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   Autor  Thema: Zum Stadtbrunnen (Spaziergang und Frauentratsch) (Gelesen 776 mal)
Talya

Re:Zum Stadtbrunnen
« Antwort #30 am: Mo., 13. Dez 2004, 08:28 »

Talya hielt inne, als sie den Arm Carthangiels um sich spürte. Die Wirtin schämte sich ein wenig ihrer Tränen und hielt den Kopf gesenkt.

Ich fürchte nicht nur um Myriels Glück. Ich.. ich befürchte, dass Myriel.. dass Ardon.. Talya schüttelte den Kopf. Wie sollte sie es ausdrücken? Am Besten, sie begann nochmal ganz von vorne.

Um Myriels Seelenheil fürchte ich. Ich habe Angst, dass Ardon in Myriel etwas wachruft, das besser für ewig schlummert. Ich habe Angst, dass sie zu dem wird, wovor sie sich immer am Meisten gefürchtet hat..
Kolkrabe dachte dabei an Myriels Mutter und mußte schwer schlucken. Carthangiel würde sie nicht verstehen, aber Talya wollte Myriels "Geheimnis" nicht unbedarf weiterplappern.

Vorsichtig hob sie wieder den Kopf.

Aber.. vielleicht habt ihr recht. Sie ist glücklich.. vielleicht.. sollte ich mich nicht weiter sorgen. Vielleicht.. Talya schluckte erneut. vielleicht habe ich einfach nur Angst, sie zu verlieren... ich.. es... Sie seufzte.
Egoismus ist nicht unbedingt eine Tugend...
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Carthangiel

Re:Zum Stadtbrunnen
« Antwort #31 am: Fr., 17. Dez 2004, 21:39 »

Vorsichtig strich Carthangiel der schluchzenden Wirtin über den Rücken. Eine dunkle Ahnung stieg in Carthangiel auf, als Kolkrabe stockend und in Andeutungen hervorbrachte, was ihr wohl Sorgen zu bereiten schien.

"Dass die dunkle Seite der Magie in ihr erwacht, fürchtet ihr?
Nun....uns wird nichts anderes übrig bleiben, als abzuwarten und .... nun ja, beide im Auge zu behalten."


Die Elfe zuckte etwas ratlos mit den Schultern.

"Seht ihr denn Myriel hin und wieder? Seid ich nicht mehr in Nuru lebe, habe ich beide doch sehr aus den Augen verloren...."
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Talya

Re:Zum Stadtbrunnen
« Antwort #32 am: Mo., 20. Dez 2004, 11:14 »

Talya schluckte. Scheinbar hatte die Elfe sie doch verstanden.

Ja, das befürchte ich.. Und ich weiß, dass ich sie dann verlieren würde. Ich glaube nicht, dass die dunkle Seite der Magie viel Platz läßt für eine Freundschaft zu einer einfachen Wirtin..
Kolkrabe schüttelte den Kopf, sah dann Carthangiel aber wieder in die Augen.

Habt Dank, dass ihr mir so zuhört. Das brauchte ich. Denn... nein.. in letzter Zeit sehe ich Myriel immer seltener. Und wenn wir uns sehen, dann.. Talya dachte an das Volksfest zu Ehren der Hochzeit des Königs. Myriel hatte sie angefahren und Kolkrabe konnte nichts anderes tun, als trotzig reagieren und zu verschwinden.

.. dann geraten wir uns wegen Kleinigkeiten in die Haare. Ich.. ich vermisse sie. Ausser Drax und ihr habe ich doch niemanden in Dragonia.. seufzte Talya ein wenig schwermütig.

Doch ich möchte eure kostbare Zeit nicht weiter stehlen. Auch wenn ich von euch nicht erfahren habe, was mir so sehr am Herzen lag, tat es dennoch gut, mit jemanden über diese Ängste zu sprechen...
« Letzte Änderung: Mo., 20. Dez 2004, 14:58 von Kolkrabe »   Gespeichert  
Carthangiel

Re:Zum Stadtbrunnen
« Antwort #33 am: Di., 28. Dez 2004, 22:48 »

Ernst blickte die Elfe die schwarzhaarige Wirtin von der Seite an. Warum hatte sie Angst davor, dass die dunkle Seite der Magie in Myriel erwachte? Gab es irgendeinen Anlass dafür?

Doch Carthangiel stellte Kolkrabe diese Frage nicht, die ihr durch den Kopf ging. Es ging sie nichts an und sie würde sich nicht in die Belange der beiden Freundinnen einmischen. Zudem würde dieses Wissen lediglich ihr Misstrauen verstärken, von welchem ohnehin mehr als genug in ihrem Herzen schwelte.

Die Elfe blickte die Wirtin noch immer voller Ernst an, doch nun schwang ein wenig Erstaunen darin mit. Die Worte der Wirtin überraschten sie. Sie, die immer so vielbeschäftig schien und stets umgeben war von zahlreichen Gästen in ihrer Schenke, schien sich einsam hier in den Landen zu fühlen.
Doch andererseits.... zwischen den Menschen herrschte nicht die gleiche Vertrautheit und das Einvernehmen, welches die meisten Waldelfen recht schnell miteinander verband. Und gerade in einer Stadt wie Nuru war es sicherlich schwierig Vertraute zu finden.

Schweigend nickte die Elfe und sie brauchte einen Moment bis sie die richtigen Worte zur Erwiderung fand:

"Macht euch keine Sorgen um meine Zeit, die ohnehin längst nicht so kostbar sein mag wie die eure. Und ich danke auch euch für das Gespräch. Ich merke, wie schwer es mir noch immer fällt über jene unselige Nacht zu sprechen."

Carthangiel stockte einen kurzen Moment.

"Doch wenn es euch tatsächlich so sehr am Herzen liegt zu erfahren, was damals passierte, sollte ich meinen Mut zusammen nehmen und mich der Erinnerung stellen."

Die Waldelfe blickte Kolkrabe in die Augen.

"Ihr wisst, wo ihr mich findet und sicherlich werden wir uns dann und wann über den Weg laufen. Scheut euch nicht, mich erneut darauf anzusprechen."

Kaum merklich hatten sich die beiden Frauen wieder in Bewegung gesetzt und standen nur vor dem Eingang zum Gasthaus.
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Talya

Re:Zum Stadtbrunnen
« Antwort #34 am: Mo., 03. Jan 2005, 16:47 »

Kolkrabe schluckte und sah Carthangiel in die Augen.

Ich danke euch. Danke euch, dass ihr mir dieses Angebot unterbreitet. Vielleicht hattet ihr Recht - ich sollte vorerst die Vergangenheit Vergangenheit sein lassen, doch bin ich froh, eines Tages auf euch zurückkommen zu dürfen.

Talya nickte. Wie gerne hätte sie jetzt schon erfahren, was "damals" geschehen war. Doch vielleicht war die Zeit dafür tatsächlich noch nicht gekommen.

Schnell und ein wenig hastig schlang Kolkrabe die Arme um Carthangiel und drückte die Elfe an sich.


Ihr habt mir sehr geholfen. Habt dank...

Dann zeigte sie auf die Tür.

Möchtet ihr noch mit hereinkommen, oder..?
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Carthangiel

Re:Zum Stadtbrunnen
« Antwort #35 am: Mi., 05. Jan 2005, 14:13 »

Ein zögerliches Lächeln huschte über das Gesicht der Elfe. Sie erwiderte die Umarmung der schwarzhaarigen Wirtin, doch schüttelte auf ihre Frage hin den Kopf:

"Nein, ich danke euch, doch ich denke, ich werde mich nun besser auf den Heimweg machen."

Langsam wandte sie sich um und ging hinüber zu den Ställen, wo ihre Stute die Elfe sicherlich schon sehnlichst erwartete. Noch einmal drehte sie sich kurz um und warf Kolkrabe, die noch immer im Türrahmen stand ein kurzes Lächeln zu. Es schien noch immer ein wenig zaghaft, doch es schwang ebenfalls Erleichtung darin mit, jemanden gefunden zu haben, der ihre Sorge teilte und auch wenn sie hoffte, dass ihre Befürchtung nicht wahr werden würde, so war es ein beruhigendes Gefühl, dass jemand ein wachsames Auge auf möglicherweise wiedererwachende dunkle Kräfte haben würde.
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