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   Autor  Thema: iba oposs shafaer jonali (Gelesen 1121 mal)
Danglathas

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #15 am: Di., 04. Dez 2018, 21:41 »

Darius beteuerte, das Asarra für ihn nur eine Kampfgefährtin sei. Danglathas gab ein glucksendes Geräusch von sich, das an ein Kichern erinnerte.

Das ist auch gut so, denn wenn sie hübscher wäre als ich müsste ich sie leider auffressen. Und Menschenknochen kleben immer so schrecklich zwischen den Zähnen. Apropro fressen – möchtest Du jetzt etwas von der Ziege abhaben?

fragend legte sie den Kopf leicht schief, bevor sie sich wieder der vom Eisdrachen erlegten Beute zuwandte. Doch bei den Details über das Amazonenvolk blickte sie wieder zu ihm auf.

Sie suchen sich andere Weibchen als Partner? Hmm... Sollte ich über so etwas auch nachdenken?

Einen Augenblick lang blieben ihre Gedanken ruhig, dann explodierten fröhliche Farben in ihren Gedanken, als sie lachte.

Ich habe darüber nachgedacht, und die Idee als nicht gut befunden. Ich bevorzuge wunderbar glitzernde Eisdrachen. Weißt Du eigentlich wie schön Du aussiehst, wenn Du von Eiskristallen überzogen bist?

Sie sandte ihm ein Bild davon wie er aus dem See kam, und kurze Zeit später sämtliche Wassertropfen an seinem Körper gefroren waren. Er glitzerte und funkelte in der Sonne, schöner als jeder Edelstein.

Schade, das es in meiner Höhle so warm ist. Sonst würde ich Dich in genau diesem Zustand oben auf meinen Hort setzen, als meinen größten Schatz.

Die Feuerdrachin lachte fröhlich, dann biss sie ein weiteres Mal in die Ziege, kaute, leckte sich zufrieden die Schnauze, und brummte.

Mhm, das war lecker. Es hört sich seltsam an auf diese Weise mit einem Naka Duskeal verbunden zu sein. Kannst Du auch ihre Gedanken hören, obwohl sie so weit weg ist?

Doch Darius kam nicht mehr dazu zu antworten, denn Irator mit seiner unvergleichlich charmanten Art trat plötzlich in den Vordergrund. Danglathas stubste ihn wegen seines Unmuts an den Hals.

Was stört Dich so daran, das Darius mich mag, Du Miesepeter? Ich schade ihm doch nicht. Und Dir habe ich ebenfalls nichts getan. Und ich nehme an, für diese Asarra gilt genau dasselbe.

Jetzt funkelten die Augen der Feuerdrachin Irator herausfordernd an.

Du willst wissen wie es um meine magischen Kenntnisse steht? Probier es doch aus. Vergiss dabei nur nicht, mit wem ich aufgewachsen bin.

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Darius

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #16 am: Fr., 07. Dez 2018, 15:27 »

Dankend nahm er ihr Angebot selbst einen Bissen von dem Bock zu nehmen und seine eigenen Gedanken spiegelten ihre Freude wieder. Mit Genuss riss er einen Bissen aus der geschlagenen Beute und schlang diesen herunter.

Während er sich über die Lefzen leckte, verfolgte er Danglathas Gedankengang... und die Vorstellung als glänzender Schatz auf ihrem Hort zu stehen erheiterte ihn ebenfalls.

"Oh, ich könnte mir vorstellen mich für einige Gelegenheiten als Schatz in deinem Hort herzugeben." , sandte er ihr lachend zurück, während Irator leicht schnaubte und dann seinen Kopf schüttelte. "Ich könnte, wenn wir wollten, aber sie hat auch ihre Privatsphäre verdient. Sie wird sich schon melden, wenn es etwas gibt." , versichterte er der Feuerdrachin.

Kurz sortierten sie untereinander wieder die Kontrolle ihres Körpers, bevor Irator auf ihre Worte antwortete, was wohl ungewöhnlich aussah, da er so unterschiedliche Signale zugleich ausdrückte. Sein Schweif zuckte vor Vergnügen, doch seine Flossen waren eng angelegt und sein Blick drückte eher Ruhe als Freude aus.

Ihre Behauptung wurde mit keinem Zauber geprüft. Stattdessen tastete Irator mit seiner Ausstrahlung nach ihr und er hielt sich nicht länger zurück. Das zerbrochene und kalte in ihm griff nach dem Geist von Danglathas wie kaltes Wasser. Er versuchte mit reinen Konzepten zu zeigen, was er dachte, doch es überstieg seine Fähigkeiten und so bekam sie nur einzelne Bilder und Eindrücke. Von Magiern die sich in Tiere und Dinge verwandelten, von der Beschwörung von Elementargeistern und Untoten, Blendwerken, der Bannung von Dämonen und der dunklen Sprache. Darius gab seinen Eindruck davon wie es war, als Naka Duskeal zu tanzen und zu singen, worin er sich in letzter Zeit geübt hatte, was an sich auch bereits eine Art von Magie sein konnte.

"Hrrr, eure Ziehmutter weiß so einiges über Magie, da habt ihr Recht. Dann solltet ihr auch wissen, das wir das ein oder Andere von ihr gelernt haben. Meine Sorge gilt alleine meinem Feind und meiner hellen Seite. Den Rest... überlasse ich ihm."

Die dunklen Gedanken umfingen sie für einige Momente ganz wie ein Kokon aus hartem Eis, bevor das Eis zu schmelzen begann und es sich wie ein warmer Sommerregen um ihren Geist legte und Darius alleine bei ihr blieb, der die gedankliche Umarmung und Innigkeit mit ihr genoss. "Lasst euch von Irator nicht zu sehr stören. Er hatte wenige Interessen, die er sehr intensiv verfolgt. Er sieht und bewertet alles durch seine enge Sichtweise... und hilft mir so gut er kann. Wir vertrauen uns gegenseitig."
« Letzte Änderung: Mo., 17. Dez 2018, 15:51 von Darius »
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Danglathas

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #17 am: Sa., 29. Dez 2018, 21:11 »

Diesesmal war es seltsam, als Irator die Kontrolle übernahm, da der Wechsel von einem fröhlich lachendem Darius zu dem stets todernsten Irator so extrem war. Die Signale, die der Eisdrache mit seiner Körpersprache sendete, widersprachen sich dermaßen, das es fast wirkte als ob er von einer seltsamen Krankheit befallen war.

Irators Geist schwappte über ihren wie eine eisige Welle. Im ersten Moment zuckte Danglathas davor zurück, erschrocken darüber, wie die fröhlichen Farben so abrupt in tristes Grau und schwarz wechseln konnten. Einzelne Bilder erschienen in ihrem Kopf, die verschiedene Zauber darstellten. Morphologie, Feuergeist, Nekromantie, Blendwerke, weiße und schwarze Magie. Die Feuerdrachin kannte nahezu alles davon, auch wenn sie selbst nicht alles beherrschte.

Irator sandte ihr ein paar Sätze, behauptete, das seine Sorge nur seinem Feind galt – wer immer das auch sein mochte. Doch dann umfingen sie seine Gedanken komplett, löschten jegliche Farben aus, waren kalt und hart wie Eis – und Danglathas wehrte sich instinktiv dagegen. Ihr Geist glich einem lodernden Feuer, und an den Stellen, an denen sie sich berührten und die Gegensätze aufeinander trafen, tobte ein Sturm, der mit Worten nicht zu beschreiben war. Sie würde sich niemals dieser Dunkelheit beugen, nicht einmal dann, wenn es sie das Leben kosten würde.

Der Moment währte nicht lange, dann verschwand Irator und ließ Darius und Danglathas allein zurück. Ein Zittern durchlief die Feuerdrachin, doch es war keines, das von Kälte oder Angst verursacht worden war, sondern von Wut. Irator hatte sie eiskalt erwischt, unvorbereitet, und mit weit offenem Geist, weil sie sich mit Darius verbunden fühlte. Sie stieß ein verstimmtes, tiefes Brummen aus.

Ich habe mich bemüht Irator kennen zu lernen und ich habe sogar versucht mich mit ihm anzufreunden. Aber im Moment – im Moment kann ich ihn kein bißchen leiden Darius. Und vertrauen tue ich ihm auch nicht.

War es ihr zu verdenken, nach dem, was gerade geschehen war?

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Darius

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #18 am: Sa., 29. Dez 2018, 23:50 »

Darius zuckte kurz zusammen und senkte seinen Kopf leicht vor Danglathas Zorn, eine solch schuldbewusste Geste als hatte er sie selbst gerade erzürnt. Was zu einem gewissen Grad ja auch der Fall war. Sie mochte seine andere Hälfte nicht, ja sie sagte sogar, dass sie Irator nicht traute. Der Genannte machte es auch nicht einfacher, indem er sich unkooperativ zeigte.

Dazu kam noch die geistige Auseinandersetzung, welche zwischen der Feuerdrachin und seinem dunklen Teil stattgefunden hatte, jener mentale Sturm. Danglathas Geist konnte man wirklich nur als feurig bezeichnen. Ihr Grollen gefiel ihm so gar nicht. Er war hierher gekommen um sie zu unterhalten, um Zeit mit ihr zu verbringen und Freude in ihrer beider Leben zu bringen. Jetzt hatte er es nur wieder schlimmer gemacht.

"Danglathas…",  begann er, der Kontakt vorsichtig, ein wenig hoffnungsvoll, aber auch ein wenig betrübt ob dieser Wendung der Ereignisse. "verzeih mir. Ich hätte es nicht so weit kommen lassen dürfen. Ich werde mit ihm darüber reden. So etwas sollte nicht wieder..."

Mitten im Kontakt schien er abgewürgt zu werden und seine Augen flackerten und wurden dunkel. Der Drache vor ihr richtete sich auf, als wäre nichts gewesen, schnaufte und drehte sich leicht zur Seite, wobei er seinen Schweif hob, bis der mit Edelsteinen geschmückte Reif um seine Schwanzspitze vor ihr in den Luft hing. Irator sah selbst kurz darauf herab. "Du erinnerst dich sicher an die Schmuckstücke die Darius dir in unserem Hort gezeigt hat. Wir haben einige davon in diesem Reif einarbeiten lassen. So können wir sie besser bei uns tragen."  Ein gewisser Stolz lag in den Gedanken ob dieser Schätze, die er da mit sich trug. Dann hob sich sein Blick wieder und Irator musterte die Feuerdrachin für einige Momente, bevor er überraschend fortfuhr. "Ich denke dass ich dir vertrauen kann. Dein Geist ist brilliant, dein Feuer stark. Einer solchen Drachin will ich ein Gefährte sein."

Die Gedanken waren nicht so völlig dunkel oder kalt wie zuvor, doch klangen sie sehr nüchtern. Langsam, ja mit etwas Überwindung stupste Irator sie mit seiner Schnauze am Hals und leckte einmal kurz über ihre Schuppen. Dann sah er ihr wieder in ihre Augen, mit den seinen die wie ein dunkles, glühend rotes Leuchten am Boden einer tiefen Schlucht wirkten. "Ich kann dir nicht viel an Liebe oder Zärtlichkeit bieten. Doch an Wissen kann ich teilen was mir gegeben und für deine Feinde kann ich ein Alptraum sein."  Die Worte klangen eher wie eine Feststellung als ein Versuch sich zu erklären.

Sein Kopf drehte sich leicht und er sah zu ihrem Hort hinüber. "Ich denke du solltest noch ein wenig Zeit mit Darius verbringen. Du hast es ihm wirklich angetan. Wahrscheinlich würde er sogar seine Schuppen wieder mit Eis für dich schmücken."  Dabei flatterten seine Flossenkämme kurz aufgeregt und sein Schweif wedelte leicht, was jedoch eher von Darius kam, der zugleich unglaublich verlegen war, da er von Irator verraten und geneckt wurde und zudem so gar nichts gegen den Gedanken hatte sich für seine Partnerin herauszuputzen. Gefühle welche Irator mit voller Absicht zu Danglathas über ihre Verbindung durchsickern ließ.
« Letzte Änderung: So., 30. Dez 2018, 00:25 von Darius »
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Danglathas

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #19 am: Mo., 31. Dez 2018, 01:19 »

Darius tat es leid was eben geschehen war, das hörte sie nicht nur an seinen Worten, sondern konnte es auch in seinen Gedanken spüren. Nun tat es der Feuerdrachin schon wieder leid, das sie so grantig reagiert hatte. Doch noch ehe sie etwas erwidern konnte veränderte sich seine Haltung erneut und Irator übernahm wieder die Oberhand. Prompt war Danglathas sofort wieder in angespannter Haltung, beobachtete den Eisdrachen genau und funkelte ihn immer noch verärgert an. Noch einmal würde er sie nicht so einfach überrumpeln.

Doch anstatt wieder Anstalten zu machen ihren Geist einzuschließen posierte er mit dem Ring auf seinem Schweif vor ihr fast so... ja, fast so als ob er ihr imponieren wollte. Gewiss, der Reif war sehr hübsch geworden, aber was wollte ihr Irator damit sagen? Er musterte sie, und was er dann sagte sorgte dafür, das sich Danglathas verdattert auf die Hinterläufe setzte.

Du willst bitte was?

Ungläubig sah die Feuerdrachin Irator an. War das jetzt ein Trick, um sie hereinzulegen? Danglathas Blick wurde misstrauisch, als Irator sich ihr näherte, doch er stupste sie nur am Hals an und leckte ihr kurz über die Schuppen. Man konnte ihm anmerken, wie viel Überwindung es ihn kostete, und seine nächsten Worte unterstrichen diesen Eindruck. Es hörte sich ehrlich an, dennoch blieb Danglathas vorsichtig, achtsam, bereit ihren Geist jederzeit blitzschnell zu verschließen wenn es sein musste. Sie erkannte an das Irator sich offensichtlich bemühte die eisige Kälte, die er eigentlich ausstrahlte zu unterdrücken, da sie ihr unangenehm war. 

Es reicht wenn Du mich an Darius.. an Eurer...

nein, das war falsch, sie hatten vorhin gesagt sie wären eins

...an Deiner Seite akzeptierst. Versuch nie wieder mich derart einzusperren, hörst Du? Ich hasse es, eingesperrt zu sein.

Das leise Grollen, das sie von sich gab, klang schon gar nicht mehr verärgert, sondern eher versöhnlich. Ihr war von Anfang an klar gewesen, das sie es schaffen musste beide Seiten für sich zu gewinnen, wenn sie eine Chance haben wollte an Darius Seite glücklich zu werden. Und es machte zumindest den Anschein, das sie es nun geschafft hatte. Daher stellte sie nicht auf stur, sondern versuchte einzulenken.

Ich kenne alle Zauber, die Du mir vorhin gezeigt hast. Und einige davon beherrsche ich sehr gut.

Auch wenn ihre Beziehung zu Irator nicht von Zuneigung geprägt wurde, so konnten sie einander zumindest respektieren und von Nutzen sein. Die Gefühle, die von ihm zu ihr herüber schwappten, kamen eindeutig von Darius. Ebenso wie die Gesten, die Aufregung und Verlegenheit signalisierten. Danglathas lachte.

Es ist nichts schlimmes daran sich herauszuputzen. Die Weichschuppen machen es ständig, wenn sie zu irgendwelchen Festen gehen. Und wenn in Dir auch nur der Funken eines Drachens steckt Irator, wirst Du zugeben müssen, das Du mit diesen funkelnden Eiskristallen einfach umwerfend aussiehst.

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Darius

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #20 am: Di., 01. Jan 2019, 21:59 »

Irator fühlte auf seine Art eine gewisse Genugtuung - keine Freude, nicht auf diese Weise - ob Danglathas Antworten auf sein Angebot. Was ihn neben dem Waffenstillstand jedoch eher interessierte war ihre Aussage, dass Sie viele der gezeigten Zauber selbst gut beherrschte. Auf diese musste er sie unbedingt später einmal ansprechen, doch jetzt war wieder Darius an der Reihe, der sich kaum noch bezähmen konnte. So blinzelte er einmal und sandte eine Antwort die so pragmatisch war wie eh und je. "Ich gebe zu, dass ein gutes Aussehen einen gewissen Nutzen haben kann... und natürlich kann ich nicht zulassen, dass ein Anderer in deinen Augen besser aussieht."

Dann schob sich wieder Darius in den Vordergrund und die dunklen Augen wurden wieder hell. Noch immer war er unruhig, doch seine Gedanken strahlten vor Freude über ihr Kompliment. "Ich sehe umwerfend aus, wenn das Eis auf meinen Schuppen funkelt?" , fragte er sie um ganz sicher zu gehen und schritt dann näher, als wollte er ihr etwas ins Ohr flüstern. "Würdest du für ein wenig mehr Licht sorgen? Schließe danach deine Augen für mich Geliebte Danglathas. Nur für ein paar Momente." , bat er sie verlegen und machte sich alle Mühe seinen hoffnungsvollsten Blick aufzusetzen.

Erst als Sie seiner Bitte entsprach, sah er sich schnell um. Bei dem Blick auf ihren Hort kamen ihm ihre Worte wieder in den Sinn. So heimlich wie es ihm möglich war, begab er sich an den Rand ihres Hortes. Dort sah er kurz an sich herab und wendete den Kopf um seine Flanken zu begutachten. Ja, es ließe sich wohl bewerkstelligen. Er nahm einen tiefen Atemzug und atmete aus. Zuerst wurde es warm auf seinen Schuppen, dann wieder kühl, als er seinen Eisatem auf sich selbst anwandte. Seine Flanken kamen zuerst dran, dann etwas sanfter seine Flügel und er spie noch eine kleine Schneewolke über sich selbst, damit seine Schnauze, der Hals und sein Rücken bedeckt wurden. So geschmückt tat er einige schnelle Schritte. Goldmünzen klirrten unter seinen Pranken, aber dies ließ sich nicht verhindern. Rasch posierte er auf dem Hort der Feuerdrachin. Mit geschwellter Brust stand er dort, leicht versetzt, damit sie auch das Funkeln der Eiskristalle auf seiner muskulösen Flanke im Licht des Feuers sehen konnte und mit einem Rascheln breitete er seine Flügel aus, soweit es sich in der Höhle machen ließ. Am Ende plusterte er sich noch weiter Mithilfe einer milden Drachenfurcht auf. Das Licht in der Höhle schien sich zu dimmen, dafür funkelten die Eiskristalle umso heller. Die schimmernden dunklen Flughäute zwischen seinen Schwingen wirkten wie ein kleiner Sternenhimmel, in dem lauter Konstellationen schimmerten. Sein Kopf war königlich erhoben und er hatte darauf geachtete seine Hörner, Fänge und Klauen noch beeindruckender und heller wirken zu lassen.

"Du kannst nun deine Augen wieder öffnen."
, sandte er ihr mit einem leicht amüsierten Grollen, unterdrückte jedoch den Puls seine Vorfreude auf ihre Reaktion zu sehr sichtbar werden zu lassen. Im letzten Moment dachte er noch daran die Edelsteine an seinem Schweif zur Geltung zu bringen, indem er diesen leicht drehte. Die Gemmen und das Geschmeide loderten im feurigen Schein, ebenso wie der Eiskristall an seiner Brust. Nun war er wirklich ein Schatz auf ihrem Hort.

-10 Mana (für Eisatem und Drachenfurcht (NORMAL))
« Letzte Änderung: Di., 01. Jan 2019, 23:52 von Darius »
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Danglathas

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #21 am: Fr., 04. Jan 2019, 16:40 »

Ja, das tust Du

bestätigte die Feuerdrachin amüsiert Darius Nachfrage. Sie mochte glitzernde Dinge wie Edelsteine, und das Darius als lebendiger Drache derart funkeln konnte, hatte sie schwer beeindruckt. Nun bat er sie um mehr Licht, woraufhin Danglathas nickte und ihren Feuerstrahl auf mehrere Kristalle jagte, die sie aus der Höhle geholt hatte, in der sie einmal gemeinsam gewesen waren. Abgesehen davon lag ein halber Baumstamm in einer Höhlenecke, den  sie eigentlich für die Nacht geholt hatte, um nicht ständig die Höhlenwand anheizen zu müssen. Nun musste er eben eher dran glauben, und innerhalb eines Wimpernschlags flackerten lustige Flammen auf dem Holz herum. Dann schloss sie die Augen und wartete. Und wartete. Und wartete. Gefühlt verging eine Ewigkeit, in der sie hier ein Tapsen und dort ein Rascheln hörte, das leise Klirren von Münzen, wieder ein Rascheln. Geduld gehörte definitiv nicht zu ihren größten Stärken, und so trat Danglathas unruhig von einer Pranke auf die andere. Was hatte Darius bloß vor? Und wie lange wollte er sie noch auf die Folter spannen? Ob sie einmal ganz vorsichtig linsen sollte? Aber die Vorfreude, die Darius ausstrahlte und nicht völlig verbergen konnte, wollte sie ihm nicht verderben, also ließ sie die Augen zu.

Endlich hörte sie ein „Du kannst die Augen wieder öffnen“. Gespannt schnellten ihre Lider nach oben und ihre Augen wurden groß. Da stand tatsächlich ein silbrigweiß glitzernder Darius auf ihrem Hort. Das Licht brach sich funkelnd in den Eiskristallen auf seinem Körper, die Flammen ließen die Edelsteine leuchten als ob sie selbst lebendig geworden wären, seine Flügel schimmerten wie ein nächtlicher Sternenhimmel. Danglathas war so überwältigt, das sie überhaupt nichts sagen konnte. Stattdessen starrte sie ihn voller Bewunderung an, ihre Gedanken lagen irgendwo zwischen den leuchtenden Augen eines Kindes, das zum ersten Mal im Leben einen Tannenbaum mit einem Berg Geschenken darunter sieht und dem Stolz darauf, einen solch prachtvollen Drachen an ihrer Seite zu wissen. Es dauerte eine kleine Weile, bis sie in der Lage war überhaupt zu reagieren. Dann stand sie langsam auf und machte zögernd einen Schritt in die Richtung des Eisdrachen.

Wunderschön.

war das einzige Wort, das sie dabei hervor brachte.

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Darius

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #22 am: Mo., 07. Jan 2019, 11:41 »

Danglathas Blick war Alles was er sich erhofft hatte und mehr. Ihre Gedanken sprachen Bände von der Bewunderung, welche sie momentan empfand und er ließ sich nur zu gerne von ihr betrachten. Ganz sachte wand er sich ein wenig hierhin und dorthin, damit das Licht immer ein wenig anders reflektiert wurde.

Sein Blick lag jedoch ganz auf ihr und seine eigenen Gedanken galten ebenfalls nur diesen Momenten zwischen Ihnen. Eine tiefe Freude und Genugtuung ging von seinem Geist aus, da er ihr etwas Schönes zeigen konnte.

"So schön wie du für mich bist."
, war alles was er ihr sandte, denn er konnte sich auch nicht an Danglathas satt sehen. Mehr wagte er nicht, da er nicht wollte, dass dieser kostbare Moment zu schnell wieder verschwand.

So blieb er auf ihrem Hort sitzen - was für ihn als Drachen ein überaus angenehmer und annehmbarer Ruheort war - und nahm die Rolle eines kleines Traums ein, der zuvor nur ein Scherz von ihr gewesen war. Ein Schatz für Sie, da die Feuerdrachin ein Schatz für ihn war. Einzig ein wohliges Brummen, welches tief aus seiner Brust kam, konnte und wollte er nicht verhindern. Hier und jetzt fühlte er sich wohl, selbst wenn die Höhle zu trocken und warm für seinen Geschmack war. Seine eigenen Augen leuchteten wie die Ihren vor Zuneigung.

Doch es war Irator, welcher etwas mehr wollte, als sich nur anhimmeln zu lassen. Zusammen sandten sie ihr eine Frage.

"Ich bin der Deine, Danglathas. Willst du die Meine sein?"

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Danglathas

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #23 am: Mi., 16. Jan 2019, 09:48 »

Die Drachin sagte nichts mehr, doch das war auch gar nicht nötig. Über ihre Gedankenverbindung konnte sie ohnehin viel besser ausdrücken was sie empfand, die Freude über das Geschenk, das er ihr machte, die Bewunderung die sie fühlte, die Zuneigung, die sie Darius entgegen brachte. In sanften, warmen Farben strahlte ihm all das entgegen, und die fröhliche Leichtigkeit, die Danglathas sonst häufig an den Tag legte, schien für den Moment verschwunden zu sein und hatte einer Ernsthaftigkeit Platz gemacht, die die Tiefe ihrer Gefühle bezeugte. Die Frage, die Darius und Irator ihr gemeinsam stellten, beantwortete die Feuerdrachin ebenso ernsthaft, wie ihre Gesamtstimmung zu sein schien.

Ich dachte,das wäre ich schon längst.

Sie machte einen Moment Pause, bevor sie fortfuhr.

Feuer und Eis,
Licht und Schatten.
So wie der Tag zur Nacht gehört,
so will ich zu Dir gehören.


Sie nahm das Bild, das Darius ihr darbot, in allen wundervollen Facetten in sich auf und legte es sorgsam in ihrem Gedächtnis ab. Sollte irgendwann einmal der Tag kommen, an dem sie ihn brauchte, so würde sie nun einen leuchtend schönen Gedanken haben.
Erst als die Eiskristalle langsam zu schmelzen begannen ging Danglathas auf den Eisdrachen zu und rieb den Kopf an seinem Hals.

Danke.

Das Wort war kaum mehr als ein Flüstern, doch das es durch und durch ehrlich gemeint war, konnte Darius deutlich spüren. Dann kletterte die Feuerdrachin ebenfalls auf den Berg aus Goldstücken und Edelsteinen und legte sich dicht  neben den Eisdrachen. Das ihr Hort nun leicht feucht war machte ihr nichts aus, er würde wieder trocknen und Goldmünzen rosteten nicht. Ein leises, zufriedenes Brummen ging von ihr aus, das dem einer Katze ähnelte, die satt und zufrieden vor sich hin schnurrte.

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Darius

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #24 am: Mi., 23. Jan 2019, 12:05 »

Darius genoß und bewunderte die Gefühle welche Danglathas ihm sandte, wie sie seine funkelnden Schuppen bewundert hatte. Es war natürlich enorm befriedigend für ihn als Drache bewundert zu werden, doch ihre reine Freude über sein Geschenk und die Zuneigung welche er von ihr spürte waren für ihn unendlich viel wertvoller.

Ihre Antwort auf Seine Frage war ebenso poetisch wie herzerwärmend. Es rührte ihn zutiefst, nicht nur gemocht, sondern geliebt zu werden und er konnte diese Liebe nur mit seiner eigenen beantworten. Im Stillen dankte er den Mithrillion und Sirnartak nocheinmal für den Unterricht in der Gedankensprache, da er so in der Lage seiner Zuneigung zu der Feuerdrachin in der reinsten Form auszudrücken und ihre Gedanken zu vereinen.

"So soll es sein."

Zärtlich erwiderete er ihre Geste und reibte seine Schnauze an ihrem Hals, bevor sie ebenfalls auf den Hort stieg und sich neben ihn legte. Konnte sich ein Drachen noch besser als in diesem Moment fühlen? Er fühlte sich jedenfalls wunderbar, als sie gemeinsam auf dem Hort lagen. Ihr leichtes Schnurren war dennoch niedlich, sodass er beschloss sie noch ein wenig zu verwöhnen. Sachte leckte er über ihre Schnauze und nippte an ihrem Nacken, genau an den Stellen, an die man selbst nur schwierig herankam und die sich am Besten anfühlten.

"Ich bin es der zu danken hat, denn ich habe das Glück, dass eine wunderschöne Drachin sich für mich interessiert... und der ich gerne schöne Träume für die Ewigkeit bescheren möchte."

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Danglathas

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #25 am: Sa., 02. Feb 2019, 22:22 »

Danglathas reckte den Hals lang nach vorne, um Darius den Nacken besser zugänglich zu machen.

Mhrmhr - das tut gut.

Behaglich räkelte sie sich unter seinen Berührungen. Die Stelle war tatsächlich schlecht zu erreichen und es gab nur wenige Bäume, die der Größe und der Kraft eines Drachen standhalten konnten.

Ich könnte mich daran gewöhnen.

Danglathas Lachen schwappte durch die Gedankenverbindung zu Darius hinüber. Sie fühlte sich gut, war völlig entspannt, ihr Bauch war voll, sie wurde gekrault - konnte es einem Drachen besser gehen? Eine lange Weile blieb sie einfach neben Darius liegen und genoß sein Nähe, die schlichte Zweisamkeit, die nicht viele Worte brauchte. Dann, irgendwann, fiel ihr etwas wieder ein.

Sag mal, warum hat Irator mich eigentlich vorhin nach all den Zaubern gefragt? Wollte er wissen was es für Zauber sind? Oder hatte es einen anderen Grund? Willst Du noch mehr Magie lernen?

ein Auge von ihr schielte zu dem Eisdrachen hinauf. Sie konnte einige Zauber gut genug, um sie auch jemandem beizubringen. Es war ungewöhnlich, das ein Drache Zauber lernen wollte, die auch ein Mensch beherrschten, aber Darius hatte ihr schon mehr als einmal gezeigt, das er sich eben nicht wie ein gewöhnlicher Drache benahm. Zum Glück, denn wenn das nicht so gewesen wäre, würde sie nun kaum mit ihm gemeinsam hier liegen.   
« Letzte Änderung: So., 10. Feb 2019, 18:38 von Myriel »
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Darius

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #26 am: Sa., 02. Feb 2019, 22:55 »

"Nicht nur du..." , sandte ihr Darius und stimmte in ihre Freude mit ein, während er sie weiter verwöhnte. Wer hätte gedacht, dass er einmal mit einer solchen Schönheit wie Danglathas zusammekommen würde? Er schätzte sich glücklich und genoß einfach die Zeit mit ihr. Es war viel besser als alleine Zeit in seinem eigenen Hort zu verbringen. Diese einfache Art einander nahe sein zu können, ohne große Ansprüche, bescherte ihm eine Zufriedenheit die er nur zu gerne auskostete.

So verging eine ganze Zeit - er machte sich die Mühe die Schuppen ihres Nackens auf Hochglanz zu bringen - bis Danglathas ihn wieder in Gedanken ansprach, jenseits ihrer geteilten Zufriedenheit.

"Warum er gefragt hat? Das kann ich dir leicht beantworten. Magie ist eine Leidenschaft welche uns beiden zueigen ist. Ich weiß gerne alles was es darüber zu wissen gibt, egal welche Ausrichtung sie hat oder von wem das Wissen kommt. Ich liebe es meinem Schatz an Wissen zu erweitern soweit ich es kann und dazu zählen auch Zauber und die Theorien und Traditionen dahinter. Die Magie der Naka Duskeal... ist so vielfältig anwendbar, dass es dumm wäre nicht davon Gebrauch zu machen.", beantwortete er ihre Frage ganz offen und ehrlich. Wieder stand dieses vollkommene Vertrauen hinter den Gedanken, wie bei seiner Liebeserklärung ihr gegenüber. Ebenso war eine Art wilde Freude bei ihm zu spüren, welche von dem bloßen Gedanken stammte mehr Lernen zu können, Wissen und Weisheit und Erfahrung wie ein Schwamm in sich aufsaugen zu können, gezügelt nur von Disziplin und einem Wesen, welches lieber langfristig plante, als kurzfristig zu denken.

"Ich würde gerne von dir lernen, was du preiszugeben bereit bist. Wie gesagt, ist mir der Lehrer selbst nicht wichtig. Nur was gelehrt wird." Liebevoll leckte er ihr die Schnauze und schnaufte leicht, seine Augen voller Erwartung und Vorfreude und einen Anflug von typischer drachischer Gier.

"In letzter Zeit habe ich viele von diesen Zaubern gesehen. Kennst du den Zauber des Frostrahls? Oder den Kurzteleport? Ich wäre dir wirklich sehr dankbar, wenn du mir mehr über diese Zauber erzählen könntest, denn einerseits wäre es praktisch für mich einen Zauber für den Angriff zu haben und andererseits könnte mir der Kurzteleport durchaus einmal das Leben retten."
« Letzte Änderung: So., 03. Feb 2019, 19:16 von Darius »
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Danglathas

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #27 am: Di., 12. Feb 2019, 17:19 »

Was ich preiszugeben bereit bin? Du klingst gerade so, als wären diese Zauber die bestgehütesten Geheimnisse dieses Jahrhunderts.

Danglathas brummte immer noch behaglich, bevor sie sich langsam aufrichtete und Darius gespielt vorwurfsvoll ansah.

Was soll denn das bitte heißen: Dir ist der Lehrer egal? Hälst Du mich für keine gute Lehrmeisterin?

Sie richtete den Kopf hoch auf und stakste würdevoll und ein wenig steif von dem Goldberg herunter.

Ich beherrsche einige Zauber durchaus in Perfektion.

erklang ihre Stimme in einem bewusst versnobten Tonfall, wie ihn Adelige, die sich für etwas besseres hielten, oft an sich hatten. Doch sie konnte nicht lange ernst bleiben und das unterdrückte Lachen klang unterschwellig zu Darius durch.

Wenn auch nicht so viele wie Myriel. Mit dem Kurzteleport habe ich mich nie beschäftigt, aber den Froststrahl kann ich Dir beibringen. Er sollte Dir liegen wie eine zweite Natur.

Als Eisdrache würde ihm sicher schnell klar werden, wie er die Luft so abkühlte, das die Feuchtigkeit darin gefror. Inzwischen war Danglathas in der Mitte der Höhle angekommen und die Grenzen ihrer Schuppen wurden irgendwie unscharf. Das Rot schien sich nicht mehr klar von seiner Umgebung abzugrenzen und ihr Körper schrumpfte, verformte sich, bildete einen schlanken Frauenkörper mit langen, feuerroten Haaren. Lediglich ihren Augen sah man an, das es sich um eine Drachin handelte, denn die Iris waren feuerrot und die Pupillen hatten die schlitzhafte Form wie man sie von Katzen kannte.

Es ist einfacher den Zauber zu erlernen, wenn man in menschenähnlicher Gestalt ist. Zumidest habe ich zu Beginn auf die Hilfe von Gesten und Worten zurückgegriffen.

forderte die Feuerdrachin Darius indirekt auf es ihr gleich zu tun und seine Gestalt zu verwandeln.

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Hibernus

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #28 am: Di., 12. Feb 2019, 18:30 »

Er konnte nur belustigt schnauben als Danglathas ihm antwortete. "Bei manchen könnte man das auch glauben. Es ist nicht immer einfach an dieses Wissen heranzukommen, wenn man keine Erzmagier in der eigenen Familie hat." , sandte er ihr gespielt belehrend auf ihren ebenso gestellten vorwurfsvollen Blick.

Er selbst blieb noch liegen, während sie von ihrem Hort herunterstieg oder eher ein wenig steif herunter stakste. Hatten sie hier wirklich so lange geruht? Irgendwie vermisste er ihre Wärme bereits...

Doch dieser versnobte Tonfall von ihr was einfach zu komisch, auch wenn er sich bemühte mitzuspielen und bescheiden seinen Kopf senkte. "Ich bin sicher, dass du eine sehr gute Lehrerin bist, oh liebliche Flamme des Morgens und dein Wissen das meine bei weitem übersteigt."

Die gespielte Unterwürfigkeit in den Gedanken wurde jedoch von seiner Zuneigung überstrahlt. Vor seinen Augen änderte sich nun jedoch die Gestalt von Danglathas, als sie ihre Form veränderte und sie wurde zu der Menschenfrau, welche er schon zuvor in Myriels Hütte gesehen hatte, wenn auch nur als Blendwerk.

Demonstrativ langsam reckelte er sich noch kurz auf ihrem Hort, dann stand er langsam auf, gähnte laut, streckte sich aufreizend langsam, damit sie ihn nocheinmal bewundern konnte... und zerplatzte in eine Wolke von Dampf. Das hieß sein Körper schien sich ganz kurz auszubreiten, war für Sekundenbruchteile wie Eis, dann wie Wasser, dann Gas, bevor sich die Wolke welche kurz zuvor Darius gewesen war wieder ebenso bliztartig zusammenzog. Das Wasser kondensierte und sammelte sich zu einer menschenähnlichen Gestalt, bis es plötzlich gefror.* Wie eine vollendete Statue stand ein Elf vor. Dann kam wieder Leben und Farbe in die Gestalt und Hibernus schlug seine Augen auf. Der weißhaarige Elf war in eine lange, dunkelblaue geschmückte Robe gehüllt, die Brust von einer Rüstung mit Silberintarsien bedeckt, zu der auch noch ein hoher Kragen gehörte.**

Die Haut war so ebenmäßig wie frisch gefallener Schnee, nur etwas dunkler als dieser und die Züge so fein und erhaben, wie sie einem Prinzen der Elfen zueigen sein mochten. Am Ende war Darius immer auf sein Aussehen bedacht und jetzt da die Fluchnarbe fort war, verschandelte sie auch nicht mehr sein Gesicht.

Das Einzige was nicht passte war das sanfte, warme Schmunzeln auf seinen Lippen. "Nun denn. Wenn die Meisterin selbst es so gelernt hat, dann werde ich es ebenso tun."


*OT: Ich habe mich noch nicht darauf festgelegt wie die Verwandlung letzendlich aussehen wird, aber als Meister des Blendwerks und mit seiner verspielten Natur wird sich der Eisdrache wohl für besondere Gelegenheiten immer etwas ausdenken.

**Wie eine Mischung aus dem Mantel vom alten Bild und der Rüstung aus dem Neuen Bild von Hibernus, nur ohne die Schulterstücke.

-7 Mana für Verwandlung
, +20 CHA

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Danglathas

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #29 am: So., 17. Feb 2019, 15:17 »

Darius Verwandlung entlockte Danglathas ein verblüfftes Schnauben. Hätte Magnati vor ihr gestanden, hätte sie vermutlich etwas von Angeber gebrummt, doch Darius mochte sie zum einen zu gern, um so eine Bemerkung zu machen, und zum Andern war ihr klar, das der Eisdrache sie beeindrucken wollte.

Na mit den verschieden Formen des Wassers kennst Du Dich ja bestens aus.

stellte die Feuerdrachin schließlich fest und überlegte einen Augenblick, wie sie Darius die Grundlagen am Besten erklärte.

Beim Froststrahl ist es so, dass du die Luft so sehr abkühlst, das die winzigen Wassertröpfen darin zu Eis gefrieren. Durch die Eiskristalle kannst Du einen Gegner verletzen und wenn es Dir gelingt die Luft weit genug abzukühlen, dann kannst Du sogar seine Bewegungen verlangsamen. Mir hat es anfangs geholfen, wenn ich seine Richtung mit den Händen gelenkt habe. Schau, so.

Sie machte mit den Händen eine Bewegung, als ob sie einen imaginären großen Ball umfassen würde und schob die Handflächen anschließend zusammen und richtete sie nach vorne. Ein Eisstrahl schoss in gerader Linie daraus hervor und hinterließ eine frostige Schicht auf der Felswand, auf der er aufprallte.

Versuch es.

Bitte 1W6.
1-2 Der Froststrahl gelingt.
3-4 Du kannst die Luft abkühlen, aber daraus keinen Strahl fokussieren.
5-6 Irgendwie ist das beim Eisatem einfacher.

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