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   Autor  Thema: iba oposs shafaer jonali (Gelesen 1122 mal)
Hibernus

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #30 am: Mi., 20. Feb 2019, 12:27 »

Na mit den verschieden Formen des Wassers kennst Du Dich ja bestens aus.

Dieser eine Satz drückte kurz und bündig die Wahrheit aus und dann auch wieder nicht. Er kannte sich nicht mit allen Formen des Wassers aus. Mit Dampf hatte er zum Beispiel nur eine flüchtige Bekanntschaft.

Außerdem konnte er nicht wirklich sagen, was ihn als Eisdrachen von anderen Drachen unterschied. Ein gewisses Verständnis für Wasser und besonders für Eis war ihm jedoch zu eigen und er konnte nur leicht mit den Schultern zucken, bevor er sich ansah und anhörte was Danglathas zum Froststrahl zu erzählen hatte.

Mehr noch als ihre Worte war das Gefühl für ihre Magie wichtig. Natürlich beobachtete er was sie mit ihren Händen tat, doch der Fluss der Magie und die Art wie sie ihre Macht formte, Form und Zweck gab, war der Teil welcher ihn am meisten interessierte. So sah er auch eher die magische Seite dieses Ablaufes, als den Eisstrahl welcher aus ihren Hände schoss und Frost an der Wand hinterließ. Trotzdem applaudierte er ihr höflich.

Ohne große Worte trat er neben Danglathas menschliche Form und tat es ihr nach... und zwar exakt. Er sammelte seine innherente Magie, den Teil seiner selbst den er nutzen konnte ohne sich selbst zu schaden, formte ihn und gab ihm durch seinen Willen und seine Hände eine Bahn vor. Er ahmte die Gesten seiner Geliebten nach und ein Strahl aus eisiger Luft schoss voran, genau neben der Stelle auf der Wand und frostete einen weiteren Teil davon ein.

Seine Gedanken strahlten vor Freude und Stolz. "So funktioniert es also. Ich danke dir für diese Demonstration Danglathas."  Mit einem Funkeln in den Augen sah er sie wieder an. "Das Eis lässt sich leicht formen. Der Zauber unterscheidet sich nicht so sehr vom Eisatem, er muss nur anders geformt werden."

EINE 1

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Danglathas

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #31 am: Fr., 08. Mär 2019, 11:54 »

Mit Erstaunen sah Danglathas dabei zu, wie Darius einen perfekten Eisstrahl zauberte. Sie hatte damit gerechnet das er gut sein würde, aber das hier war wesentlich besser, er war ein Naturtalent. Wenn sie daran dachte, wie mühsam sie sich diesen Zauber Stück für Stück hatte aneignen müssen, konnte man fast neidisch werden. Vielleicht war es tatsächlich sein großer Vorteil das er Eisdrache war. Sie selbst war als Feuerdrachin so ziemlich das Gegenteil von dem, war er darstellte.

Das war sehr gut.

gab sie daher offen zu. Warum hätte sie auch mit ihrem Lob sparen sollen?

Lass uns sehen, ob Du das auch kannst.

Die verwandelte Feuerdrachin nahm einen Stein vom Boden auf, warf ihn in die Luft und fror ihn anschließend mit einem gezielten Froststrahl ein.

Du solltest in der Lage sein auch bewegliche Gegner zu treffen. Also los.

Sie zwinkerte Darius zu, nahm einen weiteren Stein auf und schmiss ihn in die Luft.

1-2 perfekt getroffen
3-4 Froststrahl gelingt, trifft das Ziel aber nicht
5-6 Der Zauber misslingt

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Hibernus

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #32 am: Mo., 18. Mär 2019, 15:38 »

Das Lob von Danglathas gab ihm ein ebenso gutes Gefühl, wie der Erfolg den Zauber bereits beim ersten Versuch hinzubekommen und er konnte nicht anders, als vor Freude zu strahlen. Dies machte ihn kurz darauf vielleicht auch ein wenig übermütig.

Beeindruckt sah er zuerst einmal zu, wie sie ihm den Zauber ein zweites Mal vorführte. Nur mit einem beweglichen Ziel.

"Das ist eine gute Idee. Nicht alle meine Feind werden unebewegliche Höhlenwände sein." , feixte er und fokusierte  dann seine Aufmerksamkeit auf den Stein, den Danglathas in die Luft warf. Er hatte die Flugbahn des Steins vor Augen, der Zauber formte sich... doch anstatt den Stein zu treffen, verfehlte er ihn. Der Zauber war ihm einfach nicht schnell genug gelungen, sodass der Stein die anvisierte Stelle bereits passiert hatte, bevor er den Froststrahl entfesselte.

Ein weitere Fleck der Höhlenwand wurde dafür eingefroren. Unzufrieden mit diesem Eregbnis schüttelte er den Kopf. "Der Zauber gelingt mir, aber nicht so schnell wie es nötig wäre. Lass es mich nocheinmal versuchen."

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Danglathas

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #33 am: Mi., 03. Apr 2019, 21:52 »

Ärgere Dich nicht so sehr darüber Darius. Es ist schwieriger als es aussieht, und dafür, das Du den Zauber heute zum ersten Mal wirkst, bist Du ohnehin schon unverschämt gut darin. Ich habe das Gefühl Du wirst mich schneller überflügeln als es mir lieb ist.

Im Prinzip war es genauso schwierig wie einen fliegenden Vogel mit einem Pfeil zu treffen. Man brauchte ein Gefühl dafür um das eigene Können  und die Flugbahn des Ziels richtig einzuschätzen, damit man früh genug schoß und exakt traf. Danglathas sammelte nicht nur einen, sondern gleich ein halbes Dutzend Steine vom Boden auf.

Ich werde einen nach dem anderen hochwerfen und versuchen es immer möglichst gleich zu tun, damit Du ein Gefühl dafür bekommst wann Du den Zauber ansetzen musst um einen bestimmten Punkt anzuvisieren. Ich denke das bedarf einfach einiger Übung, vor allem bei einem so kleinen Ziel.

versucht sie den Eisdrachen aufzumuntern. Dies war keine Anfängerübung mehr, und vielleicht hatte sie in ihrer Verwunderung und Begeisterung darüber, wie schnell Darius verstanden hatte wie er den Zauber beschwören musste, einfach eine zu schwere Aufgabe gewählt. Einen Augenblick lang überlegte sie, sich eine andere Übung auszudenken, aber das hätte bedeutet das sie ihm diese nicht zutraute, und außerdem hatte er darum gebeten, es noch einmal probieren zu dürfen. Nein, er sollte seine weiteren Versuche bekommen, und falls er tatsächlich komplett scheiterte, würden sie einen anderen Weg gehen. Laut sagte sie:

Stein kommt.

und warf den ersten Stein in die Luft.

6W6 bitte.
1-3 getroffen
4-5 Froststrahl gelingt und geht knapp daneben
6 Froststrahl verpatzt

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Hibernus

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #34 am: Do., 04. Apr 2019, 09:44 »

Eigentlich konnte er sich nur über das Lob von Danglathas freuen, aber er verzog verspielt eine Miene und meine so hochnäsig wie einer der Adligen am Hof von Drachenauge. Er hob sogar sein Kinn und ahmte den nasalen Ton nach.

"Verehrte Danglathas, das mag ja sein, aber Fehler sind etwas für sterbliche Naka Duskeal. Ich dagegen, bin ein Drache in meinem Element, mit guter Hochelfischer Erziehung. So etwas wie Fehler passieren mir nicht. Mühelose Perfektion ist das Mindestmaß."


Dass es sich genau anders verhielt machte diese Aussage nur lustiger für ihn. Er ließ die Miene auch kurz danach wieder fallen und schenkte ihr ein ernsthaftes und lange einstudiertes Lächeln - denn die Mimik der Naka Duskeal war so ganz anders als die natürliche Körpersprache von Drachen - und nickte zustimmend. "Mach dir keine Gedanken darüber Danglathas. Ich werde das schon hinbekommen.", beruhigte er Sie. Ganz sicher brachte ihn ein einzelner Fehlschlag nicht gleich aus dem Konzept.

Er wartete bis Danglathas bereit war, doch kurz bevor sie den ersten Stein warf verfärbten sich seine Augen schwarz. Diesmal wollte sich Irator an dem Froststrahl probieren. Wie ein Krieger der eine neue Waffe testet hob er seine rechte Hand und verfolgte die Steine mit Zeige- und Mittelfinger. Er konnte sehen wie der Stein emporflog... und die Zeit schien kurz langsamer zu werden, als er sich konzentrierte. Der Zauber gelang fast mühelos, die Magie sammelte sich in seinen Fingern und schoss durch den Raum. Der Stein wurde perfekt von einem sehr dünnen, doch starken Strahl getroffen und das Schmunzeln im Gesicht des Elfen wandelte sich zu einem rassiermesserscharfen Lächeln. Dann wiederholte er dieses Ergebnis noch fünf weitere Male, auch wenn nicht jeder der Zauber so unglaublich präzise war traf er doch jeden einzelnen der Steine die seine Gefährtin warf, selbst als diese nicht mehr ihren Wurf ansagte und die Steine entgegen ihrer Aussage auf verschiedene Weisen in die Luft warf. Keiner entging ihm.

"Dieser Zauber sagt mir zu. Eine weitere Waffe in meinem Arsenal." , sandte Irator mit der Zufriedenheit einer Katze die gerade einen besonders fetten Vogel gefangen hatte und senkte seine Hand wieder. Kurz darauf war er wieder aus Hibernus Augen verschwunden, der kurz blinzelte und einen leicht verwirrten Eindruck machte."Bist du dir sicher dass der Froststrahl ein Zauber der Naka Duskeal ist, Danglathas? Diese Magie singt im Einklang mit jener in meinen Adern, als wäre ich damit geschlüpft.", fragte er die Feuerdrachin.

OOT: Das kommt davon wenn man seine Würfe nach Westernfilmen benennt. 
« Letzte Änderung: Do., 04. Apr 2019, 21:40 von Darius »
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Danglathas

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #35 am: Do., 04. Apr 2019, 20:19 »

Irator übernahm, Danglathas sah es an Hibernus Augen und an der Änderung seines Gedankenmusters. Irator fühlte sich stets kälter an, gefühlloser, farbloser. Sie verstand warum er mit Myriel gut auskam. Sie dachten in ähnlichen Bahnen, berechnend, auf ihren Vorteil bedacht. Es wunderte sie nicht, das Irator sich die Zeit nahm zu zielen, berechnete, traf. Er mochte nicht dazu fähig sein zu lieben, aber es machte den Eindruck, das er genauso wenig dazu fähig war nervös zu werden, was in diesem Fall ein Vorteil war. Bereits nach den ersten zwei Würfen machte sie es schwieriger für ihn, indem sie ihn nicht mehr vorwarnte wann sie warf und schließlich andere Flugbahnen wählte. Doch Irator traf jedes einzelne Ziel.

Nun, die Naka Duskeal formen ihre Magie anders als wir Drachen, doch manchmal habe ich den Eindruck das sich die Magie selbst nicht groß unterscheidet. Mir liegen Feuerzauber einfach mehr. Ich denke es hat etwas mit unserer Natur zu tun, das wir bestimmte Elemente besser beherrschen, vermutlich sogar besser, als es eine Weichschuppe je könnte. Und Deines ist eben das Eis.

antwortete die Feuerdrachin lakonisch. Eine bessere Erklärung hätte sie ohnehin nicht dazu abgeben können, denn zu der ureigenen Magie der Drachen konnte sie nicht viel sagen, ihr war nie etwas dazu beigebracht worden. Sie handelte rein aus ihren Instinkten heraus.

Aber eines weiß ich seit eben gerade. Wenn wir jemals in einen Kampf verwickelt werden sollten, dann wäre es mir eine Ehre an Irators Seite zu kämpfen. Er handelt derart ruhig und berechnend, das es fast beängstigend ist. Ein wahrer Krieger. Kämpfen liegt ihm im Blut Darius. Ich glaube sogar, er hat Freude daran.

stellte sie mit einer gewissen Bewunderung in der Stimme fest.

Was hälst Du von einem kleinen Duell zum Abschluss? Feuer gegen Eis?

Geschmeidig wie eine Katze entfernte sie sich einige Schritte von Hibernus, warf die langen, feuerroten Haare zurück und ließ eine Flamme über ihrer Handfläche hochzüngeln.

Falls Du magst würfeln wir beide 6 W20. Die jeweils höhere Zahl gewinnt

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Hibernus

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #36 am: Mo., 08. Apr 2019, 13:48 »

Selbst ohne eine besondere Einsicht in die Natur von Drachen zu haben, konnte er Danglathas bei ihrer Einschätzung nur Recht geben und er ließ seine Zustimmung gedanklich spüren... hach, manchmal wünschte er sich bereits wie der Mithrillion einfach seinen Gefühlen Ausdruck verleihen zu können. Trotz all der Kunstfertigkeit der Naka Duskeal waren Mimik, Gestik und Sprache doch nicht immer genau genug um das Auszudrücken, was man weitergeben wollte.

Was er jedoch bei Danglathas beobachten konnte faszinierte ihn. Sie war ohne Frage eine geschickte Drachin, doch auch in Menschengestalt bewegte sie sich absolut selbstsicher, als wäre sie damit geboren waren.

Er neigte seinen Kopf zum Dank an ihr Lob, doch er konnte sich ein Schmunzeln dabei nicht verkneifen. Kämpfen liegt ihm im Blut , hatte sie gesagt. Als ob es da einen Unterschied zwischen ihnen gäbe. "Ich bin sicher, dass er dein Kompliment zu schätzen weiß."

Dass Irator nicht selbst antwortete sprach wohl lauter als Worte, was dieser von einer solchen Unterscheidung hielt.

Ihre Herausforderung zu einem Duell hatte er jedoch nicht vorausgeahnt. Trotzdem spürte er Freude in sich aufkeimen, als sie so keck vor ihm stand, mit einer Flamme in ihrer Hand. Er selbst stand nun kerzengerade da, den Rücken durchgedrückt und erhob seinerseits seine Hand. "Ein Duell? Aber immer doch.", antwortete er vergnügt aber auch angespannt.

Eines offenen Zeichens bedurfte es zwischen ihnen nicht. Ein eisiger Strahl schoß auf Danglathas zu, während sich Hibernus schon zur Seite wegdrehte um den Flammen ihres Zaubers zu entgehen. Feuer wogte gegen Eis. Die Flammen drohten unangenehme Erinnerungen bei ihm hochkommen zu lassen, doch diese wurden von Irator erstickt bevor sie eine Chance hatten zu einer Behinderung zu werden.

Trotzdem reichte es um ihn ausreichend abzulenken, dass ihn die Flammen erwischten. Es zischte praktisch, als er diese mit seinem nächsten eisigen Zauber zurücktrieb und den Boden unter Danglathas Füßen spiegelglatt werden ließ. 

Hier endete jedoch sein Glück. Natürlich gab er sich alle Mühe ihren Angriffen auszuweichen oder sie zu kontern, doch sein Eis konnte am Ende nicht mit ihren Flammen mithalten. Es wurde immer wärmer in der Höhle. Sein letzter Angriff bestand aus einem direkten Kräftemessen mit ihr, Zauber gegen Zauber. Vielleicht hätte er gewonnen, wenn er alles gegeben hätte. Doch dies war kein ernsthafter Kampf und er wollte Danglathas auch nicht verletzen. So brach er seinen Zauber ab und ließ sich lieber von den Flammen treffen, welche seinen Mantel ansengten.

"Ich gebe auf." , sandte er ihr und senkte seine Hände. "Du hast gewonnen Danglathas. Meinen Glückwunsch."  Bitter war er über diesen Verlust nicht. Es reizte ihn eher, dass seine Gefährtin ebenfalls stark war und ihre Kampfmethoden in diesem Duell waren interessant gewesen. So kam sein Glückwunsch auch von ganzem Herzen.

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Danglathas

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #37 am: Mi., 10. Apr 2019, 09:06 »

Danglathas freute sich darüber, das Darius ihre Herausforderung annahm, auch oder wahrscheinlich eher weil dies kein Kräftemessen auf Leben und Tod werden würde. Sie wirkte wachsam, wie bei der Jagd, und auf ein nicht sichtbares Zeichen hin sandten beide den ersten Zauber aus. Darius war ein wenig schneller als sie gewesen, und so erwischte sein Froststrahl ihren Rock und hinterließ kleine Eiskristalle darauf. Sofort jagte Danglathas ihm einen zweiten Feuerball entgegen. Für sie wirkte es, als ob er aus Sorge über den Treffer nicht sofort nachgesetzt hatte und sie rief ihn ein:

Niemals ablenken lassen.

zu. Die Quittung bekam sie sofort, denn der Eisdrache drängte mit seinem nächsten Zauber ihre Flammen zurück und plötzlich war der Boden unter ihren Füßen spiegelglatt. Überrascht rutschte die Feuerdrachin aus und fiel auf ihr Hinterteil. Schon näherte sich der nächste eisige Strahl, und Danglathas ließ eine Wand aus Flammen vom Boden aufsteigen um ihn abzufangen. Es zischte und dampfte, und als die Feuerwand einige Sekunden später erlosch stand die Feuerdrachin bereits wieder auf ihren Füßen. Lauernd machte sie einige Schritte zur Seite, um von der glatten Stelle wegzukommen und wartete auf Darius nächsten Angriff. Ein paar Tricks hatte sie auch auf Lager, und als ihr Gefährte beschloss wieder anzugreifen schickte sie ihm einen Feuerball entgegen, der sich plötzlich in zwei kleinere aufspaltete und in unterschiedlichen Richtungen wegflog. Das Eis ließ einen davon erlöschen, doch den zweiten konnte es nicht mehr aufhalten. Danglathas grinste frech zu Darius hinüber. Manchmal war es klug seine Kräfte aufzuteilen um wenigstens einen Angriff ins Ziel zu bringen.
Als Letztes gingen sie in ein direktes Kräftemessen über, Feuer gegen Eis. Eine Weile wogte es hin und her, es brodelte und zischte als Danglathas Flammen Darius Eiskristalle verdampften, dann gab er auf. Schnell nahm die Feuerdrachin die Kraft aus dem Zauber um ihn nicht ernsthaft zu verletzen und ging durch den Wasserdampf auf ihn zu.

Für einen Anfänger hast Du Dich verdammt gut geschlagen.

gab Danglathas zurück, wirkte aber dennoch mit sich zufrieden, denn ihre Augen mit den katzenhaften Pupillen funkelten.

Komm, lass uns zum Höhleneingang gehen, dort ist die Luft deutlich angenehmer.

schlug sie dann vor, denn es war stickig im Inneren geworden, und vielleicht würde Darius sogar den Regen vorziehen. Zum seinem Glück kühlten diese kleinen menschlichen Körper deutlich schneller aus, als es seine wahre Drachengestalt tun würde.

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Hibernus

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #38 am: Fr., 12. Apr 2019, 18:51 »

So wie Danglathas zu ihm herüberkam konnte er einen guten Blick auf sie werfen. Seine Angriffe hatten keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, worüber er froh war und die Art wie die letzten Flammen ihrer sie umspielten verlieh ihrer menschlichen Gestalt eine ätherische Schönheit die ihm gefiel. So konnte er auch nicht die Befriedigung aus seinem Blick halten, auch wenn seine Augen nicht so katzenhaft waren wie die ihren.

"Es war annehmbar." , gestand Irator ein, auch wenn ein Sieg natürlich besser gewesen wäre. Jedoch nur mit diesem Zauber zu gewinnen, den er vor nichteinmal einer Stunde erlernt hatte, hätte wohl die Grenzen der Glaubwürdigkeit gesprengt. In diesem Fall konnte nichteinmal der dunkle Seelenteil unzufrieden sein. Immerhin gab es noch viel mehr zu lernen.

"Die Einladung nehme ich gerne an, bevor wir noch deinen Hort ducheinanderbringen." , stimmte er ihrem Vorschlag mit einem dankbaren Nicken zu und bot ihr seinen Arm an. Wenn sie hier schon als Naka Duskeal standen, dann wollte er an Manieren an den Tag legen, was er von diesen gelernt hatte... zudem konnte er ihr selbst beim Gehen näher sein.

Mit ihr zusammen verließ er die stickige Drachenhöhle um sich draußen abzukühlen und trat in den Regen. Viele andere Wesen hätten vielleicht Schutz gesucht, doch er schloss seine Augen und legte seinen Kopf in den Nacken um den Regen zu genießen. "Mmmh, ich liebe es wenn der Himmel seine Beute freigibt."  , schwärmte er in Gedanken. "Angenehm feucht und kühl... wusstest du, dass jeder dieser Regentropfen eine Geschichte erzählt?" , fragte er sie, ohne sich äußerlich zu bewegen, während der Regen auf ihn niederprasselte. "Sie erzählen von den Tiefen der Erde, von den Bächen im Gebirge, den Seen, Flüssen, von der Reise bis zum Meer und dem Flug der Wolken überm Land. Man muss nur wissen wie man ihnen zuhören soll.",  erzählte er versonnen, obwohl eigentlich nur das Plätschern des Regens zu hören war. Seit seinem Treffen mit den Wassergeistern auf dem Quellberg hatte sich dies jedoch für ihn geändert.
« Letzte Änderung: Sa., 20. Apr 2019, 00:27 von Darius »
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Danglathas

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #39 am: Fr., 19. Apr 2019, 23:20 »

Danglathas sah Darius fragend an, als er seinen Arm in einer merkwürdigen Geste in ihre Richtung hielt. Hatte sie ihn versehentlich doch verletzt? Doch einen Augenblick später blitzte ein Bild in ihrem Geist auf und sie verstand was der Eiself von ihr erwartete. Vorsichtig legte sie also ihre Hand auf seinen Unterarm und hakte sich unter. Ein seltsames Gefühl, auf diese Weise verbunden zu laufen. Erst am Höhleneingang lösten sie sich wieder voneinander, denn Darius trat in den Regen hinaus während Danglathas es vorzog unter dem schützenden Felsen stehen zu bleiben. Sie lehnte sich an die Felswand, verschränkte die Arme vor der Brust und sah dabei zu, wie Darius die Regentropfen über das Gesicht liefen.

Die Worte angenehm, feucht und kühl gehören für mich nicht zusammen in einen Satz.

stellte die Feuerdrachin trocken fest und schüttelte sich leicht bei dem Gedanken daran derart durchnässt zu werden. Ja, sie war nicht aus Zucker und überlebte auch einen kräftigen Regenschauer, aber wenn es möglich war vermied sie es nass zu werden. In der Beziehung glich sie einer Katze, die auch lieber neben dem warmen Ofen lag.

Jeder Tropfen erzählt eine Geschichte sagst Du? Na ich bin gespannt, was sagen die Tropfen denn heute so? Das Du eine Erkältung bekommen wirst, wenn Du noch länger da so rumstehst?

Danglathas Gedanken klangen amüsiert, die Idee der Geschichten hörte sich interessant an und so, als ob Darius gleich eine zum Besten geben würde. Und sie liebte Geschichten...

Nachtrag: Darius hat Froststrahl mit dem Duell natürlich erlernt
« Letzte Änderung: Di., 23. Apr 2019, 19:37 von Myriel »
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Hibernus

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #40 am: So., 21. Apr 2019, 22:01 »

Die Unterschiede zwischen ihnen amüsierten den Eisdrachen immer wieder. Trotzdem oder gerade deswegen fühlte er sich von ihr wie magisch angezogen und verbunden. Sie war für ihn die eine Flamme, welche er nicht nur tolerieren konnte, sondern schätzte, wenn Flammen und Wärme nicht nur im Besonderen, nein auch im Gemeinen für ihn unangenehm und bedrohlich waren.

So kam zuerst keine Antwort von ihm, bis...

"Von den tiefsten Tiefen
wo der Fluss des Lebens fließt,
wo die Seelen gestern schliefen,
und Schatten sich ins Licht ergießt.

Hoch hinauf zum Wolkenthron,
getrieben von des Windes wallen,
muss der Falle uns doch drohn,
tief hinab aufs Land wir knallen.

Auf der Berge Haupt hinab,
plitsch platsch plitsch in einem fort,
hält uns niemand hiervon ab,
besuchen wir auch deinen Hort."


Reimte er sich die kleine Geschichte für sie zusammen, während der Regen munter herabprasselte. Dieser machte ihm dabei wenig aus, selbst in dieser zweibeinigen Form. Er war kühl, aber selbst als Elf war er nicht so anfällig wie ein Mensch und er genoß jeden Moment, den er in seinem Element verbringen konnte.

Jedenfalls konnte er nicht anders, als sein kleines Gedicht vorzutragen und in Gedanken versuchte er etwas von dem Gefühl von Erfüllung mit ihr zu teilen, welches er gerade empfand. Nicht umsonst hatten sich Draaks Tränen mit dem Land verbunden. Sicher fühlte sie ebenso, wenn sie den Flammen nahe war und sich wärmte... außerdem war er gerade in der Stimmung ein wenig albern zu sein.

"Heute scheinen die Tropfen besonders poetisch zu sein." , hängte er daher mit gespielter Ernsthaftigkeit seinen Kommentar an.
« Letzte Änderung: So., 21. Apr 2019, 22:13 von Darius »
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Danglathas

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #41 am: Di., 23. Apr 2019, 20:10 »

Danglathas konnte spüren, wie wohl sich Darius im Regen fühlte, da er sie daran teilhaben ließ. Es war vergleichbar damit sich an eine heiße Höhlenwand zu kuscheln, es hatte fast etwas von Geborgenheit, auch wenn die Feuerdrachin nicht ganz nachvollziehen konnte, wie Regen solche Gefühle hervor rufen konnte. Darius Gedicht fand sie schön, und deshalb überlegte sie einen Moment, bevor sie ihm darauf antwortete:

Wagt es meinen Hort zu nässen,
werd ich Euch das nie vergessen,
Flammen wüten, mir zugunsten,
und das Wasser wird verdunsten.


Naja, vielleicht war es nicht ganz so poetisch geworden, wie die Geschichte von dem Eisdrachen, aber es reimte sich immerhin. Und irgendwie entsprach es auch ihrem Naturell. Danglathas grinste Darius an. Auch wenn sie diese Gestalt in den letzten Jahren seltener wählte, weil sie stolz darauf war eine Drachin zu sein, so war sie doch einer der ersten Zauber gewesen, die sie erlernt hatte, und dementsprechend gewohnt war sie diese Gestalt und kannte sich zumindest mit der Mimik aus. Es war einfacher für Myriel gewesen mit zwei Kindern durchs Land zu ziehen, als mit zwei Jungdrachen, und je weniger Blicke sie ernteten, umso sicherer war es für sie gewesen.

Sag mal Darius, warum hast Du ausgerechnet einen Elfen als Form gewählt? Gibt es einen bestimmten Grund dafür?

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Hibernus

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #42 am: Mi., 24. Apr 2019, 08:14 »

Der Regen war angenehm, aber er grollte beinahe wohlig in seiner Elfengestalt, als Danglathas ihrerseits ein kleines Gedicht aufsagte. Eine Drachin mit Kultur! Da er als Elf nicht grollen konnte, wandte er sich stattdessen zu ihr um und lachte vergnügt, während er ihr höflich applaudierte. 

"Fabelhaft, ganz fabelhaft Danglathas! Wenn wir so weitermachen, kommt es noch zu einem Dialog zwischen dem Regen und den Flammen.", sandte er ihr und ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass ihre poetische Ader ihn erfreute.

Die Freude wich ein wenig der Melancholie als sie ihn danach fragte, weshalb er gerade die Form eines Elfen gewählt hatte, doch es stimmte ihn auch nicht traurig."Du meinst weshalb ich mir keine andere Form ausgesucht habe? Nun ich stamme aus den Adlerbergen im Norden und dort lebt der Bund zwischen Drachen und Elfen noch... außerdem nahmen sie mich in einer Zeit auf, in der es mir nicht gut ging. Sie lehrten mich eine Menge, sowohl über meine eigenen Fähigkeiten, als auch über diese Welt und ich fühle mich ihnen und ihrer Weltsicht sehr verbunden."


Das war zumindest seine Ansicht der Dinge. Auch wenn er es nicht unbedingt mochte eine fremde Form anzunehmen - es fühlte sich nach einiger Zeit einfach unbequem an - so waren die Elfen ihm am Liebsten.

"Was ist mit dir? Weshalb hast du eine Menschengestalt gewählt? Nein, lass mich raten."
, hob er seine Hand und tippte sich ans Kinn, bevor er eine übertriebene Epiphanie vorspielte. "Es sind wohl die gleichen Gründe wie bei mir. Immerhin ist Myriel deine Ziehmutter. Zudem gibt es Menschen wie Sand am Meer oder Schnee in den Bergen, auch wenn deine feurigen Haare wohl die Blicke aller auf dich ziehen."

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Danglathas

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #43 am: So., 28. Apr 2019, 23:08 »

Die Feuerdrachin musste selbst lachen, als Darius Freude über ihr Gedicht spürte.

Nun, wenn wir zwei es nicht schaffen einen Dialog zwischen Feuer und Wasser zu führen, dann schafft es wohl niemand.

Wer hätte diese beiden Elemente besser repräsentiert als sie zwei? Gegensätze, die einander anzogen waren wohl nicht so selten, wie man oft dachte. Die Erklärung, die Darius ihr zur Wahl seiner Gestalt gab, klang einleuchtend und nachvollziehbar. Und sie war der ihren recht ähnlich.

Ja. Es war einfacher so durch das Land zu ziehen. Und Haare kann man unter einer Kapuze verstecken. Vielleicht hätten sie mich sonst schon längst als Hexe verbrannt. Wer weiß das schon.

Es war hinlänglich darüber nachzudenken. Heute würde sie für diesen Versuch ein ganzes Dorf in Schutt und Asche legen können, daher dachte sie nicht mal im Traum daran sich versteckt zu halten, wenn sie sich verwandelte.

Aber inzwischen nutze ich diesen Körper nur noch selten. Er ist so... so zerbrechlich.

Sie wusste nicht, wie sie es besser ausdrücken sollte. Für einen ausgewachsenen Drachen war ein menschlicher Körper etwas, das er locker zwischen seinen Klauen zerquetschen konnte. Er konnte nicht fliegen und die Freiheit in den Lüften genießen und hatte keine Schuppen, die ihn vor Verletzungen schützten. Er war... irgendwie minderwertig.
« Letzte Änderung: Sa., 11. Mai 2019, 08:54 von Myriel »
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Hibernus

Re:iba oposs shafaer jonali
« Antwort #44 am: Mi., 08. Mai 2019, 11:19 »

"Da kann ich dir nur Recht geben." , stimmte er in ihren Gedanken mit ein. Wasser und Feuer mochten oft im Gegensatz stehen, doch waren nicht beide für das Überleben wichtig?

Der Regen machte ihm so gut wie nichts aus, aber Danglathas hielt sich immer noch im Eingang zu ihrem Hort auf. So beschloss er, dass es fürs Erste genug war und er gesellte sich wieder zu ihr unter den schützenden Fels... auch wenn Wasser von Kleidung tropfte, wie von einer Seerose.

"Wenn sie dich verbrannt hätten, dann wäre das Feuer auf deiner Seite gewesen."
  stellte er zuversichtlich fest und nahm ihre Hände zärtlich in die Seinen.

Als sie jedoch meinte, dass die Körper der Naka Duskeal so zerbrechlich wären, fand er dass er mit ihr auch in dieser Sache übereinstimmte, allerdings... "Ja, sie sind zerbrechlich. Doch alles ist zerbrechlich, wenn die Bedrohung nur groß genug ist. Für mich bietet diese Verwandlung einen entscheidenden Vorteil. Perspektive. Wie sonst sollte ich die Naka Duskeal verstehen können? Wir brauchen keine Werkzeuge, keine Städte, in vielen Fällen nichteinmal Gesellschaft. Was mich fasziniert ist, dass auch in diesen verwundbaren Wesen große Kraft stecken kann. Ihre Verwundbarkeit treibt sie an sich zu schützen, sie beflügelt ihre Vorstellungskraft, gibt ihnen einen Grund all diese Dinge zu tun, die wir in ihren Städten und Dörfern beobachten können. Sei es nun Mensch, Zwerg, Elf, Ork oder sonst ein Wesen. Sie legen auch die größte Feindschaft beiseite, wenn es ihnen mehr Schutz verspricht. Vor Krankheit, Verzweiflung, Schmerz, Hunger oder Tod. Für all das haben sie Methoden gefunden um sich zu schützen. Das ist es, was ich an diesen anderen Formen schätze, dass sie mir die Gelegenheit geben diese Welt auch durch andere Augen sehen zu können und sie so besser zu verstehen."

Es klang natürlich nach einem überschwänglichen Lob, doch am Ende musste er sich eingestehen, dass er froh war nicht wirklich zu ihnen zu gehören, sondern stets nur ein Besucher in ihrer Welt zu sein, weshalb er kurz ihre Hände drückte und ihr in die Augen sah.

"Als Drache sind mir die meisten ihrer Nöte fremd und ich schätze mich glücklich nicht einer von ihnen zu sein, doch es gibt Aspekte die ich sehr zu schätzen gelernt habe, wie ihre Musik, Geschichten, Tänze, ihre Wissenschaften und ihr Gefühl von Gemeinschaft und ich hoffe dieser Dinge nie müde zu werden. All dies hätte ich wohl nie in diesem Ausmaß erfahren, wenn ich nicht in eine solch zerbrechliche Form schlüpfen könnte um unter ihnen zu wandeln... auch wenn ich zugeben muss, dass ihre Mienen recht amüsant sind, wenn ich als Drache zum Besuch vorbeikomme... oder sie im Dunkeln darüber lasse, dass ich einer bin, bis ich vor ihren Augen davonfliege."

Am Ende merkte er auf und sah nach draußen. Das Lied des Regens hatte sich verändert. "Offenbar haben wir es gemeinsam geschafft die Bestie zu vertreiben. Sieh Danglathas, der Regen lässt nach.", sagte er zu ihr und deute nach draußen, wo Sonnenstrahlen langsam durch die Regenwolken brachen und sich der Schauer langsam legte.

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