Thema Zusammenfassung
Thema Zusammenfassung: Winternacht
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Fr., 11. Jun 2004, 16:27
Ethlind wollte gerade das Gelände der Kirche verlassen, als ihr die kleine Fee entgegen flatterte. Sie hatte noch nie ein so liebliches Wesen gesehen, und belustigt sah sie dem kleinen Wesen nach wie es um sie herum tanzte und ihr glockengleiches Lachen lachte. Als sie Ethlind auf das Kleid ansprach musste sie lächeln, aber noch bevor sie zu einer Antwort ansetzten wollte bemerkte sie den Elfen aus dem Gasthaus.  Sie war ein wenig erstaunt ihn hier an zu treffen, und machte verlegen eine Verbeugung.

„Seid mir gegrüßt Herr Larkrâ.“ meinte sie mit leiser Stimme. Sie hatte nicht erwartet den Elfen so bald wieder zu sehen, und irgendwie wusste sie nicht so recht ob sie sich freuen sollte oder nicht. Seine Anwesenheit verwirrte sie ein wenig, und sie wusste nicht warum.

Als sie die kleine Elfe beobachtete musste sie aber schmunzeln. „Ihr habt eine wirklich sehr hübsche Begleiterin.“ meinte sie freundlich und musste amüsiert lächeln als die kleine Fee mit seinen Haaren spielte. „Ja in der Tat haben wir uns seither nicht mehr gesehen.“

Wieder fiel ihr auf wie wunderbar sich seine blauen Augen mit dem weißen Haar ergänzten und heute wahr er ausgeschlafen und nicht müde und vom Arbeiten gezeichnet. Langsam war Ethlind an den wunderbaren Anblick der Elfen gewohnt, war sie doch einen ganzen Nachmittag in Sha Nudra herumgewandert, doch immer noch fand sie den Anblick dieser Wesen atemraubend, aber war da nicht noch mehr? Diese blauen Augen zogen sie förmlich an und schienen ihr bis in die Seele zu schauen.

Als er sie bat mit ihm einen Spaziergang zu machen wand sie hilflos ihre Hände. es war nicht so wie als würde sie Noq nicht vertrauen, aber irgendwie kam sie sich komisch dabei vor. Außerdem wollte sie doch den Turm besuchen ... aber das lies sich ja ohne Probleme verschieben und zu Arbeiten hatte sie für heute auch schon aufgehört .... Ethlind ging in Gedanken alles durch, und stellte dann fest, das es nichts gab, was sie davon abhalten würde einen Spaziergang zu machen. Als sie dann noch das verlegene Lächeln des Elfen wahrnahm konnte sie einfach nicht mehr nein sagen.

„Nun ich wollte gerade eben ein wenig aus Nuru hinaus und die Landschaft genießen. Wenn ihr mich also begleiten wollt, so wäre ich nicht abgeneigt.“ meinte sie ein wenig verlegen und sah auf ihre Hände herab, die, wie sie feststellte, voller Farbe waren. Verlegen versuchte sie ihre Hände in ihr Tuch zu wischen, doch die Farbe war nun schon vollkommen eingetrocknet und zeugte von ihrer Arbeit bei der Kirche.

Sie sah fragend aber auch mit einem warmen Lächeln zu dem Elfen auf und wartete auf eine Antwort, auch wenn sie sich fast sicher war, dass er sie begleiten würde. Vielleicht war es auch wirklich besser so, denn sie kannte die Landschaft außerhalb Nurus nicht, und wer weiß was sie da erwarten würde.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Fr., 11. Jun 2004, 17:26
Der Elf musterte sie von unten nach oben. Es fiel ihm auf wie sie versuchte die Farbe von ihren Händen zu bekommen. Er lächelte sie an und war sonderbar erfreut über ihre Zusage. Er hatte es gehofft, das sie seine Einladung annahm und erst war er glücklich darüber, das sie vorschlug aus der Stadt hinaus zu gehen um dort gemütlich zu spazieren. Nuru war für ihn nicht die Stadt um einen schönen Spaziergang zu unternehmen. Er merkte wie er sie anstarrte und unterbrach den Blickkontakt schnell. Es war ihm peinlich, jemanden, den er kaum kannte so anzusehen, obwohl er ihren Augen nur schwer widerstehen konnte. Er deutete eine Verbeugung an und drehte sich zur Seite um ihr den Weg zu machen, der zum Stadttor führte.

"Ich fühle mich geehrt, euch zu begleiten."

sprach er mit fester Stimme. Sie spiegelte genau das Gegenteil, zu dem was sich in seinem inneren abspielte. Auf einmal flatterte die Fee in der Luft herum und schwirrte vor Ethlinds Gesicht herum. Sie kicherte leise und lächelte sie freundlich an.

"Du hast noch immer nicht gesagt wie du mein Kleidchen findest. Ist es nicht wunderbar? Dieses feurige Rot und der schöne Schnitt?"

mit ernsten Gesichtsausdruck schaute sie Ethlind einen Moment an und fing dann an zu lachen. Der Waldläufer beschaute das Spiel schmunzelnd und lachte dann die beiden an.

"Meine Begleiterin heißt übrigens Galantha."

Keck machte die kleine Fee einen Knicks und flog wieder auf die Schulter wo sie sich hinsetzte. Noq lächelte darüber, den er fand es sehr schön von ihr. Er hoffte nur das sie bei bösen Person nicht so offen sei.
Langsam begaben sie sich zum Stadttor, wo sie dann hinaus in den Wald gehen würden, der in der nähe war. Er schaute sie immer wieder von der Seite an und beobachtete ihre Mimik. Sie war schön und hatte eine Ausstrahlung, bei der er sich Wohl fühlte. Dann endlich nach einer weile nichts sagend, überwand er sich sie anzusprechen.

"Im Gasthaus habe ich euch doch damals gefragt warum ihr nach Nuru gekommen seid. Aber ihr konntet mir nicht antworten, da wir von Orkana rausgescheucht wurden. So, bitte ich euch nochmals um eine Antwort."

Er lächelte sie freundlich an und wartete auf eine Antwort. Er wusste nicht genau wie sie reagieren würde, da sie für ihn etwas schüchtern wirkte.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Fr., 11. Jun 2004, 19:56
Als die Fee wieder um sie herum zu tanzen begann sah sie sie zunächst etwas verwundert auf, musste dann aber fast unmerklich schmunzeln.
Sie sah die kleine Fee lächelnd an. „Oh tut mir wirklich leid mein kleines Fräulein. Ihr habt wirklich ein wunderhübsches Kleidchen, und es passt euch sehr gut.“ meinte sie zwinkernd. Es passte dem kleinen Wesen wirklich aus gezeichnet und passte auch zu ihrer Art, fand Ethlind. Sie wollte Fragen wie sie denn hieße, als ihr Noq auch schon zuvor kam. „Galantha also“ meinte sie lächelnd. „Nun Lady Galantha, ihr habt auch einen sehr schönen Namen.“ Sie zwinkerte der kleinen zu und beobachtete sie ein wenig, während sie einen kleinen Knicks in der Luft machte und sich wieder auf der Schulter des Elfen  niederließ.

„Eure Begleiterin ist sehr aufgeweckt Herr Larkrâ aber sie ist wirklich entzückend.“ meinte sie schmunzelnd zu dem Elfen während sie sich dem Stadttor näherten. Ihr Blick schien sich in seinem zu verlieren und so starrte sie ihn eine Weile an.

Als sie sich dessen bewusst war, sah sie schnell wieder auf ihre Schuhe und achtete auf jeden Schritt den sie tat. Sie war sich seiner Blicke bewusst, wusste aber nicht so recht was sie machen sollte. Sie hätte sich doch nicht darauf einlassen sollen alleine mit ihm spazieren zu gehen.

Als das Schweigen fast nicht mehr aus zu halten war und sie schon fast gewagt hätte ihn darauf an zu sprechen wo er Galantha kennen gelernt hatte, die einzige Frage die ihr im Moment passend und vernünftig erschien, sprach er sie auf Nuru an. Etwas was Ethlind ein wenig zusammen fahren lies.  Sie hatte über diese Frage tatsächlich nachgedacht nach dem Abend im einäugigen, da sie sie schon damals etwas verwundert hat. Rahel hatte sie es versucht zu erklären was sie an dieser Stadt fand ... aber würde es ein Elf verstehen, für den die Natur alles war?

Sie sah ihn überlegend an und begann dann zögerlich. „Nun ich weiß nicht ob ich eine Antwort auf diese Frage habe, die auch wirklich verständlich ist.“ Sie holte tief atem um sich zum einen ein wenig zu beruhigen und zum anderen um etwas Mut zu sammeln. Sie war nicht gut Fremden etwas zu erklären was sie sich selber nicht wirklich erklären konnte, aber irgendwie hatte sie das Gefühl Noq alles erzählen zu können.
„ Ihr müsst wissen, dass ich sieben Jahre meines Lebens in einem Kloster aufgewachsen bin und erst vor wenigen Monaten zum ersten mal eine so große Stadt gesehen habe. Ich bin ein wenig herum gereist bis ich nach Nuru gekommen bin, und irgendwie hat mich diese Stadt eben in ihren Bann gezogen. Ich muss gestehen Nuru ist nicht schön, im sinne von harmonisch und warm, was Sha Nudra wie ich gestehen muss wirklich ist. Ich habe noch nie eine so faszinierende und hübsche Satdt gesehen, aber im Gegenzug dazu .... lebt Nuru. ... Ich fürchte ich kann es nicht anders ausdrücken, aber das ist es was Nuru für mich ausmacht. Wisst ihr eine Stadt die nur im Licht erstrahlt hat irgendwie etwas steriles, aber in Nuru spürt man das verschiedene Menschen darin leben, leiden aber auch glücklich sind und aus irgendwelchen Gründen habe ich das besonders in Nuru gespürt, vielleicht weil ich während der Seuche kam, vielleicht aber einfach auch weil ich hier bleiben sollte.“

Während sie langsam und jedes Wort abwägend gesprochen hatte waren sie nebeneinander aus der Stadt hinaus geschritten und waren schon fast am Wald angekommen. Ethlind sah zum Wald hin, denn sie wollte nicht wirklich sehen, wie der Elf auf ihre Worte reagieren würde. Sie wusste selber das es wie totaler Schwachsinn klang, aber sie konnte es nicht anders ausdrücken. Hätte sie doch mehr Arbeit in ihre Studien der Elfensprache gelegt, dann hätte sie es ihm vielleicht erklären können, da es ihr zumindest so vorkam als hätten die Elfen für alle Gefühle ein Wort.

„Aber ich habe nun auch Sha Nudra gesehen und ich muss gestehen, das es eine wirklich schöne Stadt ist, die einen verzaubert.“ meinte sie schüchtern lächelnd. Sha Nudra hatte sie wirklich in seinen Bann gezogen und sie würde gerne einmal länger bleiben um mehr zu sehen, nur dort leben ... das konnte sie sich nicht vorstellen.

Sie begann wieder nervös ihre Hände zu kneten, während sie auf eine Antwort wartete.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Sa., 12. Jun 2004, 13:19
Der Elf blickte in ihr Gesicht und hörte ihr Aufmerksam zu als sie etwas zögerlich anfing zu erzählen. Er hatte das Gefühl sie mit dieser Frage gequält zu haben, da sie sich schwer Tat ihm darüber zu berichten. Doch Noq wusste es nicht so recht und schaute kurz in die Richtung des Waldes, um ihr Zeit zu geben ihr Gedanken zu sammeln. Dann sah er wieder zu ihr; den irgendwie zogen ihre schönen Augen ihn magisch an. Der Waldläufer wusste nicht so recht was es war, was ihn so sicher machte ihr zu vertrauen, dies verunsicherte ihn wieder rum.

Nachdem  Ethlind anfing zu schweigen, wusste er nicht was er dazu sagen sollte. Er konnte es wirklich nicht verstehen, was sie damit meint, dass Nuru lebt. Wäre da die Elfenstadt nicht lebendiger? Dort war die Natur, welches die Stadt zum Blühen brachte. Die vielen Elfen, der Gesang und die Harmonie. Was hatte Nuru an sich, das man sagen konnte sie würde Leben? Noq schaute wieder zu ihr. Sie schaute zu dem Wald, der schon nahe bei ihnen war. Er merkte wie sie Angst vor seine Reaktion hatte. Doch dann fing sie an weiter zu reden und erzählte ihm von ihrem Ausflug nach Sha'Nurdra. Er lächelte sie an er wusste nicht so recht was er ihr nun erwidern sollte. Es kam ihm etwas wirr vor, doch genauso sah es in ihm aus.

"Hab ich wirklich einen schönen Namen?"

Die ganze Zeit über war Galantha um die beiden fröhlich herum geschwirrt und hatte sich ab und zu von ihnen entfernt um die am Wegrand stehenden Blumen zu betrachten. Ihr helles kichern war ab und an zu hören und öfters zupfte sie an den Haaren des Elfen oder tapste auf seine Schulter herum. Nun lachte die kleine Fee auf einmal Ethlind an. Sie flatterte vor ihrem Gesicht.

"Wie ist den dein Name?"

mit dieser Frage stupste sie der Heilerin auf die Nase und kicherte albern.

In dem Moment musterte Noq sie noch einen Mal freundlich. Sie hatte ein schönes blaues Kleid an, was er persönlich für sie passend empfand. Das Kleid war mit einem türkisen Stoffgürtel gebunden und machte einen abgestimmten Eindruck. Bei dieser Beobachtung fiel im auf, wie sie ihre Hände nervös knetete. Aber Mals lächelte er sie an.

"Ihr braucht nicht nervös zu sein. Ich hatte nicht vor euch in Verlegenheit zu bringen. Entschuldigt. Aber ihr habt recht, ich kann es nicht verstehen, warum euch diese Stadt in den Bann gezogen hat. Sicher, ich arbeite auch hier, doch bin ich froh wenn ich es außerhalb von Nuru in den Wäldern machen darf."

Noq wollte ihr nicht so antworten, dennoch konnte er ihr auch nicht die Wahrheit über seine Gedanken verschleiern. Er wollte sie nicht belügen, da er nicht das Gefühl hatte es bei ihr zu müssen. Doch nun grinste er freundlich und schaute zum Wald.

"Aber vielleicht kann ich euch im Wald zeigen, wie lebendig die Natur und somit Sha'Nurdra ist. Aber bis dahin."

Er machte eine kurze Pause und wendete seinen Blick zu ihr. Er lächelte sie noch immer herzlich an und merkte wie er wieder in ihre Augen versank.

"Erzählt mir, wie ist es so in einem Kloster. Ich habe selbst nur vom fernen eins gesehen. Aber gehört hab ich noch nicht sehr viel davon."

Der Elf kratze sich verlegen am Hinterkopf und grinste dabei.

"Wir Elfen sind nämlich etwas unwissend, was den Glauben von anderen angeht. Wir glaube an die Natur und halten uns bei den anderen sehr bedeckt."

Was erzählte er da? Sie war wohl nicht die einzige die nicht wusste was sie sagen sollte. Innerlich versuchte er sich zusammen zu reißen und das Grinsen verschwand mit einem mal.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: So., 13. Jun 2004, 01:00
Ethlind fühlte sich in der Pause nicht wohl. Einem Elfen klar machen zu wollen, dass eine Stadt mehr lebte als die Natur war wohl etwas unmögliches, und Ethlind hätte es gleich aufgeben sollen. Sie überlegte angestrengt wie sie es noch erklären hätte sollen als Galantha vor ihr auftauchte. Sie sah sie ein wenig verblüfft an, da sie nicht bemerkt hatte das sie vor sie geflogen war und lächelte dann. 

„Ja ich finde ihn sehr hübsch. Er passt zu einem Wesen wie dir.“ meinte sie mit einem warmen lächeln. Als sie die kleine an der Nase stupste sah sie sie belustigt an und streckte ihre Hand aus, damit sie sich darauf setzten konnte, Ethlind aber noch in die Augen sehen konnte.

„Oh entschuldigt, dass ich mich nicht vorgestellt habe, mein Name ist Ethlind. Es freut sie kennen zu lernen Lady Galatha.“ meinte sie mit einem leicht amüsierten Ausdruck, während sie eine kleine Verbeugung macht, wobei sie aber darauf achtete ihre Hand in einer Ebene zu halten, damit sie das kleine Wesen nicht verscheuchte.

Als Noq sich wieder an sie wandte lächelte sie verlegen. „Ich denke, dass ich genauso wenig verstehen könnte was ihr für die Natur empfindet. Für mich ist sie schön und ich liebe es in den Wäldern spazieren zu gehen oder freue mich über schöne Blumen, aber ich denke nicht das ich je verstehen könnte was ihr fühlt.“ aus irgend einem Grund lag ein wenig bedauern in ihrer Stimme, und erst als sie sich selber reden hörte fiel ihr das auf. War es denn wirklich so schlimm? Ethlind hatte das Gefühl, dass sie es einfach gerne mit ihm teilen würde und diesen Spaziergang auf eine vollkommen andere Art wahrnehmen, aber sie wusste das dies nicht ginge. „Nun ich würde mich freuen wenn ihr mir den Wald zeigen würdet. Vielleicht schafft ihr es ja mir die Natur ein wenig näher zu bringen.“ meinte sie ein wenig unsicher.

Sie sah ein wenig verlegen zu dem Elfen auf und musterte seine Züge. Als ihr bewusst wurde, dass sie eine kurze Zeit dagestanden hatten und sich gegenseitig angestarrt hatten wandte sie schnell ihren Blick ab und sah auf ihre Füße. Über ihr Gesicht zog sich eine leichte röte und sie fühlte sich irgendwie verwirrt. Was war bloß mit ihr los? So schamlos jemanden anzustarren war für normal nicht ihre Art.

Als er sie nach dem Kloster fragte sah sie erstaunt zu ihm auf. Aber irgendwie war es auch eine naheliegende Frage. Sie legte den Kopf in den Nacken und sah der nun fast den Wald berührenden Sonne entgegen. „Wie es in einem Kloster ist? Nun ich denke ihr würdet euch zu Tode langweilen.“ meinte sie nachdenklich und wandte ihren Blick wieder ihm zu. „Dort ist alles geregelt und man lebt nur hinter den Mauern ohne die Welt herum zu sehen. Es ist wie als wären sie vollkommen isoliert und nur ab und zu kommt ein Bruchstück von der Welt bis zu dir durch. Alles ist aufs lernen und arbeiten ausgerichtet und du hast nie ein Fünkchen von Privatsphäre, das einzige was dich dort unterhält sind die Gespräche mit den anderen Schwestern.“

Sie wandte sich wieder der kleinen Fee zu die nun bei einer Blüte war und diese betrachtete. „Und was die Religion betrifft, so war ich auch nicht meines Glaubens wegen in dem Kloster, sondern war dort bloß eine Ziehtochter der Schwestern, aufgenommen nachdem ich aus meinem Dorf verbannt wurde.“ meinte sie mit etwas traurigem Unterton. Dann wandte sie sich wieder lächelnd an den Elf. „ Glaubt mir auch ich würde nie behaupten diesen Gauben verstanden zu haben, der ein Gebäude braucht um den Gott an zu beten und der im einem im Leben nichts hilft.“ meinte sie lächelnd.

Verwundert stellte sie fest das sie nun schon den Waldrand erreicht hatten und so wandte sie sich ein wenig zögerlich an den Elf. „Ich nehme an ihr wollt nicht dem Hauptpfad folgen?“
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: So., 13. Jun 2004, 23:33
Galantha kicherte albern und hielt sich eine Hand dabei vor den Mund, als sich Ethlind vor sie verbeugte.

"Ich freue mich auch dich kennen zu lernen. Du bist sehr nett. Warum sind den deine Hände so angemalt?"

Galantha schaute an sich herunter auf die Hand auf die sie stand und lachte vergnügt.

Noq hörte ihr aufmerksam zu als sie vom Kloster erzählte. Er hatte schon beim Betrachten von Außen den Eindruck gehabt, dass so ein Kloster sehr einem Käfig ähnelte. Wie konnte man bei so einem Gefängnis nur Leben. Er selbst hat sogar sein Volk verlassen, weil er sich eingesperrt fühlte. Im nachhinein hatte er es bedauert, aber dies hatte einen anderen Grund. Die Erinnerungen quollen in ihm hervor. Sie waren aus dem tiefen seines Kopfes nach oben gedrückt worden. Sie waren verdrängt, vergessen oder verloren gewesen doch seit kurzen entsprangen Fetzen von Bildern ihm entgegen. Er wusste nicht so recht was sie bedeuteten, doch sie waren nicht schön. Betrübt starrt er auf den Boden vor sich. Er wusste nicht das geringste was sie ihm Erzählten.

Er merkte wie er abwesend war, trüttelte sich innerlich wieder bei Sinnen und schaute zu Ethlind die gerade Galantha beobachtete. Er lächelte sie an. Sie sah wirklich hübsch aus mit den hochgesteckten langen schwarzen Haaren. Wie unhöfflich von ihm sie so anzustarren. Er schaute auf die Fee wie sie von Blume zu Blume hüpfte und dabei irgendein fröhliches Liedchen summte. Wie lange würde sie in begleiten?

Langsam schaute der Elf wieder zur Frau mit dem schönen lichtblauen Kleid. Sie war sehr nett und hatte eine wunderbare Ausstrahlung, die ihn irgendwie faszinierte. Doch auf einmal bemerkte er diesen traurigen unterton bei ihr als sie ihr Dorf erwähnte. Für einen kurzen Moment lag ihm die Frage auf der Zunge warum sie verbannt wurde, doch dann unterdrückte er dies. Es ging ihn nichts an und wäre zu dreist gewesen. Er lächelte sie statt dessen freundlich an und schaute dann nachdenklich zu Wald.
Er war schon lange nicht mehr in einem Wald einfach nur spazieren gewesen, dabei empfand er es als sehr beruhigend. Er hörte von der Seite wie ihn die Heilerin fragte wo sie lang gehen würden. Er schmunzelt und wendete sich dann zu ihr mit einem netten lächeln.
Die kleine Fee mit dem roten Kleidchen schwirrte kurz um sie und landete dann auf den Kopf von Noq, wo sie wieder an seinen Haaren zupfte.

"Hast du die wunderschönen Blumen gesehen?"

Der Elf schaute mit den Augen nach oben und lachte die kleine Fee an.

"Ja, hab ich und ich bin mir sicher das Lady Black sie auch gesehen hat."

Dabei blickte er lachend zu Ethlind.

"Wenn ihr so wollt, können wir den Hauptpfad verlassen und etwas querfeldein den Wald besuchen. Aber ich habe bedenken was euere Kleidung angeht."

Er musterte sie langsam von oben nach unten mit einem freundlich skeptischen Gesichtsausdruck und betrachtete ihr schönes lichtblaues Kleid.

"Ich würde bestürzt sein, wenn so ein schönes Kleid zerreißen würde. Vor allem weil es euch sehr gut steht. Ihr seht darin aus wie eine Sonnenstrahl der in klares Wasser eintaucht."

Etwas beschämt von dieser Aussage, lächelte er sie kurz an und schaute verlegen zu seinen Füßen. Es kam einfach aus ihm heraus. Er wusste selbst nicht was er sagte. Es hatte sich bestimmt närrisch angehört. Er traute sich nicht ihr jetzt in das Gesicht zu blicken.



Autor: Black Rose Datum/Zeit: Mo., 14. Jun 2004, 01:29
Als Galantha sie daran erinnerte das ihre Hände voller zog sie ihre freie zurück. Sie hatte ganz vergessen dass sie überall noch die Farbe hatte.

„Nun Lady Galantha, ich habe den ganzen Tag lang Bilder in der Kirche renoviert. Ich fürchte da ist wohl ein wenig Farbe zurück geblieben.“ meinte sie etwas verlegen.

Während sie der Kleinen Fee zusah, wie sie vergnügt von einer Blume zur andern sprang glaubte sie immer wieder den Blick des Elfen zu spüren. Für normal wäre ihr das unangenehm und sie würde sich einen platz suchen wo sie möglichst keiner sehen konnte, doch diesmal fühlte es sich eher angenehm an. Eher unbewusst als wirkich bewusst strich sie sich eine Haarsträhne zurück.

Als die Fee wieder zu Noq hinflog wandte auch sie sich wieder zu ihm und beobachtete die beiden mit einem amüsierten aber warmen Lächeln. Die Beiden schienen sich sehr gut zu verstehen und das bewunderte Ethlind.

Sie sah die Fee mit einem lächeln an. „Ja das habe ich, und die sind wirklich hübsch.“ bestätigte sie die Worte des Elfen und lächelte. Er hatte ein wirklich wunderbares Lachen viel Ethlind auf, schalt sich aber gleich darauf solche Gedanken zu haben. Was war bloß in sie gefahren?

Sie sah schnell wieder auf den boden, als sie aber seine skeptischen Worte vernahm sah sie ihn ein wenig verwundert an. Warum sollte ihre Kleidung hinderlich sein? Man konnte sich in diesem Rock gut bewegen und wenn sie das Tuch um ihre Hüfte enger machte und vollständig zu einem Gürtel umfunktionierte war auch dieser nicht im weg, und ihre Schuhe waren weiche, flache Lederschuhe, daran konnte es also auch nicht liegen.

Als sie seine Worte vernahm, war sie schlichtweg verblüfft., hatte sie doch noch nie ein Kompliment bekommen oder irgendwie darüber nachgedacht ob ihr Kleid zerreißen würde. Ohne es zu wollen spürte sie wie eine leichte Röte in ihr Gesicht stieg, bei seinen Worten und noch mehr verwirrt wandte sie ihren Blick schnell wieder dem Boden zu. Warum schaffte er es sie so aus der Fassung zu bringen mit schlichten Worten? Ethlind verstand sich selber nicht mehr.

Sie schaffte es sich zusammen zu reißen und ihn mit einem freundlichen Lächeln an zu sehen. erst jetzt fiel ihr auf, das er sich seiner Worte selber nicht ganz so sicher war und ihr Lächeln wurde schlagartig wärmer.

„Ich denke ich würde es verkraften können, wenn es ein paar Risse ab bekommt. Risse lassen sich nähen und Kleider ersetzten aber ich habe vielleicht nur einmal die Möglichkeit mir von euch den Wald zeigen zu lassen und vielleicht ein wenig besser verstehen zu können was euer Volk für die Natur empfindet.“ meinte sie mit ihrer unsicheren, brüchigen Stimme über die sie sich gleich darauf selber ärgerte.

Sie lächelte ihm schüchtern entgegen und hoffte, dass er ihre Worte nicht missverstand. Sie wollte nicht unhöflich erscheinen oder seine Sorge um sie gering schätzen, das lag ihr genauso fern wie irgendjemanden um zu bringen, doch sie hatte noch nie auch nur einen Gedanken an ihr Kleid vertan, wenn es nicht mehr zu gebrauchen war konnte sie auch nichts dagegen machen, sie würde ihm nicht hinter her weinen.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Mo., 14. Jun 2004, 19:52
Langsam schaute er wieder auf, als sie ihn wegen des Kleides ansprach. Ihr warmes Lächeln, welches ihr Gesicht zum strahlen brachte, machte ihm wieder Mut. Sein zuvor verlegenes Lächeln wurde kräftiger und herzlicher. Es geschah schon wieder, dass ihre Augen seine Blicke einfingen. Doch das zuvor peinliche und verlegene Gefühl war nicht mehr so stark wie vorher. Dennoch wand er seine Augen von ihr ab und schaute den Weg entlang, der in den sommerlichen Wald hinein lief. Er wollte sie nicht in Verlegenheit bringen. Ein leichter kühler Sommerwind kam auf und brachte eine wohltuende Erfrischung. Aus den Augenwinkel schaute Noq die Heilerin an. Ein leichtes Schmunzeln entsprang seinem Gesicht, als er ihr verlegenes Lächeln sah. Dann wendete er seinen Blick völlig zu ihr und lächelte sie freundlich an.
Er mochte sie, sie war nicht so wie einige andere Damen die er auf Reisen begegnet ist. Sie hatte keine Angst ihre Kleider zu beschmutzen oder das sie versehendlich zerrissen. Noch dazu war sie sehr wissbegierig, obwohl sie sehr schüchtern erscheint.

"Eure Antwort freut mich, so ist es mir leichter euch die kleinen Wunder des Waldes zu zeigen. Denn die den Weg folgen, sehen nie oder nur selten Geheimnisse die der Wald verbirgt."

Noq schaute wieder zum Wald der vor ihnen lag.

"Dennoch werden wir ein Stück dem Weg folgen, da es einen schönen Pfad Querfeld ein gibt dort hinten."

Der Waldläufer zeigte den Weg entlang auf einen kleinen, fast nicht zu erkennenden Trampelpfad. Er warf wieder einen Blick auf die hübsche Frau neben ihm. Sie schien etwas zu zögern oder war es nur Einbildung? Er lachte sie herzlich an und ließ es in ein sanftes Lächeln verklingen.

"Ich kenne dort einen wunderschönen versteckten Ort. Es wird zwar etwas weiter sein, aber ich verspreche euch es wird es Wert sein. Ich hoffe ihr vertraut mir."

Er wusste nicht so recht ob er es tun sollte, doch dann bot er ihr seinen Arm zum einhaken an. Irgendwie bat er das sie dieses Angebot annehmen würde. In diesem Augenblick hüpfte die kleine Fee von seinem Kopf schwirrte einige Meter nach vorne und lachte vergnügt während sie in der Luft eine kleine Pirouette mit einem Knicks machte.

"Ich würde mich freuen, wenn du mir diesen Ort zeigen würdest. Willst du uns auch begleiten Ethlind?"

kicherte Galantha. Es war ihm etwas peinlich, dennoch brachte er ein verlegenes Lächeln hervor. Irgendwie schaffte die kleine Fee, ihn immer in Verlegenheit zu bringen, doch er konnte diesem wunderbaren Geschöpf nicht böse sein. Im Gegenteil er hatte sie richtig lieb gewonnen.
Nochmals blickte er in die schönen hellblauen Augen von Ethlind. Sie waren so tief und geheimnisvoll. Sie würden ihn aus der Fassung bringen, würde er sie noch länger betrachten. Er versuchte sich von ihnen zulösen, was ihm schwer viel, aber dann doch gelang.

"Vielleicht finden wir ja auch einige Kräuter, die ihr gebrauchen könnt."

Was für einen Schwachsinn kam da aus seinem Mund. Er sollte lieber den Mund halten, wenn ihm nichts mehr einfiel. Ermahnte er sich selbst. Doch wie sollte er solch unangenehme Ruhe aushalten bei dieser Gesellschaft. Er schaute kurz auf den Boden und blickte sie dann mit einem sanften Lächeln an.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Do., 17. Jun 2004, 22:40
> Ich hoffe ihr vertraut mir < diese Worte hallten in Ethlind nach und machten sie ein wenig unsicher. Ja, konnte sie ihm vertrauen? Sie kannte ihn doch überhaupt nicht und sie kannte sich auch nicht aus hier in dem Wald. Ethlind weigerte weiter zu denken und alle Zweifel die sie hegte an die Oberfläche zu hohlen, denn dann währe sie vielleicht einfach umgekehrt und währe gegangen. So aber lächelte sie freundlich.

„Kann man euch denn vertrauen?“ fragte sie lächelnd. „Wenn ja so will ich ihnen dies glauben.“

Sie sah kurz zu dem schmalen Pfad hin. Wieder überkamen sie schlimme Zweifel ob sie tatsächlich mit diesem Elfen mitgehen sollte. Wer weiß wohin er sie bringen würde. Kurz hielt sie inne und sah ein wenig nachdenklich hinüber, riss sich aber dann zusammen. Ihre Neugierde siegte über jegliche Sorge.

Irgendwann, das wusste sie würde dies noch ihr Tot sein, aber zumindest würde sie nicht dumm sterben müssen und das Gefühl haben etwas verpasst zu haben. So machte sie einen bestimmten Schritt zu dem weg hin.

Ethlind zuckte ein wenig zusammen als er ihr den Arm anbot. Sollte sie sich tatsächlich einhaken? Zum einen fand sie, dass das gehen auf dem schmalen Wegpfad dann vielleicht eher problematisch werden würde und zum anderen war sie noch nie einer nicht kranken Person so nah gewesen. Sie wusste nicht was sie machen sollte. Unschlüssig wrang sie wieder ihre Hände.

Zu ihrem Glück meldete sich Galantha zu Wort und rettete die Situation für sie. Sie sah die das liebliche kleine Wesen lächelnd an. „Ich würde mich sehr freuen wenn sie mich mitnehmen würden meine Liebe.“ meinte sie mit einem belustigten glitzern in ihren Augen.

Mit einem leichten schmunzeln sah sie den elfen an. „Ihr nehmt mich doch mit?“ meinte sie lächelnd. Sie betrachtete ihn kurz, sah in seine wunderbaren Augen und überwandt sich dann sich zögerlich ein zu haken. Ob sie wirklich das richtige tat? Sie verstand sich nicht mehr, bei jedem anderen hätte sie Abstand gesucht nach so einer Aufforderung, warum sollte sie gerade diesem Elfen trauen, den sie eigentlich gar nicht kannte.

„Ich bin schon gespannt was das für ein Ort ist, den ihr mir, oh pardon, Miss Galantha, zeigen wollt.“ meinte sie mit einem belustigten Funkeln in den Augen.

Als er ihr kur in die Augen sah, betrachtete sie wieder ein wenig mehr seine blauen hübschen Augen und fragte sich, warum sie sie so in ihren Bann zu ziehen vermochten. Irgendwie verstand sie es nicht aber andererseits erschien es ihr auch egal. Als er sie wegen den Kräutern ansprach und schnell seinen Blick abwand sah auch sie verlegen zum Waldrand und wieder färbten sich ihre Wangen leicht rötlich.

Wie war er nun eigentlich zu Kräutern gekommen, fragte sie sich, aber zumindest war diese in Thema über da sie ohne Probleme reden konnte.

„Nun ich denke, wenn uns welche auffallen so können wir diese gerne mitnehmen, aber ich denke nicht, dass wir nun gezielt suchen zu brauchen. Ich habe noch genug zu Hause, so das es noch nicht notwendig ist das ich neue suchen gehen muss.“


Sie lächelte ihn an, und überwand sich dann doch dazu etwas zu fragen.
"Und ihr, seid ihr in Sha Nudra aufgewachsen? Ich habe mich das gefragt seit ich dort durch die schönen Gärten schritt. Ihr wisst nun was ich bisher so gemacht habe, aber ihr seid mir immer noch so ein Rätsel wie bei unserer ersten Begegnung." meinte sie überlegend. Manchmal war ihre Neugierde echt nicht aus zu halten.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Sa., 19. Jun 2004, 14:51
Er schaute Ethlinds Lächeln an, als sie ihn fragte ob man ihm vertrauen könne. Noq lächelte freundlich zurück. Ja, wieso sollte sie ihm vertrauen? Sie kannte ihn erst seit kurzen und in den heutigen Zeiten konnte man nicht vorsichtig genug sein. Er blickte sanft in ihre schönen blauen Augen und sagte mit ruhiger Stimme:

"Ich würde es nicht ertragen können, wenn euch etwas zustieße. So könnt ihr mir vertrauen, dass ich alles tun werde, damit euch kein Leid geschieht."

Damit hatte der Elf ihr einen Eid geschworen. Einen Eid zu schwören, war eigentlich nicht üblich bei ihm. Er empfand so etwas töricht, denn man wusste nicht, ob der Eid noch Sinn macht in manchen Situationen. Wer konnte schon wissen, ob die Person der man die Treue geschworen hat, auch im spätern die Person ist. Doch irgendwie war er sich beim Anblick der Heilerin sicher, dass er ihr einen Schwur geben konnte. Er wusste nicht ob er es jemals bereuen würde. In dem Augenblick hatte er aber das Gefühl, es würde richtig sein.

Er merkte wie sie zögerte, als er ihr den Arm reichte. Er folgte ihrem Blick zum Trampelpfad. Er schmunzelte. Der Elf wollte ihr nur den Arm geben bis sie beim Pfad waren. Der Hauptweg war breit genug und er dachte es wäre höfflich ihr den Arm zu reichen.
Doch gerade im dem Augenblick war Galantha doch seine Rettung und auf die Frage von Ethlind hin, lachte er ein wenig. Schaute sie mit einem sanften Lächeln an und sagte

"Ich denke schon das ihr uns begleiten dürft und ich würde mich auch sehr freuen."

Noq deutete eine leichte Verbeugung an und bemerkte da das glitzern in Ethlinds Augen. Es war wunderschön, wie auch ihr lächeln. Noch mehr freute er sich darüber, dass sie sich bei ihm einhakte. Sie schien ihm wirklich zu vertrauen, auch wenn das Einhaken etwas zögerlich war. Er schaute ihr wieder in die Augen und nickte ihr freundlich zu.

"Das verrat ich euch noch nicht, welchen Platz ich Galantha zeigen will."

flüsterte er ihr mit einem lächeln zu. In dem Moment schwirrte auch schon die klein Fee vor seinem Gesicht und schaute ihn Neugierig an.

"Aber du kannst ihn mir verraten oder?"

lachte Galantha ihn an.Der Elf lachte kurz und schaute dann seine kleine Begleiterin ein.

"Nein, ich werde auch dir nicht verraten, wo es hin geht. Es soll doch eine Überraschung sein."

Die Fee im roten Kleidchen kicherte albern und machte eine Rolle in der Luft.

"Ich liebe Überraschungen. Lass uns endlich dort hin."

Mit den Worten schwirrte sie auch schon einige Meter nach vorne. Blickte kurz zurück und lachte vergnügt. Noq schaute wieder in die Augen von der Heilerin. Er lächelte etwas verlegen, als er die Antwort auf seine Kräuteraussage bekam. Er hatte es irgendwie geahnt, dass dies eine schwachsinnige Aussage war. Er traute sich auch nicht weiter darauf einzugehen und nickte stattdessen freundlich.

Sie betraten nun langsam den Wald. Leichte Sonnenstrahlen durchbrachen das Blätterdach und ein die weiten Rufe von Tieren hallten durch den Wald. Fröhliches Vogelgezwitscher und die wunderbare Waldluft erfreuten den Elf sehr und genüsslich atmete er die Luft ein. Die Blumen und Pflanzen im Wald zeigten ihre schönsten Seiten. Tief aus dem Wald war das hämmern eines Spechtes, abwechselnd mit dem Ruf eines  Kuckucks zu hören.
Noq schaute wieder zu seiner Begleiterin, die ihn anlächelte und irgendwie versuchte etwas zu sagen. Er sah es ihr an, doch als dann ihre Frage kam, wich er ihrem Blick und schaute in den Wald. Er hatte es schon damit gerechnet, dass diese Frage kommen würde. Er hatte sie ja auch gefragt und es war nun höfflich auch ihre zu erzählen von seiner Vergangenheit. In seinem Gesicht sah man die Unsicherheit und den eigenen Widerstand. Er hatte bisher Niemanden erzählt von seiner Herkunft. Doch dann sah er wieder zu Ethlind und lächelte sie etwas zögerlich an. Er mochte sie sehr und deshalb gab er sich einen innerlichen Ruck.

"Nein, ich bin leider nicht in Sha?Nurdra aufgewachsen. Meine Kindheit verbrachte ich nicht einmal in Dragonia."

Seine Stimme kam ihm schwer vor und er versuchte vergeblich sie freudiger klingen zu lassen, aber die Bilder die er mit dem Erinnern vor sich sah machten dies nicht möglich. Wieder wich er ihrem Blick und starrte auf seine Füße. Er holte etwas Luft, den seine Kehle war wie zugeschnürt. Er blickte nochmals in das schöne Gesicht von Ethlind und ihren wunderbaren blauen Augen.

"Ich bin in einem kleinen Dorf an einem Fluss in Isua aufgewachsen. Mein Stamm war sehr mit der Magie verbunden,..."

Noq schaute wieder auf den Boden und beendete den Satz mit leiser bitterer Stimme

"...was ihm dann auch zum Verhängnis wurde."

Er Elf schaute sich um nach der kleinen Fee, welche vergnügt durch den Wald um sie flatterte. Ein leichtes Lächeln zog in sein Gesicht und er sah wieder zur Heilerin. Er wollte sie nicht irgendwie belasten, deshalb versuchte er dieses Thema nicht so ausführlich zu behandeln. Die Bilder in seinem Geist waren, dennoch vorhanden und ließen ihn auch nicht so schnell los. 
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Sa., 03. Jul 2004, 16:17
>Ich würde es nicht ertragen können, wenn euch etwas zustieße. So könnt ihr mir vertrauen, dass ich alles tun werde, damit euch kein Leid geschieht. < Aus irgendeinem Grund erfüllten diese Worte Ethlind mit einem Schauer der sie ein wenig verwirrte. Diese Worte klangen irgendwie vollkommen ernst gemeint und Ethlind hatte das Gefühl ihnen wirklich trauen zu können. Sie hatte ein relativ gutes Menschengespür und als sie diese Worte hört wusste sie einfach, dass sie vollkommen ehrlich waren und ihr wurde ein wenig warm ums Herz.
Sie fühlte sich nun ein wenig wohler als sie sich bei ihm eingehakte und so neben ihm herging und die Natur auf sich einwirken lies. Seine Nähe kam ihr zum einen befremdlich vor und zum anderen spürte sie wie allmählich ihre Anspannung wich.

Das Gespräch zwischen Galantha und Noq verfolgte sie mit einem lächeln mit und sie spürte, wie ihre Neugierde immer mehr wuchs und sich Galanthas Ungeduld auch ein wenig auf sie übertrug. Was er ihr wohl zeigen wollte? Bestimmt war es ein wunder schöner Ort, und sie freute sich schon jetzt darauf. So ging sie wohl ein wenig schneller als vorher, hoffend, dass sie schneller vorankommen würden.

Als sie den Wald betraten merkte Ethlind wie sich der Elf zu entspannen schien und es kam ihr so vor wie als wäre er in eine vollkommen andere Welt getreten. Sie selber allerdings empfand das eher weniger so. Ja, der Duft nach Wald war nun stärker geworden und wie immer empfand sie ihn als sehr angenehm, und beim näheren hinhören nahm sie auch die Stimmen der Vögel war, die sie allerdings beim besten Willen nicht differenzieren konnte und ansonsten war da nur mehr das Rauschen der Blätter im Wind.

Noch während sie ihre Frage nach der Vergangenheit des Elfen stellte merkte sie was für einen Fehler sie begangen hatte. Sie wusste doch selber am besten was für Wunden man mit solchen Fragen aufwerfen konnte, warum also hatte sie das gemacht? Nun hatte sie ihn in Verlegenheit gebracht und dazu ihr etwas zu erzählen, was er ihr nicht sagen wollte. Könnte sie doch einmal ihren Mund halten!
Seine Stimme war gedrückt und dumpf als er ihr Antwortete und Ethlind fühlte wie schwer es ihm fiel zu reden, und verlegen strich sie sich eine Strähne aus dem Gesicht. Was hatte sie bloß wieder angestellt? Konnte sie denn nie mit einem Menschen reden ohne diesen zu verletzten?

Sie sah ein wenig unschlüssig wieder auf den Boden und achtete darauf wo sie hintrat, während sie versuchte ihre Gedanken zu ordnen. Von der Seite beobachtete sie den Elfen, wie er der kleinen Fee nachblickte und als er sie anlächelte löste sich der knoten in ihrem Hals ein wenig auch wenn dieses Lächeln irgendwie gedrückt schien.

„Wenn ihr mir erzählen wollt, was mit eurem Dorf passiert ist, so habe ich ein offenes Ohr. Ich will nicht behaupten, dass ich euch sicher verstehen werde können, oder euch etwas helfen, aber ich merke, dass euch die Erinnerungen quälen, und vielleicht ist es besser darüber zu reden? Manchmal kann dies alleine schon ein wenig helfen.“

Was redete sie da eigentlich? Sie hatte wohl von allen ihr bekannten Personen am wenigsten Recht jemanden dazu auf zu fordern über seine Vergangenheit zu reden, hatte sie doch selber noch nie die volle Wahrheit gegenüber einem Anderen ausgesprochen.
Aber sie wünschte sich, dass der Elf seine trüben Erinnerungen irgendwann hinter sich lassen können würde.

„Wenn ihr aber nicht darüber sprechen wollt, so verstehe ich das natürlich, schließlich haben wir alle unsere Bürden zu tragen bis es an der Zeit ist sie ab zu legen und einen Schritt davon Abstand zu nehmen, ob mit Hilfe oder ohne.“
Sie lächelte ihn warm an während sie innerlich ein wenig angst hatte wie er auf ihre Worte reagieren würde.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Mo., 05. Jul 2004, 13:03
Ihr seine Vergangenheit offenbaren? Noq hatte dies bisher vor jedem vermieden, aber nur aus Selbstschutz, denn er wollte diese Erinnerungen verdrängen. So wie er auch seine Magie vergessen hat, die er einst beherrschte. Er spürte noch Reste davon in seinem Inneren, doch er wollte sie nicht. Er wollte alles ablegen, was ihn an seine Vergangenheit erinnerte. Nun sollte er jemanden, den er erst vor kurzen kennen gelernt hat, alles erzählen?

Noq musterte Ethlind erneut und blieb mit dem Blick an ihrem Lächeln hängen. Er hatte noch nie ein schönes Lächeln gesehen, was ihn so in den Bann zog. Es war so warm und drang tief in sein Herz hinein, was dieses erweichen ließ. Doch als seine Augen sich davon befreien konnten und auf ihre trafen, kam es ihm so vor als würden sie etwas fürchten. Doch er konnte sich auch irren.

Er schaute wieder nach vorne, auf den Weg, sie waren bald beim Pfad angekommen. Ihm schwirrten noch immer ihre Worte im Kopf herum, als hätte sie gerade aufgehört zu reden. Vielleicht wäre es doch keine so schlechte Idee diese Last los zuwerden, aber war dies der richtige Zeitpunkt für sie beide? Er schaute noch Mals zu ihr. Der Moment war für ihn nicht der richtige. Doch auf einmal blieb der Elf stehen und wendete seinen Blick von ihre ab zum Boden.

"Sie quälen mich wirklich. Doch diese Bürde trage ich schon lange und es fällt mir nun schwer sie abzulegen oder nur mit jemanden zu teilen. Sie ist zu einem Teil von mir geworden und hat sich tief im Inneren verwurzelt. Es wird für mich nun nicht leicht sein, sie von mir zu lösen um sie euch zu offenbaren, Lady Black."

Der Waldläufer sah zu ihr mit einem bedrückten Gesichtsausdruck, den er nicht mehr unterdrücken konnte.
Er fühlte sich in diesem Moment, als hätte man ihn schwer verwundet. Doch er spürte keine Schmerzen, nur diese Schutzlosigkeit. Er hatte seine Fassade verloren, die er schon so lange getragen hatte. Sie hatte ihn geschützt. Sie hatte verhindert, das man in sein Inneres sehen konnte und nun hat er sie für diesen Moment fort.

"Versteht, ich bin noch nicht bereit sie mit euch zu teilen, obwohl ich mein Vertrauen euch schenke und das zusammen sein mit euch mich erfreut. Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich mich euch offenbaren."

Er schaute wieder in die ferne, wo Galantha fröhlich umher schwirrte, dann zog sich sein Blick wieder zur Heilerin. Er lächelte sie sanft an, denn noch sah er das seine Wort sie beschäftigten. In dem Moment setzte sich die kleine Fee auf seinen Kopf und zupfte an seinem Haar. Er schaute mit den Augen nach oben, wo er das goldene Glitzern sah.

"Warum bleibt ihr stehen? So kommen wir doch nie zu deiner Überraschung."

hörte er ihre glockenklare Stimme und schmunzelte ein wenig. Er wunderte sich noch immer wie viel Energie so ein kleines Wesen haben konnte und wie groß ihre Neugier war.

"Du scheinst es nicht erwarten zu können. Wobei ich denke das er dir gefallen würde."

lachte er zu ihr und schaute dann wieder zu Ethlind.

"Ist der Ort den sooo schön?"

erklang es nochmals von oben.

"Ja, er ist bezaubernd. So wie meine Begleiterinnen."

lächelte er freundlich zu Ethlind.       
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Fr., 09. Jul 2004, 01:05
Ethlind hatte ihren Blick gesenkt während sie auf die Antwort wartete und betrachtete die Blumen am Wegrand. Durch ihr Gespräch waren nun auch in ihrem Kopf wieder die Bilder des brennenden Hauses, der Tobenden Menge und der Angst erschienen. Was war ihr wirklich eingefallen so etwas zu verlangen? Es wäre nur recht, währe er nun böse auf sie oder aufgebracht, und doch fürchtete sie genau dies, denn irgendwie hatte sie das Gefühl, dass ihr dies das Herz zerreißen würde. So konnte sie wohl ein wenig der Angst nicht aus ihrem Blick verbannen während sie ihn warm ansah.

Als er den Kopf auch dem Boden zu wendete hatte sie das Gefühl, das er ihr nun tatsächlich sagen würde das sie sich nie wieder sehen sollten da sie nur die schlimmen Gedanken an die Oberfläche förderte und er sie nie wieder denken wollte, und ihr Herz zog sich ein wenig zusammen. Hätte sie dieses Thema doch gelassen ... aber nicht einmal die Muttergöttin konnte sie nun aus dieser Lage bringen, da musste sie durch.

Sie waren gerade kurz dabei auf den Pfad zu treten und so hatte sie sich von ihm gelöst und war drei Schritte vor ihm, als er plötzlich stehen blieb. Sie wandte sich zu ihm um. Sein Haar schimmerte im Licht der durch die Blätter brechenden Strahlen der untergehenden Sonne und sein Gesicht erstrahlte in einem seltsam traurigen Licht.

Verwundert schüttelte sie leicht ihren Kopf um diese Gedanken ab zu schütteln, wenn sie nun schon etwas in solche Sachen hinein interpretierte .... ?

Mit etwas schneller schlagendem Herzen lauschte sie seinen Worten. Er hatte sie nicht vollkommen zurück gewiesen! Innerlich war sie kurz wirklich erleichtert, aber der Ausdruck in seinem Gesicht wandelte dieses Gefühl sehr schnell in Schuldgefühle und Sorge.

Zögerlich trat sie einen Schritt auf ihn zu, nahm dann seine Hände in die ihren. Seine Hände waren warm und weich, und doch hatte sie das Gefühl, dass sie ein wenig zitterten.

"Natürlich verstehe ich, und es war dumm von mir danach zu fragen, aber wisset, dass ich immer ein offenes Ohr für euch haben werde." meinte sie mit einem Lächeln in das sie all ihre Wärme legte, während ihre Augen die Sorge nicht ganz verbannen konnten, die ihn aber ebenso herzlich ansahen.
"Ich würde dann gerne eure Geschichte hören, wenn ihr bereit seid sie jemanden zu offenbaren."
Sie versuchte seinen Blick ein zu fangen um ihm in die Augen sehen zu können und als er sie endlich wieder ansah glaubte sie kurz in seinen immer noch etwas traurigen Augen zu versinken. Wieso zogen sie sie nur so in den Bann?

Als Galantha sich auf Noqs Kopf niederließ wurde sich Ethlind plötzlich der Situation bewusst. Immer noch hielt sie seine Hände in den ihren. Ein wenig erschrocken über sich selber zog sie schnell ihre Hände zurück und verschränkte ihre Finger lose.

Noq schien sein Lachen wieder gefunden zu haben, aber seine Begleiterin war auch wirklich jemand, der einem ein Lachen entringen konnte. Sie lächelte die beiden an und beobachtete sie. Sie hätte den beiden eine halbe Ewigkeit zu sehen können.

Das Kompliment bekam sie Anfangs erst nicht wirklich mit, als es aber langsam zu ihr durchdrang zog sich eine leichte röte über ihre Wangen.

"Ich denke, wir sollten weiter gehen." meinte sie verlegen und starrte wieder auf den Boden.
Sie trat zur Seite um ihn nun vor zu lassen. 
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: So., 25. Jul 2004, 17:55
Es lag noch ein warmes Gefühl um seine Hände, welches von ihren stammte. Diese Berührung hatte seine zittrigen Hände beruhigt und er hatte das Gefühl als hätten ihre Hände ihm wieder Kraft gegeben. Es war ein wunderbares Gefühl gewesen und als sie ihre Hände entzog bemerkte er es nicht sofort. Nur das etwas verloren ging. Er besann sich wieder.
„Ich danke euch für euer Verständnis, Lady Black.“

Der Elf bemerkte die leichte Rötung ihrer Wangen und musste leicht schmunzeln. Doch er merkte selbst, dass sie eine merkwürdige Wirkung auf ihn hatte. Manche Wort sprudelten so empor, andere blieben dickflüssig ihm Hals stecken. Seine Gedanken spinnen, so wusste er kein Wort mehr zu Sprechen, die er liebend gerne diesem wunderschönen Wesen geäußert hätte um ihre Verlegenheit zu mildern.

Ihre Aufforderung brach den Versuch etwas zusagen völlig ab. Teils empfand Noq deswegen Wut, aber nicht auf sie, sondern auf sich, da er nicht im Stande war in dieser Ewigkeit, so kam es ihm vor, ihr irgend einen Satz zusagen. Zum anderen Teil fühlte er wiederum Erleichterung, da er Angst hatte diese Sätze mitzuteilen. Er war ihm streit mit sich selbst. Er hatte sie nur angesehen und war wie erstarrt, was machte sie nur mit ihm.

Er lächelte sie wieder warm an und nickte ihr freundlich zu. Es war ein recht schmaler Pfad und als sie ihm den Vortritt ließ, kam er unbeabsichtigt dicht an sie heran. Ohne das er es wollte, nahm er ihren Duft in seine Nase auf. Sie roch so seltsam süß und mild.

Er suchte instinktiv ihren Blickkontakt. Er wusste nicht warum, doch er war von einer Sucht gepackt. Er musste diese klaren hellblauen Augen sehen. Ihren Glanz. Ihre endlose Tiefe. Die wärme, welche sie ausstrahlten.

Für einen  kurzen Moment trafen sich ihre Blicke. Der Wald schwieg. Dann spürte der Waldläufer ein Ziehen im Haar und wurde wieder wach gerückt. Er hörte nicht was Galantha gesagt hatte, konnte sich aber in diesem Moment denken was es sein musste.

Noq ging an Ethlind vorbei und ging etwas den Pfad entlang. Dann blieb er stehen und blickte zurück ob ihm die Heilerin folgen würde. Ihm beschlich ein fremdes Gefühl, als würde er sich Fürchten sie zu verlieren. Es schien aber anderes zu sein. Es drückte sich in seinen Magen, wenn er mehr darüber nachdachte.

Er musste sich ablenken. Er schaute an sich herab und prüfte ob seine Rüstung und die Ausrüstung richtig saßen. Dann schaute er wieder den Pfad entlang. Der Elf überlegte, wo sie am besten lang gehen sollten. Er wusste nicht so recht ob der kürzeste Weg geeignet für Sie wäre, da er schwer begehbar war. Andererseits, war dies auch der aufregernste. Er warf Ethlind einen Blick zu und grinste sie an.

„Wie interessant darf es den sein?“

fragte er sie und der Schalk blitze kurz in seinen Augen. Doch dann veränderte sich sein Grinsen in ein liebevolles Lächeln.

„Schaut. Dort hinten. Am Busch neben dem großen alten Baum mit der Öffnung.“

Noq zeigte mit dem Finger an ihr vorbei. Durch leichtes Gestrüpp und ein paar Blättern sah man den großen alten Baum mit der Öffnung, er war stark bewachsen von Moos. Doch dies war nicht auf was der Waldläufer hinwies. Neben dem Baum, an einem Busch, war eine Reh mit ihrem Rehkitz. Friedlich aßen sie an dem Busch die Blätter ab. Ihnen schien es nicht aufgefallen zu sein, das sie nicht alleine waren oder es war ihnen nicht so wichtig. Die Rehkuh schien sich sehr führsorglich um ihr Kleines zu kümmern.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Mi., 28. Jul 2004, 23:18
Ethlind hatte ihm eigentlich ausweichen wollen, doch hinter ihr lag ein umgefallener hohler Baumstumpf, so dass ihr der Weg versperrt war. Als NoQ aus diesem Grund relativ knapp an ihr vorbeiging fühlte sie seine Nähe ganz deutlich und wieder spürte sie wie ihre Wangen leicht rot wurden. Was war bloß los mit ihr? Sich selbst schimpfend riss sie sich zusammen du sah entschlossen auf.

Als sich ihre Blicke kurz kreuzten sah sie wieder in diese völlig klaren Augen in denen die gesamte Welt eingefangen zu sein schien. Bevor sie sich jedoch verlieren konnte wandte sie den Blick ab und sah an ihm vorbei zu ein paar violetten Blumen. Warum konnte ein einziger Blick dieses elfen sie so verwirren? Ethlind verstand es einfach nicht.

So folgte sie ihm immer noch ein wenig verwirrt und erst als er sie ansprach schrak sie wieder auf. Die Frage an sich führte nicht unbedingt dazu, dass sie ihre Verwirrung ablegen konnte. Fragend sah sie ihn an und versuchte sein schelmisches Grinsen zu deuten. Sie wusste nicht wohin er hinaus wollte.

„Wie meint ihr das? Was immer ihr machen wollt ich werde versuchen mit euch schritt zu halten.“ Meinte sie, in der Hoffnung dass diese Nichtantwort doch Antwort genug war.

Als er aber gleich darauf hinter sie deutete, wandte sie sich langsam um und sah sich neugierig um. Er deutete zu einem großen Baum. Erst bei genauerem hinsehen fiel ihr das Reh mit ihrem Kitz auf. Vollkommen friedlich standen die beiden da und schienen noch nicht von ihnen zwei Notiz genommen zu haben. Noch nie hatte Ethlind ein Reh sah nah gesehen, ohne das es vor ihr weggelaufen war.

Sie wusste nicht wie lange sie lächelnd da stand und die beiden beobachtete. Die Szene war so vollkommen friedlich. Erst als Ethlind von NoQ angestupst wurde und er meinte sie sollten weiter gehen wandte sie ihren Blick ab, und noch während sie NoQ folgte, der nun vom Pfad abwich sah sie immer wieder zurück und versuchte die beiden durch die Blätter hindurch noch einmal zu erspähen.

Dann aber folgte sie ihm schnell, da nun die Neugierde wieder zurückkehrte, zu was für einen Ort er sie führen würde. Galantha die vor ihr herflatterte schien genauso neugierig zu sein denn sie drängte Ethlind immer wieder schneller zu sein, wenn sie einmal bei einer Wurzel fest hing oder nicht schnell weiter kam im Gelände.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Do., 05. Aug 2004, 15:03
Sein Herz war so mulmig warm. Er wusste es nicht einzuordnen, aber wusste das es ihretwegen war. NoQ warf einen Blick zurück um zu sehen, ob es den Beiden gut ginge. Doch er merkte schnell, das er sich zu oft dafür umdrehte. Als sie dann noch an einer Wurzel von einem großen Baum hingen blieb, lief er sofort zu ihr um ihr dabei zu helfen sich zu befreien. Vorsichtig stützte er sie, damit sie sich los machen konnte. Ein warmes Lächeln strahlte in seinem Gesicht als er sie ansah. Doch er machte sich innerlich Vorwürfe, da er mehr auf sie achten hätte müssen. Nun blieb er so gut es ging in ihrer Nähe.

Ein leichter Wind brachte das Blattwerk der Bäume zum rauschen und brachte etwas erfrischendes in die Wärme des Sommers. Einzelne Bündel von Sonnenstrahlen brachen durch Lücken im Blätterdach der riesigen Bäume und wo sie aufkamen gediehen die Pflanzen besonders. Blumen streckten sich in diesen Sonnenflecken dem Himmel entgegen und es schien als würden sie die wärme der Strahlen genießen. In einen der Sonnentrichter war ein Baumstumpf, der überwuchert war von einer Kletterpflanze, die ihre grünen Blätter mit vollen weißen Blüten schmückte. Die Strahlen ließ die Blüten aussehen als wären sie selbst aus den Sonnenlicht gemacht.
Ein Vogel flog mit Eile über den Stumpf hinweg und flatterte auch in die Krone eines Baumes, wo er bei einem Nest landete. Das aufgeregte piepsen der frisch Geschlüpften war lauschen.

Die Drei gingen langsam weiter. Galantha flog auf geregt durch die Luft und schwirrte zu den Sonnenstrahlenbündeln, wo sie sich vor wohlgefallen schüttelte und der Sonne etwas entgegen flog.
Der Elf führte behutsam die Heilerin den Weg entlang. Es war zwar keiner deutlich zu erkennen, doch es sah so aus, als würde es einen geben, der nur schwer zu erkennen war. Ab und zu wagte er es sie anzusehen. Ihre Bewegungen zu beobachten. Ihr sanftes Gesicht und deren Mimik zu betrachten. Er mochte ihr Lächeln und ihre schönen hellblauen Augen ließen ihn nicht mehr los. Doch da war noch etwas, was er noch nicht deuten konnte. Sie strahlte es förmlich aus und es wärmte ihn.
Vorsichtig half er ihr eine Böschung hinauf und sie gingen weiter am flachen Kamm entlang. Eine Herde Rehe schriet an einer Seite durch den Wald. Seelenruhig grasten sie vor sich hin. Einige von ihnen hatten Kitze an ihrer Seite, welche den Großen hinterher staksten.

Langsam weitete sich der Kamm und senkte sich in eine Ebene, die völlig zugewachsen war. Große, grüne Bäume mit feinen Geäst wuchsen dort in bizarrer Form. Welches im ganzen wunderschön aussah. Ein schmaler Weg schlängelte sich durch das grüne Gestrüpp, was mit Blütenpracht nur so protzte. Kleine Büsche schienen den Pfad zu flankieren. Weiß-schimmernde Blüten wie aus Seide zierten sie.

NoQ blickte vertrauensvoll in Ethlinds Augen. Hatte sie Angst? Mit einer Hand wies er ihr den Weg entlang und strahlte sie freundlich an. Dann bot er seinen Arm zum einhaken an.

„Wir sind so gut wie angekommen, Lady Black.“

Der schmale Weg war zuerst noch mit Waldboden bedeckt, doch langsam lief er elegant über zu kleinen weißen Kisselsteinen.

Galantha schwirrte auf den Kopf von NoQ und zupfte an seinen Haaren.

„Sind wir jetzt schon da?“ fragte sie mit einer etwas enttäuschten Stimme

Der Elf linste nach oben und schmunzelte warmherzig.

„Nein, ein kleines Stückchen ist es noch. Aber wenn du willst kannst du etwas voraus fliegen. Du musst nur den weißen Weg folgen.“

Die kleine Fee sprang vom Kopf und flatterte lachend vor NoQs Gesicht.

„Nur diesen Weg?“ fragte sie nochmals erstaunt

Der Waldläufer nickte.

„Dann bin ich ja gespannt darauf. Ist es dort Gefährlich?“ sagte sie ganz aufgeregt

Der Elf schüttelte verneinend den Kopf mit einem sanften Lächeln. Die Fee kicherte, schwirrte einmal wild um die beiden herum und blieb dann vor ihnen kurz stehen.

„Ihr seid mir viel zu langsam.“ lachte sie ihnen belustigend zu und schwirrte zum Weg, wo sie nach einer Biegung nicht mehr zu sehen war.
NoQ blickte wieder in das Gesicht von der jungen Dame. Sie war erfrischend für ihn. Er empfand ihre Nähe wunderbar. Es gab ihm ein eigenartiges Gefühl.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Fr., 06. Aug 2004, 01:41
NoQ der sicher im Wald gehen konnte war ihr einfach ein wenig zu schnell, und bei dem Versuch ihm nach zu kommen passte sie nicht auf und verhedderte sich dann doch in einer Wurzel, obwohl sie doch aufpassen hatte wollen. Als ihr NoQ die Hand rechte um sie zu stützen nahm sie sie dankend und befreite sich, doch hätte sie sich selber Schimpfen wollen, das sie nihct aufgepasst hatte. Nun musste er wegen ihr langsamer gehen und ihr viel auf das er sich nun so oft es ging umwandte und nach ihr sah.
Zum einen erfüllte es sie ein wenig mit Freude, dass er sich so um sie sorgte doch hauptsächlich ärgerte sie sich über ihre Unfähigkeit.

Die Natur um sie war voller Schönheit und Ethlind wurde es nicht satt sie zu beobachten und das Spiel mit der Sonne von Galantha entlockte ihr ein lächeln. Sie sah ihr gerne zu wie sie so verspielt und Glücklich herumtanzte.

Als sich vor ihr die Ebene ausbreitete mit ihrer herrlich schönen grünen Bäumen hielt Ethlind kurz den Atem vor erstaunen an. Vollkommen friedlich lag das grün vor ihnen und die wundervollen Blüten in weiß waren eine wahre Pracht. Ethlind hätte nicht gedacht dass sie hier in einem Tal eine solche Pracht finden konnte. Sie war nur die schroffen Berglandschaften und die dichten Nadelwälder gewohnt, die sie von ihrer Kindheit her kannte. Dies hier war so vollkommen anders und es zog sie mit all seiner Pracht in seinen Bann.

„Wie schön!“ jubelte sie erfreut und lief ein paar Schritte mit ausgestreckten Armen den Weg entlang während sie fröhlich lachte. Dann drehte sie sich ein paar mal im Kreis und blickte zu NoQ mit einem strahlenden Lächeln. Angst hatte sie keine, denn sie hatte nur Augen für die wundervolle Welt um sie.

Suchen lies sie ihren Blick über den Boden gleiten und fand dort eine noch fast vollkommene Blüte. Sie hob sie auf und steckte sich ins Haar, wobei das weiß durch das Schwarz ihrer Haare besonders hervorgehoben wurde. Wie lange hatte sie das schon nicht gemacht? Genauso wie Blumenkränze geflochten hatte sie seit ihrer Kindheit mehr Blumen im Haar getragen.

Sie strahlte NoQ an als er ihr allerdings wieder den Arm anbot zögerte sie kurz. Doch nach einem kurzen Augenblick hakte sie sich ein. Bei ihm schaffte sie es tatsächlich ihre Menschenscheu zu überwinden, sie fühlte sich sicher und vertraute ihm.

„Nun, wenn dies noch nicht der Ort ist wo er mich hin führen wolltet so bin ich wahrlich gespannt was noch kommt. Ich finde dies schon einfach wunderbar.“ Meinte sie mit einem neugierigen glitzern in den Augen,

Ethlind war ein wenig erstaunt das Galantha nicht gerade fand das es hier toll war, aber vielleicht hatte die kleine Fee ja schon zu viele Blumen gesehen, außerdem war sie wohl noch neugieriger als Ethlind selber.

Lächelnd sah sie der kleinen Fee hinterher wie sie davon Flog und letztendlich um die Ecke verschwand. Sie wandte sich wieder NoQ zu. Als sich ihre Blicke kreuzten sah sie ein wenig verlegen zu Boden, allerdings reichte schon die kurze Zeit um ihr das Gefühl zu geben, in ihnen zu versinken, und nun da sich die Aufregung gelegt hatte spürte sie seine Nähe auch viel deutlicher, aber überraschender Weise war dies nicht unangenehm für Ethlind.

Mit einem warmen Lächeln ging sie an seiner Seite den Weg entlang und betrachtete die wunderschöne Natur um sich herum. Der Wind, der schon im Wald leicht geweht hatte war auch hier zu spüren und Ethlind mochte das Gefühl wie er über ihr Gesicht strich. Sie fühlte sich glücklich und dies war ein Gefühl das auch schon lange nicht mehr in ihr aufgekommen war. Es erfüllte sie mit Ruhe von innen heraus und lies sie wie von selber lächeln.

Fast schon hoffte sie das sie nie zu ihrem Ziel gelangen würden und weiter so friedlich auf diesem wundervollen Weg spazieren gehen konnten.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Fr., 06. Aug 2004, 16:40
Der Elf war überrascht über die Reaktion von Ethlind, als sie erfreut aufjubelte. Er hatte mit anderen Dingen gerechnet aber nicht mit so einem Freudenausbruch. Er schmunzelte und war Glücklich über ihr befinden, war sie doch zuvor etwas zurückhaltend oder vorsichtig.
NoQ beobachtete wie sie eine weiße Blüte in ihr Haar steckte. Ihre schwarzen Haare brachten sie fast schon leuchtend hervor. Es sah bezaubernd aus.

Als sie sich bei ihm eingehakt hatte, lächelte er sie noch mal warmherzig an.

„Die Blüte in eurem Haar steht euch wunderbar. Man könnte meinen sie wäre nur dafür aufgegangen.“

Er hatte sich in ihren Blick verfangen und wendete seinen von ihr ab. Der Waldläufer sah den Weg entlang und dachte nach. Dann machte er einen Schritt mit Ethlind und folgte dem Weg.
Er wusste nicht was er ihr noch sagen konnte, doch er spürte, das es noch viel zu sagen gab. NoQ blickte wieder zu ihr. Es war schon merkwürdig wie ihre Nähe ihn anzog. Jetzt wusste er etwas und es war auch gar nicht ohne Bedeutung. Für einen Moment sprang der Gedanke warum er es überhaupt vergessen hatte.

„Vor vielen Jahren wohnte hier eine weiße Hexe. Sie wachte schon jahrzehnte über diesen Wald und war, wie ihr, mit der Kunst des Heilens vertraut...“

Langsam gingen sie den weißen Kiesweg entlang, der sich durch die wunderschöne Blütenpracht der Büsche schlängelte. Rot, Weiß, Violett und Mischungen aus den Farben brachten die Blumen hervor.

„...Sie half den Waldelfen und brachte auch manchen Waldläufer etwas bei. Als sie dann friedlich Gestorben ist, überließen die Waldelfen diesen Ort der Natur, wie es die weiße Hexe gewollt hatte. Noch immer ehren viele Elfen und Waldläufer diese mysteriöse Frau, denn sie gab nicht alle ihre Geheimnisse preis...“

Der schmale Pfad breitete sich nun und es eröffnete sich ein großer verkommener Garten vor ihnen. Farbenfrohe Blumen blühten wild durcheinander und bildeten einen bunten Teppich aus fremden, wie auch bekannten Blumensorten. Langes Gras war zerstreut dazwischen und machte den Teppich fast lückenlos. Versteckt im Grün war ein kleiner Steinbrunnen. Gegenüber von diesem, etwas weiter weg, streckte sich ein dicker, großer Blütenbaum zum Himmel. Seine weißen Blüten und die feinen Sonnenstrahlen, die auf den Baum fielen, ließen diesen wie aus Licht erscheinen. Eine mit Efeu zugewachsene Holzhütte stand in der Mitte dieses großen Wildgartens. Aus ihr sprossen dicke Äste heraus, welche schöne verzeigte Geäste hervor brachten, mit dunkelgrünen vollen Blattwerk.

In mitten der ganzen Blütenpracht flatterten bunte Schmetterlinge und Bienen schwirrten von Blüte zu Blüte.
Ein Licht stieg auf einmal aus dem Gras empor und flog auf die Beiden zu. Die kleine Fee lachte.

„Das ist ja ein soo schöner Platz, fast wie auf der Blumenwiese, wo meine Brüder und Schwestern leben.“

Galantha drehte sich vergnügt um ihre eigene Achse und schwirrte wieder zu einer Blume in der Nähe.

Der Elf blickte zu Ethlind und versuchte zu erkennen was sie empfand. Sah sie das selbe wie er?
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Di., 17. Aug 2004, 20:03
Ethlind hatte sich schon seit langem nicht mehr so gut gefühlt wie an diesem Nachmittag. Er hatte ihr wieder ins Gedächtnis gerufen wie wundervoll das Leben sein kann, und es war ihr wie als hätte sie kurz wieder die klare Stimme  ihrer Mutter gehört die ihr von den Wundern der Natur erzählte. Ihre Mutter hatte Geschichten zu allem und eine war wundervoller als die andere.

Ethlind sah NoQ mit einem warmen Lächeln an und ihre Augen glitzerten voller Freude. Alle Angst und Unsicherheit war wie weggeblasen. In dieser wunderschönen Landschaft konnte es nichts geben was ihr gefährlich werden konnte oder zumindest kam es ihr so vor. Es schien hier kein Platz zu sein für Angst oder böse Worte.

>>„Die Blüte in eurem Haar steht euch wunderbar. Man könnte meinen sie wäre nur dafür aufgegangen.“
Als NoQ ihr diese Worte sagte lächelte sei ein wenig verlegen und strich sich ohne nachzudenken eine ihre Strähne aus dem Gesicht. Er schaffte es immer wieder sie ein wenig verlegen zu machen. Wieso sagte er bloß immer so nette Sachen, und Ethlind hatte nie etwas zum erwidern. Sie lächelte bloß verlegen und sah in seine wundervollen liebevollen Augen.

Kurz trafen sich wieder ihre Blicke und es schien ihr wie als würden sie sich in einander verfangen, doch dann wandte er seinen Blick ab und Ethlind drehte ihren Kopf schnell wieder zur Seite und betrachtete die Blumenpracht an der Seite während sie seiner Erzählung lauschte.

Eine weiße Hexe? Warum nannte er sie Hexe … Ethlind war ein wenig verwirrt über diese Bezeichnung da sie damit immer nur den Hass und die Angst der Menschen verband, … doch die Elfen schienen da im Allgemeinen etwas anders zu denken, denn sie hatte sie scheinbar verehrt. Ethlind war ein wenig überrascht, sie hatte immer nur die Furcht und den Hass Leuten gegen über kennen gelernt, die sich auf die Magie verstanden und damit heilten. Sie kannte die Verzweiflung die Menschen durchmachten wenn es um ihre Liebsten ging und die Enttäuschung wenn man ihnen sagte das hier nichts mehr zu retten ist, mit welcher Macht auch immer. Diese Verzweiflung schlug so einfach in Hass um … die Elfen allerdings schienen dies anders zu sehen

Es tat gut zu wissen das es eine Vertreterin der Gabe des Heilens gegeben hat, die so sehr geliebt worden war, das man ihrer immer noch gedachte, und Ethlind merkte wie ihr deswegen ein wenig warm ums Herz wurde. Seit den Geschehnissen vor sieben Jahren hatte sie Angst vor ihren eigenen Kräften gehabt, und nicht zu letzt deswegen war sie so lange im Kloster geblieben wo man ihre Fähigkeiten schätze und sie deswegen nicht verurteilte.

Sie warf NoQ einen kurzen Blick zu. Er hatte es tatsächlich geschafft diesen Tag für sie unvergesslich zu machen. Sie hatte nicht nur viel gelernt heute sondern auch viele wundervolle Erinnerungen gesammelt, nicht zu letzt weil er dabei war. Sie lächelte warm und lies ihren Blick über die wundervolle Landschaft vor ihr schweifen.

Der Garten selber war wundervoll und Ethlind war vollkommen hingerissen von der Pracht die sie hier umgab. Der Garten war zwar ein wenig verwildert doch das machte ihn nur noch ein wenig wundervoller und verlieh ihm etwas Mystisches fand sie. Die Farbenpracht die sich ihr hier bot war einfach überwältigend. Da waren wundervolle orange und gelbe Blumen aber auch violette und blaue. Ethlinds Augen weiteten sich vor Eindrücken. Sie schritt zu dem verwachsenen Brunnen, der mit verschiedenen Ranken umgeben war und wandte sich dann mit großen Augen dem sich in den Himmel erhebenden Geränk an weißen Blüten zu. Wie sich das Sonnenlicht darin brach sah einfach herrlich und unbeschreiblich schön aus. Ein paar Schmetterlinge saßen auf den Blüten.

Langsam drehte Ethlind sich um ihre eigene Achse und lies all dies auf sich wirken. Sie kam sich vor wie als wäre sie mitten in einem der Märchen ihrer Mutter. Sie strahlte begeistert NoQ an, der ein wenig zurück geblieben war, und ging zu ihm. Ohne wirklich darüber nachzudenken nahm sie wieder seine Hände, die warm in den ihren lagen. Sie suchte seinen Blick und lächelte ihn herzlich und dankbar an. In ihren Augen konnte man das freudige glitzern erkennen.

„Dieser Ort ist fantastisch, ich danke euch, dass ihr ihn mir gezeigt habt.“ Sie wusste nicht wirklich wie sie sich ausdrücken sollte, doch sie hoffte, dass er halbwegs verstand was sie damit meinte. Und während sie in seine herrlichen Augen sah, die mit dem Himmel um die Wette zu strahlen schienen schien sie für kurze Zeit vollkommen von ihnen eingefangen zu sein, und sie war sich sicher, dass er sie verstanden hatte.

Galantha die sich auf NoQ’s Schulter setzte holte sie wieder in die Realität zurück. Sie lies seine Hände verlegen wieder los und wandte ihren blick verlegen wieder ab. Sie sah die kleine Fee lächelnd an.

„Vielleicht kannst du mir ja einmal auch deine Wiese zeigen, sie ist sicher noch viel wundervoller als diese hier.“ meinte sie lächelnd.


Sie blieben noch ein wenig hier und dann machten sie sich auf den Weg zurück nach Nuru. Ethlind war total ausgelassen am Rückweg und sie hoffte immer mehr, das dieser Tag doch noch nicht zu ende gehen würde, doch als sie die Hauptstraße nach Nuru erreichten war die Sonne schon eine Weile untergegangen und so musste sich Ethlind schweren Herzens von NoQ verabschieden.

„Es war wirklich ein wundervoller Nachmittag, ich danke euch wirklich sehr.“ Ihre Stimme war weich und freundlich und sie versuchte ihr einen Klang zu geben der ihre Freude und Dankbarkeit ausdrückte. „Ich hoffe, dass wir uns bald wieder sehen.“

Sie warf ihm kurz einen warmen Blick zu und nahm dann eine orange Blüte, die sie auf der wundervollen Wiese aufgelesen hatte und aus irgendwelchen Gründen dann mitgenommen hatte. Sie drückte sie ihm lächelnd in die Hand. „Vergesst mich nicht.“ Meinte sie zwinkernd.

„Miss Galantha, ich hoffe ihr habt euch mit mir heute nicht zu sehr herum ärgern müssen und das ihr euch noch mit mir treffen wollt. Ich hatte heute sehr viel Spaß.“

Nach einer weile wandte sie sich um und schritt durch die schweren Tore von Nuru, nachdem sie der Wache freundlich zugenickt hatte, damit er sie einließ. Bevor sie allerdings durch das Tor schritt warf sie noch einmal einen Blick zurück zu den beiden und ging dann lächelnd.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Mo., 23. Aug 2004, 16:58
--,--’--,--’@    ~    @’--,--’--,--


Als Ethlind aus dem Turm gekommen war hatte sie einmal ganz tief Luft geholt und sich dazu gezwungen sich zu beruhigen. Ihr Herz schlug wie wild und ihre Finger waren leicht zittrig als sie nach dem Amulett tasteten, das unter ihrem Oberteil versteckt war.

Als sie die leisen Schritte des Elfen vernahm wandte sie sich zu ihm um. „Sanyasala iama.“ begrüßte sie ihn mit einem strahlenden Lächeln, während sie den Blick seiner wunderbar blauen Augen suchte.

„Ich habe nicht erwartet euch hier zu treffen, aber an dem heutigen Tag hätte mir nichts Wundervolleres passieren können als dich zu sehen.“ meinte sie mit leiser Stimme, während sie ein wenig auf ihn zu ging bis sie nur mehr drei Schritte von ihm stand. Sie sah lächelnd zu ihm auf und ihr Blick huschte über die feinen Gesichtszüge des Elfen, bis er wieder von seinen Augen angezogen und eingefangen wurde. Ihr Herz hatte wieder angefangen wie wild zu schlagen und eine leichte Röte zog sich über ihre Wangen.

Es verging eine Weile bis sie sich wieder lösen konnte und ihren Blick auf den Boden vor sich senkte. Wieso fand sie vor ihm nicht die richtigen Worte. Sie hatte doch noch vor kurzem gewusst was sie ihm sagen wollte. Nun fand sie ihre vorbereiteten Worte nicht mehr, war nur mehr von diesem wohligen warmen Gefühl erfüllt das sie immer hatte wenn er in ihrer Nähe war.

„Ihr wolltet mich nach Hause begleiten, oder?  … Dann sollten wir vielleicht langsam gehen.“ meinte sie verlegen, sah aber entschlossen wieder zu ihm auf.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Di., 24. Aug 2004, 18:14
NoQ trat gerade auf die Straße, als ihn schon Ethlind freundlich begrüßte.

"Sanyasala iama." lächelte er sie liebevoll an. Nun war dies einer der schönsten Tage, die er bisher hatte in diesem Land. Er blickte verlegen auf seine Füsse, dann schaute er wieder auf zu ihr und schaute verträumt in ihre Augen.

"Nun, ich musste einen Manatrank kaufen für meine kleine Begleiterin. Sie ist aber lieber im Forsthaus geblieben, da sie gerade etwas interessantes beobachtet hatte."

der Elf musste schmunzeln beim Gedanken daran, wie sie fasziniert Fhelozar bei der Arbeit zu sah.

"Da fällt mir ein, das sie noch eure Leihgabe zurück geben wollte. Ihr Kleidchen ist schon etwas länger trocken, doch es gab leider viel zu tun, als Carthangiel aufreisen war. Aber ich denke wir werden es demnächst bei der Bäckerei vorbei bringen."

Der Elf blickte ihr strahlend ins Gesicht und lächelte sie freundlich an.

"Dann sollten wir langsam gehen. Habt ihr viel zutun?"

NoQ wollte eigentlich andere Dinge sagen, doch irgendwie wusste er nicht wie er sie sagen sollte. Der Moment kam ihm nicht richtig vor.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Di., 24. Aug 2004, 19:10
"Es ist nicht so dringlich, das ich meine Sachen wieder bekomme und ihr hättet mich wohl auch in den letzten Wochen eher sehr selten in Nuru vorgefunden, denn auch ich bin die letzten Tage viel beschäftigt gewesen." meinte sie lächelnd bei der Erwähnung ihrer Sachen. Tatsächlich hatte sie wenig daran gedacht, hatte sie sich doch an ihre neue Frisur schnell gewöhnt. "Aber es freut mich zu hören das es eurer kleinen Begleiterin gut geht, ich habe sie schon vermisst." Sie schmunzelte ein wenig.

Sie machte überlegend ein paar Schritte, als er meinte das sie dann wohl langsam gehen sollten, und wandt sich dann einem Weg zu der, von dem großen Platz wegführte und aus der Stadt hinaus. Sie war sich sicher dass NoQ ihr dies nicht krumm nehmen würde, da er die überfüllten Städte ja eh nicht leiden konnte, und sie fand das es angenehmer war mit einander zu reden, wenn nicht die halbe Stadt um einen herum auf den Beinen war und das Getratsche auf den Fuß folgte.

Sie sah kurz zu ihm auf. Eigentlich hatte sie ja noch so einiges zu tun, aber im Moment schien ihr all dies völlig unwichtig und so schüttelte sie lächelnd den Kopf. "Nein, der rest dieses Tages gehört alleine mir, wir haben keinerlei Eile, sofern ihr nicht ins Forsthaus zurück müsst." meinte sie mit einem warmen Lächeln während sie ihn hoffnungsvoll ansah.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Do., 26. Aug 2004, 00:10
NoQ bemerkte schnell, das sie nicht den direkten Weg gewählt hatte und war in irgendeiner Weise froh drüber, aber auch wenn ihm damit die Gelegenheit geschenkt wurde ungestört zu reden, so war er stumm.
Nachdenklich über das was er sagen könnte oder wollte ging er eine Weile schweigend neben ihr her. Ab und an schaute er zu ihr hinüber und lächelte sie warm an. Doch nicht lange, dann schaute er wieder gerade aus oder wo anderes hin. Dann blickte er eine kurze Zeit grübelnd vor sich hin und beobachtete die Leute, die ab und zu ihre Wege kreuzten. Als sie dann immer weniger Leuten begegneten. Blieb der Elf auf einmal stehen.

„Mein Herz schmerzt und frisst sich auf, seid ich euch zum ersten mal unten im Keller von Gasthaus in Nuru begegnet bin. Ich bin in eurem Bann gefangen und wenn ich eure Nähe verlasse, bleibt immer ein Teil von mir bei euch und je mehr ich eure Nähe genieße, desto schwerer wird es euch zu verlassen, da ich weis, dass immer mehr von mir bei euch verweilt.“

NoQ blickte auf den Boden und griff nach der Brusttasche, wo er das Kreuz aufbewahrte.

„Ihr seid nun ein wichtiger Teil in meinem Leben geworden, anderes kann ich es mir nicht erklären, aber ihr wisst von meinem Leiden. Doch ich mache mir mehr sorgen um euer. Wie geht es eurem Herzen? Vor einigen Wochen in der Bäckerei ging es sehr schnell und ich hatte Angst, das es euch zu viel war. Was ich mir auch selbst eingestehen muss.“

Der Elf schaute nachdenklich mit viel wärme in den Augen auf Ethlind und wartete auf ihre reaktion. 
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Do., 26. Aug 2004, 01:41
Ethlind war ebenso wie NoQ in Schweigen gehüllt, während sie neben ihm herschritt. Sie hatte eigentlich reden wollen doch fand sie keine Worte, auch wenn das gegenseitige Schweigen schwer auf ihr lastete. Es verunsicherte sie irgendwie noch mehr und so starrte sie den größten Teil auf ihre Füße und wendete den Kopf nur ab und zu ganz kurz zu dem Elfen hinüber.

Sie waren gerade beim Stadttor hinaus geschritten und wendeten sich gegen norden um zum Nordtor den Wiesenweg entlang der Stadtmauer zu nehmen, als NoQ das Schweigen brach.

Er war so plötzlich stehen geblieben, das Ethlind noch ein paar Schritte weiter ging, da sie nicht so schnell reagieren konnte. Ihr Herz schlug nun wieder etwas schneller, als sie sich umdrehte um ihn an zu sehen. Sie versuchte seinen Blick ein zu fangen, doch er hielt ihn immer gesenkt, und so ging auch sie dazu über den Boden vor sich genauer zu inspizieren während sie ihm zu hörte.

Irgendwie war das ganz falsch, sie hatte ihm doch etwas sagen wollen .. sich entschuldigen und nun fand er Worte und sie nicht. Warum war sie bloß so unfähig in manchen Situationen? UNd bei seinem Worten wurde ihr nur immer mehr bewusst wie abweisend und verletzend sie an diesem einen Vormittag gewesen sein musste und ihr Schuldgefühl drückt schwer auf ihren Magen.

Sie sah zu ihm auf in seine nachdenklichen aber sie sanft und warm ansehenden Augen während ihre Finger sich um den schwarzen Anhänger schlossen. Und endlich fand sie die Worte die sie so lange gesucht hatte, und die sie nicht gefunden hatte bisher.

"An jenem Tag in der Bäckerei war alles sehr plötzlich und für mich vollkommen unerwartet, wodurch ich mich wohl in diesem Augenblick überfordert gefühlt habe, und ich muss mich wohl entschuldigen für meine Reaktion. Sie hat nicht dem Empfinden meines Herzens entsprochen ... aber ich war mir in diesem Moment meiner Gefühle nciht sicher, und habe deswegen mit dem Verstand meine Worte gewählt." sagte sie mit leiser aber klarer Stimme. "Ich hatte Angst in diesem Moment, und diese war noch größer als die Angst dich zu verletzten." Sie forschte in seinem Blick nach wie er auf ihre Worte reagierte.

Dann schritt sie ein wenig näher an ihn heran, so na das sie seinen Atem auf ihrem Gesicht spüren konnte und den Geruch von Wald und frisch geschnittenem Holz einatmen konnte. Sie lächelte warm zu ihm hoch.

"Es tut mir leid, das ich dir an diesem Tag im unsicheren gelassen habe ... aber auch ihr habt euch seit dem ersten Tag unserer Begegnung in meine Träume geschlichen und mir immer mehr mein Herz geraubt. Mein Leben hätte an Sinn verloren wenn ich es ohne euch leben müsste, auch wenn ich wohl etwas länger gebraucht habe mir dies einzugestehen."

Sie sah mit ihren hellen Augen wieder zu ihm auf und ihre gesichtszüge waren weich, und sie sah ihn voller Liebe an. "Ich liebe dich." sagte sie. Es war kaum ein Flüstern, aber es lag all das in diesen Worten was sie fühlte.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Mo., 06. Sep 2004, 18:09
Es war auf einmal so still um sie. Er hörte nur ihre Stimme, die nun so klar und sanft klang wie nie zuvor. Doch es schien sie Überwindung zu kosten, ihre Worte zu äußern. Aber als sie dann ihm erklärte was sie an dem Tag in der Bäckerei fühlte, so konnte er es verstehen, denn er musste ebenfalls einen Kampf in sich bestehen.

Dann schritt sie nah an ihn heran. Er konnte ihren schönen Duft riechen. Ein milder Duft von Kräutern, aber auch leicht nach Gebäck. Doch es roch wunderbar und ihr Lächeln verzauberte ihn völlig. Er wollte sie sofort unterbrechen, als sie sich zu entschuldigen begann, da es für ihn keine Entschuldigung bedarf, doch bevor er den Mund öffnen konnte. Verstand er die darauf folgenden Worte und lächelte sie sanft an, während sie zu ihm auf sah. Er war nun ganz in ihrem Bann gefangen und lauschte ihrem zärtlichen Flüstern, was so gefühlvoll und klar war, dass nichts lauter sein konnte.

Vorsichtig nahm er seine Hand und strich ihr sanft über die Wange. Er konnte kein Wort hervor bringen, den sie hatte ihm bereits alle genommen. Ein merkwürdiges, schönes Gefühl zog durch seinen Körper und wärmte seine Haut. Selbst die leichte Brise, die nun aufkam, schien dies nicht zu kühlen. Doch es war auch nicht nötig, denn Noq wollte dieses Gefühl nicht verlieren. Er wollte diese Nähe mit ihr nicht verlieren. Ihren Duft. Ihre Ausstrahlung.

Langsam beugte er seinen Kopf zu ihr hin und hob zärtlich mit der Hand ihren Kopf an. Dann hauchte er ihr liebevolle einen Kuss auf ihre süßen weichen Lippen. Etwas durch fuhr ihn. Als würde sein Haut elektrisiert, so das sich ein Gänsehaut bildete, welche sich in diesem Augenblick wunderschön anfühlte. Der Kuss dauerte nur einen kurzen Moment und Noq hatte noch immer den Geschmack auf seinen Lippen, da betrachtete er sie nochmals warmherzig und strich ihr abermals über die Wange.

„Ich fühle das Gleiche wie du. Ich liebe dich von ganzen Herzen und könnte mir nichts schöneres Vorstellen, als mit dir zusammen zu sein.“

seine Stimme schien in diesem Augenblick vor Rührung zu versagen, doch er blickte sie weiterhin liebevoll an und griff vorsichtig nach ihrer Hand.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Di., 07. Sep 2004, 02:43
Als seien Hand auf ihrer Wange zu liegen kam erfüllte sie ein warmes Kribbeln und überhaupt spürte sie wieder diese ungewohnte Wärme in ihr aufsteigen. Seine Berührung war so sanft und hatte etwas so friedliches an sich, das es Ethlind schon fast unwirklich vorkam. Sie lächelte warm zu ihm auf und als er sich dann langsam zu ihr hinunter beugte machte ihr Herz einen kleinen Sprung und die Röte schoss ihr wieder in die Wangen, doch sie blieb ruhig stehen und sah ihn fest an.

Als sich ihre Lippen berührten schien es Ethlind wie als würden Funken überspringen. Es war ein seltsames Gefühl, vollkommen unerwartet und ungewohnt – aber es war nicht unangenehm, sondern erfüllte sie mit angenehmen Schauern. Sie schien den sanften Druck seiner zarten Lippen auf den ihren, seine Nähe, seine Bewegungen und auch der Geruch der von ihm ausging auf einmal vollkommen anders wahrzunehmen und es füllte sie angenehm aus.

Unbewusst schloss sie die Augen bei der Berührung um dieses Gefühl auszukosten und noch als er schon wieder zurückgewichen war, glaubte sie die sanfte Berührung zu spüren so das sie erst nach einer Weile sie wieder öffnete als sie seine Hand auf ihrer Wange spürte. Sie blickte in seine warmen Augen und ein warmes, etwas weltfremdes, Lächeln umspielte ihre Lippen.

Seine Worte füllten ihr Inneres ein weiteres mal mit diesem warmen vollkommenen Gefühl und ihre Hand wollte die seine auf ihrer Wange umfassen, ihn wieder spüren, doch auch seine Hand löste sich und schon auf halbem Wege trafen sie sich. Kurze Zeit umspielten Ethlinds Finger die seinen, bis sie sich dann mit ihnen in einander verschränkten.

All das war vollkommen neu für sie und noch wusste sie nicht so recht was sie mit sich anfangen sollte. Sie wollte ihm so nah sein wie Möglich allerdings getraute sie sich nicht wirklich. Es war keine Angst, mehr eine Unbeholfenheit die sie nun wieder verlegen erröten lies und ein wenig scheu zu NoQ aufsehen.

Dazu kam das in ihrem Kopf so viel durcheinander schwirrte was danach drängte einen Platz zu finden. So viele neue Empfindungen und Gefühle, so viel neue Erfahrungen an einem Nachmittag. Und sie alle mussten noch unbeachtet bleiben, unsortiert und wirr.

Zaghaft erhob sie sich ein wenig auf die Zehenspitzen, so dass sie ihm direkt in die Augen sehen konnte. Die Finger der einen Hand waren immer noch mit denen von NoQ ineinander verschränkt, sie lockerte nur ein wenig den Griff, während sie zunächst nur ganz kurz seine Lippen berührte. Es war nicht einmal eine Sekunde, bevor sie wieder ein wenig verlegen zurück zuckte, und doch reichte es um das warme prickelnde Gefühl sofort wieder zurück zu bringen.

Sie sah kurz in seine Augen die sie nur warm anblickten und dann küsste sie sanft seine Lippen, weniger zaghaft und wesentlich länger. Sie schloss wieder die Augen und kostete das Gefühl ganz aus, seine weichen Lippen, seine Nähe, das warme Gefühl was sich wieder in ihr ausbreitete. Ihre rechte Hand, die bisher den Anhänger umklammert gehalten hatte löste sich nun davon und sie legte ihren Arm um seine Schulter, und ihre Hand kam zaghaft bei seinem Schulterblatt zum liegen. Kaum das sie sie tatsächlich auflegte.

Langsam löste sie ihre Lippen schließlich wieder von den seinen und lies sich wieder hinunter sinken. Ihre Wangen waren gerötet und als sie die Augen wieder öffnete suchten sie ein wenig scheu seinen Blick, doch umspielte ein nun warmes Lächeln ihre Lippen. Innerlich war sie ein wenig aufgewühlt, aber gleichzeitig fühlte sie sich erfüllt und vollkommen glücklich und das alles in einem Moment.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Fr., 10. Sep 2004, 15:54
Noq wusste nicht so recht, ob er es richtig gemacht hatte doch das kurze Lächeln was sich nach dem Kuss um ihre Lippen spielte, gab ihm etwas Sicherheit. Er spürte ihre feinen Finger, die sich in seine verschränkten und merkte nun die Wärme, die sich zwischen ihnen bildete. Es war ein so schönes Gefühl was durch ihn floss, was kaum zu beschreiben war. Aber schon einen Augenblick nach dem Kuss, vermisste er dieses kribbelnde Gefühl, was dadurch entstand.

Doch dann erhob sich Ethlind auf ihre Zehenspitzen und küsste seine Lippen kurz und zaghaft. Wieder war dieses Kribbeln da und es frischte das vorige etwas auf. Irgendwie war dies aber nicht genug für ihn. Dies schien auch sie so zu empfinden und küsste ihn noch ein zweites mal. Diesmal länger und noch schöner als zuvor. Zärtlich glitt sein andere Hand um ihr Becken und hielt sie vorsichtig fest, so das sie nicht das Gleichgewicht verlor.

Nach einer Weile lösten sich ihre Lippen und er schaute sie etwas verschüchtern an. Er wusste nicht was er ihr sagen sollte. Aber musste er das? Er sah in ihre schönen hellblauen Augen und begann sich ihn ihnen zu verlieren. Immer noch hielt er ihre Hand in seiner und mit der anderen strich er ihr sanft den Rücken. Er konnte sich nicht von ihr trennen. Es würde ihn zerstören. So fühlte er in diesem Augenblick in dem er sie einfach nur ansah und ihre Nähe genoss. Es ein Moment der absoluten Stille und Zufriedenheit. Seine Gedanken waren zwar durcheinander, dennoch konnte er Sie im Gewirr klar erkennen.

Wieder verlor sich das Kribbeln in ihm und er wollte ihre Lippen gerade berühren, als er auf einmal ein Drache sich über sie hinweg schwang und in der Stadt landete. In diesem Augenblick wurde Noq wieder nach Nuru zurück gebracht. Er wusste, das sie hier nicht ewig stehen konnten und das er und sie noch Dinge erledigen mussten. Trotz alle dem ließ er sich diesen Moment nicht nehmen und küsste sie zärtlich einweiteres mal. Nach dem dieser Vorüber war schaute er sie etwas traurig an. Er wusste und wollte es ihr nicht sagen. Doch dann brach es mit einem leisen Flüstern heraus.

„Uns gehört die Ewigkeit und dies ist nur ein Moment davon. So sehr es mich auch schmerzt diesen Augenblick zu verlassen, so weis ich das noch weitere kommen werden, was mir Kraft gibt die Zeit dazwischen zu bestehen. So ungern wie es sage, aber wir sollten nun weiter gehen. Doch ich verspreche dir, dass ich dich so schnell wie möglich wieder sehen will und werde. Meine Gedanken sind bei dir und kennen keine Rast.“

Schmerzvoll und sehr zögerlich ließ er sie los und schaute sie dann etwas bedrückt an. War es so richtig? Langsam streckte er wieder seine Hand nach ihr und als sie seine ergriff machten sie sich auf zur Bäckerei. Noq wusste nicht ob es richtig war, wahrscheinlich war dies eine weiter falsche Entscheidung von ihm, doch was sollte er nun tun?

Nach einiger Zeit standen sie plötzlich vor der Bäckerei mit den schönen Blumen im Fenster. Der Elf lächelte sie verlegen an und wusste das es nun erst mal endete. Sanft strich er ihr nochmals mit der Hand über die Wange. Dann beugte er sich zu ihr und küsste sie leicht auf die süßen Lippen. Noch immer mit dem Geschmack von ihr auf den Lippen, schaute er ihr abermals in die Augen und lächelte leicht.

„Ich hätte mir gewünscht es würde noch eine Weile sein, doch es ging nicht. Ich sehne mich jetzt schon auf unser nächstes Treffen, sha’mar. Pass auf dich auf.“

Der Waldläufer verbeugte leicht vor ihr und drehte sich dann schweren Herzens um. Doch in diesem Augenblick wo er die Strasse zum Forsthaus entlang ging, brach in ihm eine riesiges Glücksgefühl aus. So stark, dass er beinahe daran platzen könnte. Aber es fühlte sich wunderbar an.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Mo., 04. Okt 2004, 00:28
--,--’--,--’@    ~    @’--,--’--,-- 


Im Rosengarten roch es angenehm nach dem milden süßlichen Duft der Rosen, die in der Nachmittagssonne all ihre Pracht entfalteten. Ethlind liebte diesen Platz, wenn sie in der Apotheke war, nur schade, dass sie so selten zu einer solchen Zeit hier an zu treffen war, da sie in der Bäckerei gebraucht wurde. Vielleicht sollte sie Damien einmal dazu überreden auch in seinem kleinen Hof einen kleinen Garten an zu legen?

NoQ saß auf der Bank in der Sonne, und eine Weile betrachtete Ethlind ihn liebevoll, biss sich ihre Blicke trafen. Da stellte sie den Korb nieder, der mit einem rot karierten Tuch zugedeckt war, und ging dann langsam auf ihn zu, und setzte sich neben ihn auf die Bank. Sie sah kurz in den klaren Himmel und dann in sein wundervolles Sonnen beschienenes Gesicht. Ohne darüber nach zu denken, beugte sie sich zu ihm hinüber und küsste ihn ganz sachte, kostete seine sanften Lippen.

„Heute ist noch ein so wundervoller Tag. Was hältst du davon, wenn wir heute noch ein wenig in die Wälder spazieren gehen, bevor uns der Winter in die engen Räume der Häuser drängt, weil man draußen fast erfriert?“ fragte sie lächelnd, während sie sich an ihn lehnte und ihn mit einem neugierigen Blick betrachtete. „Ich will dir einen wunderschönen Ort zeigen, zu dem wir zwar ein wenig gehen werden müssen, aber wir haben ja Zeit.“
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Mo., 04. Okt 2004, 00:56
Der leicht bewölkte Himmel ließ die Fantasien von Noq Flügel bekommen, als er verträumt auf der Bank saß und diesen anschaute. Es war ein schöner Garten, den Ethlind hier angelegt hatte. Tief atmete er die duftende Luft ein und genoss diesen Augenblick, als er die feinen Schritte von jemanden hörte.
Sie hielten inne und der Elf blickte in die Richtung woher sie kamen. Er hatte es schon gewusst wer dort stand, doch gerade dies lockte seinen Blick zu ihr.

Er lächelte sie verträumt an und bemerkte dann den Korb den sie, auch schon abstellte. Er wollte sich nicht die Zeit nehmen um zu sehen, was es mit diesem auf sich hatte und sah wieder zu der Frau, der sein Herz gehörte. Sie setzte sich zu ihm und schaute in den Himmel. Er folgte ihrem Blick um zu sehen was sie sah und als er merkte, dass sie ihn nun ansah, musste er lächeln und blickte in ihre blauen Augen. Sie kam näher zu ihm und er ließ es einfach geschehen. Es war ein zärtlicher Kuss, den sie ihm schenkte und er genoss jeden Bruchteil davon. Ihre weichen Lippen die auf seinen ruhten. Die so wunderbar schmeckten. Er blickte ihr noch einen Augenblick verträumt nach und genoss den lieblichen Nachgeschmack.

"Ich finde diese Idee bezaubernd und wenn wir ein wenig gehen müssen, so ist mir das recht, solange du an meiner Seite bist"

Noq lächelte sie liebevoll an und strich ihr dann sanft über die Wange.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Mo., 04. Okt 2004, 19:09
„Mein Platz ist an deiner Seite, und von dort wird mich keiner vertreiben.“ sagte sie sanft und erwiderte sein wunderbar liebevolles Lächeln. Langsam lies sie ihre Hand zu der seinen gleiten und umfing diese mit ihren Fingern. Seine Hand war ganz warm. Sanft führte sie seine Hand zu ihren Lippen und küsste sanft seine Finger.

Dann stand sie fröhlich auf, ohne aber seine Hand los zu lassen. „Nun, dann komm, wir sollten hier weg sein, bevor noch jemand kommt und etwas von mir will.“ meinte sie mit einem kleinen Zwinkern. Als NoQ seine Sachen zusammen hatte strahlte sie ihn freudig an, nahm den Korb und hakte sich bei ihm ein.

Ethlind führte NoQ zur Stadt hinaus, und ging dann lange über stoppelige Felder, die schon abgeerntet waren, bis sie zu einem Ausläufer des Waldes kamen, wo sie einen kleinen schmalen Pfad entlang gingen. Die Sonne schein wunderbar auf sie herab und wärmte sie mit ihren herrlichen Strahlen. Die Gelben Felder, das leicht rötlich, gelbe Laub, der Bäume im Wald, alles wirkte hell und freundlich. Als sie über die Felder gingen, wehte ihnen ein sanfter Wind entgegen, doch im Schutze des Waldes lies auch dieser nach.

Immer weiter führte Ethlind NoQ durch den dichten Wald, und immer wieder blieben sie stehen, lauschten, beobachteten die Tiere. Sie hatten keine Eile, und Ethlind genoss es mit NoQ durch den herrlichen Herbstlichen Wald zu spazieren.


Nach einer weile, mündete der kleine Trampelpfad, dem sie bisher gefolgt waren in einen schmalen gepflasterter Weg, der aber, im Laufe der Jahre, von Moos und Gras überwuchert worden war. Die herbstlichen Blätter fielen wie Schnee, sachte auf den Weg vor ihnen, in einem nie enden wollenden Strom. Wenn man den weg zurück sah, so sah man, dass er sich in eine andere Richtung als der aus der sie gekommen waren dahin schlängelte. Wenn man halbwegs wusste in welche Richtung man ging, konnte man ableiten, dass er so ungefähr in Richtung Drachenauges führte. Ethlind schlug aber die entgegen gesetzte Richtung ein, wo der Weg bald um einen Felsen herum eine Steile Kurve machte, und mit dieser Kurve änderte sich das Bild schlagartig.

Der Wald lichtete sich hier schlagartig und gab den Blick auf eine kleine Lichtung frei, eine Lichtung. Die Lichtung wurde von der warmen Sonne in ein seltsam goldenes Licht getaucht, welches auf die vielen Blumenbeete schien, die im Moment mit den Spätblühern bepflanzt waren. An die Steilwand, die die Lichtung nach hinten hin begrenzte, gedrückt stand ein kleines vollkommen überwuchertes Cottage, an dessen Hausmauer sich verschiedenste Kletterpflanzen emporgearbeitet hatten, und ein wunderschöner Fliederbusch der bis über die Türe reichte verfeinerte den Anblick noch mit seinen blass violetten Blüten. Es war eine ganz bestimmte Art, die so spät noch blühte, und besonders angenehm roch.

Ein wenig abseits des Hauses kam ein kleiner Wasserfall herab, bildete ein kleines Becken, in dem die Steine von Jahrhunderten rund ausgeschwemmt waren. Ein kleiner Bach leitete das Wasser dann aus dem Becken weiter und in den Wald hinein.

Auf der Wiese, die sich vor ihnen erstreckte, waren verschiedene Beete angelegt gewesen, die nun allerdings wild wucherten und teilweise über den Weg herein ragten. Auch das Gras selber war hoch, aber dafür umso weicher. Überall blühten Herbstblumen und tauchten alles in ihre herrlichen bunten Farben.

Strahlend drehte sich Ethlind einmal um ihre Achse, und sah dann NoQ strahlend an. „Ich habe diesen Platz kurz vor unserem Aufbruch nach Sha’Nudra gefunden, als ich ziellos durch die Wälder streifte. Es ist doch wundervoll hier, oder?“ fragte sie und wartete neugierig seine Reaktion ab. „Hier war schon seit Jahrzehnten niemand mehr, es wird uns hier also auch niemand stören.“ fügte sie noch erklärend hinzu.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Di., 05. Okt 2004, 23:06
Es war so gut sie an seiner Seite zu haben. Er fühle sich erleichtert, befreit von den Gedanken und sorgen die ihn oft plagten. Böse Träume lösten sich auf im Glanze ihrer Erscheinung.

Er folgte ihr an der Seite und genoss ihre nähe, mehr als die warmen Sonnenstrahlen die durch die Herbstluft auf sie fielen. Er blickte um sich und betrachtete verträumt das Herbstkleid des Waldes. Er hatte es schon so oft gesehen, doch immer wieder faszinierten ihn die Farbenfreudigkeit. Er beobachtet wie bunte Blätter mit dem leichten Wind spielten. Wie Eichhörnchen sich ihr Futter für den Winter suchten und versteckten. Er schmunzelte beim Gedanken daran das sie es vielleicht nie wieder finden werden.

Er löste sich während des Spazierganges nie ganz von ihr. Er wollte es nicht. Manchmal umspielte er sanft ihre Finger mit seinen und ab und an schenkte er ihr einen kleinen Kuss, wenn er es nicht mehr aushalten konnte. Sie trafen keine Person auf ihren weg. Nur Tiere zeigten sich manchmal und der Waldläufer erzählte ihr auch oft eine kleine Geschichte über manches der Geschöpfe.

Noq war zwar sehr vertraut mit dem Wald von Nuru, doch kannte er längst nicht alle Geheimnisse uns so folgte er ihr weiter einen Weg, den er zuvor nicht in Erwägung gezogen hatte. Er war aber froh, dass ihn Ethlind diesen führte, denn er war für ihn wie ein milder Traum, der über sein Augen hinweg zog.
Immer wieder blickte er zu ihr und versuchte zu erraten wo es hingehen würde. Doch ihrem bloßen Anblick war dies nicht zu entnehmen.

Doch kurz nachdem er es mit einem Schmunzeln und einen leichten Kuss auf ihrer Wange aufgab. Stand er mit ihr auf einer wunderschönen Lichtung. Es war wie aus einem schönen Gemälde entnommen. So lieblich. So verträumt. Ein wunderbarer Ort , der ihn in seinen Bann zog.

Er sah zum Wasserfall mit dem kristallklaren Wasser, was sich hinunterstürzte und doch so beruhigend klang. Dann schaute er zum verwucherten Haus. Für einen Augenblick überlegte er wer dort gewohnt hatte.

Doch dies verwarf er, als er dem freudige Strahlen von Ethlind verfiel. Er lachte sie an, was in eine verträumtes Lächeln versank.

„Es ist bezaubernd hier und nichts in der Welt würde mich hier weg bekommen.“

Er trat näher an sie heran und umschlang mit seinen Armen sanft ihre Taille. Dann fuhr er mit gedämpfter Stimme fort, während er ihr warmherzig in die Augen sah, die ihn wie ein Bann hielten.

„Mit Ausnahmen von dir.“

Sachte beugte er sich zu ihr und küsste sie zärtlich auf den Mund. Ihre weichen Lippen schmiegten sich an seine und für einen Augenblick genoss er es. Dann zog er sich zurück und schaute interessiert auf den Korb.

„Was versteckst du den unter dem Tuch?“

fragte er mit einem leichten Grinsen und strich ihr sanft über die Wange.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Mi., 06. Okt 2004, 00:22
Ethlind war sehr erleichtert, das NoQ es hier auch schön fand, denn auch wenn sie es nicht nach außen gezeigt hatte, so hatte sie doch sehr stark daran gezweifelt ob ihm dies hier gefallen würde, und sie liebe diesen Ort einfach. Irgendwie hatte sie beschlossen hier öfters vorbei zu sehen, udn vielleciht die Beete ein wenig zu pflegen wieder und so. Es war, wie als hätte sie dieser Platz damals irgendwie gerufen und seither nicht mehr los gelassen. Es erinnerte sie an ihre Kindheit irgendwie, udn gleichzeitig war es doch wieder vollkommen anders. Jedenfalls war es ein Ort voller frieden und Ruhe, wo sie zumindest ihre Ruhe fand.

Als NoQ vor sie trat und seine Arme um ihre Taille legte, lächelte sie ihn freudig an. "Es freut mich das es dir gefällt." meinte sie sanft, bevor er ihre Lippen mit seinem Kuss versiegelte. Sanft erwiderte sie ihn, und genoss dabei das Gefühl seiner warmen Lippen.

Als er sich von ihr löste sah sie ihn kurz verträumt an, während sie ihre Hände in seinem Nacken, und folgte dann seinem neugierigen Blick.

"Wie kommst du darauf das ich etwas verstecke? Da ist bloß etwas zum Essen und trinken, sowie eine dünne große Decke zum darauf sitzen und ein paar dünnen Fackeln drinnen. So sachen halt" meinte sie mit einem liebevollen Schmunzeln.

"Ich dachte, dieser Platz wäre perfekt geeignet um in der letzten Herbstsonne zusammen ein kleines Picknick zu machen, und in den letzten Tagen haben wir sehr wenig gegessen, weswegen ich Gebäck aus der Bäckerei und frisches Obst mitgenommen habe. Wenn du mir weiterhin so wenig isst, wirst du noch krank."

Sie lächelte mild und beugte sich zu ihm vor, um seine Lippen sanft zu küssen, während ihre Hände über seien Brust herunter glitten und dann nach hinten, wo sie liebevoll über seinen Rücken strichen.

"Und das will ich unter keinen Umständen." meinte sie liebevoll, als sich ihre Lippen wieder von den seinen gelöst hatten. Langsam löste sie sich dann und sah ihn lächelnd an, während sie nach Hand griff, sie kurz seine Finger umspielte, bevor sie seine hand fest umschloss und langsam mit ihm den Weg weiter ging, da sie ja nicht unbedingt auf der "Straße" am rand der Lichtung bleiben mussten.

"Wie wärs mit dem Platz da drüben?" fragte sie lächelnd, und deutete auf einen Platz Wiese, der in der Sonne lag, und der von sanft orangen Blumen umgeben war zur einen Seiten, zur anderen von bläulich - violetten.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Do., 07. Okt 2004, 00:00
Ein verspieltes Lächeln kam auf, als er ihre Schmunzeln sah. <So, Sachen halt> Eine weitere Fassette die er an ihr liebte und niemals aufgeben würde. Er lauschte ihr und schenkte ihr seine Aufmerksamkeit. Er hätte nicht gedacht, dass ihre Sorgen um ihn so groß waren, doch ihr leichtes Lächeln verriet ihm, das sie es nur gut mit ihm meinte und irgendwie machte ihn diese glücklich. Es gab nicht gerade viele Personen die sich um ihn sorgten. Manchmal machte er sich auch Gedanken, ob man sich überhaupt an ihn erinnern wird, wenn er mal dahin scheidet?

Er verwarf schnell diese Überlegung und konzentrierte sich auf das hier und jetzt, was ihm sogar recht leicht viel, da er sich nirgends wohler fühlte und der Kuss und ihre Berührungen machten ihm dies nur zu gut bewusst. Er kraulte sie leicht an der Taille und auf den Rücken.
Langsam lösten sich ihre Lippen und mit einem warmen Lächeln schaute er sie an.

„Ich kann dir nicht wiedersprechen.“

antwortete er mit einem schelmischen Grinsen. Dann ging er sinnlich auf ihre Fingerberührungen ein und schloss sie dann fest um sie. Sie fühlten sich so angenehm warm an. So, fein und seidig. Er strich mit seinen Fingern leicht über ihre Außenhand um sie mit seinem Tastsinn aufzunehmen. Er ließ sich führen von ihr. Er hatte keine bedenken deswegen. Warum auch? Sein vertrauen war innig zu ihr. Ihm wurde es erst heute bewusst, als er nicht mehr die Orte kannte, wo hin sie ihn führte und doch fühlte er sich sicher mit ihr an der Seite.

<Wie wärs mit dem Platz da drüben?> er war über dieses blinde Vertrauen noch immer fasziniert, als diese Frage kam und er schaute dort hin wo ihr schlanker Finger zeigte. Er lächelte und küsste sie dann liebvoll auf die Wange.

„Ein Platz nur für uns gemacht. Es ist eine schöne Wahl, die du getroffen hast.“

Vorsichtig ließ ihr Hand los und glitt sanft streichelnd um ihre Taille, als ihm der Korb wieder auffiel und in diesem Augenblick schoss es durch seinen Kopf und mit diesem Gedanken zog sich Scharm und Wut hinzu. Sie hatte diesen Korb den ganzen Spaziergang getragen und er hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht um ihn ihr abzunehmen. Er fühlte sich mies. Er war zu sehr von anderen Dingen abgelegt worden. Erschrocken drüber zog er seine Hand von ihr weg.

„Es tut mir leid, dass ich dir den Korb auf den Weg hierher nicht abgenommen habe. Mir hätte es in den Sinn kommen müssen, das es eine Last ist für dich. Ich wollte es nicht.“

Wehmut klang in seiner Stimme als er zögernd die Worte sprach.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Do., 07. Okt 2004, 18:45
Ethlind sah verwirrt zu NoQ, auf als er auf einmal seine Hand zurückzog. Noch vor einem Augenblick, hatte er sanft über ihren Rücken gestrichen und hatte ihr mit seinen Berührungen wieder einen angenehmen Schauer den Rücken hinauf gejagt, und nun sah er beschämt und verwirrt weg und hatte seine Hand zurückgezogen. Ethlind dachte zuerst sie hätte etwas falsch gemacht schon wieder und verspürte kurz einen Anflug von Panik, folgte aber dann seinem Blick zum Korb. Nun vernahm sie auch schon seine Worte, die seine Reaktion erklärten.

Ein wenig perplex und überrascht sah sie zu ihm auf, und lächelte ihn dann liebevoll an. Das sie den Korb getragen hatte war ihr nicht einmal wirklich aufgefallen, und so schwer war er nun wirklich nicht. Sanft zog sie seine Hand wieder zurück. „Wenn es mich gestört hätte das ich den Korb getragen habe, dann hätte ich dir das schon gesagt, und er war nun wirklich keine all zu große Last.“ Sanft strich sie nun über seine Wange und sah ihn liebevoll an. „Und außerdem hast du mir den Weg so sehr versüßt mit deinen Geschichten und durch deiner Nähe, das mir gar nicht aufgefallen ist, dass es mir gar nicht aufgefallen ist. Es braucht dich nun also wirklich nicht so sehr zu belasten.“ sagte sie liebevoll und lächelte. Sachte zog sie ihn ein wenig zu sich herab und küsste ihn zärtlich.

Sie löst sich nur ein wenig von ihm, und sah in seine wunderbaren blauen Augen, während sie seinen Atem sanft über ihre Lippen hinweg streichen spürte. Sanft stupste sie mit ihrer Nase die seine und lächelte ihn warm an. Kurz kostete sie noch einmal von seinen Lippen, bevor sie wieder zurück trat, und aus dem Korb eine dünne blaue Decke herausholte, die sie mit Hilfe von NoQ auf der Wiese ausbreitete. Die Decke war wirklich groß, so das sie beide bequem auf ihr Platz finden würden.

Mit einem warmen Lächeln sah sie zu NoQ, und beobachtete ihn kurz.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: So., 10. Okt 2004, 01:24
Noq lächelte verlegen und schämte sich noch immer für seine Unhöfflichkeit. Doch ihr sanfter Kuss ließ ihn dies vergessen. Sie hatte wohl recht, obwohl er sich selbst schwor es niemals wieder geschehen zu lassen.
Er blickte in ihre aderblauen Augen und spürte ihren Atem, den er in sich aufnahm, als sie ihre Lippen von ihm nahm. Er lächelte leicht, als sie seine Nase stupste und bemerkte wie irrsinnig doch manches war, was er sich selbst auferlegt hatte.
Sie küsste ihn kurz ein weiteres mal und es schien ihm wie eine Abfindung, dafür das sie sich seiner Nähe entziehen darf.

Sie gingen auf die Wiesen, zu dem Platz für den sie sich entschieden hatten und Noq half Ethlind dabei ein blaue Decke auszubreiten. Sie war groß und als sich Ethlind aus sie setzte – es war ein so geschmeidige Bewegung, dass er ihr gerne dabei zu sah – setzte er sich eben falls auf die Decke. Er konnte direkt in ihr seidiges Gesicht sehen und beobachtete verträumt die feinen Züge. Langsam hob er seine Hand und strich sachte mit seinen Fingern über bestimmte Formen. Seicht glitten sie über ihren Nasenflügel, Leicht fuhr er ihren Wangenknochen nach und verfing sich dabei mit seinen Augen verträumt in ihre. Mit einer geschmeidigen Bewegung strich er über ihren Unterkiefer und hielt ihr Kinn zärtlich fest um es vorsichtig zu ihm zu ziehen. Seine Lippen schmiegten sich liebevoll an ihre und Noq schloss die Augen um diesen Moment in seiner vollen Pracht zu genießen.

Er ließ sie frei und lächelte etwas geheimnisvoll. Dann griff er zum Korb und schaute hinein.

„Nun, da ich gerade etwas Süsses hatte, kann ich dir etwas gutes tun?“
Autor: Black Rose Datum/Zeit: So., 10. Okt 2004, 16:08
Ethlind hatte sich langsam auf ihre Knie niedersinken lassen auf der Decke, und hatte aber NoQ nicht wirklcih aus den Augen gelassen und beobachtete wie er sich in eienr fließenden bewegung neben ihr auf der Decke nieder lies. Sie hatte ihre Hände in ihrem Schoß gefaltet und sah ihn liebevoll lächelnd an.

Als er mit seinen Fingern über ihr Gesicht strich schloss sie ihre Augen und konzentrierte sich darauf seine sanften Berührungen zu spüren. Er war so wundervoll sanft. Als sich seine Lippen an die ihren schmiegten schien es ihr nun wie als würde sie die sanftheit seines kusses, vielfach spüren, und wieder begann sich in ihr ein leichtes Prickeln aus zu breiten. Sie kostete den Moment aus, und erst als er sich von ihr löste öffnete sie ihre Augen wieder, um ihn mit einem verträumten Blick zu betrachten.

Er hatte sich zum Korb gebeugt, in dem sich jetzt noch schön geschlichtet kleine Blätterteiggebäcke, zwei Äpfel, mehreren Reben kleiner grüner Trauben befanden, sowie zwei Becher und eine Flasche Kirschensafts, sowie lange dünne Fackeln, und Kerzen.

Ethlind sah verwirrt zu NoQ hin. Wie meinte er das? Sie verstand weder den Zusammenhang seiner Worte noch was er eigentlich wollte. Sie lies sich wieder zurück sinken und blickte ihn kurz rätselnd an. Sein verführerisches geheimnisvolles Lächeln brachte sie auch nicht wirklcih weiter.

Da sie kein Fan von eingach ziellos raten war, zuckte sie hilflos mit den Schultern. "Inwiefern meinst du das?" fragte sie mit einem verlegenen Gesichtsausdruck und sah ihn mit leicht schief gelegtem Kopf an. Manches mal redete er sehr verworren .. oder lag es an ihr, das ihr Verstand auszusetzten schien, wenn er in ihrer Nähe war?
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: So., 10. Okt 2004, 20:12
Noq schmunzelte liebevoll. Ihm war es nichts neues, das man seine Art zu Reden nicht verstand und so konnte er diese Frage auch gut verstehen. Langsam beugte er sich zu ihr und spürte leicht ihren Atem.

"Du bist das Süsse ihn meinem Leben und deine Lippen mit den eigenen zu berühren ist als würde man den feinsten Honig kosten."

Er kam noch ein Stück näher und roch ihren wunderbaren Duft.

"und ich liebe diesen Geschmack."

Seine Lippen berührten sanft die ihren und kostete sie. Langsam löste er sich und schaute sie voller Liebe an.

"Möchtest du eine Traube?"

Er schielte kurz in den Korb und lächelte sie an.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: So., 10. Okt 2004, 20:43
Ethlind sah ihn immer noch verwirrt an, während er sich zu ihr vor beugte, allerdings mischte sich nun ein wenig erwartung dazu, als sie seinen Atem spürte und ihn so nah vor sich hatte. Ihr Blick huschte über sein wundervolles Gesicht, glitten über das Schmunzeln, dass seine Lippen umspielte, über seine wunderbaren Augen, die hohen Wangenknochen ...

Als er seine Worte erklärte lies seine Erklärung ihr eine sanfte Röte in die Wangen steigen. Sie hatte nicht erwartet das nun so etwas kam, und es erstaunte sie noch mehr und sie blickte ihn mit großen Augen an. Auch sie fühlte diesen milden viel zu süßen Geschmack, wenn sich ihre Lippen berührten, doch hätte sie nie Worte dafür gefunden.

Bald war er nur mehr ein paar milimeter von ihr entfernt, und ihre Lippen sehnten sich schon nach seinen. Ethlind schloss ihre Augen als sich ihre Lippen berührten, und zärtlich erwiderte sie seine sanften kostenden Berührungen.

Als er sich wieder von ihr löste strich sie kurz über ihre Lippen und suchte kurz in ihrem Inneren. Nein, Worte hätte sie wirklich keine für das wundervolle Gefühl was sie verspürte wenn sie seine Lippen küsste, sie könnte nicht beschreiben wie seine Lippen schmeckten, sie konnte nur sagen, dass es einfach wunderbar war. Sie blickte ihn an und sah seinen von liebe erfüllten Blick, und erwiderte diesen mit einen liebevollen Lächeln.

Als er nach den Trauben fragte war sie wieder nicht darauf gefasst, udn so nickte sie bloß ohne wirklcih darüber nach zu denken. Sie hatte eigentlcih keinen Hunger, wie fast immer in der letzten Zeit. Ihr Hunger galt eher etwas anderem.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: So., 10. Okt 2004, 22:23
Es waren schöne reife Trauben, die Ethlind dabei hatte und Noq nahm sie vorsichtig heraus. Dann zupfte er eine ab und führte sie zu Ethlinds Mund. Spielerisch ließ er die Tauben um ihre Lippen kreisen und als sie ihren Mund öffnete schob er sie sachte hinein.

Er schmunzelt bei dem Gesichtsausdruck von ihr und schaute sich ein wenig um. Er blickte auf das alte Haus. Wer dort mal gewohnt hat? Warum wohnt der jenige nicht mehr dort? Es sieht doch ganz wunderbar aus.

Er schaute wieder zu Ethlind und lächelt sie liebevoll an. Er nahm noch eine Traube und führte sie zu ihrem Mund. Doch bevor sie mit ihrem Mund zu beißen konnte zog er sie zurück und lachte leise. Aber dann gab er sie ihr und versiegelte ihren Mund mit einem kurzen zärtlichen Kuss. Er schenkte ihr ein weiteres Lächeln.

„Kannst du mir sagen wer damals in diesem Haus wohnte? Es ist doch so wunderschön hier. Warum sollte man diesen Ort verlassen?“
Autor: Black Rose Datum/Zeit: So., 10. Okt 2004, 23:06
Mit einem lächeln umschloss Ethlind die Traube mit ihren Lippen und aß sie genüßlich. Sie waren süß und sanftig. Sie folgte NoQs Blick, der zu dem zerfallenen alten Haus abschwiff, und betrachtete lächelnd die zugewachsene Mauer Sie hatte auch in der Apotheke Kletterplanzen an der Hausmauer angepflanzt, allerdings würde es noch lange dauern bis diese wirklcih wachsen würden, und sich zu einer soclhen Pracht entfalten.

Dieses Haus war einfach wundervoll, und sie konnte scih gut vorstellen darin zu leben, und ein wneig bekümmerte sie deswegen, dass es leer stand. Ethlind hatte sich noch nicht hinein getraut, auch wenn sie es vielleciht können hätte.

NoQ lenkte ihre Gedanken wieder in eine Andere Richtung als er eine weitere Weintraube zu ihrem Mund führte, lächelnd wollte Ethlind auch nach dieser schnappen, aber er hatte sie schnellk wieder weggezogen. Gespielt schmollend zog sie die Unterlippe vor. "Du bist gemeint." sagte sie mit allem Vorwurf den sie aufbringen konnte musste sich allerdings ein lachen viel zu sehr verkneifen.

Als er ihr die Weintraube diesmal hinhielt, war sie etwas vorsichtiger, und haschte nicht einfach danach, doch diesmal zog er sie nicht wieder zurück, dafür küsste er sie zärtlich auf ihre vom weintraubensaft etwas bickigen Lippen. Liebevoll erwiderte sie sein Lächeln.

Als er nach dem Haus fragte, setzte sie sich hin, und zog die Knie an. Ein wenig traurig sah sie zu dem Haus, der abgebröckelten Farbe, den verwilderten Beeten.

"Angeblich hat die Geliebte eines Grafen sich hier her zurück gezogen, als sie Schwanger wurde, und hatt hier mit ihrem unehelichen Kind gelebt. Allerdings soll dies schon zwei Jahrhunderte hersein, zumindest ist dies die Geschichte die die Holzfäller und Förster dieses Waldes zu berichten haben." meinte sie. "Ihre Tochter hat dieses Haus dann angeblich noch bewohnt, bis deren Sohn dann nach Drachenauge gegangen ist um dort sein Glück zu suchen. Einer der Holzfäller meinte dass die jetzige Besitzerin, in ihren früheren Lebenstagen auch hier verweilt war, allerdings nie sehr lange, und mit wenig ausdauer und nun war sie alt und lebe in Drachenauge, hatt dem Cottage den Rücken vollkends gekehrt, so erzählte man mir."

Ihr Blick ruhte auf einem kleinen Dachfenster, das in dem Wilde wcuhs von Blättern kaum auffiel. Es musste zur Dachstube gehören, und bot wohl nur wenig Licht, aber trotzdem machte es einen freundlcihen Eindruck.

"Ich verstehe auch nicht wie man einen solchen Ort verlassen kann, aber ich bin mir sicher das diese Frau ihre Gründe hatte. Es ist nur schade, dass so hier alles immer mehr und mehr zerfällt" Ein kleines Seufzen entfuhr ihr, dann blickte sie wieder lächelnd zu NoQ. "Aber wir sollten uns nicht mit alten Geschichten befassen, an deren glaubwürdigkeit ich doch stark zu Zweifeln wage, du musst ja wissen was für Tratschen Förster und Waldarbeiter ab und zu sein können." Sie sagte dies mit einem breiten Schmunzeln.

Sie schlug die Beine unter und rückte damit wieder näher zu NoQ. Mit einem lächeln stibitzte sie ihm eine der Weintrauben, und führte sie langsam zu seinen Lippen.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Mo., 11. Okt 2004, 21:52
Noq schaute auf das verkommene Haus und hörte dabei der Erzählung von Ethlind zu. Er stellt sich das Leben hier vor und ein leichtes Lächeln zog in seinen Mund. Doch viel mehr weckte dieses Haus die Neugier in ihm. Was sich wohl in ihm befand. Ein leichtes Grinsen und der Schalk in den Augen verrieten das er etwas im Schilde führte. Er blickte zu Ethlind, als diese zu den tratschenden Förstern kam. Etwas seltsam musterte er sie. Doch dann brach er in lautes Lachen aus.

„Als würden Heiler weniger tratschen.“

Genüsslich nahm er mit dem Mund die Traube aus ihren Fingen und kaute sie langsam, während er sie mit einem Lächeln und Funkeln in den Augen ansah.
Sanft glitt seine Hand um ihrer Taille und streichelte sanft ihren Rücken. Er lehnte sich zu ihr und küsste zärtlich ihren Hals, wobei er langsam hinunter zu ihrer Schulter wanderte. Mit seinen Fingern legte er sachte ihre Schulter frei und liebkoste ihre seidige Haut. Dann schaute er ihr mit einem Lächeln in die Augen. Liebevoll strich er mit seiner Hand über ihre Wange und er nährten sich ihren mit einem ruhe. Sachte bettete er seine Lippen auf ihren weichen Mund und kostete die Flüssigkeit die ihre Lippen benetzte. Etwas zögerlich löste er sich von ihr und lehnte sich wieder zurück. Ein warmherziges Lächeln zog in seine Mundwinkel.

„Warum schauen wir nicht einmal, wie dieses schöne Haus von Innen aussieht. Ich bin sehr neugierig und muss doch meinen Waldarbeiterfreunden was erzählen können.“

Er grinste etwas schelmisch und nahm eine Traube, die er ihr zaghaft in den Mund schob.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Di., 12. Okt 2004, 00:04
Bei seinem Lachen zog Ethlind eine Braue hoch und sah ihn fragend an, doch als er sein Lachen erklärte musste sie schmunzeln. "Nun das ist wohl eine Art Berufskrankheit, dass wir in manchen Situationen viel zu leicht ins Reden kommen." meinte sie mit einem belustigten Schmunzeln.

Als er begann sie am Hals zu küssen, während seine Hand sanft über ihren Rücken strich, schloss sie wieder genießerisch die Augen während ihre Hände sich in seinem Nacken verschränkten. Mit einem weltfremden verträumten Blick sah sie NoQ an, als er sich von ihr löste, um sie gleich darauf sanft zu küssen, und nur zu willig lies Ethlidn dies geschehen. Zärtlich erwiederte sie seinen Kuss, während ihre Hände seinen Rücken hinab strichen.

Nur widerwillig lies Ethlind ihn los, als er scih wieder zurücksinken lies und sich damit ihr wieder entzog, doch ein warmes liebevolles Lächeln umspielte ihre Lippen. Sie liebte dieses warmherzige, sanfte Lächeln von ihm, das er ihr nun zeigte, und ein wenig veträumt sah sie ihn an ... bis sie seine Worte aus diesem seltsamen Zustand aufschrecken lies.

Ethlind sah NoQ ein wenig entgeistert an. "Aber wir können doch nicht einfach so in das Haus hinein gehen?! Selbst wenn schon seit Jahren niemand mehr hier war, so gehört es doch auch jemanden, und was ist wenn dort drinnen noch private Sachen herumliegen?" Sie sah ihn skeptisch an. Ein verwilderter Garten war etwas anderes als ein Haus, denn es war wie als würde man in die Welt von jemanden eindringen. Jedoch war sie durchaus neugierig, dass musste sie zugeben.

"Außerdem wird die Türe sicher nicht offen stehen." sagte sie bestimmt und wollte es damit irgendwie abhaken, doch irgendwie glaubte sie nicht recht daran, dass NoQ es dabei belassen würde und irgendwie drängte sie es ja auch schon seit einer Weile dazu hinein zu blicken.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Di., 12. Okt 2004, 21:43
Der Elf schmunzelte und nahm ihre Hand und umschloss sie mit seinen. Seine Augen funkelten vor Neugier und sachte führte er ihre Hand zu seinen Lippen. Er küsste sie kurz und blickte dann wieder zu ihr auf.

„Gehen wir doch ein Wagnis ein. Lass uns wenigstens durch die Fenster hinein sehen. Interessiert es dich nicht, wie es dort aussieht? Welche Geheimnisse in diesem Haus sind?“

Sanft küsste er noch einmal ihre Hand sachte und blickte wieder zu ihr.

„Oder hast du etwas interessanteres vorgehabt?“

Sein Blick war entflammt und schaute tief in ihre Augen. Mit den Blick auf diese gerichtet, begann er liebevoll ihre Hand zu liebkosen. Mit innigen Küssen bedeckte er ihre innen Seite des Unterarms und wanderte langsam nach oben, wobei er immer wieder ihren Ärmel weiter hinauf schob. Als dieses nicht mehr möglich war, erhob er sich zu ihren Lippen und berührte sie mehrmals leicht und sanft mit seinen. Er nahm etwas Abstand zu ihr und betrachtete sie mit nüchternen Blick. Wie konnte er sie nur so manipulieren wollen. Es war nicht richtig. Nicht bei ihr. Er schaute kurz zu den Trauben und dann wieder zu ihr ins Gesicht und sprach zu ihr mit ernster aber warmherzigen Stimme.

„Egal, was du bedenkst zu tun, ich werde dich begleiten. Du bist mir wichtig und vielleicht sollte ich doch deine Entscheidung respektieren.“

Sachte strich er ihr über die Wange und lächelte sie an. Sein Augen sahen zum Korb mit dem Traubensaft. Er schaute wieder zu ihr.

„Möchtest du etwas trinken?

Seine Hand griff schon nach der Flasche und holte sie heraus bevor sie etwas sagen konnte.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Fr., 15. Okt 2004, 21:56
Sie sah hilflos zu ihm auf, als er ihre Hand nahm und sie sachte küsste. Eer wusste doch ganz genau dass sie viel zu neugierig war.

"Du weißt nur zu gut, dass Neugierde wohl meine größte Schwäche ist, sofern ich die Liebe zu dir nicht als Schwäche abtun will,  und wie soll ich dir denn da widersprechen? Es drängt mich ja auch irgendwie in dieses alte Haus hinein zu sehen, aber gleichzeitig ist mir nicht wohl bei dem Gedanken." Sie seufzte leicht, aber als er sie noch einmal auf die Hand küsste lächelte sie ihn liebevoll an.

Ja was hatte sie eigentlich vorgehabt. Noch als sie weggegangen waren war sie voller Ideen, doch jetzt waren sie wie weg geblasen. Doch sein Blick lies ihre Gadanken sowieso gleich wieder verblassen.

Sein Blick zog den ihren an sich und sie hielt den Atem an, als er mit feurigen küssen ihren Arm hoch wanderte. Sie hatte das Gefühl, wie als müsste man das aufgeregte schnelle Schlagen ihres Herzens durch den ganzen Wald hallen hören. Es erschien ihr wieder vollkommen unwirklich, und sie hatte das Gefühl den Boden unter den Füßen vollkommen zu verlieren, und die kurzen aber umso sanfteren Küsse, die in ihr wieder das Verlangen aufflammen liesen.

So verstand sie nicht wieso er sich einfach wieder zurück zog und als sie seinen Blick sah, der nun wieder vollkommen nüchtern war erstarrte sie ein wenig. Hatte sie wieder etwas angestellt? Verwirrt sah sie ihn an, und ein wenig enttäuschung blitze kurz auch in ihren Augen auf. Doch ein warmes Lächeln legte sich bald über diesen Ausdruck.

"Respektierst du diese leicht nicht?" fragte sie gespielt schmollend. "Nun meine Neugierde ist leider fast unendlcih groß fürchte ich. Lass es uns also vielleciht davon abhängig machen, ob die Türe leicht zu öffnen geht oder nicht. Wenn ja, so können wir ja einen Blick wagen, wenn nicht, so lass es uns lieber bleiben lassen?" meinte sie mit einem zwinkern.

Als er sie nach etwas zum trinken fragte, schüttelte sie lächelnd den Kopf. "Nein danke."
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Di., 19. Okt 2004, 21:05
Er lächelte sanft, stellte die Flasche ab und richtete sich sogleich auf. Sein Blick  fuhr über das liebliche Wesen vor ihm. Dann reichte er ihr die Hand.

„So lass uns es gleich probieren. Dann haben wir Gewissheit und können uns auf andere Dinge richten. Hast du nicht einmal durchs Fenster gesehen?“

Abenteuerlust funkelte in seinen Augen und mit einem liebevollen Lächeln sah er ihr in die Augen, die ihm so viel gaben.
Sachte nahm er ihre Hand entgegen und halft ihr vorsichtig auf. Mit einem leichten ziehen holte er sie zu sich und schloss sie in seine Arme. Er kraulte leicht ihren Rücken und liebkoste ihren Hals. Dann wisperte er ihr leichte Wörter in ihr Ohr.

„amin melisse - vanimle sila tiri ar'lle karna amin ikotane herenya. amin mela lle. amin valina tanya lle naa eller.”

Dann drückte er sie sachte an sich und roch genussvoll an ihrer Haut. Sanft streichelte er über ihr Haar und spürte ihren Körper an seinen. Eine wunderbare Wärme umschloss sie langsam und der Elf fing wieder an leichte Küsse auf ihren Hals zu hauchen.
So standen sie eine lange Weile. Um sie herum schien die Zeit weiter zu laufen, während ihre still zu stehen schien. Doch dann löste er sich ein wenig und Blickt in ihr seidiges Gesicht. Er fühlte ihren leichten Atem auf seinem Gesicht und lächelte sie voller Liebe an.

„Keine wird dir jemals gleichen, meine sha’mar“

Sachte berührte er ihre weichen Lippen mit seinen und liebkoste ihren Mund mit feinen Bewegungen.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Di., 19. Okt 2004, 23:29
Liebevol betrachtete sie NoQ als er aufstand und ihr dann die Hand reichte. Sie legte sie ihre in seine, und umfasste seine Finger sanft.

"Nein, ich habe auch dies noch nicht gewagt." erwiderte sie auf seine Worte, und musste bei der unverholenen Abenteuerlust in seinen Augen schmunzeln. Langsam begann sie zu verstehen warum gerade er ihr Herz eingefangen hatte.

Lächelnd reichte sie ihm auch die zweite Hand, nachder er ebenfalls griff, und ihr dann aufhalf. Ethlind, wollte eigentlich ihr KLeid glatt streifen, als er sie mit einem sanften Ruck und leichtem Ziehen in seine Arme beförderte.  Mit einem warmen Lächeln schlang auch sie ihre Arme um seine Hüfte und sah mit einem verträumten lick zu ihm auf. Nur zu deutlich war sie scih wieder seiner Nähe bewusst und ihr Herz schlug heftg in ihrer Brust als er seinen Kopf zu ihr senkte und ihren Hals mit sanften Liebkosungen entlang wanderte. Ein leiser wohliger Seufzer entfuhr ihren Lippen.

Auch wenn Ethlind seine Worte nihct verstand, so erkannte sie wohl den warmen liebevollen Klang den sie hatten, der von der wunderbaren Melodie der Sprache der Elfen noch untermalt war. Sie schmiegte sich an ihn, und nahm jedes Wort in sich auf, formte es Stumm nach und lies es so in ihr nachklingen.

Sie spürte die angenehme wärme die von ihm ausging, roch den sanften Duft nach Wald und Holz, der sich mit dem milden Duft nach Blumen, der Umgebung mischte. Wie von alleine begannen ihre Hände sanft über seinen Rücken zu gleiten, wärend sie vorsichtig und sanft begann seinen Hals zu liebkosen, und sanft mit ihren Lippen über seine Haut wanderte. Seine gehauchten Küsse liesen ihre Liebkosungen zärtlicher und sicherer werden.

Als sie nach eienr Weile aufhörte, hatte sie keinerlie Zeitgefühl mehr, es erschien ihr, wie als währen sie eine halbe Ewigkeit so aneinander geschmiegt da gestanden, doch in wirklichkeit waren wohl nur Minuten vergangen. Sie sah sein Lächeln, die Liebe in ihm und war erfüllt von Glück. Liebevoll strich sie sein Haar zurück.

"Du bist ebenso einmalig, mein koíbito. Und du wirst immer mein ein und alles sein." sagte sie leise während sie die letzte Strähne seines Haares zurück strich.

Der kommende Kuss war anders als die bisher, und zu nächst war Ethlind etwas verwirrt, doch dann schloss sie die Augen und lies es einfach zu, lies sich von ihm leiten.

Ihr Herz schlug wie wild, als sie isch wieder von einander lösten, und mit einem vollkommen abwesenden Blcik sah sie zu NoQ auf, und sah in seine wundervollen Augen. Sie spürte seinen warmen Atem über ihre Wange streichen, sie spürte die Hitze die von ihm ausgehen und nun war das Verlangen wieder da.

Doch Ethlind kämpfte es zurück, lies die Flammen nicht in sich aufflackern, stadtdessen strich sie Kurz mit ihrer Nase über seine, und lies sich dann etwas zurück sinken und löste scih lächelnd aus seinen Armen.

Mit einem schelmischen Lächeln, machte sie ein paar Schritte rückwärts und funkelte ihn aus wachen Augen an. "Wer zuerst beim Haus ist. " meinte sie mit kindlicher Stimme und drehte sich mit eienr fließenden Bewegung um, sah aber über ihre Schulter zurück um nach NoQ zu sehen, ob er ihr nach kam.

Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Do., 21. Okt 2004, 00:10
Zu erst verstand er nicht was sie mit dem letzten Satz meinte, doch dann begriff er es und grinste liebevoll und lief ihr hinterher. Sie hatte einen Vorsprung, den er nur schwer einholen konnte, doch kurz bevor sie beim Haus waren, packte er sie um die Taille und bremste sie für einen Augenblick. Er lachte und hielt sie sachte fest, so das er an sie vorbei kam und weiter lief. Er schaute sich noch kurz um, um zu sehen wie es ihr ging und als er vor dem Haus stand blieb er stehen. Stumm schaute er auf das alte Gemäuer und das freudige Grinsen verging zu einem bewundernden Lächeln. Es war nur ein kurzer Moment, da war auch schon Ethlind bei ihm und mit einem schelmischen Lächeln schaute er zu ihr.

"Es ist ein wunderschönes Haus."

Er musterte liebevoll ihre feinen Gesichtszüge und blickt dann wieder auf das Haus.

"Ein Jammer das man es so verkommen ließ. Ich bin mir aber sicher das man es wieder hinbekommen würde. Manche Teile der Holzrahmen sollte zu ersetzten sein und hier und da etwas ausbessern ... dann wäre es so schön wie zu alten Zeiten, vermute ich."

Vorsichtig fasste er nach ihrer Hand. Zärtlich umspielte er mit seinen Fingern die ihren und verschränkte sie mit den ihren. Er ging einen Schritt vor und schaute zu ihr zurück.

"Lass uns sehen ob die Tür sich öffnen lässt."

Mit einem leichten Zug unter strich er sein Worte und gemeinsam gingen sie näher an das Cottage heran. Der Elf ließ leichte Blicke durch die Fenster fallen und versuchte zu erkennen wie es dort aussah. Er konnte einige schöne aber verstaubte Möbel erkennen, die einfach aber doch sehr fein wirkende Holzarbeiten aufwiesen. Einige andere Gegenstände waren auch zu erkennen. Bücher, Geschirr, Kerzenständer und viele andere Dinge, welche man auch in jedem Haus finden konnte.
Langsam näherte er sich der Holztür, die ebenfalls schön gearbeitet war. Er, als Bogenbauer, hatte viel mit diesem Material und wusste diese Verarbeitung zuschätzen. Vorsichtig fuhr er mit der Handfläche über die Tür um deren Struktur wahrzunehmen. Dann griff er zu Klinke und drückte sie hinunter um die Pforte zu öffnen.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Do., 21. Okt 2004, 16:04
Ethlind machte einen leicht empörten Gesichtsausdruck als NoQ sie um die Taille faste und sie aufhielt, so dass er sich einen Vorsprung holen konnte. Sie versuchte noch ihm nach zu kommen und ihn zu fassen, doch das lange Kleid hinderte sie daran, weil sie keine wirklich großen Schritte machen konnte ohne sich dann nicht auf den Saum zu  treten. So verlangsamte sie dann ihre Schritte und konnte so seinen bewundernden Ausdruck erkennen, der sich bei ihrem Anblick gleich wieder in ein schelmisches Lächeln verwandelte.

Sie erwiderte dies mit einem schelmischen glitzern in den Augen, und einem sanften Lächeln, während sie eine Hand auf die alte Mauer legte. „Ja es ist ein wunderbares Haus. Und du glaubst wirklich, dass es wieder herzurichten wäre?“ Sie sah ihn hoffnungsvoll an. Sie verstand ja von solchen Sachen nicht wirklich etwas.

Mit einem lächeln lies sie ihre Finger sich mit den seinen verschränken und folgte ihm dann, wobei auch sie neugierig ihre Blicke durch die staubigen Fenster gleiten lies. Nur in Schemen erkannte sie die Gegenstände, doch was sie sah, schien alles sehr fein gearbeitet zu sein, und da lagen Bücher! Man kam ja so schwer an sie heran außerhalb des Klosters hatte Ethlind betrübt feststellen müssen, und hier lagen gleich mehrere.

Mit immer mehr wachsendem Interesse blickte sie durch die Fenster bis sie zu der Türe kamen und gespannt wartete sie ob die Türe denn nun offen war. Als NoQ jedoch sanft über das Holz strich musste sie lächeln. Ob er dort etwas anderes spürte als sie selber?

Als er die Schnalle hinunter drückte quietschte es schrecklich, aber mit ein wenig druck auf die von den Jahren verzogene, aufgequollene Tür, öffnete sie sich und schwenkte mit einem leisen quietschen nach Innen. NoQ und Ethlind schlug der Geruch nach Staub und Moder entgegen, nach feuchtem Stein und Pergament das in feuchter Umgebung gelagert worden war. Außerdem war es erstaunlich kühl, und Ethlind stellte etwas schmerzlich fest, dass sie ihr Tuch bei der Decke liegen gelassen hatte. So bückte sie sich durch die feinen Äste des Efeus hindurch, und trat NoQ hinter sich her ziehend in den Raum hinein.

Drinnen war alles mit einer dichten Staubschicht bedeckt und Ethlind, die mit ihrem Rock ein wenig aufgewirbelt hatte musste sogleich niesen. Sie wackelte kurz mit der Nase und versuchte so gegen das beißende Gefühl an zu kämpfen.

„Nun herinnen war eindeutig schon seit langem niemand mehr.“ meinte sie, und sah sich in dem Raum, indem sie Standen um. Es war ein länglicher Raum, der früher einmal das Wohnzimmer gewesen sein musste. Hier standen ein fein gearbeiteter niedriger Tisch und alte gepolsterte Sessel, durch deren Überzug sich allerdings schon die Motten gefressen hatten. An der gegenüberliegenden Wand war ein Regal, wobei Ethlind sogleich auffiel, wie auffällig viele Bücher hier herinnen standen. Das bestätigte die Geschichte mit der geliebten des Königs irgendwie.

Ethlind ließ NoQs Hände los und mit gerafften Röcken ging sie auf eines der Fenster zu. Kurz wischte sie darüber, und durch den Fleck den sie so von Staub befreit hatte viel Licht ins Zimmer. Am Nachmittag war es hier also hell, denn au die andere Seite gab es kein Fenster da das Haus an die Steilwand angrenzte, aber trotzdem dürfte es recht hell sein stellte Ethlind fest. groß genug waren die beiden Fenster die in diesen Raum führten alle mal, und auch sonst hatte das Haus eine gute Lage.

Sie sah sich nochmals um. Das Zimmer war eindeutig aufgeräumt worden, doch es erschien nicht so wie als hätte der Bewohner damit gerechnet nicht mehr wieder zu kommen. Immer noch waren Kerzen in den Kerzenhaltern, ein Tuch lag zusammengefaltet auf dem einen Sessel, und lauter solche Kleinigkeiten fielen Ethlind nun auf.

„Seltsam, die damalige Bewohnerin schien nicht damit gerechnet zu haben, dass sie nicht wieder kommen würde.“ teilte sie NoQ ihre Gedanken mit und sah etwas erstaunt zu ihm auf, und fuhr kurz nachdenklich über den kleinen Tisch, während sie sich nochmals umsah.

Mit einem liebevollen Lächeln ging sie wieder zu NoQ zurück und sah ihn fragend an, welche Türe sie weiter nehmen wollten. Da war eine robuste Holztüre gleich rechts von ihm, und eine fein gearbeitete Türe in die linke schmale Wand eingelassen.

„Nun wollen wir uns noch weiter wagen?“ fragte sie schelmisch, und lächelte den Elfen breit an.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Di., 26. Okt 2004, 23:06
Das Haus sah nicht nur alt und verlassen aus, von innen musste auch Noq feststellen, dass es so roch und sich anfühlte, als er einen leichten Atemzug wagte um die alte Luft einzuziehen.

Er schaute sich weiter um und strich mit der Hand durch den Staub der auf einem Schrank ruhte. Er blickte kurz zu Ethlind als sie etwas sagte, doch war er zu sehr in Gedanken  versunken. Er hatte es zwar gehört und aufgenommen, doch war er nicht in der Lage dies weiter zu verarbeiten, da er zu sehr beschäftigt war seine eigenen Gedanken über dieses Haus zu machen.

Er nickte nur und ließ sie dann von der Hand. Sie wischte ein Loch in den Staub, der das Fenster belegte. Und ein warmer sanfter Sonnenstrahl brach durch das Glas in das Zimmer. In diesem Augenblick erblickte er den Sessel, der dort stand. Er ging auf ihn zu ließ seine Hand über die Poster gleiten und mit einem kurzen Entschluss ließ er sich in diesen hineinfallen und blickte mit einem Grinsen zu Ethlind, welche ihm ihre Gedanken mitteilte und mit einem nachdenklich prüfenden Blick schaute er um sich herum.

Es war wirklich sehr seltsam. Doch hätte er nicht von Ethlind erfahren, dass die Besitzerin noch lebte, hätte er wahrscheinlich gedacht, sie wäre umgekommen und deshalb nie zurück gekehrt. Aber dies war nicht so und etwas merkwürdiger Zweifel kam ihn ihm auf. Wurde sie vielleicht vertrieben aus diesem Haus? Er konnte sich noch mehrere Dinge vorstellen, doch da bemerkte er das sanfte Lächeln von Ethlind und er schaute sie warmherzig vom Sessel heraus an.

Er hörte ihre Wort und strich noch mal leicht über die Lehnen des Sessels. Noq blickte sich vom Sessel aus um nach den Türen und seine Augen blieben an der fein gearbeiteten Tür hängen. Er wandte sich wieder zu seiner Geliebten und grinste.

„Probieren wie mal diese dort.“

Er erhob sich von Sessel und ging auf die feine Tür zu. Kurz blickte er zu Ethlind und wartete auf sie, wobei er langsam die Klinke herunterdrückte.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Fr., 29. Okt 2004, 15:08
Ethlind kämpfte sch lachend durch die Staubwolke, die NoQ verursacht hatte als er sich in den alten Sessel fallen hatte lassen. Sie hustete ein wenig. „Das nächste mal mach so was draußen.“ meinte sie grinsend, und musste dann lachen als sie sah, dass er ganz voller Staub war.

Mit einem spöttischen lächelnd, kam sie zu ihm, als er die Türe öffnete. „Du wirst nachher baden gesteckt, so kann man dich ja nirgends mehr hin lassen, überall ganz voller Staub.“ Sie grinste schelmisch, und versuchte den Staub zumindest von seinen Schultern wieder herunter zu klopfen, was aber nicht ganz gelang.

Als sie durch die Türe traten, kamen sie in einen schmalen Raum, von dem eine Stiege nach oben unters Dach führte, und eine etwas kleinere Türe weiter in dieser Ebene. Ethlind ging zu der Stiege hin, die schon ein wenig marod wirkte. Vorsichtig wackelte sie am Geländer, das aber doch erstaunlich gut zu halten schien. Sie sah nach oben, und machte dann entschieden einen Schritt auf die erste Treppe. Diese knarrte zwar ein wenig, doch ansonsten schien sie ihr Gewicht tragen zu können, und so schritt sie weiter hinauf, bis sie im Raum unter dem Dach stand.

Oben war es nur mehr ein Zimmer, in das man direkt kam, aber es war wunderschön, durch das Dachfenster viel doch einiges an Licht, auch wenn man natürlich auch hier die Staubschicht wegdenken musste, und die Blätter die sich darum rankten machten das ganze sehr malerisch. Des weiteren Stand hier heroben eigentlich nur ein filigran gearbeitetes Doppelbett und eine Kommode, sowie ein weiterer Sessel, und bot so trotz der schrägen recht viel Platz.

Begeistert riss Ethlind das Fenster auf, um die Sonne herein zu lassen, und drehte sich ein paar mal im Kreis, wobei sie wieder einmal mit ihrem langen Kleid Staub aufwirbelte, so das sie sich hustend ans Fensterbrett lehnte, als NoQ ebenfalls herauf kam.

NoQ hatte vorher noch die andere Türe geöffnet und hatte dort hinein gesehen. Es war das Eckzimmer und hatte so als einziges Zimmer an zwei Seiten ein Fenster, wobei das eine in Richtung der Quelle ging. Dieses Zimmer war wohl nichts spezifisches gewesen, denn hier stand ein einzelnes Bett, aber auch ein Kinderbett, sowie mehrere leere Regale, und eine Kommode, ein Schreibpult. Dürfte wohl mehr Abstellkammer gewesen sein, dabei war es sicher ein schönes Zimmer. So hatte er sich dann ebenfalls der Stiege zu gewandt.

Ethlind lächelte NoQ strahlend an. „Ich fürchte jetzt muss ich dann auch baden gehen, meine haare sind sicher schon ganz grau anstatt schwarz.“ meinte sie lachend, und lehnte sich dann ein wenig zurück beim Fenster hinaus, und lies ihr Gesicht von der Sonne bescheinen, wodurch sie ihren Kopf in den Nacken legen musste.

„Eigentlich wirklcih schade das dieses Haus so verlassen ist. Es ist wunder schön.“ meinte sie nach einer weile, und richtete sich dann wieder auf um NoQ liebevoll an zu strahlen.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: So., 07. Nov 2004, 23:55
Er macht sich eigentlich nicht viel aus dem Staub auf seinen Kleidern. Kannte er doch schlimmeres, wenn er im Wald arbeitete. Doch ließ er die Prozedur still schweigend über sich ergehen. Er wollte ihr in diesem Fall ungern wiedersprechen. Da es doch eigentlich unwichtig war.

Noq schaute Ethlind kurz nach als sie nach oben verschwand. Einen Augenblick überlegte er ihr zu folgen, doch dann lächelte er nur ihr hinterher und widmete sich der Tür vor ihm. Vorsichtig öffnete er die Tür und blickte in das graue Zimmer vor ihm. Durch die staubigen Fenster fiel wenig Licht in das Zimmer. Er schaute es sich kurz an. Es war nicht mehr als eine Abstellkammer. Aber dafür hatte es auch auf der anderen Seite Fenster. Was dem Elf interessant vorkam. Er lächelte sanft, als er das Kinderbett sah, dann schloss er die Tür wieder und begab sich zur Stiege. Ein kurzer Blick nach oben, ein skeptisches mustern der Treppe, dann begab er sich auf dem Gerüst nach oben

Der Waldläufer schaute sich kurz um. Es sah sehr gemütlich aus und hatte einen sehr liebevollen Eindruck. Sein Blick schweifte über jedes Möbelstück. Seine Augen ruhten dann auf Ethlind. Wie schön sie im Licht aussah. Sie glich einem Lichtwesen – wunder schön und atemberaubend. Er hätte beinahe das Luft holen versäumt, da sprach sie ihn an. Er schmunzelte bei ihrer Bemerkung und trat zu ihr heran. Er konnte sie riechen und spürte die Wärme, welche von ihr kam. Den Atem, den sie sanft entließ. Er strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht, während er ihr zu hörte.

„Ja, es ist wunder schön hier. Es sollte wieder belebt werden.“

Er schaute in ihre blauen Augen und lächelte liebevoll, als er zärtlich mit der Hand über ihre Wange strich. Langsam näherte er sich ihr. Sein Lippen verlangten nach ihren. Er spürte wie sehnsüchtig er diesen Geschmack von ihren vermisste. Wie ein leichter Schauder der Erregung durch ihn fuhr, als er sie endlich berührte. Sich an sie schmiegten und zu schmelzen begannen. Er küsste sie voller Leidenschaft. Zärtlich nippte er an ihrer Zunge und umspielte sie sanft.
Nach einem Moment löste er sich von ihr und sein Augen versanken ihn ihren. Er liebte sie.

"Was wollen wir nun tun?"

fragte er mit einem leisen Flüstern.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Do., 27. Jan 2005, 22:09
das letzte wird so wie es ist offen gelassen *fg*

~~ ** ~~ ** ~~ ** ~~


Ethlind und NoQ hatten scih schon als sie nach nuru gekommen waren ausgemacht scih am Stadttor wieder zu treffen nachdem sie alle Besorgungen und Erledigungen gemacht hatten, und so hatte sich Ethlind von Rahel Perfel Erol udn Saskia relativ schnell wieder verabschiedet, nicht ohne jedoch Rahel versprochen zu ahben bald wieder einmal bei ihr vorbei zu sehen und Perfel versichert zu haben dass sie diesmal nicht wieder so lange auf sich warten lassen würde.

Etwas anderes war es jedoch mit Erol und Saskia. Erol entgegenete ihr sehr abwesend und es betrübte sie ein wenig, und Saskia hatte vorwurfsvoll udn frustriert ihre kleinen Händchen geballt. "Nie hast du für uns Zeit! Was hast du uns denn überhaupt aufgenommen bei dir! Ständig sind wir alleine, Ständig muss ich alleine in diesem großen Bett schlafen, immer gehst du gleich wieder wenn du kommst!!!" schrie sie Ethlind an und hatte sich ihrem Griff entwunden. Von den Treppen herab schrie sie ihr noch etwas nach was klang wie "Wenn du uns nicht mehr lieb hast, dann gieb uns doch wieder her!" was Ethlind einen schmerzlichen Stich bereitete. Und irgendwie hatte sie das Gefühl gleich zusammen zu brechen.

Mit schnellen Schritten hastete sie aus dem Haus, nahm sich aber noch schnell zwei Wiederbelebungstränke aus den Regalen, und übergab sich dann in den Straßengraben. Ihr Magen fühlte sich an, wie als würde man ihn auswringen, und sie selbst fühlte sich so leer. Was sollte sie denn machen! ... Sie konnte doch gar nicht anders als so nah wie möglich bei NoQ zu bleiben. Anders würde es ihr auch das Herz zerfressen.

Sie spürte wie Tränen der Verzweiflung, des keinen Auswegs mehr finden still über ihre Wange rannen, und eine Weile stand sie an die Mauer gelehnt da und versuchte scih wieder unter Kontrolle zu bekommen. Es dauerte lange bis sie ihre Tränen energisch aus den Augenwinkeln wischte und scih bereit fühlte sich wieder zu bewegen. Sie hatte ihre Kapuze vergessen auf zu setzten zuvor und nun hatte sich der Schnee in ihren Haaren verfangen, sie versuchte ihn ein wenig heraus zu beuteln, doch dann gab sie es auf, udn holte ihre Stute aus dem Stall. Sie hatte sie zuvor gut versorgt und fast tat es ihr shcon wieder leid, sie wieder aus ihrem warmen Platz heraus reißen zu müssen.

Immer noch schmerzte ihr Magen und immer noch hatte sie das Gefühl nichts richtig machen zu können, und gleichzeitig wollte sie weg von allem. Dem Schmerz entfliehen, den Anforderungen an sie, vor ihren Aufgaben. Vielelciht war es nun einfach zu viel. ... mit einem leichten Kopfschütteln schüttelte sie den Gedanken wieder ab, während sie sich auf den Rücken ihres Pferdes schwang,  und richtung Stadttor davon ritt.

~ * @ * ~


Am Stadttor hatte NoQ schon gewartet und wohl ein wenig länger als eigentlcih gedacht, denn sein Pferd tänzelte schon ein wenig unruhig. Ethlind konnte ihm nihct in die Augen sehen als sie zum ihm kam und senkte ihren Blick, damit er nicht die Tränen verschmierten Augen und ihr selbst für sie auffällig blasses Gesicht sehen konnte. Sie hätte doch ihre Kapuze noch aufsetzen sollen, aber nun war es zu spät.

Ohne ein Wort zu sagen, machten sie sich gemeinsam auf den Weg zu ihrem kleinen verborgenen Versteck in den Wäldern, was ihnen nun ja gehörte. Jeder von beiden ging seinen eigenen Gedanken nach zu gehen, aber es viel Ethlind nicht einmal auf, dass auch NoQ ganz wo anders zu sein schien, sie war zu sehr damit beschäftigt sich selbst Vorwürfe zu machen.

An jedem anderen Tag hätte sie den Ritt durch en verschneiten Wald genossen, hätte sich frei gefühlt während der Wind durch ihr langes Haar strich in dem sich nun kleine Eiskristalle bildeten, .... aber nicht heute. Heute fühlte sie sch einfach nur elend, und ihre stechenden Schmerzen in der Magengegend machten dies nicht unbedingt besser.

~ * @ * ~


Da sie den Weg diesmal geritten waren, kamen sie relativ bald zu dem kleinen Cottage, welches fast gänzlich im Schnee untergehen zu schien. Die Sonne war gerade dabei unter zu gehen, und schien noch mit ihren letztern schwachen Strahlen auf das obeste Fenster, welches ins Schlafzimmer führte.

Alles sah vollkommen friedlich aus, und es lag in so wunderbarer Stille, dass bei dem Anblick Ethlind doch ein wenig wieder zu scih selber fand und ein Lächeln auf ihrem kantigen Gesicht erschien, dessen Wangen und Nase nun von dem Ritt ganz rot und aufgezogen waren.

Langsam lies sie Fêza weiter gehen und lies sich dann kurz vor dem Eingang zum Stall aus dem Sattel gleiten.

"Wann warst du das letzte Mal hier? Ist schon länger her, nicht wahr? Nun dann wirst du überrascht sein, denn cih habe des öfteren von Drachenauge aus den Weg hier her gefunden wenn cih mich einsam fühlte." sie lächelte sanft, und wartete bis auch er von seinem Pferd herunter geglitten war, und nahm dann acuh sein Pferd bei den Zügeln.

Sie führte sie in den behelfsmäßigen Stall und kümmerte sich dann gemeinsam mit NoQ um sie, gab ihnen futter und etwas zu trinken, trocknete sie ab und achtete darauf dass ihnen ncihts fehlte, dann zündete sie einen Kerzenleuchter an, und trat durch den Stall hinter der Stiege ins Haus.

Selbst in dem matten Licht viel auf, dass hier aufgeräumt worden war und der Staub beseitigt, und die Stiege sah nun wieder halbwegs vertrauenserweckend aus. Sie lächelte NoQ entgegen. Sie war sehr oft hier gewesen und hatte in den Gemäuern versucht wieder diesen trost zu spüren, der ihr auch als sie zum ersten mal hier gewesen war entgegen geschlagen hatte. Immer noch waren die Mauern warm udn freundlcih wenn sie kam, das hatte sie meistens beruhigt. Heute jedoch fühlte sie scih dem so fern.

Mit einem leicht nachdenklcihen Blick sah sie zu NoQ, und trat dann in das große Zimmer, und begann damit die zahlreichen Kerzen an zu zünden. Auch hier war alles geputzt worden, die Sesseln waren nichtmehr voller Staub und teilweise waren die Überzüge wieder reperiert worden, der Tisch war neu abgeschliffen, die Bücher waren geordnet, neue dazu gekommen, eines lag auf dem kleienn Beistelltisch neben dem Sessel vor dem Kamin. Es gab ein paar Krätern in den Fenstern, die Ethlind da hin gestelt hatte um sie über den winter zu bringen.

"Hm, es gehört noch viel gemacht, aber man kann hier schon ein wenig bleiben." meinte sie lächelnd, und klopfte den Schnee aus ihrem KLeid und vom Umhang. "Lass uns zunächst einmal Feuer machen." meinte sie und überlies NoQ das Kaminfeuer im großen Zimmer, während sie weiter in die Küche ging und dort den großen Herd anfachte, der auch das Schlafzimmer mit heizte.

Ein wenig Später kam sie mit Tee und Gebäck wieder ins zimmer zurück und stellte dies auf dem Tisch ab, und stellte sich dann zum Kamin, um sich ein wenig auf zu wärmen. immer ncoh waren die kleinen Kristalle in ihren Haaren udn ihre Hände fühlten sich ganz klamm an.

Ethlind + 2 WBT
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Fr., 28. Jan 2005, 15:22
Noq stand schon eine ganze Weile am Stadttor. Er wusste nicht wie lange und es schien ihm auch irgendwie nicht wichtig zu sein. Der Schnee fiel in feinen Flöckchen auf ihn hinab und legte sich auf sein Haar. sha'oja wurde schon recht nervös und tänzelte auf der Stelle. Sie schnaubte und der kondensierte Atem schoss hervor. Der Elf achtete nicht drauf. Er achtet auf nichts. Zu sehr war er in seinen Gedanken gefangen und versuchte sie zu ordnen um eine Lösung zu finden. Er hatte gerade im Forsthaus gekündigt und dachte gerade noch über die Richtigkeit nach. War es doch der Beruf, den er gelernt hatte. Er hatte nie gelernt wie man eine Akademie führte und erst recht nicht wie man eine Stadt verwaltete. Selbstzweifel. Er musste sie besiegen, doch nun stand ihm das schwerste noch bevor. Er musste Ethlind sagen das er Nuru verlassen würde und ab sofort in Drachenauge leben wird. Seine Gedanken wandten sich verzweifelt nach einem Lichtblick und so bemerkte er erst spät, wie sich eine Reiter sich ihm näherte.

Schnell erkannte er das es Ethlind war und lächelte ihr mager zu, denn ihr ging es wohl auch nicht sehr besonders. Er konnte sie aber nicht aufmuntern mit den Nachrichten die er hatte und so schwieg er lieber. Er schenkte ihr einen sanften Kuss auf die kalte Wange. Er liebte sie. Daran konnte nichts und niemand was ändern. Doch im Moment war es schwer für ihn seine Liebe ihr zu beweisen, wenn er sich von ihr entfernt. Sie würde nicht ihre Apotheke aufgeben und mit ihm kommen, noch konnte er einfach die Aufgaben in der Akademie vergessen, in die er hineingeschlittert war. Wollte er doch zunächst nur seine Gilde vertreten. Es wurde dadurch nur noch ein hin und hergereist. Seine Zeit für seinen Liebste war weniger geworden mit jedem Tag udn nun hatte er sich für den finalen Strich entschieden. Sein neuer Wohnort würde Drachenauge sein. Das Forsthaus war schon so gut am laufen, da braucht er nicht viel helfen.

Er blickte zu Ethlind, sie waren schon seit längerem aufgebrochen und sie schien auch an etwas zu nagen. Er schaute wieder auf den Weg. Heute wird er ihr es beichten. Eigentlich wollte er es im Garten der Stille, doch er konnte es nicht mehr lange mit sich tragen. Auch wenn es nicht der richtige Augenblick sein möge. Es musste sein, sonst würde es kein ende nehmen, bis sie es selbst erfährt.
Sie näherten sich dem Cottage und Noq schaute es trostlos an. Es war für sie beide gedacht um der Stadt zu entfliehen. Er schaute es etwas genauer an und musste bemerken, das schon einige Dinge getan waren. Wie oft hatte er sie vernachlässigt, dass sie ohne seines Wissens hier gearbeitet hat. Es war schon wie mit Galantha, welche er diesmal beim Forsthaus gelassen hatte. Vielleicht war er doch besser geeignet alleine zu Leben, wie er es vor Ethlind bevorzugt hatte. Aber da sprach wohl der Verstand und nicht sein Herz, denn das schrie nach ihr zu allen Zeiten.

Auf ihre Frage konnte er nicht antworten. Zu sehr klang es für ihn anklagend und irgendwie vorwurfsvoll. Er nickte nur zögerlich und stieg dann vom Pferd.
Sie führte sein Pferd mit Ethlind in den Stall und versorgte sie kurz. War es doch ein merkwürdiges Gefühl, da sie kein Wort zu einander Sprachen, bis auf Formalitäten. Er schaute sich um und betrachtete die Stiege und auch andere Sachen, die beim letzten mal anderes waren. Er konnte sich kein Lächeln dabei abgewinnen, auch wenn es wunderbar war.

Zusammen betraten sie das Haus und der Elf trat in einen Raum, der so verändert aussah, das er nur schwer glauben konnte hier mal gewesen zu sein. Er ging mit musternden Blick umher und schaute zum Schluss mit trüben Blick auf Ethlind, welche es ohne ihn gemacht hatte. Er hasste sich dafür. Er hörte ihre Worte und es bedrückte ihn.

"Es tut mir leid, das ich keine Zeit für dich gefunden habe."

Es kam trocken und mit tiefen Schuldgefühl hervor und hätte ihm beinah die Luft genommen. Er wandte sich zögerlich zum Kamin und begann Holz und Zunder vorzubereiten. Rasch brannte in kurzer Zeit ein Feuer. Als er sich gerade sicher war das es genug Nahrung hatte und aufstand, kam auch schon Ethlind hinein mit Gebäck und Tee. Er lächelte sanft und sie stellte sich zu ihm. Er konnte ihr nichts sagen. Sein Mund war vertrocknet wie die Wüste. Doch langsam umschlang er ihre Taille mit seinen Armen und zog sie sanft zu sich. Es war wohl falsch, doch er hatte irgendwie das Verlangen gehabt ihre nähe zu spüren. Er atmete tief ein und wieder aus.

"Ich werde in Drachenauge Statthalter werden und dort meinen Wohnsitz haben."

Er war auf alles gefasst und es war wohl besser es klar herauszusagen als es unnötig zu verschönern.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Fr., 28. Jan 2005, 19:14
Ethlind sah ihn überrascht und gleichzeitig geschockt an. Während ihr Magen eine weitere 180° wende machte schienen auf einmal alle anderen gefühle aus ihr hinaus geblasen worden zu sein. Hatte sie vorher die Berührungen als angenehm empfunden und seine wärme der des Kamins vorgezogen, so schien sich nun eher Kälte aus zu breiten. Mit einem einem leisen Schmerzenslaut, löste se scih von NoQ und lies sich in den Sessel beim Kamin sinken, ihren Blick den seinen fixierend.

Das war es also gewesen was ihn die ganze Zeit betrübt hatte. Ethlind verstand die Welt nichtmehr, zuerst der Akademie Posten und nun Statthalter? ganz nach Drachenauge ziehen?! Endgültig weg von ihrem Leben?! Das das ... Sie senkte ihren Blick, und starrte auf ihre kalten Hände, die sie in ihrem Schoß wrang und knetete, ohne es wirklich bewusst zu machen.

Ihre Gedanken überschlugen sich, die Selbstzweifel, die Auwegslosigkeit die sie im Moment irgendwie spürte, all das was sie schon zuvor gefühlt hatte und wovor sie gehofft hatte hier her fliehen zu können, strömten nun wieder auf sie ein. NoQ rückte nun immer mehr in die Ferne, die Kinder fühlten sich vernachlässigt, sie kam mit ihrer Arbeit nurmehr sehr am Rande zurecht, ihre Freundin hatte sie schon monate nciht mehr wirklich gesprochen ...

Nur mit Mühe konnte Ethlind sich davon abbringen dem Schmerz nach zu geben und sich zu erbrechen, irgendwie kam gerade alles auf einmal zusammen. Wieder stiegen Tränen in ihr hoch, und diesmal konnte sie sie nicht anders als sich leise schluchzend ein zu rollen. Nein das war es wirklcih nciht gewesen was sie hören hatte wollen.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: So., 30. Jan 2005, 17:12
Als sich Ethlind von ihm löste, wusste Noq nicht so recht was er dagegen tun könnte. So ließ er sie einfach los. Er stand erst eine Weile regungslos da und schaute ins Kaminfeuer. Er spürte ihre Blicke, welche seine Haut erschaudern ließ, da er wusste was für Blicke es waren.
Er fürchtete solche Blicke von ihr. Sie waren schmerzvoll. Mehr als jede klaffende Wunde. Er liebte sie und er hatte ihr versprochen nie ein Leid anzutun. Nun hat er es doch und vielleicht schlimmer als er es je hätte tun können.

Er drehte sich zu ihr um und schaute besorgt auf das Elend was vor ihm im Sessel saß. Ihre Gestalt schien zerbrochen im Schimmer der züngelnden Flammen. Er wollte sie berühren, doch hatte er Angst sie würde ihn abweisen. Er war für den Augenblick hilflos. Hätte er es ihr doch lieber verschwiegen. Aber es ging eben nicht anderes.

Er hörte ihr schluchzen und langsam trat er an sie heran. Er wollte es nicht so enden lassen. Er wollte sie nicht verlieren. Vielleicht gab es einen Weg. Es musste einen geben.
Er kniete sich zu ihr herunter und schaute sie eine Weile nur an. Er suchte nach Worten. Worte, die alles wieder gut machen könnten.

"Ich weis das es keine schöne Nachricht war und ich habe schon seit Drachenauge überlegt, wie ich es dir sagen sollte. Ich wollte dich nicht verletzten, doch es war wohl nicht zu vermeiden. Entschuldige mich. Ich weis das wir uns schon wegen der Akademie so selten sehen aber ich glaube, wenn ich nicht immer wegen der Arbeit hin und her reiten muss von Nuru nach Drachenauge, so wird es mir viel leichter fallen wegen dir nach Nuru zu reiten. Du hast mich selbst gesehen, wie es mir erging, wenn ich im Forsthaus gearbeitet habe und dann wegen der Akademie nach Drachenauge reisen musste. So ist es jetzt viel einfacher freie Zeit für dich zu finden."

Er schaute kurz hinab auf dem Boden. Es schien hoffnungslos und er suchte verzweifelt nach einer Antwort.

"Ich liebe dich Ethlind und was auch immer geschehen möge, werde ich versuchen immer zu dir zu kommen. Mein Herz verlangt es so. Es schreit nach dir mit aller Kraft zu jeder Zeit. Es verlangt nach seiner Linderung, die nur du ihm geben kannst. Ich wünschte so sehr du könntest meinen Zwiespalt verstehen. In meine Zerrissenheit sehen. Ich will dich zu nichts Zwingen. Ich sage dir nur ich werde dich ewig lieben auch wenn ich getrennt von dir bin. Die Sehnsucht wird mich immer zu dir führen. Aber nun, ich lass es dir über, wie du es entscheidest. Ich lege mein Herz in deine Hand. Ich will nicht das du Schmerzen wegen mir ertragen musst."

Noq schaute zu ihr auf und nahm vorsichtig ihre kalten Hände in seine warmen. Er hielt sie sachte und seine Augen versuchten ihre zu ergründen.
Autor: Black Rose Datum/Zeit: So., 30. Jan 2005, 18:24
Ethlind sah ihn aus Tränenverschmierten Augen an, und ihr Blick war getrübt von dem salzigen Nass, dass einfach nicht aufhören wollte über ihre knochigen blassen Wangen in feinen Rinnsalen zu fließen. Ihre Hände in seinen waren ganz kalt und er konnte das leise zittern was ihren ganzen Körper erfüllte süren.

Ethlidn hätte gerne ihre Tränen weg gewischt, aber sie wollte ihm nicht wieder ihre Hände entwinden, zu sehr brauchte sie diese Berührung im Moment, zu sehr brauchte sie diese sanfte Wärme die von ihm ausging, die ihr immer Zuflucht gewesen war.

Sie lies sich seien Worte wieder und wieder durch den Kopf gehen, udn versuchte etwas zu finden was sie erwidern konnte. Es war nciht nur wegen ihm ... es war irgednwie nur alles auf einmal. Hilflos sah sie ihn durch den Tränenschleier an, und schluckte schwer.

"NoQ ... bitte glaub nicht ich würde dich nicht lieben. Ich lebe dich wahrscheinlich mehr als je zuvor." sagte sie mit brüchiger Stimme, teilweise erstickt in kleinen unterdrückten Schluchzern. "Es ... Es ist nur so ... im Moment kommt irgendwie alles zusammen." sie stockte ein wenig, und sah ihn an. "Das du jetzt auch noch immer weiter in die Ferne rückst und mir immer emhr entfliehst ... ich das gefühl habe dich nciht mehr halten zu können ... ich hatte gerade eben das gefühl, du wärst nun endgültig aus meiner reichweite geflogen." meinte sie und wieder rannen neue Tränen über ihre Wange.

"Bitte missverstehe mich nicht ... ich will das du ... wenn du glaubst du kannst in Drachenauge glücklich werden, dann will ich dich sicher nicht aufhalten ... werde verscuhen dich so weit es geht zu unterstützen." meinte sie zaghaft, und rang nach Worten, die einfach nicht kommen wollten, die nicht den Sinn ergeben wollten den sie ihnen zudachte. Es klang alles in ihren eigenen Ohren schon so seltsam verschroben. Ob er sie wohl trotzdem verstand was sie meinte?
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Do., 03. Feb 2005, 08:52
Der Elf machte ein nachdenkliches Gesicht und schaute wieder zu Boden. Er sammelte seine wirren Gedanken, die ihn jetzt hin und her rissen. War es den wirklich die richtige Entscheidung? Er wusste nichts mehr, nur das er sie nicht verlieren wollte. Er blickte wieder zu ihr hinauf und lächelte sanft. Das Lächeln war erfüllt mit seiner Liebe zu ihr, doch seine Augen waren noch betrübt.

"Deine Apotheke liegt dir sehr am Herzen, wie auch all die dort drin Leben. Ich weis es, denn ich konnte sehen wie du dort aufblühst. Also wird es wohl keinen einfachen Weg geben dich nach Drachenauge zu führen, damit du wieder näher bei mir bist. Ich möchte nicht das du deswegen Quälst. Ich werde versuchen so oft wie möglich bei dir zu sein. Da werde uns auch keine Entfernungen im Weg sein. Fêza und sha'oja sind schnelle Pferde und im nu sind wir wieder zusammen. Ich werde dich nie verlassen Ethlind, das musst du verstehen. Zumal ..."

Langsam strich er ihr über die Brust und glitt mit seinen Fingern sanft über den Anhänger.

"... du noch etwas von mir hast, was dich an mich erinnern soll und wie du weist wollte ich den im Gegenzug für dein Kreuz eins Tages wiederhaben. Doch dieser Tag liegt so weit in der Ferne, dass er unerreichbar scheint und solange werde ich zu dir zurückkehren, meine sha'mar."

Vorsichtig ob er mit den Fingern ihr Kinn zu ihm hoch und er lächelte sie liebevoll an.

"Ich danke dir für deine Unterstützung. Sie gibt mir Kraft und ich bewundere deine Stärke. Ich habe diese Nachricht lange mit mir herum getragen und wusste nicht wie ich es dir sagen sollte. Ich wollte dich nicht zum Weinen bringen. Ich wusste nicht dass du schon so viel Last mit dir trägst und ich würde dir gerne Helfen diese dir etwas zu erleichtern. Es sind andere Zeiten eingetreten, mit denen ich nicht gerechnet habe und ich hoffte du wärst mein Pfeiler im Sturm der mich hält."

Noq strich ihr zärtlich über die Wangen und wischte sanft die Tränen weg.

"Ich werde dich immer halten, auch wenn du dich loslässt."
Autor: Black Rose Datum/Zeit: Do., 03. Feb 2005, 23:51
Seine Worte gaben Ethlind wieder ein wenig mehr Ruhe zurück, und das Zittern hörte ein wenig auf , und der Strom der Tränen versiegte allmählich, während Ethlind in NoQs Augen sah. Wie hatte sie bloß denken können ihm nicht alles erzählen zu können. Wiedermal war die so dumm gewesen.

Sie lies sich auf den Boden sinken, so das sie vor ihm kniete, und sie nahm seine Hand zwischen ihre langen knochigen Finger, und strich sanft eine feine Ader entlang. Ihr Blick blieb auf seine Hände gesenkt als sie begann etwas zögerlich zu reden. Es war nicht gerade ihre Stärke ihre Sorgen, Gefühle und Gedanken vor jemanden offen zu legen. Eigentlcih vermied sie dies sonst immer, aber bei NoQ konnte sie und durfte sie dies nicht.

"Wie hättest du auch davon wissen sollen, habe ich in meiner Sorge anderen zur Last zu fallen nicht einmal dir etwas davon erzählt, weil ich dachte ich würde damit alleine zurecht kommen. Über meinen eigenen Stolz habe ich vergessen dass es jemanden gibt an meiner Seite, der mir auch in schlimmen Zeiten Schutz gibt." Ein Lächeln umspielte nun ihre Lippen, und ein wenig nachdenklich strich sie eine ihrer langen Strähnen zurück und sah zum Fenster.

"Weißt du gerade heute als ich in der Apotheke waren, war Rahel zu Besuch, Rahel kennst du ja jetzt? Ich habe sie schein sehr lange nichtmehr besucht, und dann hat mir auch Sakia vorgeworfen, dass ich sie nicht mehr lieb hätte und vernachlässige, weil ich so selten in der Apotheke bin und ... und Erol hat mich heute auch ganz seltsam begrüßt, wie als wäre ich eine Fremde." Ethlidn sank mit jedem Wort immer mehr in sich zusammen, und wieder kamen Tränen in ihr hoch. "Ich liebe doch die beiden, aber ohne dich scheint mir ein Leben fast unmöglich geworden zu sein." Sie sah zu ihm auf. "Ich liebe dich und um nichts in der Welt will cih dich verlieren, aber diese Apotheke und die Kinder die ich einst adoptierte, sie bedeuten mir ebenfalls sehr viel. Deswegen hat mcih heute der Vorwurf meines kleinen Engels schwer getroffen, und dann sagst du mir auch noch dass du endgültig das Glück in einer anderen Stadt suchst." Sie schluckte schwer und sah zu Boden. "Außerdem geht es mir mit meinem Magen nicht gut, er macht mir noch mehr Probleme als sonst, ständig sit mir schlecht, und ich kann kaum etwas Essen." meinte sie etwas leiser. Das war ihr noch schwerer gefallen als ihm von den Kindern zu erzählen. Sich einzugestehen, das nicht alles mit ihr in Butter war, und es auch noch zu sagen war für sie eine Überwindung gewesen.

Mit einem schüchternen Lächeln sah sie zu NoQ auf. "Vielleciht kannst du nun ein wenig besser verstehen was in mir vorgeht." meinte sie leise und hoffnungsvoll lies sie ihren Blick über seine Augen gleiten.
Autor: BloodStorm Datum/Zeit: Mo., 07. Feb 2005, 22:32
Noq wusste nicht ob er ihr etwas sagen sollte oder nicht. Es waren Dinge, die weder Ratschlag noch Meinung brauchten. Es half wohl einfach sich die Last von der Seele zu reden um sich besser zu fühlen.

Sanft strich er ihr über die Wange, so wie er es immer tat und schaute sie mit liebe vollen Blick an.

"Ich versteh dich. Fühle ich doch auch manchmal wie du, aber es wird alles wieder gut, meine sha'mar. Glaub mir."

Vorsichtig umschlang er sie mit seinen Armen und drückte sie sanft an sich. Zärtlich streichelte er ihren Rücken. Er atmete ihren Duft ein und glaubte ihre Besorgnis zu spürten. Es war wohl nicht leicht für sie. War sie doch noch sehr jung für das was sie geschafft hatte. Doch er lächelte leicht. Sie kann stark sein, wenn sie nur will.

"Ich liebe dich."