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   Autor  Thema: Paladintempel in Sha`Nurdra (Gelesen 8197 mal)
Elessar Eledhwen

Paladintempel in Sha`Nurdra
« am: Fr., 02. Apr 2004, 21:44 »

Weit über den Wipfeln von Sha´Nurdras Wäldern sieht man schon von fern die grazilen weißen Türme des Paladintempels aufragen. Über einen breiten Weg durch den Wald, zwischen riesigen Mammutbäumen hindurch, gelangt man auf die riesige natürliche Lichtung, auf der der Tempel errichtet wurde. Obwohl der weiße Stein hier eigentlich fehl am Platze ist, fügt sich das Gebäude wie gewachsen in die Umgebung ein. Dabei wirken die sicherlich tonnenschweren Massen von Steinen irgendwie leicht und zerbrechlich. Über den unteren Teil des Gebäudes winden sich grüne Ranken, als wenn sie den Tempel umarmen wollten. Ansonsten sind die Wände schlicht gehalten, nur über dem Kirchenportal finden sich einige Segenssprüche in elfischer, zwergischer und menschlicher Sprache.

Durch das leicht geöffnete Kirchenportal gelangt man in das riesige Kirchenschiff. Ein langer Gang, der an einem reich verzierten Becken mit geweihtem Wasser vorbei, zwischen mehreren Reihen schlichter hölzerner Sitzbänke hindurch zum Altar führt, ist von riesigen Säulen umsäumt. Diese Säulen sind eindeutig zwergischer Machart; ihre große Höhe und massive Gestalt lässt den Bittgänger auf dem Weg zum Altar gleichsam Demut spüren. Erst recht, wenn er den Blick zur Decke hebt, die sich weit über ihm erhebt, jedoch nicht geschlossen, sondern an vielen Stellen geöffnet ist, so dass sich dann und wann einige Vögel in den Tempel verirren. Ihr Flug durch das Kirchenschiff sieht irgendwie unwirklich aus; in sanften Bahnen durchstreifen sie das goldene Licht, das durch die Fenster einfällt. Wie in Zeitlupe fallen einige Blätter herab. Die Zeit scheint so träge, dass sie fast stillsteht...

Sobald man sich von diesem Anblick losreißen kann, gleitet der Blick wieder nach vorn, wo sich hinter dem Altar ein riesiges Paladinsymbol majestätisch erhebt. Davor steht ein, in ein weißes Gewand gekleideter Priester, dessen Blick ein Gefühl von Wärme und Güte vermittelt und der den Besucher mit erhobenen, wie zu einer Umarmung geöffneten Armen freundlich anspricht:

“Paladin zum Gruße! Schön, dass Ihr des Gerechten Heim aufsucht. Hier könnt Ihr zu ihm beten und seinen Beistand erbitten, die Beichte ablegen oder Euer Schwert, Eure Rüstung oder Euch selbst für eine schwere Aufgabe segnen lassen. Zudem könnt Ihr hier Weihwasser(kostet 25 GM/Stück), das vor allem im Kampf gegen Untote und Dämonen hilfreich ist, käuflich erwerben.

Die Höflichkeit gebietet jedoch, dass Ihr dafür ein kleines Opfer bringt. Zu diesem Zwecke könnt Ihr etwas Gold in die Kollekte legen. Natürlich könnt Ihr auch ohne besonderen Anlass ein Opfer darbringen. Und wenn Ihr ein Wunder erbitten wollt, so könnt Ihr auch dies hier tun. Möge sich Paladin Eurer Seele gnädig erweisen!“




Derzeit wird der Tempel, der zugleich auch Hauptsitz des ‚Heiligen Ordens der Zwölf’ (Paladin-Gilde) ist, von dem Priester und Paladin Elessar Eledhwen verwaltet. Zudem leben und arbeiten zwei weitere neu zugereiste Bürger Sha’Nurdra’s hier.


Elessar Eledhwen, Lichtelf, Priester und Paladin (SC)

Telora Mondsee, Lichtelfe, Bibliothekarin (NPC)

Georg vom Tiefengrund, Mensch, Ministrant(NPC)




Als Elessar in dieser Nacht zum Tempel zurückkehrte, ging er zuerst nach vorne zum Altar und sprach ein Dankgebet an Paladin, weil er ihn an diesem Ort einer neuen Bestimmung zugeführt hatte.

Da er beabsichtigte, bei Sonnenaufgang eine Zeremonie durchzuführen, wollte er den Tempel noch ein wenig herrichten; da dieser nun schon geraume Zeit unbeaufsichtigt war, galt es, die Unordnung und eine Menge Staub, der sich inzwischen angesammelt hatte, zu beseitigen. Aufgrund seiner Fähigkeit, als Elf auch im Dunkeln sehen zu können, die durch seine Ausbildung als Priester des Lichts noch verstärkt wurde, gelang es ihm auch ohne Licht in kürzester Zeit alles nach seinen Wünschen zu richten.

Sichtlich ermüdet von den Mühen der zurückliegenden Tage, nahm er sich dann letztendlich doch einen der Kandelaber vom Altar, entzündete die Kerzen und inspizierte noch die restlichen Räumlichkeiten des Tempels, um eine Kammer zu finden, in der er in Zukunft leben und nächtigen würde.

Schließlich fand er einen kleinen, aber gemütlichen Raum an der Südostecke des Tempels, der mit einem Bett und einem kleinen Schrank ausgestattet war und zudem zwei Fenster besaß, die den Raum von Sonnenaufgang bis in die frühen Nachmittagsstunden wohl mit Sonnenlicht durchfluten würden. Zufrieden mit sich und den bisherigen Geschehnissen gab er sich noch einer kurzen Meditation hin, bevor er sich für die wenigen Stunden, die noch bis Sonnenaufgang verblieben, ins Bett legte und sofort einschlief.


*****


Nach kurzem, aber weil traumlos, doch erholsamen Schlaf erwachte Elessar kurz vor Sonnenaufgang und machte sich sofort an die Vorbereitungen für die beabsichtigte Zeremonie. Nach einer kurzen Meditation nahm er sein Schwert und ging in den Hauptraum des Tempels zum Altar.

Dort zog er das Schwert aus der Scheide, kniete, das Schwert mit beiden Händen mit der Spitze auf dem Fußboden haltend, nieder und sprach:

"Nim'ohtar (1), Herr der Gerechtigkeit, Hüter des Lichts, wie schon einmal will ich Dir mein Schwert weihen. Erhöre mich und gib mir weiterhin die Kraft, den Kampf gegen das Böse und die Ungerechtigkeit in Deinem Namen auszutragen und mit dieser Klinge gegen alle Feinde zu bestehen."

Daraufhin erhob Elessar das Schwert an Griff und Klinge haltend und verfiel in einen Gesang in seiner Muttersprache, wobei er sich wie in Trance sanft hin und her wiegte. Dieses Schauspiel dauerte ein paar Minuten an und endete abrupt, als die Sonne sich über den Horizont erhob und ihre ersten Strahlen durch eines der Fenster hinter dem Altar sandte. Sie fielen auf das Schwert, schienen die Klinge zu umspielen und brachen sich schließlich an der Schwertspitze. Obwohl die Sonne weiter stieg, umtanzten weiterhin Reflexionen das Schwert und hinterließen ein sanftes, magisch wirkendes Glimmen.

Elessar führte die Klinge erst an seine Stirn, dann zum Mund, um sie in einer symbolischen Geste zu küssen und sprach wieder:

"Dank sei Dir, Nim'ohtar! Gepriesen sei Deine Macht! Diese Klinge wird mir in Deinem Namen fortan treue Dienste leisten und, obwohl sie nicht von Elfen geschaffen wurde, soll sie nunmehr den Namen ‚Gelmir' (2) tragen."

Daraufhin erhob Elessar sich, schob das Schwert zurück in die Scheide und verließ den Altar, um sich seinem Tagewerk zuzuwenden.





(1) elfisch für Paladin
(2) elfisch für Schattenbanner




Gehalt für angestellte Priester
Ministrant: 150 GM/Monat
Priester: 300 GM/Monat
Hohepriester: 500 GM/Monat

« Letzte Änderung: Di., 04. Jun 2019, 15:25 von Elessar Eledhwen »
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Carthangiel

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #1 am: Fr., 09. Apr 2004, 00:24 »

Es war noch recht früh am Tage, als Carthangiel die Stadt des Lichts erreichte. Die Morgensonne tauchte sie in ein helles, freundliches Licht und die Elfe konnte kaum mehr verstehen, wie sie diesen Ort noch am Tage zuvor erfüllt von Dunkelheit und Finsternis erlebt hatte.

Langsam ritt sie zu dem Tempel, wo sie hoffte, Elessar anzutreffen. Ninim kam vor dem großen Eingangsportal zum Stehen und die Elfe glitt von ihrem Rücken. Etwas unsicher blieb sie einen Moment neben ihrer Stute stehen und strich ihr über den Hals, während sie ehrfürchtig den Tempel betrachtete. Noch niemals zuvor hatte sie ein Gotteshaus betreten, waren ihre Götter doch nicht die, die man in derlei Bauten anbetete.

Sie fasste sich ein Herz und öffnete die Tür. Kühle umfing sie, als sie eintrat, ebenso wie eine ungewohnte Stille. Ihr Blick fiel auf den großen Altar, der auf der Stirnseite der Kirche stand. Langsam ging sie darauf zu, während ihre Blicke durch das Innere der Kirche schweiften.

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Elessar Eledhwen

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #2 am: Sa., 10. Apr 2004, 00:55 »

Elessar war gerade auf dem Weg von seinem Raum zum Altar und trat in die große Säulenhalle, als er weiter vorne eine Gestalt erblickte, die sich zögerlich dem Altar näherte. Die durch die Öffnungen im Dach einfallenden Strahlen der Morgensonne erfassten die blonden Haare der Elfe und gaben ihnen einen Schimmer, der an flüssiges Gold erinnerte.

Er kannte diese zierliche Elfe; es war die hübsche Bognerin aus Nuru, die ihn zwei Tage zuvor aus unerfindlichen Gründen hatte im Gasthaus sitzen lassen. Bleich wie ein Leintuch war sie mit vor Schreck geweiteten Augen aus dem Schankraum gerannt, nachdem sie sich umgeblickt hatte und jener dunklen Gestalten an dem Tisch in der Ecke gewahr wurde, die er die ganze Zeit über unauffällig im Auge behalten hatte, da sie ihm sehr suspekt vorkamen.

Eher neugierig als enttäuscht über die zurückliegenden Ereignisse ging Elessar gemessenen Schrittes Richtung Altar und räusperte sich, um die Elfe nicht zu erschrecken oder den Anschein zu erwecken, er würde sich anschleichen.

"'Quel amrun, arwen en amin! Sut naa lle umien sina re? Lle anta amin tu?"
« Letzte Änderung: So., 11. Apr 2004, 18:38 von Elessar Eledhwen »
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Carthangiel

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #3 am: So., 11. Apr 2004, 09:00 »

Völlig versunken im Anblick der Säulenhalle, gewahrte Carthangiel nicht, dass sie sich nicht mehr allein in der großen Halle befand. Erst als sie eine warme, ruhige Stimme hinter sich hörte, drehte sie sich um und sah den hochgewachsenen Paladin auf sich zukommen.

Obwohl sie sich ihres Entschlusses sicher war, fühlte sie nun doch wie die Verlegenheit in ihr hoch kroch. Wie sollte dieser Paladin ihre Schwäche verstehen können?
Sie versuchte, sich ihre Zweifel nicht anmerken zu lassen und lächelte ihm entgegen.

" 'Quel amrun, heru en amin. Nun, ich bin hier, um euch um Verzeihung zu bitten. Mein... nun ja... überstürzter Aufbruch am Abend des vorgestrigen Tages muss euch sehr befremdlich erschienen sein und ich könnte es euch nicht verübeln, würdet ihr mich für eine etwas ungehobelte und wirre Person halten. Ich denke, ich bin euch nicht nur 8 GM, sondern ebenso eine Erklärung schuldig."

Sie hielt ihren Blick auf Elessar gerichtet, in sich noch immer Zweifel verspürend und nun auch ein wenig ängstlich, ob seiner Reaktion auf ihr seltsames Verhalten.

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Elessar Eledhwen

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #4 am: So., 11. Apr 2004, 17:58 »

Elessar bemerkte Carthangiel's Zögern und die Unsicherheit in ihren Augen, beschloss jedoch, nicht näher darauf einzugehen. Um die Anspannung zu mindern lachte er stattdessen leise, aber herzlich auf:

"Werte Carthangiel, Euer...hmmm, wie Ihr es nanntet, überstürzter Aufbruch hat mich fürwahr etwas irritiert und war nicht gerade geeignet, den Abend in gemütlicher Stimmung ausklingen zu lassen, aber Ihr schuldet mir keinerlei Erklärung. Solltet Ihr jedoch den Wunsch verspüren, über Eure Beweggründe sprechen zu wollen, stehe ich Euch gerne zur Verfügung."

Dann lächelte er sie an und fügte augenzwinkernd hinzu:

"Und was den Met betrifft, so betrachtet Euch hiermit nachträglich als herzlich eingeladen."

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Carthangiel

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #5 am: So., 11. Apr 2004, 20:14 »

Carthangiel's Anspannung löste sich ein wenig, als Elessar lachte und sie konnte nicht umhin, ebenfalls erleichert aufzulachen und mit einem Augenzwinkern zu antworten.

"Nun, dann danke ich euch für die Einladung."

Dann wurde sie jedoch wieder ernst und ihre Blicke streiften nachdenklich über den Boden. Die Zweifel ließen sich in der Gegenwart dieses so ungemein selbstsicher wirkenden Paladins nur schwer abschütteln. Doch wem sonst sollte sie sich anvertrauen? Sie musste diesen ersten Schritt wagen, sonst würde die Dunkelheit nicht nur sie selbst, sondern auch das Land Dragonia immer mehr und mehr einnehmen. Sie konnte nicht ewig davonlaufen.

Ihre Stimme klang leicht zittrig, als sie zu sprechen begann.

"Ich muss mit euch über meine Beweggründe sprechen. Es sind Dinge geschehen, die mich seit einiger Zeit die Flucht ergreifen lassen. Ich reise durch die Lande, flüchte mich in meine Bognerei, in die Schönheit und Ruhe des Waldes und versuche mir Glauben zu machen, dass es im Moment nichts gibt, dass diesen Frieden im Lande stören könnte. Des Tages gelingt es mir, vor mir selbst zu fliehen, die Nacht für Nacht wiederkehrenden Träume sind schnell abgeschüttelt. 
Doch dann war dieser Abend, in dem mich der Albtraum einholte und sich nicht einfach abschütteln ließ. Wieder ergriff ich die Flucht, wie ihr wohl wisst. Ich ritt noch vor Sonnenaufgang des nächsten Tages zurück nach Nuru. Doch das Wissen, dass der Schatten sich bereits über die Stadt des Lichts zu senken begann, ließ mich keine Ruhe mehr finden. Mir wurde klar, dass der Finsternis niemand Einhalt gebieten kann, solange sie sich schleichend in allen Winkeln festsetzt. Erst, wenn sie das ganze Land in Angst und Schrecken versetzt, wird man sie erkennen. Doch dann ist es vielleicht zu spät."


Die Elfe hielt kurz inne. Ihr Gesicht nahm einen entschlossenen Ausdruck an und jegliches Zittern war aus ihrer Stimme verschwunden, als sie weitersprach.

"Was ich euch an besagtem Abend sagte, entsprach nicht ganz der Wahrheit. Ich kenne drei der Personen, die an dem Tisch in der Ecke hinter mir saßen. Einer der beiden Zwerge war einer meiner früheren Gefährten, Thorin Eichenschild mit Namen, ebenso wie die Frau namens Jendara, die ihr gesehen habt, die neben dem Ritter in der schwarzen Rüstung saß. Dieser selbst nennt sich Ardon von Morgoth."

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Elessar Eledhwen

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #6 am: So., 11. Apr 2004, 22:12 »

Nach dem kurzen Moment, in dem die Spannung zunächst gelöst schien, verstummte Carthangiel wieder. Elessar blieb ebenfalls stumm und wartete geduldig, bis die Elfe wieder unsicher zu sprechen begann. Er hörte aufmerksam zu und, obwohl er innerlich aufhorchte, als die Sprache auf das Ereignis im Gasthaus kam, blieb er äußerlich weiterhin gelassen. Nachdem sie geendet hatte, nickte er und stimmte ihr zu:

"Beim Auftauchen dieser düsteren Gestalten, die sich dann auch noch sogleich in der dunkelsten Ecke verdrückten, hatte ich das Gefühl, das Licht werde durch eine dunkle Aura verdrängt und ich spürte etwas Seltsames, das ich bereits zuvor an anderen dunklen Orten erlebt habe, was ich aber nicht näher definieren kann."

Er wollte zu dieser Zeit nicht näher auf seine früheren Erlebnisse eingehen und ihr von seinem Leben für den Kampf gegen das Böse erzählen, sondern sie vielmehr zum Weiterreden animieren, ohne ihr jedoch das Gefühl zu geben, sie zu etwas drängen zu wollen. Deshalb stellte er auch keine Fragen, sondern sprach er in ruhigem Tonfall weiter:

"Das Böse schläft nie und ein abgrundtief böses Wesen wird sich selbst hinter dem Antlitz eines kleinen Kindes verbergen, nur um durch den Anschein von Unschuld den Blick derjenigen zu trüben, die nur Gutes im Sinn haben.

Aus diesem Grund ist auch eine Flucht vor dem Bösen nicht möglich; es holt Euch irgendwann ein und entweder glaubt Ihr an das Gute in Euch und stellt Euch mit all Eurer Kraft dagegen oder es überrollt und vereinnahmt Euch mit all seiner Macht. Es gibt auch keine Chance zur Neutralität, vor allem dann nicht, wenn Ihr erst einmal Kenntnis davon habt. Denn mit Eurem Schweigen verhelft Ihr ihm zu weiteren Erfolgen und so ladet Ihr einen Teil der Schuld auf Euch."


Nach diesen Worten machte er eine Pause, um Carthangiel die Gelegenheit zu geben, wieder das Wort zu ergreifen.

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Carthangiel

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #7 am: Mo., 12. Apr 2004, 00:44 »

Carthangiel lauschte den Worten des Paladin und nickte. Tief in ihrem Inneren hatte sie die ganze Zeit gewusst, dass ein Kampf unausweichlich war. Wie einfältig war es von ihr, diesen Gedanken zu verdrängen. Bei Elessars Worten spürte sie, wie die Kraft in sie zurückkehrte und sie wusste, dass sie bereit war, den Kampf aufzunehmen.

Nun, ich sollte euch wohl von Anbeginn erzählen, was geschehen ist. Vor nicht allzu langer Zeit wurde ich ausgewählt, mit einer kleinen Gruppe von Abenteurern einen Fürsten wieder ins Leben zu verhelfen. Ich wusste nicht, wer dieser Fürst war, noch kannte ich seine Gehilfen, doch ich spürte von Anbeginn, dass es sich um eine unheilvolle Mission handeln würde.
Dennoch schloss ich mich der Gruppe an, nicht zuletzt, um Unheilvolles verhindern zu können. Wie töricht ich war! Nicht das Geringste konnte ich verhindern."


Ein bitteres Lachen entfuhr der Elfe.
Kaum hörbar fügte sie hinzu."Im Gegenteil."

Dann sprach sie weiter mit fester Stimme, aus der die Bitterkeit noch immer herauszuhören war.

"Ich musste tatenlos mit ansehen, wie die Dunkelheit heraufbeschworen wurde und diese war schlimmer, als alles Böse, das ich bislang gesehen oder von dem ich gehört hatte."

Mit der Erinnerung verdunkelte sich Carthangiels Gesicht. Seid ihrer Rückkehr nach Dragonia hatte sie mit niemanden darüber gesprochen und sie wusste kaum, wie sie das Erlebte in Worte fassen sollte.

"Ich weiß nicht, woher sie kamen, doch sammelte sich am Grab des dunklen Fürsten einen Anhängerschar, die ein Eingreifen völlig unmöglich machte. Unheimliche Gestalten, von denen ich mir nicht sicher bin, ob sie wirklich noch zu den Lebenden zu zählen waren. Unter den Augen eines dämonischen Gottes wurde der Fürst mit einem grausamen Ritual, das unschuldigen Menschen das Leben kostete, wiedererweckt und er begann seine Anhänger um sich zu scharen. Er kündigte ihnen ein neues Zeitalter an. Ein Zeitalter der Gewalt, des Krieges und des Todes."

Erneut stockte die Elfe. Ihr war bewusst, dass sie etwas verschwieg. Doch was würde es ändern, wenn jemand etwas davon erfuhr? Das war ein Kampf, den sie für sich alleine würde kämpfen müssen.

"Die Anhänger des dunklen Fürsten nennen sich Praetorianer und meine Gefährten schlossen sich ihnen an. Dieser Fürst der Dunkelheit, ich denke, ihr werdet schon eine Vermutung haben, um wen es sich handelt, ist wieder in sein altes Amt zurückgekehrt, das des Vertreters des Statthalters von Nighton. Es ist Sir Ardon von Morgoth selbst.
Mit seinen Anhängern ist er nach Nighton gezogen, wo große Dinge auf sie warteten, wie er es ausdrückte."


Beim Nennen des Namens verspürte Carthangiel wie die Narbe an ihrem Arm zu brennen begann. Ihr fiel es schwer, Elessars Blick standzuhalten, der auf sie gerichtet war und so wandte sie ihre Augen ab.

"Seit meiner Rückkehr bin ich Sir Ardon nicht mehr begegnet und diese Nacht erschien mir schon fast wie ein böser Traum. Vielleicht könnt ihr mein Entsetzen besser verstehen, welches ich an jenem Abend in der Schenke in der Stadt des Lichts empfunden habe."
« Letzte Änderung: Mo., 12. Apr 2004, 00:50 von Carthangiel »
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Elessar Eledhwen

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #8 am: Mo., 12. Apr 2004, 21:53 »

Elessar hörte Carthangiel gebannt zu, ohne sie zu unterbrechen und nur hier und da seine Aufmerksamkeit durch ein Nicken oder ein bedauerndes Kopfschütteln zu unterstreichen. Er konnte den Kampf, den sie innerlich mit sich selbst focht, geradezu real sehen und meinte ein Zittern ihrer zierlichen Hand zu erkennen, als sie sich gegen Ende ihrer Erzählung über den Arm strich, jedoch plötzlich innehielt, als fürchte sie, etwas zu viel zu verraten. Er schwieg noch eine Weile, um seine Worte mit Bedacht zu wählen, dann sprach er:

"Was Ihr durchgemacht habt, muss furchtbar gewesen sein und ..."

Er machte eine kurze Pause und schaute mit durchdringendem Blick auf ihren Arm, als könne er durch den Stoff schauen.

"... ich hoffe, dass Ihr keine weiteren Wunden als Eure seelischen davongetragen habt. Durch Euren Entschluss, Euch mir anzuvertrauen, habt Ihr bereits einen Schritt in die rechte Richtung getan und wohl zu einem guten Stück zur Linderung Eurer Seelenpein beigetragen."

Er legte ihr den ausgestreckten Zeigefinger unter das Kinn und zwang sie sanft, aber unnachgiebig ihm wieder in die Augen zu sehen und begegnete ihr mit einem freundlichen, warmherzigen Blick.

"Wenn Ihr meine Hilfe wünscht, werde ich alles in meiner Macht stehende tun, um Euch zu helfen. Selbstverständlich werde ich Eure, hmmm, Beichte, vertraulich behandeln, aber es muss auch unter allen Umständen verhindert werden, dass das Böse sich ungehindert verbreiten kann.

Da es nie ein Geheimnis war und sogar öffentlich angekündigt wurde, wisst Ihr vielleicht, dass Kjeldor schon seit längerem die Gründung einer neuen Gilde plant, eine Vereinigung von Paladinen im 'Heiligen Orden der Zwölf'. Es scheint also eine Fügung des Schicksals oder auch Paladin's Wille zu sein, dass wir vor kurzer Zeit die Zustimmung des Königs zu diesem Vorhaben erhalten haben; Dragonia ist dem Bösen also nicht vollkommen wehrlos ausgeliefert."


Elessar ließ von der Elfe ab und begann nachdenklich auf und ab zu laufen, wobei er zwar laut, aber mehr zu sich selbst als zu Carthangiel sprach:

"So, so, Fürst der Dunkelheit nennt er sich also. Ich habe schon oft mit solchen Gestalten zu tun gehabt, Prinz der Finsternis, Herr der Nacht, Meister der Schatten, irgendwie klingen ihre Namen immer gleich. Und stellvertretender Stadthalter in Nighton ist er. Natürlich können wir aufgrund Eurer Aussage keinen offenen Krieg anzetteln, zumal wir nicht einmal wissen, wie weit seine Anhängerschaft bereits gewachsen ist.

Wir müssen subtiler vorgehen, um zu erfahren, wer die Handlanger dieses Fürsten sind und wo in Dragonia sie sich versteckt halten. Das Böse lockt meist mit Versprechen von Macht und Reichtum und so werden wohl vor allem Menschen dazu gehören. Allein, dass ein Zwerg zu seinen Anhängern gehört, gibt mir zu denken, denn Zwerge sind normalerweise ebenso wie wir Elfen äußerst schwer beeinflussbar und widerstehen gemeinhin solch menschlichen Verlockungen. Aber vielleicht...."


Er blieb abrupt stehen und wandte sich wieder direkt an Carthangiel.

"Hat er die Mitglieder Eurer Gruppe vielleicht durch ein magisches Ritual an sich gebunden? Das würde sowohl die Schwäche des Zwerges, als auch Euren Widerstand erklären, denn Zwerge sind weniger resistent gegen Magie als Elfen."

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Carthangiel

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #9 am: Di., 13. Apr 2004, 13:42 »

Unter dem sanften Druck Elessars richtete die Elfe ihren Blick wieder auf ihn.

"Wenn ich eure Hilfe wünsche?"

Ihre Augen verengten sich und eine Falte erschien auf ihrer Stirn.

"Ich glaube, ihr versteht nicht ganz. Dies ist keine Beichte zur Linderung meiner Seelenpein. Nein, es sind Informationen, die Sir Ardon wohl als Verrat bezeichnen würde und die mein Leben gefährden, sobald der Fürst der Dunkelheit erfahren wird, dass sein Vorhaben nicht mehr von geheimer Natur ist."

Leiser fügte sie hinzu.

"Ebenso wie das eure und aller, die davon wissen werden."

Sie richtete sich wieder auf und sprach mit eindringlicher Stimme.

"Ihm muss Einhalt geboten werden und bevor ich mit meinem Leben dafür zahlen werde, werde ich dafür sorgen, dass er keine weiteren Leben mehr auf dem Gewissen haben wird können.

Doch daher möchte ich euch darum bitten, eure nächsten Schritte wohl zu überlegen. Seine Macht ist bereits so groß, dass der kleinste Fehler, den wir machen, unser ganzes Vorhaben scheitern lassen könnte. Noch darf er nicht erfahren, dass ihr über ihn Bescheid wisst, doch gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass die tapferen Drachenritter, die für das Gute kämpfen, gewarnt sind."


Carthangiel blickte den Paladin an, dessen Blick nachdenklich geworden war und der laut überlegend vor ihr hin und her lief bis er abrupt stehen blieb und sie nach einem magischen Ritual frug.

Die Elfe zog wieder die Stirn in Falten, diesmal grübelnd.

"Nun, ich kenne mich mit derlei dunklen magischen Ritualen nicht sonderlich gut aus. Zumindest hat er kein sichtbares Ritual vollzogen.

Doch haben sich meine Gefährten wie mir schien während der Reise in der Tat leicht verändert. Einige zumindest."


Unbewusst strich sie erneut über ihren  Arm und hielt plötzlich inne. Natürlich! An sich selbst hatte sie nicht gedacht. Sie war die Einzige, die der dunkle Fürst mit einem offensichtlichen magischen Ritual beeinflusst hat. Ihr fiel wieder ein, dass wohl auch andere eine Veränderung bei ihr bemerkt hatten. Doch Elessar kannte sie viel zu wenig, es war unmöglich, dass er diese Frage wegen ihr gestellt hat. Doch was sollte diese Frage? Misstraute er ihr?

Sie holte tief Luft. Nein, sie war es, die ihm misstraute.

Carthangiel kehrte ihm den Rücken zu und ging langsam in Richtung Altar. Sie spürte, dass der innerliche Kampf der Schlimmste werden würde. Wie lang würde sie dagegen halten können?

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Elessar Eledhwen

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #10 am: Di., 13. Apr 2004, 22:22 »

Elessar ging Carthangiel hinterher und, als sie am Altar stehen blieb, legte er seine Hände sanft auf ihre Oberarme, insgeheim hoffend, sie würde diese vielleicht allzu freundschaftliche Geste nicht missverstehen und sprach mit besänftigender Stimme:

"Beruhigt Euch, arwen en amin! Die Hilfe, die ich Euch anbot, war nicht nur rein spiritueller Natur. Selbstverständlich wissen die Mitglieder unseres Ordens ebenso gut mit dem Schwert, wie mit dem Wort umzugehen und da es unser hehres Ziel ist, das Böse zu bekämpfen, um dem Guten zum Sieg zu verhelfen, werden wir auch unser Bestes tun, um Sir Ardon und seinen Anhängern Einhalt zu gebieten."

Wiederum zwang er sie sanft, sich umzudrehen und ihm in die Augen zu blicken, damit sie erkennen möge, dass er es ernst meinte und sie keinerlei Misstrauen gegen ihn zu hegen brauchte.

"Vertraut mir! Wie bereits gesagt, haben wir vorerst keine Chance in einem offenen Kampf. Als erstes müssen wir insgeheim Informationen sammeln und einen Plan entwerfen, wie wir vorgehen sollten. Aus diesem Grund wird Sir Ardon auch nicht erfahren, dass wir von ihm und seinen Machenschaften Kenntnis erlangt haben und wenn er es letztendlich erfährt, wird er keinerlei Grund haben, Euch zu verdächtigen."

Nun ließ er auch den anderen Arm los, den er, nachdem sie sich umgedreht hatte, weiterhin berührt hatte und fuhr fort:

"Was das magische Ritual betrifft: es gibt viele Arten dieser Rituale und nicht alle benötigen einen Gegenstand zur Ausführung. Es kann natürlich auch ein für den unbedarften Laien simpel erscheinender Zauberspruch sein, oder eine unscheinbare Berührung, die schließlich zu einem magischen Band zwischen dem Meister und seinem Untertan führen. Hat man Euch vielleicht eine bestimmte Handlung mit einem speziellen Gegenstand ausführen lassen oder habt Ihr ein vermeintlich gutgemeintes Geschenk erhalten? Jeder noch so unwichtig erscheinende Hinweis kann doch von größter Wichtigkeit sein. Aber lasst Euch nicht drängen, sondern nehmt Euch die Zeit, Euch alle Geschehnisse noch einmal zu vergegenwärtigen."

Er ging einen Schritt um den Altar und holte einen Gegenstand hervor.

"Ich weiß, es wird Euch schwer fallen, noch einmal über Eure Erlebnisse nachzudenken, da Ihr sie lieber gänzlich vergessen würdet. Auch, wenn Ihr nicht an den Herrn der Gerechtigkeit glauben mögt, so bitte ich Euch, diese Kette mit dem Symbol Paladins als ein Geschenk anzunehmen. Es wird Euch ein Licht in der Dunkelheit sein und Euch vor allem Bösen beschützen."
« Letzte Änderung: Di., 13. Apr 2004, 22:22 von Elessar Eledhwen »
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Carthangiel

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #11 am: Mi., 14. Apr 2004, 14:00 »

Eine angenehme Wärme durchzog den Körper der Elfe, als sie die Hände Elessars auf ihren Armen spürte. Sie merkte, wie sie wieder ruhiger wurde und ihr Misstrauen verschwand als sie seine klaren Augen auf sich gerichtet sah.
Sie nickte bei seinen Worten.

"Ich vertraue euch. Wohl kaum hätte ich euch sonst dieses dunkle Geheimnis offenbart."

Sie beobachtete, wie der Paladin hinter dem Altar verschwand und mit einer Kette zurückkehrte. Er ließ das Amulett in ihre Hand gleiten und Carthangiel blickte auf die verschlungenen silbernen Linien, die sich zu einem Kreuz zusammenfügten, das in einen Ring eingebettet war.

Die Elfe hob ihre Augen wieder zu Elessar.

"Ich danke euch."

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Elessar Eledhwen

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #12 am: Mi., 14. Apr 2004, 22:32 »

Elessar begegnete Carthangiel's Blick und bemerkte ein Leuchten in ihren Augen, wie er es bereits einmal in Nuru gesehen hatte. Ihre gesamte Güte und Warmherzigkeit lag darin und er gewahrte, dass sie die Wahrheit sprach. Er umfasste ihre Hände, in denen das Amulett lag mit seinen und hielt sie einen Moment lang fast liebevoll umschlossen und murmelte dabei halblaut vor sich hin:

"Amin ona sina a'lle tuula cormamin, arwenamin. Tessa ta ar' elen sila lumenn omentilmo."

Dann ließ er ihre Hände wieder los und fragte freundlich lächelnd:

"Wollt Ihr es nicht umlegen? Oder wünscht Ihr, dass ich das für Euch tue?"

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Carthangiel

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #13 am: Do., 15. Apr 2004, 11:18 »

Die Wärme, die sie bei der Berührung Elessars spürte, schien alles andere zu vertreiben. Die Dunkelheit schien so weit entfernt, so klein, dass sie sich sicher war, dass sie nie würde die Oberhand gewinnen können.
Still blickte sie auf die Hände, die die ihren umschlossen hielten und hörte die Worte in der Sprache ihrer Heimat. Ihr Gesicht blieb ernst, doch ihre Augen verrieten die Wärme, die sie fühlte. Ebenso leise antwortete sie ihm:

"Amin harmuva onalle e' cormamin, heruamin."

Sie blickte zu Elessar auf und erwiderte sein Lächeln, während sie ihm das Amulett reichte.

"Ich möchte es gern von eurer Hand erhalten."

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Elessar Eledhwen

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #14 am: Do., 15. Apr 2004, 19:55 »

Elessar schaute in die grünen Augen Carthangiels, die so klar und tiefgründig wie Bergseen schienen, dass er sich am liebsten darin verlieren würde und nahm die Kette entgegen, wobei er erwiderte:

"Manka lle merna..."

Er öffnete das Band und bedeutete Carthangiel, den Kopf etwas zu beugen. Dann legte er der Elfe das Band um den graziösen Hals und schloss es ohne besondere Eile wieder. Da er sich dabei etwas nach vorne beugen musste, konnte er nicht verhindern, dass er mit dem Gesicht ihr Haar berührte und so ihre Wärme spürte und den Duft nach frischen Kräutern wahrnahm. Er erinnerte sich an ihre erste Begegnung auf dem Dorffest zu Nuru und die damals aufkeimenden Gefühle. War ihr erneutes Zusammentreffen vielleicht vorher bestimmt?

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