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   Autor  Thema: Gärtnerei "Vergissmeinnicht" (Gelesen 3129 mal)
Aponi´Kasa

Re:Gärtnerei "Vergissmeinnicht"
« Antwort #75 am: Di., 23. Okt 2018, 16:44 »

Es war der Tag des Vollmondes. Auch wenn die Sonne hoch am Himmel stand, es taghell war und der Mond sich noch nicht zeigte, ein Werwolf spürt schon zwei Tage vorher wann der Mond sich endgültig rundet. Denn die Bestie wurde davon beeinflusst. In höchst negativer Weise. Normalerweise zog sich Aponi'Kasa zurück, wenn diese Tage sich näherten. Zwar hatte sie von den Freien gelernt sich gegen den Blutrausch zu wappnen, der einen Gestaltwandler an jenen Tagen nachts befiel, doch diesmal hatte sie es verabsäumt sich rechtzeitig in die Wälder zu hocken und in Trance zu verfallen. Schuld war das Austauschprogramm der Kasernen. Sie war hier in ihrer Eigenschaft als Hauptmann, die Nuruer Nachtjäger an die Nightoner Spähertruppe zu übergeben.

So kam es, dass ausgerechnet am Vollmondtag Aponi'Kasa eine Nightoner Gärtnerei passierte, dort ein Feuerball über die Gartenmauer geflogen kam und der Lykana das Fell versengte. Und zwar so richtig. Selbst im Garten auf der anderen Seite musste das schmerzerfüllte Winseln zu hören sein. Das sich in ein dumpfes Grollen verwandelte. Aponi'Kasa schüttelte sich, um die sengenden Schmerzen zu vertreiben, warf sich auf den Boden, wälzte sich im Staub und sprang dann auf die Hinterpranken, um den Verursacher dieser Qual ausfindig zu machen. Was hatte sie getan, dass sie solche Behandlung verdiente? Ein feiger Anschlag? Genau in diesem Augenblick schlug die boshafte Natur des Vollmonds zu: Ihr Blick verschleierte sich, sie sah einen Moment lang nur Rot.

"Wer ist dafür verantwortlich?", knurrte die Grauweiße verärgert, schnüffelte, tat einen gewaltigen Sprung in die Richtung über die Mauer, in der sie den brennenden Laubhaufen roch, und jagte in weiten Sätzen durch den Garten. "Wart Ihr das?", grollte sie aus tiefster Brust den Umstehenden zu und musste aussehen wie ein Dämon. Die Klauen an den Vorderpranken gespreizt, das Fell qualmend und löchrig, die Augen wild hin- und her rollend. Dass sie in ihrem Schmerz die Zähne fletschte, machte das Bild komplett.

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Rorokpal

Re:Gärtnerei "Vergissmeinnicht"
« Antwort #76 am: Di., 23. Okt 2018, 20:21 »

Dass Jack trotz aller Loyalität und Hingabe sofort einen Schritt zurück machte und sich mit seiner gesamten Körpersprache als völig Unschuldiger aus der Affäre zog konnte man ihm kaum verübeln. Das sprechende Monster, dass qualmte und stark nach verschmortem Haar roch, war wild und völlig außer sich. Und viel zu nah. Rorokpal sah sofort die scharfen Zähne und die gespreizten Klauen. Mit grollender Stimme fragte das Ungeheuer, wer DAS war.

"Was, Ihr könnt sprechen? Ihr meint das Feuer ... äh ... wer weiß ..."  fragte sie erst erstaunt und unmittelbar darauf säuselte sie süß eine Phrase. Sowohl ihr eigener Blick als auch der des Monsters wanderten derweil auf die beiden verbleibenden Feuerbälle, die immer noch in Warteposition über und neben ihr schwebten. Dann fühlte Rorokpal wie sich das Wesen mit unbändigem Zorn auf sie fixierte. Es hatte wohl eins und eins zusammen gezählt.
Wer hätte gedacht, dass es rechnen kaaaaa....
Der Gedanke Feuers wurde von einem Fluchtreflex ausgelöscht. Natürlich sagte man stets so einfach, vor einem Hund ... Wolf ... solle man nicht weglaufen. Aber es gab gerade kaum eine andere Option.

Sie drehte sich um, sprintete in den Wintergarten und schlug die Tür hinter sich zu. Sie stürmte weiter durch den Laden, zur Ladentür und rannte eilig nach draußen. Sie sah zurück und stellte erleichtert fest, dass ihr niemand durch den Laden gefolgt war. Doch dass Grauen kannte keine Pause, denn gerade, als sie nach links sah, zur Gartenmauer, sah sie eine riesige Gestalt darüber springen - direkt auf sie zu. Panisch stieß sie einen Luftstoß auf das Wesen aus, aber ob sie traf, schaute sie nicht - sie schlug einen Haken und rannte davon.


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Aponi´Kasa

Re:Gärtnerei "Vergissmeinnicht"
« Antwort #77 am: Do., 25. Okt 2018, 14:17 »

"Auf der Stelle erklärt Ihr mir..."

Da war Rorokpal auch schon durch die Tür. Die der Werwölfin schwungvoll vor der Schnauze zugeschlagen wurde. Nicht Herrin ihrer Sinne grollte Aponi'Kasa hinter der Gärtnerin her. "Stellt Euch! Bleibt sofort stehen!"

Das Gebell ging ins Leere. Der Sprung über die Mauer auch. Die Blonde war erstaunlich flink trotz des schlackernden Kettengeflechts. Die Lykana holte mit der Pranke aus, um die feige Attentäterin niederzustrecken und zur Rede zu stellen, da riss sie ein heftiger Windstoß von den Hinterpfoten. Da sie eine weitere feige Zauberattacke erwartet hatte, vermochte sich Aponi'Kasa mit allen Vieren in der festgestampften Erde festzukrallen, und verhinderte, dass sie gegen die Gartenmauer geschleudert wurde. Was der Flüchtenden trotzdem einen gehörigen Vorsprung verschaffte.


Serafina würfelt auf Magieresistenz normal eine 4 > Schutz gegen Magie 29 (Rorokpal Int 21, Luftstoß ohne Verletzung, aber 1 Runde gestoppt)
(du brauchst kein Mana abzuziehen)


bitte würfle mit 1W5 deine Flucht aus

1 - die Kettenrüstung behindert dich, dir geht die Puste aus und du stolperst über deine eigenen Füße
2 - dir kommt ein Ochsenkarren entgegen und du hast wegen dem Gewicht der Rüstung Mühe auszuweichen und scheuchst den Ochsen auf
3 - du bekommst eine Straßenlaterne zu fassen und kannst dich schwungvoll aber wenig elegant in die nächste Gasse katapultieren
4 - du kannst es nicht lassen dich umzusehen wo der Wolf bleibt und fliegt der Länge nach über die steinerne Einfassung beim Nachbarn
5 - geht doch, gar nicht so schwer so ein Kettengeflecht (fürs die ersten paar Meter)


« Letzte Änderung: Do., 25. Okt 2018, 14:19 von Silvana »
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Rorokpal

Re:Gärtnerei "Vergissmeinnicht"
« Antwort #78 am: Do., 25. Okt 2018, 14:53 »

Ein Blick über die Schulter verriet Rorokpal, dass der Luftstoß seine Wirkung erzielt hatte, allerdings wahrlich schlecht gezielt. Das wölfische Wesen, das zudem auch irgendwie weiblich aussah, verharrte nur kurz, und nahm sofort wieder die Verfolgung auf. Das wäre alles vielleicht gar kein Problem gewesen, wenn sie nicht noch dieses unsägliche Kettenhemd angehabt hätte. Schon die kurze Strecke von der Tür bis in die Gasse reichte aus, um sie völlig außer Puste und mit schrecklichen Seitenstechen über ihre eigenen Füße stolpern zu lassen.

Rorokpal fiel zu Boden, und schon setzte die wölfische Frau zum Sprunge an. Die Druidin rollte sich auf den Rücken und ließ einen der Feuerbälle in einen Haufen Stroh rasen. Zudem rechnete sie in etwa aus, wo ihr Gegner ausweichen würde, und setzte dort zwei weiteren Luftstöße hinterher.

Dann rappelte sie sich auf und versuchte, eine auf ein Vordach zu klettern. Jemand hatte mal gemeint, Wölfe könnten dies nicht.

1 gewürfelt, Rorokpal stolpert über ihre Füße


Bitte würfeln 3W3
1 - Bei 1:der Haufen fliegt Funkenstobend auseinander und Serafina gerät mitten hinein, bei 2, Serafina versucht abzubremsen und überschlägt sich mehrfach, bei 3: Serafina schlägt einen eleganten Haken und setzt Rorokpal sofort hinterher
2 - Bei 1: Dem Luftstoß komplett ausgewichen, 2: teilweise erwischt und 2m zurückgedrängt , 3: voll erwischt und 3m zurückgedrängt
3 - Wie Fall 2




[OT]Oh, hab doch tatsächlich deine Probe vergessen, aber du hast es selbst super gelöst! Jetzt gibts eine richtige![\OT]

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Aponi´Kasa

Re:Gärtnerei "Vergissmeinnicht"
« Antwort #79 am: Do., 25. Okt 2018, 16:34 »

Ha! Die Attentäterin lag am Boden. Aponi'Kasa schritt zur Tat, also zur Festsetzung der mutmaßlichen Mordanschlägerin, und sprang. Mitten in eine Wolke aus Funken, brennendem Heu und flammenden Lohen hinein. Winselnd duckte sich die Lykana unter der Hitze, zog den Schwanz zwischen die Beine, warf sich auf die staubige Straße und rollte hektisch hin und her. Dabei entging sie dem Windstoß, der zumindest die Flämmchen auf ihrem Fell auspustete. Auf den zweiten war sie dann bereits vorbereitet und wich dem Zauber auf.

Selbst wenn die hinterhältige Magierin entkommen sollte, Aponi'Kasa hatte sich längst den Geruch eingeprägt. Diese Brandstifterin würde sie überall wiederfinden. Was im Moment gar nicht notwendig war, denn Rorokpal hing mit strampelnden Beinen an einem Vordach und versuchte sich gegen das Gewicht der Kettenrüstung nach oben zu stemmen. Keine Eile also. Aponi'Kasa kam auf alle Viere, schüttelte sich den Staub aus dem Fell, das inzwischen mehr verkokelte Stoppeln als grauweißen Pelz aufwies.

Aus tiefster Brust brummend stapfte die Lykana zu dem Vordach hinüber. Sie würde die Flüchtige einfach herunter pflücken, oder ihr mit einem lockeren Satz hinter springen. Schließlich waren die Hinterbeine eine Lykantrophen wahre Kraftpakete. Dabei übersah sie den Ochsenkarren, dem Rorokpal geschickt entgangen war (indem sie der Länge nach über ihre Füße gefallen war).

Der Ochsenkarren behindert Aponi'Kasa und ermöglich Rorokpal neuerlich die Flucht samt 10 m Vorsprung.

Rorokpal (10 m Vorsprung)
würfeln mit 6W6
1 Du stolperst und fällst mal wieder auf die Schnauze Nase
2-4 Du schaffst einen weiteren Meter Vorsprung
5-6 Du schaffst 2 Meter Vorsprung dazu

Dazu bitte 6 Mal normal einen Zauber zaubern und sehen ob du deine Verfolgerin triffst


Ich würfle dann für Aponi'Kasa
6W6
1-3 Ich hole einen Meter auf
4-6 Ich hole 2 Meter auf

Je Zauber der mich trifft:
1-2 Ponika ignoriert den Schaden und rennt weiter
3-5 Sie wird einen Schritt zurückgeworfen
6 Du wirst 2 Schritte zurückgeworfen.



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Rorokpal

Re:Gärtnerei "Vergissmeinnicht"
« Antwort #80 am: Do., 25. Okt 2018, 17:21 »

Das Vordach erwies sich als schlechte Idee, denn mit dem Kettenhemd war sie schwer und träge wie ein Sack Mehl. Sie gab auf, dort empor zu klettern und wandte sich der Verfolgerin zu. Jetzt half nur noch jede Menge Magie, hoffte Rorokpal zumindest.
Oder ein Wunder - da, bitte.
Die Lykantrophin setzte zum Sprung an und übersah irgendwie einen ganzen Ochsenkarren, so dass sie ihren Plan nicht umsetzen konnte. Diese Erkenntnis genügte, und Rorokpal wandte sich abermals zur Flucht. Sie musste ein Gewässer finden, um alle Spuren von sich hinfortzuwaschen. Sie machte einen Schritt, doch das schwere Kettenhemd verhakte sich irgendwo und brachte sie aus dem Gleichgewicht. Prompt fiel sie wieder auf die Nase, die schon recht schmerzte.

Sie versuchte kurz, das Hemd auszuziehen, doch bemerkte schnell, dass sie sogar dass nicht alleine vermochte. Was für eine verflixte Situation. Schon kam die wölfische Frau wieder näher. Sie war zwar wütend, aber wirkte längst nicht mehr so animalisch wie zuvor. Vielleicht sollte sie versuchen, mit ihr zu reden? Sich zu entschuldigen?
Prinzpiell immer eine gute Idee, aber das hättest du im Garten machen sollen. Jetzt heißt es Verteidigung und Beine in die Hand nehmen. Los, los!
Schnell feuerte sie einen Luftstoß ab und bewegte sich vorwärts. Dann  brauchte sie wieder eine Pause, nur kurz Verschnaufen. Einatmen ... ausatmen! (Gleich noch  Salve von Luftstößen hinterher), weiter laufen ... oh, so weit war sie schon gekommen! Ganze 5 Schritte. Die Lykantrophin holte deutlich auf! Rorokpals magischen Angriffe waren bei weitem zu offensichtlich für sie - eine Eigenschaft, die einige im Kampf gegen Magier entwickeln konnten: Allein durch Beobachtung und Reaktion wichen Geübte einem zielgerichteten Zauber einfach so aus.

Nein, für die Lykantrophin musste sie ihre Taktik grundlegend ändern. Sie war recht hilflos gewesen, als die Angriffe in Form von Funken von allen Seiten gekommen waren. Wie wäre es wohl, wenn sie versuchte, sie zu heilen, ohne ihr Einverständnis? Das war wie ein Angriff von allen Seiten, aber wenn dieser Zauber klappte, wären ihre Brandwunden wohl verschwunden, nicht schlimmer. Ob sie das wohl besänftigen würde?



gewürfelt für Flucht: (4+1+2+5+4+1) = 1m + Nase + 1m + 2m + 1m + Nase = 5m
gewürfelt für Luftstoß (2+4+2+3+5+6)

Es bleiben 7m Vorsprung für Rorokpal



Serafina lernt Magieresistenz auf Normal
« Letzte Änderung: Do., 25. Okt 2018, 20:37 von Rorokpal »
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Aponi´Kasa

Re:Gärtnerei "Vergissmeinnicht"
« Antwort #81 am: Fr., 26. Okt 2018, 12:41 »

Aponi'Kasa rannte. Ihr umnebelter Verstand sah nur noch die sich bewegende Beute. Der Jagdinstinkt beherrschte ihr Denken. Doch sie registrierte mittels ihres animalischen Instinkts die sich aufbauende Zauberkraft, sobald die Attentäterin wieder die Energien bündelte. Was sie einmal gelernt hatte, würde die Werwölfin Zeit ihres Lebens richtig einordnen. Ihre Sprünge waren weit und kraftvoll. Mindestens zehn Schritte galt es aufzuholen. Der nächste Luftstoß traf sie noch mit voller Wucht, stoppte sie in ihrem Lauf und trieb sie nach hinten. Den nächsten wich sie bereits aus, duckte sich mit angelegten Ohren in den Wind hinein, wurde ein weiteres Mal herum gewirbelt, veränderte die Richtung und wurde verfehlt. Splitter von zerstörten Bretterzäunen folgen um sie herum. Laub wirbelte bis zu den Dächern hinauf. Ein Fass wurde gegen eine Hauswand geschmettert. Irgendwo schrie jemand, schimpfende Männer fuchtelten mit den Fäusten. Einer warf einen Bierkrug nach ihr.

Dennoch: Der Vorsprung schrumpfte.

Serafina lernt Magieresistenz auf Normal

Rorokpal hingegen merkte gar nicht, wie sie sich an das Gewicht der Kettenrüstung gewöhnte. Noch waren die Bewegungen keineswegs geschmeidig. Eine Pause verschaffte der Gärtnerin der Umstand, dass sie den Marktplatz erreicht hatten. Menschen drängten sich ins Gesichtsfeld und auch zwischen die beiden Läufer.

Rorokpal erlernt Kettenrüstung auf Normal

So kam es, dass sich die Gärtnerin genötigt sah, einen Slalom zwischen den Ständen und Menschen zu absolvieren. Hindernisse taten sich vor ihr auf, in Form von Kisten, Karren, Fässern, kleinen Kindern, streunenden Hunden. Dabei verlor sie Aponi'Kasa aus den Augen.

Bitte würfeln, wie viele Hindernisse du geschickt umschiffst

5W4

1-2 du fällst drüber, stolperst usw.
3-4 du überspringst, umrundest usw.

5W4

1-2 du weichst den Menschen aus
3-4 du rempelst jemand beiseite

für die Ausbildung auf Experte


Aponi'Kasa hingegen wurde in ihrem Sprint gestoppt, als eine der Marktbesucherinnen in ein gellendes Geschrei ausbrach. Der hohe Ton klingelte schmerzhaft in den Ohren der Lykana. Es war wohl besser, den Marktplatz zu umgehen, also hielt sie sich an ihren Geruchssinn, hechtete hinter den Ständen an der kleinen Mauer entlang, die den Markt an manchen Stelle umgab. Dann kam ihr eine ganz andere Idee. Ein wölfischen Grinsen legte sich über ihre gefletschte Schnauze.

Mein Mädchen möchte auch noch auf Experte lernen, sie wird dich vor der Gärtnerei abpassen.
« Letzte Änderung: Fr., 26. Okt 2018, 12:42 von Silvana »
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Rorokpal

Re:Gärtnerei "Vergissmeinnicht"
« Antwort #82 am: Fr., 26. Okt 2018, 14:04 »

Rorokpal schwitzte ordentlich, als sie den Marktplatz erreichte. Menschenmassen! Ach, das war ja ein Glück. Hier konnte die Lykantrophin sie schlecht verfolgen und wohl kaum anfallen. Sie atmete erleichtert auf und konzentrierte sich nicht richtig auf den Weg.
"Autsch! Verdammte Kiste!" Oh, in dem Gedränge hatte sie völlig eine Kiste übersehen und sich prompt das Schienbein daran angeschlagen. Das war natürlich nicht geschützt. Ab sofort achtete sie deutlich besser auf den Weg und schaffte es zwei kleinen Kindern, die gerade in Seelenruhe popelten, einer Katze und einem Tuch mit Karotten und Birnen darauf auszuweichen. Offenbar dachte jemand, das hier wäre ein Basar. In ihrem Kettenhemd konnte sie sich kaum davor retten, aber schaffte es dennoch, das Obst nicht mit ihren Stiefeln zu zertreten. Zwischendrin schob sie sich durch die Menge über den Markt und gab sich redlich Mühe, keine Passanten umzurempeln. Nun, die Kinder zählten gewiss auch, und dieser dicke Herr, der einfach so auf sie zulief, ohne innezuhalten oder auszuweichen. Für was hielt er sich, gleich würden sie zusammenkrachen! Außer ...  ach gut, in letzter Sekunde war Rorokpal selbst zur Seite entflohen.

Dann ging noch einmal alles schief, sie übersah ein Fass, als sie einer nobel wirkenden Dame auswich, das prompt ins Rollen geriet und zusammen mit einer stolpernden Rorokpal in einen Marktstand krachte. Holz splitterte, Öle liefen. Und auf Rorokpals Kopf lag ein Fisch.
"Das sollte auf jeden Fall meinen Geruch übertünchen, nur falls diese Wölfin immer noch nach mir sucht."
Sie richtete sich mühsam auf und gab dem Fischhändler seinen Fisch zurück.
"Oh bitte mein guter Herr, bitte verzeiht mir mein Ungeschick. Hier, ich bezahle Euch den Fisch .. oh, ich habe gar kein Geld bei mir. Na so etwas, ach ja, ich bin ja weggerannt. Wartet ich helfe Euch."
Doch der wütende Händler schimpfte und zeterte und scheuchte Rorokpal davon. Ihre Hilfe wollte er bestimmt nicht. Aus den Augenwinkeln sah die Druidin noch, wie zahlreiche Katzen angeschwärmt kamen. Sie selbst wurde ebenfalls verfolgt.

Schließlich ließ sie den Markt hinter sich und kehrte zur Gärtnerei zurück. Die Kettenrüstung glänzte wie neu, dank des Öls, allerdings war es schwierig, sich der Katzen zu erwehren, die sie verfolgten. Das Gemiaue war recht nervtötend. Als sie schließlich ankam, riss Rorokpal schockiert die Augen auf. Dort war ... die Lykantrophin, mit verschränkten Armen und grimmiger Miene. Rorokpal schluckte, als sie zu ihr herüber sah.
Okay, Zeit für Vernuft!
Rorokpal hob beschwichtigend ihre Hände vor ihren Körper, um zu zeigen, dass sie sich ergab. Voller Demut trat sie vor die Lykantrophin. Hoffentlich war diese weniger eine Bestie und mehr ein rationales Wesen ...

"Äh, das war nicht so schön, es tut mir Leid. Besonders, dass ich weggelaufen bin und Euch angegriffen habe. Ich habe Angst vor Hunden. Wölfen. Wölfen, bitte verzeiht." korrigierte sie schnell, als ihr Gegenüber knurrte.
"Wenn es irgendetwas gibt, dass ich tun kann, um es wieder gut zu machen? Ich könnte versuchen, Euch zu heilen. Euer prachtvolles Fell wieder herzustellen, zm Beispiel." erwähnte Rorokpal einer Eingebung folgend und schlug sich innerlich gegen die Stirn. Wie sollte sie denn ein Fell wieder herstellen? Heilmagie beeinflusste doch die Haare nicht ... außer vielleicht ...

"Dazu bräuchte ich allerdings Eure Mithilfe ... denn das Fell besteht selbstverständlich aus Haaren, die werden normalerweise von der Heilmagie nicht beinflusst. Ihr müsstet die Magie aktiv aufnehmen, an ihrem Zweck hindern und die Energie umlenken - nämlich inEuer Fell. Das geht, Ihr braucht nur ein wenig Konzentration! Äh, bitte, wenn Ihr mir folgen möchtet. Bitte verzeiht diese Umstände, normalerweise bin ich ganz umgänglich. Ihr könnt mich Rorokpal nennen. Ksch-Ksch. Haut ab! Die Katzen, meine ich."

Schnell schlug sie die Tür zu und ließ die mjauenden Katzen draußen. Sicherlich war dies auch im Sinn der Lykantrophin, welche ihr bisher zumindest noch nicht den Kopf abgerissen hatte.

Du hast 10 Brandlöcher im Fell und 4 kleinere Blessuren. Bitte würfeln mit 10W6.
1: Ein Brandloch verschwindet
2: Zwei Brandlöcher verschwinden
3-4: Nichts passiert, Magie ist vollkommen absorbiert.
5-6: Eine Blessur ist geheilt, weil Magie nicht umgelenkt wurde
Die Übung endet vorzeitig, wenn alle vier Blessuren geheilt sind, also Heilmagie nicht richtig gestoppt und umgelenkt wurde.



Rorokpal lernt Kettenrüstung auf Normal

Kisten ausweichen: 1+3+4+4+2: 0,1,1,1,0
Menschen umrempeln: 2+2+2+3+4: 0,0,0,1,1

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Aponi´Kasa

Re:Gärtnerei "Vergissmeinnicht"
« Antwort #83 am: Fr., 26. Okt 2018, 14:38 »

Es waren mehrere Umstände die Aponi'Kasa wieder zur Besinnung kommen ließen: Der eklatante Fischgeruch, eine Schar Katzen die beim Anblick der Lykantrophin fauchend Katzenbuckel machten und die Krallen ausfuhren, und der Name. Rorokpal. Im Hinterkopf klingelte etwas. Rorokpal. Die Geburtstagsfeier von Merdarion in Nuru. Die Werwölfin war damals verwandelt gewesen, daher hatte die Gärtnerin sie wohl nicht erkannt. Warum aber warf sie mit Feuerbällen nach harmlosen Wölfen? Ihrer Angst wegen?

"Es tut weh", brummelte Aponi'Kasa immer noch missgestimmt, aber inzwischen wesentlich umgänglicher. Ehe sie Tür hinter ihr ins Schloss flog, stieß sie ein lautes Bellen aus. Miauend stoben die Katzen in weiten Sätzen auseinander und verschwanden. Rorokpal machte sich daran die Brandwunden zu heilen.

"Ihr riecht nach Fisch", stellte die Lykana sinnvollerweise fest. "Das hat sie angelockt. Katzen mögen Fisch. Hunde nicht so sehr. Zumindest hat Großvater das immer erzählt. Ich mag Fisch auch nicht so gern. Zu viele Gräten. Daran kann man ersticken. Sagt Großvater. Er hat mal jemanden gekannt, der hat nach Fischgenuss ganz weit die Augen aufgerissen, sich an den Hals gegriffen, noch einmal gehustet und ist dann einfach umgefallen. Mausetot. Keinen Muskel mehr gerührt. Gräte im Hals, meinte der Heiler."

Während sie plapperte bekam sie gar nicht mit, wie die Heilung einsetzte. Der Schmerz verebbte ein wenig und ließ Aponi'Kasa die Magie wahrnehmen, die auf sie gewirkt wurde. Augenblicklich versteifte sie sich, wehrte einen Schwall Energie ab,  da fiel ihr noch etwas ein.

"Entschuldigt bitte meine... äh... naja... Ihr habt mir das Fell versengt... außerdem ist Vollmond."

Der Schmerz ließ nach, sogar das Fell schien sich zu an dieser Stelle zu erholen. Wieder wehrte sich Aponi'Kasa mit Bewusstwerden der Magie gegen die Behandlung.

"Ihr erinnert Euch vermutlich nicht an mich. Auf der Feier von Merdarion war ich in meine frühere Gestalt verwandelt. Ich bin Ponika. Eigentlich bin ich zu Vollmond gar nicht in der Stadt."

Der Schmerz war verschwunden. "Uh, es tut gar nicht mehr weh." Sie hatte gleich wieder vergessen wie alles angefangen hatte. Dankbar hob sie die  Vorderpfote, legte sie kurz an die Brust und streckte sie nach Rorokpal aus um sie sanft mit den Ballen zu berühren.

Aponi'Kasa lernt Magieresistenz auf Experte
Rorokpal lernt Kettenrüstung auf Experte

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Barbelin Krapper

Re:Gärtnerei "Vergissmeinnicht"
« Antwort #84 am: Fr., 26. Okt 2018, 14:57 »

Eigentlich hätte sie jetzt in ihrer Stube hocken sollen und weiter das Lehrbuch abschreiben. Daraus war aber nichts geworden. Mehrere Mütterchen die regelmäßig die Messen besuchten waren in der Kirche aufgetaucht und hatten etwas von Bestien in der Stadt erzählt. Leider war Priesterin Fjalladis gerade nicht zugegen also hatte Barbelin sich der Frauen angenommen. Da alle gleichzeitig auf die Halbelfe eingeredet hatten und auch das Wort Feuerdämon gefallen. Also hatte Barbelin dem Flehen nachgegeben und sich den Weg erklären lassen.

Jetzt ging sie, begeleitet von zwei Mitgliedern der Bürgerwehr die durch das Gezeter aufmerksam geworden waren und keinesfalls die junge Priesterin alleine laufen lassen wollten, in Richtung der Gärtnerei. Zum Glück hatten zumindest die Frauen sich davon überzeugen lassen nicht auch noch mitzugehen. Es roch nach verkokeltem Haar, dieser beißende Geruch war nicht aus der Nase zu bekommen. Dazu mehrere verkohlte Stellen an den Hauswänden. Vielleicht hatten die Frauen ja doch Recht gehabt? In kurzer Entfernung ertönte ein Bellen und eine Meute Katzen kam den Dreien entgegen. Einer der Männer machte ein Zeichen gegen Böses während der andere zusammenzuckte. Barbelin hingegen blieb diesmal ruhig, es waren nur Katzen. Jedoch meinte sie dsa Gebäude erkannt zu haben aus dem das Geräusch kam. Es war die Gärtnerei Rorokpals. Einmal atmete sie durch dann machte sie sich daran anzuklopfen.

"Priesterin? Was tut ihr da, wollt ihr nicht?" Barbelin schüttelte den Kopf. Ganz sicher würde sich nicht die Tür eintreten lassen. Sie klopfte.

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Rorokpal

Re:Gärtnerei "Vergissmeinnicht"
« Antwort #85 am: Fr., 26. Okt 2018, 15:27 »

Rorokpal musste sich selbst konzentrieren, um die Heilzauber so oft hintereinander durchzuführen, und die Lykana redete wie ein Wasserfall. Wie ausgewechselt.
Haha, lustig, mit jemanden zu reden, der so schnell seine Stimmung ändern kann.
Ja, das ist unfassbar lustig. Richtig komisch.
Beinahe, als reden wir mit uns selbst.
Äh, ja - das versuchte ich auszudrücken ... versuchte Luft zu erklären.

Allerdings klingelte bei Rorokpal etwas, nachdem die Lykana so of ihren Großvater erwähnte ... sie hatte doch schon einmal eine Person getroffen, die das tat ... schon viele Monate war das her ... sie kam nicht drauf, vor allem, weil schon wieder ein Heilzauber einfach so durchgegangen war.
"Bitte, Ihr müsst Euch mehr konzentrieren - Ihr könnt schon gut spüren, wenn die Magie auf euch zukommt, doch wenn sie nicht zielgerichtet ist, so wie zuvor der Luftstoß ... müsst ihr die Energie absorbieren und umlenken. Sonst kommt der Zauber dennoch durch; in diesem Fall die Heilung, nicht der Haarwuchs." erklärte sie noch einmal, während die Lykana vom Vollmond berichtete. Ach ja daher die wölfische Form - Rorokpal hatte sich schon gefragt, warum sie sich nicht langsam in einen Menschen zurückverwandeln wollte.

Ahh, da klappte es endlich, die Energie war nicht nur absorbiert, sondern auch richtig umgelenkt und sofort wurde das Fell um einiges schöner und vollständiger. Es klappte tatsächlich! Dann nannte sie plötzlich ihren Namen.
"Ponika! Richtig! Ich erinnere mich - auch wenn wir nicht viel geredet hatten. Oh, das ist aber eine Freude, wer hätte gedacht, dass wir uns sogar kennen? Nun, damals habe ich weniger nach Fisch gerochen, und Ihr hattet weniger Fell."
Dennoch, als die vierte Heilung durchkam und damit alle Blessuren verschwunden waren, streckte Ponika erfreut die Vorderpfote nach Rorokpal aus. Diese fuhr vor Schreck zusammen und wappnete sich auf den Schlag der krallenbewehrten Pranke ... aber oh, Ponika stubste sie nur sanft und dankbar an - auf das Kettegeflecht, dass die Druidin immer noch an hatte. Jetzt hatte sie dieses beinahe vollständig vergessen. Erstaunlich, wie man sich an so ein zusäzliches Gewicht gewöhnen konnte.

"Ihr seid jetzt wieder voll genesen, liebe Ponika. Ich glaube nicht, dass ich noch mehr Zauber auf Euch ausführen könnte, ich bin völlig erschöpft. Aber der Rest von Eurem Fell wächst sicher noch von selbst nach. Überhaupt, ich würde gerne dieses Kettenhemd loswerden, mich waschen und etwas essen. Und zwar keinen Fisch!" betonte sie extra, denn davon hatte sie genug für heute. Und vielleicht konnte sie mit Ponika zusammen etwas essen gehen? Oder aß diese in ihrem Zustand nur rohes Fleisch?

Bevor sie jedoch weitere Pläne schmieden konnte, klopfte es an der Tür zur Gärtnerei. Jemand war so höflich, und klopfte bei einem Geschäft an. Wer mochte das nur sein? Aber gut, normalerweise war die Tür auch zumindest angelehnt, niemal richtig zu, solange der Laden geöffnet war.
"Bitte, Ponika, helft mir aus diesem Kettenhemd heraus ... Immer herein spaziert ..." flötete sie laut nur einen Sekundenbruchteil später.
Könntet ihr euch bitte besser absprechen, wenn ihr irgendwelche Aktionen durchführt? giftete Rorokpal die beiden Elemente an, die immer versuchten, sich gegenseitig zu sabotieren.


Rorokpal lernt Kettenrüstung auf Experte

« Letzte Änderung: Fr., 26. Okt 2018, 15:28 von Rorokpal »
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Aponi´Kasa

Re:Gärtnerei "Vergissmeinnicht"
« Antwort #86 am: Fr., 26. Okt 2018, 16:18 »

An der Tür klopfte es. Aponi'Kasa schnüffelte. Doch der Fischgeruch übertünchte alles andere. Was sie allerdings von draußen zu spüren meinte war Anspannung. Keine Angst oder Wut. Also keine Gefahr. Nighton war ein gefährliches Pflaster. Auch für Werwölfe. Dabei gab es hier eine berittene Patrouille. Was die Lykana sehr fasziniert hatte. Für Nuru undenkbar. Da wurden die Pferde eher aufgefressen als geritten.

Auf die Bitte von Rorokpal hin hakte die Werwölfin ihre Klauen, die anders als bei Wölfen nicht stumpf sondern spitz waren wie die von Katzen, in die Metallringe an der Schulter ein. Da sie größer war als die zierliche Gärtnerin brauchte sie nur die Arme gerade nach oben zu heben um das Geflecht über den Kopf der Druidin zu ziehen. In ihrer Konzentration hatte Aponi'Kasa die Lefzen leicht nach oben gezogen, die Zungenspitze schaute zwischen den Zahnreihen hervor.

Da ging auch schon die Tür auf.
« Letzte Änderung: Fr., 26. Okt 2018, 16:18 von Silvana »
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Barbelin Krapper

Re:Gärtnerei "Vergissmeinnicht"
« Antwort #87 am: Mo., 29. Okt 2018, 08:59 »

Immer herein spaziert Das war die Stimme Rorokpals da war sich Barbelin recht sicher. Also öffnete sie die Türe und blieb stehen. Das erste was ihr entgegen schlug war der Geruch von verbranntem Haar, viel stärker als auf der Straße, dazu der Geruch von Fisch. Was um alles in der Welt hatte die Magierin des Ordens da gemacht? Die Priesterin schüttelte den Kopf und trat ganz ein nur um abermals abrupt stehen zu bleiben. Da stand die Bestie. Der zweite Blick jedoch entpuppte das Monster als den Hauptmann aus Nuru. Die Ausrüstung war die gleiche und rcht leicht zu erkennen.

"Fräulein Ion, Hauptmann." Barbelin versuchte wegen des Geruchs nicht das Gesicht zu verziehen. "Könnte mir jemand erklären warum es hier so stinkt? Und warum draußen Brandspuren an den Häusern sind? Von verängstigten Bürgern die wegen einer Bestie aufgeschreckt sind ganz zu schweigen? Die Männer von der Bürgerwehr kann ich dan ja wohl wieder wegschicken."

Die Halbelfe stemmte dabei die Arme in die Seite. Es handelte sich um keine Dämonen oder Monster, da war sie sich nun sicher, sondern um etwas was die beiden verschuldet hatten.
« Letzte Änderung: Mo., 29. Okt 2018, 08:59 von Merdarion Ni Hawk »
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Aponi´Kasa

Re:Gärtnerei "Vergissmeinnicht"
« Antwort #88 am: Mo., 29. Okt 2018, 18:48 »

"Ah, die Priesterin aus Nuru, Barbara Krabbe", meinte Aponi'Kasa sich richtig an den Namen zu erinnern. Das Wedeln des Schwanzes zeigte eine freudige Stimmung an.

Gerade hob die Lykana das Kettenhemd über Rorokpals Kopf, da wurde nach dem Odem gefragt, der in der Gärtnerei herrschte. "Die dominante Note ist Hering, die feine Note im Hintergrund Sardine. Mit einer dezenten Spur Makrele. Durchmischt mit dem Geruch nach verkohltem Fell mit etwas Haut, durch Karrenräder fein gemahlenen Straßenstaub, was die leicht erdige Note erklärt."

Im Versuch das Kettenhemd abzulegen, verhakte sich Aponi'Kasas Linke in den verbogenen Ringen.

"Was für Bestie?" Aponi'Kasa äugte zu Rorokpal hin und schüttelte die Pranke, um das Kettenhemd abzuschütteln. "Habt Ihr eine Bestie bemerkt? Im Versuch einen Attentäter dingfest zu machen... bei Latala!" Die Werwölfin zerrte mit der zweiten Pranke, verhedderte sich auch mit dieser und schüttelte wild die Pfoten auf und nieder. "Das geht nicht mehr ab."
« Letzte Änderung: Mo., 29. Okt 2018, 18:49 von Silvana »
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Rorokpal

Re:Gärtnerei "Vergissmeinnicht"
« Antwort #89 am: Mo., 29. Okt 2018, 21:08 »

Rorokpal hörte, wie jemand herein kam und erkannte anhand der Stimme Barbelin, doch dann gind jedes zweite Wort, das entwender die Priesterin oder Ponika von sich gaben in dem Klingeln der Kettenglieder unter, die immer wieder gegen ihren Kopf und Ohren schlugen. Die Lykana mühte sich sichtlich mit dem Hemd ab, vermutlich, weil es sich irgendwo verhakte, und schüttelte derweile auch Rorokpal durch. Zumindest bis sie das Kettengeflecht endlich vollständig in den Pranken hielt - und Rorokpal davon befreit war.

Gerade fragte Ponika, ob Rorokpal etwas von einer Bestie bemerkt hätte. So aus dem Kontext gerissen wanderten ihre Augen unfreiwillig erst zu Barbelin, dann zu Ponika zurück und dann schnell auf eine übermäßig interressante Blumenvase auf dem Tresen.
"Bestie? Neeeeein. Keine gesehen. Wartet mal, Ponika, ich helfe Euch."
Rorokpal versuchte irgendwie in die hektischen Bewegeungen der Lykana einzugreifen, um ihr dabei zu helfen, das Kettenhemd von den Krallen zu entfernen. Gleichzeitig versuchte sie den Krallen auszuweichen, denn die waren verdammt scharf.
"Autsch! Verdammter Mist, jetzt halt doch mal still!" fluchte sie, als sie einen unangenehmen Kratzer auf dem Oberarm abekam und prompt das "Ihr" und "Euch" gegen das "Du" eintauschte. Man konnte einfach nicht im Affekt fluchen, wenn man höflich sein wollte. Ängstlich fragte sie sofort hinterher: "Man verwandelt sich doch nicht, wenn man äh... von jemand wie dir ... ähh, gekratzt wird?"
Sie kannte sich ja so überhaupt nicht mit der Lykantrophie aus. Barbelin vielleicht schon mehr, immerhin war diese Priesterin.

"Ach äh ja, werte Barbelin, nur ein Missverständnis. Kein Grund zu Sorge. Ich kümmer mich um die Brandspuren draußen. Glückwünsch zum Turnier, Ihr habt euch recht gut geschlagen. Besser als Feuer. Als ICH, meine ich natürlich. Der Fischgeruch treibt mich noch in den Wahnsinn. Einen Moment, ich muss mich kurz Waschen."
Damit verschwand Rorokpal für kurze Zeit im Garten, um sich am Brunnen von dem Fisch zu befreien.



« Letzte Änderung: Mo., 29. Okt 2018, 21:09 von Rorokpal »
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