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   Autor  Thema: Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel" (bitte nur nach Absprache posten) (Gelesen 794 mal)
Magnus de Nighthill

Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel"
« am: Mi., 13. Mai 2015, 13:10 »

~~~ Ammits erstes Treffen mit Magnus de Nighthill ~~~

Magnati flog von Osten her flach über den Baumwipfeln dahin, so dass die Schatten zwischen den Bäumen seine Konturen aus der ferne etwas aufweichten. So sollte Ammit ihn nicht entdecken, falls sie zufällig zum Horizont schaute.
Der Schnee, welchen die Frostriesen hatten fallen lassen war inzwischen wieder verschwunden.
Magnati suchte sich eine lichte Stelle zwischen den Bäumen über dem Weg der zum Hof führte und landete dort so leise es ihm möglich war. Er legte die beiden Holzbretter ab, welcher er in einer Kralle getragen hatte und begann sich zu konzentrieren.
Seine Schuppen begannen leicht zu schimmern... auch etwas was ihn zunehmend störte. Er musste dringen die Zeit finden sein Gastaltwandeln zu verbessern.  Er setzte dieses mal mehr Mana ein als üblich, denn es hieß in kurzer Zeit eine möglichst starke Bindung mit Ammit aufzubauen. So kam es, dass wenige Momente später Magnus de Nighthill mit glänzenden Haaren, sauberen und gut sitzenden Kleidern und wachen Augen auf dem Weg stand.

Gut. Jetzt nahm er noch  die Bretter auf, in welchen der neue Name des Gutes eingraviert war, „Am Nachthügel“.
Als Magnati um die Biegung kam sah er das Areal, welches nun ihm gehörte...
Und er musste feststellen, dass es aus dem Blick eines Naka-Duskeals verboten groß war. Er würde ja ewig brauchen um bis zu den Ställen und dem Gutshaus zu kommen, welche dort in der Ferne standen...

Mit strammen Schritt begann er den alten Weg zum Gutsplatz zu laufen. Er wollte schließlich keine Zeit verlieren, die ohnehin knapp bemessen war.
Sein Geist streckte sich derweil aus um festzustellen, wo sich Ammit befand. 




-6 Mana
+24 Charisma
« Letzte Änderung: Mo., 04. Feb 2019, 23:55 von Magnati »
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Ammit

Re:Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel"
« Antwort #1 am: Di., 19. Mai 2015, 17:42 »

Und wieder aufstehen, waschen eine Kleinigkeit essen und dann wieder den Zaun flicken. Gut, dass sich Ammit mit Weiden recht gut auskannte. Daher hatte sie direkt am nächsten Morgen ihrer Ankunft Weidenruten geschnitten und in Wasser gelegt, damit die Ruten biegsam blieben. Und die Futtertröge waren perfekt um die Weiden weich zu halten. Dann hatte sie mit den Zäunen rund um den Stall begonnen. Es war harte Arbeit, die sie nicht gewohnt war. So hatte sie schnell Hautabschürfungen an Händen, Armen und Beinen sowie Blasen an den Fingern.

Das Wetter war entsprechend gut, dass sie immer in leichter Bekleidung arbeiten konnte. Sie wollte die wenige Kleidung auch nicht durchschwitzen. Die Sachen, die sie gefunden hatte, waren eher etwas einen etwas anderen Körperbau.
Sie arbeitete von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und vermied es Licht anzuzünden. Sie brauchte es eigentlich auch nicht. Abends fiel sie eh sofort todmüde auf der Bettstatt ein.

Am heutigen dritten Tag hatte sie schon einiges geschafft, aber fast kam es ihr vor, dass es nie enden würde. Und sie fühlte sich allein. Ganz unbewusst schaute sie immer wieder zu dem Weg, der nach Nuru führte. Würde er von dort herkommen? Heute war doch der dritte Tag. Heute hatte sie sich normal angezogen. Ihre Hose und die Priestertunika. Die Halbdrow ging öfter zum Bach etwas trinken und um sich abzukühlen und dementsprechend ging sie auch öfter in die Büsche um sich zu entleeren.

Zur Mittagszeit gönnte sie sich etwas Abwechslung und begann den Stall auszumisten. Dem Himmel zu urteilen würde es bald regnen und dieser Mist würde die Weiden wieder besser gedeihen lassen. Und der Kram stank dann hier auch nicht so.
Und wie die Tage davor, sang und pfiff sie Lieder bei der Arbeit. Ganz verschiedene, alles was sie so aufgeschnappt hatte oder eben gelernt bei ihrem Priestervater.

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Magnus de Nighthill

Re:Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel"
« Antwort #2 am: Mo., 01. Jun 2015, 17:13 »



Magnati war dann doch recht schnell bei den Gebäuden angelangt.
Während er die Weide entlang ging konnte er tatsächlich keine Lücke mehr sehen. Er würde dann also bald anfangen können die Schafe her zubringen.

Ammit war im Stall und arbeitete dort anscheinend.
Aber er durfte nicht direkt zu ihr gehen, immerhin spürte er sie nur. Doch als er an der offenen Stalltür vorbei ging hörte er sie pfeifen... nun das sollte dann doch vielleicht für ein Bemerken ausreichen.

Anstatt weiter zum Gutshaus zu gehen, deren Läden immer noch verschlossen waren, wie Magnati zufrieden feststellte, bog er zur linken ab und stellte sich in die zur Seite geschobenen Tür und legte die Hände vor dem Körper zusammen und schaute hinein. Im Inneren sah er Ammit.
Die Dunkelelfe war relativ gesehen natürlich jetzt um einiges größer als beim letzten mal, aber dennoch sah Magnati, dass sie noch ein ziemlich junges Ding war. Vielleicht doch zu jung für die Aufgaben? Sie arbeitete mit dem Rücken zu ihm und klaubte mit einer alten Heugabel verrottetes Stroh und alten Mist auf und bewegte es zum Weidentor. 

Wie sollte er sich Bemerkbar machen?
"Ich wünsche dem fleißigen Fräulein einen schönen Guten Tag."

Hm... war das jetzt zu förmlich? Zu sehr auf einer Ebene? Immerhin war sie seine Angestellte...
Er hätte vielleicht doch noch einmal mehr Zeit damit verbringen sollen Naka-Duskeal im Vorfeld zu beobachten, in der Roten Laterne zum Beispiel.... obwohl, in der dann doch eher nicht.

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Ammit

Re:Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel"
« Antwort #3 am: Di., 02. Jun 2015, 14:35 »

"Ich wünsche dem fleißigen Fräulein einen schönen Guten Tag."

Erschrocken wirbelte Ammit herum, als sie die männliche Stimme hörte. Sie hatte die Mistgabel noch in der Hand - mit etwas von modrigen Stroh auf den Zacken - und hielt sie ihm abwehrend entgegen.
Erst dann blickte sie den Mann an, der dort am Stalleingang stand. Groß gewachsen, das Haar noch dunkler als ihres und länger. Wenn so ein Dieb aussah, würde sie auch zu den Dieben wechseln.
Aber dafür war er fast zu gut gekleidet und hatte sie zu förmlich angesprochen.
Vielleicht war er doch ein erster Kunde, oder.... Magnus de Nighthill.
Innerlich fluchte sie alle Flüche, die ihr nur einfielen. Ein schlechter Beginn, wenn es tatsächlich so sein sollte. Sie drohte ihm mit einer Mistgabel und sah aus, als wenn sie den Mist ohne Gabel transportiert hätte.

Ihre Stimme zitterte leicht, als sie versuchte dem Neuankömmling gelassen zu antworten:
"Ich wünsche Euch auch einen guten Tag, Herr. Wie kann ich Euch weiter helfen?"
Was wenn er denn doch nicht dieser de Nighthill war. Und sie war hier alleine. Vielleicht sollte sie noch eine Notlüge anhängen.
"Die anderen sind im Haus. Ich kann gerne den Hausherrn holen, wenn Sie ihn zu sprechen wünschen."
Immer noch war die Stimme etwas belegt. Er machte sie aber auch unsicher. Sein Blick wirkte so eindringlich. Sie senkte die Augen, weil die Halbdrow ganz nervös unter diesem Blick wurde.
« Letzte Änderung: Di., 02. Jun 2015, 14:36 von Chiamara »
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Magnus de Nighthill

Re:Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel"
« Antwort #4 am: Di., 02. Jun 2015, 22:43 »

Ups.
Das war ja eine Reaktion. Plötzlich sah er sich einer Mistgabel gegenüber. Was auch immer in Ammit vor ging es schien so einiges zu sein von Schreck zu Peinlichkeit schien alles dabei zu sein, ohne das Magnati genau die Grenzen hätte ausmachen können. Dafür besah er sich ganz automatisch den restlichen Körper und dne Aufzug in dem Ammit vor ihm stand. Sie schien wirklich fleißig gewesen zu sein. Die Hose war auf dem linken Knie bereits abgewetzt. Die Tunika und der Gürtel, der sie an ihre schmale Taille band, wirkten dreckig. Die Hände und Unterarme sahen besonders... beansprucht aus.
Meine Güte. Magnati begann die Stirn zu runzeln... sie sollte arbeiten, ja, aber sich nicht schinden. Das Gesicht zierte ein Dreckstriemen, als wenn sie sich einmal unbewusst übers Gesicht gewischt hätte. Abgerundet wurde das ganze durch ihre strubeligen Haare.

Seine Augen wanderten wieder zu den Ihren, als sie zu sprechen begann und zu fragen wer er war.
Richtig, er hatte sich nicht vorgestellt und Ammit auch keine Beschreibung seines Alteregos gegeben.
Bevor er antworten konnte setzte die Halbdrow noch hinzu:
"Die anderen sind im Haus. Ich kann gerne den Hausherrn holen, wenn Sie ihn zu sprechen wünschen."
Magnati schloss den Mund der schon zu einer Antwort geöffnet gewesen war wieder, zog eine Braue hoch und verzog den Mund zu einem schrägen Lächeln. Er lehnte sich mit einer Schulter an die Tür.
"Ist dem so..."
Die junge Frau hielt diesem Blick nicht lange stand, sondern wich ihm aus. Schämte sie sich für ihre Lüge? Das passte eigentlich nicht zu der nassforschen Ammit die er kannte.

Magnati war sich sicher, dass sich kein größeres Wesen in dem Haus befand.
Dennoch lehnte er sich ein wenig zurück und warf einen Blick schräg nach hinten zum Haus und kehrte mit seinem Körper wieder in die Ausgangsposition zurück während er sagte:
"Es müssen recht sonnenscheue Bewohner sein, mit so verschlossenen Fensterläden. Ist euer Herr vielleicht ein Vampir?"

Magnati wartete noch einen Moment, dann stieß er sich wieder auf beide Füße ab und begann auf Ammit zuzugehen.
"Nun, eure Hände sehen reichlich schlimm aus. Euer Herr dürfte erfreut sein einen solchen Arbeiter einen der seinen nennen zu dürfen. Auch wenn es ein Halbblut mit... interessanter Zusammensetzung ist."
Er blieb knapp vor den spitzen der Heugabel stehen.
"Jedoch wird der wehrte Magnati de Dragoluzius vermutlich nicht erfreut sein, dass ihr einen anderen Herrn auf seinen Hof gelassen habt. Nun abgesehen von mir..."

« Letzte Änderung: Di., 02. Jun 2015, 22:45 von Magnati »
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Ammit

Re:Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel"
« Antwort #5 am: Do., 04. Jun 2015, 16:30 »

Neugierig betrachtete Ammit den Neuankömmling. Er schien sehr gelassen trotz ihres Hinweises auf andere Mitbewohner.
Und clever, da er zu Recht auf die gschlossenen Fensterläden hinwies. Zu allem Überfluss war er charmant. Sein Lächeln und die lässige Art an der Tür zu lehnen gaben ihr Letztes.
Daher störte es das schwarzhaarige Mädchen nicht, dass er sie Halbblut nannte. Da es selbst bei ihm nicht so abwertend klang wie bei anderen.

Und das, was sie fast befürchtet hatte, bewahrheitete sich. Er stellte sich als ihren Herrn vor. Und als Abgesandter des dunklen Drachens.
Wie würde sie mit de Nighthill zusammen arbeiten können ohne ihn als Mann zu sehen? Vielleicht half da nur abblocken, schlagfertig sein und arbeiten.

"Die Herren, die dort im Gutshof verweilen, stellen sicher keine Konkurrenz zu Magnati dar, Herr de Nighthill. Die Ratten und Kellerasseln füllen ja noch nicht einmal eine Drachenzahnlücke. Daher bin ich guter Hoffnung, dass er und natürlich auch Ihr mir verzeihen könnt, dass ich es noch nicht geschafft habe jedenfalls die Ratten zu vertreiben. Der 'Hausherr' ist ein ganz bissiger. Vielleicht habt Ihr mit dem Vampir nicht unrecht."
Jetzt war es an ihr leicht verschmitzt zu lächeln. Da war sie einem peinlichen Start eventuell gerade noch aus dem Weg gegangen.

Ammit stellte die Mistgabel an die nächste Scheunenwand, letzte sich die Hände an ihren Hosenbeinen ab und ging auf ihren zukünftigen Arbeitgeber zu.
"Ich bin Ammit." Die Priesterin streckte ihm eine Hand zum Gruß entgegen. "Aber das habt Ihr Euch ja wohl schon denken können. Meine Hände sind übrigens weniger schlimm zugerichtet, als es aussieht. Ich bin hart im Nehmen. Es freut mich jedoch zu hören, dass Ihr offenbar zufrieden seid mit dem, was Ihr seht - trotz interessanter Zusammensetzung. Habt Ihr Durst? Kann ich Euch was anbieten?"
« Letzte Änderung: Do., 04. Jun 2015, 17:14 von Chiamara »
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Magnus de Nighthill

Re:Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel"
« Antwort #6 am: Do., 09. Jul 2015, 22:09 »

Endlich ließ sie die Heugabel sinken.
Auch wenn es ihm schwer viel ihre Beweggründe und ihre Gedanken zu verfolgen empfand er ihr Lächeln als sehr viel besser. Und erwiderte es daher

"Oh, bis vor einigen Tagen dachte ich noch, ich würde hier alleine beginnen müssen, stattdessen bin ich heute hier mit euch. Mit Ratten werden wir schon fertig werden, und ich habe auf dem Weg bereits drei oder vier geflickte Stellen im Zaun gesehen. Ihr seid also keine untätig, Fräulein ..."


"Ich bin Ammit."

Die junge Frau streckte ihm die Hand entgegen.

"Erfreut. Mich... ich bin Magnus de Nighthill."

Magnati blickte auf die Hand hinunter. Dunkle Haut, nicht Schwarz aber von einer Art fahlem Braun, welches zwar ähnlich dunkel war wie das der Menschen in der Wüste, aber dennoch so ganz anders war. Aber die Haut war zerfurcht und sah beansprucht aus. Er sah die ein oder andere Blase. Hart im Nehmen...
Magnati, bemerkte einen Moment zu spät, dass er wohl unhöflich war, die Hand nicht zu ergreifen, sondern auf sie hinab zu schauen.
Schon begann Ammit sie zu senken, da schnellte seine vor und ergriff sie.

Sein Blick glitt hoch.
"Ihr mögt hart im Nehmen sein..."
Magnati legte seine linke Hand auf die andere
"Dennoch sollten wir demnächst wohl ein Par dieser... Lederstücke für die Hände erwerben.
Bis dahin sollte dies hier genügen."

Magnati schaute wieder auf die Hand und es passierte... nichts.

Nun war es an Magnati einen Ton von sich zu geben der verriet, dass es ihm unangenehm war.
"Hmf... für gewöhnlich gelingt das."

Einen quälenden Moment später sprangen dann doch noch plötzlich kleine Funken aus der Haut des Mannes und flogen auf Ammits Hand über und den Unterarm entlang.

"Und jetzt, werfen wir die Hausbesitzer hinaus."




-2 Mana für Heilzauber (1 Fehlversuch) link
+4 LP für Ammit

 


« Letzte Änderung: Do., 09. Jul 2015, 22:09 von Magnati »
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Ammit

Re:Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel"
« Antwort #7 am: Di., 26. Jan 2016, 12:36 »

Dieser de Nighthill schien ihr recht sympathisch. Abgesehen davon auch noch recht attraktiv. Ammit war es daher sehr unangenehm, wie er sie anschaute. Sie musste dagegen, wie eine dreckige Drow wirken. Wenn dies bei Drow überhaupt noch möglich ist, wo sie doch schon eine so dunkle Haut hatten. Die junge Frau war froh, als dieses Händeschütteln vorbei war, als er nach ihrer Hand griff. So schnell konnte sie gar nicht reagieren um sie ihm zu entziehen, so fix hatte er zugegriffen.
Ihr wurde heiß und kalt bei der Berührung und Röte stieg in ihre Wangen.
Doch dann sprach er glücklicherweise nur ihre Schwielen an den Händen an und versuchte etwas, was sie als Heilung interpretieren würde. Es gelang ihm jedoch nicht sofort. Dadurch war dieses unangenehme Gefühl bei ihr durchbrochen und sie schmunzelte, als es dem stattlichen Mann dann doch noch gelang.

“Vielen Dank, Herr. Aber ich glaube, dass es noch nicht so schlimm war, dass ihr Eure Kräfte dafür vergeuden solltet.
Nun, dafür kann ich Euch zur Stärkung erst mal etwas zu Trinken anbieten, bevor wir auf Rattenjagd gehen? Vielleicht habt ihr auch Hunger? Oder möchtet Ihr direkt in die verstaubten Räume?
Ich habe bisher nur meine Schlafkammer, die Küche und einen anderen Raum soweit gereinigt, aber die Viecher stecken überall.“

Ammit redete ohne Punkt und Komma. Einfach runter rasseln und keine Antwort abwartend. Dabei ging sie aus dem Stall und musste ihren Chef hier auf dem Hof nicht ansehen, während sie redete.

Die Priesterin betrat das Haus durch eine Nebentür, die direkt zu der Küche führte. Dort konnte Magnus de Nighthill eine aufgeräumte Stube erkennen, in dem rein gar nichts auf den Tischen oder Ablagen zu sehen war. Es war, als wenn hier niemand wohnen würde, aber gereinigt wurde.
“Ich habe hier nichts herum liegen, was das Interesse der Ratten erwecken könnte. Die Ablagen werden auch täglich gewischt, bevor ich mir was zubereite. Der Gedanke, dass die hier überall mit ihren… - Na ja, Das Essen ist in einer extra Kiste in einem die Schränke verstaut. So wie die Flaschen auch. Wasser oder etwas Alkoholisches?“
Jetzt drehte sie sich doch um und blickte de Nighthill an. Und wieder musste sie sich eingestehen, dass er perfekt war.

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Magnus de Nighthill

Re:Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel"
« Antwort #8 am: Do., 28. Jan 2016, 00:27 »

Sobald ihre Hand frei war, waren ihre Gedanken auch schon wieder bei ihren Aufgaben...
Ein Schwall an Informationen und Fragen brach aus ihr heraus. Als Magnati auf etwas eingehen wollte, war sie schon beim nächsten Satz und hatte außerdem den Stall verlassen.

Der verwandelte Drache schaute sich noch einmal kurz den Stall an. Merkwürdig in Menschengestallt hier zu stehen.... in seinem Stall.
Dann trat er auch wieder heraus in die Sonne. Ammit war schon halb über den Hof, also setzte er mit langen Schritt ihr nach. Die junge Frau redete weiter schnell über Ratten, und das was sie schon hergerichtet hatte. Es ging Rechts an der Front vorbei, um die Ecke befand sich die Seitentür zur Küche, Magnati trat ein und sah sich um.



Hatte er je zuvor in einer Gutsküche gestanden?
Es gab Arbeitsflächen an den Fensterzugewandten Seiten und Schränke an den abgewandten. In der Mitte stand ein weiterer Tisch und Reste einer Art Eisengestell hing darüber. Auf der Gegenüberliegenden Seite der Tür, durch welche sie  hereingekommen waren, waren zwei weitere Durchgänge. In
einer war keine Tür mehr, in der anderen hingen noch die Reste einer Schwingtür. Dahinter musste eine Art großes Esszimmer sein. In der Wand zur rechten war eine weitere Tür.

Magnati schritt in den Raum, während Ammit ihm berichtete, dass sie eigentlich alles was von Interesse für die Ratten wäre unter Verschluss hielt.

"... Wasser oder etwas Alkoholisches?"

Der Mann strich mit seiner Hand über die hölzerne Arbeitsfläche. Wenn man darauf achtete konnte man die feinen scharten von den vielen Messern spüren die hin und wieder ins Holz geschnitten hatten.

"Ihr , habt hier alkoholisches? Wie kommt das denn zustande..."

Die Tische und Arbeitsflächen waren in sauberen Zustand und die Feuerstelle war nicht Asche verschmutzt... ehrlich gesagt, sah es fast so aus, als wenn sie noch gar nicht benutzt worden wäre. Hatte sie sich etwas nichts zu essen gekocht? Oder was sie nur sehr ordentlich...

Magnati wandte sich zu der Halbdrow herum, die auf der anderen Seite des Tisches stand und... musterte sie ihn etwa?
Er legte den Kopf schräg und schaute Ammit kurz mit einem Stirnrunzeln an.
Naja, er hatte sich mit dem diesmaligen Zauber ziemlich ins Zeug gelegt.

"Nun, ich denke etwas Quellwasser ist jetzt das richtige, über alkoholisches können wir uns nach getanem Werk Gedanken machen."

Im Grunde machte sich Magnati wegen der Ratten keine großen Sorgen. Ratten hatten einen ausgeprägten sechsten Sinn für Gefahr und wenn sie merkten, dass ein Drache hier war, würde sich das Problem früher oder später von allein erledigen.

"Ihr habt hier bereits gut aufgeräumt. Ich hoffe ihr habt nicht gezögert und euch eine der größeren Kammern genommen die hier sicher irgendwo sind, ihr habt es euch in jedem Falle verdient.

Führt ihr mich herum?"


Magnati kannte das Gebäude zwar schon, aber Magnus nicht und außerdem war er interessiert an ihren Eindrücken was das Erdgeschoss anging, bevor sie das zweite erkunden würden.




« Letzte Änderung: Do., 28. Jan 2016, 00:30 von Magnati »
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Ammit

Re:Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel"
« Antwort #9 am: Fr., 19. Feb 2016, 12:32 »

So wie ihr zukünftiger Gutsherr mit den Fingern über die Arbeitsfläche strich, testete er vielleicht, ob Ammit auch ordentlich war. Oder hatte er das von ihr nicht erwartet - ihr als Halbdrow.
Ach, sie sollte sich nicht so viele Gedanken um solche Nichtigkeiten machen. Sie wollte diesen Job und machte ihre Arbeit so gut es ging und vielleicht noch besser.
Und jetzt drehte er sich zu ihr um. Dieses Stirnrunzeln. Das machte ihn noch reizvoller. Fast hätte sie laut geseufzt.

“Ich habe hier in einer der ehemaligen Gesindekammern noch ein paar Flaschen Wein gefunden,“ erzählte die junge Frau während sie an einen Schrank ging und zwei Becher und einen Krug hervor holte.

“Ich hole eben frisches Wasser. Bin gleich wieder zurück.“ Und schon verschwand sie eiligst mit dem Krug hinaus zum Hof und füllte frisches Wasser hinein um kurz danach wieder in der Küche aufzutauchen. Sie füllte die Becher für de Nighthill und sich und reichte ihm einen.

“Ihr Angebot, also das mit dem späteren Schluck alkoholischem. Aber ich nehme keinen Alkohol zu mir. Weder Wein, noch Bier oder sonst anderes Zeug. Ich habe zu oft gesehen, was das Zeug aus Menschen macht. Und mir schmeckt es auch gar nicht. Ich bleibe beim Wasser.“

Sie nahm einen großen Schluck von der kühlen Flüssigkeit und schaute sich auch um, da er sie wegen der Aufräumarbeiten lobte.

“Danke. Aber erwartet nicht, dass die anderen Räume auch so toll aussehen. Ich habe die Räume gefegt und regelmäßig gelüftet. Aber der Staub sitzt noch auf einigen verbliebenen Möbelstücken. Gern kann ich Euch alles zeigen. Folgt mir, bitte.“

Den Becher auf der Arbeitsplatte abstellend, ging Ammit an dem groß gewachsenen Mann vorbei und öffnete eine Tür, die eine der Küchenwände schmückte.

“Hier war wohl mal die Speisekammer. Ich musste aber alles rauswerfen. Nur Verdorbenes und angefressenes Zeug. Die Regale sind aber noch gute erhalten und daher habe ich sie stehen lassen.“
Damit schritt sie direkt durch den Raum zu der gegenüber liegenden Tür. Diese öffnete sie nur und deutete mit ihrem Arm in den Raum.

“Nicht gerade sehenswert: Der Schlachtraum. Ich finde, dass es immer noch nach getrocknetem Blut schmeckt. Und dabei habe ich hier sogar mit Wasser geschrubbt. Mich wundert, wie verschmutzt es dort war, wo doch Lebensmittel hergestellt wurden. Durch diesen Raum kommt man auch in den Keller.“

Nachdem der Herr sich den Schlachtraum gesehen hatte schloss sie die Tür wieder und kam ihm dabei sehr nahe, um zu bemerken, dass er nach Luft, Feuer und Gras oder Baum roch. - Ungewöhnlich - Nicht vernebelt durch Parfüm oder Schweiß.
Dann war in dem Speiseraum noch eine dritte Tür, die die Halbdrow zügig ansteuerte. Während sie ihrem Begleiter den Gesindegang mit den Gesinderäumen, einem anschließenden leerstehenden Raum, sowie einem mit Bodenfliesen verlegten Raum zeigte, versuchte Ammit immer eine gute Figur zu machen und professionell zu wirken. Gefühle hatten hier nichts zu suchen. Auch noch mit dem Chef.

“Und hier kommen wir zum eigentlichen Eingangsbereich mit einer vorzeigbaren Treppe in das Obergeschoss. Hier von der Eingangshalle erreicht man durch die beiden Türen dort drüben zu dem ehemaligen Salon oder vielleicht war es nur ein einfaches Esszimmer. Ich denke es jedenfalls, weil dort ein entsprechend großer Tisch steht, der für den Umzug sicher zu schwer war.“

Die schwarzhaarige Frau schritt durch einer der Türen und zeigte ihm den großen Raum mit dem hübsch verzierten Tisch.
“Die Türen dort gegenüber sind wieder der Zugang zu der Küche, aber das habt ihr Euch sicher gedacht. Was mich wundert ist, warum sich der Speiseraum hier unten in der Nähe des Schlachtraumes und des Verkaufsraums befindet. Wichtige Gäste müssen das nicht gewesen sein, dass man sie mit den Gerüchen, selbst denen aus der Küche belästigt.
Ich hätte den Speiseraum oben angesiedelt und eine kleine Dienstbotentreppe von der Küche hinauf in einen kleinen Raum direkt neben den im Obergeschoss liegenden Saal gebaut. Aber nun ist es halt so.
Was meint Ihr?“


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Magnus de Nighthill

Re:Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel"
« Antwort #10 am: Sa., 20. Feb 2016, 18:03 »


Magnati musste leicht schmunzeln, als seine... Magd? Sein Mädchen für alles? Wohl doch erst einmal Ammit den Augenkontakt abbrach und etwas zu trinken holte.

Er sah ihr nach, als sie durch die Tür wieder in die helle Sonne ging.
Hier drinnen war es recht dunkel, die Fenster im ganzen Erdgeschoss waren recht klein und schmal, vermutlich um sich im Ernstfall besser verteidigen zu können.

Er hatte nicht groß Zeit sich weiter umzusehen da war sie auch schon wieder da.

“Ihr Angebot, also das mit dem späteren Schluck alkoholischem. Aber ich nehme keinen Alkohol zu mir. Weder Wein, noch Bier oder sonst anderes Zeug. Ich habe zu oft gesehen, was das Zeug aus Menschen macht. Und mir schmeckt es auch gar nicht. Ich bleibe beim Wasser.“


Sie stand neben ihm an einer Seite der Arbeitsflächen und hielt ihm einen Becher hin, den Magnati annahm, wobei ein par seiner Fingerkuppen über ihre Finger glitten, bis sie den griffigen Ton fanden. Ihre Haut war... nun ja Haut eben. Aber für Magnati, dessen Haut normalerweise mit dickem Leder oder Schuppen bedeckt war, war so eine Berührung immer wider erstaunlich intensiv.

"Danke."

Er lehnte sich an den Tisch und fuhr fort während Ammit trank.
"Ihr habt wahrlich nicht unrecht. Aber jetzt wo ich weiß, dass es sich um Wein handelt ist mein Interesse ohnehin wieder verflogen. Schade, dass es kein Met war... aber der wäre ohnehin vergoren gewesen."

~~~


Magnati setze sich in Bewegung, Ammit hinterher und nahm noch einen Schluck. Dann setzte er den Becher ab und ging mit ihr durch den Bogen.
Sie hatte die Vorratskammer leer geräumt, gut, dann öffnete sie ihm die Tür zum Schlachtraum. Auch wenn der Duft von Blut für ihn als Mensch bei weitem nicht so Appetitfördernd war wie in seiner eigentlichen Form, konnte er doch nicht anders als ein wenig energischer einzuatmen, als er an der Tür war. Er umfasste den Türrahmen mit der Hand überkopf und lehnte sich leicht vor, als er in den Raum sah.

"Wer weiß, welche Stümper hier als letztes Hand angelegt haben..."

Ammit machte einen halben Schritt vorwärts und griff zum Türgriff um sie zu schließen... das war ganz schön nah. Magnati machte einen Schritt zurück, aber nicht so hastig, als das es unhöflich aufgefasst werden könnte und ließ ihr mit einem Armbewegung den Fortritt zur dritten Tür.
Hier war es recht langweilig, auch wenn Magnati auf die schnelle nicht ausmachen konnte, in welcher der Kammern Ammit geschlfen hatte.

Sie kamen wieder an eine Ausenseite mit Fenstern, mit zwei fast leeren Räumen, nur Spuren auf dem Boden verrieten, dass auch hier einmal Geräte oder Schränke oder anderes gestanden hatte.

Und schließlich kamen sie in den Eingangsbereich. Magnati bemühte sich entsprechend beeindruckt zu sein, ob der Eingangshalle die bis in den zweiten Stock reichte. Die Treppe ging in einem schmalen Rundgang, von dem Türen und Gänge abgingen, einmal an der Ausenseite im Obergeschoss herum. Magnati folgte der Halbdrow durch einen Durchgang in den großen Essraum.

“Die Türen dort gegenüber sind wieder der Zugang zu der Küche, aber das habt ihr Euch sicher gedacht. Was mich wundert ist, warum sich der Speiseraum hier unten in der Nähe des Schlachtraumes und des Verkaufsraums befindet. Wichtige Gäste müssen das nicht gewesen sein, dass man sie mit den Gerüchen, selbst denen aus der Küche belästigt.
Ich hätte den Speiseraum oben angesiedelt und eine kleine Dienstbotentreppe von der Küche hinauf in einen kleinen Raum direkt neben den im Obergeschoss liegenden Saal gebaut. Aber nun ist es halt so.
Was meint Ihr?“


Magnati trat an den Tisch heran. Er trug eine gewisse Würde in sich. Alle Ecken waren durch viele Berührungen bereits abgeschliffen, aber er wirkte keinesfalls wackelig oder gebrechlich, sondern war aus Eichenholz in dem schön anzusehende Reliefs geschnizt waren.
Tja was meinte er.

"Die Menschen die hier lebten waren soweit ich weiß keine Adligen. Vielleicht haben sie öfter mit ihrem Gesinde zusammen gegessen. Und das Gebäude wurde mindesten einmal um- oder ausgebaut...
Das der Schlachtraum und die Vorratskammer nah am Zugang zum Keller liegen ist sinnvoll...

Jedenfalls lässt sich einiges hiermit anfangen, und das Potential ist kaum abzuschätzen angesichts der Ställe und Nebengebäude die zu dem Gutshaus noch hinzukommen."


War das gut? Würde so ein Naka-Duskeal mit Plänen klingen?
Magnati hoffte es. Er kramte in einem Beutel an seinem Gürtel und zauebrte ein Schlüsselbund hervor.

"Dann sehen wir uns mal das Obergeschoss an."

Er ging wieder aus dem Salon heraus und übernahm jetzt die Führung.
Die Treppe knarrte auf zwei Stufen machte ansonsten aber einen guten Eindruck. An der Wand an der sie endete hatte mal ein Bild gehangen. Zur linken und zur rechten ging es noch mal drei Stufen herauf und man war auf der Balustrade angekommen. Links und rechts gingen von ihr jeweils zwei Türen ab und auf der anderen Seite war ein Fenster von welchem man auf den Hof und die Zugangsstraße sehen konnte. Magnati wandte sich zur linken und ging zur ersten Tür. Sie war jedoch niht abgeschlossen.
Stirnrunzelnd ging Magnati auf sie zu um sie zu öffnen.


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Ammit

Re:Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel"
« Antwort #11 am: Sa., 20. Feb 2016, 20:16 »

"Das leuchtet mir zwar ein, aber dennoch.... Vielleicht liegt esdaran, dass der Tod so nah an diesem Raum umgegangen ist." Nicht, dass Ammit ängstlich war. Der Tod hatte eine besondere Bedeutung für sie.
Und weil Magnus de Nighthill den Tisch eingehend betrachtete, strich sie mit der linken Hand darüber um das Leben zu spüren.
”Ihr müsst wissen: Ich bin hier nicht nur die Schäferin, Stallbursche und Angestellte. Ich bin auch Priesterin. Und durch meinem Glauben kann ich den Tod - spüren."
Sehen wäre voll passender gewesen, aber dabei dachten die meisten Menschen nur an einen schwarz gekleideten Mann mit Sense.

Dieser attraktive Mann wusste offenbar schon mehr über dieses Haus. Sicherlich hatte er sich mit Magnati entsprechend ausgetauscht. Er hatte offenbar Pläne mit dem Haus. Ammit nickte bestätigend, dass mit dem Haus und den umstehenden Gebäude viel machen konnte. Die Substanz war gut.
Dass er besser Bescheid wusste, zeigte auch der Schlüsselbund, mit dem er die obere Etage anschauen wollte. Neugierig folgte sie ihrem Vorgesetzten. Die anderen Räume dort oben interessierten sie auch.
Bisher kannte sie nur das kleine Schlafzimmer, das nicht verschlossen gewesen war und bisher ihre Schlafstatt war.

Ein Schmunzeln legte sich auf ihre Lippen, als der Herr über die knarrenden Stufen schritt. Sie hatte schon Übung darin diese zu umgehen und tat dies auch instinktiv.
De Nighthill blieb vor ihrer Kammer stehen. Die Tür war nur angelehnt. Warum hätte sie diese auch schließen sollen. Es war ja bisher niemand hier gewesen.
Aber da ihn das wohl zu stören schien, wie sie seinem hübschen Stirnrunzeln entnahm, meinte sie sich erklären zu müssen.

"Herr de Nighthill, nicht wundern. Die Türe war schon offen, als ich das Haus erkundet habe. Und ich habe mir die Freiheit genommen hier mein Schlafquartier einzurichten."
Sie beugte sich geschickt vor und drückte die Tür mit einer Hand auf.
"Ich kann aber auch im Stall schlafen, wenn Ihr den Raum benötigt. Nur nicht die Gesindekammern.... zu nah am Schlachtraum..."

In dem Raum stand nur ein Bett mit einer Wolldecke, die ordentlich gefalten war. Und eine Kommode stand an einer Wand. Sie hatte ihre Sachen immer ordentlich weggeräumt, worüber sie sich jetzt innerlich freute.
Sie konnte verstehen, wenn sie nicht dort bleiben konnte. Eine Angestellte hatte im Obergeschoss ja nichts zu suchen.
Und den Unmut dieses Mannes wollte sie sich auch nicht zuziehen.

Während sie so neben ihm stand dachte sie daran, wie nah sie ihm hier im Obergeschoss sein könnte. Sehr nah! Jede Nacht. Ammit wurde warm.




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Magnus de Nighthill

Re:Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel"
« Antwort #12 am: So., 21. Feb 2016, 17:40 »


Ammit kam einer Türöffnung zuvor.
Hier hatte sie sich also eingerichtet. Sie beugte sich an seiner Seite entlang vor und stieß die Tür auf. Ordentlich und schlicht war die Einrichtung sowie der Zustand.

"Ich kann aber auch im Stall schlafen, wenn Ihr den Raum benötigt. Nur nicht die Gesindekammern.... zu nah am Schlachtraum..."


Hm. Wie sollte er jetzt reagieren. Im Obergeschoss waren für gewöhnlich keine Dinnerschaft untergebracht, soweit er wusste. Es sei denn man besaß noch ein Dachstuhlgeschoss mit niedrigen decken...
Er selbst hatte nichts dagegen, aber er drufte Magnus auch nicht zu ungewöhnlich auftreten lassen, oder?

Er sah Ammit mit etwas ernsterer Miene an:
"Nun Ammit...
Keine Sorge, wenn ihr so... so feinfühlig seid, müsst ihr nicht in den Kammern nächtigen.
Ihr seid ordentlich, das sehe ich, nur sind dies Gästezimmer.
Erst einmal ist es kein Problem, aber sollte ich diese Zimmer Gästen anbieten wollen, müsst ihr damit leben es schnell und unauffällig und ohne murren frei zu machen und herzurichten. Wenn euch das genug ist, bleibt ruhig hier.... ähm, ist euch gut."


Magnati war sich nicht sicher, da Ammit ohnehin einen sehr dunklen Taint hatte, aber ihre Hautfarbe schien sich leicht verändert zu haben.

Er griff nach der Tür und zog sie wieder zu. Das Schlos lies er natürlich offen, aber ihr den Schlüssel geben konnte und wollte er auch nicht. Der Gutsbesitzer sollte immer in der Lage sein notfalls überall hin zu gehen, dachte er. Und für sich selbst nahm er dieses Recht ohnehin in Anspruch. Dennoch, gegenüber dritten... er musste wohl demnächst einige Schlüssel nachmachen lassen.
Die Gestalt des Magnus ging die Balustrade zur linken weiter.

"Aber selbst wenn ihr hin und wieder ausziehen müsst, so sollt ihr doch Mittelfristig der Verwalter hier werden, wir mir zugetragen wurde. Dann werdet ihr ohnehin dessen Zimmer beziehen... welches nicht dieses hier ist."


Er kam bei der zweiten Tür auf dieser Seite des Gebäudes an und auch hier war die Tür nicht verschlossen und Magnati schob sie auf. Ein weiteres wenn auch größeres Gastzimmer war hier zu sehen. Ein Doppelbett an der Wand, welche zu Ammits Zimmer grenzte ermöglichte das Erwachen mit einem Ausblick aus dem gegenüberligenden Fenster. Ein Schrank, sowie ein abgenutzter klener Tisch samt Stuhl waren ebenfalls zugegen.

Magnati schritt hinein. Das Bett war groß und Stabil und hatte Bettpfosten die bis zur Decke ragten. Zu irgendeiner Zeit hatten hier vielleicht Vorhänge gehangen. Er öffnete den Schrank um zu sehen was darinnen war.

"Wahrscheinlich waren keine Gäste zugegen, als der Hof verlassen wurde... Kein Grund abzuschließen."

« Letzte Änderung: Mi., 24. Feb 2016, 22:50 von Magnati »
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Ammit

Re:Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel"
« Antwort #13 am: Di., 23. Feb 2016, 11:20 »

Dieser Blick und ihre Knie wollten nachgeben.
“Nein, nein. Es ist alles in Ordnung mit mir.“
Sie durfte in dem Zimmer bleiben. Vorerst. Kurzfristige Auszugsverpflichtungen vorausgesetzt.
“Damit kann ich mich arrangieren.“
Ja! Ja! Ja!

Oh, nein - Ammit versuchte sich und diese Gefühle in den Griff zu bekommen.
Obwohl es ihr schwer fiel, insbesondere wo dieser Mann den Schlüssel zu ihrem Zimmer wieder einsteckte. Jetzt war es vielleicht an ihr die Augenbrauen zu heben. Nur was hätte sie sagen sollen, ohne vielleicht peinlich zu sein.
So schwieg die Priesterin, lauschte nur noch halbherzig den weiteren Worten ihres neuen Mitbewohners und betrat mit ihm das angrenzende Schlafzimmer.

“Hier auf dem Hof waren auch zu den besten Zeiten sicher nie viele Leute zugegen. Das werdet Ihr sicher feststellen, wenn Ihr länger hier seid. Der Hof lief nie besonders gut. Wir haben jetzt mehr Schafe hier, als vorher insgesamt Tiere hier waren. Das wird eine besondere Aufgabe diesem Hof einen Namen zu geben, der auch über Nuru hinaus bekannt sein wird. Ich werde Euch unterstützen, wo es mir möglich ist.“
Diese Worte klangen sehr pathetisch, aber besseres wollte der jungen Frau nicht einfallen.
Sie wechselte also kurzerhand das Thema.

“Soll ich das Zimmer für Euch herrichten?“
Und was noch viel interessanter war:
“ Könnte vielleicht etwas klein sein für Euch und Eure…. Gattin. Eure Familie kommt doch sicher auch bald nach. Also hier oben gibt es sicher schönere Räume, aber da sie verschlossen sind, konnte ich sie noch nicht besenrein machen.“
Ihre grünen Augen blickten ihn neugierig an, darauf gefasst enttäuscht zu werden. Aber vielleicht war es auch besser für sie, damit sie keine Dummheiten anstellte.

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Magnus de Nighthill

Re:Privaträume des Gutshofs "Am Nachthügel"
« Antwort #14 am: Do., 25. Feb 2016, 13:42 »

Wie Magnati erwartet hatte, war ihr Blick leicht verwundert, als er den Schlüssel wieder einsteckte.

"Ihr werdet schon einen Schlüssel bekommen, keine Sorge.
Aber ich bin der Gutsbesitzer. Mir obliegt die Verantwortung für alles was hier vorgeht, also brauche ich auch Zugang zu den Orten zu denen ich möchte."


~~~~~


Magnati lauschte der süßen Ansprache und sah sie dabei zweimal über die Schulter an während er den Schrank untersuchte, der abgesehen von einer Motten zerfressenen Steppdecke leer war, und einen Blick aus dem Seitenfenster warf.

"... Ich werde Euch unterstützen, wo es mir möglich ist.“

"Oh, ich denke, da wird es eine lange Liste an Möglichkeiten geben."


Von hier aus konnte man Teile der zweiten Weide sehen und das Dach des zweiten Stalls, den würden sie erst mal nicht brauchen... er war ein guter Notfallort um sich zu verwandeln. Magnati merkte sich dieses Detail.

"... etwas klein sein für Euch und Eure…. Gattin. Eure Familie kommt doch sicher auch bald nach. Also hier oben gibt es sicher schönere Räume, aber da sie verschlossen sind, konnte ich sie noch nicht besenrein machen.“


Magnati sah auf und drehte sich um. Mit dieser Frage hatte er nicht gerechnet und dann schaute sie ihn auch noch gerade so mit ihren Smaragdgrünen Blick an... unwillkürlich schluckte Magnati aber damit war der Augenblick der Unsicherheit wieder vorbei... eigentlich gab es ja nur eine Vernünftige Möglichkeit.

"Natürlich, das verstehe ich.
Aber... es gibt keine Lady de Nighthill. Gab es nie, auch keine Sprösslinge. Ich werde die Wohnung auf der anderen Seite wohl nur teilweise benutzen.
Und auch den Teil nur spärlich: Ich bin recht viel Unterwegs, es sollte also kein allzu großer Mehraufwand für euch sein."


Magnati ging aus dem Zimmer wieder heraus und auf der der Treppe gegenüberliegenden Seite der Balustrade auf die nächste Tür zu. Nach kurzem probieren im Schloss fand er den richtigen Schlüssel. Die Tür öffnete sich zu einem Raum in dessen Linker Wand der Durchgang zu einem weiteren Raum war. Man konnte sehen, dass er einmal liebevoll eingerichtet gewesen war, wenn nun auch schon alles sehr eingestaubt und hier und da angenagt war, von dem Rattenkot ganz zu schweigen.

"Das dürfte schon eher die Verwalterwohnung gewesen sein."
Sagte Magnati und öffnete das Fenster.






« Letzte Änderung: Do., 25. Feb 2016, 13:47 von Magnati »
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