Spiel | Homepage | Regeln | Einloggen | Registrieren

News:

Willkommen, Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren.

Legends of Aylann  |  Legends of Aylann - Das Spiel  |  Abenteuer in Legends of Aylann  |  Abenteuer  |  [Abenteuer] Fadenspiele - Andere Schauplätze  |  Antworten
Antworten
Name:
E-Mail:
Betreff:
Symbol:
Profil:
UBBC-Tags hinzufügen: Fett Kursiv Unterstrichen Durchgestrichen Vorformatierter Text Blockzitat Blocksatz Linksbündig Zentriert Rechtsbündig Horizontale Linie Schriftgrösse Würfeln
Hyperlink einfügen Bild einfügen Tabelle einfügen Tabellen-Spalte einfügen Tabellen-Zeile einfügen Schreibmaschine Code einfügen Zitat einfügen Liste einfügen Nummerierte Liste einfügen Alphabetische Liste einfügen Schriftart Spoiler

Text:

Smilies:

Smiley

Wink

Cheesy

Grin

Angry

Sad

Shocked

Cool

Huh

Roll Eyes

Tongue

embarassed

lips sealed

undecided

kiss

cry

16 von 58 (Mehr...)
Zurück zum Beitrag
Keine Smilies (für Code oder Ähnliches)

Spam-Schutz
Zufälliger Bestätigungscode
Wenn Du keine Buchstaben siehst oder die Bilder nicht geladen werden, kontaktiere bitte einen Administrator.
Bestätigungscode eingeben
Um Programme von Massenregistrierungen abzuhalten, musst Du hier bitte den 6stelligen Code eintippen, den Du oben siehst. Bitte unterscheide zwischen Groß- und Kleinschreibung!


Shortcuts (nur IE6 und NS6): ´alt+s´, um Beitrag zu senden oder ´alt+p´ für die Vorschau


Diskussionsthema-Zusammenfassung
Autor: Phelan Datum/Zeit: Gestern um 16:54:50
Phelans Lefzen verzogen sich zu einem grimmigen Grinsen, als Baals Stimme in seinem Kopf ertönte. Ihm war selbst klar, dass er nicht wirklich in der Position war zu verhandeln. Er hatte nur gehofft, dass Côr den Preis als relativ gering dafür erachtete, dass sich der Lykan ihm dafür etwas bereitwilliger unterordnete. Und anscheinend hatte er damit nicht so falsch gelegen. Er nickte knapp, um zu signalisieren, dass er den dunklen Gott verstanden hatte. Dann zeigte der Krieger seinen Wert. Schon der erste Schlagabtausch machte mehr als deutlich, wie viel Erfahrung und eine gute Ausbildung ausmachen könnten. Er kümmerte sich ganz um seinen Zweikampf, vertraute darauf, dass seine Freunde nicht nur auf sich selbst aufpassen, sondern auch ihm den Rücken freihalten würden, und zerlegte seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst. „Endris’ Herz würde bluten, wenn er sehen müsste was aus einem seiner geliebten Welpen geworden ist. Zum Glück wird er es nie erfahren“, raunte er seinem schwerverletzten Gegner zu.

Doch Conrad zeigte sich weiter überheblich und sprach davon dem erfahreneren Alpha noch etwas beizubringen. Dann entzog er dem eigenen Rudel mehr Kraft, als dieses erübrigen konnte, um sein erbärmliches Leben noch um einige Augenblicke zu verlängern. „Ein Geschenk, das ich unzerkaut ausspucken würde, die Tat eines Feiglings“, erwiderte Phelan verächtlich. „Der Leitwolf beschützt die Seinen.“ Der Welpe war eher dabei sie zu töten, ihr Jaulen war ebenso deutlich zu  hören, wie das widernatürliche Knacken, unter dem Conrads Wunden heilten.

Und dann beging der selbstverliebte Welpe seinen letzten Fehler. Er beantwortete die einzige Frage, die Phelan an ihn hatte, und die ihn bisher am Leben gehalten hatte – wenn auch nicht auf die Art, wie es sich der schwarze Wolf gewünscht hätte. Als auf seine Worte hin die dämonische Brutmutter dem schwarzen Kreis entstieg, wusste der Krieger, dass es die vage Vorahnung dieses Moments es gewesen war, die ihm den Nackenpelz hatte zu Berge stehen lassen. Es war dieser Augenblick, den er mit der Befragung Conrads hatte verhindern wollen und dieses Ritual, das er am liebsten vollständig rückgängig gemacht hätte. Jetzt konnte er nur hoffen, dass sich seine Freunde um die Angelegenheit kümmern würden, denn er hatte einen Zweikampf zu gewinnen und den Preis für diesen Frevel in Blut einzufordern.

„Elggur“, knurrte er noch und der leicht lädierte Höllenhund stürzte sich ohne zu zögern der Dämonin entgegen. Zum Glück erreichte er diese erst, nachdem das von Merdarion entfesselte Sonnenlicht sie getroffen hatte. Dennoch jaulte er im Angesicht der blendenden Strahlen dreistimmig auf. Das hielt ihn aber nicht davon ab einige Augenblicke später mit drei Mäulern nach den ledrigen Schwingen zu schnappen, um die Ausgeburt der Niederhöllen davon abzuhalten davonzufliegen.

Phelan verlor ebenfalls keine Zeit. Er sprang auf Conrad zu und diesmal zielte jeder seiner Angriffe darauf ab den anderen Alpha möglichst schnell zu töten. Dafür riskierte er es auch selbst Schläge einstecken zu müssen. Seine Lederrüstung und die Steinhaut würden ihn vor zu schweren Verletzungen bewahren. Die Klauen des schwarzen Wolfen drangen ohne größeren Widerstand durch das Fell des zu groß geratenen Welpen, hinterließen eine klaffende Wunde und brachen dabei mindestens zwei Rippen. Dafür steckte er einen Tritt in die Seite ein. Er bewegte sich mit dem Schwung und dämpfte dadurch den Aufprall weit genug, um nicht mehr als eine ordentliche Prellung davonzutragen. Außerdem gelang es ihm das Bein des Angreifers zu erwischen und das eben geheilte Knie erneut zu brechen. Das brachte Conrad weit genug aus dem Gleichgewicht, dass sein nächster Schlag ins Leere ging.

Phelan wirbelte ihn wie eine Puppe an seinem gebrochenen Bein herum und legte ihm seinen Arm um den Hals. Der Welpe schien damit gerechnet zu haben, denn er schaffte es den Alpha alter Ordnung zu beißen. Das hielt den erfahrenen Krieger aber nicht davon ab Pandeas Streiter beim Schopf zu packten und ihm mit einem entschiedenen Ruck das Genick zu brechen. Während seine Wunden schon wieder heilten, wie sie es sonst nur bei den alten Monstern taten, ließ er den Körper seines besiegten Feindes fast achtlos zu Boden sacken. Sein Blick suchte seine Freunde, die das dämonische Wesen bekämpften, während er zu entscheiden versuchte, ob sie seine Hilfe benötigten, oder ob er jetzt sofort sein neues Rudel für sich beanspruchen sollte.

AWs 105, 108, 104
-14 Leben (56/70 LP)
-2 Mana für Regeneration (11/20 MP)
+10 Leben für Regeneration (66/70 LP)
Autor: Xiyren Datum/Zeit: Gestern um 01:14:18
~Ergib dich und lass dich fesseln!~, betonte Xiyren gedanklich noch einmal. Sie grollte bedrohlich und bleckte dabei die Zähne, damit ihr Punkt ja ankam. Sie würde zwar keinen Naka Duskeal fressen, aber das brauchte Mikael nicht wissen.
Das war alles so spannend und genau so wie den Geschichten! Genau so!
Als die junge Drachin sich sicher war, dass dieser Mikael sich nicht weiter wehren würde, überließ sie Margret ihn zu fesseln, mit ihren Klauen wäre sie da momentan nicht wirklich eine Hilfe. Trotzdem ließ sie es sich nicht nehmen ihren Gefangenen weiterhin böse anzugucken.

Ganz in ihre „Aufgabe“ vertieft, bekam sie gar nicht mit wie Christian sich ihnen näherte, bis er etwas sagte. Noch immer wegen der ganzen Situation momentan angespannt, erschrak sie sich und wirbelte zu der Stimme herum.
Aber die Stimme des Naka Duskeal… sie klang etwas anders, aber die kannte sie doch…
~Christian!~, begrüßte sie den Naka Duskeal-Katzen-Mensch-Magier-Heiler mit unverhohlen mitschwingender Freude.

Christian, Bekannter, nett. Stark, bestimmt helfen!“, stellte Xiyren Christian vor, deutlich konnte man ihren Worten ihre Bewunderung für den Naka Duskeal entnehmen. Da sie nur mit einer Person mental kommunizieren konnte, wechselte sie ins Sprechen, um keinen der Beiden auszuschließen.
Dann antwortete sie dem Katzen-Mensch-Magier-Heiler: „Folgt bösem Naka Duskeal böse Dinge tun! Wollen Margret zwingen Wolf-Naka Duskeal… äh.. Lykanthroph werden! Ich beschützen Margret, ich sicher nach Hor-äh Haus bringen.“ Bei der Erwähnung, dass sie Margret beschützte, sah man regelrecht wie ihre Brust vor Stolz anschwellte. Seine Frage wegen dem Holz konnte Xiyren jedoch nicht beantworten. „Margret, weißt du wozu Holz? Wichtig?“, fragte sie stattdessen die Naka Duskeal.
Autor: Christian Datum/Zeit: Do., 09. Jul 2020, 14:16
Der Alte Wald. Es sollte der zweitgrößte Wald Dragonias sein nach den unvergleichbaren Elfenwäldern. Und bisher hatte er mit diesem noch nicht viel zu tun gehabt, so hatte er beschlossen auf seinem gemächlichen Ritt nach Nuru diesmal die Straße durch den Alten Wald zu nehmen und dabei auch dem etwas geheimnisvolen Wolfingen einen Besuch abzustatten. Die Bewohner dort sollten ein besonderes Verhältnis zu den Wölfen haben, so war er auch daran interessiert, darüber mehr zu erfahren, wenn er schon mal dort war. Zwar hatte ihn auf dem Weg zum Wald ein Felsengolem am Kopf erwischt, aber das war kaum der Rede wert und nach einem kleinen Mahl bereits vergessen. Der Ritt durch den Wald selbst bis zu dem Dorf verlief ruhig, fast schon etwas zu ruhig, aber da er diesen Wald nicht so gut kannte, dachte er sich nicht viel dabei, er war ja das pralle Leben der Elfenwälder gewohnt.

Auch das Dorf selbst lag etwas zu friedlich da, auf jeden Fall war nicht viel los. Zumindest bis er den Rand des Dorfes erreicht hatte, als dann plötzlich eine Drachin auf einen der Dorfbewohner losging. War das nicht Xiyren? Aber da er die Drachin als sehr friedlich kennengelernt hatte, näherte er sich in seinen gebläuten Plattenpanzer gehüllt auf dem ebenso verhüllten Daodra reitend. Außerdem standen hier im Dorf recht viele Wägen voller Holzstämme, die so aussahen, als könnte man damit recht gut Katapulte und Rammen aufbauen. Bereitete man sich hier etwa auf eine Belagerung einer der Städte vor? Vielleicht hatte die Edeldrachin ja etwas davon mitbekommen und wollte es verhindern. Beim Näherkommen sah er auch eine menschliche Frau, die der Drachin half, den Mann zu fesseln, so sprach er die beiden Damen dann doch direkt an.


Seid gegrüßt, verehrte Damen. Ich nehme an, der Herr hier hat etwas Unrechtes im Sinn gehabt oder gar bereits begangen, wenn Ihr ihn fesselt?

Ob Xiyren ihn an seiner Stimme erkennen würde, die durch das noch geschlossene Visier etwas dumpf klang? Dennoch sah er sich etwas um, ob nicht noch andere Dorfbewohner auf sie aufmerksam werden konnten.

Achja, weiß jemand, was es mit den Holzstämmen auf sich hat? Für den Bau einer Palisade sehen die jedenfalls nicht geeignet aus.

Gut, er war kein Baumeister, aber eine Palisade von einem Katapult konnte der eine soldatische Ausbildung genossen habende Adelsspross dann doch noch unterscheiden. Auch hatte er ja schon einige Kämpfe erlebt, bei denen solche Waffen eingesetzt worden waren.
Autor: Merdarion Ni Hawk Datum/Zeit: Do., 09. Jul 2020, 11:09
Etwas ließ ihre Angreifer taumeln, dann erfüllte der Geruch von verbranntem Fell und Fleisch die Lichtung. Den kurzen Augenblick nutzend versuchte sich Merdarion einen Überblick zu verschaffen, gleichzeitig zapfte er wieder etwas Kraft des Vampirs ab und ließ diese durch seinen Körper fließen. Der Wolf bei Phelan stand erstaunlicherweise noch, auch Chiamaras Gegner war Opfer der Flammen geworden. Als sein Blick etwas nach hinten wanderte, erstarrte er in der Bewegung.

Etwas regte sich, etwas das... Der Boden bewegte sich und mit einem unheil verkündenden Geräusch bewegte sich die Erde. Kurz darauf erhob sich eine unnatürliche Gestalt aus der Erde. Schwingen, ein riesieges Maul. Genau dieses stieß ein Geräusch aus das dank des Helmes etwas gedämpfter bei Merdarion ankam. Trotzdem taten ihm die Ohren weh, gleichzeitig reagierte in seinem Innern etwas anderes auf den Ruf und wurde unruhig.

"ROROKPAL, LASS ES NICHT WEGFLIEGEN!" brüllte der Minenebsitzer, der gerade erkannte was passieren könnte wenn ein solches Fliegendes Ungetüm erst einmal in der Luft war. Mit dem Schwert konnte er vielleicht etwas ausrichten, doch war die Gefahr dabei selbst tödlich verletzt zu werden recht groß. Stattdessen fasste er nach dem kleinen Büchlein und schrieb mit der Schwerthand ein Symbol in die Luft.

Glänzend weißes Licht erhellte die Nacht und stellte für einen Herzschlag ein Lichtband zwischen Merdarion und dem Dämon her. Dem Geschrei nach zu urteilen, hatte der Zauber gewirkt. Sofort begann er einen weiteren Zauber aus dem Büchlein zu wirken. Diesmal war es jedoch etwas anderes, er wollte den Dämon lähmen und weiter am Boden halten.

AW 50 Sonnenlich
Katalepsie bis INT 40

-2 Mana
+3 LP
Autor: Phelan Datum/Zeit: Mi., 08. Jul 2020, 23:00
Runde X



N’Xar’Ruul


Xintan wirkte zufrieden als Myriel das Gebinde als beeindruckend bezeichnete – zumindest soweit sich das hinter dem kühlen Gesichtsausdruck des jahrhundertealten Drow erkennen ließ. Es war die Reaktion, die er erwartet hatte. Die Einschätzung ihrer Begleiter hingegen, hätte ihn sicherlich überrascht. „Die Fäden des Gebindes reichen weit in die Dunkelheit.“ Für den alten Elfen schien das hinreichend zu erklären, warum er über die Grenzen der Stadt hinaus gut informiert war. „Und ich habe meine Gründe mich für starke Lykaner zu interessieren. Ich bin mir sicher, dass ihr keinen Schwächling als… Scharfrichter an Eurer Seite duldet.“

Einige Momente lang schien Xintan zu überlegen, wie viel er erzählen sollte und lauschte so lange der Erklärung Amaroks. „Man sollte meinen, dass sich selbst Tiermenschen mehr für die Geschichte ihres Volkes interessieren. Es war Raoul, ein Wolfsmann zweiter Generation, der die Freien gründete. Baghira gelang sein Verrat erst später und er wurde nach dem Tod Raouls der Alpha der Wölfe des Nordens. Ich will euch ein wenig vom Beginn der Lykaner erzählen, wie ich es seinerzeit von Akelah gehört habe. Passt gut auf, denn es gibt nicht mehr viele, die den ersten der Wölfe persönlich kannten.“

Irators vorsichtiges gedankliches Tasten am Gebinde verriet ihm unterdessen, dass ihn sein Gefühl nicht getrogen hatte. Dieses Gewirr hatte ein Bewusstsein, dessen Ausmaße er nur erahnen konnte. Doch es war zu fremdartig, als dass er Zugang dazu gefunden hätte. Er war sich sicher, dass es ihn bemerkt hatte, doch es reagierte nicht, schien weder freundlich noch feindselig zu sein, sondern vollkommen gleichgültig.

„Jeder Feldzug, den Taros gegen Dragonia führte, hinterließ in Aramon verbrannte Erde. Wir erbeuteten die Herden der Nomaden, um unsere Truppen zu versorgen und steckten hinter uns das Land in Brand. Mit der Zeit schlossen sich die Stämme zu starken Allianzen zusammen, die es uns fast unmöglich machten bis nach Dragonia vorzudringen. Nach Vorbild der Wölfe wählten die Steppenreiter ihre Anführer: Der Stammesfürst, der alle anderen besiegen konnte, durfte auch über die anderen bestimmen. Doch die vielen Kriegszüge machten es schwer die Versorgung sicherzustellen. Ihre Herden schrumpften weiterhin und sie schlossen einen Pakt mit den sesshaften Fürsten. Anstatt weiterhin ihre Städte zu überfallen, um Nahrung für ihre Krieger zu erbeuten, akzeptierten sie den Fürsten von Lukannon als König und der stärkste Stammesfürst wurde dafür zum obersten Kriegsherren des gesamten Landes. Die Versorgung seiner Männer oblag nun zum Teil den sesshaften Siedlern mit ihren Äckern und Feldern.
Es war ein gutes Bündnis und für uns war es nicht leicht es zu brechen. Wir mussten einen Ratgeber an den Hof von Lukannon einschleusen, der den Verstand des Königs langsam mit seinen Worten vergiftete. Und dann blieben im entscheidenden Moment die Getreidelieferungen aus. Der Mann, der später als Akelah bekannt werden sollte, war zu der Zeit seit mehr als zwei Dekaden oberster Kriegsherr – der alte Wolf der Steppe. Hungrig und unzufrieden brachen ihm die verbündeten Stämme die Treue. Doch er und seine Stammesbrüder, waren keine Krieger, die den Schwanz eingekniffen hätten und davongelaufen wären. Sie stellten sich unseren Truppen in einer letzten verzweifelten Schlacht, kämpften wie ausgehungerte Wölfe und fügten uns empfindliche Verluste zu während aus ihren Reihen einer nach dem anderen fiel. Und ihre Wölfe, die wie Brüder für die Männer dieses Stammes waren, kämpften mit ihnen. Am Ende gerieten der alte Wolf und etwa ein Dutzend seiner besten Krieger in Gefangenschaft. Und irgendjemand kam auf die Idee, dass es ein passendes Schicksal wäre sie mit ihren Wölfen, die sie so sehr verehrten, zu verschmelzen.
Mindestens die Hälfte von ihnen starb bei den Experimenten, doch bei den sechs Ältesten gelang das Ritual. Ich glaube nicht, dass Akelah der erste Lykan war, der geschaffen wurde. Den Anführer hebt man sich doch gewöhnlich für den Schluss auf. Und die Verschmelzung war bei ihm so vollkommen, dass viel Erfahrung und Kunstfertigkeit dazu notwendig war. Ich glaube der Titel bezieht sich auf seine Stellung unter den Lykanern, die ihn alle als Anführer anerkannten – selbst die anderen Ältesten, die jeweils der Leitwolf einer eigenen Jagd waren.
Was als grausamer Scherz und Strafe für die Wolfskrieger gedacht war, brachte durchaus nützliche Werkzeuge hervor. Allein schon die Fähigkeit andere durch einen Biss zu verwandeln, half dabei Angst und Schrecken zu verbreiten. Doch die Lykaner waren nie leicht zu kontrollieren – vor allem Akelah, der selbst ein geborener Anführer war, nicht. Er träumte davon sein Volk zurück in seine Heimat zu führen – ein Plan der durchaus meine Unterstützung gefunden hätte. Stellt euch vor, was die Wolfmenschen unter den Pferdenormaden für Unheil angerichtet hätten.
Doch dann betrat Pandea die Bühne, die Enkelin eines Ältesten – ich bin mir bis heute nicht sicher von welchem. Sie hatte eine andere Vorstellung davon, wie das Schicksal der Wolfmenschen aussehen sollte, und den unbedingten Willen zu herrschen. Doch es war nie leicht den Ältesten den eigenen Willen aufzuzwingen. Sie waren bereit Pandea ein paar der Wölfe aus ihren Rudeln abzugeben, Wölfe mit denen es Probleme gab, aber damit endete ihr Entgegenkommen.
Doch der Tochter Côrs, einer Halbgöttin, kann man sich nicht so leicht widersetzen. Ihr Einfluss auf Lykaner wuchs von Tag zu Tag und schließlich kam Akelah zu mir. Er hatte erkannt, dass die Stärke der Wölfe in der Gemeinschaft lag, in der Bindung zueinander. Und er bat mich darum die Ältesten aneinander zu binden und sie auf diese Art zu stärken – genug um sich Pandea entgegenstellen zu können. Ein Wunsch, dem ich nachgekommen bin.
Der Möglichkeit beraubt, die Ältesten jemals zu kontrollieren, ließ sich die Halbgöttin ihren eigenen Ältesten schaffen. Shir Khan – sowohl der Mann, ein Fanatiker, wie auch der Wolf, waren handverlesen. Er war von Beginn an dazu bestimmt Pandeas Schoßhund zu sein und ist es noch heute. Steht er als solcher hoch in ihrer Gunst? Shir Khan sollte Akelah von seinem Thron stürzen, stattdessen stürzte der Erste Wolf die Halbgöttin ins Grab wo sie lange Zeit blieb.
Doch Côr übte Rache und Akelah und seiner Blutslinie und soweit ich es beurteilen kann, ging er dabei sehr gründlich vor. Und später floh Baghira in die Nordlande. Das Artefakt, das ich schuf, ist aber dazu gedacht sechs Alphas – sechs Rudel – aneinander zu binden. Und nun, da Pandea zurück ist, wollen die Ältesten, dass es wieder seine volle Macht entfaltet. Sie brauchen die volle Macht. Sie kamen zu mir und wollten, dass ich es ändere, dass ich es auf vier Älteste anpasse. Ich sagte ihnen, dass ich das nicht kann. Zwei Plätze müssen neu vergeben werden. Die Ältesten sind auf der Suche nach einem Wolf, der dieser Verantwortung würdig ist und ich bin es ebenfalls. Die Ältesten haben Hinweise gestreut und hoffen, dass ein starker Leitwolf diesen bis zu ihnen folgt, ohne sich von Pandeas Schergen davon abhalten zu lassen, das ist ihre Prüfung. Und ich fragte nach Eurem… Schafrichter.“


Nach einer Weile machte Anethe durch ein leises Hüsteln auf sich aufmerksam. „Wenn ihr gern die Gesichter zu all diesen Knoten ansehen wollt: Das Haus Szu hat für heute Nacht zu einem großen Fest geladen. Jeder von Rang und Namen wird dort sein. Mir ist zu Ohren gekommen, dass selbst eine Abordnung der Shaiith geladen ist.“ Die Stimme der Priester blieb vollkommen neutral, doch sie verengte ihre Augen ein ganz klein wenig und das verriet wie gering sie die Anwesenheit der Namenlosen auf einem Fest einer der Ratsfamilien schätzte.



Nighton


Als Fjalladis nach Janus sah erwartete sie eine Überraschung. Statt des erwarteten Wolfsmenschen hing ein Mann in den Fesseln, die fest in der Wand verankert waren. Er war in den mittleren Jahren, mit wettergegerbten Gesicht und dunklen Haaren, in denen sich erste graue Strähnen zeigten. Bis auf die Überreste einer zerschlissene alten Hose und die Silberkette um seinen Hals war er nackt, sah erschöpft aber durchaus zufrieden aus. Die Wachen erklärten der Hohepriesterin dass sie ihm, wie von Landolin erbeten, nicht nur ein, sondern zwei riesige, blutige Steaks serviert hätten, und dass er danach gesagt hätte, dass er endlich satt sei. Als sie etwa eine Stunde später, nach ihm gesehen hätten, hätte der Mann dort gestanden, und sie ruhig um etwas Wasser gebeten. Sie fragten Fjalladis ob sie ihm seine Ketten ein wenig länger machen dürften, damit er sich setzen und ein wenig ausruhen könne, denn er sähe doch sehr erschöpft aus und erschiene ihnen durchweg friedlich. Die Bitte der Hochelfe zwei Nachrichten an den Hauptmann weiterzuleiten, erfüllten sie im Gegenzug gern.
Janus selbst hingegen schien sich in sein Schicksal ergeben zu haben, er schimpfte weder noch beschwerte er sich über die unangenehme Lage, in der er sich befand. Er bat Fjalladis lediglich um einen kleinen Gefallen.

Könntet Ihr Herrn Dennhardt meinen tiefen Dank aussprechen? Er hat Recht behalten, die Kette hilft mir mich an Margret zu erinnern und das hilft mir das Ding in mir einzusperren. Als es satt war ist es eingeschlafen.

Eine bessere Erklärung konnte er für das, was geschehen war, nicht abgeben.

~ ~  ~

Landolin hatte beschlossen in der Bibliothek des Ordens zu bleiben um weitere Nachforschungen anzustellen. Es war Salina, die er auf den Text über die Lykaner ansprach, und die alte Druidin runzelte nachdenklich die Stirn bevor sie antwortete:

Oh ich weiß nicht genau wie alt dieser Text ist Herr Dennhardt. Aber ich glaube es ist eine der Schriften, die Lady Myriel von einer ihrer Reisen mitbrachte. Es wäre möglich, dass sich in ihren Gemächern noch weitere Seiten davon befinden, oder andere Schriften, in denen es um Lykantrophen geht. Sie hegt seit Jahre ein reges Interesse an diesem Thema. Soll ich für Euch dort nachsehen? Ihr könntet in der Zwischenzeit etwas essen, ich habe Euch etwas hergerichtet. Und überredet Lady Fjalladis doch auch etwas zu sich zu nehmen, die Gute ist oft so sehr in ihre Arbeit vertieft, dass sie es vergisst.

Sie unterließ es noch deutlicher zu sagen, dass Myriel nur ihrer alten Dienerin weit genug vertraute um ihr Zutritt zu ihren Gemächern zu gewähren und jeder andere mit magischen Barrieren würde kämpfen müssen, und stellte stattdessen ein Tablett auf dem Tisch ab, auf dem sich neben Brot, Wasser und Wein auch Käse, Wurst und einiges an Obst befand. 

Es dauerte eine Weile bis Salina in die Bücherei mit einigen Schriftrollen und Texten zu Landolin zurückkehrte. Tatsächlich stammte, der Schrift nach zu urteilen, einer davon von demselben Autor und schien die Fortsetzung seiner Versuche zu beschreiben, auch wenn einige Seiten dazwischen fehlten:

Versuch 43: Blut mit Silberstaub versetzt. Reaktion deutlich langsamer, jedoch immer noch Bildung schwarzer Klumpen.

Versuch 44: Versuch der Trennung des Keims aus dem restlichen Blut über die Destille. Fehlgeschlagen.

Mond ruft nach mir. Morgen wird er voll sein. Verwandlung verhindern ? ?? !!!

Katzenminze
Johanniskraut
Wolfsmilch
Baldrian
Alraune
Rosenwurz
Elfennüsse
Mohnsamen

Endlich habe ich Erfolg. Es scheint nicht möglich zu sein, den Keim der Lykantrophie zu entfernen, allerdings ist es mir gelungen ein Mittel herzustellen, mit dem es mir gelingt die Verwandlung in einen Wolf zu verhindern. Dazu nehme man:

3 Teile Katzenminze
° Teil Wolfsmilch


hier endete die Aufzeichnung, und auch nach mehrfacher Durchsicht war keine weitere des Autors zu finden. In den restlichen Pergamenten waren eher allgemeine Dinge über Lykantrophen beschrieben, die Landolin bereits bekannt waren, doch auf einem kreuz und quer beschriebenen  Pergament fand er erneut Myriels Handschrift:

Lykaner = Mensch + Wolf
Gedächtnislücken – warum? Andere Lykaner weisen dies nicht auf.
Rudel - Hirachie
Alpha
Rudelmagie?
Geist muss eins werden
Verschmelzung von Silva Lykana und Silvana ist gelungen
Beherrschung des Keims durch starken Geist möglich



~ ~ ~

Am nächsten Morgen wurde von einem Boten ein versiegeltes Pergament für die Erzmagiern Fjalladis Radran im Orden der Weisen abgeliefert. Darin stand geschrieben:

Hochverehrte Erzmagierin und Hohepriesterin,

ich werde tun was in meiner Macht steht um Euren Wünschen nachzukommen. Noch heute werden wir damit beginnen nach Freiwilligen und passenden Objekten zu suchen, doch diese Aufgabe wird einige Tage in Anspruch nehmen. Was Eure zweite Anfrage angeht, so gibt es an der südlichen Stadtmauer ein kleines altes Haus, das seinen Eingang in einer schmalen Seitengasse hat. Dort wohnt ein gewisser Henslin Schwarzbart, von dem wir wissen, dass er magisch versiert ist, aber nicht dem Orden der Weisen angehört. Er ist ein zwielichtiger Geselle, dem man nachsagt etliche Katzen, Hunde und Hühner auf dem Gewissen zu haben, aber bisher haben wir ihm nie etwas nachweisen können. Ich könnte mir vorstellen, dass er Kontakte zum Schwarzmagierzirkel in Nuru unterhält.

Ergebenst
Erik Hartmann


~ ~ ~




Wolfingen


Margret nickte zu Xiyrens Vorschlag Mikael zu überwältigen. Es war ihr lieber als einfach davon zu laufen und all ihre Sachen zurückzulassen, und in Begleitung einer Drachendame fühlte sie sich sicher. Wenn sie sich auf zwei von Conrads Leuten gestürzt hatte, so würde sie gewiss auch mit einem fertig werden.

Ich laufe rasch in den Schuppen hinter dem Haus und hole ein Seil. Damit können wir ihn fesseln.

sponn Margret den Plan der Drachin zu Ende und wartete auf ihr Zeichen loszurennen. Einen Moment später sprang Xiyren hinter dem Haus hervor und verwandelte sich zurück, und Margret rannte, was ihre Beine hergaben. Mikael, der eine schlanke Elfe gesehen hatte, die um die Häuserecke kam, wusste gar nicht wie ihm geschah. Plötzlich war da keine Elfe mehr von ihm, sondern ein riesiger weißer Drache und stürzte sich auf ihn. Ehe er sich versah hatte Xiyren ihn mit ihrem Schwung und Gewicht einfach umgestoßen und eine Kralle lag bedrohlich auf seiner Brust. Auch wenn die Drachin diesesmal etwas vorsichtiger vorging und ihm noch keine Rippen brach, so konnte der Lykaner sich doch nicht mehr rühren. Einen kurzen Augenblick später kam Margret um die Ecke gerannt und strahlte Xiyren an.

Ich habe gewusst das Du es schaffst Xiyren. Ergib Dich Mikael, oder sie wird Dich mit Haut und Haar fressen !

drohte sie dem Lykantrophen, denn so machte man das doch in den Geschichten die erzählt wurden. Auch wenn Margret keine Ahnung hatte, ob Drachen so etwas tatsächlich taten und sie es der weißen Drachin überhaupt nicht zutraute.



Im alten Wald


Die Lykaner griffen, wie auf ein unsichtbares Zeichen hin, beinahe gleichzeitig an. Einer stürzte sich auf Merdarion, der zwei Treffer von klauenbewehrten Pranken einstecken musste, doch seine Rüstung und die Steinhaut fing einiges von dem Schaden ab, den die Klauen sonst hätten anrichten können. Und der Minenbesitzer ließ die Angriffe nicht auf sich sitzen, sondern ging seinerseits zum Angriff über. Sein erster Schwertstreich hinterließ eine blutende Wunde an der Pranke seines Gegners, die er mit dem zweiten Schlag weiter zur Seite schlug, dem nächsten Schwertschlag versuchte der Wolf auszuweichen und so traf er nur die Schulter. Dennoch war der schwarze Lykaner schwer verletzt und ein tiefes Grollen erklang in seine Kehle, als er zum Sprung ansetzte. Er hatte nichts mehr zu verlieren. Und dann...


Chiamara sah sich einem braunen Lykaner gegenüber, der als Conrads rechte Hand galt. Er war riesig, und entsprechend stark waren seine Angriffe. Doch Chiamara war nicht umsonst lange Hauptmann in Kasernen gewesen, sie steckte den ersten Treffer ein ohne sich viel anmerken zu lassen und wich der zweiten Attacke aus, nutzte ihre Drehung gleichzeitig geschickt dazu um selbst zuzuschlagen. Der Lakaner jaulte auf als die Klingen in sein Fleisch drangen und tiefe Wunden schlugen. Doch damit nicht genug, gleichzeitig trugen sie Gift in die Blutbahn des Wolfs, auch wenn es nicht sofort wirkte. Der nächste Prankenhieb des Wolfes saß, doch auch Chiamaras Schwert traf ein weiteres Mal. Für einen Augenblick trennten sich die zwei Kämpfenden ein Stück voneinander, taxierten sich gegenseitig um Schwachstellen zu finden. Der Lykaner sah stark angeschlagen aus, konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Auch wirkte er träger als noch einige Momente zuvor, was wohl dem Gift zuzuschreiben war. Dennoch sah es nicht so aus als ob er aufgeben wollte. Und dann...


Caya befand sich während des Angriffs in relativer Sicherheit auf der Schulter des Waldschrates, doch da dieser versuchte sich gegen zwei Wölfe zur Wehr zu setzen, war der Platz dort oben eine ziemlich wackelige Angelegenheit. Der Baumhirte schlug einen der Wölfe zur Seite, so das dieser sich jaulend überschlug, doch der zweite schlug mit seinen Krallen auf die Beine des Waldschrates ein, so dass dieser wankte als Caya versuchte ihn mit einem Heilzauber zu stärken. Fast wäre sie herunter gefallen, doch im letzten Moment schlang sich eine Ranke um ihren Körper und zog sie wieder nach oben.

Hummm, humm, vorsicht kleines Wesen.

knarrte der Baumhirte, und sorgte dafür, das die Bäckerin wieder festen Halt fand, bevor er seinen Kampf fortsetzte. Und dann...


Auch Phelans Höllenhund bekam es mit zwei Gegnern zu tun, Doch er blieb nicht lange allein, denn Joshka stürzte sich auf einen seiner Gegner und gemeinsam kugelten die vier in einem Knäuel auf Fell, Klauen und schnappenden Zähnen über den Boden. Und dann...


Das tiefe Lachen in Phelans Kopf löschte für einen Augenblick alle anderen Geräusche um ihn herum aus.

Glaube nicht, dass es Dir zusteht Forderungen zu stellen. Doch wenn das der Preis ist, den Du für Deine Loyalität verlangst, so ist er gering genug um ihn zu bezahlen. Wage es nur niemals mich zu betrügen, sonst wirst nicht nur Du es bereuen. Und nun zeig mir, dass Du diesen Preis auch wert bist.

Dann war die Stimme verschwunden und die Welt um Phelan herum wurde wieder klar. Und Conrad nahm endlich seine Herausforderung an. Doch das sollte sich als Fehler herausstellen, denn Phelan erwies sich als wesentlich kampferfahrener als Conrad und wich allen Angriffen des Alphas mit eine Leichtigkeit aus, die ihresgleichen suchte. Im Gegenzug renkte er ihm beide Schultern aus und sorgte mit einem harten Tritt dafür, das Knochen im Bein des Rudelführers brachen, so dass Conrad zu Boden ging. Doch der Kampfeswille des jungen Wolfes war ungebrochen, und inzwischen war Phelan ihm nah genug gekommen, um durch seinen Geruch zu wissen, das er kein Fremder für ihn war. Dies hier war einer der Welpen, die sich in Endris Rudel befunden hatten, als sie zum Wolfsfelsen gezogen waren. Hasserfüllt sah Conrad Phelan an und dann...


...und dann passierten mehrere Dinge nahezu gleichzeitig. Der junge Alpha setzte plötzlich trotz seiner Verletzungen ein wölfisches Grinsen auf.

Du behauptest ein Alpha gewesen zu sein und hast doch keine Ahnung von dem Geschenk, das Dir gemacht wurde. Sieh her und lerne von einem Welpen.

Ein unangenehmes Knacken ertönte, als Conrad erst die eine und dann die andere Schulter bewegte und Knochen wieder in ihre Gelenke sprangen. Er streckte sein Bein und stand plötzlich wieder aufrecht, als ob er nie verletzt gewesen wäre. Gleichzeitig taumelten alle Wölfe seines Rudels, als hätten man ihnen auf einen Schlag ihre Kraft entzogen. Rorokpal, die soeben hinter den Kämpfern gelandet war und sich zurückverwandelt hatte, konnte eine Art von Magie spüren, die sich über der Lichtung verteilt hatte, auch wenn sie sich rudimentär von der unterschied, die sie selbst wirkte, als sie zwei Feuerbälle auf die Angreifer von Chiamara und Merdarion warf. Es blieb keine Zeit sich weiter darum zu kümmern, denn sie sah das Caya in Bedrängnis war, und jagte einen weiteren Feuerball auf einen der Wölfe, die Austrenis angriffen. Er war ebenso wie die anderen beiden ein leichtes Ziel, denn er war auf die Knie gegangen, schien sich nicht auf den Beinen halten zu können. Conrad lachte.

So oder so, Du kommst zu spät. Ich habe meine Aufgabe bereits erfüllt. Resurgemus Brutmutter!

Und aus dem verderbten Boden, der den toten Mann verschlungen hatte, kroch eine Monstrosität, die eindeutig dämonischen Ursprungs sein musste. Sie hatte riesige ledrige Schwingen, der Körper war eindeutig als weiblich zu erkennen, auch wenn es nichts anziehendes daran gab. Arme und Beine endeten in messerscharfen Klauen, der Kopf bestand aus kaum mehr als Augen und einem riesigen Maul. Das Ding gab ein derart schrilles Geräusch von sich, dass man das Bedürfnis bekam sich die Ohren zuzuhalten, dann breitete es die Schwingen aus und machte Anstalten vom Boden abzuheben und Conrad setzte mit einem Knurren erneut zum Sprung auf Phelan an.
Autor: Xiyren Datum/Zeit: Mo., 06. Jul 2020, 19:13
~Also ganz ist es kein Gedankenlesen… Ich kann nur verstehen was du mir mitteilen möchtest.~, versuchte Xiyren zu erklären um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen. In ihrer momentanen Naka Duskeal-Gestalt sah man jedoch wie ihr Gesicht durch Margrets Begeisterung vor Verlegenheit ein wenig rot wurde. Die Begeisterung war auch etwas ansteckend. Die Jungdrachin nahm sich vor irgendwann wirklich Gedankenlesen zu lernen, sie hatte in Geschichten gelesen, dass sowas möglich wäre.

~Ja, dass ist wirklich aufregend.~, gab die Silberdrachin in elfischer Form zu und nickte bestätigend, ~Ein richtiges Abenteuer! Und wir als die Guten müssen natürlich gewinnen!~ Xiyrens Motivation war wieder geweckt. Abhauen oder Verstecken hatte sich damit für sie geklärt. Sie würde Margret helfen ihren Hort/ihr Zuhause behalten zu können!
~Diese Einstellung ist mega… dumm…, war ihr Kommentar zu Margrets Geschichte, ~Wie ist es „gleich“ manchen ihre Wahl zu nehmen? Und warum ist es überhaut so wichtig, dass alle „gleich“ sind? Was kümmert es sie? Ich finde die Vorstellung, dass sie Leute mit so einem Grund zwingen wollen einfach furchtbar. Wie können die diese Handlungen nur vor sich selber rechtfertigen?~ Als Drache hätte Xiyren jetzt unzufrieden geschnauft und ihren Kopf geschüttelt, als Naka Duskeal sah dies jedoch eher seltsam aus.

~Dann versuche ich ihn zu überwältigen und du suchst etwas, um ihn festzubinden oder so. Ich habe gesagt, dass ich dich nach Hause bringe, dann bringe ich dich auch nach Hause!~, in ihren Gedanken war ihre Entschlossenheit deutlich spürbar.

Nur einen kurzen Moment wartend, schließlich könnte Mikael sie jede Sekunde finden, bereitete Xiyren sich vor. Sie müsste sich schnell in ihre Drachengestalt zurückverwandeln um Angreifen zu können, dafür wäre sie mit ihrem Naka Duskeal-Körper sonst nicht geeignet.
Im ersten Satz aus dem Versteck hinter dem Haus hervorkommend verwandelte sie sich in ihre wahre Form zurück und ohne weiter zu warten stürzte sie sich auf den Naka Duskeal in der Hoffnung ihn zu überraschen und auf den Boden festnageln zu können. Das mit dem Naka Duskeal unter sich begraben hatte auf der Lichtung mit Leo gut funktioniert, hoffentlich tat es das dieses Mal auch.
Autor: Landolin Datum/Zeit: Mo., 06. Jul 2020, 02:02
“Manche Lykantrophen beherrschen ihre Krankheit. Andere werden von ihr beherrscht“, gab Landolin zur Antwort und hielt dem entsetzten Blick des Frischverwandelten stand. Er sah wenig Sinn darin, Janus‘ Situation  zu beschönigen, auch wenn der Mann in letzter Zeit sicherlich mehr als genug schlechte Nachrichten hatte verkraften müssen.
“Je nachdem, wie sich die Lykantrophie in Eurem Fall ausprägt, könntet Ihr für jeden eine Gefahr darstellen – selbst für Eure Nichte. In gut einer Woche wissen wir mehr. Habt Geduld bis dahin und haltet Euch an den Dingen fest, die Euch im Leben wichtig sind.“
Die Eröffnung, dass die Verwandlung mit den bislang durchschrittenen, gravierenden Veränderungen noch nicht abgeschlossen war, behagte Janus offensichtlich wenig. Seine Hände zuckten kurz nach oben, soweit es die Ketten zuließen, ehe er sich mit einer radikalen Bitte an den Hohentürmler wandte. Der erste Eindruck, den der Gefangene bei Landolin erweckt hatte, schien nicht getrogen zu haben.
“Eure Einschätzung ehrt mich, Janus. Ich verspreche Euch: Ich werde nicht tatenlos zusehen, solltet Ihr Unheil über Nighton oder einen anderen Ort bringen – und Eure Nichte soll die Silberkette erhalten, sollte es wirklich zum Äußersten kommen.“

Fjalladis hatte dem zweiten Gespräch mit dem Lykaner zunächst stillschweigend gelauscht. Als sie nun Anstalten machte, das Schmuckstück direkt an sich zu nehmen, griff der Apotheker nach ihrer Hand und hielt sie sacht zurück. “Nicht jeder Lykantroph reagiert auf Silber. Lass ihm die Kette für den Moment. Sie ist wichtig - für den Mann, der er war und für den, der er bleiben will.“
Noch einmal richtete er seinen Blick direkt auf Janus: “Sollte Euch das Silber tatsächlich Schmerzen bereiten, zögert nicht damit, es uns mitzuteilen. Wir werden es sicher für Euch verwahren. Und gebt auch Bescheid, wenn Ihr sonst etwas braucht – und sei es Ablenkung, während wir auf den Vollmond warten.“

***

Der große Nachteil einer umfangreichen Bibliothek war, dass man sich für ein bestimmtes Schriftstück entscheiden musste, mit dem man die Suche beginnen wollte. Trotz der tatkräftigen Unterstützung zweier weiterer Ordensmitglieder, dauerte es eine Weile, bis Landolin auf Textpassagen stieß, die er für relevant hielt.
Der Bericht eines Lykantrophen über seine eigene Verwandlung war interessant zu lesen, auch wenn er natürlich keinen vollständigen Leitfaden enthielt, um anderen Betroffenen die Übergangsphase zu erleichtern. Dadurch, Janus Unmengen an Nahrungsmitteln zur Verfügung zu stellten, war jedenfalls einer der wichtigsten Punkte erfüllt worden.
Bei dem Verfasser schien es sich allerdings nicht um die geläufige, ständig in wolfsähnlicher Gestalt lebende Variante gehandelt zu haben. Er sprach von mehreren brutalen Verwandlungen, die mit nahezu unbändigem Hunger einhergingen… Landolin bildete sich ein, durch seine Freundschaft zu Phelan und seinen Lazarettdienst nach den Lykantrophenüberfällen in Drachenauge überdurchschnittlich viel über Lykaner zu wissen; außerdem zählte er zu den wenigen Menschen, die tatsächlich auf die Freien getroffen waren. Dass ein Gestaltwandelzauber derart starke Auswirkungen haben sollte, wäre ihm neu gewesen.

Auch die Karte des Dämonensees warf mindestens ebenso viele Fragen auf, wie sie beantwortete. Keine der handschriftlichen Ergänzungen – die Fjalladis‘ Meinung nach von Myriel stammten – klang einladend und manche geradezu rätselhaft.
“Die Aussichten, irgendetwas Brauchbares aus diesem See zu fischen, scheinen verschwindend gering zu sein. Allein das Ufer zu erreichen dürfte schwer genug werden und damit fangen die Probleme erst an. Aber welche Alternative bleibt uns? Der Versuch, eine Replik anzufertigen?“
Natürlich hatte Landolin sich auch darüber bereits den Kopf zerbrochen, hatte alles, was er über den Knochendolch wusste, in Gedanken gedreht und gewendet und auch mit der Priesterin darüber diskutiert. Die meisten Varianten, die ihm dazu einfallen wollten, klangen jedoch kaum vielversprechender, als der Versuch das Original vom Grund des Dämonensees zu tauchen. Die anderen klangen danach, als würde man eine billige Fälschung herstellen.

“Janus? Er scheint ein rechtschaffener, willensstarker Mann gewesen zu sein. Daran muss sich nichts geändert haben, nur weil er von einem Lykantrophen gebissen wurde. Seine Voraussetzungen sind besser als bei vielen anderen – daher habe ich durchaus Hoffnung für ihn. Mir gefällt die Heftigkeit seiner Umwandlung nicht, doch ehrlich gesagt habe ich auch kaum Vergleichswerte. Wenn sich sein Zustand nicht verschlechtert, würde ich ihm gerne die Zeit bis zum nächsten Vollmond gewähren.“
Dass die Hochelfe derartige Angelegenheiten weniger sentimental betrachtete als er selbst, war Landolin durchaus bewusst. Sein Standpunkt war durch die Bereitschaft des Gefangenen, zu sterben sobald er sich in eine unkontrollierbare Bestie verwandelte, auch nicht gerade stärker geworden. In Fjalladis‘ Augen war dieser Punkt vermutlich längst erreicht…

***

Der Heiler hatte sich entschieden, in der Bibliothek darauf zu warten, dass die Erzmagierin von ihrem Kontrollgang zurückkehrte und in der Zwischenzeit nach weiteren brauchbaren Quellen zu suchen.
Er begann damit, noch einmal die aufgeschlagenen Seiten gründlich zu lesen. Über die Theorien, auf denen magische Kuppeln beruhten, wusste er herzlich wenig. Er erinnerte sich an die Gebilde, die eine Zeit lang Sha’Nurdra und Nuru überspannt hatten, doch diese waren zum Teil göttlichen Ursprungs gewesen. Letztendlich landete er wieder bei dem Text über Lykantrophie – dem vorrangigen, da in Nighton direkt präsenten Problem.
“Könntet Ihr mir sagen, wie alt dieser Text in etwa ist? Und gibt es weitere Schriften von diesem Autor?“, wandte er sich an die näherstehende der beiden Druidinnen.
Vielleicht sollte er doch noch einmal mit Janus über experimentelle Behandlungsformen sprechen. Doch das hatte Zeit bis zum Morgen, denn etwas Ruhe würde allen Beteiligten guttun.
Autor: Fjalladis Radran Datum/Zeit: So., 05. Jul 2020, 21:59
Der Ausdruck in den Augen der Priesterin verhärtete sich kaum merklich, als Landolin dem Gefangenen anbot, ihn an Phelan zu vermitteln, doch sie mischte sich nicht ein, sondern trat vielmehr hinzu und machte Anstalten, ihm seine Kette abzunehmen.

„Wenn Ihr erlaubt... Je mehr Ihr Euch verwandelt, desto stärker würde das Silber Euch quälen. Seid unbesorgt. Niemand wird Sie Euch entwenden, es sei denn als letzte Botschaft an Eure Nichte.“

~~~

Die Nachforschungen in der Ordensbibliothek trugen nur sehr zögerlich Früchte, doch die Hilfe der beiden Druidinnen erwies sich als wertvolle Hilfe und so reihten sich nach und nach zumindest einige wenige vielversprechende Schriften auf den Studiertischen nebeneinander. Der Blick der Hochelfe wanderte mehrmals unwillkürlich zu dem aufgeschlagenen Bericht über die Lykantrophie und dort zu den Worten „Versuche in diese Richtung fortzusetzen“, doch auch mit einem gewissen Bedauern zu der Karte, die die Handschrift ihrer zwielichtigen Ordensschwester trug. Nicht zum ersten Mal, doch nun womöglich besonders eindringlich bereute sie, dass sie über keine wirklich schnellen Möglichkeiten verfügte, mit Myriel Kontakt aufzunehmen.

„Zum Schutz vor den finsteren Mächten wäre es zweifellos sinnvoll, eine Waffe zu beschaffen, mit der man die Wurzeln des Übels bekämpfen kann – doch bezweifle ich, dass die Reiterei Nightons dafür ausreichen wird. Auf der anderen Seite wäre es wiederum vermutlich auch gefährlich, die mächtigsten Magier und Krieger zu versammeln und das Land ohne deren Schutz zurückzulassen...“

Die Hochelfe ließ den Blick nachdenklich über die Bücher und Schriftrollen wandern.

„Und was diesen Janus angeht... Wie viel Hoffnungen hast Du für ihn? Ich werde gleich noch einmal nach ihm schauen...“

~~~

Nachdem die Erzmagierin die Bibliothek verlassen und einige Gänge zwischen sich und diese gebracht hatte, zog sie mit düsterem Blick ein Schriftstück aus ihrer Tasche, dass sie zuvor in einem unbeobachteten Moment zwischen den Regalen eingesteckt hatte, ohne es den anderen auch nur gezeigt zu haben. Nach einigen Augenblicken steckte sie es wieder ein, doch das letzte Wort wollte nicht vor ihrem inneren Auge verschwinden... „Schwarzmagierzirkel“...

Wenig später erreichte sie die Kaserne und wie versprochen ließ man sie ohne Probleme zu dem Lykaner durch. Dazu bat sie, zwei Nachrichten an den Hauptmann weiterzuleiten. Zum einen mochte es notwendig werden, mangels eines einzelnen sehr mächtigen Artefakts eine Vielzahl kleinerer, schwächerer magischen Gegenstände und möglicherweise auch einige fähige Magier aufzutreiben. Idealerweise ohne Zwang und Gewalt. Ob es wohl möglich war, einen entsprechenden Aufruf in Nighton und Umgebung zu verkünden?
Zum anderen ließ die Priesterin nachfragen, ob in der Gegend irgendjemand im Verdacht stand, dem Schwarzmagierzirkel anzugehören oder womöglich in irgendeiner Form mit diesem im Bunde zu stehen.
Autor: Caya Eibenstein Datum/Zeit: So., 05. Jul 2020, 17:40
Der Baumhirte schaute in Richtung des Schauspiels, während er anscheinend die Worte der Druidin vernahm. Merdarion und auch Chiamara standen nun ganz in der Nähe von Phelan. Caya redete völlig aufgelöst auf Austrenis ein, in der Hoffnung, dass er ihnen helfen würde, denn sie würden bei dieser Übermacht sicher seine Hilfe benötigen. Caya wollte, aber konnte einfach nicht hinuntersteigen und an die Seite ihrer Freunde treten. War sie etwa Feige? Selbst wenn sie es gewollt hätte, ihre Beine würden keine Bewegung machen, so hatte diese Kälte, diese Schwärze und ihre Angst sie im Griff. Austrenis sagte nichts, er starrte weiter in Richtung der Werwölfe und ihrer Freunde. Auch Caya schaute zu Ihnen, nachdem sie keine Antwort erhalten hatte. Wieder lief ihr ein kalter Schauer über den Rücken. Würden diese Untiere sie jeden Moment angreifen? War Merdarion und Chiamara dem gewachsen? Phelan war sicher stark genug, denn er war ja kein Mensch mehr…seine Kraft hatte sie schon erlebt.

Sie atmete tief ein und im nächsten Augenblick griffen die Werwölfe an! Caya stieß einen erstickten Schrei aus und streckte einen Arm in Richtung ihrer Freunde aus. Als auch zwei dieser Monster in Richtung des Baumhirten und ihr rannten, hielt sie die Luft an. Der Baumhirte bewegte sich und im nächsten Moment kämpfte er mit den beiden Werwölfen. Einer versuchte zu ihr hinauf zu springen, doch sie saß einfach zu weit oben. Die Bäckerin zog instinktiv die Beine nach oben und ließ den Oberkörper nach hinten fallen, was sie aus dem Gleichgewicht brach und sie fast vom Baumhirten fallen ließ.  Caya versuche sich festzuhalten, was durch die Bewegung der riesigen Arme, die sich schneller bewegten, als sie es sich jemals hätte vorstellen können, zusätzlich erschwert wurde. In letzter Sekunde bekam sie einen kleinen Ast zu greifen und konnte sich oben halten. Sie stieß die warme Luft aus ihren Lungen, die schlagartig zu Nebel wurde. Caya schaute kurz zu ihren Freunden, die in einem wilden Kampf mit den Werwölfen übergegangen waren und sie hielten stand! Ja das taten sie! Caya war zumindest, was das anging beruhigter…doch dann bekamen die Angriffe der beiden Werwölfe in ihrer unmittelbaren Nähe ihre Aufmerksamkeit zurück. Sie umarmte den Baumhirten, der ihr so viel Schutz bot, fest und konzentrierte sich auf ihren Heilzauber. Wenigstens das konnte sie für ihn tun! Sie schloss die Augen und begann mit dem Zauber. Doch im gleichen Augenblick verlor sie erneut das Gleichgewicht und versuchte Halt zu finden! Der Zauber scheiterte während sie verzweifelt nach einem festen Griff suchte…würde sie diesmal fallen? Ihr Herz schlug so schnell es konnte um diesen Sturz abzuwenden!

- 2 Mana (gescheiterter Heilzauber)


Autor: Chiamara Datum/Zeit: Fr., 03. Jul 2020, 14:02
Die ehemalige Soldatin konzentrierte sich auf die anwesenden Lykantrophen, während Phelan immer noch mit diesem Anführer eines neu geschaffenen Rudels redete. Sie ahnte schon, dass früher oder später ein Angriff auf sie erfolgen sollte und sie war vorbereitet.

Nun, es war ein riesiger Werwolf, der auf Chiamara zustürzte. Sie hatte echt noch die Ruhe sich zu fragen, welchen Beruf er wohl in dem Dorf innegehabt hatte, bevor er verwandelt wurde.

Dann jedoch kam Prankenschlag, der sie hart traf und etwas aus dem Gleichgewicht brachte. Der Schmerz zog durch ihren linken Oberarm, aber ihre Waffe hatte sie fest im Griff. Um nicht zu stürzen verlagerte sie ihr Gewicht und machte zusätzlich eine tiefe Drehung des Oberkörpers, als die Frau bemerkte, dass er seine Reißzähne in ihren Rumpf jagen wollte. Sie nutze dies aus um ihrerseits ihre Schwerter in den Leib des Angreifers zu stoßen. Die beiden ersten Angriffe trafen auch und sie hoffte ihn tief genug getroffen zu haben, dass sich das Gift in seiner Blutbahn ausbreiten konnte. Beide Klingen waren vergiftet und jetzt würde sie sehen können, wie gut sie das Zeug zusammen gemixt hatte.

Der zweite Prankenhieb traf sie noch leicht härter, als der erste, jedoch schützte sie die Steinhaut. Die Müllerin dankte Merdarion insgeheim für diese Spruchrolle.
Voller Angriffswillen teilte sie noch einmal mit der Rechten einen kräftigen Schlag aus.
Sie hätte noch gerne weiter auf ihn eingeschlagen, aber – war es ein Dejavu – eine Feuerkugel flog knapp an ihr vorbei und setzte sich in dem Fell des Tieres fest. Was wirkte schneller? Das Feuer oder ihr Gift? Und warum stellte sie sich in einer solchen Situation so komischen fragen.

Chiamara drehte sich nach dem Magier um und erkannte eine junge Frau, die sie aus einem anderen Abenteuer schon kannte. Sie war schon auf ein anderes Ziel konzentriert, daher musste Chiamaras Dank warten.
Und die Zeit sollte man auch nicht verschwenden, da noch weitere Angreifer folgen könnten sobald sie sahen, dass einer geschwächt war.
Nur bemerkte sie am Rande, dass ihre Gildenbrüder total enthusiastisch wirkten während sie diesem Kampf immer mehr überdrüssig wurde. Doch einen Fehler oder Nachlässigkeit konnte sie sich nicht erlauben, sonst würde es ihr Leben kosten.

-19 LP durch Angriff Lykantroph
-1 LP durch Schwert
31/51 Leben

AWs 54, 51,54

Legends of Aylann | Powered by TIBBS 1.35 PE (Personal Edition) (Origin: YaBB SE)
Hosted by www.legends-of-aylann.de - All Rights Reserved.
Take a look at our imprint and data protection policy for further details and credits.

Die Administration distanziert sich ausdrücklich von den hier geäußerten Meinungen. Die Textbeiträge geben nicht die Meinung der Administration wieder. Kontakt: webmaster@legends-of-aylann.de