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   Autor  Thema: Zzekhar - Der Verrat (Herzliche Einladung an alle zum Mitschreiben ;)) (Gelesen 1409 mal)
Dorin Eisenfinger

Re:Zzekhar - Der Verrat
« Antwort #15 am: Di., 25. Okt 2005, 17:18 »

Was war das da für ein Schatten? Die leidlich gute Sicht im Dunkeln ließ den Zwergen etwas wahrnehmen - etwas sprang auf ihn zu. Mit der Routine von Jahrzehnten riß Dorin die Handaxt aus dem Gürtel. Das war natürlich nur eine winzige Waffe im Vergleich zu einer guten Streitaxt, aber wer konnte denn wissen, dass man diese brauchen würde, wenn man mitten in der Nacht in die Waffenmeistergilde gerufen wurde?

Der Schatten nahm Gestalt an. War das der Soldat, der das Kind gebracht hatte? Doch dieses Etwas schien nur noch weit entfernt an ein menschliches Wesen zu erinnern. Das konnte ja heiter werden. Doch wie aus dem Nichts standen dem Zwergen plötzlich zwei Gefährten zur Seite. Wussten die Götter, wo die so plötzlich herkamen, auf jeden Fall stiegen seine Chancen, heil aus diesem Schlamassel herauszukommen.

Doch statt des erwarteten Schlagabtausches, gab es Palaver. Was hatte das zu bedeuten? Was hatte dieser eine Langbeiner mit diesem Wesen zu schaffen? Dorin war ein wenig ratlos. Er war wenig geübt im Umgang mit Draußenweltlern.

Doch plötzlich ging alles sehr schnell. Die Ereignisse überschlugen sich regelrecht. Während die beiden Soldaten, denn das schienen sie zu sein, auf das Wesen eindrangen, erschien von einem Brüllen begleitet ein Dämon. Und zwar in ihrem Rücken! Mit einem Fluchen wand sich der Minenarbeiter um und ging sofort zum Angriff über. Mit all dem Mut, der ihm durch seine Rasse eigen war, warf er sich der zweiten Bedrohung entgegen. Nur spärlich bewaffnet und noch spärlicher gerüstet war es ein mehr als zweifelhafter Versuch.

Dorin Angriff Dämon2 würfelte mit 1D6+53 eine 59 {6 + 53} (leider ist mein NPC nicht Mitglied der Waffenmeistergilde  )
Dorin Abwehr Dämon2 würfelte mit 1D6+1 eine 7 {6 + 1} ausgewichen
« Letzte Änderung: Di., 25. Okt 2005, 17:19 von Drax Hammerhall »   Gespeichert  alea jacta est  
Maurice d\'If

Re:Zzekhar - Der Verrat
« Antwort #16 am: Di., 25. Okt 2005, 21:15 »

Maurice sah Merdarion an, der auf ihn losstürmte. Scheinbar völlig ohne Mühe wich er dem wütenden Angriff des Soldaten aus. Dann lachte er - leise zunächst, doch dann laut und gefährlich. "Du glaubst doch nicht wirklich, Du könntest der dunklen Macht widerstehen. Ich habe es in Deinen Augen gesehen, ich rieche es in Deinem Blut, ich höre es aus Deinem Herzschlag. Du gehörst zu uns. Leugne es nicht. Du quälst Dich nur selbst. Gib nach, spür die Wollust, Dich aufzugeben..."

In diesem Augenblick traf Menirs Hammerschlag die Kreatur der Nacht wohl recht unvermittelt, jedenfalls kam Maurice nicht mehr dazu, richtig auszuweichen. Der Schlag erwischte ihn voll in die Seite, und das Knacken mehrerer Rippen war deutlich zu vernehmen. Maurice keuchte auf, Blut floss aus einem seiner Mundwinkel, und er taumelte zurück. Doch noch ehe einer der Gefährten nachsetzen konnte, richtete der Widergänger sich wieder auf. Das Blut hörte auf zu fließen, und auch die Bewegungen waren geschmeidig wie zuvor. Nichts deutete auf die gebrochenen Rippen hin. Sein Gesicht war jetzt aber wutverzerrt, und mit gebleckten Reißzähnen stürzte er auf Menir. "Das wirst Du mir büßen!", schrie er mit einem Knurren tief in der Kehle. "Das ist Dein Tod, Steinerner - niemand kann mich jetzt noch besiegen." Damit war der Vampir über Menir uns schlug - trotz der Größe des Steinelementars - seine Zähne in dessen Hals.

Dorin, für den Moment unbeachtet, war der einzige, der die Gefahr bemerkte, die sich in ihren Rücken näherte. Da ihm das Benehmen des Wesens, das einmal Maurice d'If gewesen war, wohl etwas merkwürdig erschien, beschloss er, sich des Dämons anzunehmen, der da brüllend und spuckend angetrampelt kam. Die Handaxt des Zwergen blitzte im trüben Licht auf und erwischte den Dämonen im vollen Lauf. Der machte gar keinen Versuch, sich zu wehren. Er machte vielmehr einen leicht verwirrten Eindruck, bis ihn die Axt traf. Die Klinge drang tief ein, und schwarzes, heißes und zum Himmel nach Schwefel stinkendes Blut spritzte dem Zwergen entgegen. Der Dämon aber rannte einfach weiter - hätte Dorin über den Haufen gerannt, wäre der nicht im letzten Moment zur Seite gesprungen. Erst ein paar Meter weiter schien der Dämon seine Wunde zu bemerken. Mit einem weiteren Aufbrüllen machte er kehrt und stürmte wieder auf Dorin zu.

Die Wachen des Statthalters kamen in dem Moment dazu, als der Dämon auf Dorin zustürmte. Sie sahen sich unvermittelt zwei Dämonen - oder was sie dafür hielten - gegenüber und wollten sich grade zum Angreifen bereit machen, als hoch oben in den Lüften ein Flügelrauschen erklang. Über Nuru zeichnete sich eine Gestalt gegen den dunklen Himmel ab - drei Schritt groß, etwa von Menschengestalt, und mit Fledermausflügeln. Der Dämon, der vom Hohen Turm aus endlich die Stadt erreicht hatte, kreiste über den Dächern, als suche er etwas. Immer enger zog er seine Kreise um das Geschehen in der dunklen Gasse, doch noch griff er nicht ein.
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Menir Al Men

Re:Zzekhar - Der Verrat
« Antwort #17 am: Do., 27. Okt 2005, 17:33 »

Als das Ding seine Wunden heilte, war Menir nicht sehr überrascht, aber als ihm das Wesen an den Hals sprang und seine Fangzähne hineingrub, war Menir völlig überrumpelt.Aber er hatte sich schnell wieder gefangen lies den Hammer fallen.Schnell packte er den Langdolch, der in seinem Gürtel steckte und holte aus.Mit einem präzisen Stich drang die Klinge kraftvoll von hinten in den Körper des Blutsaugers ein.Menir hatte auf das Herz gezielt.Hoffentlich half das was...

Menir Al'Men/Angriff/Vampir würfelte mit 1D6 eine 5 {5}

AW: 35
« Letzte Änderung: Do., 27. Okt 2005, 17:33 von Menir Al Men »   Gespeichert  alea jacta est  
Dorin Eisenfinger

Re:Zzekhar - Der Verrat
« Antwort #18 am: Do., 27. Okt 2005, 21:55 »

Das war knapp gewesen. Dorin atmete kurz durch. Er war nun bei Weitem kein Feigling, hatte aufgrund seines Alters doch schon einiges erlebt, war schon gegen die Orks zu Felde gezogen, aber trotz allem spürte er einen Anflug von Furcht. Er hatte den Dämon getroffen aber würde er einen Kampf bestehen? Konnte man einen Dämon mit körperlicher Gewalt überhaupt zur Strecke bringen?

'Bleib ruhig, bleib ruhig!' ermahnte sich der Zwerg. Der Kampf war noch nicht zu Ende und eine Wahl hatte er im Moment auch nicht. Blieb Wegrennen. Das schien aber zum einen aussichtslos, zum anderen war es nicht seine, noch überhaupt Zwergenart. Er war noch nicht verletzt oder gar kampfunfähig.

Der erneute Schrei des Dämon ließ ihn zusammenfahren. Jetzt war das Biest richtig sauer. Dorin schluckte, griff die Axt fester und suchte erneut seine Chance.

Drax Angriff auf den pösen Dämon2 würfelte mit 1D6+53 eine 59 {6 + 53}
Drax Verteidigung gegen den pösen Dämon2 würfelte mit 1D6+1 eine 7 {6 + 1}

Flink und wendig schlug er zu, duckte sich ab und sprang zurück. Weg, hinaus aus der Reichweite des Dämon.
(ist ja nicht wahr  zum zweiten Male perfekt?)
« Letzte Änderung: Do., 27. Okt 2005, 21:57 von Drax Hammerhall »   Gespeichert  alea jacta est  
Merdarion Ni Hawk

Re:Zzekhar - Der Verrat
« Antwort #19 am: Fr., 28. Okt 2005, 22:52 »

Blanker Hass flammte in Merdarion auf. Er mochte vielleicht ebenfalls ein Wesen der Dunkelheit sein, aber selbst wenn er war sein eigener Herr. Was immer das Ding da vor ihm war, schnell war es, doch er würde es trotzdem töten. Gerade so nahm er noch die Attacke Menirs war, dann stürzte er sich auch schon wieder auf das Monster.

Mit einem Brüllen das keiner menschlichen Kehle zu entspringen schien ließ er sein Schwert abermals niedersausen.

Merdarion Angriff Maurice würfelte mit 1D6+12 eine 14 {2 + 12}
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Melforn Ryon

Re:Zzekhar - Der Verrat
« Antwort #20 am: Fr., 28. Okt 2005, 23:32 »

So schnell er nur konnte war Melforn dem Dämon hinterhergeeilt, allerdings war der Geflügelte natürlich schneller, da dieser nicht auf die Unebenheiten des Bodens achten musste. So kam der Druide erst einige Minuten nach dem Kontrahenten, welcher gerade über einer Stelle kreiste, in Nuru an. Hier in der Stadt merkte er gleich das bekannte Gefühl, mehr Energie für seine Magie zu brauchen, als dies in der freien Natur der Fall wäre, aber durch den ständigen Aufenthalt in Nighton hatte er damit inzwischen kaum noch Probleme.

Trotzdem hatte Melforn sein Tempo etwas gezügelt, da er ja niemanden über den Haufen rennen wollte, obwohl dies ob seiner schmächtig erscheinenden Gestalt ohnehin kaum möglich war. Einige Abzweigungen später stand der Magier auch schon in der Gasse, über der der Dämon kreiste und erblickte zumindest zwei bekannte Gesichter, Menir und Merdarion, welche gerade gegen eine Art Vampir kämpften, während sich ein paar Zwerge einem weiteren Dämon gegenüber sahen.


Oha, das sieht ganz nach etwas Größerem aus.

Vorerst machte der Druide sich noch nicht bemerkbar, sondern beließ es beim Beobachten der Situation, bis sein Eingreifen wirklich nötig war.
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Maurice d\'If

Re:Zzekhar - Der Verrat
« Antwort #21 am: Mi., 02. Nov 2005, 20:14 »

Maurice brüllte auf, als Menir ihm seinen Dolch in den Rücken stieß. Ein Schwall heißen Blutes schoss aus dem Mund des Vampirs, und er sackte ein Stück zusammen. Hasserfüllt sah er Menir aus glühenden Augen an. "Glaub ja ... nicht, dass... Du .... mich so leicht ... töten kannst... Fahr zur Hölle!" Die Worte bereiteten Maurice sichtlich Mühe, doch mit überraschender Kraft biss er nocheinmal zu, direkt in Menirs Kehle. Doch in diesem Augenblick traf ihn Merdarions Angriff. Maurices Augen weiteten sich vor Erstaunen und vor Schmerz. Er heulte auf und ließ von Menir ab, und nun war er sichtlich geschwächt und konnte sich nur noch mit Mühe auf den Beinen halten. Taumelnd drehte er sich zu Merdarion um. "Verräter..."

Doch in diesem Moment stieß der zweite Dämon, der bis jetzt noch oben in der Luft gekreist hatte, herab. Seine klauenbewehrten Hände griffen nach Maurice, grade als dieser zu Boden sank, und mit ein paar Schlägen seiner mächtigen Flügel hob er sich wieder in die Lüfte, den verwundeten Vampir mit sich tragend.

Der erste Dämon führte derweil seinen stürmischen Angriff auf Dorin aus, und es sah ganz so aus, als würde er den Zwergen diesmal in den Boden stampfen, der da so scheinbar unerschütterlich mit seiner Axt wartete. Wieder schwang das Axtblatt durch die Luft und traf das Wesen mit voller Wucht. Diesmal hielt der Dämon in seinem Lauf inne und stieß ein halb fragendes, halb gequältes Stöhnen aus. Leicht schwankend stand er vor dem Zwerg und starrte verwundert auf ein riesiges Loch in seiner Brust, aus dem sich ein weiterer Strom schwarzen Blutes über Dorin ergoss. Unsicher schlug der Dämon nach dem Zwergen, doch konnte der mit Leichtigkeit ausweichen. Nocheinmal sammelte der Dämon seine Kräfte und holte aus.
« Letzte Änderung: Do., 10. Nov 2005, 15:37 von Varnayrah Lotosglanz »   Gespeichert  
Drax Hammerhall

Re:Zzekhar - Der Verrat
« Antwort #22 am: So., 06. Nov 2005, 15:27 »

Er lebte noch und war wie durch ein Wunder unverletzt. Der Dämon schien angeschlagen, auch wenn der Minenarbeiter nicht wusste, wie sich das bei Dämonen äußerte. Aus zwei klaffenden Wunden spritzte das schwarze Blut.

"Was blutet, kann auch sterben!" knurrte der Zwerg und machte sich für einen weiteren Angriff bereit. Doch auch der Dämon gab nicht auf. Dieser Kampf würde ganz sicher nicht damit enden, dass einer von beiden aufgab oder floh. Das hier würde bis zum bitteren Ende gehen, das wusste Dorin.

Dorin (hoffentlich letzter) Angriff auf Dämon würfelte mit 1D6+53 eine 57 {4 + 53}
Dorin (hoffentlich unnötige) Abwehr Dämon würfelte mit 1D6+1 eine 3 {2 + 1}

Man merkte, dass dieser Kampf trotz aller Kürze anstrengend war, denn dem Schlag des Zwergen fehlte es an Präzision. Auch wurden die Bewegungen inzwischen so langsam, dass ein Ausweichen vor dem gegnerischen Angriff nicht mehr möglich schien.
« Letzte Änderung: So., 06. Nov 2005, 15:28 von Drax Hammerhall »   Gespeichert  alea jacta est  
Melforn Ryon

Re:Zzekhar - Der Verrat
« Antwort #23 am: Di., 08. Nov 2005, 18:52 »

Es war Zeit, einzugreifen, denn zwei der finsteren Wesen befanden sich nun außer Reichweite der Nahkämpfer, so dass sich das verletzte eventuell erholen konnte und früher oder später, wieder bei voller Kraft, eingreifen konnte.

Also hob Melforn seinen treuen und mit reichlich Runen verzierten Stab, um den darin gespeicherten magischen Blitz dem fliegenden Dämon hinterherzuschleudern, wobei er gleichzeitig seine eigenen Energien bündelte, um kurz darauf einen zweiten hinterherzuschicken. Der Druide war gespannt, was der Dämon diesem geballten Magieangriff entgegensetzen konnte.



Melforn versucht einen zweiten magischen Blitz der Meisterstufe würfelte mit 1D6 eine 4 {4}

AW1: 37+10= 47
AW2: 37+10= 47

Melforn verliert 33 Mana -> 2/35
« Letzte Änderung: Di., 08. Nov 2005, 18:54 von Christian diAsturien »   Gespeichert  alea jacta est  
Merdarion Ni Hawk

Re:Zzekhar - Der Verrat
« Antwort #24 am: Di., 08. Nov 2005, 19:46 »

Wütend brüllte Merdarion seine Wut heraus. Er war ihm entkommen, dieses vermalledeite Geschöpf. Er hob sein Schwert und hätte es fast in Richtung der beiden Dämonen geschleudert, da besann er sich langsam wieder, das Blut in seinen Adern hörte auf zu brennen und ihm schwindelte. Müde lehnte er sich an eine Hauswand und verfolgte wie zwei Blitze den Fliegenden entgegenflogen.

Jetzt erst fiel ihm der riesige Dämon auf der einen Zwerg attackierte. Noch einmal mobilisierte er seine Kräfte und packte den Schwertgriff fester. Mit letzter Kraft eilte er dem Zwerg zu Hilfe.
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Menir Al Men

Re:Zzekhar - Der Verrat
« Antwort #25 am: Di., 08. Nov 2005, 21:03 »

Nocheimal biss der Vampir zu, aber nicht lange, den Merdarion traf ihn gut gezielt und der Dolch hatte die erhoffte Wirkung  nicht verfehlt.Der Vampir taumelte zurück und Menir wollte gerade mit seinem Dolch nach ihm stossen, da wurde das Wesen von einem geflügelten Dämon gepackt und weggetragen.Fluchend pückte sich Menir nach seinem Hammer und sah sich um.Er entdeckte Melforn.

Könnt Ihr nicht etwas tun um die Fliehenden aufzuhalten?
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Maurice d\'If

Re:Zzekhar - Der Verrat
« Antwort #26 am: Do., 10. Nov 2005, 15:58 »

Unter den vereinten Kräften von Dorin und Menir brach der Dämon schließlich zusammen. Der Zwerg hatte schon beachtliche Vorarbeit geleistet, jetztgaben die Axthiebe und Menirs Schlag ihm endgültig das Letzte. Gemächlich, fast wie in Zeitlupe, stürzte das riesige Ungeheuer der Länge nach auf den Boden, dass die Erde leicht unter den Füßen der Kämpfer erbebte. Doch kaum war die Kreatur aufgeschlagen, als ihre Umrisse wieder zu verblassen und zu schrumpfen begannen. Die Flügel und die Hörner verschwanden in einem purpurnen Flackern, die Haut wurde wieder heller... bis vor den Drachenrittern an der Stelle, wo der Dämon gefallen war, ein toter Säugling lag - kein Halbelfenkind, sondern ein Mensch, mit dünnem, braunem Haarschopf, dessen hellblaue Babyaugen gebrochen in den Himmel starrten.

Dort entschwanden der zweite Dämon und Maurice d'If den Blicken Melforns und Merdarions. Die Blitze des Druiden erreichten ihr Ziel nicht, der Dämon war ein zu geschickter Flieger und wich einfach aus. Schon bald waren sie in Richtung des offenen Meeres verschwunden, und die Drachenritter konnten nur hilflos hinterhersehen.
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Melforn Ryon

Re:Zzekhar - Der Verrat
« Antwort #27 am: Do., 10. Nov 2005, 18:01 »

Melforn starrte dem Dämon hinterher, als dieser den beiden Blitzen, ohne größere Mühe und mit der Last des zweiten Wesens behaftet, auswich. Das war ihm bisher noch nie passiert, aber es gab wohl für alles ein erstes Mal. Mit einem unzufriedenen Seufzen nahm er einen seiner großen Manatränke aus seiner Tasche und leerte diesen in einem Zug. Anschließend sah er nach, was aus dem anderen Dämon geworden war, doch anstatt dessen erblickte er ein totes Baby am Boden. Diese verdammten Dämonen schreckten auch vor nichts zurück.

Wieder mit voller Energie ausgestattet, kniete sich der Druide neben dem leblosen kleinen Körper und konzentrierte sich, um der Seele des Kindes mit seinem Geist hinterherzueilen. Es schien zu funktionieren und schon ein paar Sekunden später hatte er die Seele eingeholt. Sie wollte sich zwar gegen das dahingleiten ins Jenseits wehren, schaffte es aber alleine natürlich nicht, daran waren selbst mächtige Wesen gescheitert. Aber diese Seele hatte nun Unterstützung in Form von Melforns Geist. Gemeinsam trotzten sie dem Strom und konnten gegen ihn anschwimmen. Die ganze Prozedur dauerte zwar nicht lange, doch dem Heiler kam es wie eine Ewigkeit vor, was nicht weiter von Belang war, schließlich war er, zumindest wenn keiner nachhalf, unsterblich. Sanft ließ der Druide die Seele zurück in den Säuglingskörper fließen, bevor er diesen wieder lebensfähig machte, indem er eventuelle tödliche Wunden schloss und den Kreislauf anregte.

Erschöpft erhob sich der Leutnant, wobei er das Kleinkind in seinen Armen geborgen hielt. Er hatte es geschafft. Das natürliche Babygebrüll  hallte durch die Straße, was ein sicheres Zeichen dafür war, dass es wieder am Leben war, wenn auch noch etwas geschwächt.


Es kennt nicht zufällig jemand die Eltern des Kleinen? Wobei natürlich nicht sicher ist, dass diese noch am Leben sind.

Zwar rechnete er nicht damit, dass jemand der anwesenden die gesuchten Personen kannte, aber fragen kostete ja (meistens) nichts.


-1 großer Manatrank
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Menir Al Men

Re:Zzekhar - Der Verrat
« Antwort #28 am: Mi., 16. Nov 2005, 19:58 »

Der Dämon war tot.Menirs Schlag und die scharfen Hiebe des Mannes hatten ihn gefällt.Aber der Körper wandelte sich und wurde zu dem eines Kindes.Stumm starrte Menir auf den leblosen Körper des Kindes.Als Melforn versuchte das Kind wiederzubeleben, legte Menir ihm die Hand auf die Schulter.

Denkt Ihr, das das eine gute Idee ist?

Als Merdarion ihn anpsrach richtete er sich wieder auf und drehte sich zu seinem Freund um.

Ich denke mir geht es gut.Was ist mit dir?

Unbewusst fasste Menir sich an den Hals.Er spürte die Löcher nicht wirklich, wusste aber das sie da waren.

Lass uns gehen.Der Dämon ist tot, das Ding das mich gebissen hat wird bestimmt wieder auftauchen um  Rache zu nehmen und der andere Dämon ist weg.

Er machte Anstalten die Gasse zu verlassen, um zu der Echse zu kommen, die immer noch am Eingang stand und interesiert an einer kleinen Blutlache schnüffelte.

Ich denke ich werde nachfragen, wer der Angreifer war.Christian könnte es wissen, vielleicht auch jemand am Hof in Drachenauge.
« Letzte Änderung: Do., 17. Nov 2005, 13:17 von Menir Al Men »   Gespeichert  
Drax Hammerhall

Re:Zzekhar - Der Verrat
« Antwort #29 am: Mi., 16. Nov 2005, 20:08 »

Dorin pumpte und presste frische Luft in seine Lungen. Der Kampf war vorrüber und wahrscheinlich hatte er mehr Glück als Verstand dabei gehabt. Doch er stand unverletzt, während der Dämon am Boden lag. Doch halt, was war das? Ein Menschenkind?

"Was guckt Ihr mich dabei an. Ich bin weder der Vater noch kenne ich das Kind!" knurrte Dorin. "Was habt Ihr vor mit dem Leichnam?"

Er kratzte sich die Glatze und überlegte. "Ob noch mehr von diesen Dämonen hier herumschwirren? Die anderen beiden sind uns ja entwischt. Aber wer sagt uns, ob da nicht noch mehr sind? Und was genau wollten diese Kreaturen hier?"

Dem Zwergen war das alles zu viel. Erst das Kind in der Gilde, angeblich der Thronfolger. Und nun diese Kreaturen. Wenn es dick kam, dann aber gleich richtig. Vielleicht hatte ja dieser Bedienstete aus der Burg was herausbekommen? Dorin blickte in die Runde. "Was nun?"
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