste. Wie ein leichter Schauder der Erregung durch ihn fuhr, als er sie endlich berührte. Sich an sie schmiegten und zu schmelzen begannen. Er küsste sie voller Leidenschaft. Zärtlich nippte er an ihrer Zunge und umspielte sie sanft.
Nach einem Moment löste er sich von ihr und sein Augen versanken ihn ihren. Er liebte sie.

"Was wollen wir nun tun?"

fragte er mit einem leisen Flüstern.
« Letzte Änderung: So., 07. Nov 2004, 23:56 von BloodStorm »   Gespeichert  
Black Rose

Winternacht
« Antwort #51 am: Do., 27. Jan 2005, 22:09 »

das letzte wird so wie es ist offen gelassen *fg*

~~ ** ~~ ** ~~ ** ~~


Ethlind und NoQ hatten scih schon als sie nach nuru gekommen waren ausgemacht scih am Stadttor wieder zu treffen nachdem sie alle Besorgungen und Erledigungen gemacht hatten, und so hatte sich Ethlind von Rahel Perfel Erol udn Saskia relativ schnell wieder verabschiedet, nicht ohne jedoch Rahel versprochen zu ahben bald wieder einmal bei ihr vorbei zu sehen und Perfel versichert zu haben dass sie diesmal nicht wieder so lange auf sich warten lassen würde.

Etwas anderes war es jedoch mit Erol und Saskia. Erol entgegenete ihr sehr abwesend und es betrübte sie ein wenig, und Saskia hatte vorwurfsvoll udn frustriert ihre kleinen Händchen geballt. "Nie hast du für uns Zeit! Was hast du uns denn überhaupt aufgenommen bei dir! Ständig sind wir alleine, Ständig muss ich alleine in diesem großen Bett schlafen, immer gehst du gleich wieder wenn du kommst!!!" schrie sie Ethlind an und hatte sich ihrem Griff entwunden. Von den Treppen herab schrie sie ihr noch etwas nach was klang wie "Wenn du uns nicht mehr lieb hast, dann gieb uns doch wieder her!" was Ethlind einen schmerzlichen Stich bereitete. Und irgendwie hatte sie das Gefühl gleich zusammen zu brechen.

Mit schnellen Schritten hastete sie aus dem Haus, nahm sich aber noch schnell zwei Wiederbelebungstränke aus den Regalen, und übergab sich dann in den Straßengraben. Ihr Magen fühlte sich an, wie als würde man ihn auswringen, und sie selbst fühlte sich so leer. Was sollte sie denn machen! ... Sie konnte doch gar nicht anders als so nah wie möglich bei NoQ zu bleiben. Anders würde es ihr auch das Herz zerfressen.

Sie spürte wie Tränen der Verzweiflung, des keinen Auswegs mehr finden still über ihre Wange rannen, und eine Weile stand sie an die Mauer gelehnt da und versuchte scih wieder unter Kontrolle zu bekommen. Es dauerte lange bis sie ihre Tränen energisch aus den Augenwinkeln wischte und scih bereit fühlte sich wieder zu bewegen. Sie hatte ihre Kapuze vergessen auf zu setzten zuvor und nun hatte sich der Schnee in ihren Haaren verfangen, sie versuchte ihn ein wenig heraus zu beuteln, doch dann gab sie es auf, udn holte ihre Stute aus dem Stall. Sie hatte sie zuvor gut versorgt und fast tat es ihr shcon wieder leid, sie wieder aus ihrem warmen Platz heraus reißen zu müssen.

Immer noch schmerzte ihr Magen und immer noch hatte sie das Gefühl nichts richtig machen zu können, und gleichzeitig wollte sie weg von allem. Dem Schmerz entfliehen, den Anforderungen an sie, vor ihren Aufgaben. Vielelciht war es nun einfach zu viel. ... mit einem leichten Kopfschütteln schüttelte sie den Gedanken wieder ab, während sie sich auf den Rücken ihres Pferdes schwang,  und richtung Stadttor davon ritt.

~ * @ * ~


Am Stadttor hatte NoQ schon gewartet und wohl ein wenig länger als eigentlcih gedacht, denn sein Pferd tänzelte schon ein wenig unruhig. Ethlind konnte ihm nihct in die Augen sehen als sie zum ihm kam und senkte ihren Blick, damit er nicht die Tränen verschmierten Augen und ihr selbst für sie auffällig blasses Gesicht sehen konnte. Sie hätte doch ihre Kapuze noch aufsetzen sollen, aber nun war es zu spät.

Ohne ein Wort zu sagen, machten sie sich gemeinsam auf den Weg zu ihrem kleinen verborgenen Versteck in den Wäldern, was ihnen nun ja gehörte. Jeder von beiden ging seinen eigenen Gedanken nach zu gehen, aber es viel Ethlind nicht einmal auf, dass auch NoQ ganz wo anders zu sein schien, sie war zu sehr damit beschäftigt sich selbst Vorwürfe zu machen.

An jedem anderen Tag hätte sie den Ritt durch en verschneiten Wald genossen, hätte sich frei gefühlt während der Wind durch ihr langes Haar strich in dem sich nun kleine Eiskristalle bildeten, .... aber nicht heute. Heute fühlte sie sch einfach nur elend, und ihre stechenden Schmerzen in der Magengegend machten dies nicht unbedingt besser.

~ * @ * ~


Da sie den Weg diesmal geritten waren, kamen sie relativ bald zu dem kleinen Cottage, welches fast gänzlich im Schnee untergehen zu schien. Die Sonne war gerade dabei unter zu gehen, und schien noch mit ihren letztern schwachen Strahlen auf das obeste Fenster, welches ins Schlafzimmer führte.

Alles sah vollkommen friedlich aus, und es lag in so wunderbarer Stille, dass bei dem Anblick Ethlind doch ein wenig wieder zu scih selber fand und ein Lächeln auf ihrem kantigen Gesicht erschien, dessen Wangen und Nase nun von dem Ritt ganz rot und aufgezogen waren.

Langsam lies sie Fêza weiter gehen und lies sich dann kurz vor dem Eingang zum Stall aus dem Sattel gleiten.

"Wann warst du das letzte Mal hier? Ist schon länger her, nicht wahr? Nun dann wirst du überrascht sein, denn cih habe des öfteren von Drachenauge aus den Weg hier her gefunden wenn cih mich einsam fühlte." sie lächelte sanft, und wartete bis auch er von seinem Pferd herunter geglitten war, und nahm dann acuh sein Pferd bei den Zügeln.

Sie führte sie in den behelfsmäßigen Stall und kümmerte sich dann gemeinsam mit NoQ um sie, gab ihnen futter und etwas zu trinken, trocknete sie ab und achtete darauf dass ihnen ncihts fehlte, dann zündete sie einen Kerzenleuchter an, und trat durch den Stall hinter der Stiege ins Haus.

Selbst in dem matten Licht viel auf, dass hier aufgeräumt worden war und der Staub beseitigt, und die Stiege sah nun wieder halbwegs vertrauenserweckend aus. Sie lächelte NoQ entgegen. Sie war sehr oft hier gewesen und hatte in den Gemäuern versucht wieder diesen trost zu spüren, der ihr auch als sie zum ersten mal hier gewesen war entgegen geschlagen hatte. Immer noch waren die Mauern warm udn freundlcih wenn sie kam, das hatte sie meistens beruhigt. Heute jedoch fühlte sie scih dem so fern.

Mit einem leicht nachdenklcihen Blick sah sie zu NoQ, und trat dann in das große Zimmer, und begann damit die zahlreichen Kerzen an zu zünden. Auch hier war alles geputzt worden, die Sesseln waren nichtmehr voller Staub und teilweise waren die Überzüge wieder reperiert worden, der Tisch war neu abgeschliffen, die Bücher waren geordnet, neue dazu gekommen, eines lag auf dem kleienn Beistelltisch neben dem Sessel vor dem Kamin. Es gab ein paar Krätern in den Fenstern, die Ethlind da hin gestelt hatte um sie über den winter zu bringen.

"Hm, es gehört noch viel gemacht, aber man kann hier schon ein wenig bleiben." meinte sie lächelnd, und klopfte den Schnee aus ihrem KLeid und vom Umhang. "Lass uns zunächst einmal Feuer machen." meinte sie und überlies NoQ das Kaminfeuer im großen Zimmer, während sie weiter in die Küche ging und dort den großen Herd anfachte, der auch das Schlafzimmer mit heizte.

Ein wenig Später kam sie mit Tee und Gebäck wieder ins zimmer zurück und stellte dies auf dem Tisch ab, und stellte sich dann zum Kamin, um sich ein wenig auf zu wärmen. immer ncoh waren die kleinen Kristalle in ihren Haaren udn ihre Hände fühlten sich ganz klamm an.

Ethlind + 2 WBT
« Letzte Änderung: Sa., 29. Jan 2005, 23:33 von Ethlind »   Gespeichert  
BloodStorm

Re:Winternacht
« Antwort #52 am: Fr., 28. Jan 2005, 15:22 »

Noq stand schon eine ganze Weile am Stadttor. Er wusste nicht wie lange und es schien ihm auch irgendwie nicht wichtig zu sein. Der Schnee fiel in feinen Flöckchen auf ihn hinab und legte sich auf sein Haar. sha'oja wurde schon recht nervös und tänzelte auf der Stelle. Sie schnaubte und der kondensierte Atem schoss hervor. Der Elf achtete nicht drauf. Er achtet auf nichts. Zu sehr war er in seinen Gedanken gefangen und versuchte sie zu ordnen um eine Lösung zu finden. Er hatte gerade im Forsthaus gekündigt und dachte gerade noch über die Richtigkeit nach. War es doch der Beruf, den er gelernt hatte. Er hatte nie gelernt wie man eine Akademie führte und erst recht nicht wie man eine Stadt verwaltete. Selbstzweifel. Er musste sie besiegen, doch nun stand ihm das schwerste noch bevor. Er musste Ethlind sagen das er Nuru verlassen würde und ab sofort in Drachenauge leben wird. Seine Gedanken wandten sich verzweifelt nach einem Lichtblick und so bemerkte er erst spät, wie sich eine Reiter sich ihm näherte.

Schnell erkannte er das es Ethlind war und lächelte ihr mager zu, denn ihr ging es wohl auch nicht sehr besonders. Er konnte sie aber nicht aufmuntern mit den Nachrichten die er hatte und so schwieg er lieber. Er schenkte ihr einen sanften Kuss auf die kalte Wange. Er liebte sie. Daran konnte nichts und niemand was ändern. Doch im Moment war es schwer für ihn seine Liebe ihr zu beweisen, wenn er sich von ihr entfernt. Sie würde nicht ihre Apotheke aufgeben und mit ihm kommen, noch konnte er einfach die Aufgaben in der Akademie vergessen, in die er hineingeschlittert war. Wollte er doch zunächst nur seine Gilde vertreten. Es wurde dadurch nur noch ein hin und hergereist. Seine Zeit für seinen Liebste war weniger geworden mit jedem Tag udn nun hatte er sich für den finalen Strich entschieden. Sein neuer Wohnort würde Drachenauge sein. Das Forsthaus war schon so gut am laufen, da braucht er nicht viel helfen.

Er blickte zu Ethlind, sie waren schon seit längerem aufgebrochen und sie schien auch an etwas zu nagen. Er schaute wieder auf den Weg. Heute wird er ihr es beichten. Eigentlich wollte er es im Garten der Stille, doch er konnte es nicht mehr lange mit sich tragen. Auch wenn es nicht der richtige Augenblick sein möge. Es musste sein, sonst würde es kein ende nehmen, bis sie es selbst erfährt.
Sie näherten sich dem Cottage und Noq schaute es trostlos an. Es war für sie beide gedacht um der Stadt zu entfliehen. Er schaute es etwas genauer an und musste bemerken, das schon einige Dinge getan waren. Wie oft hatte er sie vernachlässigt, dass sie ohne seines Wissens hier gearbeitet hat. Es war schon wie mit Galantha, welche er diesmal beim Forsthaus gelassen hatte. Vielleicht war er doch besser geeignet alleine zu Leben, wie er es vor Ethlind bevorzugt hatte. Aber da sprach wohl der Verstand und nicht sein Herz, denn das schrie nach ihr zu allen Zeiten.

Auf ihre Frage konnte er nicht antworten. Zu sehr klang es für ihn anklagend und irgendwie vorwurfsvoll. Er nickte nur zögerlich und stieg dann vom Pferd.
Sie führte sein Pferd mit Ethlind in den Stall und versorgte sie kurz. War es doch ein merkwürdiges Gefühl, da sie kein Wort zu einander Sprachen, bis auf Formalitäten. Er schaute sich um und betrachtete die Stiege und auch andere Sachen, die beim letzten mal anderes waren. Er konnte sich kein Lächeln dabei abgewinnen, auch wenn es wunderbar war.

Zusammen betraten sie das Haus und der Elf trat in einen Raum, der so verändert aussah, das er nur schwer glauben konnte hier mal gewesen zu sein. Er ging mit musternden Blick umher und schaute zum Schluss mit trüben Blick auf Ethlind, welche es ohne ihn gemacht hatte. Er hasste sich dafür. Er hörte ihre Worte und es bedrückte ihn.

"Es tut mir leid, das ich keine Zeit für dich gefunden habe."

Es kam trocken und mit tiefen Schuldgefühl hervor und hätte ihm beinah die Luft genommen. Er wandte sich zögerlich zum Kamin und begann Holz und Zunder vorzubereiten. Rasch brannte in kurzer Zeit ein Feuer. Als er sich gerade sicher war das es genug Nahrung hatte und aufstand, kam auch schon Ethlind hinein mit Gebäck und Tee. Er lächelte sanft und sie stellte sich zu ihm. Er konnte ihr nichts sagen. Sein Mund war vertrocknet wie die Wüste. Doch langsam umschlang er ihre Taille mit seinen Armen und zog sie sanft zu sich. Es war wohl falsch, doch er hatte irgendwie das Verlangen gehabt ihre nähe zu spüren. Er atmete tief ein und wieder aus.

"Ich werde in Drachenauge Statthalter werden und dort meinen Wohnsitz haben."

Er war auf alles gefasst und es war wohl besser es klar herauszusagen als es unnötig zu verschönern.
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Black Rose

Re:Winternacht
« Antwort #53 am: Fr., 28. Jan 2005, 19:14 »

Ethlind sah ihn überrascht und gleichzeitig geschockt an. Während ihr Magen eine weitere 180° wende machte schienen auf einmal alle anderen gefühle aus ihr hinaus geblasen worden zu sein. Hatte sie vorher die Berührungen als angenehm empfunden und seine wärme der des Kamins vorgezogen, so schien sich nun eher Kälte aus zu breiten. Mit einem einem leisen Schmerzenslaut, löste se scih von NoQ und lies sich in den Sessel beim Kamin sinken, ihren Blick den seinen fixierend.

Das war es also gewesen was ihn die ganze Zeit betrübt hatte. Ethlind verstand die Welt nichtmehr, zuerst der Akademie Posten und nun Statthalter? ganz nach Drachenauge ziehen?! Endgültig weg von ihrem Leben?! Das das ... Sie senkte ihren Blick, und starrte auf ihre kalten Hände, die sie in ihrem Schoß wrang und knetete, ohne es wirklich bewusst zu machen.

Ihre Gedanken überschlugen sich, die Selbstzweifel, die Auwegslosigkeit die sie im Moment irgendwie spürte, all das was sie schon zuvor gefühlt hatte und wovor sie gehofft hatte hier her fliehen zu können, strömten nun wieder auf sie ein. NoQ rückte nun immer mehr in die Ferne, die Kinder fühlten sich vernachlässigt, sie kam mit ihrer Arbeit nurmehr sehr am Rande zurecht, ihre Freundin hatte sie schon monate nciht mehr wirklich gesprochen ...

Nur mit Mühe konnte Ethlind sich davon abbringen dem Schmerz nach zu geben und sich zu erbrechen, irgendwie kam gerade alles auf einmal zusammen. Wieder stiegen Tränen in ihr hoch, und diesmal konnte sie sie nicht anders als sich leise schluchzend ein zu rollen. Nein das war es wirklcih nciht gewesen was sie hören hatte wollen.
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BloodStorm

Re:Winternacht
« Antwort #54 am: So., 30. Jan 2005, 17:12 »

Als sich Ethlind von ihm löste, wusste Noq nicht so recht was er dagegen tun könnte. So ließ er sie einfach los. Er stand erst eine Weile regungslos da und schaute ins Kaminfeuer. Er spürte ihre Blicke, welche seine Haut erschaudern ließ, da er wusste was für Blicke es waren.
Er fürchtete solche Blicke von ihr. Sie waren schmerzvoll. Mehr als jede klaffende Wunde. Er liebte sie und er hatte ihr versprochen nie ein Leid anzutun. Nun hat er es doch und vielleicht schlimmer als er es je hätte tun können.

Er drehte sich zu ihr um und schaute besorgt auf das Elend was vor ihm im Sessel saß. Ihre Gestalt schien zerbrochen im Schimmer der züngelnden Flammen. Er wollte sie berühren, doch hatte er Angst sie würde ihn abweisen. Er war für den Augenblick hilflos. Hätte er es ihr doch lieber verschwiegen. Aber es ging eben nicht anderes.

Er hörte ihr schluchzen und langsam trat er an sie heran. Er wollte es nicht so enden lassen. Er wollte sie nicht verlieren. Vielleicht gab es einen Weg. Es musste einen geben.
Er kniete sich zu ihr herunter und schaute sie eine Weile nur an. Er suchte nach Worten. Worte, die alles wieder gut machen könnten.

"Ich weis das es keine schöne Nachricht war und ich habe schon seit Drachenauge überlegt, wie ich es dir sagen sollte. Ich wollte dich nicht verletzten, doch es war wohl nicht zu vermeiden. Entschuldige mich. Ich weis das wir uns schon wegen der Akademie so selten sehen aber ich glaube, wenn ich nicht immer wegen der Arbeit hin und her reiten muss von Nuru nach Drachenauge, so wird es mir viel leichter fallen wegen dir nach Nuru zu reiten. Du hast mich selbst gesehen, wie es mir erging, wenn ich im Forsthaus gearbeitet habe und dann wegen der Akademie nach Drachenauge reisen musste. So ist es jetzt viel einfacher freie Zeit für dich zu finden."

Er schaute kurz hinab auf dem Boden. Es schien hoffnungslos und er suchte verzweifelt nach einer Antwort.

"Ich liebe dich Ethlind und was auch immer geschehen möge, werde ich versuchen immer zu dir zu kommen. Mein Herz verlangt es so. Es schreit nach dir mit aller Kraft zu jeder Zeit. Es verlangt nach seiner Linderung, die nur du ihm geben kannst. Ich wünschte so sehr du könntest meinen Zwiespalt verstehen. In meine Zerrissenheit sehen. Ich will dich zu nichts Zwingen. Ich sage dir nur ich werde dich ewig lieben auch wenn ich getrennt von dir bin. Die Sehnsucht wird mich immer zu dir führen. Aber nun, ich lass es dir über, wie du es entscheidest. Ich lege mein Herz in deine Hand. Ich will nicht das du Schmerzen wegen mir ertragen musst."

Noq schaute zu ihr auf und nahm vorsichtig ihre kalten Hände in seine warmen. Er hielt sie sachte und seine Augen versuchten ihre zu ergründen.
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Black Rose

Re:Winternacht
« Antwort #55 am: So., 30. Jan 2005, 18:24 »

Ethlind sah ihn aus Tränenverschmierten Augen an, und ihr Blick war getrübt von dem salzigen Nass, dass einfach nicht aufhören wollte über ihre knochigen blassen Wangen in feinen Rinnsalen zu fließen. Ihre Hände in seinen waren ganz kalt und er konnte das leise zittern was ihren ganzen Körper erfüllte süren.

Ethlidn hätte gerne ihre Tränen weg gewischt, aber sie wollte ihm nicht wieder ihre Hände entwinden, zu sehr brauchte sie diese Berührung im Moment, zu sehr brauchte sie diese sanfte Wärme die von ihm ausging, die ihr immer Zuflucht gewesen war.

Sie lies sich seien Worte wieder und wieder durch den Kopf gehen, udn versuchte etwas zu finden was sie erwidern konnte. Es war nciht nur wegen ihm ... es war irgednwie nur alles auf einmal. Hilflos sah sie ihn durch den Tränenschleier an, und schluckte schwer.

"NoQ ... bitte glaub nicht ich würde dich nicht lieben. Ich lebe dich wahrscheinlich mehr als je zuvor." sagte sie mit brüchiger Stimme, teilweise erstickt in kleinen unterdrückten Schluchzern. "Es ... Es ist nur so ... im Moment kommt irgendwie alles zusammen." sie stockte ein wenig, und sah ihn an. "Das du jetzt auch noch immer weiter in die Ferne rückst und mir immer emhr entfliehst ... ich das gefühl habe dich nciht mehr halten zu können ... ich hatte gerade eben das gefühl, du wärst nun endgültig aus meiner reichweite geflogen." meinte sie und wieder rannen neue Tränen über ihre Wange.

"Bitte missverstehe mich nicht ... ich will das du ... wenn du glaubst du kannst in Drachenauge glücklich werden, dann will ich dich sicher nicht aufhalten ... werde verscuhen dich so weit es geht zu unterstützen." meinte sie zaghaft, und rang nach Worten, die einfach nicht kommen wollten, die nicht den Sinn ergeben wollten den sie ihnen zudachte. Es klang alles in ihren eigenen Ohren schon so seltsam verschroben. Ob er sie wohl trotzdem verstand was sie meinte?
« Letzte Änderung: So., 30. Jan 2005, 23:19 von Ethlind »   Gespeichert  
BloodStorm

Re:Winternacht
« Antwort #56 am: Do., 03. Feb 2005, 08:52 »

Der Elf machte ein nachdenkliches Gesicht und schaute wieder zu Boden. Er sammelte seine wirren Gedanken, die ihn jetzt hin und her rissen. War es den wirklich die richtige Entscheidung? Er wusste nichts mehr, nur das er sie nicht verlieren wollte. Er blickte wieder zu ihr hinauf und lächelte sanft. Das Lächeln war erfüllt mit seiner Liebe zu ihr, doch seine Augen waren noch betrübt.

"Deine Apotheke liegt dir sehr am Herzen, wie auch all die dort drin Leben. Ich weis es, denn ich konnte sehen wie du dort aufblühst. Also wird es wohl keinen einfachen Weg geben dich nach Drachenauge zu führen, damit du wieder näher bei mir bist. Ich möchte nicht das du deswegen Quälst. Ich werde versuchen so oft wie möglich bei dir zu sein. Da werde uns auch keine Entfernungen im Weg sein. Fêza und sha'oja sind schnelle Pferde und im nu sind wir wieder zusammen. Ich werde dich nie verlassen Ethlind, das musst du verstehen. Zumal ..."

Langsam strich er ihr über die Brust und glitt mit seinen Fingern sanft über den Anhänger.

"... du noch etwas von mir hast, was dich an mich erinnern soll und wie du weist wollte ich den im Gegenzug für dein Kreuz eins Tages wiederhaben. Doch dieser Tag liegt so weit in der Ferne, dass er unerreichbar scheint und solange werde ich zu dir zurückkehren, meine sha'mar."

Vorsichtig ob er mit den Fingern ihr Kinn zu ihm hoch und er lächelte sie liebevoll an.

"Ich danke dir für deine Unterstützung. Sie gibt mir Kraft und ich bewundere deine Stärke. Ich habe diese Nachricht lange mit mir herum getragen und wusste nicht wie ich es dir sagen sollte. Ich wollte dich nicht zum Weinen bringen. Ich wusste nicht dass du schon so viel Last mit dir trägst und ich würde dir gerne Helfen diese dir etwas zu erleichtern. Es sind andere Zeiten eingetreten, mit denen ich nicht gerechnet habe und ich hoffte du wärst mein Pfeiler im Sturm der mich hält."

Noq strich ihr zärtlich über die Wangen und wischte sanft die Tränen weg.

"Ich werde dich immer halten, auch wenn du dich loslässt."
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Black Rose

Re:Winternacht
« Antwort #57 am: Do., 03. Feb 2005, 23:51 »

Seine Worte gaben Ethlind wieder ein wenig mehr Ruhe zurück, und das Zittern hörte ein wenig auf , und der Strom der Tränen versiegte allmählich, während Ethlind in NoQs Augen sah. Wie hatte sie bloß denken können ihm nicht alles erzählen zu können. Wiedermal war die so dumm gewesen.

Sie lies sich auf den Boden sinken, so das sie vor ihm kniete, und sie nahm seine Hand zwischen ihre langen knochigen Finger, und strich sanft eine feine Ader entlang. Ihr Blick blieb auf seine Hände gesenkt als sie begann etwas zögerlich zu reden. Es war nicht gerade ihre Stärke ihre Sorgen, Gefühle und Gedanken vor jemanden offen zu legen. Eigentlcih vermied sie dies sonst immer, aber bei NoQ konnte sie und durfte sie dies nicht.

"Wie hättest du auch davon wissen sollen, habe ich in meiner Sorge anderen zur Last zu fallen nicht einmal dir etwas davon erzählt, weil ich dachte ich würde damit alleine zurecht kommen. Über meinen eigenen Stolz habe ich vergessen dass es jemanden gibt an meiner Seite, der mir auch in schlimmen Zeiten Schutz gibt." Ein Lächeln umspielte nun ihre Lippen, und ein wenig nachdenklich strich sie eine ihrer langen Strähnen zurück und sah zum Fenster.

"Weißt du gerade heute als ich in der Apotheke waren, war Rahel zu Besuch, Rahel kennst du ja jetzt? Ich habe sie schein sehr lange nichtmehr besucht, und dann hat mir auch Sakia vorgeworfen, dass ich sie nicht mehr lieb hätte und vernachlässige, weil ich so selten in der Apotheke bin und ... und Erol hat mich heute auch ganz seltsam begrüßt, wie als wäre ich eine Fremde." Ethlidn sank mit jedem Wort immer mehr in sich zusammen, und wieder kamen Tränen in ihr hoch. "Ich liebe doch die beiden, aber ohne dich scheint mir ein Leben fast unmöglich geworden zu sein." Sie sah zu ihm auf. "Ich liebe dich und um nichts in der Welt will cih dich verlieren, aber diese Apotheke und die Kinder die ich einst adoptierte, sie bedeuten mir ebenfalls sehr viel. Deswegen hat mcih heute der Vorwurf meines kleinen Engels schwer getroffen, und dann sagst du mir auch noch dass du endgültig das Glück in einer anderen Stadt suchst." Sie schluckte schwer und sah zu Boden. "Außerdem geht es mir mit meinem Magen nicht gut, er macht mir noch mehr Probleme als sonst, ständig sit mir schlecht, und ich kann kaum etwas Essen." meinte sie etwas leiser. Das war ihr noch schwerer gefallen als ihm von den Kindern zu erzählen. Sich einzugestehen, das nicht alles mit ihr in Butter war, und es auch noch zu sagen war für sie eine Überwindung gewesen.

Mit einem schüchternen Lächeln sah sie zu NoQ auf. "Vielleciht kannst du nun ein wenig besser verstehen was in mir vorgeht." meinte sie leise und hoffnungsvoll lies sie ihren Blick über seine Augen gleiten.
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BloodStorm

Re:Winternacht
« Antwort #58 am: Mo., 07. Feb 2005, 22:32 »

Noq wusste nicht ob er ihr etwas sagen sollte oder nicht. Es waren Dinge, die weder Ratschlag noch Meinung brauchten. Es half wohl einfach sich die Last von der Seele zu reden um sich besser zu fühlen.

Sanft strich er ihr über die Wange, so wie er es immer tat und schaute sie mit liebe vollen Blick an.

"Ich versteh dich. Fühle ich doch auch manchmal wie du, aber es wird alles wieder gut, meine sha'mar. Glaub mir."

Vorsichtig umschlang er sie mit seinen Armen und drückte sie sanft an sich. Zärtlich streichelte er ihren Rücken. Er atmete ihren Duft ein und glaubte ihre Besorgnis zu spürten. Es war wohl nicht leicht für sie. War sie doch noch sehr jung für das was sie geschafft hatte. Doch er lächelte leicht. Sie kann stark sein, wenn sie nur will.

"Ich liebe dich."
« Letzte Änderung: Mo., 07. Feb 2005, 22:47 von BloodStorm »   Gespeichert  
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