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Diskussionsthema-Zusammenfassung
Autor: Christian Datum/Zeit: Di., 02. Jun 2020, 23:21
Christian nickte nur, als Shikra eher unernst meinte, dass er Kementarî mal fragen solle, ob sie mit der Aufführung einverstanden wäre.

Shikra wollte die Tiere wohl jetzt nicht unnötig aufregen, sondern sie sollten zumindest heute Nacht noch im königlichen Stall verbringen, womit er einverstanden war. Dann grinste er jedoch leicht schief, als die Waldelfe fragte, ob er das ganze Gepäck oft brauchte.


Naja, in der Stadt weniger, da kann man ja noch alles kaufen, wenn man es braucht und bezahlen kann, aber mitten in der Wildnis wenn es mal kühler ist, ist man dann doch darüber froh, wenn man eine Decke mehr hat.  Und wenn ich überlege, wie oft schon ein Portal bisher ohne Vorwarnung vor mir aufgetaucht ist...

Danach wirkte er etwas nachdenklich, während seine Gildenschwester fragte, ob sie noch etwas für ihn tun könnte. Er hatte gar nicht gemerkt, wie schnell der Becher geleert war.

Ach, einen Becher nehme ich noch. Aber dann sollten wir langsam wieder die Matratze in dein Zimmer bringen. Oder hast du diese das letzte Mal dort liegen gelassen?

Schließlich war er damals ja aufgebrochen, ohne die Matratze an ihren Lagerplatz zurückzubringen.
Autor: Shikra Datum/Zeit: Mo., 01. Jun 2020, 23:54
„Ja, gut. Frag sie mal und gib dann Bescheid, wann eure Aufführung stattfindet.“
Mit einem Grinsen und einer leichten Handbewegung tat Shikra den vermeintlichen Witz des Magiers ab. Falls es Kementari und ihre Sängerfreunde wirklich gab, würden sich diese doch nicht mit jeder Bitte jedes Menschen beschäftigen.

„Das wäre unverantwortlich, wenn sich die Stallburschen langweilen würden.“
Die Waldelfe nickte fleißig. Von dem langwierigen und für viele schlecht nachvollziehbaren Feldzug in den Ostlanden hatte die Apothekerin schon mehr als einmal gehört und konnte ein ziemlich breites Spektrum an Bewertungen durch diverse Ehefrauen und angestellte Mägde vorzeigen.
„Aber wer ist Amber?“
Christian hatte ein neues Reittier? Ein ganz normales Pferd? Und er nahm Reitunterricht. Ein freches Grinsen kommentierte die Aussage, ebenso wie ein schlecht unterdrücktes liebevolles Auflachen.
„Übung ist immer wichtig.“

Für die Frage, wo die tierischen Begleiter des Hohentürmlers am besten aufgehoben waren, musste die Apothekenbesitzerin einen Moment überlegen. Gerne hätte sie die Stute kennengelernt, aber:
„Vielleicht bleiben die beiden heute Nacht in den königlichen Stallungen, wenn sie dort gut untergebracht sind und du stellst sie uns morgen vor?“
Sie schmunzelte, als er sein umfangreiches Gepäck ansprach; sie hatte bisher noch niemanden erlebt, der so gut ausgestattet reiste.
„Brauchst du die vielen Sachen eigentlich oft?“

Es wurde dunkler, Shikra hatte eine Kerze entzündet und musterte ihren Gildenbruder fragend:
"Magst du noch was trinken? Oder kann ich dir sonst noch was Gutes tun?"
Oder möchtest du auch bald schlafen? Die letzte Frage blieb unausgesprochen, weil die junge Elfe den schönen Abend eigentlich nicht beenden wollte, doch die vielen Ereignisse des Tages forderten langsam ihren Tribut.
Autor: Christian Datum/Zeit: Fr., 29. Mai 2020, 20:44
Der Magier grinste, als seine Gildenschwester eine Waldlichtung im Hochsommer als Alternative zur Kathedrale vorschlug.

Ich denke, die Waldlichtung würde ebenfalls passen. Das ist ja dann Kementarîs Domäne und sie wird bestimmt nichts dagegen haben, wenn wir die Schöpfungsgeschichte eindrucksvoll darstellen. Aber ich kann sie ja mal fragen.

Wobei das wohl auch nur gut im Wald ginge, am besten noch an einem Bach mit darin spielenden Fischottern. Das Wort 'Lieblingswaldelfenmagierin' aus ihrem Mund ließ ihn wieder breiter schmunzeln, bevor sie nachfragte, ob Daodra gut versorgt wäre.

Ja, er und Amber werden gut versorgt. Ich habe sie schon heute Morgen im königlichen Hofstall abgegeben. Da ist ja gerade mehr als genug Platz und bevor der Stallbursche sich langweilt und dann sonstwas anstellt, gebe ich ihm lieber etwas zu tun.

Schließlich war die Armee samt König und daher einem Großteil der königlichen Garde immer noch in den Ostlanden unterwegs, warum auch immer die für diese Schwarzdrachen so lange brauchten. Kurz kam ihm der Gedanke, dass Shikra Amber ja noch gar nicht kannte.

Oh, stimmt, Amber kennst du ja noch nicht. Sie ist eine ruhige Stute vom Zuchtstall nahe Nuru. Ammit, eine der Angestellten dort, bringt mir ab und an etwas näher, wie ich am besten auf ihr reite, es ist ja doch anders als auf Daodra. Primär setze ich sie aber als Packpferd ein, ich schleppe dann doch immer viel herum, um für möglichst viele plötzlich auftauchende Ereignisse gewappnet zu sein.

Das Lächeln geriet dabei etwas schief, denn wenn jetzt gleich so ein Ereignis eintreffen würde, hätte er ja nur das dabei, was er gerade bei sich hatte. Selbst wenn er zum königlichen Stall nicht lange brauchte aufgrund seiner Verwandlungskünste, würden zumindest einige Minuten vergehen, in denen viel passieren könnte.

Oder soll ich die beiden doch lieber herholen, damit sie Feya Gesellschaft leisten?

Auch wenn er dann erstmal mindestens eine halbe Stunde unterwegs wäre, vielleicht freute sich Shikras Pferd ja auch über nette Gefährten, mit denen sie sich austauschen könnte.
Autor: Shikra Datum/Zeit: Do., 28. Mai 2020, 12:49
Die Elfe legte ihren Kopf leicht schief.
„Warum sollten Priester etwas dagegen haben, wenn ihr die Schöpfungsgeschichte aufführt? Ich würde das sehr gerne sehen.“
Ein Strahlen zeugte von jetzt schon von ihrer Vorfreude.
„Hmm, wenn es ihnen nicht gefällt… müsst ihr denn dafür in der Kathedrale sein? Oder wäre eine schöne Waldlichtung im Hochsommer auch eine Möglichkeit?“

„Lieblingswaldelfenmagierin.“
wiederholte seine Gildenschwester grinsend, während sie ihm dabei zusah, wie er den großen – einen kleinen Manatrank hätte sie dem mächtigsten Magier weit und breit wohl kaum geben brauchen, um seine Kraftreserven wieder aufzufüllen – bläulichen Trank leerte.
Und anscheinend war er mit der Qualität zufrieden. Konnte er auch, immerhin war Shikra mittlerweile auch keine blutjunge Apothekerin mehr, sondern verwaltete und bewirtschaftete den Apothekenturm schon gute zwei Jahre.

Die Waldelfe freute sich über seine Übernachtungszusage. Es war schön, nicht immer so alleine in dem großen Turm zu sein und so konnte sie sich noch auf ein gemeinsames Frühstück freuen.
„Ist dein Kamel schon gut versorgt, oder sollen wir ihn noch herholen?“
Auf die Idee, dass Christian vielleicht ganz ohne tierischen Begleiter in die Hauptstadt aufgebrochen war, kam die junge Heilerin nicht.
Autor: Christian Datum/Zeit: Di., 26. Mai 2020, 19:38
Shikra hatte wohl angenommen, dass es sich bei dem Blendwerk um Xiyren selbst gehandelt habe. Da hatte er die Drachin wohl doch zu gut dargestellt, was ihm ein Schmunzeln abring. Ja, die sehr bildhafte Darstellung der Schöpfungsgeschichte hätte die Waldelfe bestimmt ebenfalls in den Bann gezogen.

Ach, vielleicht mache ich mit Darius auch mal eine offizielle Aufführung der Schöpfungsgeschichte, solange die Priesterschaft nichts dagegen einzuwenden hat.

Wobei es aufgrund des etwas durchwachsenen Verhältnisses zwischen Darius und der Hohepriesterin Fjalladis keineswegs sichergestellt war, ob nicht doch jemand Einwände dagegen hatte. Offensichtlich wirkte er sehr erschöpft, denn neben wieder vollen Krügen besorgte seine Gildenschwester auch noch einen Manatrank und fragte nach, ob er wieder bei ihr übernachten wolle.

Oh, wie kann ich bei dieser Gastfreundschaft ablehnen. Gerne übernachte ich bei meiner Lieblingswaldelfenmagierin. Und danke für den Manatrank.

Hoffentlich stürzte er sie damit nicht in Unkosten. Wobei, da die Manakristalle ja im Kellergewölbe wuchsen und sie auch nur wenig Personalkosten hatte, dürfte es sich im Rahmen halten. Während er den Manatrank zu sich nahm, fragte er sich, ob sie ihn wieder auf einer Matratze in ihrem Zimmer schlafen ließe.

großen (?) Manatrank von Shikra erhalten
Mana wieder voll -> 67/67 MP
Autor: Shikra Datum/Zeit: Mo., 25. Mai 2020, 12:04
*** Christian ***

Wie ein kleines Kind saß Shikra mit großen Augen neben ihrem Gildenbruder und hörte sich seine Beschreibung der jungen Drachin an. Eine Drachin, eine Drachin die sich in eine Lichtelfe verwandeln kann und goldene Verzierungen aufweist und ihr Name war Xiyren. Die Heilerin versuchte sich in Gedanken ein Bild zu zeichnen, aber recht überzeugt war sie davon nicht.
„Du kannst sie mir zeigen? Wie?“

Ganz gespannt wartete sie darauf, was Christian anstellen würde, doch für den ersten Moment passierte nichts außer das der Magier sehr angestrengt wirkte und dafür einen fragenden Blick kassierte.
Dann stand plötzlich ein Drache – nein eine Drachin – mitten in ihrer Essküche. Die Elfe wäre beinahe von der Bank gefallen, so sehr hatte sich sie über das unerwartete Auftauchen erschreckt. Wie hatte der Hohentürmler das angestellt, dass die junge Drachin in ihrem Apothekenturm stand?
Und trotz der aufgekommenen Fragen, bot Xiyren einen faszinierenden Anblick, der die Apothekerin in seinen Bann zog. Vorsichtig, um den Drachen nicht zu verscheuchen, stand sie auf und betrachtete die Erscheinung voller Staunen.
„Wunderschön.“
Fast war sie versucht ihren Arm auszustrecken und über die Schuppen zu streichen, doch traute sie sich nicht.

Einen Augenblick später vor die Drachendame wieder verschwunden; so als ob sie nie dagewesen wäre.  Verwirrt schaute sich die junge Hohentürmlerin um, doch von dem goldverzierten Drachen war nichts mehr zu entdecken.
„Wo ist sie hin?“

Christian sprach von einem Zauber und da wurde auch der Heilerin klar, dass die Drachin nicht wirklich anwesend gewesen war, sondern der mächtige Magier ein Abbild erschaffen hatte. Ein Zauber, der offensichtlich sehr kräftezerrend war, so müde wie ihr Gegenüber wirkte.
„Vielen Dank, dass du sie mir gezeigt hast. Sie hat als Elfe die gleichen goldenen Muster? Das sieht bestimmt toll aus.“
Shikra versuchte sich die Merkmale der Lichtelfe gut einzuprägen, vielleicht hatte sie ja auch mal das Glück sie in Drachenauge zu treffen.

Als ihr Besuch berichtete, was sie in der Kathedrale veranstaltet hatten, war die Apothekerin sprachlos. Die Geschichte der Schöpfung war als Erzählung schon beeindruckend und faszinierend, doch unterstützt mit Bildern, die Darius angeblich noch besser entstehen lassen konnte, musste es eine atemberaubende Vorführung gewesen sein.
„Das hätte ich gerne gesehen.“
Wobei ihre Stimme nicht enttäuscht, sondern eher beeindruckt klang.

Ihr Gildenbruder wirkte tatsächlich erschöpft, was nach einem solchen Tag – Drachen treffen, Schöpfungsgeschichten in Szene setzen , vergiftete Schülerinnen retten, sich selbst vergiften, eine Wiedererweckung anleiten und Drachenillusionen entstehen lassen - nicht verwunderlich war.
Shikra stand auf, füllte die Krüge nochmal voll, holte ihrem Gildenbruder einen Manatrank und fragte dann, etwas zögerlich:
„Wenn du eine Übernachtungsmöglichkeit brauchst… also hier wäre genug Platz.“


*** Ardir, Caya, Samul ***

Feya ließ sich zwar gutmütig von der jungen Bäckerin zu ihrem improvisierten Stall führen, doch war es fraglich, ob sie lange dort bleiben würde. Shikra vertraute ihr und daher konnte sich die Stute zwischen den Obstbäumen und dem übrigen Gelände der Apotheke frei bewegen und das nutzte das dunkelbraune große Tier sehr ausgiebig.

Überrascht von dem späten Besuch ihrer Freundin, brauchte Shikra einen Moment, ehe sie ihre Hände ebenfalls zu einer Umarmung formte und der jungen Druidin beruhigend über den Rücken streichelte. Sie suchte ihren Blick und fragte:
„Caya, was ist denn passiert? Du hast geweint? Was ist los?“
Doch ehe ihr Schützling groß antworten konnte, fiel ihr der blondgelockte Jüngling ins Wort und die Apothekerin sah so aus, als ob sie einen Geist gesehen hätte. Einerseits, weil neben der Bäckerin aus Nighton noch zwei Herrn vor ihrer Türschwelle standen und andererseits Samul einer davon war.

„Samul? Ihr seid wieder in der Stadt?“
Die Überraschung war kaum zu überhören. Doch seine Worte erinnerten die junge Heilerin auch sehr schnell wieder an das seltsame Verhalten des Blonden. Kennengelernt hatte sie ihn bei einem Gemetzel in den Wäldern Nurus, mit der Rettung der, von dem Puppenspieler entführten, Mädchen hatte er ein paar Pluspunkte gesammelt und das letzte Mal hatte sie ihn gesehen, als sie ihn und Naveen in einem Hafen bei Isua zurückgelassen hatten.
„Zu Essen, zu Trinken und ein paar Bonbons, natürlich. Eine sehr gute Idee.“
Ironie und Sarkasmus ließ sie eigentlich nur an sehr wenigen Menschen und Halbelfen aus, mit Vorliebe an einer blonden Wirtin, doch Samul legte es mit seiner arroganten Art darauf an, in diesen ausgewählten Personenkreis aufgenommen zu werden.
„Die Kosten müsst ihr nicht begleichen, das übernehme ich gerne selbst.“

Dabei blickte sie zu dem zweiten Mann und erkannte Ardir im Halbdunkel. Der merkwürdige Besuch der drei hielt die Waldelfe davon ab, den Halbelfen zur Begrüßung zu umarmen, dennoch schenkte sie ihm ein warmes Lächeln:
„Seid gegrüßt, werter Ardir.“
Caya begann in ihrem Armen zu zittern, die Kleine musste ziemlich fertig sein, daher führte sie die junge Bäckerin ins Innere der Apotheke, sprach aber noch an die beiden Herrn gerichtet:
„Ihr dürft uns gerne begleiten.“
Sie zeigte der Druidin einen Tisch mit bequemen Stühlen, wo sie sich hinsetzen und etwas trinken konnte. Eine Obstschale verband Essen mit Süßigkeiten. Eine Decke war schnell organisiert und lag bald wärmend über den Schultern Cayas
„Hier kannst du dich erstmal etwas ausruhen, ich schaue nochmal nach den beiden. Was ist da bloß los?“

Da weder Ardir noch Samul ihrer Einladung gefolgt waren, wollte sie sich sicher sein, dass es beiden gut ging und sie nicht die Hilfe einer Apothekerin in Anspruch nehmen mussten.
Zum Glück hörte die Waldelfe so nicht, welche Vorschläge der blonde Jüngling für die beiden Damen hatte; sie bekam erst wieder etwas von dem Gespräch mit, als Samul eine Aufforderung zum Duell wiederholte und die Worte des Halbelfen die Vermutung nahelegten, auf diesen Unsinn einzugehen.

„Verzeiht, wenn ich eure Unterhaltung kurz unterbreche. Ardir, hast du einen Moment?“
Ohne seine Antwort abzuwarten, zog sie ihn am Unterarm ein paar Schritte Richtung Garten und außer Hörweite des Blonden.
„Du hast doch nicht wirklich vor, dich mit diesem Spinner zu duellieren, oder? Das ist wirklich keine gute Idee, du darfst ihn nicht unterschätzen, auch wenn er so wirkt, als ob er einmal zu oft gegen einen Baum gelaufen wäre. Er ist geschickt und geübt im Umgang mit seiner Waffe… und er kann sehr grausam sein. Bitte lass den Blödsinn!“
Auch wenn die Worte ein wenig hart klangen, war die Sorge um den Halbelfen klar erkennbar.
Autor: Asarra Datum/Zeit: Sa., 23. Mai 2020, 17:43
Zum guten Glück war Shikra daheim, öffnete nach Cayas Klopfen sogar und begrüsste die seltsame Truppe, die zu so später Stunde vor ihrer Tür aufgetaucht war. Als die kleine Blonde ihren schwarzen Hengst mit Shikras Stute davon schickte, machte Ardir grosse Augen und biss sich sogleich auf die Zunge. Nein, es war weder die Zeit noch der Ort für einen dummen Spruch oder eine Belehrung.

Der Fremde gab sich, als gehöre ihm nicht nur die ganze Stadt, sondern als sei er auch noch auf bestem Fusse mit jedem dem darin lebenden Wesen - ausser natürlich mit dem bösartigen Halbelfen, dem er erneut ein tödliches Duell aufschwatzen wollte.

"Sagt mal, wünscht Ihr Euch den Tod, werter Herr?", fragte der Rotschopf etwas verwirrt. "Oder wie kommt Ihr darauf, das Leben sei langweilig? Habt Ihr nichts, das Euch antreibt? Ausser vielleicht irgendwelchen Fremden lächerliche Vorwürfe zu machen um sie dazu zu bringen, Euch kalt zu machen?"
Autor: Christian Datum/Zeit: Do., 21. Mai 2020, 12:09
Der gelbe Brotaufstrich war dann doch deutlich angenehmer mit einer süßen Note. Was den Boten betraf, musste er nur kurz überlegen.

Es könnte sich wirklich um den gleichen Boten handeln. Da hoffe ich nur, er befolgt meinen Rat, dem Tier vorsorglich Bandagen um die Beine zu legen.

Seine Gildenschwester schien sich wirklich sehr für diese Drachin zu interessieren und was sie in der Kathedrale gemacht hatten, so lächelte er sachte, auch weil die Waldelfe es ihm nicht übel nahm sich in Katergestalt von anderen streicheln zu lassen.

Genau, ihr Name ist Xiyren. Und sie ist nett, wenn auch noch jung und unerfahren zumindest im Umgang mit den anderen Völkern. Sie nimmt die Gestalt einer Elfe an. Auch wenn sie diese eher aus Büchern gewählt hat, dürfte sie am meisten noch mit der einer Lichtelfe übereinstimmen, ergänzt um eigene Körpermerkmale die wie goldene Verzierungen aussehen. Ach, am besten zeige ich sie dir...

Allerdings war er mit dem Zauber noch nicht vertraut genug, weswegen das Blendwerk erst bei der zweiten Konzentration gelang. Doch dann erschien eine raumausfüllende Gestalt von ungefähr 6 Schritt Länge, welche der vom Magier erwähnten Drachin wie ein eineiiger Zwilling glich. Vielleicht hatte er da jetzt doch etwas übertrieben, denn er musste leicht schnaufen und behielt den Zauber dann auch nur lange genug bei, dass die Waldelfe die Drachin wohl erkennen würde, wenn sie ihr begegnete, bevor er den Zauber dann doch fallen lassen musste.

Puh, da habe ich mich wohl vorhin schon mit dem Zauber zu sehr erschöpft in der Kathedrale, gerne hätte ich sie dir noch als Elfe gezeigt. Aber die goldenen Verzierungen sollten als Hinweis ausreichen, auch ihre Augenfarbe stimmt noch mit der ihrer Drachengestallt überein und sie hat hellblonde Haare.

So war es kein Wunder, dass er sich dann doch erst wieder mit einem Brot samt gelbem Brotaufstrich stärkte, bevor er näher darauf einging, was sie in der Kathedrale gemacht hatten.

Oh, wir haben uns dort in eine der kleineren Kapellen zurückgezogen und dann mit Hilfe eben dieses Zaubers, den Darius deutlich besser beherrscht als ich, der werten Xiyren recht bildhaft die Schöpfungsgeschichte vorgeführt, so wie sie uns bekannt ist.

Gerne hätte er diese auch Shikra vorgeführt, aber ohne den Eisdrachen würde das wirklich sehr anstrengend werden und er war dann doch ein bisschen müde von den Erlebnissen des heutigen Tages.


-16 MP für Blendwerkversuche -> 3/67 MP
Autor: Shikra Datum/Zeit: Mo., 11. Mai 2020, 16:21
Als sie das hochrote Gesicht ihres Gildenbruders sah und seinen verzweifelten Versuch mit Wasser die Schärfe aus seinem Mond zu verbannen, verfolgte, überlegte sie kurz, ob sie ein schlechtes Gewissen haben musste, kam jedoch schnell zu dem Schluss, dass der mächtige Magier wohl damit umgehen konnte.
Daher erwiderte sie einfach sein Grinsen und biss in Ruhe in ihr Brot.
Verständlicherweise war ihr Besuch bei den nächsten Schälchen etwas vorsichtiger, doch konnte ihn der würzige Vorfall nicht davon abhalten, den mit Safran angefärbten und sonst recht süß schmeckenden Brotaufstrich zu probieren.

Hatte sie etwas Falsches gefragt? Christians Gesichtszüge bekamen wieder eine rötliche Farbe. Oder vertrug er auch den zweiten Aufstrich nicht? Ehe sie die Ursache genauer hinterfragen konnte, erzählte er ihr bereits, wie sein Tag bisher verlaufen war.
„Der Bote. War er ungefähr einen Kopf größer als ich, so mit hellbraunem Haar und einer Fuchsstute? Dem bin ich vor zwei Tagen begegnet, seine Stute hatte eine Verletzung an der echten vorderen Fessel. Ich habe mich darum gekümmert und dann seine zu überbringende Botschaft bei der Kaserne abgegeben. Glaubst du das war der gleiche?“

Verträumt lauschte sie seiner Entdeckungstour als schwarzer Kater und konnte sich richtig gut vorstellen, wie der verwandelte Hohentürmler durch die Gassen streifte. Dabei wunderte sie sich überhaupt nicht, dass die Drachenelfe das süße Kätzchen sofort gestreichelt hatte. Es war auch einfach zum Knuddeln. Wie oft er das wohl ausnutzte, um ein paar Streicheleinheiten einzusammeln?
„Gleich zwei Drachen? Ein richtiger Glückstag.“
Sie nickte, um zu bestätigen, dass sie den Eisdrachen kannte.
„Darius ist der einzige Drache, den ich kenne. Die andere war eine Drachin? Wie heißt sie? Wie ist sie? Sie kann sich auch in eine Elfe verwandeln? Sowie Darius?“
Shikra wirkte aufgeregt. Aber es kam ja auch nicht alle Tage vor, dass zwei Drachen die Hauptstadt unsicher machten.
„Ihr wart in der Kathedrale? Warum?“
Was das Gotteshaus mit dem Erzählen der Schöpfungsgeschichte zu tun hatte, verstand sie nicht ganz. Dafür erntete der Magier einen sehr dankbaren und liebevollen Blick, als er ihr sagte, dass er danach zu ihr gekommen war.
Autor: Christian Datum/Zeit: So., 10. Mai 2020, 10:44
Kaum hatte er von dem mit rotem Brotaufstrich bestrichenem Brot abgebissen, trieb es dann doch ein paar Tränen aus seinen Augen, aber er kaute tapfer zuende, schluckte herunter und grinste erst danach leicht gequölt in Richtung seiner frechen Gildenschwester.

Danke für die Warnung.

Mit dem Wasser wurde es nur wenig erträglicher.

Irgendwelche speziellen Blüten...soso...

Kurz überlegte er, ob er wirklich davon kosten sollte, aber wer nicht probierte, lernte eben auch nichts Neues. Doch dann stellte die Waldelfe die Frage, was er denn heute schon in der Hauptstadt getrieben hatte. Das ließ ihn dann doch leicht rot werden, als Reaktion auf den Brotaufstrich erschien es jedoch etwas spät zu sein.

Oh, auf der Reise selbst bin ich auf einen Boten mit einem verletzten Pferd getroffen. Natürlich habe ich erst geschaut, ob ich dem Tier helfen kann, aber da es zum Weiterreiten dann doch zu erschöpft war, habe ich die Botschaft mitgenommen. Und in Drachenauge selbst...habe ich erstmal einen Spaziergang als Kater unternommen. Dann habe ich mir einen Ruheplatz ausgesucht, wurde aber kurz darauf von zwei Drachen überrascht. Darius kennst du ja, aber die andere war noch neu in diesen Landen, weswegen er sie erstmal herumführen wollte. Sie mag wohl auch schwarze Kater...also nicht als Mittagessen, keine Sorge, eher nur zum Streicheln. Also nicht als Drache, das wäre selbst für mich etwas schmerzhaft gewesen, sondern in ihrer...Elfengestalt.

Dabei grinste er wieder breit, verschwieg aber doch geradeso, dass sie beim Streicheln unbekleidet war.

Ich habe sie dann etwas begleitet und da beide eine Elfengestalt annehmen können, haben wir in der Kathedrale hoffentlich auch nicht zuviel Unordnung angerichtet beim Zeigen der Schöpfungsgeschichte. Danach bin ich aber hergekommen, damit du auch noch etwas von mir hast.

Wobei er nur hoffte, dass Shikra nicht davon ausgegangen war, den schwarzen Kater als Einzige streicheln zu dürfen.

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