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Diskussionsthema-Zusammenfassung
Autor: Chiamara Datum/Zeit: Di., 14. Jan 2020, 14:10
Im Erdgeschoss war Armande nicht zu finden. Noch nicht einmal eine Jacke oder schuhe waren von ihm zu sehen. Also stieg sie nach oben und schaute in ihr Schlafzimmer. Auch dort war er nicht. Erst jetzt wurde ihr bewusst, dass in der Küche etwas anders war.

Wieder in der Wohnküche angekommen, hörte Chiamara das Holz im Kachelofen knistern. Es war schon fast zu warm in der Stube. Über einem Stuhl hangen ihre trockenen Sachen, sowie ein Handtuch, welches sie sich griff und die Haare kurz durch rubbelte.

Zudem war auf dem Tisch ein Mahl gedeckt – für eine Person. Ein Pergament lag auch dort.
Völlig verzweifelt fiel sie auf die Knie und weinte. Was hatte sie nun schon wieder angestellt mit ihren unbedachten Handlungen?
“Armande?“ wisperte sie leise. “Bitte komm zurück, Armande. Ich brauche Dich doch.“
Ich liebe Dich, dachte sie noch, aber es brachte ja nichts, dies jetzt noch zu sagen. Er war nicht da.

Die angehende Müllerin raffte sich auf und nahm das Pergament, setzte sich auf die Bank und wollte schon beginnen seine Zeilen zu lesen, als ihr wieder Tränen die Wange hinab kullerten.
Ihr Geliebter, wenn sie ihn mit ihrer Aktion nicht vertrieben hatte, hatte ihr ein Messer neben das Brot sowie Wurst und Käse gelegt. Ein Schneidemesser – keine Säge.
Die hellhaarige Frau lächelte trotz der Tränen. Sie nahm es als ein positives Zeichen.

Jetzt war sie doch neugierig und las die Nachricht von Armande.
Einmal, zweimal, ein drittes Mal. Das erste was ihr auffiel: Er wollte zurückkehren. Gut.
Er küsste sie – ok, er hatte nicht lieben geschrieben, aber küssen ist ja auch etwas.
Er konnte sich nicht verabschieden. Ein Zeichen dafür, dass er wütend war – auf sie. Und er wollte es nicht eskalieren lassen. Feiner Zug von Armande.
Nur was war es, was keinen Aufschub duldete? Und was hatte sie damit zu tun? Sie kam einfach nicht drauf.

Jetzt saß sie hier alleine, kaute auf einem Stück Käse und grübelte. Sie hatte sich längst angezogen und das Haar war schon wieder trocken. Von dem Essen hatte die Frau jedoch kaum etwas angerührt.
Alleine – was machte man hier abends alleine?

Die Mühle war schön. Ein Rückzugsort. Chiamara war nun eine Müllerin. Sie war jedoch auch immer noch eine Kriegerin. Konnte nichts daran ändern. Gerne hätte sie Armande begleitet, egal was er zu erledigen hatte. Egal ob er wieder die Übernahme Nurus plante oder sonst was Unangenehmes. Sie hätte ihn unterstützt. Aber jetzt war es zu spät.

Mit einem Buch in der Hand machte es sich die blonde Frau letztendlich vor dem Kachelofen gemütlich und schlief über „Herstellung von diversen Mehlqualitäten“ ein.



Chia erlernt den Beruf des Müllers von der ach so lieben Myriel - auch wenn sie das "lieb" vielleicht nicht so gerne liest. Danke dafür.   
Autor: Myriel Datum/Zeit: So., 12. Jan 2020, 16:15
Sie stampfte wütend mit dem Fuß auf und er musste sich beherrschen damit er nicht zurück rauschte  und ihr die passende Reaktion entgegensetzte. Sie vergaß wer er war, was er war und wer ihn mit Meister anzusprechen hatte. Und das sie nicht dazu gehören sollte, und das machte ihn so unendlich wütend. Vielleicht hatte er sich zu sehr beherrscht seit sie wieder zurück war, hatte sie zu wenig hinter die Maske blicken lassen, die das Monster versteckte, das er war. War zu sehr auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingegangen. Er war so froh gewesen als sie nach so vielen Monden wieder aufgetaucht war, das er einfach alles dafür getan hatte sie nicht wieder zu verlieren, sie glücklich zu sehen. Doch je mehr er es versuchte, je mehr er sie in Watte packte, desto unzufriedener war sie geworden. Ihm war von Anfang an klar gewesen, das sie nicht ins Quellarin d' elghinyrr passte, es war ein Ort der dazu geschaffen worden war um Anhängern des dunklen Gottes einen Rückzugsort zu bieten. Sie hatten ohnehin Glück gehabt, das sie dort so lange mehr oder weniger allein gewesen waren und weder Myriel, noch Shir Khan oder Athalia aufgekreuzt waren. Die Zweisamkeit hatte ihm gut getan, hatte das Biest in seinem Inneren besänftigt und es ihm ermöglicht wieder die vollkommene Kontrolle über sich zu erlangen. Doch der Preis war gewesen das Chiamara sich zu Tode langweilte. Sie war eine Kriegerin, und Armande wusste das. Und gerade eben hatte sich ein Funken davon gezeigt – vielleicht hätte er sie einfach dazu fordern sollen ihren Disput auszukämpfen. Es hätte ihr gewiss gut getan bis an ihre Grenzen zu gehen, doch er war sich nicht hundertprozentig sicher ob er sich tatsächlich wieder sicher genug unter Kontrolle hatte um sie nicht zu verletzen, und neunundneunzig Prozent waren ihm bei seiner Liebsten einfach nicht sicher genug. Und so drehte er sich nicht um, sondern setzte seinen Weg in die Mühle fort.

Als Chiamara eine Weile später die Mühle betrat stand ein Stuhl nahe des prasselnden Kaminfeuers, über dem nicht nur ihre inzwischen trockenen Sachen sondern auch ein großes Handtuch hangen, angenehm angewärmt. Auf dem Tisch stand ein Brett, mit Brot, Käse, Wurst, daneben lag ein großes Messer und ein Stück Pergament, das mit einer feinen aristokratischen Schrift beschrieben worden war.

Mon Rêve,
vergib mir, das ich aufgebrochen bin ohne mich zu verabschieden. Es gibt einige Dinge, die noch erledigt werden müssen und keinen Aufschub dulden, wenn ich es nicht riskieren will Deinen Zorn erneut zu entfachen. Deine Mühle sollte nun völlig funktionstüchtig sein, die versprochenen Handwerker werden im Laufe des heutigen Tages hier sein und am Abend sollte Dein zukünftiger Helfer eintreffen. Achte bitte auf Dich, ich würde Dich ungern krank im Bett vorfinden wenn ich zurückkehre. Ich küsse Dich.
Armande
Autor: Chiamara Datum/Zeit: Fr., 03. Jan 2020, 13:51
Frustriert stampfte Chiamara mit dem Fuß auf, wie ein kleines Kind. De Lesthat konnte es vielleicht nicht mehr sehen, weil er schon wütenden Schrittes in der Mühle verschwand. Aber höhren würde er es können - mit den feinen Sinnen eines Vampirs.

Was trieb sie hier eigentlich, fragte sich die ehemalige Soldatin. Sie war keine Handwerkerin. Sie hätte einfach in Armandes Schloss bleiben sollen. Und sich langweilen. Jetzt hatte sie dieses Teil hier an der Backe und ihr Stolz hinderte sie daran einfach alles hinzuschmeissen.

Nun, ihr gefiel die Technik, die das Korn zu Mehl machte. Sie konnte sich in jeden Prozess hinein versetzen. Die Sache mit dem Wasser hatte sie verdrängt. Ihr Geliebter hatte natürlich Recht - es war ihre Wahl gewesen. Und wenn er nicht da war musste sie vielleicht ins Wasser, wenn es noch kühler wurde. Reparaturen warteten ja nicht auf den Sommer.

Und Chiamara, sie dachte nur an sich und hatte Selbstmitleid, Angst ihrem Geliebten zu schnell zu altern und ihn dadurch zu verlieren. Die blonde Frau lachte freudlos auf. Sie tat gerade alles dafür, dass genau das schon früher passierte. Langsam sollte sie sich ihren Dickkopf abgewöhnen.

Ihr Blick ging zum Wehr. Nochmals stapfte sie ins Wasser und kontrollierte jedes einzelne Brett. Zufrieden mit sich und Armandes Hilfe, griff sie sich das Werkzeug und die Bretter, die übrig geblieben waren und machte sich auf den Weg zum Haus. Erst wollte die angehende Müllerin die Sachen wieder achtlos fallen lassen, ging dann aber doch in die Mühle und legte die Säge in ein Regal mit Werkzeug und die Bretter daneben.

Von dem Innern der Wassermühle führte eine Tür direkt in den Wohnteil. Sie zog sich in einem Vorraum die nasse Kleidung und die Stiefel aus. Ihr Mantel, der dort an einem Haken hing, musste jetzt für etwas Wärme herhalten.

Chiamara betrat den Gang des Wohnhauses, atmete tief durch und rief nach ihren Geliebten.

"Armande?" fragte sie zaghaft.
"Wo bist Du? Ich wollte mich für mein Verhalten entschuldigen. Ich bin eine Idiotin."

Eine zutreffende Erkenntnis, die sie über ihre Lippen brachte.
Autor: Myriel Datum/Zeit: Sa., 21. Dez 2019, 22:54
Du verstehst nicht was ich meine mon rêve. Du hast keine Ahnung wie es ist ein Vampir zu sein. Du siehst nur das ewige Leben, aber nicht die Tausenden von Toten, die es erfordert. Nicht die Gier nach Blut, nicht die Gefühllosigkeit, die unser Dasein mit sich bringt. Du verstehst nicht, welches Glück ich hatte Dich zu treffen. Ich lösche ein ganzes Dorf aus, Männer, Frauen, Greise, Kinder, und ich verspüre nicht den Hauch von Mitleid mit ihnen oder ein schlechtes Gewissen. Ich wate durch ihr Blut, labe mich daran, und will immer nur mehr. Doch wenn ich Dich sehe und nur dann...

Seine Hand griff nach ihrer Wange und strich ein weiteres Mal darüber

... dann fühle ich wieder, wie ich als Mensch gefühlt habe. Doch was würde passieren, wenn ich Dich verändere? Wer garantiert mir, das Deine Gefühle für mich dann nicht erlöschen wie eine Flamme im Wind?

Sein Daumen glitt über ihre Lippen, sein Blick hielt ihren gefangen und dann schüttelte er sacht mit dem Kopf.

Das Risiko ist zu hoch. Du bist noch jung. Frag mich in 20 Jahren und vielleicht werde ich anders antworten. Doch bis dahin lautet die Antwort: Nein.

~ ~ ~


Die erste Aufgabe war nicht so leicht wie Chiamara gedacht hatte. Armande sagte nichts als sie anfing zu fluchen, sondern sah sie nur schräg an. War sie nicht gestern noch halb sauer auf ihn gewesen, weil er sie davon abgehalten hatte auf das Dach zu klettern? Und nun regte sie sich über ein paar schlecht gekürzte Bretter auf?

Kurz darauf hatte sie ihre Röcke hochgebunden und watete ins kalte Wasser. Auf ihren Kommentar hin er müsse das Feuer schüren und sie wärmen lachte er nur.

Vielleicht war das ja genau die Absicht dahinter.

meinte er frech. Er behielt genau im Auge was Chiamara tat, und als sie plötzlich auf den glitschigen Steinen ausrutschte und ins Wasser fiel spürte sie schnell eine Hand an ihrem Arm und ihrem Rücken, die ihr halfen wieder hoch zu kommen. Armande war ohne zu zögern ins Wasser gesprungen, ohne Rücksicht darauf das seine Stiefel und Sachen klatschnass wurden. Besorgt sah er sie an, als sie hochkam und nach Luft schnappte.

Alles in Ordnung?

Doch er bekam nur ein Knurren zur Antwort. Er interpretierte es als Zustimmung und watete wieder aus dem Wasser. Das seine Kleidung nun nass war und an seinem Körper klebte schien ihn nicht wirklich zu stören. Erst als seine Liebste ihre Arbeit beendet hatte, aus dem Fluss kam und ihn anfauchte, verdunkelte sich sein Gesicht und sein Tonfall wurde schärfer:

Ja. Nenn mich nie wieder so. Und denk mal drüber nach, wer unbedingt die Wassermühle wieder instant setzen wollte.

Damit drehte er sich auf dem Absatz um und marschierte in Richtung der Mühle davon.

Chia sollte eigentlich noch ausprobieren ob das Wehr auch funktioniert und testen wie weit sie es öffnen muss, damit sich das Mühlrad ordentlich dreht. Da das jetzt nicht so recht passen will, würde ich Dich bitten das bei Gelegenheit einfach mal im Mühlenthread zu machen. Einen NPC für die Mühle darfst Du Dir selbst ausdenken und dann davon ausgehen das Armande ihn Dir geschickt hat.
Chiamara erlernt den Beruf Müllerin.
Autor: Chiamara Datum/Zeit: Mi., 18. Dez 2019, 19:28
Seine Bewunderung fühlte sich gut an.
“Danke“ erwiderte sie auf Armandes Kompliment und lächelte ihn glücklich an.
Seine roten Lippen legten sich sanft auf ihre. Diese süße Belohnung milderte ihre Enttäuschung über seinen Kommentar, dass er nie ihr Blut nehmen würde. Sie fühlte sich ausgeschlossen, auch wenn er es liebevoll meinte, um sie zu schützen.

Chiamara schmiegte die Wange an seine Hand.
“Ein Monster sehe ich gerade nicht. Du kannst es also steuern.“ Noch weitere Argumente würden sicher nicht fruchten. Er konnte fast so stur sein wie sie.

Weitere Gedanken an ihr weiteres Leben an seiner Seite wurden durch seine Aufgabe unterdrückt, die sie selber ausführen sollte.
Zuerst ging es ans Sägen. Die Kriegerin lachte ihn aus, weil sie es für eine leichte Tätigkeit hielt. Wer konnte denn nicht Sägen.
Die Praxis zeigte, dass es doch nicht so einfach war. Erst musste sie ausmessen und dann verschiedene Bretter genau auf das Maß kürzen. Das erste hatte sie schon perfekt abgesägt. Beim zweiten hatte sie sich gründlich verschätzt und das Brett war zu lang. Es war jetzt umso umständlicher nur wenige Fingerbreit gekürzt zu bekommen. Die blonde Frau fluchte laut, verteufelte Armandes Idee.
Und genauso ging es weiter. Eins perfekt, das folgende daneben und das letzte wieder genau richtig.

Aber es sollte noch schlimmer kommen. Chiamara durfte diese Bretter nun in der Wehr an die Stellen einbauen, an der die vorherigen mit den Jahren morsch geworden oder weggebrochen waren.
Sie hob ihr Kleid hoch und steckte sich die Enden oben in das Taillenband. Somit lagen die Waden und Knie frei. So watete sie in den Bach und versuchte sich an der Befestigung des ersten Brettes. Das Wasser war kalt und kurz erschauderte sie.

“Du wirst gleich das Feuer im Haus schüren können. Und mich wärmen. Brrrr…“

Durch die Arbeit konnte sie das kühle Nass jedoch kurzzeitig vergessen.
Das folgende Brett lag schon mitten in dem Bach. Dafür musste sie erst einmal ihr Ziel erreichen, was bei dem rutschigen Untergrund nicht einfach war. Die nackten Füße waren schon recht kühl. Darum spürte die angehende Müllerin erst spät, wie rutschig der Stein war, auf den sie gerade getreten war. Es ging schneller als sie reagieren konnte. Schon lag sie in dem Bach. Selbst der Kopf ging vollständig unter Wasser. Tropfnass tauchte sie wieder auf, grummelte kurz und knurrte den Marquis an, damit er jetzt nicht lautstark zu Lachen begann. Seine Mimik war für sie schon deprimierend genug.

Nun war ihr Sturkopf geweckt. Sie wrang kurz etwas Wasser aus dem Haar und setzte das Brett mit leicht zittrigen Handgriffen ein. Beim folgenden Brett musste sie diesem hinterher springen, weil sich durch die geringeren Möglichkeiten des Wassers seinen Weg zu finden, die stärker werdende Strömung ihr das nasse Holz aus den Händen riss. Sie gab trotzdem nicht auf – war ja eh schon klatschnass - und setzte auch noch das letzte Brett ein. Aufgrund ihrer vorhergehenden Erfahrungen hatte sie schon eine gewisse Technik entwickelt und das Ergebnis bei der letzten Holzlatte sah nicht so schlecht aus.

Erst als alle Holzbretter gesetzt waren stapfte sie lautstark aus dem Bach. Sie stemmte ihre Hände in die Hüften, wobei ihr das Kleid nass am Körper hing und stetig Wasser hinaus tropfte, und schaute ihren Geliebten fröstelnd an.
“Noch etwas, Meister de Lesthat, oder habt Ihr mich für heute genug gequält?“


Autor: Myriel Datum/Zeit: Fr., 13. Dez 2019, 20:47
De Lesthat schmunzelte nur, als Chiamara ihm mit vollem Mund die Säge reichte. Ihre Waffen waren ihr zu wertvoll um Brot zu schneiden sagte sie. Sie würde immer tief in ihrem Herzen eine Kriegerin bleiben, ob sie es nun wahr haben wollte, oder nicht. Seiner Meinung nach gehörten ihre Hände an ihre Waffen - oder wahlweise an seinen Körper - und nicht an Korn- oder Mehlsäcke. Aber wenn sie glaubte sie würde damit glücklich werden, so sollte sie es versuchen, und er würde ihr dabei keine Steine in den Weg legen. Sie würde eines Tages von selbst darauf kommen, davon war er fest überzeugt.

Ich bringe dann schon die Bretter zum Wehr, wir treffen uns gleich da.

Als Chiamara einige Zeit später bei ihm eintraf, hatte Armande alles erforderliche bereit liegen, doch das kleine Wehr selbst war nach wie vor defekt. Er musterte sie von oben bis unten, ein Lächeln auf den blutroten Lippen:

Du siehst fantastisch aus mon rêve. Aber ich glaube Du würdest auch in einem Mehlsack umwerfend aussehen.

Er trat an sie heran, hauchte ihr einen zarten Kuss auf die Lippen und flüsterte ihr ins Ohr:

Und Du weißt ganz genau, das ich Dein Blut nicht trinken werde. Würde ich es öfter tun, würdest Du Dich nach und nach in das verwandeln, was ich bin. Ich werde keine Schönheit in ein Monster verwandeln.

Er strich ihr sanft über die Wange, dann deutete er auf Holz und Säge.

Ich dachte es wäre am Besten wenn Du es selbst versuchst. Nachdem Du gestern schon das Dach reparieren wolltest... Außerdem kannst Du Dir dann selbst helfen, sollte etwas zerbrechen oder morsch werden.

Bitte 5xW6 ein Wurf für jedes der 5 Bretter
1-3 Chia misst die Länge der Bretter richtig ab und sägt sie entsprechend zu
4-5 das Brett ist ein Stück zu lang, da muss sie wohl noch ein Stück absägen
6 das war zu kurz, da muss ein ganz neues Brett her

Anschließend 5 x W6 fürs anbauen
1-3 das sieht ganz ordentlich aus
4-5 der blöde Fluss ist nicht damit einverstanden eingestaut zu werden. Die Strömung reißt das Brett mit sich bevor es richtig angenagelt ist und muss rausgefischt werden
6 Die Steine sind höllisch glitschig und Chia landet im Fluss
Autor: Chiamara Datum/Zeit: Mo., 09. Dez 2019, 13:40
Mit Werkzeug hatte sie es nicht so genau. Sie legte es mal hierher und dann wieder ganz woanders. Während sie darüber nachdachte, wo sie die Säge zuletzt benutzt hatte, sprach sie über ganz andere Dinge.

“Das Wehr – oh da muss ich zuschauen. Du kannst mir ja nicht immer helfen – leider – und dann muss ich ja wissen, wie das alles funktioniert. Und falls Du noch Bretter brauchst, da sind noch einige im Stall. Der Vorgänger hatte wohl gerne Holz gesammelt.“

Plötzlich hatte sie es, als Armande von Essen sprach.

“Die Säge – ist gleich da.“ Schnell lief sie in die Küche, kramte in einem schrank und holte Brot und Säge heraus. Sie schnitt sich eine Scheibe Brot ab und kam kauend zu Armande zurück.
“Ich hadde kein Brotmeffer“, sprach sie mit vollem Mund und übergab die Säge. Sie schluckte den Bissen hinunter.
“Meine Waffen sind mir dazu zu wertvoll“, kam es schulterzuckend.

“Ich gehe mich dann mal anziehen. Leider sind meine Sachen noch etwas klamm. Daher hast Du das Vergnügen mich mal außerhalb eines Balles im Kleid zu sehen.“
Auch wenn es nur ein schlichtes Kleid war, das sie bei der Arbeit in der Klinge trug.
Sie drehte sich um und ging die Treppe wieder nach oben um sich richtig anzuziehen.

Die Haare hochgesteckt und ordentlich angezogen war sie einige Zeit später wieder bei ihrem Geliebten, mit einem Becher Wasser in der Hand, aus dem die hellhaarige Frau einen Schluck trank.
Sie blickte ihm bei der Arbeit sprichwörtlich über die Schulter.
“Was ist eigentlich mit Dir? Hattest Du schon Dein Blut, oder brauchst Du noch was? Du weißt, dass ich gerne zur Verfügung stehe.“
Autor: Myriel Datum/Zeit: Fr., 06. Dez 2019, 10:20
Armande steckte mit dem Kopf halb in einer alten Kiste und wühlte darin herum. Als er Chiamaras Stimme schaute er kurz auf, lächelte ihr zu und kramte dann weiter während er ihr antwortete:

Guten Morgen. Ja. Ich würde es heute gern schaffen das Wehr zu reparieren, damit Du die Mühle in Betrieb nehmen kannst. Und dazu brauchen wir Holz, Säge, Hammer und Nägel. Hammer und Nägel habe ich schon gefunden, aber eine Säge...

er tauchte wieder auf und ließ den Deckel der Truhe mit einem Knall zufallen

... scheint es nicht zu geben. Zumindest habe ich noch keine gefunden.

Er trat näher an Chiamara heran und hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen, wohlwissend das jede intensivere Art der Nähe die Arbeit verzögern würde.

Du möchtest sicher erst einmal etwas essen. Und Dich anziehen.

fügte er mit einem Blick auf ihre nackten Beine hinzu.

Ich bringe schonmal Holz und Werkzeug zum Wehr. Falls du eine Ahnung hast wo wir eine Säge finden können bin ich für Hinweise dankbar.

Er zwinkerte ihr zu.
Autor: Chiamara Datum/Zeit: Mo., 02. Dez 2019, 15:08
Irgendwann in der Früh wurde Chiamara wach und spürte direkt, dass Lesthat nicht mehr an ihrer Seite weilte. Ihre Hand strich über die leere Stelle. Armande war schon etwas länger fort, da das Laken kühl war. Ein Feuer knisterte und ihre Kleidung lag dort zum Trocknen.

Unwillig knurrend erhob sie sich vom Bett und streckte sich, was ihre Knochen zum Knacken brachte.
Da sich alles etwas klamm anfühlte zog sich die gebürtige Ostländerin wieder nur ihr Leinenhemd über und stieg die Treppe hinab.

Im Erdgeschoss suchte sie erst einmal das stille Örtchen auf und machte sich danach in einem kleinen Raum daneben über der Waschschüssel frisch. Danach trottete die schlanke Frau in die Wohnstube, die zugleich Küche war, und entfachte dort ein Feuer in dem Kachelofen, der die restlichen Wohnräume mit seiner Hitze versorgte.
Sie dankte dem Vorbesitzer, der einen zweizugigen Kaminschacht hatte einbauen lassen und sie im Schlafraum dadurch einen offenen Kamin hatte. Und dieser Kachelofen war Gold wert.
Aber noch viele andere Dinge waren gut durchdacht. Sie hatte sich damals gewundert, warum diese Mühle noch nicht viel früher jemand übernommen hatte.

Irgendwo vernahm Chiamara Geräusche, denen sie nun nachging.
“Armande?“ fragte sie laut genug.
Vielleicht kam es auch von dem Bau nebenan, in dem die ganzen Geräte und Vorrichtungen der Mühle waren. Sie konnte die Mühle auch von hier betreten, jedoch befand sich in der Mühle nochmals eine Treppe, die bis unter das Dach und in eine Art Keller führte.

Schlussendlich fand sie ihren Geliebten in einer Art Abstellkammer, in der sich allerhand Kram angesammelt hatte. Irgendwie schien er etwas Bestimmtes zu suchen.
“Guten Morgen, mein Liebster. Schon so aktiv?“
Chiamara strich ihm durchs Haar.
Autor: Myriel Datum/Zeit: Sa., 30. Nov 2019, 14:16
Sie zog sich von ihm zurück, nur ein wenig, gerade genug das sie den Spielraum dazu hatte sich auszuziehen. Armande beobachtete sie dabei, zog mit seinem Blick aus, was sie noch bedeckte als sie nach seiner Hand griff um hinein zu gehen.

Ich habe Glück eine so kluge und vorausschauende Frau gewählt zu haben.

stellte er fest, als er ihr folgte und seine Hand aus ihrer wand um sie besitzergreifend auf ihren Po zu legen. Gemeinsam betraten sie die alte Mühle und kurze Zeit später konnte man den Schein eines flackernden Kaminfeuers durch die Scheiben sehen.

Es war sehr früher Morgen als der Marquis wieder aus dem Haus kam um Chiamaras Sachen einzusammeln. Nachts wurde es inzwischen so kalt das der Boden anfing zu frieren und auf Stiefeln, Rüstung und Hose hatte sich leichter Rauhreif gebildet. Er hob die Sachen auf, brachte sie hinein, schürte das Feuer, legte Holz nach und breitete sie davor aus damit sie warm wurden und trocknen konnten, bevor Chiamara erwachte. Liebevoll strich er der Schlafenden über die blonden Haare, dann ging er wieder hinaus um sich die Stelle anzusehen, an der einst das kleine Wehr für die Mühle gewesen war. Wenn sie dies repariert hatten, sollte die Mühle wieder funktionstüchtig sein. Sie würden einiges an Holz brauchen und Armande beschloss sich die restlichen Räume der Mühle näher anzusehen, in der Hoffnung irgendwo einige passende Bretter und Werkzeug zu finden.

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