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   Autor  Thema: Apothekenturm "Quelle der Heilung" (Apotheke von Shikra) (Gelesen 2975 mal)
Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #105 am: Do., 17. Jan 2019, 22:35 »

Während sie die Gänse beobachtete, die langsam etwas ruhiger wurden, hörte sie der Priesterin dabei zu, wie sie über Askladds Wohltat sprach.

"Ihr habt keinen Feuerstein? Da bitte..."
nochmals von allen Seiten prüfend, ob er Stein von seinem Sturz auf den Boden keinen Schaden genommen hatte, reichte sie ihn zu Domitia über die Tischplatte.
"...nehmt doch diesen Feuerstein. Ich habe bereits einen in meinem Rucksack und was nützen euch die Fackeln, wenn ihr sie an dunklen Orten nicht entzünden könnt?"
Dabei strahlte sie sie so herzlich an, dass die Freiin wohl schwer ablehnen könnte.

"Ich würde es nicht übers Herz bekommen, die Gänse zu schlachten, wenn keine große Hungersnot bestünde. Habt ihr denn bei der Kathedrale keinen Garten, indem die beiden wohnen könnten? Oder ein Teich in der Nähe?"

Die Heilerin schnitt einen Apfel auf und bot Domitia die Hälfte an.
Als Shikra erkannte, dass die Priesterin es auch nicht unterstützte, dass die Gänse auf dem Esstisch landeten, grinste sie.
"Ich glaube nicht, dass es das Los der beiden sein wird, als Nahrung zu dienen."

Und dann sprach die Anwärterin des Paladinordens ein Thema an, dass bei der Apothekerin fast immer gut ankam: Pferde
"Ihr könnt reiten?"


- 1 Feuerstein
« Letzte Änderung: Do., 17. Jan 2019, 22:36 von Shikra »
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Phelan

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #106 am: Sa., 19. Jan 2019, 21:13 »

Während seiner Reise nach Isuar hatte Phelan all seine Manatränke verschenkt. Für die Magier in dieser Gegend, die so frei von arkanen Strömungen gewesen war, waren diese auch von weitaus größerem Nutzen gewesen, als für ihn selbst. Dennoch wollte er nun für Nachschub sorgen. Normalerweise wäre er dazu nach Nighton gereist, immerhin strich er bei seinem Freund Landolin auch Stammkundenrabat ein. Doch so kurz nachdem er Shikra erklärt hatte, wie wichtig es sei die Heiler des Landes zu kennen, entschied er sich dazu der Elfe einen Besuch abzustatten. Wenn auch nicht in der Gestalt, in der sie dieses Gespräch geführt hatte. Mit kräftigem Klopfen machte er sich bemerkbar, bevor er in den Verkaufsraum trat. Nicht alle Leute mochten die Überraschung unerwartet einen großen aufrechtgehenden Wolf in voller Lederrüstung vor sich zu haben.

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Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #107 am: Mo., 21. Jan 2019, 13:27 »

Seit über einer halben Stunde erzählte die Frau des Schmieds der Apothekerin, was sie so letzte Woche auf dem Markt gehört hatte. Shikra konnte nur schlecht mit solchen Kunden umgehen. Höflich nickte sie immer wieder, machte passend ein erstauntes oder ein empörtes Gesicht und dachte darüber nach, wie viele Tränke sie in der Zeit hätte abfüllen können.

Ein erlösendes lautes Klopfen ertönte und kurz darauf trat ein zwei Meter großer Wolfsmann in den Verkaufsraum. Das Gesicht der Schmiedin wurde blass und so schnell konnte die Heilerin nicht schauen, da hatte sie sich schon verabschiedet und fluchtartig die Apotheke verlassen.
Daher musste die Elfe, trotz der imposanten Statur des neuen Kunden erstmal grinsen. Zudem kam ihr der Wolf bekannt vor. Wenn sie sich nicht täuschte, war das Phelan, der bei der Reise nach Isua und bei dem Versuch die Schlangenmenschen zu bekämpfen dabei war; zusammen mit Lady Myriel und vielen anderen.

Shikra trat ein paar Schritte um den Tresen herum und begrüßte den Besucher mit einer höflichen angedeuteten Verbeugung.
„Wunderschönen Tag, Herr Phelan? Was kann ich für euch tun?“
« Letzte Änderung: Mo., 21. Jan 2019, 14:13 von Shikra »
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Phelan

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #108 am: Mo., 21. Jan 2019, 20:07 »

Die Apotheke war natürlich nicht leer gewesen und die Kundin wirkte ziemlich erschrocken. Phelan versuchte die Lage mit einem unverbindlichen Lächeln zu entschärfen und erreichte damit das genaue Gegenteil. „Verzeiht, dass ich Eure Kundschaft verscheuche“, bemerkte er mit einer entschuldigenden Geste. „Und auch Euch einen schönen Tag, werte Shikra. Ich brauche eigentlich nicht viel. Nur zehn große Heiltränke, sowie zehn kleine und fünf große Manatränke.“ Man sollte sich schließlich nie darauf verlassen, dass immer ein Heiler zur Stelle war. Und die Manatränke hatten sich während der letzten Reise als überraschend nützlich erwiesen. Obwohl er sich nicht sicher war, ob er überhaupt einen davon selbst getrunken hatte.

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Domitia

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #109 am: Di., 22. Jan 2019, 12:24 »

Domitia war versucht die Gabe abzulehnen, war diese doch ein Geschenk der Wichtel. Das strahlende Antlitz der Elfe ließ die Freiin in ihrem Widerspruch inne halten. Mit einem Kopfnicken nahm sie den Feuerstein entgegen.

"Möge Paladin Euch segnen. Seid bedankt, werte Shikra. Eure Großzügigkeit beschämt mich. Lasst uns gemeinsam das Brot brechen und einen Schluck Wein im Namen des Lichtbringers genießen."

Lachenden Auges nahm Domitia von ihrem Präsent einen Laib Brot und brach es in der Mitte entzwei. Eine Hälfte reichte sie der Elfe hin. "Weißes Brot mit weißem Wein. Eine Fastenspeise in Kaleon. Habt Ihr einen Entkorker für den Pinot Grigio? Gläser dazu? Für die Gänse wird sich eine bessere Lösung finden als Euer Esstisch, seid versichert."

Auf die Frage nach dem Reiten lächelte Domitia betrübt. "Ich entstamme dem Adelsgeschlecht der di Asturien. In meinem Land lautet mein Titel Freiin. Jeder meines Stammbaums kann reiten. Von Kindesbeinen an. Mein geliebtes Pferd begleitete mich auf der Suche nach meinem Vetter."  Die Priesterin schluckte trocken und schlug das Kreuzzeichen. "Die raue See war unbarmherzig. Möge seine Seele Gnade vor den Augen des Gerechten gefunden haben. Es war ein treues Tier."

+1 Feuerstein
« Letzte Änderung: Di., 22. Jan 2019, 12:25 von Domitia »
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Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #110 am: Mi., 23. Jan 2019, 20:00 »

*** Phelan ***

Die Heilerin konnte nur mit den Schultern zucken, als der Wolfsmann sein Bedauern über die abspenstige Kundschaft ausdrückte. Dann lächelte sie und antwortete:
„Als klassische Kundschaft würde ich die Dame nicht bezeichnen und jetzt kann sie bei ihren Freundinnen mit einer spannenden Geschichte auftrumpfen.“
Sie hörte sich seine Bestellung an und musste sich zusammenreißen ihn nicht mit großen Augen anzustarren, denn, obwohl er von ‚eigentlich nicht viel‘ sprach, gab er die größte Bestellung auf, die Shikra bisher gehört oder bearbeitet hatte.
Ihr rutschte ein
„Nur…“
mit einem kurzen zweifelnden Blick heraus, dann besann sie sich auf ihre Aufgabe, lächelte und sprach:
„Ja, gerne. Die Manatränke habe ich hier…“
Dabei deutete sie auf ein Regal hinter sich, dass mit vielen großen und kleinen Phiolen bestückt war.
„… und die Heiltränke fülle ich schnell ab. Könnt ihr fünf Minuten erübrigen?“

Schnell verschwand sie in der Tränkeküche und fing an aus dem großen Ansatzgefäß die Heiltränke in die Glasfläschchen umzufüllen. Einerseits war sie froh, dass sie heute Morgen eine größere Menge angesetzt hatte, andererseits ärgerte es sie, dass die Schmiedin sie so lange von der Abfüllung abgehalten hatte.

Nach wenigen Minuten brachte die Waldelfe ein Körbchen mit zehn großen Heiltränken in den Verlaufsraum der Apotheke, stellte diesen auf die Theke und legte die gewünschten Manatränke daneben.
„Zehn große Heiltränke, zehn kleine Manatränke und fünf große Manatränke. Ich hoffe ich habe nichts vergessen.“
Dabei schaute sie ihren Kunden erst fragend an und lächelte dann.


für die Apotheke
- 25 Kräuter
- 15 Torf
+ 10 große Heiltränke



*** Domitia ***

Beschämen oder beleidigen wollte Shikra die Priesterin mit dem Feuerstein eigentlich nicht, sie hatte sich keine großen Gedanken gemacht. Für sie war es einfach richtig gewesen, den Stein weiterzugeben, damit jeder einen hatte und jeder seine Fackeln anzünden konnte.

Als die Heilerin dann verstand, dass Domitia ihr Brot mit ihr teilen wollte, lachte sie und bedankte sich herzlich.
„Werkzeug zum Öffnen habe ich unten im Arbeitszimmer. Mit Gläsern kann ich nicht dienen, ich habe nur Tonbecher.“
Dabei stand sie auf, holte auf dem Schrank zwei Becher, stellte sie auf den Tisch und entschuldigte sich kurz, um im Erdgeschoss nach einem Öffner zu suchen. Dank ihrer Arbeit, musste sie sich öfters mit gut verschlossenen Flaschen auseinandersetzen, sodass sie sich sicher war, dass sie den Wein öffnen können würde.

Erfolgreich stieg sie wieder in den dritten Stock. Einen klassischen Flaschenöffner hatte sie zwar nicht dabei, doch ein sehr dünnes spitzes Messer, mit dem sie hoffte, den Korken entfernen zu können.
„Wollt ihr, oder soll ich mich an der Flasche versuchen?“
fragte sie und hielt ihr den Öffner hin.

„Das mir eurem Pferd tut mir leid.“
sagte sie leise. Mehr wusste sie erstmal nicht dazu zu sagen. Sie wusste ja, wie nahe man Tieren stehen konnte und sein Reittier auf eine solche Art zu verlieren, war grausam.

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Phelan

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #111 am: So., 27. Jan 2019, 14:09 »

„Ja, nur diese paar Tränke. So leid es mir tut, ansonsten bin ich mit allem ausgestattet, das ich mit meinem begrenzten Wissen anwenden kann, um Wunden und Vergiftungen zu behandeln. Ich will ja nicht riskieren mit meinen Bemühungen alles schlimmer zu machen“, erklärte Phelan. „Und keine Eile, ich warte so lange und verscheuche die Kunden.“

Während Shikra in einem der angrenzenden Räume verschwand, betrachtete der Wolfsmann den Baum, der geschmückt mitten im Verkaufsraum stand und Nadeln verlor. Ein seltsamer Einfall, aber die Idee im Winter etwas Grün in die Räume zu bringen war nicht schlecht.

„Vielen Dank, das ist genau richtig“, erklärte der Lykantroph, als die Elfe die Tränke auf dem Ladentisch aufreihte, und schielte auf die Preistafel. „Ihr bekommt 1000 Goldstücke dafür, wenn ich mich nicht irre?“

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Domitia

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #112 am: So., 27. Jan 2019, 18:47 »

Das Öffnen einer Weinflasche oblag in der Regel dem Herrn des Hauses oder dem zuständigen Diener. Hilflos hielt Domitia das dünne spitze Messer in Händen und überlegte wie die Entfernung des Korkes handzuhaben wäre. Nach dem dritten fruchtlosen Versuch bat die Freiin Shikra um Mithilfe.

"Verzeiht mein Ungeschick. Bei uns ist es Frauen nicht gestattet die Vorrechte des Mannes zu beanspruchen. Würdet Ihr mir bitte zeigen, wie Ihr dies handhabt?"

Die Trauer um den Schiffbruch und seiner Toten machte diesen weder ungeschehen noch die Verschiedenen lebendig. Domitia schüttelte den Kopf zu Shikras Mitleidsbezeugung. "Dies muss es nicht, werte Shikra. Der Beschluss der Götter ein Leben zu beenden kann nicht aufgehalten werden. Trotz aller Trauer erinnere ich mich mit Freuden an das treue Tier, solange es mir Freund war. Darf ich Euren Worten entnehmen, dass auch Ihr Freude an edlen Rössern findet? Besitzt Ihr ein selbiges?"

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Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #113 am: Mo., 28. Jan 2019, 12:27 »

*** Phelan ***

„Oh, bitte entschuldigt, so war das nicht gemeint! Ich habe, ehrlich gesagt, noch nie eine so große Bestellung entgegen genommen.“
Und mit einem leichten Grinsen auf den Lippen, nachdem Phelan im Verkaufsraum warten und Kunden verschrecken wollte, war sie schon im Hinterzimmer verschwunden.
Während sie die Tränke abfüllte, bedauerte sie es fast ein wenig, dass sie die viele Zeit in Isua sich kaum mit dem Wolfsmann beschäftigt hatte, denn eigentlich wirkte er, abgesehen von seiner Statur und den Klauen, ganz nett – zumindest Sinn für Humor hatte er. Oder hatte er das mit den Kunden ernst gemeint?

Als sie zurückkam und sah, dass der Gestaltwandler das Bäumchen bewunderte, strahlte die Elfe.
„Er ist wunderschön, nicht wahr? Ein Freund hat ihn mir hier aufgestellt. Er verbreitet einen angenehm aromatischen Duft nach Nadelwald.“
Natürlich, der Baum war ja auch ein Nadelbaum. Shikra schüttelte kaum merklich den Kopf. Was redete sie denn da bloß? Machte sie die große Bestellung oder der noch größere Kunde etwa nervös?

Als Phelan die Summe für die vielen Tränke nannte, schluckte die Heilerin und rechnete lieber noch einmal nach.
„Das sind 500 GM für die Heiltränke, 200 GM für diese Manatränke und nochmal 300 GM für die Großen. Zusammen, ja 1000 GM.“
So eine große Menge an Goldmünzen erwirtschaftete sie sonst eher im Monat und nicht am Tag. Dafür durfte der Werwolf gerne ein paar andere Kunden verscheuchen.
Mit einem Blick auf die Tränke fügte sie mit einem Lächeln hinzu:
„Damit seid ihr mehr als gut ausgerüstet für die nächste große Reise nach Isua.“


für die Apotheke
- 10 große Heiltränke
- 5 große Manatränke
- 10 kleine Manatränke



*** Domitia ***

„Ungeschick? Ihr hättet meine ersten Versuche sehen müssen. Es war eine gute Übung für den Heilzauber. Ich weiß nicht einmal, wie man es richtig, also in den Adelshäusern macht. Ich versuche das Messer vom Rand des Korkens so schräg nach unten zu stechen und dann muss man ziehen und hoffen, dass es klappt.“

Shikra zeigte ihrem Gast was sie meinte, setzte das Messer vorsichtig am Rand des Korkens an, versuchte es mit Kraft weiter in den Hals der Flasche zu bohren und abschließend zog sie fest an dem Messer – und hatte Glück. Es machte laut ‚pflup‘ und die Weinflasche war offen.
„Manchmal brauche ich 10 Versuche, oder bekomme den Korken nur in kleinen Stückchen aus der Flasche.“
Mit einem Schulterzucken tat sie ihre Bemühungen mit widerspenstigen Korken ab und schenkte die beiden Becher vorsichtig zur Hälfte mit dem Weißwein voll.

Die Apothekerin nickte zu den Worten der Paladinpriesterin. Es war beeindruckend, wie sie mit dem Verlust eines lieben Tiers oder Freund umging. Als Domitia nachfragte, ob Shikra ein Pferd hatte, strahlte die Waldelfe.
„Dank dem ehrenwerten Herrn von Muesig, darf ich eine wunderschöne Stute mein eigen nennen. Sie steht noch bei ihm auf seinem Hof. Im Winter kann ich das schöne Tier nicht die ganze Zeit der Kälte des Gartens aussetzen.
Habt ihr schon von der ‚blauen Pferdeschachtel‘ gehört?“
« Letzte Änderung: Mo., 28. Jan 2019, 12:57 von Shikra »
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Phelan

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #114 am: Mo., 28. Jan 2019, 23:17 »

„Es geht eben nichts über das Originalaroma“, bemerkte Phelan ohne jeden Spott. 1000 Goldmünzen waren eine angenehm runde Summe und so hatte es der Wolfsmann, der die Gewohnheit hatte Münzen abgezählt in getrennten Beuteln mitzuführen, leicht. Zwei dieser Säckchen mit jeweils 500 Goldstücken stellte er vor sich auf dem Tresen ab und packte im Tausch die vorbereiteten Tränke mit großer Sorgfalt in seinen Rucksack.

„Ja, gerade die Manatränke erfreuten sich in der Gegend größter Beliebtheit. Damit könntet Ihr dort reich werden“, meinte er bei der Erwähnung Isuas. „Aber ich denke ich werde dem Dschungel künftig fern bleiben. Zu warm zu feucht und zu viele Reptilien, die nebenbei bemerkt ihre Konflikte künftig unter sich austragen sollten.“

-1000 GM
+10 große Heiltränke
+10 kleine Manatränke
+5 große Manatränke

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Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #115 am: Do., 31. Jan 2019, 20:02 »

Die Art, wie der Wolfsmann die Geldsäckchen in die Hand nahm und auf der Theke ablegte, ließ die elfische Heilerin stutzen. Die Bewegung kam ihr seltsam bekannt vor, als ob sie sie schon mal gesehen hätte. Irritiert schaute sie Phelan an, wahrscheinlich einen Moment zu lang, um das noch als übliches Verhalten abzutun, bevor sie sich für die Münzen bedankte und diese in die Kasse räumte.

„Das ist mir die weite Fahrt nicht wert, glaube ich.“
antwortete sie mit einem angedeuteten Lächeln auf den Reichtum, den sie im Dschungel finden könnte.
Die folgenden Worte bestätigte sie mit einem Nicken. Sie würde noch das seltsame Getier, das die Echsen als Nahrung bezeichneten, hinzufügen. Allerdings war ihr ihr zweiter Besuch in den Wäldern Isuas in deutlich angenehmerer Erinnerung, sodass sie eine weitere Reise dorthin nicht so kategorisch ablehnte.
„Isua hat auch ein paar sehr schöne Fleckchen zu bieten. Vielleicht gebt ihr dem Urwald bei Gelegenheit eine zweite Chance.“
Ihr Gesicht hatte einen fast schon verträumten Gesichtsausdruck angenommen, während sie gedankenverloren an der Jaguarkrallen-Kette spielte, die an ihrem Gürtel befestigt war. 


für die Apotheke
+ 1000 GM

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Domitia

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #116 am: Fr., 01. Feb 2019, 17:03 »

"Eine Übung für den Heilzauber? Die Entfernung eines Korkens? Zogt Ihr Euch wiederkehrend Verletzungen zu?"

Korkenreste im Wein! Indiskutabel! Vater hätte mit finsterer Augenbraue die ganze Flasche entfernen lassen. Indes, die Operation gelang und Shikra schenkte ein. Domitia dankte, erhob den Becher zum Trinkspruch, wie es Brauch war, und neigte vor der Gastgeberin den Kopf. "Möge Paladin stets sein wohlwollendes Auge auf Euch ruhend haben. Habt Dank für Eure Gastfreundschaft."

Es zeigte sich, dass ein Leben außerhalb des Anwesens ihrer Eltern beschwerlich zu werden versprach. Vieles gab es, das Domitia weder kannte noch selbst durchgeführt hatte. Für annähernd jedweden Handgriff gab es auf dem Anwesen gesonderte Diener.

"Ihr seid glücklich und gesegnet zu nennen. Seid Ihr persönlich erfahren im Umgang Umgang mit den Tieren? Bei uns war dafür der Stallmeister verantwortlich. Blaue Pferdeschachtel? Worum handelt es sich?"

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Christian

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #117 am: So., 03. Feb 2019, 14:40 »

In der Eile des Aufbruches hatte er doch etwas vergessen zu Demonstrationszwecken, somit betrat er den Apothekenturm seiner Gildenschwester.

Shikra, bist du da? Ich möchte meine Base besuchen und bräuchte dafür noch einen Wiederbelebungstrank. Zwar nicht, um ihn zu benutzen, keine Sorge, aber es ist wohl ohnehin besser, wenn ich immer einen bei mir trage für Notfälle.

Schließlich konnte er selbst sich kaum wiederbeleben und er konnte schlecht voraussetzen, dass zufällig jemand in der Nähe einen solchen bei sich tragen würde, dafür waren sie dann doch für viele unerschwinglich.

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Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #118 am: Mo., 04. Feb 2019, 12:32 »

*** Domitia ***

„Ach manchmal rutscht das Messer ab, vor allem bei den ersten Flaschen, die ich zu öffnen versucht habe. Aber, wie gesagt, es war nichts, was ernste oder langwierige Verletzungen mit sich führte.“
Ein Kopfschütteln mit einem Lächeln im Gesicht beendete Shikra die Entkorkungsgeschichte und erwiderte Domitias Trinkspruch mit:
„Es ist mir eine Ehre und eine große Freude mit euch hier und heute zu speisen.“
So ab und zu konnte die junge Heilerin auf ihre elfische Erziehung zurückgreifen, auf die ihre Eltern, trotz aller Freiheiten, die sie ihr erlaubt hatten, Wert gelegt hatten. Oft war es der Waldelfe allerdings zu umständlich lange wohlklingende Reden zu schwingen und daher begnügte sie sich meist mit einfachen Worten.

„Die ‚blaue Pferdeschachtel‘ ist der bekannteste Zuchtstall hier in Drachenauge.
Hmm, als erfahren würde ich meinen  Umgang mit Pferden nicht bezeichnen. Aber ich kann eine Box ausmisten, das Pferd und die Hufe putzen, ich kann die Tiere satteln oder auf die Weide bringen. Bei der Auswahl des richtigen Futters bin ich dann schon überfragt. Da ist es schon geschickt, wenn man einen Stallmeister zur Unterstützung hat.“

Die Apothekerin lächelte, aß noch bisschen von dem Brot und trank noch einen Schluck Wein. Als sie den Eindruck gewonnen hatte, dass die Paladinpriesterin ebenfalls mit dem Essen fertig war, fragte sie:
„Habt ihr Lust euch Drachenauge vom Dach aus anzusehen?“


*** Christian ***

Die Apothekerin versuchte gerade ein paar Spinnweben, die nicht besonders ordentlich aussahen, über dem Schränkchen mit den Teetassen zu entfernen, als ein neuer Kunde die Apotheke betrat und gleich nach ihr fragte.
„Ich bin hier.“
sprach sie gegen die Wand, drehte sich um, um vom Stuhl zu steigen und den Besucher vernünftig zu begrüßen. Als sie den Hohentürmler Sir Christian erkannte, war sie von seinem Besuch so überrascht, dass sie ins Leere trat und schneller als gewünscht den Boden des Verkaufsraums erreichte.
Doch bevor er reagieren konnte, stand sie schon wieder, lächelte ihn mit einer Spur von Röte im  Gesicht an und hörte aufmerksam bei seinem Wunsch zu.
„Ihr besucht Domitia? Mit einem Wiederbelebungstrank…“
Große Verwunderung oder eher Sorge waren ihr ins Gesicht geschrieben. Sie mochte die Paladinpriesterin, doch ihr Gildenbruder gab sofort Entwarnung.
„Natürlich, ich hole sofort einen.“
Shikra steuerte auf ein Regal zu, das im hinteren Teil des Verkaufsraums stand und holte eine der wertvollen Phiolen, um sie dem Magier in die Hand zu drücken. Sie schaute ihn dabei zwar ein wenig fragend an, traute sich allerdings nicht, genauer nachzufragen, was er damit vorhatte. Immerhin war er der Leiter ihrer Gilde und ein sehr erfahrener Heiler, der sicher wusste, was er tat. Daher fragte sie nur:
„Kann ich sonst noch etwas für euch tun?“


für die Apotheke:
- 1 Wiederbelebungstrank

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Christian

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #119 am: Mo., 04. Feb 2019, 20:32 »

Offenbar war seine Gildenschwester so von seinem Besuch überrascht, dass sie mehr vom Stuhl fiel. Aber bevor er ihr aufhelfen konnte, stand sie bereits wieder und lächelte scheinbar leicht verlegen an. Sie verfiel in die wohl sonst hier übliche distanzierte Anrede, was er leicht nachdenklich aufnahm und sich schon umsah, ob jemand nach ihm hereingekommen war.

Mit einem leichten Nicken nahm er den Trank entgegen und zählte auch schon die Münzen ab.


Danke. Nein, das wäre sonst alles. Wobei ...

Er kam ihr leicht näher, um sie etwas leiser erneut anzusprechen.

Solange wir unter uns sind, darfst du mich gerne als deinen Gildenbruder ansehen und auch so ansprechen. Nur bei offiziellen Anlässen sollten wir wohl die Distanz wahren, da mancher es sonst missverstehen könnte.

Kurz zwinkerte er der Heilerin zu, bevor er ihr die abgezählten 120 GM überreichte, so wie es auf der Tafel stand.


+1 WBT
-120 GM

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