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   Autor  Thema: [Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze (Gelesen 2195 mal)
Caya Eibenstein

Re:[Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze
« Antwort #30 am: Do., 16. Apr 2020, 00:20 »

Der Werwolf schien zu erstarren und so fiel er einfach in die Arme von Merdarion, als Caya ihm die Beine wegtrat. Merdarion rief nach Wachen und nur wenige Momente später, kamen zwei der Wachen um eine Ecke gerannt und kamen ihnen zur Hilfe. Sie legten ihn in Eisen. Caya lief zu Aswad und versuchte ihn zu beruhigen. Immer noch unruhig durch den Geruch dieses Untiers, befreite die Bäckerin ihr Pferd von dem Zaun und redete weiter beruhigend auf ihn ein.

„Alles in Ordnung Aswad! Alles ist gut! Dieses Monster wird dir kein Haar krümmen mein großer! Ich pass auf dich auf! Ich lass dich nicht im Stich!“

Sie streichelte Aswad behutsam und in langsamen Bewegungen, bis er sich langsam wieder beruhigte. Als Caya sich wieder zu Merdarion drehte, war Chiamara verschwunden. Die Bäckerin schaute verwundert und fragte ihn:

„Wo ist denn Chiamara hin? Holt sie noch etwas?“


Merdarion redete noch einen Moment mit den beiden Wachen und wandte sich zuletzt zu Caya. Er bat sie noch kurz zu warten, weil er noch etwas zu erledigen hatte. Caya nickte:

„Ja natürlich, wie ihr meint!“


Sie wandte sich wieder Aswad zu und beruhigte ihn weiter, wobei sie sich weiter von dem Werwolf entfernte. Ihr fiel ein, dass sie noch einen Apfel eingesteckt hatte und gab ihn Aswad zu fressen. Dies schien den Hengst zumindest für kurze Zeit auf andere Gedanken zu bringen…

Caya schaute an sich hinab. Sie hatte für die Reise wieder Hosen und die Tunika angezogen. Es war einfach praktischer, wenn sie lang unterwegs war und so konnte sie auch bequemer reiten.

Als Merdarion nach einer Weile wiederkam, trug er seinen Plattenpanzer und hatte zwei Pferde bei sich. Caya klopfte Aswad auf die Seite und stieg dann auf. Sie folgte dem Minenbesitzer durch das Stadttor, der sein Pferd hinter den Toren neben ihres lenkte. Die junge Bäckerin schaute ihn an und setzte ein Lächeln auf. Merdarion warnte sie davor, dass die Reise gefährlich ist. Ein Biss würde reichen und man würde selbst zu so einem Monster werden…und was für eine Kraft ein Werwolf besitzen konnte, wusste sie nur allzu gut. Schließlich hatte sie Phelan schon in Aktion erlebt. All diese Informationen führten eher nicht zu einer Verbesserung ihrer Laune. Sie schaute ihn jetzt mit einem ernsten, bedrückten Gesichtsausdruck an. Sie würden wohl an Nuru vorbeireiten und dort deutete Merdarion an, könnte etwas Rüstzeug herum liegen….

Caya wusste, dass er viel von Kettenrüstungen für sie hielt. Doch warum dort Rüstzeug herumliegen sollte, war ihr schleierhaft. Oder meinte er in einem Geschäft zufällig in ihrer Größe? Aber konnte man sich sowas auch leihen?

„Vielen Dank für euren Rat! Ich habe bereits einen Werwolf kennen gelernt, daher kann ich mir zumindest im Ansatz vorstellen, was es bedeutet, gegen einen Werwolf kämpfen zu müssen…ich will es lieber nicht…das vorhin…das war, wegen Aswad…ich konnte ihn ja nicht im Stich lassen…“

Sie versuchte ein anderes Thema anzuschneiden:

„Darf ich euch fragen, was euer Häuserbau macht? Ab und zu schaue ich mir die Baustelle an, ich hoffe ihr werdet euch dort wohl fühlen! Vielleicht sehen wir uns dann auch öfter. Ich meine, wenn ihr dort wohnt…“


Die restliche Reise nach Nuru war eher ruhig gewesen. Caya dachte darüber nach, was wohl alles in den Wäldern auf sie warten würde…

Als sie in Nuru ankamen, ritten sie direkt zu der Rüstungsschmiede. Sie gingen hinein und Merdarion sprach sehr vertraut mit dem Zwerg, der dort arbeitete. Zu vertraut, für ein Kunde oder? Sie dachte kurz nach und erinnerte sich dann, dass Merdarion doch eine Schmiede leitete. War das hier gewesen? In Nuru?

Er fragte den Zwerg nach einem Eisenkleid und einem Hut für die Bäckerin. Der Schmied ging auf sie zu und musterte sie. Caya lächelte und grüßte ihn freundlich. Er hielt ein, zwei Kettenhemden an und hielt ihr anschließend eines hin, dass sie probieren sollte und tatsächlich, es passte ihr! Wieder merkte sie das Gewicht des Eisens deutlich auf ihrem Körper lasten. Dennoch fühlte es sich gut an, bei den Gedanken an diese beharrten Monster. Ein Helm fand sich jedoch nicht. Entweder rutschten sie ihr alle vom Kopf oder sie waren zu klein, vermutlich Zwergengröße…

Merdarion schien nicht ganz zufrieden damit, sagte aber, dass es zur Not auch so gehen musste. Caya schaute ihn an und fragte, wie das denn mit dem Leihen nun funktionierte. Sie war sich noch nicht sicher, ob Merdarion wirklich der Besitzer war. Nachdem er es ihr erklärt hatte, bedankte sie sich vielmals bei ihm. Es war wirklich nicht selbstverständlich, dass er sich so um sie sorgte.

Anschließend ritten sie gemeinsam in Richtung Arena und hielten, wo auch sonst…, vor der roten Laterne…Caya zog es vor auf Aswad zu bleiben und dort auf Merdarion zu warten. Dieser betrat jedoch das Gebäude erst gar nicht, sondern sprach mit einer der Angestellten.

Kurz danach verließen sie das Viertel wieder und schließlich lagen auch die Stadttore von Nuru wieder hinter ihnen. Nun ging es wohl direkt in Richtung Wolfingen…

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Amarok

Re:[Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze
« Antwort #31 am: Do., 16. Apr 2020, 16:32 »

Bei seinem letzten 'Besuch' in Taros war es vorallem wichtig gewesen, nicht aufzufallen und schnell zu sein. Dieses Mal würde er jedoch länger hier bleiben. Wohlmöglich Wochen oder Monate. Daher nutzte er jeden freien Augenblick um sich langsam und umsichtig an seine Umgebung zu gewöhnen. Taros war so ganz anders als alle anderen Orte. Deshalb ging Irator gemächlich dabei vor seine Umgebung zu erkunden und sich an diese zu gewöhnen. Darius würde für die Dauer ihres Aufenthaltes den festen Kern ihres Geistes bilden, eine Bastion. Irator würde sich um den Rest kümmern.

Daher war der verwandelte Drache scheinbar sorglos und sah sich den Raum genauer an, bis die Tür sich ein weiteres öffnete und zwei unvertraute Drow hereinkamen.

Er schnupperte. Weibchen. Das war unter den Mänteln nicht immer offensichtlich und Elfen waren da sowieso eher dezent. Sie sprachen in einer harschen, unvertrauten Sprache... wobei er meinte ab und an doch ein paar Worte verstehen zu können. Es erinnerte ihn an das, was er von Myriel über die dunkle Sprache gelernt hatte.

Dass sie jedoch Myriels Aufforderung missachteten die Gemeinsprache zu benutzen ließ ihn beinahe grollen. Sâmuls Lächeln verhinderte dies jedoch und er erinnerte sich daran, dass es am Ende nur Drow waren. Vielleicht konnte er den mangelnden Respekt ja zurückzahlen? Zuerst legte er seinen Kopf schief, die Ohren gespitzt, als sei er verwirrt, dann schnaufte er, gähnte herzhaft und ließ sich auf seine Hinterläufe nieder. Fast war er versucht sich mit der Hinterpfote hinter den Ohren zu kratzen, doch Myriel erklärte, was soeben gesagt worden war. Er drehte seinen Kopf zu ihr, die Ohren aufgestellt, wedelte mit dem Schweif und sagte laut und deutlichzur Bestätigung dass er verstanden hatte. "Wuff". Er bellte nicht. Er sagte tatsächlich das Wort.

"Wenn Sie sich nicht verständlich machen wollen, dann können wir ihnen dies auf gleiche Weise heimzahlen.", sandte er an Myriel, sowie Sâmul, auch wenn es weniger wie eine Feststellung und mehr wie ein Vorschlag klang.

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Myriel

Re:[Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze
« Antwort #32 am: Sa., 18. Apr 2020, 22:34 »

Es dauerte nur eine kleine Weile bis es an der Tür klopfte und ihre „Gäste“ eintraten. Myriel beobachtete den Blick, den Sâmul der Drow zuwarf. Flirtete er etwa mit ihr? Warum wunderte sie das nicht wirklich? Tat der junge Mann nicht immer genau das, was man am wenigsten von ihm erwartete? Die Schwarzmagierin neigte huldvoll den Kopf, als die beiden Novizinnen sich verneigten und sie grüßten.

Seid gegrüßt. Sprecht in der Allgemeinsprache, damit meine Begleiter Euch  verstehen können.

forderte die Schwarzmagierin die beiden Drow auf und benutzte selbst die Allgemeinsprache dabei. Die größere der beiden warf der kleineren einen Blick zu, bevor sie in Drow weiter sprach. Myriels Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen. Hatte sie sich nicht klar genug ausgedrückt? Wie in Zeitlupe nahm sie das Stück Tierhaut entgegen, während sie die Worte sinngemäß übersetzte.

Die Hohepriesterin Anethe schickt die Botschaft, das die Priesterschaft Baals nur dem alten Gott dient und läd zu einem persönlichen Gespräch nach N´Xar´Ruul ein.

Der Tonfall der Druidin klang eisig. Als hinter ihr von Irator ein „Wuff“ erklang, hätte sie das normalerweise amüsiert, doch im Moment war ihr nicht zum Lachen zumute. Es war wichtig, das die Priesterschaft ihr zumindest zeitweise eine Allianz anbot, nachdem sie jahrelang gegen sie hatte kämpfen müssen. Andererseits konnte sie sich diese Respektlosigkeit von einfachen Novizen nicht gefallen lassen. Irators Gedanken erreichten sie, und sie vermutete das sie ebenso an Samul gingen. „Nein. Tötet die Sprecherin.“ Ohne eine Mine zu verziehen machte Myriel einen Schritt auf die kleinere der beiden Drow zu und sah ihr direkt in die Augen, während sie die Sprecherin den beiden Männern überließ.

Richtet Eurer Hohenpriesterin aus, das ich keine Untergebenen dulde, die meinen Befehlen nicht gehorchen. Ich werde Ihr eine Wiedergutmachung für Ihren Verlust mitbringen, wenn ich Ihre Einladung annehme. Und nun geht.

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Amarok

Re:[Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze
« Antwort #33 am: So., 19. Apr 2020, 00:55 »

Eine Einladung nach N'Xar'Ruul von den Priesterinnen Baals? Für einen wilden Moment wagte er zu träumen und bezähmte sich sogleich wieder. Er würde sich gedulden müssen. Immer konnte er nicht sagen, was Myriel... Töten?

Der weiße Lykantroph merkte noch weiter auf und stand wieder ganz aufrecht. Sein fröhliches Hecheln wurde von einem Augenblick zum Anderem zu einem Zähne blecken. Er vergass bei der Aufregung zu grollen. Viel zu sehr war er von der Gelegenheit ergriffen. Dieses Ausflug konnte noch viel interessanter worden, als er gedacht hatte.

Was er Myriel niemals gestanden hatte war, dass er eine einzelne Rasse in der ganzen Schöpfung mehr als alle anderen verabscheute. Es juckte ihn in den Klauen, seit die erste Drow sie hier empfangen hatte. Nun konnte er diesem Verlangen zumindest ein wenig nachgeben.

Das Vergessene Grollen kam nun tief aus seiner Brust und seine Augen wurden nachtschwarz, als Irator auf die unglückliche Drow zusprang um ihr Kehle und Herz zu nehmen, voll Hunger auf Rache und frischer Beute.

AW 1= 43
AW 2= 47
« Letzte Änderung: So., 19. Apr 2020, 01:11 von Darius »
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Sâmul von Gor

Re:[Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze
« Antwort #34 am: So., 19. Apr 2020, 18:06 »

Gerade in dem Augenblick, als er einen Blick über die Schulter hinweg zu ihr und den beiden Novizinnen geworfen hatte, übersetzte Myriel das Gesprochene für Darius und ihn in die Allgemeinsprache. Das wäre zwar nicht nötig gewesen, denn er hatte auch so alles verstanden, aber das konnte Myriel ja nicht wissen. Außerdem war da ja noch ihr haariger Gefährte, der die Sprache der Drow möglicherweise nicht beherrschte. Der Tonfall allerdings war derart eisig, dass Sâmul eigentlich hätte gewarnt sein müssen.

Vielleicht war er aber auch zu sehr von dem Metallstück abgelenkt gewesen. Als der weißbefellte Lykanthrop plötzlich auf die eine der beiden Drownovizinnen, die größere von ihn, die die ganze Zeit gsprochen hatte, zusprang, da fuhr der blonde Jüngling tatsächlich etwas überrascht wirkend herum. Das dunkle Stück Metall landete wieder im Regal. Achtlos hatte Sâmul es zurück an seinen Platz gelegt, während er den Raum mit langsamen Schritten durchquerte.

Seine Bewegungen wirkten noch immer ziemlich lässig, er schien es nicht sonderlich eilig zu haben, immerhin hatte der weiße Wolfsmann die Situation seiner Meinung nach voll im Griff, außerdem wollte er nicht versehtnlich zwischen den Lykaner und seine Beute geraten, denn dieser schien eine Vorliebe für Drow zu haben, so wie er sich gerad eauf die Novizin stürzte. Außerdem wollte sich Sâmul nicht unnötig die Finger schmutzig machen. Trotzdem zog er den Knochendolch, nur für den Fall der Fälle.

Bei seinem Weg durch den Raum passierte er die andere, die kleinere Drownovizin. Kurz blieb er direkt hinter ihr stehen. Einen Moment lang überlegte er noch, ob er der Drow einfach von hinten seinen Dolch an die Kehle halten sollte, aber er entschied sich dagegen, denn Myriel hatte die Situation ja auch so im Griff und diese Novizin war mit Sicherheit keine Gefahr für die blasse Frau. Sollte die Baalnovizin jedoch zurückweichen, sei es nun reflexartig vor Schreck oder eben vor der mächtigen Hexenmeisterin Myriel, würde er sie mit einem ziemlch unsanften Schubser in ihren Rücken wieder zurück an ihre alte Position befördern.

Dann erst ging er einige Schritte weiter und beobachtete den Konfrontation zwischen dem Lykaner und der Novizin, den Knochendolch noch immer gezückt. Sâmul machte allerdings keinerlei Anstalten direkt einzugreifen und ließ dem grausamen Schicksal seinem Lauf...

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Chiamara

Re:[Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze
« Antwort #35 am: Mo., 20. Apr 2020, 10:48 »

Der Schrei des kleinen Tieres hallte durch die Nacht, aber menschliche Ohren würden diese Geräusche mit ihren Sinnen nicht wahrnehmen können. Chiamara war froh, dass sie diese Art der Fortbewegung schon öfter trainiert hatte. So war es nicht zu befremdlich das Ortungssystem der Fledermäuse zu nutzen.

Die Kaserne Nurus lag ruhig und auch in der Stadt waren nur vereinzelt Lebewesen unterwegs. Nichts schien auf Werwölfe hinzudeuten. Und doch hatte dieser Janus ziemlich überzeugend von einem Wachposten erzählt, der ihm komisch vorkam.
Als einer der Wachen ein kleines Feuer aufglimmen ließ, nutze der große Abendsegler die Chance und flog noch näher an den Mann heran. Es war sicher nicht ungewöhnlich, dass solche Nachttiere sich auf das Licht stürzten.

Es war noch etwas Zeit, bis Merdarion mit Caya in der Nähe eintreffen würden und so nutze sie die Gelegenheit und flog zur Mühle um auch dort nach dem Rechten zu schauen. Und vielleicht hoffte sie auch Armande anzutreffen.
Kurz hatte sie auch überlegt ihn auf dieser Burg aufzusuchen. Aber dafür hätte sie erst das Pulver aus ihrer Schlafkammer holen müssen und dann auch noch zu dem Baum fliegen müssen. Sie hatte jedoch versprochen die beiden Nightoner zu begleiten. So musste sie diesen Drang unterdrücken und umkehren.

Einige Zeit später flog das Tier über Nuru hinweg Richtung Wolfingen. Immer wieder flog Chiamara kleine Bögen und hielt nach Bewegungen Ausschau. Erst vernahm sie nur kleinere Bodentiere, die des Nachts herumschlichen und nach Beute suchten. Doch dann spürte sie größere Wesen und kurze Zeit später erblickte sie die zwei berittenen Reisenden und ein einzelnes Ross.

Die blonde Kriegerin fühlte sich gerade sehr wohl in dieser ledrigen Haut und den Winden unter ihren Flügeln, so dass sie sich noch nicht zurück verwandelte. Dies hätte noch Zeit bis kurz vor dem Dorf.
Doch flog sie kurz zu Merdarion, klammerte sich an seinen Arm, auch wenn es bei der Rüstung schwer war den richtige Halt zu finden, und blickte ihn an. Kurz bewegte sie ihren kleinen Kopf und flog wieder davon. Einmal um ihren Gildenbruder und die Bäckerin herum, wobei sie nebenher ein paar Insekten zu sich nahm, die trotz der Dunkelheit unterwegs waren.

Erst dann stieg sie hinauf und begleitete die zwei in einer gewissen Höhe. Kurzzeitig begleitete sie sogar einem Schwarm Fledermäuse um dann wieder in einem Bogen zu den Reitern zurückzukehren.
Wachsam sondierte sie ihre Umgebung nach größeren wolfsähnlichen Wesen.

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Secundus M Hora

Re:[Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze
« Antwort #36 am: Mi., 22. Apr 2020, 20:50 »

Runde IV



Im schwarzen Turm - Taros


Die zierlichere Novizin erwiderte das Zwinkern des blonden Mannes und kicherte ein wenig hinter vorgehaltener Hand, während ihrer Schwester die undankbare Aufgabe zufiel ein Gespräch mit Myriel zu führen. „Spricht Euch die gebrochene Klinge an?“, fragte die Kleinere an Sâmul gewandt. Sie sprach die allgemeine Sprache gut, aber es war dennoch kaum zu herauszuhören, ob sie ihre Worte wörtlich oder im übertragenen Sinne meinte. „Dann solltet Ihr sie nahe bei Euch behalten und gut auf sie Acht geben, oder sie weit von Euch schleudern und nicht mehr zu ihr zurückblicken.“

Als ihr kleines Kopfschütteln, das die Sprecherin in der Entscheidung bestärkt hatte weiterhin Drow zu sprechen, zu deren Verderben wurde, blieb die zierliche Dunkelelfe vollkommen ruhig. Auch wenn es sie kurz in den Fingern kribbelte und sich sogar ein elektrisch blauer Lichtbogen zwischen ihrem Daumen und Zeigefinger bildete. Ungerührt sah sie zu, wie die Klauen des weißen Lykaners die Kehle der anderen Novizin zerfetzten und ihr das Herz aus dem Brustkorb rissen. Den Blutspritzern, die ihr schwarzes Kleid erreichten, schenkte sie keinerlei Beachtung. Dafür brachte das kurze Aufblitzen von Nadeln ein vages Lächeln auf ihre Lippen. Hsine war nicht aus dem Leben gegangen ohne im letzten Augenblick vor ihrem Tod noch zum Gegenschlag auszuholen. Und dann, noch bevor sich der Wolfsmann in Sicherheit bringen konnte, stand der Körper der toten Dunkelelfe lichterloh in grellrosa Flammen. Sie stammte aus der alten Familie der Hsi. Den Leichnam und alles was er bei sich trug vollkommen zu vernichten, war ihre Methode Geheimnisse noch über den Tod hinaus zu bewahren.

„Mir war nicht bekannt, wie sehr Ihr Euren Untergebenen vertraut. Sie wirken… ungewöhnlich und in einer ihnen unverständlichen Sprache zu sprechen schien klug“, sagte sie in einem vage entschuldigendem Tonfall zu Myriel. Plötzlich spiegelte sich nicht mehr die Unerfahrenheit und Nervosität der anderen Novizin im Verhalten der zierlicheren Drow wieder. Allein das veränderte Verhalten und die andere Körperhaltung reichten aus, um sie um Jahrhunderte altern zu lassen. „Ich wollte nicht so unhöflich sein und Euch bitten eure Leute vor die Tür zu schicken und wenn die falschen Leute vom Inhalt unseres Gespräches erfahren… Nun, ich habe die Lage falsch eingeschätzt. Ihr müsst und könnt keine Wiedergutmachung leisten.“ Die Druidin hätte ihr zehn Novizinnen überlassen können, doch die Drow hätte keiner von ihnen auch nur annähernd vertraut.

„Anethe, sehr erfreut.“ Die zierliche Drow vollführte eine angedeutete Verneigung vor der Erzmagierin. „Ich wollte mehr über Euch erfahren, ehe ich mich zu erkennen gebe, und zumindest das ist mir dank Hsines Einsatz gelungen. Ich hatte gehofft wir könnten gemeinsam reisen.“ Die hohe Priesterin schien aber nicht darauf zu bestehen, denn sie wandte sich bereits zum gehen. Die Botschaft, dass man den Wünschen Myriels besser nachkam, war angekommen.


Auf der Strasse nach Wolfingen


Merdarion erklärte den Wachen was sie tun sollten, und die beiden brachten Janus gemeinsam weg. Der Zauber verlor nur langsam seine Wirkung, so dass sie den Lykaner halb tragen mussten um ihn in eine der alten Zellen zu bringen und ihn in Ketten zu legen. Er wehrte sich kaum, knurrte allerdings als man ihn in Eisen legte, denn das schien ihm nicht zu behagen. Das Heulen, zu dem er seine Stimme erhob, hörte man bis in den Hof hinaus, was Aswad ein Wiehern entlockte und ihn trotz Cayas Nähe unruhig tänzeln ließ.

Nachdem Merdarion letzte Anweisungen und Schriftstücke hinterlassen hatte brachen er und Caya auf um Chiamara nach Nuru zu folgen. Sie erreichten die Stadt ein paar Stunden nach der Fledermaus, die ihre Runden ohne großen Erfolg geflogen war. Nach zwei Zwischenstationen in der Schmiede und der roten Laterne ritten Caya und Merdarion weiter ohne sich Schlaf zu gönnen, auch wenn die Nacht bereits voran geschritten war.

Es war einsam nachts auf der Strasse, die sich von Nuru am Rand der Schwanenmarschen entlang schlängelte, und so hatte der große Abendsegler keine Schwierigkeiten die beiden Reiter ausfindig zu machen. Er erreichte sie kurz bevor sie Elchdorf passierten. Hier schliefen noch alle, zumindest ließen die geschlossenen Fensterläden darauf schließen, denn es würde noch etwas dauern bis der Morgen graute. Doch bereits als sie den Rand des alten Waldes erreichten konnte man die Dämmerung allmählich erahnen. Trotzdem war es unangenehm in das Dunkel des Waldes einzutauchen, die Schatten schienen dort dichter zu sein, als sie es der Uhrzeit nach hätten sein sollen, und das Gefühl beobachtet zu werden beschlich Reiter und Fledermaus, auch wenn niemand zu sehen oder zu hören war. Vielleicht war es genau das, was den Wald so unheimlich wirken ließ: kein Vogel setzte zu einem Morgenlied an, nirgendwo schien etwas zu rascheln, es war einfach unnatürlich still, wenn man von dem Klappern der Hufe ihrer Pferde einmal absah. Mit jedem Schritt den sie zurücklegten schien es einen Hauch dunkler zu werden, ganz als würden sie in die Nacht hinein reiten anstatt in den Morgen. Die alten Bäume waren hoch und dick, sie behinderten das Echolot der kleinen Fledermaus, denn dahinter würde sich durchaus ein Mensch verstecken können. Sie waren schon tief in den Wald eingedrungen, als sie dann doch noch fündig wurde, denn sie nahm eine Gestalt wahr die sich langsam auf sie zu bewegte, ebenso lautlos wie es der Rest des Waldes war. Sie war groß, deutlich größer als ein Mensch oder ein Lykantroph, auch wenn sie der Gestalt nach über zwei Arme und Beine zu verfügen schien.


Auf der Lichtung im alten Wald


Der braune Wolf erhob sich, sobald Phelan ihn aus seinem Griff entließ. Wer sich ein wenig mit der Körpersprache von Wölfen auskannte würde sehen, das er sich rangmäßig immer noch unter Phelan einordnete, denn er hielt seinen Schwanz eher in der Waagerechten als nach oben und vermied es ihm in die Augen zu sehen. Als Phelan ihm den Befehl gab die Frau zu holen zögerte er einen Moment, rannte dann aber in ihre Richtung los.

In der Zwischenzeit näherte Phelan sich Xiyren um dem zweiten Lykaner zu helfen. Da die Edeldrachin bereitwillig von dem geschundenen Körper herunter stieg, konnte er ihm tatsächlich einen Heiltrank ins Maul laufen lassen. Der Wolfsmensch war zu schwach um sich groß dagegen zu wehren, und ein Teil der Flüssigkeit lief an der Seite seines Mauls wieder heraus weil er nicht richtig schlucken konnte oder wollte. Das, was er trank, reichte aber aus um eine deutliche Besserung seines Zustands zu erreichen: sein Atem wurde allmählich ruhiger und ging wieder tiefer, und auch das ungesunde Röcheln ließ nach. Es war gut das Phelan daran gedacht hatte, ihm eine Klaue an die Kehle zu legen, denn der graue Wolf, der nahezu weißes Bauchfell hatte, fing an zu knurren und bleckte die Zähne. Auch wenn ihm eine starke Pranke am Hals gepackt hatte, war er offensichtlich nicht der Meinung besiegt worden zu sein – zumindest nicht von dem Wolf, der ihm den Trank eingeflößt hatte.

In der Zwischenzeit war der erste fremde Lykaner in die Richtung von der Frau gerannt. Diese blieb noch einige Wimpernschläge wie hypnotisiert stehen, bis sich Phelans Aufmerksamkeit Xyiren zuwandte. Dann endlich realisierte sie, ihr Verfolger ihr wieder nachsetzte, drehte sich um und rannte, was die Beine hergaben. Doch der Gestaltwandler war größer und auf vier Beinen deutlich schneller als sie. Noch bevor sie den Waldrand erreichte hatte er sie eingeholt und fasste nach ihrem Arm um sie festzuhalten. Eigentlich hatte er auf sie springen wollen, doch die Gefahr sie zu verletzten hatte er als recht hoch eingeschätzt. Also zerrte er sie nun hinter sich her um sie zu Phelan zu bringen, der sich noch immer mit der weißen Drachin unterhielt. Die Frau jedoch wehrte sich nach Leibeskräften, stemmte sich mit den Füßen in den Boden, schlug mit der freien Hand auf den Rücken des Wolfes und schrie:

Lass mich los, lass mich sofort los, Du Monster, Hilfe, zu Hilfe, hört mich denn keiner? Hiiilfeee!
« Letzte Änderung: Mi., 22. Apr 2020, 20:50 von Myriel »
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Xiyren

Re:[Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze
« Antwort #37 am: Do., 23. Apr 2020, 23:51 »

Xiyren hörte Phelans Erklärungen aufmerksam zu. Sein Kommentar, dass sie geholfen hätte, stimmte sie schon wieder deutlich besser. ~Was? Den gesamten Süden?!~
Die Jungdrachin hatte sich noch nicht für eine Stelle ihr eigenes Revier zu etablieren entschieden, ihr Plan war gewesen sich ein ausreichend großes, aber nicht zu großes Stücken Land auszusuchen, was niemand bisher beansprucht hatte. Jetzt viel der gesamte Süden für sie heraus… Wie der dunkle Wolf es anstellte das alles als sein Revier zu behalten wollte sie sich ebenfalls nicht vorstellen, wenn es wirklich seines war, dann wusste er bestimmt wie er es zu behalten hatte.

~Tut mir leid, wenn ich da was Dummes gesagt haben sollte, ich weiß, dass ich noch ganz viel lernen muss.~, Xiyren hatte einfach irgendwie das Gefühl sich bei Lykanthrophen, wie Phelan die Wolf-Naka Duskeal benannte, dumm anzustellen, noch mehr als bei anderen Naka Duskeal zumindest. Klar konnte es immer Konflikte und Kämpfe geben, das war unter Drachen, Naka Duskeal als auch Tieren der Fall. Sie sollte aufhören sich von dem wölfischen Aussehen verwirren zu lassen… auch wenn sie vermutlich ab jetzt hinter jedem Wolf einen Naka Duskeal vermuten würde.
Bei der Erwähnung von Schwarzdrachen lief der jungen Silberdrachin ein Schauer über den Rücken. Diese waren immer die „Monster“ in den Spuckgeschichten ihres Vaters gewesen… verabscheuungswürdige und grausame Kreaturen. Sie wollte keinem begegnen… am Besten auch nichts was so ähnlich war.

Mit neuem Mistrauen und Missgunst betrachtete sie den braunen und den grauen Wolf. Deswegen nahm sie es auch mit äußerstem Unmut wahr, dass der graue Wolf, anders als der braune, sich Phelan nicht zu unterwerfen schien. Ein gereiztes Knurren entwich wie zur Antwort aus ihrer Kehle und wie Phelan setzte sie eine ihrer Klauen auf den Körper des Lykaners. Sie übte nur ein wenig Druck aus, schließlich sah sie, dass Phelan ihn unter Kontrolle behielt, es war eher, um zu zeigen, dass sie auch noch da war. Weniger „vorsichtig“, geradezu absichtlich stumpf und brachial, als sie normalerweise zu einem Naka Duskeal mental sprechen würde meinte sie zu dem Wolf: ~Warum wehrst du dich noch? Denkst du wirklich, du hättest noch irgendwie eine Chance?~ Ebenso wollte sie dem Wolf, Lykaner, nicht ihre Gereiztheit vorenthalten und ihr Knurren dürfte nun ebenso im Geist des grauen Lykantrophen wiederhallen. Wenn er immer noch versuchen wollte etwas zu machen, wäre er mehr oder weniger selbst schuld.

Als der braune Wolf die Naka Duskeal wieder heran zerrte, wandte sich Xiyren dieser zu, doch behielt die Klaue auf dem grauen Lykaner.
Keine Angst!“, machte sie sich die Mühe verbal zu formulieren, vielleicht verstand die Naka Duskeal dann besser was passiert war, „Ich und Schwarzer nett und helfen Euch, Brauner Moment nicht böse. Neugierig, was passiert? Bitte bleib, erzähl!

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Amarok

Re:[Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze
« Antwort #38 am: So., 26. Apr 2020, 21:43 »

Er bekam die Drow zu fassen und von da an ließ er nicht mehr von ihr ab. Sein Sprung gab ihm die Kraft sie umzuwerfen und ihr die direkt an die Kehle zu gehen. Zähne und Klauen gruben sich durch Stoff, Fleisch und Knochen und der Geschmack ihres dunklen Blutes breitete sich auf seiner Zunge aus, dass es eine Freude war.

Der Tod ereilte die Drow nur Momente später, doch nicht rasch genug. Er spürte mehrere Stiche, doch nur einer davon drang durch sein Fell. Seine Klauen zogen ihr das noch schlagende Herz aus der Brust. Dann schlugen ihm Hitze und rosafarberne Flammen entgegen, doch diese sengten ihn höchstens ein wenig an. Sie verzehrten jedoch den Leichnam, bis nur noch Asche blieb. Irator sah dem Ganzen ungerührt zu, während er wieder aufstand und dann doch ein wenig zusammenzuckte. Seine Adern brannten und seine Muskeln krampften. Das Herz in eine Armbeuge geklemmt, nutzte er den Vorteil der kleinen Apotheke, die er mit sich trug. Zum Glück für die Drow hatten die Flammen sein Geschirr nicht versengt oder er hätte ihr ein schlimmeres Ende bereitet. Fast schon zu langsam, nahm er zwei Fläschen aus den Schlaufen und verglich sie, als ob er die Anweiseungen darauf las, dann steckte er eine wieder weg und öffnete die andere Flasche.

Das Gegengift linderte das Brennen zumindest und er nahm noch einen der schwächeren Heiltränke. So würde er zumindest nicht sobald dem Gift erliegen. Die leeren Fläschen verstaute er wieder, ebenso wie das Herz in einer seiner Taschen verschwand. Irator schmunzelte beinahe bei dem was Darius damit vorhatte, dann wandte er seinen Kopf kurz zu Myriel. Seine Lefzen, Zähne und Schnauze waren von Blut besudelt, ebenso wie seine Klauen und Pfoten. Er bot einen recht brutalen Anblick, doch er bot ihr kurz seine Kehle dar. Die Drow war wie befohlen getötet worden. Zumindest dabei hatte sein heller Gegenpart nichts einzuwenden.

Auf die Worte der Drow hätte er tausend eigene Antworten können, doch wären sie alle verschwendet gewesen und hätten Myriels Vorhaben behindern können. Besser er hütete seine Zunge solange er hier war und genoss die Gelegenheiten die sich ergaben. Ihm waren die unbezahlbaren Einsichten wichtiger, welche sich ihm hier eröffneten. Seine Augen nahmen wieder ihre normale Farbe an, als das Schwarz daraus wich.

Kurz war er versucht Sâmul zu versichern, dass er das nächste Opfer bekam, doch er erinnerte sich daran, dass der Mann die Gedankensprache nicht sondernlich schätzte und laut wollte er gerade nicht reden, solange die Drow ihre spitzen Ohren in der Nähe hatte. Nicht solange er sich noch nicht klar darüber war, was er sich hier erlauben konnte. Er reihte sich einfach wieder hinter Myriel ein um sie zu begleiten.

-8 LP, -1 Gegengift, -1 kl. Heiltrank, +10 LP (45/45)
« Letzte Änderung: So., 26. Apr 2020, 22:35 von Darius »
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Myriel

Re:[Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze
« Antwort #39 am: Di., 28. Apr 2020, 04:18 »

Amarok zögerte nicht ihre Anweisung auszuführen und sprang auf die Drow zu. Innerhalb eines Wimpernschlags verwandelte sich der halbwegs freundlich wirkende Lykantroph in das Monster, das Werwölfe nun einmal waren. Und Myriel stellte wieder einmal fest, das sie eine kluge Wahl getroffen hatte, als sie ihn zum Schüler nahm. Sie sah nur aus den Augenwinkeln was Amarok mit der Drow anstellte und das ihr Blut sein weißes Fell dunkel färbte. Sie selbst konzentrierte sich ganz auf die kleinere Drow, hinter der nun Sâmul mit gezücktem Knochendolch stand. Nur kurz streifte der Blick der Schwarzmagierin den des blonden Jünglings und sie schüttelte nahezu unmerklich den Kopf. Diese hier musste überleben, denn einer musste ihre Botschaft übermitteln, und sie schien höhergestellt zu sein als die Andere, von ihr war die Anweisung gekommen ihre Aussage zu ignorieren.

Als sich herausstellte wie viel höher gestellt die Drow tatsächlich war, war Myriel zugegebenermaßen überrascht, auch wenn sie es sich nicht anmerken ließ. Sie unterdrückte das kurz aufflackernde Gefühl sich entschuldigen zu müssen, denn das hätte impliziert das sie zu Unrecht gehandelt hatte. Außerdem hatte ihr Gegenüber ihre Entscheidung akzeptiert indem sie nichts dagegen tat und sich damit ihrem Willen gebeugt und es wäre dumm gewesen diesen Vorteil aufzugeben.

Seid gegrüßt Hohepriesterin.

entgegnete sie also stattdessen mit einem kühlen Lächeln, als hätte sie längst geahnt wer sich hinter der Maskerade der Novizin verbargt.

Meine Begleiter heißen Amarok und Sâmul von Gor.

Sie unterstrich die Vorstellung der beiden mit entsprechenden Gesten in ihre Richtungen.

Ich habe vor heute Abend abzureisen. Ihr könnt uns gern begleiten, in der Kutsche ist genug Platz für vier Personen.

lud sie Anethe ein, ohne ihr die Entscheidung darüber anzunehmen. Wenn sie das Angebot annahm würden sie die Reise über achtsam sein müssen, andererseits würde es ihnen vielleicht auch Einblicke in den Charakter der Drow bieten.

Wenn ihr uns jetzt bitte entschuldigen würdet, wir sind gerade erst angekommen und würden uns vor der Weiterreise gern noch ein wenig frisch machen.

delegierte sie die Hohepriesterin höflich vor die Tür. Immerhin war Amarok blutverschmiert und auch ihr eigenes Kleid hatte einige Spritzer abbekommen. Erst als sich die Tür hinter ihr geschlossen hatte und ihre Schritte auf dem Gang verhallt waren, ergriff Myriel wieder das Wort.

Ihr habt es genossen Amarok.

stellte sie ohne jeglichen Vorwurf in der Stimme fest und musterte ihn einen Augenblick, ohne jedoch zu fragen ob alles in Ordnung war. Er hatte Tränke benutzt und wenn diese nicht ausreichten erwartete sie das er das äußern würde. Dann wanderte ihr Blick zu Sâmul.

Anethe hat Recht was die Klinge betrifft. Habt Ihr tatsächlich vorhin mit ihr geflirtet? Ihr scheint die Gefahr noch mehr zu lieben, als ich bisher dachte Sâmul.

Jetzt klang ihre Stimme fast ein wenig erheitert und sie zog an einem Band an der Wand um eine Dienerin zu rufen, die ihren Begleitern jeweils ein Zimmer zeigen würde, in dem sie sich mit Hilfe von Waschschüsseln säubern konnten.

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Amarok

Re:[Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze
« Antwort #40 am: Di., 28. Apr 2020, 10:23 »

Die Vorstellung durch Myriel ließ er über sich ergehen, auch wenn er ein wenig darauf gespannt war, wie die Drow auf den Namen dieser Gestalt reagieren würde. Wenn sie sich nur ein wenig mit den Lykantrophen auskannte würde sie wissen vielleicht ahnen, warum er nach dem einsamen Jäger benannt war.

Er entspannte sich erst wieder, nachdem die Hohepriesterin aus dem Zimmer komplimentiert wurde. Mit einer Kutsche zu reisen wäre für ihn jedenfalls eine neuartige Erfahrung, selbst wenn er sich diese mit solch einem Wesen teilen musste. Als sich Myriel schließlich zu ihm wandte und feststellte, dass er es genossen hatte die Drow zu töten, leckte er sich einmal demonstrativ über seine Lefzen, während er überlegte, wie viel Wahrheit er in seine Antwort legen sollte.

"Das Vergnügen war ganz auf meiner Seite.",
  stimmte er ihr schließlich mit einem Grollen in seiner Stimme zu und sein Schweif wedelte leicht dabei. Es hatte ihm wirklich gefallen, war wie Balsam auf seiner Seele gewesen und wenn es nach ihm ginge, konnte er noch eine ganze Zeit so weitermachen. Wenn der Rest ihres Aufenthaltes in Taros nur ähnlich angenehm sein würde... das Gift brannte noch immer leicht in seinen Adern, auch wenn er sich Mühe gab keine äußeren Anzeichen davon zu zeigen. "Ihr letztes Geschenk brennt jedoch immer noch in meinen Adern. Das Gegengift war nur stark genug um den Effekt zu mildern."

In klarem Dragonisch hieß das, dass er gerade nur etwas langsamer daran starb. Vielleicht sollte er etwas von dem Gift der Drow mitnehmen, wenn er die Gelegenheit dazu fand und es den Hohentürmlern bringen, damit sie in Zukunft bessere Gegenmittel brauen konnten, denn bisher hatten ihn Landolins Tränke noch nie im Stich gelassen.

Sâmuls kleiner Austausch mit der Drow war merkwürdig, aber das traf auch auf alles andere zu. Der Naka Duskeal war seltsam und er schnaufte nur leicht abfällig. "Die Hohepriesterin liebäugelt eher mit der Gefahr, wenn sie sich mit Sâmul einlässt.", war sein Kommentar dazu.

Er war zumindest dankbar, dass er die Gelegenheit bekam sich zu waschen, bevor sie weiterfuhren. Ein wenig neugierig studierte er seine Umgebung, doch ließ er die Dienerin dabei niemals aus den Augen oder verlor sie aus dem Sinn. Außer Myriel vertraute er hier keinem einzigen Wesen.
« Letzte Änderung: Di., 28. Apr 2020, 11:33 von Darius »
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Sâmul von Gor

Re:[Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze
« Antwort #41 am: Di., 28. Apr 2020, 18:33 »

Nachdem die zierlichere Drow sein Zwinkern mit einem leisen Kichern erwidert hatte, wanderte der Blick des blonden Jünglings immer wieder zwischen dieser und der zerbrochenen Klinge im Regal hin und her. Eigentlich war es nicht Sâmuls Art sich einfach ablenken zu lassen, wenn sich ihm eine faszinierende Möglichkeit bot, es sei denn es boten sich ihm derer gleich zwei, wie in diesem Augenblick. So nickte er der kleineren Novizin kurz zu, wobei nicht ganz klar war, welchen ihrer beiden sich einander ausschließenden Ratschläge er damit nun quittiert hatte oder ob er ihre Aussage die gebrochene Klinge betreffend damit einfach nur zur Kenntnis nahm. Das schwarze Metallstück landete schließlich wieder im Regal, als das Gespräch eine konfrontative Wendung nahm.

Während sich der Wolfsmann auf die größere der beiden Novizinnen stürzte und ihr die Kehle zerfetzte, schlendere Sâmul scheinbar in aller Seelenruhe herüber und blieb hinter der zweiten, kleineren Novizin stehen, den Knochendolch gezückt. Den kurzen Blickkontakt mit Myriel hatte er durchaus bemerkt, nahm diesen ohne jede Reaktion zur Kenntnis, den Dolch hatte er sowieso nur gezogen, um gegebenenfalls eingreifen zu können. Aber es war ja auch gar nicht notwendig, sich hier und jetzt die Finger schmutzig zu machen, wenn man eine befellte Bestie mit Krallen und Fangzähnen hatte, die die Drecksarbeit offenbar mit Freuden erledigte. Als der Leichnahm der anderen Drow sich dann auch noch selbst entzündete und in grellrosa Flammen vollkommen restlos verbrannte, fühlte sich Sâmul in seiner Entscheidung bestätigt, den Wolfsmann den ganzen Spaß überlassen zu haben.

Viel interessanter war da allerdings die Reaktion der anderen Drow, denn eigentlich hätte er erwartet, dass sie erschrocken zurücktaumelte, doch sie blieb im Gegenteil vollkommen ruhig stehen, ledig zwischen ihren Daumen und ihrem Zeigefinger bemerkte Sâmul ein kurzes Aufblitzen. Spätestens jetzt war ihm klar, dass die zierliche Novizin mehr war, als sie vorgab zu sein. So war er auch nicht mehr vollkommen überrascht, als die zierliche Drow sich schließlich als Hohepriesterin Anethe höchstpersönlich vorstellte.

Während Myriel sie nun einander vorstellten, steckte Sâmul den Knochendolch wieder weg. Als die Hohepriesterin von Myriel höflich aus dem Raum komplimentiert wurde, suchte der blonde Jüngling erneut den driketen Augenkontakt mit der zierlichen Drow, das dreiste Zwinkern konnte er sich dieses Mal allerdings verkneifen und so grinste er sie lediglich verschmitzt an. Was er damit bezweckte, blieb vorerst unklar, wie es auf die anderen Anwesenden wirken musste allerdings nicht.

Erst nachdem Anethe den Raum verlassen hatte, wandte sich Sâmul wieder Myriel zu, grinste allerdings noch immer breit, als würde ihm diese ganze Situation sehr viel Freude bereiten. Als die Druidin ihn dann auch genau darauf ansprach, zuckte der blonde Bursche nur grinsend die Schultern. »Flirten? Sâmul weiß nicht einmal, was flirten überhaupt ist...« Er grinste noch immer breit und schaute kurz zu Amarok herüber, ehe er hinzufügte: »Du wirst niemals etwas über einen vollkommen stillen See erfahren, wenn du nicht wenigstens einen Stein hineinwirfst.«

Während Myriel eine Dienerin herbeirief, schlenderte Sâmul zu seinem Rücksack, kramte daraus ein Tuch heraus und ging dann zu dem Regal, um die gebrochene Klinge sorgfältig mit dem Stoff zu umwickeln. »Beizeiten werden die blasse Frau und Sâmul ber diese Klinge sprechen müssen,« erklärte er dabei beiläufig und ließ den Stoff mitsamt des umwickelten Inhalts wieder in seinem Rücksack verschwinden.

Als die herbeigerufene Dienerin den Raum betrat, deutete Sâmul auf die Stelle, wo noch eine Blutlache vom grausamen Tod der Drownovizin zeugte, auch wenn der Leichnahm selbst fehlte. »Jemand muss diese Sauerei entfernen. So können wir hier doch keine Gäste emppfangen!« Dass sie wohl kaum lange genug hierbleiben würden, um tatsächlich noch weitere Gäste zu empfangen, schien ihm völlig egal zu sein, allerdings schien er sich hier bereits wie zuhause zu fühlen.

Obwohl es eigentlich nicht nötig war, nahm er die Möglichkeit sich frisch zu machen natürlich trotzdem wahr, wer wusste schon was noch vor ihnen lag und wann er das nächste Mal die Gelegenheit dazu haben würde.

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Phelan

Re:[Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze
« Antwort #42 am: Di., 28. Apr 2020, 20:16 »

Auf die Frage des Drachen hin zuckte Phelan mit den Schultern. „Zumindest werde ich im gesamten Süden kein Rudel dulden, das Jagd auf hilflose Frauen macht.“ Sein eigentliches Revier lag im Wald von Nuru und selbst den teilte er sich mit Endris. Und es wäre dort Platz für weitere Alphas gewesen – das hatte die Vergangenheit bewiesen.

„Ich finde nicht, dass Ihr Euch dumm anstellt. Ich weiß nicht viel über Drachen, warum solltet Ihr alles über Zweibeiner wissen? Wichtig ist die Bereitschaft zu lernen.“ Der verwundete Lykantroph sah sich durch Phelans Klauen nicht dazu veranlasst aufzugeben und das war durchaus verständlich. Schließlich hatte es noch kein Kräftemessen zwischen den Wölfen gegeben.

„Spar dir deine Kräfte“, knurrte der Krieger. „Wir können die Rangfolge klären, wenn es dir besser geht. In deinem derzeitigen Zustand wäre es keine Herausforderung dich in deine Bestandteile zu zerlegen.“ Er sah den Verwundeten scharf an und versuchte herauszufinden, ob genug Vernunft in ihm steckte, um erst einmal Ruhe zu geben. Dann könnte Phelan seine Klauen von der Kehle nehmen. Die Wahl, ob er es ihm gleich tun wollte, würde er dem Drachen selbst überlassen.

„Ich höre dich Frau“, wandte er sich an die Beute der beiden überwältigenden Wölfe. Auch Xiyren versuchte sie zu beruhigen. Doch da alle Wesen auf der Lichtung außer dem Menschenweibchen über sehr ausgeprägte Klauen und Zähne verfügten, war es wohl nicht leicht zu ihr durchzudringen. „Beruhige dich!“, versuchte er es wieder mit all seiner Autorität in der Stimme. Das hatte schließlich schon einmal geklappt.

„Kommst du aus Wolfingen? Du und das Dorf, ihr braucht Hilfe. Jemanden, der sich mit Lykanern auskennt und der stark genug ist. Darum bin ich hier. Ich werde mich um die Sache kümmern und diese da“, er deutete auf die anderen Wolfmenschen, „Werden dir nichts tun. Bist du verletzt? Gebissen? Warst du alleine, als sie dich überrascht haben? Weißt du, ob noch jemand gerade in Gefahr schwebt?“

Er wartete ab, um der Frau Gelegenheit zu geben seine Fragen zu beantworten. Dann sah er zu dem braunen Lykan, der sie noch immer fest hielt. „Zu welchem Rudel gehörst du? Wer führt euch an? Wie viele seid ihr? Du wirst mir antworten und du wirst mit deinem Rudel brechen und dich mir anschließen.“ Phelan glaubte nicht, dass es im alten Wald einen Alpha gab, der diese Wölfe wirklich unter Kontrolle hatte. Nach der fast vollständigen Auslöschung der wilden Jagd war es wohl schwer alle wichtigen Positionen mit erfahrenen Lykanern zu besetzen. Sonst hätte er diesen Wolf kaum so schnell dazu gebracht seinen Befehlen nachzukommen. Er hatte vor diesen Umstand zu einen Gunsten auszunutzen so gut er konnte.

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Merdarion Ni Hawk

Re:[Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze
« Antwort #43 am: Di., 28. Apr 2020, 21:33 »

Es war ein langer Tag gewesen und noch länger die Nacht. Selbst für Merdarion der den ein oder anderen Gewaltmarsch hinter sich gebracht hatte war es gar nicht so einfach die ganze Zeit die Umgebung im Auge zu haben. Vielleicht kam er auch langsam in das Alter in dem man solche Späße, wie eine nächtliche Reise nach Wolfingen, einfach anderen überließ.

So zuckte der Minenbesitzer kurz zusammen, als etwas auf seinem Arm landete, die Hand war bereits auf dem Weg zum Baselard als er Chiamara erkannte. "Da bist du ja, alles erledigt?" brummte er ihr zu, leider konnte das Flattertier nicht sprechen. Kurz darauf drehte seine Gildenschwester irgendwo über ihnen ihre Kreise.

Der Alte Wald hatte seinen Namen verdient, während seiner Zeit in Nuru hatte er den Weg hindurch nach Drachenauge oft hinter sich gebracht. Wenn er sich richtig erinnerte lag Wolfingen ziemlich genau auf der Häfte des Weges durch den Wald. Gehalten hatte er dort jedoch nie. Das innere des nächtlichen Waldes schien das spärliche Licht des Mondes und der Sterne aufzusaugen. Der Minenbesitzer ließ dem Untier in sich ein wenig mehr Raum und er bemerkte wie seine Sinne sich ein wenig schärften. Gleichzeitig wurde das Gefühl beobachtet zu werden stärker. Erst wollte er es als irreal abtun, Nachts kam es einem oft so vor als würde man verfolgt doch jetzt.....

Plötzlich war Chiamara wieder bei ihnen, sie schien etwas gefunden zu haben, zumindest interpretierte Merdarion das so und ließ die Pferde halten. Einen Finger auf die Lippen legend deutete er Caya an leise zu sein. Dann schwang er sich vom Pferd. "Wo?" flüsterte er seiner Gildenschwester zu.

Mit einer Kopfbewegung versuchte Merdarion in der Dunkelheit Caya zu verdeutlichen das sie erst einmal den Weg verlassen würden. Die Pferde am Zügel führte er wenige Meter ins Unterholz. Dann zog er so leise es ging sein Schwert.
« Letzte Änderung: Mi., 29. Apr 2020, 09:07 von Merdarion Ni Hawk »
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Chiamara

Re:[Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze
« Antwort #44 am: Mi., 29. Apr 2020, 18:34 »

Die lederne Haut der Flügel erspürten den Wind und Chiamara nahm das Gefühl in sich auf und setzte es in einen angenehmen Gleitflug um. Sie ließ sich kurz treiben und begann dann wieder mit ihrem Flügelschlag. In einem gewissen Abstand konnte sie ihren Gildenbruder und die Bäckerin ausmachen.
Merdarion wirkte nervöse, gehetzt. Sie hatte nicht weiter mit ihm sprechen können über Armande und sich. Insbesondere, weil er wusste, was Armande war.
Aber es lag nicht daran, dass der Krieger unruhig war. Auch sie hatte das Gefühl beobachtet zu werden. So flog sie noch weiter umher. Die Bäume versperrten ihren „Blick“ weiter nach vorn. Diese Ultraschallortung hatte auch ihre Grenzen.

Doch dann entdeckte die Müllerin etwas. Erst dachte sie wieder, dass es ein Baum wäre, denn es war riesig. Doch sie musste die Verhältnisse neu einordnen, da sie als Fledermaus natürlich unheimlich klein war. Aber es war größer als die Menschen. Doppelt so groß. Und es würde auf die Gruppe treffen, was auch immer es war.
Kurz überlegte sie dieses Ding zu umfliegen, doch das wäre Fledermaus-untypisch. Und in dieser Form könnte sie den beiden nicht beistehen.

So eilte sie zu den beiden Menschen zurück, umflatterte Merdarions Gesicht und flog immer wieder in die Richtung, wo sie dieses riesige Etwas gesehen hatte. Zum Glück hatte der Minenbesitzer ihre Aufregung verstanden und ist direkt stehen geblieben.

Somit setzte sie sich neben einen nahe gelegenen Baum und verwandelte sich zurück in ihre menschliche Gestalt. Sie musste schnell zu sich finden, sagte sie sich. Mit wackeligen Beinen stand die gebürtige Ostländerin auf, zeigte mit der Hand nochmals in die Richtung, aus der das Unheil kam. Sie hoffte bereit zu sein, bevor es da war.

Erst schwankte die blonde Frau leicht zu ihrem Gildenbruder.
“Riesig. Mindestens doppelt so groß wie wir“ mehr als ein leises Krächzen brachte sie noch nicht heraus. Aber Chiamara war froh darüber, denn allzu laut wollte sie auch nicht sein.

Langsam ging sie zu ihrem Streitross und übernahm die Zügel. Sie bedeutete Caya leise zu sein. Später könnte man immer noch reden. Vorsichtig nahm die Kriegerin einen kleinen Manatrank aus einer Phiole zu sich. Hatte aber vor Aufregung die Phiole verwechselt und setzte dann aber noch einen Manatrank hinterher.
Die Waffen hielt sie noch in ihrer Halterung.


- 1 Manatrank klein
-   1 Heiltrank klein
Leben und Mana komplett wiederhergestellt

« Letzte Änderung: Do., 30. Apr 2020, 08:33 von Chiamara »
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