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   Autor  Thema: Apothekenturm "Quelle der Heilung" (Apotheke von Shikra) (Gelesen 2970 mal)
Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #150 am: Fr., 19. Apr 2019, 18:33 »

*** Christian ***

Auf Christians Hinweis auf die kaltbleibende Küche ging Shikra, bis auf ein freches Lächeln, nicht weiter ein, denn erstens war sie keine große Köchin und zweites würde er die Vorteile einer kalten Brotzeit schon noch bemerken, wenn bei seinen Versuchen ein Wort richtig auszusprechen, keine Suppe vor ihm stand, die kalt werden konnte.
Zu seiner Aussage, dass es fast keine Bücher in der Schrift der Waldelfen meinte sie:
„Und trotzdem lohnt es sich die Runen zu lernen. Alleine schon, weil sie so schön zu schreiben oder malen sind. Aber vielleicht fangen wir doch mit ein paar einfachen Worten an.“
Shikra grinste ihren Gildenbruder an, betonte das Wort ‚einfach‘ und vorsichtig schlug sie das Buch auf und überflog den Text des ersten Lieds: eine malerische Beschreibung eines kleinen Waldsees im Licht der aufgehenden Sonne.

Die junge Hohentürmlerin suchte sich für den Anfang drei kurze Worte heraus, tippe nacheinander auf die Schriftzeichen, die besagte Wörter bildeten, sprach sie erst langsam und deutlich in ihrer Muttersprache und übersetzte sie dann in die für Dragonia allgemein verständlichen Sprache:
sha - die Sonne, tan - der Wald und aha – das Wasser.
Trotz der kurzen Worte konnte man die besondere Melodie der einzelnen Worte, die das Erlernen der Sprache so schwer machte, gut heraushören. Doch wollte der Magier, dass ihn Waldelfen verstehen können, musste er ein Gespür dafür bekommen, wie man mit Tonlage und Betonung die Bedeutung der Vokabeln verändern konnte. Wie schnell konnte aus einer kleinen Pfütze voll Wasser ein ganzer Bach oder der Lauf der Zeit werden.
Shikra nahm sich ein Stückchen Käse, schaute Christian herausfordernd an und sagte:
„Und jetzt du.“


bitte würfeln:
für Sonne und Wald mit xD4, bis du für jedes Wort zweimal eine eins gewürfelt hast
1: der Magier hat das Wort völlig richtig ausgesprochen
2-3: gar nicht schlecht für den Anfang, vielleicht noch bisschen mit der Tonlage oder der Betonung spielen
4: da weiß Shikra nicht, was gemeint ist (und das lässt sich wahlweise an einem überraschten, frech grinsenden oder verwirrtem Gesichtsausdruck ablesen)
für Wasser:
mit xD5, bis du zweimal eine eins gewürfelt hast
1: der Magier hat das Wort völlig richtig ausgesprochen
2-3: gar nicht schlecht für den Anfang, vielleicht noch bisschen mit der Tonlage oder der Betonung spielen
4-5: perfekt ausgesprochen – für eine andere Bedeutung



*** Arinna ***

Die Heilerin stand an der Theke, über eine Niederschrift einer alten Rezeptur gebeugt und summte dabei ein einfaches Lied, an das sie durch das von Christian mitgebrachte Buch und die darauf gefolgte Lehrstunde erinnert worden war.
Das Öffnen der Tür ließ sie aufblicken und schon war sie auf dem Weg die Besucherin zu begrüßen. Ihre Schritte verlangsamten sich kurz, als sie meinte, die Dunkelhaarige erkannt zu haben. Doch da musste sie sich getäuscht haben.
„Herzlich willkommen, ich bin zufällig Heilerin…“
beantwortete die Elfe die Begrüßung, dann wanderte ihr Blick zu dem verletzten Bein und sie beeilte sich zu Arinna aufzuschließen.
„…oh wartet, ich helfe euch.“
Shikra bot ihr den Arm an, führte sie zu einer Sitzgruppe und bat sie, sich hinzusetzen.
„Mit was habt ihr euch denn da angelegt? Sieht nach einem Tierbiss aus. Wenn ihr erlaubt reinige und versorge ich die Wunde.“

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Arinna

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #151 am: Sa., 20. Apr 2019, 08:40 »

Welch ein Glück.

Arinna bemühte sich um ein Lächeln, was Aufgrund der Schmerzen jedoch recht gequält aussah. Dankbar nahm sie Shikras Arm und ließ sich zu einem Stuhl helfen. Mit einem Stöhnen setzte sie sich und zog den Rock des Kleides hoch, das ganz aus hellem, weichem Wildleder gefertigt war, und farbige Nähte besaß. Telora, die elfische Bibliothekarin des Paladintempels in Sha´Nurdra, war so nett gewesen es Arinna so lange zu überlassen, bis sie sich selbst ein neues zweites Gewand zulegen konnte. Die entblösste Wade darunter wies Bissspuren auf, die bluteten.

Ich hatte das Pech einem Wolfsrudel zu begegnen. Ich bin gerannt, so schnell ich konte, war aber nicht schnell genug. Ich hatte noch Glück im Unglück, das eine Patrouille der Stadtwache auf Pferden unterwegs war, sonst hätten mich die Wölfe gewiss zerfleischt. Sie haben mich netterweise auch bis hierher mitgenommen. Und ja, ich wäre Euch sehr dankbar wenn ihr die Wunde versorgen könntet. Ich hatte Angst das ein Heiltrank nicht ausreichend ist um einer Entzündung vorzubeugen. Ist er das denn?

Wenn sie schon eimal an der Quelle saß, konnte sie ihre offenen Fragen vielleicht auch gleich aus der Welt schaffen.

Autsch. Blöde Viecher. Man sollte sie ausrotten.

schimpfte sie vor sich hin. Das Gesicht der Heilerin kam ihr wage bekannt vor, aber ein Name fiel ihr dazu nicht ein. Vielleicht hatte sie sie irgendwann in Sha´Nurdra schon einmal gesehen. Gewiss suchte eine Elfe gelegentlich die Stadt des Lichts auf.     

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Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #152 am: So., 21. Apr 2019, 09:37 »

Kurz hatte die Heilerin die Bisswunde genauer betrachtet, dann vernahm sie mit einer Hand vor dem Mund den Reisebericht der fremden Bognerin. Gejagt von einem Rudel Wölfe, bis sich eins dieser Raubtiere in ihrem Bein verbissen hatte. Erleichtert atmete sie auf, als sie hörte, dass Arinna von Reitern gerettet worden war.
„Da habt ihr großes Glück gehabt, dass eine Patrouille von Asarras Einheiten zufällig vorbeikam.“
Shikra entschuldigte sich kurz, verschwand im hinteren Teil des Verkaufsraums durch eine offen stehende Türe und kam wenige Augenblicke später mit einer Schale voller frischem Wasser, Tüchern und einer Wundbinde zurück.

Bevor sich die Apothekerin der Wunde zuwendete, gab sie Arinna ein Glas, das schon am Tisch bereit stand in die Hand und füllte ihr ein paar Schlucke Wasser hinein.  Vorsichtig reinigte sie die Risse, die die Zähne des Wolfs bei der Dunkelhaarigen hinterlassen hatten.
Sie versuchte so behutsam wie möglich dabei vorzugehen, doch sie schaffte es wohl nicht ganz, zumindest fluchte die Bognerin ab und an.
Die Bisswunden hatten aufgehört zu bluten und so hatte die Heilerin einen Moment Zeit, ihrem Besuch die Frage nach einem Heiltrank zu beantworten. Sie setzte sich einfach gleich da, wo sie eben noch vor ihrer Patientin gehockt war, auf den Boden und fing an zu erklären.
„Ein Heiltrank wäre bei diesen Wunden sicher nicht verkehrt gewesen. Er beschleunigt die Heilung, also das Verheilen einer offenen oder tiefer sitzenden Verletzung. Krankheiten oder körperliche Gebrechen kann man damit nicht kurieren. Also sollte man ihn nur bei frischen, sauberen Wunden anwenden. Bei einer starken Entzündung, Eiter oder Dreck in der Wunde wäre ich vorsichtig. Wenn ihr euch bei einer Verletzung nicht sicher seid und genug Zeit ist oder bleibt, würde ich bei einem Heiler vorbeischauen.
Ohje das klang jetzt sehr nach Lehrbuch, bitte entschuldigt.“

Dann nahm sie die Wundbinde in die Hand und wollte schon fast die Wade verbinden, doch sie stoppte in der Bewegung und fragte stattdessen ihren Besuch:
„Wollt ihr sehen, was ein Heiltrank beziehungsweise ein Heilzauber bei einer solchen Bisswunde kann, oder soll ich euch die Wunde ganz klassisch verbinden.“
Dabei grinste sie, am Boden sitzend, Arinna fast schon ein bisschen übermütig an. Zumindest würde ein angewandter Heilzauber den langweiligen Vortrag ein bisschen spannender machen.

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Arinna

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #153 am: Mo., 22. Apr 2019, 16:55 »

Eine von Asarras Eiheiten? Wer ist dieser Asarra?

Arinna blinzelte Shikra verwirrt an. Waren es die Schmerzen, die dafür sorgten das sie nicht mehr ganz klar im Kopf war, oder hatte sie den Namen wirklich noch nie gehört? Ob das der Vorgesetzte der Reiterpatrouille war, die sie gerettet hatte? Es klang zumindest fast so.

Na, wie auch immer, Glück hatte ich auf jeden Fall.

Sie hörte Shikras Erklärungen zum Heiltrank genau zu und nickte dann, zum Zeichen das sie grundlegend begriffen hatte, wie es funktionierte. Bei frischen und sauberen Wunden und ohne Heiler in greifbarer Nähe waren Heiltränke wohl eine äußerst akzeptable Alternative.

Es gibt nichts zu entschuldigen, im Gegenteil, ich danke Euch für die Erklärung. Ich habe schon von Heilzaubern gehört und auch einmal einen gesehen...

sie stockte einen Moment, denn es war die gebrochene Nase des Prinzen gewesen, die sie verursacht und Christian wieder geheilt hatte

... aber ich habe noch nie einen am eigenen Leib gespürt. Das Einzige, was mir bislang mit Magie wiederfahren ist, war das man mich in einen Otter verwandelt hat.

Sie zeigte ein schiefes Lächeln, denn diese Verwandlung hatte gegen ihren Willen stattgefunden und war nicht sehr angenehm gewesen. Sie hatte fast eine Schnecke gefressen. Igitt! Nein, mit Magie wollte die jung Frau vorerst nichts zu tun haben. Mühsam beugte sich Arinna vor und fischte eine Phiole aus ihrer Taschen. Hoffentlich fühlte sich die freundliche Heilerin jetzt nicht in ihrer Ehre gekränkt.

Seid mir nicht böse, aber ich glaube ich würde dann gern einen dieser Tränke ausprobieren. Wenn ich auf Reisen bin kann ich so besser einschätzen ob er so wirkt, wie er es tun sollte. Ich hätte quasi einen Vergleich, wenn man so will, und unter Eurer Aufsicht sollte dabei ja auch nichts schief gehen. 

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Christian

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #154 am: Mo., 22. Apr 2019, 17:46 »

Das Grinsen seiner Gildenschwester zusammen mit der Betonung des Wortes 'einfach' verhieß eher das Geneteil davon. Aber die Waldelfe schlug das Buch auf, so rückte der Magier näher an sie heran, so dass sein ihr am nächsten befindlicher Arm sie leicht berührte. Allerdings achtete er darauf nicht weiter, sondern sah sich die von ihr ausgewählten Runen an und lauschte ihrer Aussprache.

Ja, bei den Waldelfen hörte es sich immer so einfach an. So räusperte sich der Hohentürmler leicht, bevor er sich am ersten Wort versuchte. Allerdings musste er erstmal seine Stimmbänder daran gewöhnen, weswegen die ersten beiden Versuche die Heilerin erst verwirrt und anschließend frech grinsend dreinblicken ließen. Hoffentlich hatte er da jetzt nicht etwas seltsames von sich gegeben, was ein Außenstehender missverstehen könnte.

Doch danach bekam er das Wort für Sonne recht gut hin, so machte er sich an das Wort für Wald. Der erste Versuch war bereits zufriedenstellend, soweit er die Miene seiner heutigen Lehrerin richtig deutete, nur um beim darauffolgenden Versuch einem überraschten Gesichtsausdruck zu weichen, wahrscheinlich darüber, wie er das Wort jetzt so verhunzen konnte, nachdem er es chon so gut ausgesprochen hatte. Aber der nächste Versuch war wieder besser. Ja, er musste wohl noch in den Fluss kommen.

Was konnte an 'aha' so schwer sein? Nun, vielleicht die Tatsache, dass es gänzlich anders ausgesprochen wurde als der überraschte Ausruf 'Aha!'. Zwar schaffte er es nach drei Versuchen, es für die gesuchte Bedeutung richtig auszusprechen, aber nur, um danach wohl übersetzt eher 'Meer' oder 'Regen' auszusprechen. Danach bekam er es aber doch wieder hin, er musste einfach mehr mit jemandem üben, der ihm gleich sagte, ob es korrekt war. Ein bisschen ironisch waren seine anschließend mit einem schiefen Lächeln versehenen Worte dann doch zu nennen.


Ja, wirklich sehr einfach.

Kurz war er versucht, ihr in die Seite zu knuffen, aber da er sie ja bereits berührte, erhöhte sich lediglich der Druck auf diese Stelle leicht...

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Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #155 am: Mi., 24. Apr 2019, 00:45 »

*** Arinna ***

„Asarra ist Hauptmann der Stadtwache und die Leitung der berittenen Einheiten gehört mit zu ihren Aufgaben. Die Amazone ist wirklich gut bei der Ausbildung von Reitpferden.“
schwärmte die junge Heilerin, die schon einmal in den Genuss gekommen war, mit einem von Asarras Trainingspferden und der Amazone ausgeritten zu sein. 

„In einen Otter?...“
Shikra blickte die Bognerin neugierig mit großen Augen an.
„… das klingt spannnend. “
gab sie ihre unqualifizierte Meinung dazu ab, denn sie hatte sich natürlich keine Gedanken darüber gemacht, dass man sich im Körper eines Tieres ebenfalls mit den Instinkten desselben auseinandersetzen musste.
„Seid ihr dann auch geschwommen? Das muss fantastisch sein, durch Flüsse und Seen zu gleiten und dabei keine Angst vor dem Ertrinken haben zu müssen.“
Zumindest ein Lächeln von Arinna zeigte der Waldelfe, dass die Dunkelhaarige dabei Spaß gehabt hatte.

„Wie kann ich euch da böse sein? Wenn ihr einen Heiltrank ausprobieren und dafür opfern wollt, dann nur zu. Allerdings bin ich mir sicher, dass bei der Anwendung nichts schief gehen wird, ob ich anwesend bin oder nicht.“
Ein Lächeln und ein gespieltes Schulterzucken zeigten nur allzu deutlich, dass es Shikra ihrer Besucherin keinesfalls übel nahm, dass sie den Heilzauber ablehnte und lieber einen Trank ausprobieren wollte.
Vielleicht war ein Heiltrank bei dieser Verletzung ein wenig übertrieben, aber zum Kennenlernen der Wirkung war das durchaus eine gute Idee.


*** Christian ***

Zwar hatte die Heilerin immer wieder etwas zu grinsen gehabt, als der Magier sich an den ersten waldelfischen Worten versuchte oder konnte ihre Überraschung, wie man aus so kurzen einfachen Worten so kreative Wortschöpfungen zu Stande brachte, nicht ganz verbergen. Doch alles in allem stellte sich ihr Gildenbruder erstaunlich geschickt mit der melodischen Sprache an.

„Doch, gar nicht schlecht für den Anfang.“
antwortete sie auf seine ironisch gewählten Worte und die Anerkennung, die dabei mitschwang, war wohl kaum zu überhören. Dabei hielt sie seinem Druck stand und versuchte ihrerseits spielerisch ihren Ellbogen an seinen Rippen zu platzieren.

Sie hatte sichtlich Freude daran, mal wieder in ihrer Muttersprache zu kommunizieren. Schöne Erinnerungen aus vergangenen Tagen wurden wieder präsent: Wie sie ihrer Mutter eine Frage nach der nächsten gestellt hatte, wie ihr Vater ihr die Runen beigebracht hatte, wie einfach es unter Waldelfen war, mit intuitiven Gesang auszudrücken, was man in der Handelssprache oft nur mit vielen Worten und trotzdem unzulänglich erklären konnte.

„Also ein Gefühl für die verschiedenen Melodien hast du ja schon gezeigt, jetzt versuche mal bei einer einzigen Vokabel verschiedene Bedeutungen herauszuhören. ‚sala‘ kann für vieles verwendet werden: zum Beispiel für Gemeinschaft, Zuhause, Sicherheit oder Treffpunkt.“
Shikra sprach immer erst einmal die allgemeinverständliche Bedeutung, dann folgte ‚sala‘ in verschiedenen Nuancen. Nach ein paar Wiederholungen ließ sie die Übersetzungen weg und ihr Gildenbruder durfte sich an der Bedeutung versuchen.

Die Heilerin blätterte das Buch durch und entdeckte ein weiteres Wort, mit dem man die verschiedenen Betonungen und Bedeutungen gut üben konnte: ‚arc‘.
„Versuche doch mal, dem Wort unterschiedliche Bedeutungen zu geben. Ich glaube es ist hilfreich, wenn man sich ein Bild, von dem Sachverhalt malt, den man ausdrücken will, oder sich in die Situation hineindenkt. Dann findet man ganz von alleine die richtigen Melodien. Wenn du wütend bist, betonst du Wörter auch ganz anders, als wenn du gerade vor dich hinträumst.“
Es war wirklich nicht einfach zu erklären. Doch vielleicht würde ihr Gildenbruder mit den Übungen verstehen können, was sie ausdrücken wollte. Sie drehten das Spielchen von vorhin um. Christian sprach waldelfisch und Shikra versuchte zu übersetzen.


bitte mit 8W3 würfeln
1,2 richtig übersetzt
3 knapp daneben
bitte mit 10W5 würfeln
arc: böse, schwarz, dunkel, gefährlich
1: Shikra übersetzt völlig richtig
2,3: die Elfe ist nah an der gewünschten Bedeutung dran
4: mit dem zweiten Anlauf ist klar, was gemeint war
5: ohje, die Elfe hat mal wieder was zum Grinsen
« Letzte Änderung: Mi., 24. Apr 2019, 00:58 von Shikra »
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Christian

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #156 am: So., 28. Apr 2019, 15:33 »

Doch entgegen seiner eigenen Meinung lobte ihn seine Gildenschwester. Vielleicht hatte er sich doch langsam an den Klang der Sprache gewöhnt, da seine Tochter diese oft anwandte. Viele Dinge im Wald waren mit dieser Sprache wohl einfach besser auszudrücken. Dass sie ihren Ellenbogen an seinem Körper platzierte, tat er gedanklich eher damit ab, dass sie ihm eben so nahe war, damit er besser mit ins Buch schauen konnte.

Das nächste Wort, an welchem sie üben wollten, war das Wort 'sala', das viele Bedeutungen hatte, welche mit Zusammenhalt und Geborgenheit zu tun hatten. Shikra sprach das Wort zuerst mit Bedeutung aus, danach sollte er übersetzen, wie er es übersetzen würde. Dabei lag er erstaundlich oft richtig. Hatte er mittlerweile ein tiefergehendes Band mit der waldelfischen Heilerin geschlossen? Allerdings verschlechterte die Überlegung dazu seine Trefferqoute gegen Ende.


Ah..Gemeinschaft nicht Zuhause. Gut, die sind sich wirklich sehr ähnlich in der Aussprache.

Nun war es an ihm, ein anderes Wort auszusprechen. Das Wort arc, welches allgemein bezeichnet mit eher negativen Bedeutungen behaftet war. Beim ersten Mal lag er auch richtig mit seiner Aussprache für die Bedeutung 'böse', vielleicht lag es daran, dass er dabei etwas grimmig aussah. Allerdings hatte er für die nächste Aussprache wohl immer noch zu viel davon mitschwingen, um damit 'schwarz' auszudrücken, denn die Waldelfe grinste sichtlich, so streckte er ihr frech kurz die Zunge raus, was sich für einen Adelsmann kaum gehörte. Wenn das seine Base sehen würde...

Bis auf ein Mal, welches auch wieder leicht peinlich war, lief es danach doch recht gut, wenn man 'dunkel' ähnlich wie 'gefährlich' einstufte. Grundsätzlich war 'arc' eher ein Wort, wenn einem mulmig zumute war, was hier bei seiner Gildenschwester kaum der Fall war, im Gegenteil. Mit ihr machte es wirklich Spaß, die Sprache zu lernen. So schaute er sie nun wieder mit seinem Lächeln an, wobei er mittlerweile doch recht nah mit seinem Gesicht an ihrem war. Manche in den gehobenen Kreisen würden es wohl für viel zu nah halten.

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Arinna

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #157 am: So., 28. Apr 2019, 21:54 »

Asarra ist eine Frau?

wurde Arinna klar, als die Heilerin etwas von Amazone sagte. Eine Frau als Hauptmann der Stadtwache, das hätte es in ihrer Heimat nicht gegeben. Hier war wirklich sehr vieles anders.

Entschuldigt meine Verwunderung, ich bin erst vor kurzem in diesem Land angekommen und vieles hier erscheint mir noch sehr ungewohnt. Mein Name ist übrigens Arinna.

stellte sie sich vor, als ihr bewusst wurde, das sie dies bisher versäumt hatte, und schob eine Haarsträhne hinter ihr Ohr.

Oh, glaubt mir, so lustig war das gar nicht. Ich bin halb ertrunken und wollte Schnecken fressen. Und stellt Euch vor man hätte mich nicht zurück verwandelt. Ich habe doch keine Ahnung von Magie, ich wäre mein Leben lang ein Otter geblieben.

Arinna hob die Schultern hoch und schüttelte mit dem Kopf. Dann leerte sie die Phiole in ihrer Hand und beobachtete die Wunde dabei, wie sich allmählich verschloss. Sie sah aus wie ein Kind, das zum ersten Mal Schnee sieht und völlig fasziniert ist.

Das... das ist ja unglaublich. Als ob nie was gewesen wäre – naja, zumindest fast.

Sie blickte zu Shikra hoch und lächelte.

Die Götter müssen es gut mit Euch meinen, das sie Euch die Gabe geschenkt haben, derartige Tränke herzustellen. Würdet Ihr mir noch fünf davon verkaufen? Und vielleicht auch vier Wundbinden. Ich hörte das es auch Tränke gegen Vergiftungen geben soll, wirken sie ebenso zuverlässig?

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Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #158 am: Mi., 01. Mai 2019, 15:30 »

*** Christian ***

Als sich Christian nicht anders gegen ihr Gegrinse wehren konnte, als der Waldelfe die Zunge rauszustecken, musste sie einfach herzhaft lachen. Sie hätte es vor ein paar Tagen noch kaum für möglich gehalten, dass sie bald mit dem mächtigen Magier, dem Leiter ihrer Gilde, im Apothekenturm sitzen, herumalbern und waldelfisch lernen und vor allem dabei so viel Spaß haben würde.

Ihr Gildenbruder war richtig gut, was das Erlernen der neuen Sprache betraf. Er kam gut mit den verschiedenen Bedeutungen zurecht und langsam keimte in Shikra der Verdacht, dass er nicht zum ersten Mal Isdira sprach, zumindest, wenn sie die früheren Versuche ihrer Freunde einzelne Worte zu lernen für Vergleiche heranzog. Vielleicht hatten die sich aber auch nur furchtbar angestellt.

Nachdem sie seinen letzten Versuch dem Wort ‚arc‘ eine Bedeutung zu geben, treffend übersetzt hatte, strahlte sie ihn anerkennend an. Er hatte wirklich schnell gelernt. Eine Haarsträhne war ihm etwas ins Gesicht gefallen und verdeckte zum Teil seine Augen. So strahlend hatte sie diese gar nicht in Erinnerung gehabt? Waren sie schon immer so groß gewesen?
Sie räusperte sich und fragte:
„Wie wollen wir jetzt weitermachen? Willst du noch ein paar Vokalen lernen oder möchtest du die Runen üben oder sollen wir vielleicht eine Pause machen?“


*** Arinna ***

„Sehr erfreut Arinna, ich bin Shikra.“
holte die Elfe ihrerseits die vergessene Vorstellung mit einer angedeuteten Verbeugung nach und überging damit die Verblüfftheit der Dunkelhaarigen über Asarras Weiblichkeit.
Interessiert verfolgte sie die kurzen Einblicke in ein Otterleben. Sie vermutete zwar, dass man als verwandeltes Wasserwesen nicht so schnell ertrank, doch eine Schnecke würde sie auch nur sehr ungern verspeisen und daher verzog sie ihr Gesicht, als ihr davon berichtet wurde.

„Hmm, so hatte ich mir das Otterdasein nicht vorgestellt. Ohne Garantie auf Rückverwandlung würde ich das dann auch nicht ausprobieren wollen.“
pflichtete sie Arinna bei und beobachtete, nachdem ihr Besuch den Heiltrank zu sich genommen hatte, die Bissspuren an ihrem Bein, die binnen weniger Augenblicke verheilten und nur noch leicht rosa gefärbte Wundränder zu erkennen waren. Bis zum Abend würde die Bognerin wohl nichts mehr von der Verletzung bemerken.
„Beachtlich, nicht wahr? Es ist jedes Mal wieder überwältigend, wie einfach die Anwendung ist.“
sprach sie mit einem Grinsen im Gesicht, als sie Arinnas Blick bemerkte, die offensichtlich tief beeindruckt der Heilung zugeschaut hatte.

Shikra tat die Bemerkung über Segen der Götter mit einer wischenden Handbemerkung ab.
„Ach so schwer ist es gar nicht, die Tränke herzustellen, wenn man eine gute Anleitung hat und die Qualität der Zutaten ausreichend ist. Dann noch ein bisschen Übung und schon kann man Heiltränke, Manatränke oder sogar einen Wiederbelebungstrank abfüllen.“

Die Apothekerin war aufgestanden, packte die wenigen Utensilien, die sie für die Reinigung der Wunde geholt hatte zusammen und wollte diese gerade wegtragen, als ihr Besuch nach ein paar Waren aus ihrem Lager fragte. Sie stellte die Schüssel am Tisch ab und antwortete.
„Fünf Heilränke und vier Wundbinden. Natürlich, ich hole euch gleich welche. Ja, Gegengifte haben wir hier auch, eine Mischung aus Antidoten für die wahrscheinlichsten Vergiftungen. Bisher hatte ich keine Beschwerden bei der Wirksamkeit, also sowohl von Patienten als auch von Angehörigen.“
Dass sie den letzten Teil des Satzes nicht ganz ernst gemeint haben konnte, war gut am Tonfall ihrer Stimme, sowie dem frechen Grinsen in ihrem Gesicht zu erkennen.
„Ich zeige euch gerne ein solches Gegengift. Solange ich alles zusammensuche, könnt ihr euch gerne an dem Obst bedienen.“

Mit den letzten Worten verwies sie auf eine mit diversen Früchten gefüllten Schale, die am Tisch stand, dann packte sie die Wasserschüssel und den Rest, trug alles in ihr Arbeitszimmer und kam etwas später wieder mit einem Körbchen, das mit sechs Phiolen bestückt war und vier Wundbinden zurück.
Eins der Glasfläschchen nahm sie in die Hand und reichte das Antidot der Dunkelhaarigen.
« Letzte Änderung: Mi., 01. Mai 2019, 17:34 von Shikra »
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Christian

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #159 am: Do., 02. Mai 2019, 19:40 »

Auch der Magier bemerkte, wie nah er ihr mittlerweile gekommen, war, weswegen er sich nach ihrer Frage auch erstmal leicht verlegen räusperte.

Nun...für eine Pause ist es noch zu früh. Ich denke, jetzt sollte ich die Runen für die Wörter üben.

Irgendwo zauberte der Hohentürmler einen Bogen Pergament und seine Schreibutensilien her, bevor er seine Gildenschwester breit angrinste.

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Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #160 am: Mo., 06. Mai 2019, 21:20 »

Einen fleißigen Schüler hatte die Apothekerin in ihrem Gildenbruder gefunden, der die angebotene Pause ausschlug, um zu elfische Schriftzeichen zu üben. So schnell konnte Shikra gar nicht schauen, da hatte er schon sein Schreibzeug parat und einen Bogen Pergament vor sich liegen.
„Gut, ich zeige dir die einzelnen Runen und du versuchst sie nachzumalen, in Ordnung?“

Doch bevor er ja oder nein antworten konnte, hatte sie ihm schon die Feder aus der Hand genommen, die Spitze in die Tinte getaucht, sich zu ihm hinübergebeugt und auf sein Papier in die obere linke Ecke die erste Rune gemalt. Ganz langsam hatte sie die Schreibfeder über das Pergament geführt, damit der Magier dem Lauf der Tinte gut folgen konnte. Dann hielt sie ihm, mit dem entsprechenden Lächeln, die Feder hin, damit er sich selbst mit der Rune auseinander setzen konnte.

Nach ein paar Versuchen war die Waldelfe mit seinem Ergebnis zufrieden, machte ihm noch vor, wie man das Schriftzeichen aussprach, versuchte den Klang mit dem Alphabet der Handelsprache neben den Kunstwerken des Hohentürmlers am Ende der ersten Zeile auf das Papier zu bannen und malte danach die zweite Rune unter die erste.


bitte mit 27D5 würfeln
1: die Rune liegt dem Magier, gleich der erste Versuch sieht ganz ansehnlich aus
2: nach ein paar Versuchen klappt das Schriftzeichen ganz gut
3: Shikra hilft dem Magier, indem sie die Rune nochmals vorzeichnet
4: Shikra hilft dem Magier, indem sie seine Hand umschließt und die beiden zusammen die Rune malen
5: gut, dass das Blatt mehr als 27 Zeilen hat, für diese Rune muss Christian wohl noch etwas mehr üben.



Vorsichtig pustete die Elfe die letzten Striche der Feder trocken und drehte das Pergament um.
„Jetzt noch ein paar Wörter, damit du ein Gefühl bekommst, wie man die Runen aneinander reiht.“
Sie zeichnete die Worte, die Christian schon auf waldelfisch aussprechen konnte.
‚sha‘ – ‚tan‘  – ‚aha‘ – ‚sala‘ – ‚arc‘
Sie ließ neben und unter den Wörtern genug Platz, damit ihr Gildenbruder die einzelnen Wörter ein paar Mal schreiben konnte.


bitte mit 5D4 würfeln
1: das Wort lässt sich gut nach wenigen Versuchen schreiben
2: Christian braucht schon ein paar Versuche, doch am Ende der Zeile kann man das Wort gut lesen
3: der Magier muss sich wohl nochmal zeigen lassen, wie man die Runen schön miteinander verbindet.
4: warum grinst diese Elfe eigentlich schon wieder?
 
« Letzte Änderung: Mo., 06. Mai 2019, 21:32 von Shikra »
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Christian

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #161 am: Fr., 10. Mai 2019, 00:09 »

Christian hatte gerade ein halbes Nicken als Antwort auf ihre Frage zustande gebracht, als die flinke Waldelfe ihm die Feder schon abnahm und in das Tintenfass tauchte. Danach beugte sie sich zu ihm hinüber und kam ihm dabei sogar noch näher als zuvor, so dass er sich kaum auf ihre Schreibkunst konzentrieren konnte. Aber so schwer sah das erste Zeichen auch nicht aus, so bekam er es zumindest bis zum Ende der Zeile hin, es erkennbar abzuzeichnen.

Danach folgte eine eher durchwachsene Lehrstunde, wobei es dem Magier nichts ausmachte, als seine Gildenschwester seine Hand umschloss, um die gerade zu zeihnende Rune mit ihm zu zeichnen. So war unklar, ob sein Grinsen dabei eine Verlegenheit überspielen sollte oder einfach aufgrund der etwas komischen Situation zustandekam. Allerdings waren drei der Runen dann doch recht schwer für ihn, weswegen für diese eine Zeile kaum ausreichte, um sie halbwegs passabel hinzubekommen. Doch er hatte eine geduldige Lehrerin. Und Zeit hatte er auch mitgebracht...

Als die Runen selbst saßen, ging es daran, diese miteinander zu Wörtern zu verbinden. Die ersten drei Wörter saßen zumindest am Ende ihrer Zeile, das Wort 'sala' bekam er bereits nach wenigen Versuchen gut hin. Doch dann kam das fiese 'arc', bei dessen einer Rune er schon seine Schwierigkeiten hatte. Warum grinste Shikra denn jetzt? Meinte sie gar, er würde das Wort absichtlich so schlecht zeichnen, damit sie dieses wieder mit ihm zusammen malte? Wobei der Gedanke ihm gefiel, weswegen er Shikra nun sebst breit angrinste.


Ja, dieses Wort scheint meinem Wesen einfach zu sehr zu widersprechen.

Wobei er jetzt auch kein Unschuldslamm war, denn von ihm als Feinde angesehene Wesen hatten kaum etwas zu lachen, selbst wenn solche Gedanken derzeit kaum seinen Geist streiften. Da drehten sich seine Gedanken eher um die Frage, wie er es anstellen konnte, dass er dieses ansteckende Grinsen der Waldelfe möglichst oft zu Gesicht bekam...
« Letzte Änderung: Fr., 10. Mai 2019, 00:11 von Christian »
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Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #162 am: Di., 14. Mai 2019, 13:06 »

Hoch motiviert schaute sie dem Magier bei seinen Schreibübungen zu, wobei sie an passender Stelle ein paar erklärende Worte, ein paar federführende Maßnahmen oder das ein oder andere unterstützende Grinsen anbrachte.
Am Ende der ersten Seite war der Magier gut in der Lage die meisten Runen, für andere leserlich aufs Papier zu bekommen und die Waldelfe quittierte dies mit einem anerkennenden Nicken.

"Das war gut. Jetzt können wir uns Briefe in Isdira schreiben."
Als sie ihren Satz beendet hatte, wurde sie ein bisschen rot im Gesicht und lenkte das Thema gleich auf das Verbinden von einzelnen Runen.

Auch dabei stellte sich ihr Gildenbruder ganz geschickt an, sah man vom letzten Wort ab. Mit diesem hatte er überraschenderweise seine Probleme. Shikra hatte den Kopf leicht schräg gelegt und Christian bei seinen letzten Versuchen eher skeptisch beobachtet. Warum klappte das letzte Wort nicht? Lag es wirklich daran, dass es seiner Natur nicht entsprach oder wollte er es gar nicht so richtig hinbekommen?

Auf jeden Fall brachte er die Apothekerin damit wieder mal zum Grinsen.
"Es reicht ja, wenn du 'arc' lesen kannst, du musst es ja nicht zwingend schreiben. Und ein bisschen was zu üben brauchst du ja auch noch."
Natürlich wurde der letzte Satz von einem frechen Lachen begleitet, ehe sich die Elfe ein wenig strecken musste. Sie hatte gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergangen war.

Wie lange hatten die beiden dort zusammen am Tisch gesessen und Vokabeln und Runen geübt?
Geloht hatte es sich auf jeden Fall, denn die junge Heilerin war sich sicher, dass der Magier nun alle Voraussetzungen erfüllte, um - mit viel Übung - die Sprache der Waldelfen zu beherrschen.

"So, jetzt ist aber wirklich eine Pause nötig, was meinst du?"
Während Shikra immer wieder mal ein Stückchen Käse oder Obst genascht hatte, als sie ihrem Gildenbruder beim Malen zugesehen hatte, hatte dieser noch keine Gelegenheit bekommen, etwas zu essen. Nach der Mahlzeit wollte Shikra, wie versprochen, noch ein Lied aus dem Buch mit ihrem fleißigen Schüler singen.


Christian lernt Isdira als Fremdsprache


*** Shikra ***

Die Heilerin war morgens schneller als gedacht von ihrem Training zurückgekommen und hatte die Zeit bis zum ersten Kunden sinnvoll genutzt, um ein paar Heiltränke und Gegengifte herzustellen. Beides nur in kleinerer Menge, damit sie die zwei Ansätze noch gut abfüllen konnte.
Während der Heiltrank noch ein wenig köchelte, gab sie das Antidot schon einmal in sechs der bereitgelegten Phiolen, verkorkte diese und stellte sie im Verkaufsraum ins Regal. Anschließend verfuhr die mit der heilenden Lösung ebenso. Sie stellte gerade das zehnte Glasfläschchen auf seinen neuen Platz, als die Türe aufschwang und ein älterer Mann in die Apotheke kam. Mit einem:
„wunderschönen guten Morgen.“
begrüßte sie ihren ersten Besucher freudestrahlend.


für die Apotheke
+ 10 kleine Heiltränke (-10 Kräuter, - 5 Torf)
+ 6 Gegengifte (-3 Kräuter, -6 Torf)
« Letzte Änderung: Do., 16. Mai 2019, 21:01 von Shikra »
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Barbelin Krapper

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #163 am: Do., 16. Mai 2019, 21:59 »

Nach Domitias Führung durch die Stadt machte sich Barbelin auf den Weg zu ihrem Schafquartier. Unterwegs blieb sie vor dem örtlichen Apothekenturm stehen, besah sich das etwas ungewöhnliche Gebäude und wollte gerade weiterspazieren als sie Shikra entdeckte die die Straße entlang in ihre Richtung kam.

Da sie die Elfe von den unglücklichen Erreignissen vor einigen Wochen kannte blieb die junge Priesterin stehen und wartete bis Shikra heran war.

"Paladin zum Gruße, es freut mich euch einmal unter besseren Umständen zu treffen. Wie geht es euch."

Dabei fiel ihr Blick auf den Gegenstand der gut geschützt in den Händen der Heilerin lag.

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Christian

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #164 am: Do., 16. Mai 2019, 22:52 »

Christian fiel in das Lachen seiner Gildenschwester mit ein.

Ja, ein bisschen was zum Üben ist immer gut. Und eine Pasue haben wir uns nun mehr als verdient.

So räumte er seine Schreibutensilien wieder fort, um danach doch ausgiebig von den aufgetischten Gaben zu kosten. Wenigstens hatte nichts davon kalt werden können.

Zwischendurch versuchte er sich am waldelfischen Namen für die gerade ausgesuchte Nahrung. Schließlich war aber auch der Magier des Hohenturms satt zu nennen. Doch bevor er die Heilerin wieder alleine lassen würde, kam er noch einmal auf das Liederbuch zu sprechen.


Zum Abschluss wäre es sicher hilfreich, eines der Lieder zu singen, um meine Aussprache noch etwas zu trainieren.

Wie spät war es mittlerweile? Vielleicht gar zu spät, um nach dem Gesang noch woanders hinzugehen? Nicht auszudenken, wenn er die Nacht hier verbringen müsste bei der überaus charmanten Waldelfe. Ein kurzes Grinsen stahl sich bei dem Gedanken auf seine Miene.

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