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   Autor  Thema: Schneiderei "Heiße Nadel" (Gelesen 12293 mal)
Naveen

Schneiderei "Heiße Nadel"
« am: Mo., 30. Nov 2015, 17:09 »

Die Schneiderei "Heiße Nadel" sieht aus wie ein ganz normales Haus und steht im Geschäftsviertel von Nuru. Nur das Holzschild über dem schlichten Eingang weist den unwissenden Bürger auf die Schneiderei hin. An der Innenseite der tagsüber offenstehenden Tür hängt ein Schild mit den angebotenen Produkten und deren Preise:


Kostbare Kleidung für jeden Anlass:

Vornehme Kleidung (Für Frau wie Mann!) [20St] ~ 900 GM ( +4 Charisma )
Umhang [5St] ~ 225 GM ( +2 Charisma )
Lederhut [5L] ~ 225 GM ( +1 Charisma ) 
Ledergürtel [3L] ~ 135 GM ( +1 Charisma )
Lederarmband [2L] ~ 135 95  GM ( +1 Charisma )


Widerstandsfähige Rüstungen aus leichtem Leder:
(Für alle mit der Rüstungsklasse Lederrüstung!)

Lederrüstung [3E,3H,12L] ~ 750 GM ( -1 Geschick, -1 Stärke und +4 Schutz)
Lederhelm [3E,1H,3L] ~ 250 GM ( +1 Schutz )
Lederhandschuhe [2E,1H,3L] ~ 210 GM ( +1 Schutz )
Stiefel [3E,1H,3L] ~ 260 GM ( +1 Schutz )
Lederschild [2E,2H,3L] (+1Schutz) = 275GM


Allerlei brauchbare Ausrüstung:

Trinkflasche [5L] ~ 225 GM
Netz [6St] ~ 270 GM
Sattel [1E,4H,9L] ~ 550 GM
Seil [10F] ~ 300 GM
Decke [12St] ~ 540 GM
Zelt [16St] ~ 720 GM
Rucksack [1E,1L,3St] ~ 230 GM


Langlebige und qualitativ hochwertige Verbrauchsgegenstände:

Lederschürze [2L] ~ 90 GM
Sack [1St] ~ 60 GM



Inhaber
Naveen, Elf (m)


Angestellte
Lotte Lederband


Buchhaltung


Künftig ist es möglich, sich Kostüme (vornehme Kleidung +4 Charisma) und Masken/Perücken (Lederhut +1 Charisma) in der Schneiderei zu leihen.
Tagessatz Kostüm = 80 GM
Tagessatz Maske = 20 GM
Ein Ereignis im Stadtleben = 1 Tagessatz
Nutzung im Abenteuer = 4 Tagessätze

Bei anschließendem Kauf wird die Leihgebühr auf den Kaufpreis angerechnet.


Bei Naveen Nebeltaus Ankunft in Nuru war die Inneneinrichtung der Schneiderei derart zerstört, dass mittlerweile nichts mehr so aussieht, wie zu Meister Amras Zeiten. Einzig der Aushang mit den Preisen ist noch in der Schrift des ehemaligen Schneidermeisters erhalten.

Als erstes fällt beim Betreten der Schneiderei der Tresen und ein breiter Schneidertisch dahinter auf. In den tiefen Regalen an den Wänden sammeln sich Stoffballen und halbfertige Gewänder, an den Schneiderpuppen sieht man Lederrüstungen in verschiedenen Fertigungsstadien hängen.

Auf einem der Regalbretter befinden sich ein halbes Dutzend Perücken und Haarteile.

Drei Türen befinden sich in der Schneiderei. Die hinterste Tür führt in die Privaträume Nebeltaus. An der rechten Wand des Verkaufsraumes gibt es eine Tür, die in einen Lagerraum führt, die andere führt in eine kleine, derzeit unbenutzte Kammer.
« Letzte Änderung: Di., 09. Okt 2018, 09:11 von Naveen »
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Suffix

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #1 am: Di., 11. Sep 2018, 13:10 »

Suffix fühlte sich auch etwas unwohl, wiewohl er nicht sagen konnte warum. „Die, die anderen haben es gerne genommen und ich habe …“ bewegte da jemand etwas im oberen Stockwerk unwillkürlich wanderte der Blick hinauf, aber er musste sich wohl getäuscht haben und wenn schon, was ging ihn das an – nichts.

Tee ?“ Die Ablenkung kam gelegen „Äh…ja, sehr gerne, aber bitte nur nicht mit Ingwer, den vertrage ich nicht, ansonsten kann von Hanfblatt bis Farnkraut alles enthalten sein .“

Suffix hüstelte wohl einmal zu oft, aber er musste sich erst sammeln. „Ach, es ist nichts Besonderes…diese tolle Frau, Ihr kennt sie ja, und wisst von wem ich rede und von wem ich gar nicht genug schwärmen kann, ist an ein kleines Grundstück gekommen und dort wollen wir uns niederlassen und von dem hiesigen Druck, dem höfischen Gehabe, den Neidern und Missgönnern und den Intrigen, einmal ist es genug. Ein kleines Gasthäuslein, Kinderleins vielleicht “ dabei wurde er leicht rot „…ach, kommt, ich muss für Euch furchtbar klingen. Ich denke, dass mich niemand vermissen wird. Und meine legendären Verse werden andere für sich reklamieren, aber das kümmert mich nicht .“

In dem Moment polterte es nochmals über ihm und dieses Mal war er sicher, sich nicht getäuscht zu haben. Er war sich aber jetzt nicht mehr sicher, woher das Geräusch kam, als…er es auf einmal vom Türrahmen her, wo auch Naveen erscheinen war, hörte: „Suffix “ ein Wispern. Und auch wenn 1000 Naveens dazwischen gestanden wären, hätte er die Stimme erkannt. „Chiamara “ entfuhr es ihm! „Gildenschwester Chiamara,  ich hätte mir in den kühnsten Träumen…er rannte am – verdutzten(?) – Schneider vorbei und umarmte den ehemaligen Kommandant der Drachenaugekaserne. An irgendwelche Gedanken, warum ein sichtlich derangierter Schneider und eine Chiamara, ob sie nun rosa Wangen hatte oder nicht, aus einem Zimmer kamen, Suffix hätte da nie einen Zusammenhang hergestellt. Er dachte schlicht an gar nichts. Es war wirklich pure Freude, vor seine endgültigen Abreise seine Freundin - und so war er geneigt, sie so zu bezeichnen - noch einmal zu sehen.

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Barbelin Krapper

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #2 am: Mi., 12. Sep 2018, 10:38 »

Etwas verwundert über die Worte der Zwergin blieb Barbelin kurz unschlüssig stehen. Sie hatte bisher kaum Zwerginnen getroffen, das allein war ein Novum für sie und dann so eine Aussage. Was meinte sie damit? Zum Glück erschien dann eine weitere Person, den Ohren nach ein Elf und ein ansehnlicher noch dazu.

"Paladin zum Gruß, ich bin den Weg von Nighton bis hierher gereist weil man euer Geschäft empfohlen hat. Ich benötige eine Kukulle für die Reisen und eine stabile Tasche für mein Gepäck. Könnt ihr mir da weiterhelfen?"

Etwas unsicher stand Barbelin in dem Geschäft, wie zuvor auf ihrer Pilgerreise trug sie die etwas weiteren Kleider die es nicht sofort offensichtlich machten ob ein junger Mann oder eine junge Frau darunter steckten. Ihre Ohren waren unter dem einfachen Filzhut jedoch sichtbar.

[OT: Rucksack und Umhang]
« Letzte Änderung: Mi., 12. Sep 2018, 10:38 von Merdarion Ni Hawk »
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Chiamara

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #3 am: Mi., 12. Sep 2018, 11:06 »

Das ungestüme Auftreten des Barden nahm Chiamara mit einem Lächeln auf und erwiderte seine Umarmung.
“Suffix, mir ergeht es gleichermaßen. Ich bin schier verzückt über dieses unverhoffte Aufeinandertreffen.“ Ob sie mit dieser etwas wulstigen Sprache die typischen Ausschweifungen ihres Freundes unbewusst imitierte, wollte der Ostländerin nicht klar werden. Aber es war halt so. Und sie freute sich tierisch.
Und doch löste sie sich langsam aus der Umarmung und besah sich ihren treuen Gildenbruder und schüttelte noch ungläubig den Kopf.

“Also, ich glaube, seit ich hier in Nuru bin, widerfahren mir nur Überraschungen. Seeeehr positive und angenehme Überraschungen.“
Sie lächelte Naveen an. Dann fiel ihr Blick auf die Weinflasche auf dem Tresen und ihr Lächeln wurde breiter. Sie hob eine Augenbraue. Ihr Blick offenbarte dem Elfen ihre Gedanken an ein erneutes nächtliches Abenteuer.
Aber dann war sie auch schon wieder voll und ganz bei ihrem Freund Suffix.

“Gar nicht verändert. Also so auf den ersten Blick. Wie geht es dir?“


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Naveen

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #4 am: Mi., 12. Sep 2018, 12:48 »

Suffix und Chiamara

Selbst für einen Naveen, der weder ausgeschlafen, noch mit den Gedanken bei der Sache war, war es offensichtlich. Zwischen Suffix und Chiamara war dieses gewisse Band. Sie waren freundschaftlich verbunden und wenn man ihre Gesichter blickte, dann wusste man, dass sie sich viel zu lange nicht gesehen hatten.
Und schließlich war Chiamara nicht umsonst ein Puzzleteil in Suffix Erinnerungsschatzsuche gewesen.

"Tee, gerne.. Chiamara?" Naveen blickte zur Kriegerin. "Darf ich dir auch einen Tee machen? Setz dich mit Suffix doch in die Stube oder in den Garten. Ihr seht aus, als hättet ihr einiges zu bereden."
Der Elf lächelte. Als nächstes geschah etwas, das sicher nicht viele Menschen erlebt hatten - sie hörte ein seltenes Geräusch. Ein Grummeln und Knurren, direkt aus Naveens Magen. Verlegen strich sich der Elf über den Nacken. Sicherlich hätte Chiamara auch nichts gegen ein anständiges Frühstück - oder was auch immer.

"Vielleicht finde ich auch noch etwas Essbares. Ihr entschuldigt?" Mit einem jungenhaften Grinsen im Gesicht verschwand der Elf und überließ die beiden Freunde sich selbst.


Barbelin

Selten wirkten Kunden so deplatziert in Naveens Laden, wie es Barbelin gerade tat. Der Schneider wusste nicht einmal wieso - erst als sie ihren Wunsch äußerte, dämmerte es dem Schneider. Sein Gegenüber kleidete sich nicht nach eigenem Wunsch, sondern nach dem eines Gottes.
"Eine Kukulle?" horchte der Schneider nach.
"Diesen Begriff habe ich lange nicht mehr gehört. Ihr sprecht von.. einer Art Kutte, nicht wahr?"

Er hob entschuldigend die Schultern. "Solche Dinge werden hier nicht unbedingt häufig nachgefragt. Ich habe es nicht auf Lager. Allerdings könnte ich euch eine anfertigen, wenn ihr für ein oder zwei Tage in Nuru verweilt."
Naveen strich sich über den Hals. Nach Nighton kam er einfach zu selten um im Rahmen seiner Einkäufe auch eine Bestellung abliefern zu können.

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Barbelin Krapper

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #5 am: Mi., 12. Sep 2018, 12:57 »

Barbelins Gesicht wurde etwas roter als zuvor als der Schneider nachfragte. Wäre ja auch zu schön gewesen wenn das Gewünschte gleich da gewesen wäre. Ihr fehlte wahrscheinlich diese Einsteillung die viele Menschen hatten wenn es ums Einkaufen im allgemeinen und um Kleider im besonderen ging.

"Ich meinte eher eine fast knielange Gugel, Herr Schneider." der Halbelfe wurde gerade erst in diesem Moment klar das der Begriff auf für die Kutte eines Mönches zutraf. Doch den weiter verbreiteten Begriff einer Kotze wollte sie nicht in der Öffentlichkeit sagen. Dem Wort haffteten zu viele andere Bedeutungen an. "Ich vergaß mich vorzustellen. Barbelin, angehende Priesterin aus Nighton." sie nickte dem Elfen und der Zwergin zu.

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Suffix

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #6 am: Mi., 12. Sep 2018, 13:19 »

Suffix ließ sich erst einmal drücken und besehen und es war unübersehbar, wie sehr sich Chiamara ebenso über das unverhoffte und unvorhersehbare Treffen  freute, wie er selbst.

Gar nicht verändert….Du irrst Dich gewaltiglich, siehst Du den ?“ Bevor noch Chiamara sich äußern konnte, war Naveen wieder zur Stelle und seinem Vorschlag sich einen gemütlicheren Ort zum Reden zu suchen konnte man kaum widerlegen.

Der Schneider schien auf einmal mächtig Kohldampf zu schieben, seinen Magengeräuschen nach zu urteilen und bevor er noch den Hungerast bekam, verabschiedete er sich überhastet. Jetzt stutzte der Barde aber doch,  dem Schneider nach, sah Chaimara an, kratzte sich am Kopf…“Ist da etwas, was ich nicht weiß oder gar nicht wissen soll? Das klang irgendwie, als würdest Du Dich hier gut auskennen und da Du bestimmt nicht die Reinemachefrau….ach, komm, das geht mich alles nichts an. Wer glaubst Du hat das Pedant dazu ?“ Er meinte natürlich, wer den anderen Ring besaß.

Der Garten war zur Mittagszeit genau der richtige Ort um bei einer duftenden Tasse Tee zu plaudern. Und Plauder-Themen gab es zuhauf.

Ich bin hier, weil ich mein Gedächtnis wieder besitze, sonst wäre ich an Dir vorbeigerauscht, es war weg alles. Wirklich einfach futsch. Und Naveen war so nett einem Aufruf von mir…nein, ich will es jetzt doch wissen, bevor es mich vor Neugier zerreisst, habt Ihr etwas miteinander ?“

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Chiamara

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #7 am: Mi., 12. Sep 2018, 15:21 »

Eigentümlich. Es wirkte mehr als eigentümlich, wie Naveen in seiner eigenen Schneiderei wie ein Fremder wirkte. Und doch rettete er die etwas schnulzige Wiedersehenszeremonie mit dem Wort „Tee“.

Fast war sie gewillt abzulehnen, aber Suffix überraschte sie mit einem Ring am Finger und der Elf lud sie tatsächlich direkt in die Stube oder seinen Garten.

Und dann war der Barde auch schon in seinem Element, dem Quatschen. Und seine Vermutungen inklusive Sprunghaftigkeit, dass sie gar nicht wusste, was sie zuerst sagen soll.
“Halt, halt. Nicht so schnell. Die Nacht war kurz. Lass uns wirklich erstmal hinsetzen.“ Sie zog ihn regelrecht in den Garten, den sie aufgrund der Beschreibung schnell fand. Der Garten war nicht übermäßig gepflegt, aber es reichte. Sie setzte sich auf den erstbesten Gartenstuhl.

“Das mit dem Gedächtnis habe ich schon gehört. Von Naveen.“
Was Suffix Neugierde betraf, hatte sie so ihre Schwierigkeiten da etwas zu sagen.
“Ich hätte ja lieber gewusst, ob das Gegenstück des Ringes der Dame gehört, die ich noch kennen gelernt habe. Leider sind mir aufgrund der Kälte und über die Jahre auch ein paar Namen entfallen, so Leid es mir tut. Ich wäre so gern dabei gewesen bei eurem Ehegelübde,“ seufzte die Ostländerin.

Sie hob ergebend ihre Schultern, weil sie ja eh nicht drum herum kam.
“Aber du möchtest ja lieber so Schmuddelkram ansprechen. Also kurz und gut: Ich habe die Nacht hier bei Naveen verbracht und ja ich habe nicht im Gästezimmer geschlafen. Und nein, wir sind nicht zusammen. Ich bin alt genug um zu wissen, dass er ein Herzensbrecher ist. Aber mein Herz ist schon lange gebrochen. Naveen war halt da, wo ich eine Ablenkung gebraucht habe. Ich bereue nichts. Möchtest Du auch noch wissen, wie es war?“

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Naveen

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #8 am: Mi., 12. Sep 2018, 18:02 »

Barbelin

Die Zwergin schien Barbelin gar nicht mehr wahrzunehmen, so vertieft war Lotte in ihrer Stickerei.

Naveen nickte der angehenden Priesterin zu.
"Erfreut euch kennenzulernen, Barbelin." Kurz musterte Naveen Barbelin. Mussten Paladinpriester jetzt wie Jungs aussehen? Diese Gläubigen wurden immer seltsamer.
"Mein Name ist Naveen Nebeltau und mir gehört diese Schneiderei. Und ich bin mir sicher, wir werden euren Wunsch erfüllen können. Einen knielangen Gugel.. einen Augenblick."
Der Elf holte ein Skizzenbuch herbei und malte mit einigen Strichen das, was er sich unter Barbelins Ausführungen vorstellte.
"Soll es ungefähr so aussehen? " Er zeigte ihr die Zeichnung und hakte nach:
"Habt ihr einen gewissen Wunsch, was die Farbgebung angeht? Ein hübsches Rot vielleicht? Oder sind Priester an eine Farbe gebunden?" Skeptisch blickte er die Fremde an. Naveen hatte ja so was von gar keine Ahnung von Glauben, Gläubigen und allem Drumherum. Nur Gläubiger waren ihm ein Begriff.

Chiamara und Suffix

Während die zwei Freunde in den Garten gingen, tat Naveen in der Küche sein Bestes. Glücklicherweise hatten er und Chiamara gestern Abend etwas Speck übrig gelassen. Und Lisann, die gute Seele hatte auch noch ein paar ihrer köstlichen Brötchen da gelassen. Teewasser war schnell aufgesetzt, ein wenig Butter und etwas von der Konfitüre seiner Nachbarin, die schon seit Monaten darauf wartete probiert zu werden. Alles war schnell (gemessen an Naveens ramponierten Zustand) auf ein Tablett gestellt.
Der Tee brauchte noch einige Zeit und so beschloss der Elf seinen Hunger schon vorab mit einem Brötchen zu stillen. Vielleicht war es eh besser, den Zweien wirklich die Ruhe zum Reden zu geben.

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Barbelin Krapper

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #9 am: Do., 13. Sep 2018, 08:36 »

"Freut mich Meister Nebeltau." Mit großen Augen beobachtete Barbelin wie der Schneider in so kurzer Zeit eine Zeichung anfertigte für die sie.... nunja Zeichnen war nicht unbedingt eine ihrer Stärken. "Ja das sieht gut aus." bestätigte die Halbelfe. "Rot? Hm meint Ihr nicht das wäre etwas zu auffällig? Es sähe sicherlich wunderschön aus aber ich hatte etwas gedeckteres im Sinn. Vielleicht ein dunkles Grün, oder Grau?" Dann überlegte sie kurz. "Nein ich weiß von keiner Einschränkung was die Farbe betrifft."

Sie wollte keine Aufmerksamkeit mit dem Mantel auf sich ziehen und als einzelne Frau auf Reisen erst recht nicht.


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Naveen

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #10 am: Do., 13. Sep 2018, 09:14 »

"Ihr sucht also etwas gedeckteres." Der Elf nickte, fuhr sich durch die Haare und ging dann einen Schritt auf Barbelin zu.

Er sah der Priesterin in Spe ins Gesicht, kniff die Augen zu Schlitzen und schien einen Augenblick lang nachzudenken. Dann nickte er zufrieden und wandte sich wieder ab.

"Grau. Ein schönes, sattes Dunkelgrau sollte gut zu euren Augen passen. Ich habe da einen hervorragenden Stoff auf Lager. Sehr robust, aber angenehm auf der Haut."
Der Elf holte sein Musterbuch hervor in dem er mit der Zeit allerlei Stofffetzen gesammelt hatte.

"Seht und fühlt." Er deutete auf entsprechende Stoffprobe.
« Letzte Änderung: Do., 13. Sep 2018, 09:14 von Naveen »
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Landolin

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #11 am: So., 16. Sep 2018, 17:27 »

Fortsetzung der alten Zeitlinie hier

Die Zelte waren untereinander recht ähnlich, auch wenn nicht alle gleich groß waren. Das machte die Auswahl vergleichsweise einfach: Landolin wählte ein Zelt aus, das einer Person geräumig Platz bot, zur Not aber auch als Nachtlager für zwei dienen konnte. Bei den Decken hielt er es wohl wie die meisten Kunden des Schneiders, und wählte eine robust wirkende, einfarbig braun gehaltene Variante.

“Ja, ich habe vor, all das zu kaufen“, meinte der Apotheker und schloss mit einer Handbewegung neben Zelt und Decke ein mehrere Schritt langes Seil und die Tasche mit ein. “Vielen Dank dafür, dass Ihr mir einen Nachlass gewähren wollt. Aber ich bin noch nicht fertig“, fügte er mit einem Grinsen hinzu.
“Habt ihr von dieser Sorte Tasche noch eine zweite? Und ich wollte fragen, ob Ihr daraus etwas halbwegs Nützliches herstellen könnt…“
Bei diesen Worten zog Landolin ein eingeschlagenes Tuch aus seinem Rucksack heraus und öffnete es vorsichtig. Darin befanden sich mehrere Gegenstände: Ein Blatt aus Malachit, ein leicht bläulich schimmernder Kristall, der eine filigrane Schneeflocke bildete und ein fremdländisches, perlenbesticktes Lederband – zu weit, um am Arm getragen zu werden.
“Ich halte nicht allzu viel von Schmuck und schon gar nichts davon, meinen Reichtum zur Schau zu stellen. Ich bin Heiler, die Leute müssen Vertrauen zu mir haben können. Dabei ist es nicht hilfreich, wenn ich den Verdacht erwecke, dass ich es darauf anlege bestohlen zu werden – oder dass ich einen ungesunden Hang zu Luxus habe. Allerdings sind diese Gegenstände magischer Natur und wecken alte Erinnerungen. Dies hier wurde mir beispielsweise von einer Heilerin von den singenden Inseln geschenkt, um meine Konzentration zu stärken, als ich vor etlichen Jahren im Lazarett in Drachenauge gedient habe… Aber ein Halsband?“ Das Gesicht des Hohentürmlers verzog sich unwillkürlich. Mode hatte er noch nie viel abgewinnen können und die ganzen Perlen waren für seinen Geschmack viel zu feminin.
“Ich dachte, vielleicht fällt Euch etwas dazu ein.“

Schonmal den berechneten Teil:
- 1600 GM
+ 1 unterteilte Ledertasche (regeltechnisch Rucksack)
+ 1 Zelt
+ 1 Decke
+ 1 Seil

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Barbelin Krapper

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #12 am: Mo., 17. Sep 2018, 12:51 »

Barbelin wusste nicht so recht was sie darüber dachte so gemustert zu werden. Natürlich war es kein lüsterner Blick wie ihn selten betrunkene Männer ihr zuwarfen wenn sie wirklich einen über den Durst getrunken hatten. Aber sie fühlte sich irgendwie taxiert. Ungewollt schoss daher etwas mehr Blut in ihre Wangen.

Als Naveen dann vorschlug als Farbe ein Grau zu wählen war sie sofort einverstanden. Aufmerksam verfolgte sie was der Schneider tat und legte dann die Hand auf den Stoff. Er fühlte sich gut an, wärmend und gleichzeitig angenehm auf der Haut.
"Ihr habt gut gewählt Herr Nebeltau." Dann nickte sie zufrieden. "Wie lange bräuchtet ihr denn dafür?" In Gedanken überlegte sie bereits wann ihr Pflichten in der Kirche es zuließen nochmals nach Nuru zu reisen. Ein längerer Aufenthalt kam nicht in Frage.

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Suffix

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #13 am: Mo., 17. Sep 2018, 12:57 »

Ja, ja, ich bin halt wie immer maß- und ziellos und übersprudelnd. Meine Unarten kennst Du schon zur Genüge und ich hoffe, Du bist nach wie vor dazu bereit, diese nicht über zu bewerten .“

Der Naveen und der Tee ließen auf sich warten. So konnten sich noch ein wenig ungezwungen unterhalten.

Die Trägerin des Gegenstückes, Du kennst sie mit Sicherheit und einer wie ich kann auch nicht behaupten, dass mir der Name immer geläufig war. Es ist die ehemalige Gehilfin von Myriel, spätere Wirtin in Nuru und zuletzt in einem Gasthaus in Drachenauge tätig, wo wir beide uns täglich sehen konnten und uns nicht über hatten. Ich spreche von der ganz zauberhaften, wundervollen und einzigartigen Syrena und ja wir haben unser Ehegelübde abgelegt, aber nicht auf die übliche Art und Weise mit lautem Tamtam und Festlichkeit, sondern still und leise und wir beide ganz alleine und auf die druidische Art.
Ich hätte es mir nicht schöner vorstellen können. Und es wird so lange gelten, wie wir leben
.“ Seine Augen unterstrichen seine Worte, auch wenn das übertrieben und kitschig klingen mochte.

Herr Nebeltau….erntet Ihr noch der Blätter Tee einzeln? ?“ fragte er in den hinteren Raum, bekam aber keine direkte Antwort oder hörte sie nicht.

Gut Ding will Weile…Apropos, wenn Du und Naveen zusammenn eine oder mehrere Nächte miteinander verbringt, ist es für mich kein – wie nanntest Du es? – ah, ja Schmuddelkram – also nein, eben nicht. Ich kann nicht einmal sagen, dass mir bekannt ist, dass er sehr labil ist in seinen Zuwendungen. Ich kenne ihn als hilfsbereiten, eher zurückhaltenden…aber eigentlich geht es mir mehr um Dich. Du klingst irgendwie…resigniert. Ich möchte nicht wissen, wie es war, mir liegt mehr daran, ob Du glücklich bist, mit dem was Du machst. Und ich weiß nicht, ich weiß nicht, daran habe ich jetzt erhebliche Zweifel .“

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Chiamara

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #14 am: Mo., 17. Sep 2018, 15:16 »

“Syrena!“ Sie schlug sich mit einer Hand vor den Kopf und schüttelte diesen.
“Jetzt wo du es sagst. Klar. Eine ganz liebenswerte Person. Du kannst dich glücklich schätzen. Aber genauso siehst du ja auch aus – glücklich. Schön, dass ihr zueinander gefunden habt.“ Sie nahm den Barden nochmal herzlich in den Arm.
“Ehegelübde auf druidische Art hat etwas für sich. Also wenn ich je nochmal….. Ist noch mehr geplant, so kleine Barden zum Beispiel?“ Chiamara zwinkerte ihn lächelnd an.

Dass der Gildenbruder wieder mit Naveen anfing, brachte die blonde Frau in Erklärungsnot.

“Ich kenne den Elfen auch nicht so. Aber mir schien, dass er eher unglücklich war eine andere sehr attraktive Dame nicht zu mehr überreden zu können. Und ich habe zu viel meinen Erinnerungen von Nuru nachgehangen, dass ich froh war mal nicht daran denken zu müssen. Im Grunde genommen war er seeeehr hilfsbereit.“ Chiamara lachte kurz auf.
“Aber es ist nur ein kurzzeitiges Vergnügen. Wie ich schon sagte. Wir kennen uns nicht gut genug. Und so etwas wie letzte Nacht macht es nicht einfacher sich jetzt noch näher kennen zu lernen. Vielleicht hätten wir mehr Chancen gehabt, wenn wir gewartet hätten. Aber das sind Spekulationen. Mal schauen, was die Zeit bringt. Ich mag jedenfalls seinen Humor und die Art alles so locker zu nehmen.“

Jetzt schaute sie auch, ob Naveen nicht mal so langsam mit dem Tee kommen wollte. Aber sein Magen hatte ja allzu deutlich gezeigt, was noch Priorität hatte. Vielleicht war es auch gut so. Sie wollte den Schneider nicht mit ihrer Geschichte nerven.

Sie sprach leise weiter, zu Suffix leicht vorgebeugt. Ihre Gesichtszüge sahen nun deutlich mitgenommen aus.
“Bevor ich in der Höhle zu eine Art eigefrorene Kriegerin wurde, ist mir etwas deutlich geworden, was ich immer verdrängt habe. Meine Lebensgeister wollten nach der Erkenntnis nicht mehr. Und doch bin ich wieder hier. Weil der Mann, den ich liebe, mich nicht aufgeben wollte. Nur weiß ich nicht, ob ich ihn noch lieben kann, wo mir die Tragweite der Geschehnisse offenbar wurde. Einerseits suche ich ihn und doch laufe ich davon. Er sollte tot sein, aber eine Leiche scheint es nicht zu geben und daher kann ich nicht abschließen mit der Geschichte.
Ich habe keine so gute Seele gefunden, wie du sie in Syrena hast. Bitte frage nicht weiter, es wäre nichts für dein Gemüt. Und du solltest nicht meinen Ballast mit dir rumschleppen.“


Chiamara lehnte sich wieder zurück um wieder in normaler Lautstärke zu reden.
“Was mich zu dem wichtigsten Punkt bringt: Habe ich richtig mitbekommen, dass ihr wegziehen wollt?“

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