Spiel | Homepage | Regeln | Einloggen | Registrieren

News:

Willkommen, Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren.

Legends of Aylann  |  Legends of Aylann - Das Spiel  |  Nuru  |  Nuru (ARCHIV)  |  Thema: Die Privatgemächer der Löwenfeste << zurück weiter >>
Seiten: 1 ... 3 4 [5] | Nach unten
   Autor  Thema: Die Privatgemächer der Löwenfeste (Hier haben nur geladene Gäste Zugang) (Gelesen 1643 mal)
Kjeldor

Re:Die Privatgemächer der Löwenfeste
« Antwort #60 am: Mo., 31. Jan 2005, 23:21 »

Kjeldor wurde von Sigrun zur Tafel geführt und ihm wurde von derselben eröffnet, ob er von nun an als militärischer Berater für die Statthalterin zu Nuru amten wolle.
Kjeldor war zu gleichen Teilen gerührt und geehrt, von Sigrun zu einem solchen Amt berufen zu werden und antwortete ? währenddem ihm ein reichgefüllter Teller mit allerlei Köstlichkeiten vorgesetzt wurde, die dem hungrigen Paladin das Wasser im Munde zusammenlaufen liess:

Ich sitze kaum an Eurer Tafel, tapfere Sigrun, und schon kommt mir eine solch überaus grosse Ehre zu teil, Euch in militärischen Belangen zu beraten.
Gerne und mit grösster Freude werde ich dieses Amt annehmen und Euch nach bestem Wissen und Gewissen beraten, um so jede Gefahr, die für Nuru und somit auch für Dragonia in Verzug ist zu bekämpfen und zu vernichten!


Kjeldor hatte sich bei den letzten Worten erhoben und nahm den gefüllten Weinbecher in die Hand und stiess mit allen Anwesenden an.

Freunde im Wesen und gleichermassen Freunde im Stahl!
Möge unsere Freundschaft ewig währen und wir einander immer vertrauen!

Auf die Freundschaft und das Vertrauen


sprach Kjeldor in die Runde und stiess mit Sigrun, Myriel, Ardon und Isegrim an, bevor sich der Paladin den leiblichen Genüssen auf der Tafel zuwandte.

Es folgte ein gemütlicher Abend mit guten Gesprächen unter Freunden und es wurde einer der Abende, den Kjeldor so schnell nichtvergessen würde ? hatte er doch in diesem Jahr seines Aufenthaltes in Dragonia nun doch einige sehr guter Freunde gefunden... Freunde bis in den Tod!

Als sich die freundschaftliche Gruppe alsdann durch das geöffnete Portal Sigruns in die klirrende Kälte eines der letzten Tage des letzten Mondes des vergangenen Jahres traten, war Kjeldor als trete er hinüber in eine andere Welt ? eine Welt voll von Mythen und Legenden...

Das wunderbar flammende Julfeuer hatte eine mystische Wirkung auf den gläubigen Paladin, der sich nun selber an die Geschichten und Legenden seines Heimatlandes erinnerte, die ihm sein Vater, aber auch seine Mutter oft erzählt hatten...

Im Norden waren die Bräuche und Geschichten oft sehr ähnlich und Kjeldor wusste, dass Sigrun auch aus dieser Region her stammte...
  Gespeichert  
sigrun

Re:Die Privatgemächer der Löwenfeste
« Antwort #61 am: Di., 01. Feb 2005, 09:43 »

Als Kjeldor mit besten Absichten die Worte ?jede Gefahr ? zu vernichten? aussprach, klang es hinter Sigrun?s Stirn nach, als hätte jemand eine Glocke unmittelbar an ihr empfindsames Ohr gehalten.

Nach dem Toast, den der Leutnant ausbrachte, sagte sie nachdenklich:

?Und was ist mit einer Gefahr, die von innen kommt? Ich spreche jetzt nicht von Taros, dessen Wühlarbeit wir uns wie alle dragonischen Städte allzeit gewärtig sein müssen ??

Sie zögerte in ungewohnter Weise, doch Isegrim sah seine Stadthalterin auffordernd an.

?Wovon sprecht Ihr, werte Sigrun? Nuru blüht und gedeiht, ebenso ganz Dragonia, es gibt Wohlstand wie wohl seit hundert Jahren nicht und wir genießen eine Periode längeren Friedens. Was also ? wollt Ihr mehr? Sicher, die ständigen Bedrohungen aus Taros und anderswo ist man derweil gewohnt ??

Die Amazone blickte mit leicht eingezogenen Lippen in den fast leeren Kelch mit dem blutroten Wein und ließ dann den Blick ihrer hellen Augen von einem Gesicht zum anderen schweifen.

?Genau dies meine ich ? unsere Gewohnheit und anderer Machtgier sind die Feinde unserer Freiheit. Sebaldt Partrigal hat mir erst vor einigen Stunden vorgerechnet: Nuru ist die Melkkuh der anderen Städte ? die Hauptstadt Drachenauge streicht unsere halben Schulgelder ein, obgleich sie es gewiß weder nötig hätte noch es irgendeine Rechtfertigung dafür gibt. Die Garnison ist zur größten Stadt geworden, hat die alte Kaiserstadt überholt an Zahl und auch an Reichtum, wage ich zu behaupten. Seid ihr so einfältig zu glauben, das ziehe nicht den Neid der anderen auf sich? Einschließlich des Herrschers selbst?  Man wird uns vorwerfen, wir strebten die Loslösung vom Reiche an, wenn wir nur entfernt etwas einfordern, das uns zusteht. Denn der Pakt über den dragonischen Städtebund und anderes, in diesem Zusammenhang geschriebenes Gewäsch ist von Anfang an null und nichtig gewesen! Und man wird im nächsten Jahr gewiß mehr fordern ? mehr direkten Einfluß, mehr Gold aus unserem geliebten Nuru. Für Soldaten und prächtige Luxusschiffe, die in Drachenauge vom Stapel gelassen werden. Zwar wird darüber der Deckmantel des Geheimnisses gebreitet, aber letztlich weiß doch jeder Bürger, wem diese ? Jachten nennen sie sie - gehören. Noch immer sind die Umstände, unter denen König Aramon verschwunden ist ? mehr als mysteriös. In allen Städten greifen angeblich Elfen nach der Macht. Aber das sind nur Gerüchte, die umgehen.? Sigrun winkte ab. Sie gab nichts auf irgendwelchen Hofklatsch aus Drachenauge, denn dieser entsprang wie vieles nur einem Punkte ? der Mißgunst.

?Ihr seht ein wenig zu schwarz,? erwiderte Isegrim, ?es gibt keinerlei Zeichen, die ? ebensowenig aber Fühler, welche wir in diese Richtung ausstrecken,? gestand der Führer der Löwenpranke resigniert. Er war von soldatischer Geradlinigkeit wie Sigrun selbst und daher lagen ihm diese Feinheiten auf diplomatischem Parkett gar nicht.

?Aber laßt uns von solchen Erwägungen nicht diesen Abend trüben, Freunde,? schloß die Burgunderin und zwinkerte geheimnisvoll. Immerhin hatte sie ? außer dem Portal ? noch überraschend einige kleinere Gaben vorgesehen ? jedenfalls, wenn man allein deren materiellen Wert betrachtete.

*


Nach der Rückkehr durch das Portal, war Hauptmann Isegrim, der es als Erster durchschritten hatte, plötzlich verschwunden. Doch noch ehe Sigrun?s Gäste sich darüber verwundern konnten, öffnete sich die Flügeltür des Speisegemachs und Isegrim trat mit einem Knappen an seiner Seite wieder ein. Er war ein Knabe von fünfzehn Lenzen und trug den Rock mit dem burgundischen Wappen. Dieselben feinen Gesichtszüge wie Sigrun, aber noch etwas kindlich und sonst keinerlei Ähnlichkeit mit der Statthalterin. Wache graugrüne Augen unter einem kastanienfarbenen Haarschopf musterten die Anwesenden, bevor er sich formvollendet und elegant verneigte.

?Gestattet ? mein Name ist Veith von Burgund.?

?Alias Degenbrecht Gesekraut?,
ergänzte Sigrun lachend und bedeutete dem Knappen, sich zu setzen.

?Doch erwähnt man diesen Namen besser nicht in der Öffentlichkeit, sonst will der Pöbel ihn am Ende lynchen, wie einst Euren Freund Waidur, werter Kjeldor! Aber ? um zum Grund seines hiesigen Erscheinens zu kommen ? ich möchte Euch, Leutnant, bitten, Euch des jungen Mannes anzunehmen, denn es gibt viele Dinge, die ich ihn nicht lehren könnte.? Ihre Worte versah sie immer noch mit einem Schmunzeln, da der Paladin sich sicher denken konnte, daß von anderen Dingen als Waffenhandwerk die Rede ging.

?Denn ich wüßte nicht, wem ich diese Aufgabe vertrauen sollte, als einem Offizier der Garde aus den Nordlanden, seinem Retter aus feindlicher Gefangenschaft. Und dies ? gehört auch zu seiner Geschichte.? Sigrun zog einen schmalen Band aus der Rocktasche und legte ihn vor Kjeldor. Es war das Buch über Feuerwerkerei in ostischer Schrift, das sie einst von Krizz aus der Bibliothek des finsteren Than erhalten hatte. Inzwischen war der treue Ysenbarth hereingekommen. In einem Seidenkissen, das er in der Hand trug, lag ein Ring zusammen mit einem feinen Flacon Parfum. Sogleich spürte die Magierin die Aura, die von dem Ring ausging. Der greise Kammerdiener verneigte sich vor Myriel und bot ihr diese Julgaben dar. Während Gysela, mit einem Kandarenzaum über dem Arm, zu Ardon schritt und einen artigen Hofknicks machte. Er war aus kräftigem, schwarzgefärbtem und dennoch feinem Leder, die Schnallen und Enden der Riemchen aus dem im Gebrauchswert unschlagbaren Metall Argentanium, welches jetzt, im polierten Zustand wie Silber glänzte, gewöhnlich aber eher matt schimmerte.

Nun aber kam das Schönste und Schwerste zugleich für Sigrun, denn sie ließ sich von Ysenbarth ihren Flamberg ?Freimut? bringen, nestelte etwas umständlich den purpurfarbenen Faustriemen von seinem Griff los und trat vor den sicherlich überraschten Kjeldor.

?Nun, da Veith meinen Namen trägt, und da Ihr sein Ritter seid, möchte ich Euch auch dies kleine Bändchen zum Geschenk machen und bitte Euch sehr, es anzunehmen. Dieses Portepee trug Sir Krizz im Kampfe und nach seinem Abschied aus Dragonia ich selbst, und es ist von mir gefertigt. Ihr seht das burgundische Lilienwappen wie die magischen Runen des Nordlandes.?

Die Symbolik war mit güldenem Faden eingestickt und ? bei genauerem Hinsehen ? konnte Kjeldor einige dunkler gezeichnete Regionen erkennen, Spuren der Verwundungen, welche Krizz und Sigrun im Kampfe erlitten. Die Burgunderin sah Einverständnis in den blauen Augen des Kriegers und knüpfte ihm das Band am Griff seines Bar? Thyron fest. Um sodann nach Art der Nordleute mit der Rechten Kjeldors Unterarm zu umfassen.

?Freunde bis in den Tod und darüber hinaus! Ang Gijak- Ishi Kjeldor!?  sagte die Kriegerin in jenem festen und warmen Tonfall, der aus dem Grunde ihrer Seele floß.


Kjeldor erhält:
Buch über Feuerwerkerei in ostischer Schrift
Purpurfarbenes, goldbesticktes Portepee
1 NSC ?Veith von Burgund?
Myriel erhält:
1 magischer Ring (macht alle Ork- Dialekte für den Träger les- und sprechbar) (vorbehaltlich Genehmigung durch die Mods ? aber ich hoffe, daß dieses Artefakt ? stammt aus Lysis Abenteuer ?Die Schlucht? - im Spiel bleiben SOLL!)
1 Flacon Rosenparfum
Ardon erhält:
1 Kandarenzaum mit Beschlägen aus Argentanium

« Letzte Änderung: Di., 01. Feb 2005, 13:05 von Sigrun von Burgund »   Gespeichert  
Kjeldor

Re:Die Privatgemächer der Löwenfeste
« Antwort #62 am: Mo., 14. Mär 2005, 18:43 »

Kjeldor sah ? nachdem die kleine Gruppe durch das Portal nach Nuru und damit in die Privatgemächer der Löwenpranke zurückgekehrt waren ? mit etwas Erstauen zum ersten Mal seit langen den lieblichen Veith von Burgund wieder ? den er zusammen mit Sigrun, damals noch als Soldat der Löwenpranke, während der Schlacht gegen Taros mit einem Handstreich aus deren Fängen gerettet hatte...
Nach dieser Aktion, wurde der Paladin zum ersten Mal in Dragonia befördert worden ? es war ein Sieg auf ganzer Linie...

Nun stand also dieser Veith vor ihm und wirkte gar nicht scheu ? konnte der Junge sich wohl an seinen Retter von damals erinnern. Kjeldor nickte Sigrun zu und schritt auf den Jungen zu, berührte ihn väterlich an der rechten Schulter und sprach:

Es wird mir eine Ehre und Freude sein ? Dich, tapferer Veith ? zu unterweisen und Dich die Kunst des Kampfes, den Umgang unter Edelleuten und in den Lehren Paladins des Gerechten zu unterweisen und Dich so zu einem ehrbaren Bürger dieser Landen zu machen!
Und Euch Sigrun danke ich für Euer Vertrauen in mich, dieser Aufgabe gewachsen zu sein ? ich werde Veith ein guter Lehrer und Ausbilder sein und falls er dies möchte, meinen Dienst wie ein guter Vater ausüben.

Meinen ergebensten Dank!
Ich habe die Ehre!


Doch als Kjeldor diese Worte sprach, wusste er noch nichts von der Ehre, die ihm gleich zuteil werden sollte, als Sigrun ihm ihr persönliches, purpurfarbenes, goldbesticktes Portepee von ihrem Schwertgriff löste und es Kjeldor übergab ? es war dasjenige Portepee, dass das Blut Sigruns und Krizz enthielt, wie ihm die Statthalterin einmal anvertraute und die dunkler gezeichnete Regionen schliessen liessen...

Kjeldor war überwältigt vom Gedanken, diese Ehre nun auf seiner restlichen Lebensweg bei sich zu tragen und somit Sigrun, sowie auch Krizz Zweihandschwinger auf dieser Art und Weise zu ehren...
Es war für den Paladin das grösste Geschenk und die grösste Ehre, die ihm bislang in Dragonia zuteil wurde. Er nahm sich einen Ritualdolch von einem Regal des Raumes und umfasste diesen zusammen mit dem dargereichten Portepee. Als sich Kjeldor dem Dolch aus seiner Hand zog, vermengte sich sein Blut mit demjenigen Sigrun und Krizz.

So waren die drei tapferen Krieger Nurus nun für immer vereint!

Verehrte Sigrun ? tadellose Statthalterin dieser Garnison ? Vertraute ? im Geiste, wie auch im Felde!
Dies ist wahrlich das grösste Geschenk und die grösste Ehre, die mir bislang in Dragonia zuteil wurde und ich verspreche Euch, dass ich dieses Portepee des Königshauses von Burgund ? diesem mächtigen und - mit demjenigen Learens - erhabensten Geschlecht der Nordlanden und den wahren Herrschern des Nordens ? mit tief empfundener Freude und Disziplin tragen werde und Euch und Euren Hause somit zur Ehre gereichen werde!

Mein Blut hat sich nun mit dem Euren und dessen Krizz Zweihandschwinger vermengt und nun wurden wir eins ? eins im Geiste und eins im Felde! Ich werde dieses Andenken in ewiger Treue und Ehre mit mir tragen...

Mein Schwert sei das Eure ? mein Mut möge auch Euch beflügeln ? und unser gemeinsamer Sieg möge ewig dauern und von Barden über die Jahrhunderte weg besungen werden!


Kjeldor umfasste bei diesen Worten den Unterarm Sigruns zum Kriegergruss und drückte diesen fest und innig ? ihre Worte erwidernd:

Freunde bis in den Tod und darüber hinaus! Ang Gijak- Ishi Sigrun!

Kjeldor erhält:
- Buch über Feuerwerkerei in ostischer Schrift
- Purpurfarbenes, goldbesticktes Portepee (befleckt mit dem Blut Sigruns, Krizz? und Kjeldors)
- 1 NSC ?Veith von Burgund?
  Gespeichert  
Myriel

Re:Die Privatgemächer der Löwenfeste
« Antwort #63 am: So., 20. Mär 2005, 16:59 »

Halb von Schatten verdeckt hatte Myriel die feiernden Leute beobachtet, die über das herabbrennende Feuer sprangen. Irgendwann ging sie zu Ardon und reichte ihm lächelnd ihre Hand, die der breitschultrige Soldat zärtlich annahm. Gemeinsam nahmen sie Anlauf und sprangen über die Glut, um auf der anderen Seite sanft zu landen. Immer noch lächelnd stellte sich Druidin auf die Zehenspitzen um die Lippen ihres Liebsten mit einem Kuss zu verschließen.

 


Irgendwann kehrten sie durch das Portal in die Löwenfeste zurück. Myriel war erfüllt von den Eindrücken die sie dort umgeben hatten. Diese ihr eigentlich fremde Kultur hatte etwas das der Druidin sehr vertraut vorgekommen war. Sie fühlte sich entspannt und losgelöst, etwas das bei ihr in letzter Zeit nur sehr selten vorkam.

Überrascht zog die Magierin eine Augenbraue hoch als sich der Knappe vorstellte der in den Raum getreten war und schaute Sigrun eindringlich an. Sie hatte nicht gewusst das die Burgunderin Verwandte in Dragonia hatte. Und diese Bitte die sie an Kjeldor richtete hörte sich irgendwie so an als ob sie selbst nicht mehr allzu lange hier verweilen wollte. Doch noch bevor die Druidin sich dazu äußern konnte trat Ysenbarth auf sie zu und bot ihr zwei Julgaben dar. Myriel betrachtete erstaunt das Parfumfläschchen und den kunstvoll geschmiedeten Ring, der auf einem Seidenkissen lag. Sie fühlte eine seltsame Aura die von ihm ausging und wandte der Statthalterin ihren Blick zu.

Lady Sigrun das kann ich nicht annehmen...

flüsterte sie leise. Doch die Burgunderin schaute sie fest an und ließ erahnen das eine Ablehnung der Geschenke, egal wie höflich sie auch vorgebracht werden würde, in ihren Augen eine Beleidigung wäre. So nahm die Magierin den Ring fast ehrfürchtig auf und steckte ihn sich an einen Finger. Er funkelte und glänzte im Licht des prasselnden Kaminfeuers als Myriel die Hand hin und her drehte.

Dieser Ring soll mich stets an Euch und an den heutigen Abend erinnern Lady Sigrun. Er ist umso mehr ein kostbarer Besitz, da er mich an Eure Gastlichkeit und Eure Freundschaft erinnert, die ihr mir heute ohne Zurückhaltung entgegengebracht habt. Ich werde bei seinem Anblick daran denken, das Euer Volk eines ist deren Vertreter stets offen und frei auf andere zugehen und mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg halten. So etwas ist eine seltene Gabe, und ich bewundere sie an Euch. Ich kann meinen Dank kaum mit Worten ausdrücken, doch will ich Euch wenigstens etwas geben was Euch heute und in weiteren Nächten angenehme Träume bereiten wird...

Das selige Lächeln das Sigruns Gesicht bei dem Sprung übers Feuer erhellt hatte war Myriel nicht entgangen, und so griff sie in ihre Tasche und holte einen kleinen Lederbeutel hervor. Mit einem Lächeln drückte sie ihn der Amazone in die Hand und wisperte ihr leise einige Worte zu.

Solltet ihr Euch nach dem Mann Eures Herzens sehnen so wird dies einen Weg zu ihm finden, wo immer er auch sein mag.

Noch bis in die frühen Morgenstunden saßen die vier zusammen und redeten bevor sich ihre Wege für den heutigen Tag trennten. Doch die Erinnerung an diesem außergewöhnlichen Abend würde sie hinaus begleiten und für immer in ihrem Gedächtnis bleiben.

+1 magischer Ring (macht alle Ork- Dialekte für den Träger les- und sprechbar)
+1 Flacon Rosenparfum

  Gespeichert  
Seiten: 1 ... 3 4 [5] | Nach oben
Legends of Aylann  |  Legends of Aylann - Das Spiel  |  Nuru  |  Nuru (ARCHIV)  |  Thema: Die Privatgemächer der Löwenfeste << zurück weiter >>

Legends of Aylann | Powered by TIBBS 1.35 PE (Personal Edition) (Origin: YaBB SE)
Hosted by www.legends-of-aylann.de - All Rights Reserved.
Take a look at our imprint and data protection policy for further details and credits.

Die Administration distanziert sich ausdrücklich von den hier geäußerten Meinungen. Die Textbeiträge geben nicht die Meinung der Administration wieder. Kontakt: webmaster@legends-of-aylann.de