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Diskussionsthema-Zusammenfassung
Autor: Myriel Datum/Zeit: Fr., 17. Mai 2019, 20:32
Arinna griff nach einem Apfel, während Shikra im Nebenraum verschwand und biss herzhaft hinein. Während sie kaute betrachtete sie erneut die Wunde und drückte vorsichtig mit den Fingern der freien Hand auf die Wundränder. Tat fast nicht mehr weh. Wenn man bedachte, wie das Fleisch vor einigen Minuten noch ausgesehen hatte, glaubte sie der Apothekerin nicht so ganz, das man für einen Heiltrank nur die richtigen Zutaten zusammen mischen musste. Arinna war sich ziemlich sicher, das da auch noch Magie im Spiel sein musste, sonst hätte es doch nicht eine solch wundersame Wirkung gezeigt. Trotzdem war sie mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.

Als Shikra nach einigen Minuten zurückkehrte, hielt die junge Bognerin nur noch die Apfelkitsche in der Hand und war auf der Suche nach einem Abfalleimer aufgestanden. Das Bein ließ sich schon wieder gut belasten, auch wenn sie es aus einer Art Schonhaltung heraus noch nicht tat. Interessiert betrachtete sie das Fläschchen, das Shikra ihr vor die Nase hielt.

Und das Gegengift braucht man auch nur zu trinken? Einfacher geht es nun wirklich nicht. Dann nehme ich davon auch zwei. Was bekommt Ihr für alles von mir Shikra?

fragte sie schließlich und holte einen kleinen Lederbeutel hervor, um die verlangten Goldmünzen herauszusuchen.

+ 5 kleine Heiltränke
+ 4 Wundbinden
+ 2 Antigift
- 180 gm
Autor: Shikra Datum/Zeit: Fr., 17. Mai 2019, 07:14
*** Barbelin ***

Jetzt hatte sie das Jagdmesser doch gekauft und Shikra wusste schon, wo sie es hinlegen wollte. In dem Regal neben der Murmel, die sie an den ungewöhnlichen Märchenabend erinnerte, war noch Platz für das Messer und irgendwie hatte sie den Eindruck, dass es dort ganz gut hinpasste. Und es gefiel ihr einfach, daher lief sie mit bester Laune die gepflasterten Straßen entlang.

Vorsichtig hatte sie den Dolch an sich gedrückt, um niemanden damit zu verletzen und war recht zügig zum Apothekenturm zurückgekehrt. An dem geöffneten eisernen Tor, das Besuchern und Patienten erlaubte, direkt zur Eingangstüre der Apotheke zu gelangen, entdeckte sie die junge Priesterin, die zuletzt zusammen mit Lady Fjalladis Hilfe bei der Seuchenbekämpfung angeboten hatte.

„Werte Barbelin, wie schön euch zu sehen. Oh danke der Nachfrage, ich fühle mich gesund und wohl.“
Ein strahlendes Lächeln unterstrich ihre Aussage.
„Und ich hoffe ihr seid ebenfalls wohlauf! Seid ihr zu Besuch in Drachenauge?“
Mit einem schnellen Blick musterte sie die junge Paladinanhängerin und war mit dem Ergebnis zufrieden; der Halbelfe schien nichts Ernsthaftes zu fehlen.
Sie folgte ihrem Blick auf den Dolch in ihrer Hand und musste grinsen.
„Ein Jagdmesser. Habe ich gerade am Hafen erworben. Es ist wunderschön, oder? Ich habe auch schon einen schönen Platz, wo ich es hinlegen werde.“
Shikra zeigte der Priesterin das Messer, schwärmte schon fast von den wunderschönen Verzierungen am Griff und schwenkte es ein paarmal vor sich in der Luft.
„Ach, wie unhöflich. Halte ich euch von wichtigen Aufgaben ab? Oder darf ich euch etwas zu trinken anbieten?“
fragte sie mit einer einladenden Geste Richtung der großen Bäume zwischen denen eine Bank zu erkennen war.


*** Christian ***

Selbst beim Essen wollte der Magier das Lernen nicht so ganz bleiben lassen und übte die Vokabeln für Käse, Brot, verschiedene Obstsorten und ein paar Gemüsearten waren auch dabei.
Shikra war einerseits beeindruckt von so viel Lerneifer, wobei sie selbst ja auch eher mehr als weniger Zeit ins Lesen und Lernen steckte und andererseits hatte sie viel Spaß dabei ihm das ein oder andere Wort vorzusagen oder hier und da kleine Korrekturen in der Aussprache anzubringen.

"Nehmen wir gleich das erste Lied über den See im Wald? Da kennst du schon ein paar Wörter."
Die elfische Heilerin räumte das Essen ein wenig zur Seite, legte das Buch wieder auf den Tisch, rückte näher an Christian heran, damit er mit ins Buch schauen konnte, wobei die Apothekerin sich nicht so recht vorstellen vermochte, dass der Hohentürmler die Runen schon flüssig lesen konnte.
Daher las sie Zeile für Zeile langsam vor und als sie das Gefühl hatte, ihr Gildenbruder konnte es halbwegs gut wiederholen, sang sie ihm die Melodie leise, sanft und doch klar, so als ob die Musik dem Waldsees direkt entsprungen war, vor. Shikra hatte die Lider geschlossen und ein deutliches Bild der mit Sonnenstrahlen durchfluteten Szenerie vor Augen. Mit einer gewissen Vorfreude wartete sie darauf, wie Christians Melodie das Bild beeinflussen würde.

Nichtigkeiten, wie zum Beispiel die Dämmerung vor den Fenstern, die sich langsam in eine dunkle Nacht verwandelte,  hatte sie schlicht vergessen.
Autor: Christian Datum/Zeit: Do., 16. Mai 2019, 22:52
Christian fiel in das Lachen seiner Gildenschwester mit ein.

Ja, ein bisschen was zum Üben ist immer gut. Und eine Pasue haben wir uns nun mehr als verdient.

So räumte er seine Schreibutensilien wieder fort, um danach doch ausgiebig von den aufgetischten Gaben zu kosten. Wenigstens hatte nichts davon kalt werden können.

Zwischendurch versuchte er sich am waldelfischen Namen für die gerade ausgesuchte Nahrung. Schließlich war aber auch der Magier des Hohenturms satt zu nennen. Doch bevor er die Heilerin wieder alleine lassen würde, kam er noch einmal auf das Liederbuch zu sprechen.


Zum Abschluss wäre es sicher hilfreich, eines der Lieder zu singen, um meine Aussprache noch etwas zu trainieren.

Wie spät war es mittlerweile? Vielleicht gar zu spät, um nach dem Gesang noch woanders hinzugehen? Nicht auszudenken, wenn er die Nacht hier verbringen müsste bei der überaus charmanten Waldelfe. Ein kurzes Grinsen stahl sich bei dem Gedanken auf seine Miene.
Autor: Merdarion Ni Hawk Datum/Zeit: Do., 16. Mai 2019, 21:59
Nach Domitias Führung durch die Stadt machte sich Barbelin auf den Weg zu ihrem Schafquartier. Unterwegs blieb sie vor dem örtlichen Apothekenturm stehen, besah sich das etwas ungewöhnliche Gebäude und wollte gerade weiterspazieren als sie Shikra entdeckte die die Straße entlang in ihre Richtung kam.

Da sie die Elfe von den unglücklichen Erreignissen vor einigen Wochen kannte blieb die junge Priesterin stehen und wartete bis Shikra heran war.

"Paladin zum Gruße, es freut mich euch einmal unter besseren Umständen zu treffen. Wie geht es euch."

Dabei fiel ihr Blick auf den Gegenstand der gut geschützt in den Händen der Heilerin lag.
Autor: Shikra Datum/Zeit: Di., 14. Mai 2019, 13:06
Hoch motiviert schaute sie dem Magier bei seinen Schreibübungen zu, wobei sie an passender Stelle ein paar erklärende Worte, ein paar federführende Maßnahmen oder das ein oder andere unterstützende Grinsen anbrachte.
Am Ende der ersten Seite war der Magier gut in der Lage die meisten Runen, für andere leserlich aufs Papier zu bekommen und die Waldelfe quittierte dies mit einem anerkennenden Nicken.

"Das war gut. Jetzt können wir uns Briefe in Isdira schreiben."
Als sie ihren Satz beendet hatte, wurde sie ein bisschen rot im Gesicht und lenkte das Thema gleich auf das Verbinden von einzelnen Runen.

Auch dabei stellte sich ihr Gildenbruder ganz geschickt an, sah man vom letzten Wort ab. Mit diesem hatte er überraschenderweise seine Probleme. Shikra hatte den Kopf leicht schräg gelegt und Christian bei seinen letzten Versuchen eher skeptisch beobachtet. Warum klappte das letzte Wort nicht? Lag es wirklich daran, dass es seiner Natur nicht entsprach oder wollte er es gar nicht so richtig hinbekommen?

Auf jeden Fall brachte er die Apothekerin damit wieder mal zum Grinsen.
"Es reicht ja, wenn du 'arc' lesen kannst, du musst es ja nicht zwingend schreiben. Und ein bisschen was zu üben brauchst du ja auch noch."
Natürlich wurde der letzte Satz von einem frechen Lachen begleitet, ehe sich die Elfe ein wenig strecken musste. Sie hatte gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergangen war.

Wie lange hatten die beiden dort zusammen am Tisch gesessen und Vokabeln und Runen geübt?
Geloht hatte es sich auf jeden Fall, denn die junge Heilerin war sich sicher, dass der Magier nun alle Voraussetzungen erfüllte, um - mit viel Übung - die Sprache der Waldelfen zu beherrschen.

"So, jetzt ist aber wirklich eine Pause nötig, was meinst du?"
Während Shikra immer wieder mal ein Stückchen Käse oder Obst genascht hatte, als sie ihrem Gildenbruder beim Malen zugesehen hatte, hatte dieser noch keine Gelegenheit bekommen, etwas zu essen. Nach der Mahlzeit wollte Shikra, wie versprochen, noch ein Lied aus dem Buch mit ihrem fleißigen Schüler singen.


Christian lernt Isdira als Fremdsprache


*** Shikra ***

Die Heilerin war morgens schneller als gedacht von ihrem Training zurückgekommen und hatte die Zeit bis zum ersten Kunden sinnvoll genutzt, um ein paar Heiltränke und Gegengifte herzustellen. Beides nur in kleinerer Menge, damit sie die zwei Ansätze noch gut abfüllen konnte.
Während der Heiltrank noch ein wenig köchelte, gab sie das Antidot schon einmal in sechs der bereitgelegten Phiolen, verkorkte diese und stellte sie im Verkaufsraum ins Regal. Anschließend verfuhr die mit der heilenden Lösung ebenso. Sie stellte gerade das zehnte Glasfläschchen auf seinen neuen Platz, als die Türe aufschwang und ein älterer Mann in die Apotheke kam. Mit einem:
„wunderschönen guten Morgen.“
begrüßte sie ihren ersten Besucher freudestrahlend.


für die Apotheke
+ 10 kleine Heiltränke (-10 Kräuter, - 5 Torf)
+ 6 Gegengifte (-3 Kräuter, -6 Torf)
Autor: Christian Datum/Zeit: Fr., 10. Mai 2019, 00:09
Christian hatte gerade ein halbes Nicken als Antwort auf ihre Frage zustande gebracht, als die flinke Waldelfe ihm die Feder schon abnahm und in das Tintenfass tauchte. Danach beugte sie sich zu ihm hinüber und kam ihm dabei sogar noch näher als zuvor, so dass er sich kaum auf ihre Schreibkunst konzentrieren konnte. Aber so schwer sah das erste Zeichen auch nicht aus, so bekam er es zumindest bis zum Ende der Zeile hin, es erkennbar abzuzeichnen.

Danach folgte eine eher durchwachsene Lehrstunde, wobei es dem Magier nichts ausmachte, als seine Gildenschwester seine Hand umschloss, um die gerade zu zeihnende Rune mit ihm zu zeichnen. So war unklar, ob sein Grinsen dabei eine Verlegenheit überspielen sollte oder einfach aufgrund der etwas komischen Situation zustandekam. Allerdings waren drei der Runen dann doch recht schwer für ihn, weswegen für diese eine Zeile kaum ausreichte, um sie halbwegs passabel hinzubekommen. Doch er hatte eine geduldige Lehrerin. Und Zeit hatte er auch mitgebracht...

Als die Runen selbst saßen, ging es daran, diese miteinander zu Wörtern zu verbinden. Die ersten drei Wörter saßen zumindest am Ende ihrer Zeile, das Wort 'sala' bekam er bereits nach wenigen Versuchen gut hin. Doch dann kam das fiese 'arc', bei dessen einer Rune er schon seine Schwierigkeiten hatte. Warum grinste Shikra denn jetzt? Meinte sie gar, er würde das Wort absichtlich so schlecht zeichnen, damit sie dieses wieder mit ihm zusammen malte? Wobei der Gedanke ihm gefiel, weswegen er Shikra nun sebst breit angrinste.


Ja, dieses Wort scheint meinem Wesen einfach zu sehr zu widersprechen.

Wobei er jetzt auch kein Unschuldslamm war, denn von ihm als Feinde angesehene Wesen hatten kaum etwas zu lachen, selbst wenn solche Gedanken derzeit kaum seinen Geist streiften. Da drehten sich seine Gedanken eher um die Frage, wie er es anstellen konnte, dass er dieses ansteckende Grinsen der Waldelfe möglichst oft zu Gesicht bekam...
Autor: Shikra Datum/Zeit: Mo., 06. Mai 2019, 21:20
Einen fleißigen Schüler hatte die Apothekerin in ihrem Gildenbruder gefunden, der die angebotene Pause ausschlug, um zu elfische Schriftzeichen zu üben. So schnell konnte Shikra gar nicht schauen, da hatte er schon sein Schreibzeug parat und einen Bogen Pergament vor sich liegen.
„Gut, ich zeige dir die einzelnen Runen und du versuchst sie nachzumalen, in Ordnung?“

Doch bevor er ja oder nein antworten konnte, hatte sie ihm schon die Feder aus der Hand genommen, die Spitze in die Tinte getaucht, sich zu ihm hinübergebeugt und auf sein Papier in die obere linke Ecke die erste Rune gemalt. Ganz langsam hatte sie die Schreibfeder über das Pergament geführt, damit der Magier dem Lauf der Tinte gut folgen konnte. Dann hielt sie ihm, mit dem entsprechenden Lächeln, die Feder hin, damit er sich selbst mit der Rune auseinander setzen konnte.

Nach ein paar Versuchen war die Waldelfe mit seinem Ergebnis zufrieden, machte ihm noch vor, wie man das Schriftzeichen aussprach, versuchte den Klang mit dem Alphabet der Handelsprache neben den Kunstwerken des Hohentürmlers am Ende der ersten Zeile auf das Papier zu bannen und malte danach die zweite Rune unter die erste.


bitte mit 27D5 würfeln
1: die Rune liegt dem Magier, gleich der erste Versuch sieht ganz ansehnlich aus
2: nach ein paar Versuchen klappt das Schriftzeichen ganz gut
3: Shikra hilft dem Magier, indem sie die Rune nochmals vorzeichnet
4: Shikra hilft dem Magier, indem sie seine Hand umschließt und die beiden zusammen die Rune malen
5: gut, dass das Blatt mehr als 27 Zeilen hat, für diese Rune muss Christian wohl noch etwas mehr üben.



Vorsichtig pustete die Elfe die letzten Striche der Feder trocken und drehte das Pergament um.
„Jetzt noch ein paar Wörter, damit du ein Gefühl bekommst, wie man die Runen aneinander reiht.“
Sie zeichnete die Worte, die Christian schon auf waldelfisch aussprechen konnte.
‚sha‘ – ‚tan‘  – ‚aha‘ – ‚sala‘ – ‚arc‘
Sie ließ neben und unter den Wörtern genug Platz, damit ihr Gildenbruder die einzelnen Wörter ein paar Mal schreiben konnte.


bitte mit 5D4 würfeln
1: das Wort lässt sich gut nach wenigen Versuchen schreiben
2: Christian braucht schon ein paar Versuche, doch am Ende der Zeile kann man das Wort gut lesen
3: der Magier muss sich wohl nochmal zeigen lassen, wie man die Runen schön miteinander verbindet.
4: warum grinst diese Elfe eigentlich schon wieder?
 
Autor: Christian Datum/Zeit: Do., 02. Mai 2019, 19:40
Auch der Magier bemerkte, wie nah er ihr mittlerweile gekommen, war, weswegen er sich nach ihrer Frage auch erstmal leicht verlegen räusperte.

Nun...für eine Pause ist es noch zu früh. Ich denke, jetzt sollte ich die Runen für die Wörter üben.

Irgendwo zauberte der Hohentürmler einen Bogen Pergament und seine Schreibutensilien her, bevor er seine Gildenschwester breit angrinste.
Autor: Shikra Datum/Zeit: Mi., 01. Mai 2019, 15:30
*** Christian ***

Als sich Christian nicht anders gegen ihr Gegrinse wehren konnte, als der Waldelfe die Zunge rauszustecken, musste sie einfach herzhaft lachen. Sie hätte es vor ein paar Tagen noch kaum für möglich gehalten, dass sie bald mit dem mächtigen Magier, dem Leiter ihrer Gilde, im Apothekenturm sitzen, herumalbern und waldelfisch lernen und vor allem dabei so viel Spaß haben würde.

Ihr Gildenbruder war richtig gut, was das Erlernen der neuen Sprache betraf. Er kam gut mit den verschiedenen Bedeutungen zurecht und langsam keimte in Shikra der Verdacht, dass er nicht zum ersten Mal Isdira sprach, zumindest, wenn sie die früheren Versuche ihrer Freunde einzelne Worte zu lernen für Vergleiche heranzog. Vielleicht hatten die sich aber auch nur furchtbar angestellt.

Nachdem sie seinen letzten Versuch dem Wort ‚arc‘ eine Bedeutung zu geben, treffend übersetzt hatte, strahlte sie ihn anerkennend an. Er hatte wirklich schnell gelernt. Eine Haarsträhne war ihm etwas ins Gesicht gefallen und verdeckte zum Teil seine Augen. So strahlend hatte sie diese gar nicht in Erinnerung gehabt? Waren sie schon immer so groß gewesen?
Sie räusperte sich und fragte:
„Wie wollen wir jetzt weitermachen? Willst du noch ein paar Vokalen lernen oder möchtest du die Runen üben oder sollen wir vielleicht eine Pause machen?“


*** Arinna ***

„Sehr erfreut Arinna, ich bin Shikra.“
holte die Elfe ihrerseits die vergessene Vorstellung mit einer angedeuteten Verbeugung nach und überging damit die Verblüfftheit der Dunkelhaarigen über Asarras Weiblichkeit.
Interessiert verfolgte sie die kurzen Einblicke in ein Otterleben. Sie vermutete zwar, dass man als verwandeltes Wasserwesen nicht so schnell ertrank, doch eine Schnecke würde sie auch nur sehr ungern verspeisen und daher verzog sie ihr Gesicht, als ihr davon berichtet wurde.

„Hmm, so hatte ich mir das Otterdasein nicht vorgestellt. Ohne Garantie auf Rückverwandlung würde ich das dann auch nicht ausprobieren wollen.“
pflichtete sie Arinna bei und beobachtete, nachdem ihr Besuch den Heiltrank zu sich genommen hatte, die Bissspuren an ihrem Bein, die binnen weniger Augenblicke verheilten und nur noch leicht rosa gefärbte Wundränder zu erkennen waren. Bis zum Abend würde die Bognerin wohl nichts mehr von der Verletzung bemerken.
„Beachtlich, nicht wahr? Es ist jedes Mal wieder überwältigend, wie einfach die Anwendung ist.“
sprach sie mit einem Grinsen im Gesicht, als sie Arinnas Blick bemerkte, die offensichtlich tief beeindruckt der Heilung zugeschaut hatte.

Shikra tat die Bemerkung über Segen der Götter mit einer wischenden Handbemerkung ab.
„Ach so schwer ist es gar nicht, die Tränke herzustellen, wenn man eine gute Anleitung hat und die Qualität der Zutaten ausreichend ist. Dann noch ein bisschen Übung und schon kann man Heiltränke, Manatränke oder sogar einen Wiederbelebungstrank abfüllen.“

Die Apothekerin war aufgestanden, packte die wenigen Utensilien, die sie für die Reinigung der Wunde geholt hatte zusammen und wollte diese gerade wegtragen, als ihr Besuch nach ein paar Waren aus ihrem Lager fragte. Sie stellte die Schüssel am Tisch ab und antwortete.
„Fünf Heilränke und vier Wundbinden. Natürlich, ich hole euch gleich welche. Ja, Gegengifte haben wir hier auch, eine Mischung aus Antidoten für die wahrscheinlichsten Vergiftungen. Bisher hatte ich keine Beschwerden bei der Wirksamkeit, also sowohl von Patienten als auch von Angehörigen.“
Dass sie den letzten Teil des Satzes nicht ganz ernst gemeint haben konnte, war gut am Tonfall ihrer Stimme, sowie dem frechen Grinsen in ihrem Gesicht zu erkennen.
„Ich zeige euch gerne ein solches Gegengift. Solange ich alles zusammensuche, könnt ihr euch gerne an dem Obst bedienen.“

Mit den letzten Worten verwies sie auf eine mit diversen Früchten gefüllten Schale, die am Tisch stand, dann packte sie die Wasserschüssel und den Rest, trug alles in ihr Arbeitszimmer und kam etwas später wieder mit einem Körbchen, das mit sechs Phiolen bestückt war und vier Wundbinden zurück.
Eins der Glasfläschchen nahm sie in die Hand und reichte das Antidot der Dunkelhaarigen.
Autor: Myriel Datum/Zeit: So., 28. Apr 2019, 21:54
Asarra ist eine Frau?

wurde Arinna klar, als die Heilerin etwas von Amazone sagte. Eine Frau als Hauptmann der Stadtwache, das hätte es in ihrer Heimat nicht gegeben. Hier war wirklich sehr vieles anders.

Entschuldigt meine Verwunderung, ich bin erst vor kurzem in diesem Land angekommen und vieles hier erscheint mir noch sehr ungewohnt. Mein Name ist übrigens Arinna.

stellte sie sich vor, als ihr bewusst wurde, das sie dies bisher versäumt hatte, und schob eine Haarsträhne hinter ihr Ohr.

Oh, glaubt mir, so lustig war das gar nicht. Ich bin halb ertrunken und wollte Schnecken fressen. Und stellt Euch vor man hätte mich nicht zurück verwandelt. Ich habe doch keine Ahnung von Magie, ich wäre mein Leben lang ein Otter geblieben.

Arinna hob die Schultern hoch und schüttelte mit dem Kopf. Dann leerte sie die Phiole in ihrer Hand und beobachtete die Wunde dabei, wie sich allmählich verschloss. Sie sah aus wie ein Kind, das zum ersten Mal Schnee sieht und völlig fasziniert ist.

Das... das ist ja unglaublich. Als ob nie was gewesen wäre – naja, zumindest fast.

Sie blickte zu Shikra hoch und lächelte.

Die Götter müssen es gut mit Euch meinen, das sie Euch die Gabe geschenkt haben, derartige Tränke herzustellen. Würdet Ihr mir noch fünf davon verkaufen? Und vielleicht auch vier Wundbinden. Ich hörte das es auch Tränke gegen Vergiftungen geben soll, wirken sie ebenso zuverlässig?

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