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Diskussionsthema-Zusammenfassung
Autor: Silvana Datum/Zeit: Fr., 08. Nov 2019, 08:39
"Verstanden, Eure allerverehrteste Meisterlichkeit. Es kommt nicht wieder vor."

Versprachs...

...und verspürte das unwiderstehliche Jucken im Nacken, dieselbe Suggestion an Cornmandl auszuprobieren. Im Hinblick auf weitere Unterrichtsstunden in den nächsten dreißig Jahren - es dauerte ewig bis man hierzulande wieder lernen konnte - unterließ Cailín den Versuch. Es würde sich ein anderes Opfer finden. Merdarion vielleicht?

Die Bardin rappelte sich auf die Beine - der Magister kam natürlich nicht auf die Idee der Dame aufzuhelfen - glättete die zerknitterten Rockfalten und schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn. Das fertige Antidot stand einfach so im Schrank! In der aufsteigenden Panik hatte sie das Fläschchen nicht bemerkt. An diesen überbordenden Gefühlswallungen musste sie unbedingt arbeiten. Das konnte tödlich enden, wie sie eben am eigenen Leib verspürt hatte.

Cornmandl führte ein paar der tödlichsten Gifte vor. Cailín notierte sich geistig die Namen des Pilzes und des Pulvers. Säure fiel nicht in ihr Metier, sie ging lieber subtiler vor. Zu allem ein Gegengift bereithalten, schrieb sie sich geistig hinter die Stirn! Auf die Frage des Magisters schüttelte die Druidin verneinend den Kopf.

"Keine Fragen. Zu Risiken lese ich in der Regel die Experimentielle Alchemie von Magister Clementius Grundibacherl und zu Nebenwirkungen befrage den Heiler meines Vertrauens. Ich danke Euch aufs allerherzlichste, Meister Cornmandl."

Sie händigte dem Magister die astronomische Summe aus, die seine Dienste verschlangen. Und während sich Cornmandl zum Gehen wandte, mopste Cailín hinter seinem Rücken noch die eine oder andere Giftzutat.

Cailín erlernt Giftmischen auf Normal und Suggestion auf Meister
Autor: Suffix Datum/Zeit: Do., 07. Nov 2019, 18:02
Herzhaftes oder überhaupt lachen war Cornmandl irgendwann in sehr frühen Jahren gründlich abhanden gekommen. Auch wenn er sich für die Aufrechterhaltung der Suggestion anstrengen musste – Cailin war sehr widerstandsfähig und zerrte an ihm – zu einer großen Portion Schadenfreude reichte es allemal noch. Wie sie da hin und her überlegte, den Sonnenstand stets im Auge und dann der aussichtslose Versuch eine husch-husch Mixtur zusammenstellen. Das hätte dann aber fast geklappt. Aber eben nur fast.

Und dann das Eingeständnis, verloren zu haben. „Einmal der Gigl, einmal der Gogl – mit dem Gogl Cornmandl legt man sich nicht an – verstanden.“

Dann ging er zum Giftschrank: Hier wäre ein fertiges Antidot gewesen und das ist die Moral von der Geschicht: für jedes Gemisch, das man herstellt und anzuwenden gedenkt, sollte immer, und ich meine immer, das Gegenmittel verfügbar sein. Sei's weil man es ich anders überlegt hat, sei's schlicht ein Unfall.“

Er zog sich ein paar Handschuhe über und verpasste sich einen Mundschutz. „Verstehscht Du mich noh?“ er wartete die Antwort nicht ab. Stattdessen machte er sich an einem Pilz zu schaffen, hielt plötzlich inne und drehte sich zu Cailin: er deutete auf seine Hände und den Mundschutz.

Ohne sich darum zu kümmern, ob Cailin seiner Empfehlung Folge leistete, fuhr er mit seiner Arbeit fort. „Nu scho kann man schich gegn die Schporen diesches Pilsches schüschen un nicht dursch die Nasche amen“ er entsorgte es und nahm danach den Mundschutz ab.

„Zu guter Letzt haben wir noch ganz gemeine Gifte" er holte eines aus dem Schrank, „sieht aus wie gewöhnlicher Hausstaub, hat aber eine fatale Wirkung. Es dring durch die Haut und vergiftet Dich schleichend. Kein Gegenmittel bekannt. Kannst Du noch folgen?“

Ein Blick in Cailins Gesicht ließ ihn ein weiteres Fläschchen aus dem Schrank holen. Er hielt es mit Daumen und Zeigefinger: „Wenn Du Dir die Visage nicht verletzen lassen willst, lass niemals eine Säure darauf spritzen. Sie tötet nicht, verunstaltet Dich aber ein Leben lang. Wird gerne angewandt um eine Nebenbuhlerin für immer aus dem Feld zu schlagen.“ Da verzog sich der Mund jetzt tatsächlich in Richtung Lächeln.

„So, das wäre dann wohl alles. Die kannst das alles einpacken, Herstellung und Gebrauch ist dokumentiert. Alles im Preis inbegriffen. Solltest Du Probleme damit haben oder bekommen, mein Name ist Krokodil, ich habe damit nichts zu schaffen. Noch Fragen? Weil, sonst ist es das gewesen!“

[Eine Probe halte ich nicht mehr für notwendig, das theoretisch Rüstzeug sollte ausreichen, dass Cailin Giftmischen auf normal beherrscht]

Autor: Silvana Datum/Zeit: Mi., 06. Nov 2019, 13:52
Von Haus aus misstrauisch allen Personen gegenüber, die ihr nicht eng verbunden waren, war Cailín gewillt den Fruchtsaft abzulehnen. Es war Cornmandls eindringlicher Blick, der die Bardin dazu nötigte das Getränk anzunehmen und das Glas zu leeren. Der verbale Hammerschlag folgte sogleich. Gift. Der Saft war vergiftet. Cailín erstarrte.

Im ersten Moment keines vernünftigen Gedankens fähig, drehte sich die erste Überlegung um: Der Fruchtsaft schmeckte wie ein Fruchtsaft eben so schmeckt. Welche Aufhübscher verdeckten das verräterische Cyanid. Der zweite Gedanke drehte sich um Cornmandls Hinterhältigkeit. Hatte sie es doch gewusst. Ihm war wirklich alles zuzutrauen. Wegen einer blöden Daumenschraube, die noch dazu eine Illusion war, so rachsüchtig zu sein, dass er ihr Leben forderte...

Dann erst drängte sich die Erkenntnis auf, mit welch unnützen Überlegungen sie kostbare Zeit vertrödelte. Tarasun kam ihr in den Sinn und die Qualen, die sie durchgestanden hatte. Panik verschnürte Cailíns Hals. Hektik brach aus. Kurz vor einer Hysterie stehend durchforstete die Bardin alle vorhandenen Reagenzien. Cyanid. Cyanid. Was half gegen Cyanid? Immer wieder einen Blick auf den Sonnenstand werfend ging die Druidin ihr alchemistisches Wissen durch. Gegen Blausäure half Milch, die gab es nicht im Raum. Ingwer, Algen, Lupinen, Erbsen - verdammt, sie brauchte einen Gemüsebauern. Keine Zeit. Der Sonnenstand schritt rasend schnell voran. Was noch... Cailín denk nach, drängte sie sich selbst. Der faulige Geruch nach Schwefel trat ihr die Nase. Schwefel und Salpeter. Sie meinte etwas darüber gelesen zu haben in Verbindung mit Cyanid. Auf gut Glück mischte die Bardin mehrere Teile davon in einem Becher, dazu etwas...

...pling...

...zu spät , flüsterte eine Stimme hinter ihrer Stirn. Du bist tot.

Ihre Hand umfasste den Hals, verzweifelt rang Cailín nach Luft. Krämpfe schüttelten sie und sie ging zu Boden. Sie meinte sich übergeben zu müssen. Während sie auf Knien vor dem Magister lag, der sie ungerührt ansah, bemerkte sie seinen intensiven Blick. Sein Gesichtsausdruck gefiel ihr nicht. Weniger wegen der Schadenfreude, die sie in seinen Zügen zu lesen meinte, sondern die Art wie er sie fixierte. Eine Eingebung folgend schloss sie die Augen und drängte die Einflüsterung zurück, die sich in ihren Hinterkopf geschlichen hatte.

Faszinierend. Cornmandl hatte ihr durch meisterhafte Suggestion die Symptome aufgezwungen, die er ihr prophezeit hatte und die sie überhaupt nicht verspürte. Cailín ließ die Hand sinken. Das alles war ein Spiel. Der Magister hatte ihr allein durch den Hinweis auf etwas, das geschehen mochte, verbal suggeriert und dies hernach mittels Gedankenkraft verstärkt. Manipulation außerhalb und innerhalb des Geistes. Und sie war darauf hereingefallen. Er hatte ihr die Tücke mit der Zelle heimgezahlt.

"Also gut, Ihr habt gewonnen. Wir sind quitt."

Cailín öffnete die Augen, immer noch vor Cornmandl kniend, und lächelte verschlagen. Sie war vollkommen gesund.

"In einer Abhandlung über Gifte fand ich eine interessante Stelle darüber, man könne sich mit denselben Zutaten des tödlichen Elixiers ein Gegengift brauen, das gegen selbiges immunisiert."
Autor: Suffix Datum/Zeit: Di., 05. Nov 2019, 16:38
Mit Argusaugen verfolgte Cornmandl das Treiben seiner Schülerin und weil ja kein Schimpfen das größte aller Löbnisse darstellt, nickte er nur ab und zu mit dem Kopf – umerklich. “I wo, auf ein stück Zucker geträufelt, merken die nichts bei der Einnahme. Ach eines ist keines.” Er meinte offensichtlich die Makronen. Aus einer wurden drei. “Ganz meine Rede, Frauen gehören an den Herd" einer seiner Standardsprüche.

Danach also die Überprüfung des Ergebnisses. Die Wirkung verblüffte den Magier. Vor allem wie der männliche Hase reagierte. Im schienen fast die Augen hervorzutreten. Als der Rammler sein Tun beendet hatte und davonhoppelte, wandte sich er sich an Cailin: “Ekelhaft, diese Triebhaftigkeit" überzeugend klang das nicht.

“Die Aufgabe wurde erledigt, beide sind...haben es überlebt" es ging wieder zurück in die Giftküche.
Er beachtete Cailin nicht weiter und begann 2 Gläser mit Fruchtsaft zu füllen. Eines reichte er Cailin, die es zögerlich aber doch trank [sry, das muss leider sein, dass ich Dir das aufzwinge].

Darauf nahm des Magiers Gesicht eine verschlagene Miene an und er öffnete einen Ring, der über den Ringfingr gestreift war und deutete darauf: “Da war Cyanid drin, das war dann in dem Getränk und jetzt befindet es sich in Deinem Magen und...” er sah zum Fenster hinaus “...wenn die Sonne die 5 Uhr Marke erreicht hat, also in Kürze, wird Cailin dieses mal endgültig dahingerafft sein. Aber, ich bin zwar ein Unmensch, gebe abr eine kleine Hilfestellung: Erbrechen hilft nicht, es gibt ein Gegenmittel und es befindet sich hier im Raum. Ich an Deiner Stelle würde....” damit setzt er sich ohne Rührung hin.

[W6
1 – 2 kennt das Antidot, findet es rechtzeitig und überlebt
3 – 4 Cailin findet das Antidot zu spät und ‘stirbt'
5 – 6 Cailin hat vom Antidot keine Ahnung und ‘stirbt'
Cailin stirbt nicht wirklich, Cornmandl blufft, es war nichts in dem Saft, so gemein isser]

Autor: Silvana Datum/Zeit: Mo., 04. Nov 2019, 20:57
Hinter Cornmandls Rücken schmunzelte Cailín, zufrieden, sich wieder einmal durchgesetzt zu haben ohne dass die Krone der Schöpfung bemerkt hatte wie sie (er) manipuliert wurde. Scheinbar ehrerbietig hob sie die zu Boden gesegelten Rechnungen auf und drapierte sie auf dem Stapel obenauf.

"Wie recht Ihr habt, Eure hochwohlgeborene Magistrizität, mit solch hohlen Köpfen sich herumschlagen zu müssen... schauderhaft. Aber stellt Euch vor, Ihr lehrtet mich nicht, wer würde da nicht aller zu Schaden kommen wollte ich ganz allein und ohne Anleitung experimentieren."

Sie reichte ihm die Giftpflänzchen hin und erweckte sein Interesse. Geht doch, dachte sie zufrieden und schlenderte ohne sonderliche Eile hinter Cornmandl zur Giftküche. Sie wusste ganz genau wie Alraune wirkte. In Kombination mit Maulbeersaft, Mohnextrakt, Bildsenkraut und Schierling konnte daraus ein Betäubungstee gebraut werden, den Bader gern für Zahnoperationen nutzen.

An Hundspetersilie hatte die Druidin allerdings nicht gedacht und lehnte sich gespannt vor, während sie eine Kokosmakrone vernaschte und dafür gescholten wurde.

"Iff paff dosch auff", kaute sie und schluckte. "Bekömmlicher. Ihr meint, damit das Opfer.... ich meine, das Versuchsobjekt nicht bemerkt was es da zu trinken bekommt?"

Genau wie von Cornmandl verlangt hobelte Cailín von der Alraunenwurzel ein paar Schnitzel ab und kochte sie auf. In einem zweiten Gefäß bereitete sie die Tollkirsche zu. Da sie wusste wie giftig die Beere war, verwendete die Druidin die Blätter der Pflanze, die in geringer Dosis sogar als Heilmittel verwendet werden konnte, sofern man sich damit auskannte. Cailín arbeitete nach Gutdünken, würzte mit den Aufhübschern und verabreichte dann einem Hasen die Alraunenwurzel, wobei sie einen Rammler erwischte, der nach einer Weile seiner größten Leidenschaft nachzugehen versuchte, der er seinen Namen verdankte. Alraune galt nicht umsonst als Aphrodisiakum. Das Weibchen, das die Tollkirsche intus hatte, fand das weniger anregend.

"Oha, sollten wir nicht besser das Weibchen... wieso sabbert sie so während er... du liebe Güte, sie verdreht die Augen... äh... Magister... "

gewürfelt 4



Autor: Suffix Datum/Zeit: So., 03. Nov 2019, 12:55
Cornmandl wischte die sanftmütigen Worte beiseite “Kokolores, da waren Anfänger oder wahrscheinlich weibische Magier zugange. Wenn ich das veranlasst hätte, stündest Du heute nicht hier. Und die Makronen schieb Dir in den abgemagerten Hintern. Ich hab Zucker.”

Er war also, wie Cailin richtig bemerkt hatte, allerbester Stimmung. Bevor er zum finalen Hinauswurf ansetzte, fiel sein Blick auf einen kleinen Tisch, auf dem sich Zettel stapelten. Die schienen seine Stimmung noch weiter zu steigern. Er griff wahllos einiger der Schriftstücke....und las wütend: “’bitten wir Sie den Betrag umgehend zu begleichen’ ‘zweite Aufforderung' ‘Sie schulden uns' ‘ihre  Zeche von' und so weiter und so fort. Und das bei meinen Kleinsteinkünften. Ein Magier ist ja nichts mehr wert in der heutign Zeit.” Erknallte die Zettel zurück auf den Tisch, wobei einige zu Boden segelten. Er machte sich nicht die Mühe sie wieder aufzuheben. “Diese Blutsauger sind schuld, dass ich mich nicht meinen Forschungen widmen kann und stattdessen nichtsnutzige Weibsstücke etwas lehren soll, das die eh nie schnallen. Giftmischen...kann es etwas typisch weibischeres geben. Lass mal sehen...”

Die Zahlungsaufforderungen hatten geschafft, dass sein Zorn auf Cailin vergessen war und er sich zwar noch immer widerwillig aber immerhin sein Interesse geweckt war.

Er stürzte sich sofort auf die Alraune. “Schau, schau...die ist klassisch, die gehört in jeden Trank. In Spuren beigemengt erhöht sie beispielweise die Zeugungfähigkeit. Ist aber nicht bewiesen, wenn Du das suchst. Du musst natürlich zuerst wissen, was Du erreichen möchtest. Exodus? Dann passt Alraune nur bedingt...das werde ich Dir beweisen. Wir gehen dazu in die Giftküche.”

Er ging voran ohne sich umzusehen.

Dort setzte er dann 2 Wassertöpfe auf einen kleinen Ofen. “Das hier hält kein Organismus lange aus....Hundspetersilie. Und im Vergleich dazu Deine Alraune. Pass doch auf!” dabei hatte Cailin nur einmal gegähnt. Er schüttelte einiges davon in die brodelnde Flüssigkeit. Er fügte auch noch einige andere Zutaten hinzu. “Das sind nur Geschmacksaufhübscher um den Trank bekömmlichr zu machen.” Danach nahm er die Kochgefäße vom Herd, schüttete beide in kleine Fläschchen und etikettierte sie gewissenhaft.

Im Feldversuch an 2 Hasen erwies sich der Hundspetersilientrank sofort als letal, während der Alraunentrank zwar schwere Rauschzustände hervorrief, die aber nach einiger Zeit schadlos überstanden waren. “Siehst Du, so geht das. Grössere Viecher brauchen größere Dosen!” Jetzt bist Du dran. “Versuch's mit der Tollkirsche.”

[Wir machen später auch Giftpulverl. Deine Aufgabe, einen Tollkirschensud zu machen, der nur Magenreizungen hervorruft.
W6
1 - 2 das Tier stirbt
3- 4 gelungen
5- 6 nichts passiert]
Autor: Silvana Datum/Zeit: Sa., 02. Nov 2019, 16:08
Cornmandls Gebrüll war unmissverständlich. Scheint so, dachte Cailín, er hat schlechte Laune. Womöglich nahm er ihr gar übel, ihr Spiel mit ihm getrieben zu haben. Somit ergaben sich zwei Möglichkeiten. Sich wortreich entschuldigen und demütigst buckeln, oder so tun als hätte sie ihren Fauxpas mit der Zellentür nicht bemerkt. Die Schwarzhaarige stellte sich innerlich auf ihre Rolle ein, legte ein liebreizendes Lächeln Marke einfältige Naivität auf die karminroten Lippen und spazierte beschwingten Schrittes hinter Cornmandl her in dessen Allerheiligstes. Niemand wagte sie anzufassen, als ob sie allesamt eine Erscheinung hätten.

"Allerdurchlauchtigster Meister. Ich bin entzückt Euch bei guter Gesundheit und in bester Stimmung wiederzusehen. Ihr ahnt nicht was ich durchgemacht habe. Es war eine endlose Qual. Bei jedem Atemzug, der vergiftetes Blut durch meine Adern pumpte und von dem ich meinte es wäre der Letzte, dachte ich nur an Euch. Den gnadenvollsten Meister, den sich ein schlichtes Frauenzimmer wie ich wünschen kann. Hätte ich nur früher gewusst, dass nur Eure liebliche Stimme mich erretten kann... und dieses Theriak, zwar wirksam, aber ein unpraktikables Elixier", winkte sie das Heilmittel verächtlich beiseite. "Nach meiner Genesung war mein erster Gedanke: Cornmandl. Ich meine, alleredelster Magister Corn... ich kam augenblicklich um neuerlich von Euch zu lernen. Die Zutaten habe ich mitgebracht."

Cailín hatte Belladonna, Seidelbast, Bilsenkraut, Schierling und Alraune in ihrem Beutel dabei.

"Ah ja, und Kokosmakronen!"

Strahlend holte sie ein verschnürtes Päckchen aus der Tasche. Die hatte Idith gebacken, aber das brauchte Cornmandl ja nicht zu wissen. Liebreizend klimperte die Bardin mit den Wimpern und strich sich vielsagend mit der Zungenspitze über die Lippen.
Autor: Suffix Datum/Zeit: Sa., 02. Nov 2019, 13:51
“Nur noch ein paar Zutaten und dann ist mein Elexier...” Cornmandl erstarrte zur Salzsäule. Es brauchte seine Zeit, bis sich der Magier wieder unter Kontrolle hatte. Wobei Kontrolle relativ zu verstehen ist. “Wer hat dieses Weibsstück herein gelassen? Man schaffe sie aus meinem Sichtfeld, sofort!” brüllte er sodann, es kam einer Explosion gleich. Machte auf seinen Schlappen kehrt, verschwand in seiner Koje und fluchte weiter: “Warum ist da keine Türe, wenn ich eine zum Zuschlagen brauche.”

Sein Wutausbruch war verständlich, wenn die Vorgeschichte bekannt ist. Niemand wagt es sich mit dem schrulligen Grießgram anzulegen und dann kam diese Person und...er wagte gar nicht weiterzudenken. 2 verdammte, lange Stunden hatte es gebraucht, bis er sich so weit gesammelt hatte und er imstande war, sich selbst aus der misslichen Lage zu befreien.

Er hatte fRacheürchterliche  geschworen, wozu sich aber zunächst keine Gelegenheit geboten hatte. Bis zu dem Tag, an dem im Magierzirkel die Kunde eintraf, dass in Nighton ein seltsamer Giftanschlag verübt worden war. Eine landesweit bekannte Bardin sei das Opfer eines magischen Verbrechens  gewesen. Cornmandl hatte dann - neugierig geworden - weitere Informationen eingeholt, die darin gipfelten, dass besagte Bardin bei einem Hauseinsturz in einer Ansiedlung namens Tarasun  verschüttet und nur noch tot geborgen werden konnte. Alle Wiederbelebungsversuche waren gescheitert, da das Opfer noch von der Vergiftung zusätzlich dahingerafft worden war. An und für sich bedauerlich, bis sein Verdacht Gewissheit geworden war, bei der Verstorbenen handelte es sich zweifelsfrei um Cailin. So viel Freude wie er an den Tagen danach verströmte, hatte hatte er nicht einmal nach der Auszeichnung zum Magier des Jahres verspürt. “Ich kondoliere mit einer Lilie  mit Banderole" hatte er launig verkündet. Ohne zu erwähnen, dass darauf stehen sollte: ‘Verdammtes Miststück hat Dich endlich das gerechte Schicksal ereilt!’

Aber wie kam diese Tote jetzt in den Magierzirkel? An Geistererscheinungen glaubte er nicht. Aber es wäre nicht das erste Mal, dass er eine wissenschaftliche Erkenntnis revidieren musste. Konnte es stattdessen sein, dass sie gar nicht....er wagte es nicht das undenkbare weiterzuspinnen.

Autor: Silvana Datum/Zeit: Sa., 02. Nov 2019, 10:53
Mit Betreten des Magierzirkels erinnerte sich Cailín ihres letzten Besuchs bei Magister Cornmandl. Mittels eines Blendwerks von Daumenschrauben hatte sie ihm qualvollen Schmerz vorgegaukelt. Sein Schrei klang immer noch in ihren Ohren. Davon abgesehen hatte sie ihn in einer der Zellen eingeschlossen. Sie mochte sich gar nicht vorstellen wie lange es gedauert hatte bis jemanden den Magister gefunden hatte. Eichentür. Dick, undurchdringlich. Man hörte von außen keinen Ton. Hatte überhaupt jemand Cornmandl vermisst? Kurz erschreckte sie der Gedanke, der arme Mann sitze immer noch in der Zelle, skelettiert, nur noch mittels Nekromantie zum Leben zu erwecken.

Dann aber erinnerte sie sich an das umfangreiche arkane Wissen des Magisters. Bestimmt kannte er Wege aus verschlossenen Zellen zu entfliehen. Mit einem amüsierten, ein klein wenig boshaftem Lächeln schlenderte die Bardin über das Pentagramm im Eingangsbereich. Die Reise nach Tarasun hatte ihr gezeigt, dass es dringend notwendig war sich mit der Thematik Gifte auseinanderzusetzen. Leider war sie infolge der Vergiftung zu schwach gewesen ein Antidot aus Giftpflanzen herzustellen und sich selbst zu heilen. Das Theriak war zwar in jeder Hinsicht die bessere Wahl, die Beschaffung der Zutaten allerdings unzumutbar für alltägliche Zwecke.

Also suchte sie an diesem Tag nach dem werten Magister Cornmandl, um ihn zu bitte sie in die Alchemie der Giftpflanzen einzuführen.
Autor: Silvana Datum/Zeit: Mi., 12. Dez 2018, 14:17
Das mit den Kokosmakronen ist bis heute nicht gänzlich bewiesen. Es gibt auch weibliche Bäckerinnen, denen der Teig im Ofen bis auf Fladenform zerrinnt. Cailín gehörte zu jener Sorte Frau. Aber das wusste der Cornmandl ja nicht. Und Cailín wusste nicht, dass Cornmandl glaubte, sie könne saftig weiche Kokosmakronen herstellen. So blieb es ihr erspart ihn anzulügen. Das Blendwerk Cailín als einzigartiges Schauspiel blieb für den Magister also undurchschaubar.

Das Rätsel um den Ork hingegen wurde gelüftet. Da saß tatsächlich nur ein Ork auf einem Holzgestell und spielte mit... "Wäscheklammern!" Cailín fing die kleine Holzklammer auf. "Oh, werter Meister, Ihr habt mich ganz schön an der Nase herumgeführt. Es ist jeden Tag beschwerlich nur als Frau geboren worden zu sein. Habt Dank für Eure Geduld. Ihr seht, ich gebe mein Bestes. Nur für Euch."

Ein koketter Augenaufschlag. Ein anhaltendes Stöhnen, da sie sich anstrengte das Blendwerk nachzumachen. Zumindest äußerlich. Während die Bardin für Cornmandl die Augen verdrehte als beschere er ihr den einzigartigsten Höhenflug ihres Lebens, konzentrierte sie sich innerlich auf die Energien, die noch im Raum schwangen. Fühlte sich in das Gedankenbild hinein, das bis vor kurzem ihren Verstand betrogen hatte. Tastete dann behutsam nach den energetischen Schwingungen ihres Lehrmeisters, um herauszufinden, wie hoher Intelligenz eine fremde Vorstellung vorgegaukelt werden konnte. Cornmandls Verstand blockte die ersten Versuche ihm ein Blendwerk auf die Daumen zu zaubern. Nein, so ging das nicht. Der Ork hatte die Wäscheklammern in Händen gehalten. Sie waren real. Musste es ein reales Gebilde geben, über das man die Illusion stülpte?

"Meister, diese Daumenschrauben sind allererste Qualität. Eichenholz. Genau wie die Tür", behauptete die Schwarzhaarige, drehte die Wäscheklammer in Händen hin und her und hielt sie dem Magister hin. "Könntet Ihr bitte kurz halten? Es stört meine Konzentration. Ihr wisst ja, Frau halt."

Cailín nutzte die Ablenkung und griff nach den gedanklichen Verknüpfungen. Jeder Mensch ordnete das was er sah, hörte oder fühlte, in eine Kategorie ein. An diese musste sie anknüpfen. Wenn sie erst etwas behauptete waren Augen und Tastsinn viel leichter bereit dem zu glauben. Mit dem Aufschrei des Magisters wusste sie, sie hatte es geschafft. Die Illusion des Schmerzes klang in ihren Ohren wunderbar... gequält.

"Oh, oje, Meister, wie schrecklich, ich ertrage es nicht... verzeiht..."

Damit huschte sie nach draußen, schlug die Zellentür hinter sich zu und ward verschwunden.

Cailín erlernt Blendwerk auf Meister

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