Thema Zusammenfassung
Thema Zusammenfassung: Zzekhar - Der Verrat
Autor: Varnayrah Elentári Datum/Zeit: Di., 13. Sep 2005, 21:31
Die Dämmerung brach mittlerweile schon recht früh über Dragonia herrein, jetzt, da der Herbst nahte. Hinzu kam, dass es schon den ganzen Tag bewölkt war, hin und wieder ging auch ein feiner Nieselregen nieder. In einer schmalen, schlecht beleuchteten und verlassenen Gasse trat ein hochgewachsener Mann mit braunem Haar, gekleidet in Brustpanzer und eine grüngoldene Uniform, aus einem noch engeren Nebengässchen und sah sich vorsichtig um. Erst als er sich sicher zu sein glaubte, dass niemand anwesend war, der nicht anwesend sein sollte, trat er vollends zwischen den heruntergekommenen Häusern hervor, ging ein Stück die Straße entlang und blieb vor einem etwas größeren Gebäude schließlich stehen.

Dass er sich ausgerechnet den Platz vor dem Gebäude der Malitia incarnata ausgesucht hatte, um sich mit Tangalur zu treffen, wusste Maurice d`If nicht - natürlich nicht, denn dies hatte die Gilde bisher wohlweislich streng geheim gehalten. Aber so war es - der Soldat blieb genau vor dem Eingang der Malitia incarnata stehen. Ziemlich nervös huschten seine grünen Augen hin und her, während die Schatten immer dunkler wurden. Immer wieder fuhr er sich mit der Zunge über die Lippen. Er war dabei, einen Verrat zu begehen... aber was blieb ihm anderes übrig. Die Dunklen, wie er sie bei sich nannte, hatten ihn völlig in der Hand.

Da näherte sich auch schon vom Ende der Gasse her eine zweite Gestalt, so geschmeidig und leise, dass sie mit den Schatten zu verschmelzen schien, ihre Schritte waren unhörbar. Hin und wieder sah man es unter der Kaputze hell aufblitzen - weißes Haar, das im trüben Licht matt aufschimmerte. Maurice tat einen Schritt auf die Gestalt zu und holte tief Luft. Seine Stimme zitterte ein wenig, als er leise und hastig zu sprechen begann.
"Die Königin hat ihr Kind zur Welt gebracht - einen Sohn, mitten im Wald. Ich war nur wenige Schritte entfernt und habe nachher mitgeholfen, Mutter und Kind nach Sha'Nurdra zu bringen. Und noch eine zweite Nachricht gibt es, die Euch sicher interessieren wird. Es heißt, die Syth rühren sich wieder. Es hat einen Überfall auf Hohenweiler und Taigh'Fairge gegeben. Die Königin ist verschollen und der König ist nach Isua, um sie zu suchen..."

Maurice verstummte und wandte den Blick ab. Den purpurnen Augen seines Gegenübers konnte er nie lange standhalten.
Autor: Varnayrah Elentári Datum/Zeit: Di., 13. Sep 2005, 21:46
Mit unhörbaren Schritten und der tödlichen Eleganz, die seinem Volke eigen war, näherte sich Tangalur Nachtflamme dem vereinbarten Treffpunkt. Für den Verräter Maurice hatte er nichts als Verachtung übrig, aber die Informationen, die er lieferte, waren... nützlich. Auch jetzt wieder. Tangalurs purpurne Augen leuchteten unter der Kaputze auf, als er hörte, was Maurice ihm diesmal zu berichten hatte. 

"Der sogenannte König dieses abgerissenen Haufens der Drachenritter und sein wildes Elfenweib sind weg?" Ein weiches und gleichzeitig eiskaltes und grausames Lachen erklang. "Das ist ja bestens... nun gut, du wirst mir jetzt alles erzählen, was Du über diesen Elfenbastard weißt... es sollte schon nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn wir daraus nicht ein nettes Unheil spinnen könnten." Der Dunkelelf wartete Maurices Antwort ab und nickte dann befriedigt. "Hör zu, das ist, was du für den wahren Herrscher Aylanns tun wirst..." Tangalur beugte sich zu Maurice hinab und flüsterte ihm lange ins Ohr. Schließlich nickte der Soldat mit bleichem Gesicht, und Tangalur drückte ihm einen schwarzen Lederbeutel in die Hand, in dem es leise klimperte. "Und nun geh und tu, was ich dir gesagt habe. Du weißt ja, anderenfalls..."

Wieder erklang das grausame Lachen, dann verschwand der Dunkelelf so schnell wie er gekommen war. Maurice d`If blieb allein in der Gasse zurück. Nach einigen Minuten verschwand auch er in der Nacht.
Autor: Varnayrah Elentári Datum/Zeit: Di., 20. Sep 2005, 22:39
Tage später stand Maurice am gleichen Fleck und wartete auf Tangalur. Er war sichtlich nervös. Wenn doch nur in Sha'Nurdra alles glatt gelaufen wäre...
Da nahte auch schon der Dunkle.
Autor: Varnayrah Elentári Datum/Zeit: Di., 27. Sep 2005, 19:17
Tangalur kam und sah sofort, dass Maurice etwas bedrückte. "Was ist geschehen? Sag mir nicht, dass jemand Dir auf die Schliche gekommen ist!", herrschte der Dunkelelf den Soldaten an, lauter als es eigentlich eigentlich nötig gewesen wäre. Hastig sah Tangalur sich um. Ob jemand seinen Ausbruch mitbekommen hatte? Aber wahrscheinlich würde sich in dieser Ecke Nurus keiner darum kümmern.

Fast panisch berichtete Maurice, was sich in Sha'Nurdra zugetragen hatte - dass der Adept der Paladine wohl Verdacht geschöpft hatte. Tangalurss Blick verfinsterte sich zunehmend. "Du Narr!", zischte er. "Ich wusste, dass man sich auf Menschen nicht verlassen kann!" Maurice fiel auf die Knie. "Es war nicht meine Schuld!", rief er mit zittriger Stimme und fuhr dann leiser fort: "die Wechselbälger verraten sich allzu leicht... Dämonen kann man eben nicht trauen, sie trachten immer danach, den zu verraten, dem sie dienen. Gnade, Herr..."

"Ach, sei still!", fauchte Tangalur ärgerlich und verfiel in angestrengtes Nachdenken. "Damit ist natürlich auch Deine Tarnung aufgeflogen, Du bist wertlos für uns geworden... ich werde sehen, wie ich Deinen Schnitzer auswetzen kann, vielleicht ist Dir das ein Trost." Maurice wurde todesbleich. "Nein, Herr...", stammelte er. Doch nur ein grausames Lachen war Tangalurs Antwort, dann hob der Dunkelelf die Hände. Ein purpurner Blitz schoss heraus.

Lange schrie Maurice, bevor er endlich starb. Noch ehe seine Stimme ganz verklungen war, verschwand Tangalur schon in den Schatten. Zurück blieb Maurices Leiche, und seine gebrochenen Augen schauten aus einem schmerzverzerrten Gesicht leer in den Himmel.
Autor: Varnayrah Elentári Datum/Zeit: Fr., 07. Okt 2005, 10:10
Als Althalus Männer sich auf die Suche nach Maurice machten, hatte dessen Leiche schon einige Zeit in der Gasse gelegen. Und in der nöchsten Nacht ging eine unheimliche Veränderung damit vor...
etwas wie ein purpurner Schatten sammelte sich hoch in der Luft über dem reglosen Körper, um dann auf ihn hinabzuschweben und langsam mit ihm zu verschmelzen. In die schrecklich starren Augen trat neues Leben - wenn man es denn so nennen wollte; denn sie leuchteten ungesund phosphoriszierend auf...




Währenddessen versorgte Althalus das Kind in der Burg. Trotz des Gestankes, den es verbreitete, war es völlig sauber, und auch nach einem gründlichen Bad änderte sich an dem Geruch leider gar nichts.
Das Kind aber gluckste zufrieden. Fast ein schelmisches Lächeln legte sich über seine Züge, als es Althalus ansah. Einen winzigen Spalt teilten sich die rosigen Babylippen und ließen einen Blick auf kleine, spitze Zähne ahnen.
Autor: Thorgrim Blutaxt Datum/Zeit: Sa., 08. Okt 2005, 01:28
Althalus staunte nicht schlecht, als der Gestank des Kindes auch nach dem Baden blieb. Was war nur los mit dem Kind? Es gefiel dem Kind, das konnte man sehen, da es grinste wie ein Honigkuchen. Kurz zeigte das kleine Kind seine Zähne und Althalus schreckte erschrocken zurück. Das Kind hatte keine Zähne wie ein Mensch, sondern wie ein Tier. Althalus atmete drei oder vielmal tief durch und schloss dabei die Augen. Vermutlich hatte er sich nur versehen, und seine Übermüdeten Sinnd spielten ihm einen Streich. So sah er nochmals nach, aber das Ergebniss sah aus wie vorher. Wo normale Schneidezähne sein sollte, waren Reiszähne.

Besorgt ging er auf den Flur, und hielt einen Laufburschen fest. Die Angestellten hatten auch gemerkt, dass etwas nicht in Ordnung war. Erst kam mitten in der Nacht ein Bote an, dann verschwindet Althalus plötzlich und kommt wieder ohne ein Wort zu sagen.

>>Hole sofort Zarush. Und ich will eine Wache vor der Tür hier haben. Keiner ausser Zarush und Sir Thorgrim kommt hier rein! Verstanden?<<

>>Ja!<<


sagte der Laufbursche und machte sich sofort auf den Weg zum Schlafgemach des Hofmagiers. Seine Besorgniss wuchs immer mehr. Warum sollte man mitten in der Nacht nach dem Magier rufen? Was war nur los? Zarush war alles andere begeistert, als er mitten in der Nacht gerufen wurde. Murrend wie ein Zwerg ging er mit, nur mit einem Nachtmantel bedeckt. Vor der Tür, hinter der Althalus wartete war, hatte mitlerweile ein Wache Aufstellung genommen, die die Tür schnell hinter dem Magier wieder schloss.

Althalus ging unruhig in dem Zimmer umher bis Zarush endlich kam. Vergeblich versuchte er seine Gedanken in geordnete Bahnen zu lenken. Es machte alles keinen Sinn für ihn. Ein Kind das nach Schwefel stank und Zähne wie ein Tier hatte. Wäre doch nur Thorgrim hier, der wüsste was zu tun war.

>>Verzeiht die späte Störung werter Zarush, aber ich weis keinen Rat mehr. Während unser Stadthalter weg ist, wurde dieses Kind abgegeben. Aber es ist kein normales Kind wie mir scheint. Obwohl ich es neu gewickelt und gewaschen habe stinkt es. Ausserdem hat es keine normalen Zähne. Aber seht nur selber. Ich weiss nicht, was ich machen sollte.<<

Zarush schaute sich interessiert das kleine Kind an, und schüttelte nachdenklich den Kopf.

>>Nein, sowas habe ich noch nie gesehen. Ich werde ein wenig in meinen Büchern blättern. Geht schlafen. Ich werde mich bei euch melden.<<

Damti ging er wieder und lies Althalus alleine. Schnell ging er in seine kleine Bibliothek und begann nach Aufzeichnungen zu suchen, die ein solchen Kind beschrieben. Althalus dagegen machte das kleine Kind Bettfertig und ging auch ins Bett.
Autor: Drax Hammerhall Datum/Zeit: So., 09. Okt 2005, 12:04
Ursprünglich hatte Dorin den alten Zausel von Diener ja begleiten wollen. Wenn dies wirklich der Thronfolger war - naja, häßlich genug war er ja für ein Produkt aus Elfe und Mensch - dann sollte man besser sehr gut auf ihn aufpassen. Aber er stank so erbärmlich! Und das, obwohl die Windeln nicht voll waren. Hier stimmte doch etwas nicht!

Nun gut! Wenn ihn dieser Althalus nicht dabei haben wollte, dann würde sich der Zwerg eben alleine auf die Suche machen. Nach allem, was der Gildenbedienstete erzählt hatte, sollte man ja diesen Offizier aufspüren könen, wenn er sich nicht in Luft aufgelöst hatte. Und die Stadttore waren ja geschlossen in der Nacht. Also musste er irgendwie voher in die Stadt hineingekommen sein und musste nun bis zum Morgengrauen warten, ehe er wieder hinaus konnte. In der Zeit musste man ihn erwischen.

Dorin war inzwischen lange genug in der Stadt und kannte so manche Stelle, an der man einigermaßen ungestört untertauchen konnte. Also machte er sich auf den Weg und suchte nacheinander die verschiedensten Plätze auf. Zwielichtige Spelunken, obwohl da ein Soldat oder gar ein Offizier außerhalb Nurus schon auffallen würde, dunkle Gassen und die Schatten an der mächtigen Stadtmauer. Irgendwo musste der Soldat ja stecken. Und der würde mehr wissen, als er in der Gilde erzählt hatte, das war auch klar.
Autor: Varnayrah Elentári Datum/Zeit: Fr., 14. Okt 2005, 09:04
Das Wesen lag in dem kleinen Bettchen, in das Althalus es gesteckt hatte., und kicherte vor sich hin. So ein alter Narr! Da wurde er doch tatsächlich im Palast des Statthalters allein gelassen, um soviel Unheil anzurichten wie es ging. Nur, in dieser lächerlichen Gestalt kam er jetzt erstmal nicht weiter, besonders, wenn der Magier zurückkäme, wäre das gefährlich. Mit seinen kleinen Ärmchen zog sich das Kind über die Bettkante und kam mit einem weichen Plumpser auf dem Boden auf. Dort begannen seine Konturen zu verschwimmen. Statt der Form des hilflosen Säuglings manifestierte sich nun ein Dämon von etwa drei Schritt Höhe und annähernd Menschengestallt. Die Fledermausflügel waren hier eng an den schwarzen Körper gefaltet, und die Augen glühten purpurn. Über Kopf und Schultern zog sich ein Kamm von sieben Hörnen. Langsam machte der Dämon sich auf den Weg durch die Gemächer, während seine Gestalt immer fester wurde. Leise scharrten die Klauen auf dem Boden.

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Allmählicherwachte Maurice zu neuem Unleben. Es dauerte einige Zeit, bis er sich erinnerte, wie Muskeln funktionierten, aber schließlich konnte er sich mit einem leisen Knirschen erheben. Auch war es ungewohnt, nicht mehr atmen zu müssen, aber sicher würde sichdas nochmal als praktisch erweisen. Der Soldat sah sich mit glühenden Augen in der nächtlichen Gasse um. Warumwar er noch gleich hier? Ach ja...

Er stellte fest, dass er jetzt, da ihm keine lächerlichen Gefühle mehr in den Weg kamen, mit einer Klarheit denken konnte, die er im Leben nie gekannt hatte. Und seine Sinne... trotz der Dunkelheit erkannte er jede Einzelheit der ihn umgebenden Gebäude.  Er nahm die unterschiedlichsten Gerüche auf. Sein Blut, das auf der Straße eingetrocknet war, der Müll, Abwässer, Markierungen von Ratten, sogar der Wald jenseits der Stadtmauern. Und er hörte das Atmen der Schläfer, das Trappeln kleiner Füße, selbst den weichen Flügelschlag der Eulen und das hohe Schreien der Fledermäuse.

Grade eben näherten sich Schritte - schwere Schritte von schweren Stiefeln. Ein Lebewesen näherte sich, wahrscheinlich ein Zwerg, denn der Geruch von Stein und Erz haftete an ihm. Plötzlich spürte Maurice einen unstillbaren Hunger nach dem warmen, lebendigen, süßen Blut des Lebenden. Wie ein Schatten huschte er dem Zwerg entgegen. Da vorne war er, jeden Moment musste er ihn sehen. Ja...

Die Augen des Soldaten leucheten, als er aus den Schatten auf den Zwergen zusprang. Weiße Fangzähne glänzten schwach in der Dunkelheit...
Autor: Menir Al Men Datum/Zeit: So., 16. Okt 2005, 14:26
Menir und Merdarion waren auf den Weg in die Elfenstadt, doch Diebe und der Nebel hatten sie nach Nuru geführt.Menir hatte das Kind inzwischen an den Sattel gehängt und dort schwang es hin und her.Je länger er es in seiner Nähe hatte desto mehr ekelte es ihm vor dem kleinen Wesen.Die leeren Augen und das mimiklose Gesicht waren ekelerregend.Die Nacht war bereits hereingebrochen und sie ritten durch die dunklen Tore Nurus.Sie brauchten ein Quartier für die Nacht.Am Besten in der Kaserne.So lenkte Menir die Panzerechse in Richtung dieser.Als sie in an einer Gasse vorbeikamen, nahm Menir eine Bewegung aus den Augenwinkeln war.Er drehte ruckartig den Kopf zur Seite und sah ein Wesen das scheinbar einen Zwerg angriff.Schnell sprang Menir von der Echse, die zu breit für die Gasse gewesen wäre, und rannte mit dem Hammer in der Hand hinein.Er hoffte Merdarion würde ihm Rückendeckung geben.

Du Wesen der Nacht, kehre dorthin wo du herkommst.

Sollte das Wesen bei den Worten Menirs nicht fliehen, würde Menir mit dem Hammer auf das Wesen einschlagen.
Autor: Merdarion Ni Hawk Datum/Zeit: Di., 18. Okt 2005, 20:51
Schnell zückte auch Merdarion seine Waffe, blieb jedoch vor der Gasse stehen damit niemand Menir in den Rücken fallen konnte. Kurz blieb sein Blick an dem Kind hängen und er fauchte es an. In diesem Moment merkte er wieder die vergrößerten Eckzähne, an welche seine Zunge stieß.

Er musste sich beherrschen und dem Wesen nicht einfach das Genick brechen, wie es in diesem Moment am angenehmsten gewesen wäre.
Autor: Thorgrim Blutaxt Datum/Zeit: Di., 18. Okt 2005, 23:16
Jaja, das Leben als alter Mensch war schon teilweise sehr anstrengend. Vor allem, wenn man mítten in der Nacht mehrmals aufstehen muss, um dann frustriert festzustellen, dass das Wasser was einen drückte doch nicht fliessen wollte. Althalus hatte diese Probleme. Müde und verschlafen schlufte er zur Pinkelstelle, aber der befreiende Strahl wollte nicht kommen. Nach einer halben Minute ohne Geschäft ging er wieder ins innere der Burg. Doch da er nun schon einmal wach war, beschloss er kurz noch einmal zu dem Kind zu sehen, bevor er wieder unter seiner warmen Decke verschwand. So schlurfte er langsam zum kleinen Bett, wo der Kleine lag. Ein warmes Lächeln umspielte seine Lippen in Erwartung das Kind friedlich schlummernd zu sehen. Doch sein Lächeln gefror zu einer Grimasse, als er das Bett leer vorfand. Seine Müdigkeit war zum zweiten Male in dieser Nacht wie weggewischt. Schnell schaute er sich in dem Zimmer um, und machte Licht an. Doch das Kind war nicht da.

Althalus wirbelte aus dem Zimmer und schaute den Flur entlang. Als er wieder ins Zimmer gegangen ist, hatte er das Kind nicht mehr gesehen. Also rannte er in die andere Richtung weiter. Wie konnte er das Zimmer verlassen haben? Die Zimmertür was verschlossen gewesen, und das Kind konnte niemals an die Klinke kommen! Das war doch völlig unmöglich gewesen. Althalus Gedanken wirbelten im Kreis während er im Nachthemd die Feste durchsuchte. Schliesslich hörte er ein leises Scharren vor sich. Erfreut das Kind wiedergefunden zu haben rannte er um die Ecke und wäre fast gestorben.

Vor ihm war kein Kind. Nein, das war definitiv KEIN Kind. Und ein menschliches schon gar nicht. Vor ihm stand ein ausgewachsener Dämon, der direkt aus der Hölle zu kommen schien. Mit einem entsetzten Aufschrei wich er wieder ein paar Schritte zurück. Der Leuchter in seiner Hand zitterte so stark, dass die Kerzen fast heraus fielen. Mit weit aufgerissenen Augen wich er Schritt um Schritt vor dem Dämon zurück, bis er sich entlich erinnerte, dass er auch eine Stimme hatte.

>>Waaaaaaaache...... Alaaaaaaaaaarm<<

schrie er so laut er konnte, schaffte es aber nicht den hysterischen Klang aus der Stimme zu nehmen.

>>Wer..........wer..............wer bist du? WAS bist du? Und was.............was hast du mit dem Kind gemacht?<<

stotterte er, und stockte plötzlich, als er eins und eins zusammenzählte.

>>Nein, nein das kann nicht sein. Du BIST das Kind. Weiche Dämon, weiche!!! Waaaaaaaaaaaaaaaaache<<

den Kronleuchter wie eine Waffe vor sich haltend ging er immer wieder einen Schritt zurück um ja nicht in die Reichweite seiner Klauen zu kommen.

Die Wachen schlurften unzufrieden durch die Gänge. Seit der Abreise von Thorgrim mussten sie sich von einem Menschen herumkommandieren lassen, was an ihrer Ehre nagte. Doch trotzdem führten sie die Befehle aus. Doch die Nächte waren die langweiligsten Wachzeiten. Nie passierte hier was, ausser eine verirrte Katze war mal durch ein offenes Fenster eingedrungen und hatte was umgeworfen. So standen sie auch diese Nacht in der grossen Eingangshalle zusammen und unterhielten sich, als sie plötzlich das erschrockene Gezeter des Menschleins hörten. In seiner Stimme lag alle Angst, die er in sie hineinlegen konnte. Sie sahen sich nur kurz an, packten ihre Waffen und rannten den Gang hinauf, aus der sie die Stimme annahmen. Ein zweiter Ruf bestätigte ihnen die richtige Richtung. Aus einem Abzweig des Ganges konnten sie schon das Licht meherer Kerzen sehen. Wie Althalus bogen sie um die Ecke, einen derben Fluch schon auf den Lippen.

>>Was ist de.......................BEI MEINEM BARTE<<

keuchte der eine Wachmann erschrocken aus. Der andere klappte einfach nur seinen Unterkiefer runter und starrte den Dämon entsetzt an. Doch es dauerte nur Sekunden, bis sie ihre Angst niedergekämpft hatten und sich zwischen Dämon und Mensch stellten, ihre Waffen fest gepackt. Der eine drehte nochmals den Kopf um und sprach zu Althalus.

>>Geh lieber Menschlein. Warne die anderen Wachen, falls er uns entwischt.<<

Althalus nickte nur und drehte sich um. So schnell er konnte rannte er nach draussen und rief.

>>Ein Dämon in der Burg! Ein Dämon in der Burg!<<

Die beiden Zwerge derweil machten sich daran Stück für Stück auf den Dämon zu gehen.
Autor: Varnayrah Elentári Datum/Zeit: Mi., 19. Okt 2005, 19:14
Dorin drehte sich entsetzt um, als das Wesen der Nacht, das einmal Maurice d'If von der Königsgarde gewesen war, auf ihn zusprang.  Wahrscheinlich war es großes Glück für den Zwergen, dass genau in diesem Moment Menir und Merdarion eintrafen. Satt einem Opfer sah Maurice sich nun derer drei gegenüber... nicht dass dies etwas machte. Der große steinerne Kerl sollte ruhig drohen. Er musste halt lediglich etwas besonnener vorgehen. Es gab kein Entkommen für die drei... Vorsichtig schlich er einen weiteren Schritt vorwärts, die Klauen ausgestreckt, zum Sprung bereit. Da blitzte mit einem Mal Erkennen in den glühenden Augen des Wiedergängers auf. Er hielt inne und sein Blick ruhte auf Meradrion. Jemand, ihm ähnlich...
"Sei mir gegrüßt!" Maurices Stimme klang leicht lispelnd - an die langen Fangzähne musste er sich wohl noch gewöhnen. "Ich sehe, dass Du auch von diesem schwarzen Gral getrunken hast, der Dir die Stärke der Nacht verleiht. Versuche nicht, ihr zu widerstehen. Es ist sinnlos. Gemeinsam können wir soviel mehr erreichen..."

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Der Dämon sah ziemlich gelassen aus, als er auf die beiden Zwerge zuging. Es sah aber auch nach einem sehr ungleichen Kräfteverhältnis aus - da das drei Schritt große Ungeheuer, von dessen langen Zähnen giftgrüner Geifer tropfte, dort die zwei wesentlich kleineren Zwerge... doch plötzlich hielt das Ungeheuer inne. Es war, als würde es auf etwas lauschen, dann stieß es ein dumpfes Gebrüll aus und stürmte unvermittelt einfach los. Es fegte de beiden Zwerge einfach zur Seite, so dass sie unsanft gegen die Wände des Ganges prallten, sprang durch das nächstbeste Fenster, dass die Scherben nur so in der Gegend herumflogen, und landete mit einem Satz draußen, als wäre die Höhe nichts gewesen. Mit großen, schwerfälligen Schritten stampfte es die Straße hinab...

Noch immer standen Maurice und Merdarion sich gegenüber. Da war es, als erzittere der Boden. Vom Ende der Gasse her, in Maurices Rücken, näherte sich ein gewaltiges, drei Schritt hohes Unwesen mit Fledermausflügeln, und sein Brüllen ließ die Fensterscheiben klirren.
Autor: Merdarion Ni Hawk Datum/Zeit: Mi., 19. Okt 2005, 21:25
Du willst also Blut.

Ein verächtliches Lachen entrann Merdarions Kehle. Das kannst du haben, abwesend fuhr seine Zunge entlang seiner Reißzähne. Wut tief in ihm, er musste sie nur frei lassen und hoffen das er nicht Menir oder sonst wen erwischte. Kurz fokusierte er mit seinen Augen das Wesen vor sich an, dann sprang er ab und ließ seine Klinge in einem Halbkreis niedersausen.

Merdarion Angriff würfelte mit 1D6 eine 1 {1}  AW: 13
Autor: Thorgrim Blutaxt Datum/Zeit: Sa., 22. Okt 2005, 22:44
Die Wachen standen nicht lange rum, als Althalus aus der Feste gerannt kam. Ein wenig wunderten sie sich doch, wie auf einmal ein Dämon hineingelangen sollte, aber sie überwanden ihre Verblüffung schnell, griffen nach ihren Waffen und rannten in die Festung hinein. Naja, sie wollten es, denn auf halben Wege hörten sie auf einmal ein markerschütternes Brüllen und kurz darauf ging über ihnen das Fenster zu Bruch. Überrascht aufschreiend wichen sie zur Seite als der Dämon mitten in einem Glassplitterregen zwischen ihnen landete. Bevor sich sich noch sammeln konnten und einen Kreis um den Dämon bilden konnten war dieser bereits durch das Tor verschwunden.
Gwindor, der durch den Lärm ebenfalls auf dem Gelände erschien Fluchte ungehemmt mit der Zunge seines Volkes.

>>Diagur, Brannon, Grannon. Verfolgt diesen wildgewordenen Hurenbock. Bewegt eure müden Ärsche. Eure Ärsche gehören mir, sollte diese wiederliche Abart  einer Orkschlampe auch nur einem Bewohner ein Haar krümmen. Was steht ihr denn noch hier? ABMARSCH!<<

Mit hochrotem Kopf schrie er seine Wachen an, die schnell salutierten, bevor sie die Verfolgung annahmen. Gwindor drehte sich darauf zu Althalus um.

>>Und ihr reitet am besten sofort zur Löwenpranke. Unterrichtet ihnen was hier vorgefallen ist. Und sagt ihnen , dass der Dämon frei in der Stadt rumrennt.<<

Althalus, der gegen den Zwergen jetzt lieber nicht noch gegenangehen wollte machte sich auf den Weg zur Kaserne. Die Idee von Gwindor war gewiss nicht schlecht, würde die Löwenpranke doch sicherlich kurzen Prozess mit dem Dämon machen.


Diagur, Brannon und Grannon waren derweil dem Dämon hinterhergeeilt. Durch die dunklen Strassen ging es in die Innenstadt. Doch langsam aber sicher vergrösserte sich der Abstand zwischen ihnen und dem Dämon. Ihre kurzen Beine hinderten sie dabei, den Dämon einzuholen. Auf einmal erschallte durch die Dunkelheit ein weiterer  Schrei, der ihnen die Richtung wies. Die drei gaben nochmal alles und hetzten um die letzte Ecke. Was sie sahen lies sich im ersten Moment verdutzt stehen bleiben. Es war noch ein zweiter Dämon anwesend. Und diese Beiden Dämonen gingen auf zwei humanoide Wesen los. Sie kannten sie nicht, aber das war jetzt auch egal. Die Dämonen hatten ihre ersten Opfer gefunden, dass mussten sich verhindern.
Autor: Menir Al Men Datum/Zeit: Mo., 24. Okt 2005, 22:08
Das Wesen wollte nicht hören.Aber es sprach ein paar kurze Sätze zu Merdarion.Beunruhigt blickte er ihn aus den Augenwinkeln an.Da griff der Soldat auch schon an.Dann auf in den Kampf.Mit einem weiten Schwinger holte Menir aus und hieb auf die dunkle Kreatur ein.Krachend traf der Hammer sein Ziel.

Menir Al'Men/Kreatur/Angriff würfelte mit 1D6 eine 3 {3} AW:33
Autor: Drax Hammerhall Datum/Zeit: Di., 25. Okt 2005, 17:18
Was war das da für ein Schatten? Die leidlich gute Sicht im Dunkeln ließ den Zwergen etwas wahrnehmen - etwas sprang auf ihn zu. Mit der Routine von Jahrzehnten riß Dorin die Handaxt aus dem Gürtel. Das war natürlich nur eine winzige Waffe im Vergleich zu einer guten Streitaxt, aber wer konnte denn wissen, dass man diese brauchen würde, wenn man mitten in der Nacht in die Waffenmeistergilde gerufen wurde?

Der Schatten nahm Gestalt an. War das der Soldat, der das Kind gebracht hatte? Doch dieses Etwas schien nur noch weit entfernt an ein menschliches Wesen zu erinnern. Das konnte ja heiter werden. Doch wie aus dem Nichts standen dem Zwergen plötzlich zwei Gefährten zur Seite. Wussten die Götter, wo die so plötzlich herkamen, auf jeden Fall stiegen seine Chancen, heil aus diesem Schlamassel herauszukommen.

Doch statt des erwarteten Schlagabtausches, gab es Palaver. Was hatte das zu bedeuten? Was hatte dieser eine Langbeiner mit diesem Wesen zu schaffen? Dorin war ein wenig ratlos. Er war wenig geübt im Umgang mit Draußenweltlern.

Doch plötzlich ging alles sehr schnell. Die Ereignisse überschlugen sich regelrecht. Während die beiden Soldaten, denn das schienen sie zu sein, auf das Wesen eindrangen, erschien von einem Brüllen begleitet ein Dämon. Und zwar in ihrem Rücken! Mit einem Fluchen wand sich der Minenarbeiter um und ging sofort zum Angriff über. Mit all dem Mut, der ihm durch seine Rasse eigen war, warf er sich der zweiten Bedrohung entgegen. Nur spärlich bewaffnet und noch spärlicher gerüstet war es ein mehr als zweifelhafter Versuch.

Dorin Angriff Dämon2 würfelte mit 1D6+53 eine 59 {6 + 53} (leider ist mein NPC nicht Mitglied der Waffenmeistergilde  )
Dorin Abwehr Dämon2 würfelte mit 1D6+1 eine 7 {6 + 1} ausgewichen
Autor: Varnayrah Elentári Datum/Zeit: Di., 25. Okt 2005, 21:15
Maurice sah Merdarion an, der auf ihn losstürmte. Scheinbar völlig ohne Mühe wich er dem wütenden Angriff des Soldaten aus. Dann lachte er - leise zunächst, doch dann laut und gefährlich. "Du glaubst doch nicht wirklich, Du könntest der dunklen Macht widerstehen. Ich habe es in Deinen Augen gesehen, ich rieche es in Deinem Blut, ich höre es aus Deinem Herzschlag. Du gehörst zu uns. Leugne es nicht. Du quälst Dich nur selbst. Gib nach, spür die Wollust, Dich aufzugeben..."

In diesem Augenblick traf Menirs Hammerschlag die Kreatur der Nacht wohl recht unvermittelt, jedenfalls kam Maurice nicht mehr dazu, richtig auszuweichen. Der Schlag erwischte ihn voll in die Seite, und das Knacken mehrerer Rippen war deutlich zu vernehmen. Maurice keuchte auf, Blut floss aus einem seiner Mundwinkel, und er taumelte zurück. Doch noch ehe einer der Gefährten nachsetzen konnte, richtete der Widergänger sich wieder auf. Das Blut hörte auf zu fließen, und auch die Bewegungen waren geschmeidig wie zuvor. Nichts deutete auf die gebrochenen Rippen hin. Sein Gesicht war jetzt aber wutverzerrt, und mit gebleckten Reißzähnen stürzte er auf Menir. "Das wirst Du mir büßen!", schrie er mit einem Knurren tief in der Kehle. "Das ist Dein Tod, Steinerner - niemand kann mich jetzt noch besiegen." Damit war der Vampir über Menir uns schlug - trotz der Größe des Steinelementars - seine Zähne in dessen Hals.

Dorin, für den Moment unbeachtet, war der einzige, der die Gefahr bemerkte, die sich in ihren Rücken näherte. Da ihm das Benehmen des Wesens, das einmal Maurice d'If gewesen war, wohl etwas merkwürdig erschien, beschloss er, sich des Dämons anzunehmen, der da brüllend und spuckend angetrampelt kam. Die Handaxt des Zwergen blitzte im trüben Licht auf und erwischte den Dämonen im vollen Lauf. Der machte gar keinen Versuch, sich zu wehren. Er machte vielmehr einen leicht verwirrten Eindruck, bis ihn die Axt traf. Die Klinge drang tief ein, und schwarzes, heißes und zum Himmel nach Schwefel stinkendes Blut spritzte dem Zwergen entgegen. Der Dämon aber rannte einfach weiter - hätte Dorin über den Haufen gerannt, wäre der nicht im letzten Moment zur Seite gesprungen. Erst ein paar Meter weiter schien der Dämon seine Wunde zu bemerken. Mit einem weiteren Aufbrüllen machte er kehrt und stürmte wieder auf Dorin zu.

Die Wachen des Statthalters kamen in dem Moment dazu, als der Dämon auf Dorin zustürmte. Sie sahen sich unvermittelt zwei Dämonen - oder was sie dafür hielten - gegenüber und wollten sich grade zum Angreifen bereit machen, als hoch oben in den Lüften ein Flügelrauschen erklang. Über Nuru zeichnete sich eine Gestalt gegen den dunklen Himmel ab - drei Schritt groß, etwa von Menschengestalt, und mit Fledermausflügeln. Der Dämon, der vom Hohen Turm aus endlich die Stadt erreicht hatte, kreiste über den Dächern, als suche er etwas. Immer enger zog er seine Kreise um das Geschehen in der dunklen Gasse, doch noch griff er nicht ein.
Autor: Menir Al Men Datum/Zeit: Do., 27. Okt 2005, 17:33
Als das Ding seine Wunden heilte, war Menir nicht sehr überrascht, aber als ihm das Wesen an den Hals sprang und seine Fangzähne hineingrub, war Menir völlig überrumpelt.Aber er hatte sich schnell wieder gefangen lies den Hammer fallen.Schnell packte er den Langdolch, der in seinem Gürtel steckte und holte aus.Mit einem präzisen Stich drang die Klinge kraftvoll von hinten in den Körper des Blutsaugers ein.Menir hatte auf das Herz gezielt.Hoffentlich half das was...

Menir Al'Men/Angriff/Vampir würfelte mit 1D6 eine 5 {5}

AW: 35
Autor: Drax Hammerhall Datum/Zeit: Do., 27. Okt 2005, 21:55
Das war knapp gewesen. Dorin atmete kurz durch. Er war nun bei Weitem kein Feigling, hatte aufgrund seines Alters doch schon einiges erlebt, war schon gegen die Orks zu Felde gezogen, aber trotz allem spürte er einen Anflug von Furcht. Er hatte den Dämon getroffen aber würde er einen Kampf bestehen? Konnte man einen Dämon mit körperlicher Gewalt überhaupt zur Strecke bringen?

'Bleib ruhig, bleib ruhig!' ermahnte sich der Zwerg. Der Kampf war noch nicht zu Ende und eine Wahl hatte er im Moment auch nicht. Blieb Wegrennen. Das schien aber zum einen aussichtslos, zum anderen war es nicht seine, noch überhaupt Zwergenart. Er war noch nicht verletzt oder gar kampfunfähig.

Der erneute Schrei des Dämon ließ ihn zusammenfahren. Jetzt war das Biest richtig sauer. Dorin schluckte, griff die Axt fester und suchte erneut seine Chance.

Drax Angriff auf den pösen Dämon2 würfelte mit 1D6+53 eine 59 {6 + 53}
Drax Verteidigung gegen den pösen Dämon2 würfelte mit 1D6+1 eine 7 {6 + 1}

Flink und wendig schlug er zu, duckte sich ab und sprang zurück. Weg, hinaus aus der Reichweite des Dämon.
(ist ja nicht wahr  zum zweiten Male perfekt?)
Autor: Merdarion Ni Hawk Datum/Zeit: Fr., 28. Okt 2005, 22:52
Blanker Hass flammte in Merdarion auf. Er mochte vielleicht ebenfalls ein Wesen der Dunkelheit sein, aber selbst wenn er war sein eigener Herr. Was immer das Ding da vor ihm war, schnell war es, doch er würde es trotzdem töten. Gerade so nahm er noch die Attacke Menirs war, dann stürzte er sich auch schon wieder auf das Monster.

Mit einem Brüllen das keiner menschlichen Kehle zu entspringen schien ließ er sein Schwert abermals niedersausen.

Merdarion Angriff Maurice würfelte mit 1D6+12 eine 14 {2 + 12}
Autor: Christian Datum/Zeit: Fr., 28. Okt 2005, 23:32
So schnell er nur konnte war Melforn dem Dämon hinterhergeeilt, allerdings war der Geflügelte natürlich schneller, da dieser nicht auf die Unebenheiten des Bodens achten musste. So kam der Druide erst einige Minuten nach dem Kontrahenten, welcher gerade über einer Stelle kreiste, in Nuru an. Hier in der Stadt merkte er gleich das bekannte Gefühl, mehr Energie für seine Magie zu brauchen, als dies in der freien Natur der Fall wäre, aber durch den ständigen Aufenthalt in Nighton hatte er damit inzwischen kaum noch Probleme.

Trotzdem hatte Melforn sein Tempo etwas gezügelt, da er ja niemanden über den Haufen rennen wollte, obwohl dies ob seiner schmächtig erscheinenden Gestalt ohnehin kaum möglich war. Einige Abzweigungen später stand der Magier auch schon in der Gasse, über der der Dämon kreiste und erblickte zumindest zwei bekannte Gesichter, Menir und Merdarion, welche gerade gegen eine Art Vampir kämpften, während sich ein paar Zwerge einem weiteren Dämon gegenüber sahen.


Oha, das sieht ganz nach etwas Größerem aus.

Vorerst machte der Druide sich noch nicht bemerkbar, sondern beließ es beim Beobachten der Situation, bis sein Eingreifen wirklich nötig war.
Autor: Varnayrah Elentári Datum/Zeit: Mi., 02. Nov 2005, 20:14
Maurice brüllte auf, als Menir ihm seinen Dolch in den Rücken stieß. Ein Schwall heißen Blutes schoss aus dem Mund des Vampirs, und er sackte ein Stück zusammen. Hasserfüllt sah er Menir aus glühenden Augen an. "Glaub ja ... nicht, dass... Du .... mich so leicht ... töten kannst... Fahr zur Hölle!" Die Worte bereiteten Maurice sichtlich Mühe, doch mit überraschender Kraft biss er nocheinmal zu, direkt in Menirs Kehle. Doch in diesem Augenblick traf ihn Merdarions Angriff. Maurices Augen weiteten sich vor Erstaunen und vor Schmerz. Er heulte auf und ließ von Menir ab, und nun war er sichtlich geschwächt und konnte sich nur noch mit Mühe auf den Beinen halten. Taumelnd drehte er sich zu Merdarion um. "Verräter..."

Doch in diesem Moment stieß der zweite Dämon, der bis jetzt noch oben in der Luft gekreist hatte, herab. Seine klauenbewehrten Hände griffen nach Maurice, grade als dieser zu Boden sank, und mit ein paar Schlägen seiner mächtigen Flügel hob er sich wieder in die Lüfte, den verwundeten Vampir mit sich tragend.

Der erste Dämon führte derweil seinen stürmischen Angriff auf Dorin aus, und es sah ganz so aus, als würde er den Zwergen diesmal in den Boden stampfen, der da so scheinbar unerschütterlich mit seiner Axt wartete. Wieder schwang das Axtblatt durch die Luft und traf das Wesen mit voller Wucht. Diesmal hielt der Dämon in seinem Lauf inne und stieß ein halb fragendes, halb gequältes Stöhnen aus. Leicht schwankend stand er vor dem Zwerg und starrte verwundert auf ein riesiges Loch in seiner Brust, aus dem sich ein weiterer Strom schwarzen Blutes über Dorin ergoss. Unsicher schlug der Dämon nach dem Zwergen, doch konnte der mit Leichtigkeit ausweichen. Nocheinmal sammelte der Dämon seine Kräfte und holte aus.
Autor: Drax Hammerhall Datum/Zeit: So., 06. Nov 2005, 15:27
Er lebte noch und war wie durch ein Wunder unverletzt. Der Dämon schien angeschlagen, auch wenn der Minenarbeiter nicht wusste, wie sich das bei Dämonen äußerte. Aus zwei klaffenden Wunden spritzte das schwarze Blut.

"Was blutet, kann auch sterben!" knurrte der Zwerg und machte sich für einen weiteren Angriff bereit. Doch auch der Dämon gab nicht auf. Dieser Kampf würde ganz sicher nicht damit enden, dass einer von beiden aufgab oder floh. Das hier würde bis zum bitteren Ende gehen, das wusste Dorin.

Dorin (hoffentlich letzter) Angriff auf Dämon würfelte mit 1D6+53 eine 57 {4 + 53}
Dorin (hoffentlich unnötige) Abwehr Dämon würfelte mit 1D6+1 eine 3 {2 + 1}

Man merkte, dass dieser Kampf trotz aller Kürze anstrengend war, denn dem Schlag des Zwergen fehlte es an Präzision. Auch wurden die Bewegungen inzwischen so langsam, dass ein Ausweichen vor dem gegnerischen Angriff nicht mehr möglich schien.
Autor: Christian Datum/Zeit: Di., 08. Nov 2005, 18:52
Es war Zeit, einzugreifen, denn zwei der finsteren Wesen befanden sich nun außer Reichweite der Nahkämpfer, so dass sich das verletzte eventuell erholen konnte und früher oder später, wieder bei voller Kraft, eingreifen konnte.

Also hob Melforn seinen treuen und mit reichlich Runen verzierten Stab, um den darin gespeicherten magischen Blitz dem fliegenden Dämon hinterherzuschleudern, wobei er gleichzeitig seine eigenen Energien bündelte, um kurz darauf einen zweiten hinterherzuschicken. Der Druide war gespannt, was der Dämon diesem geballten Magieangriff entgegensetzen konnte.



Melforn versucht einen zweiten magischen Blitz der Meisterstufe würfelte mit 1D6 eine 4 {4}

AW1: 37+10= 47
AW2: 37+10= 47

Melforn verliert 33 Mana -> 2/35
Autor: Merdarion Ni Hawk Datum/Zeit: Di., 08. Nov 2005, 19:46
Wütend brüllte Merdarion seine Wut heraus. Er war ihm entkommen, dieses vermalledeite Geschöpf. Er hob sein Schwert und hätte es fast in Richtung der beiden Dämonen geschleudert, da besann er sich langsam wieder, das Blut in seinen Adern hörte auf zu brennen und ihm schwindelte. Müde lehnte er sich an eine Hauswand und verfolgte wie zwei Blitze den Fliegenden entgegenflogen.

Jetzt erst fiel ihm der riesige Dämon auf der einen Zwerg attackierte. Noch einmal mobilisierte er seine Kräfte und packte den Schwertgriff fester. Mit letzter Kraft eilte er dem Zwerg zu Hilfe.
Autor: Menir Al Men Datum/Zeit: Di., 08. Nov 2005, 21:03
Nocheimal biss der Vampir zu, aber nicht lange, den Merdarion traf ihn gut gezielt und der Dolch hatte die erhoffte Wirkung  nicht verfehlt.Der Vampir taumelte zurück und Menir wollte gerade mit seinem Dolch nach ihm stossen, da wurde das Wesen von einem geflügelten Dämon gepackt und weggetragen.Fluchend pückte sich Menir nach seinem Hammer und sah sich um.Er entdeckte Melforn.

Könnt Ihr nicht etwas tun um die Fliehenden aufzuhalten?
Autor: Varnayrah Elentári Datum/Zeit: Do., 10. Nov 2005, 15:58
Unter den vereinten Kräften von Dorin und Menir brach der Dämon schließlich zusammen. Der Zwerg hatte schon beachtliche Vorarbeit geleistet, jetztgaben die Axthiebe und Menirs Schlag ihm endgültig das Letzte. Gemächlich, fast wie in Zeitlupe, stürzte das riesige Ungeheuer der Länge nach auf den Boden, dass die Erde leicht unter den Füßen der Kämpfer erbebte. Doch kaum war die Kreatur aufgeschlagen, als ihre Umrisse wieder zu verblassen und zu schrumpfen begannen. Die Flügel und die Hörner verschwanden in einem purpurnen Flackern, die Haut wurde wieder heller... bis vor den Drachenrittern an der Stelle, wo der Dämon gefallen war, ein toter Säugling lag - kein Halbelfenkind, sondern ein Mensch, mit dünnem, braunem Haarschopf, dessen hellblaue Babyaugen gebrochen in den Himmel starrten.

Dort entschwanden der zweite Dämon und Maurice d'If den Blicken Melforns und Merdarions. Die Blitze des Druiden erreichten ihr Ziel nicht, der Dämon war ein zu geschickter Flieger und wich einfach aus. Schon bald waren sie in Richtung des offenen Meeres verschwunden, und die Drachenritter konnten nur hilflos hinterhersehen.
Autor: Christian Datum/Zeit: Do., 10. Nov 2005, 18:01
Melforn starrte dem Dämon hinterher, als dieser den beiden Blitzen, ohne größere Mühe und mit der Last des zweiten Wesens behaftet, auswich. Das war ihm bisher noch nie passiert, aber es gab wohl für alles ein erstes Mal. Mit einem unzufriedenen Seufzen nahm er einen seiner großen Manatränke aus seiner Tasche und leerte diesen in einem Zug. Anschließend sah er nach, was aus dem anderen Dämon geworden war, doch anstatt dessen erblickte er ein totes Baby am Boden. Diese verdammten Dämonen schreckten auch vor nichts zurück.

Wieder mit voller Energie ausgestattet, kniete sich der Druide neben dem leblosen kleinen Körper und konzentrierte sich, um der Seele des Kindes mit seinem Geist hinterherzueilen. Es schien zu funktionieren und schon ein paar Sekunden später hatte er die Seele eingeholt. Sie wollte sich zwar gegen das dahingleiten ins Jenseits wehren, schaffte es aber alleine natürlich nicht, daran waren selbst mächtige Wesen gescheitert. Aber diese Seele hatte nun Unterstützung in Form von Melforns Geist. Gemeinsam trotzten sie dem Strom und konnten gegen ihn anschwimmen. Die ganze Prozedur dauerte zwar nicht lange, doch dem Heiler kam es wie eine Ewigkeit vor, was nicht weiter von Belang war, schließlich war er, zumindest wenn keiner nachhalf, unsterblich. Sanft ließ der Druide die Seele zurück in den Säuglingskörper fließen, bevor er diesen wieder lebensfähig machte, indem er eventuelle tödliche Wunden schloss und den Kreislauf anregte.

Erschöpft erhob sich der Leutnant, wobei er das Kleinkind in seinen Armen geborgen hielt. Er hatte es geschafft. Das natürliche Babygebrüll  hallte durch die Straße, was ein sicheres Zeichen dafür war, dass es wieder am Leben war, wenn auch noch etwas geschwächt.


Es kennt nicht zufällig jemand die Eltern des Kleinen? Wobei natürlich nicht sicher ist, dass diese noch am Leben sind.

Zwar rechnete er nicht damit, dass jemand der anwesenden die gesuchten Personen kannte, aber fragen kostete ja (meistens) nichts.


-1 großer Manatrank
Autor: Menir Al Men Datum/Zeit: Mi., 16. Nov 2005, 19:58
Der Dämon war tot.Menirs Schlag und die scharfen Hiebe des Mannes hatten ihn gefällt.Aber der Körper wandelte sich und wurde zu dem eines Kindes.Stumm starrte Menir auf den leblosen Körper des Kindes.Als Melforn versuchte das Kind wiederzubeleben, legte Menir ihm die Hand auf die Schulter.

Denkt Ihr, das das eine gute Idee ist?

Als Merdarion ihn anpsrach richtete er sich wieder auf und drehte sich zu seinem Freund um.

Ich denke mir geht es gut.Was ist mit dir?

Unbewusst fasste Menir sich an den Hals.Er spürte die Löcher nicht wirklich, wusste aber das sie da waren.

Lass uns gehen.Der Dämon ist tot, das Ding das mich gebissen hat wird bestimmt wieder auftauchen um  Rache zu nehmen und der andere Dämon ist weg.

Er machte Anstalten die Gasse zu verlassen, um zu der Echse zu kommen, die immer noch am Eingang stand und interesiert an einer kleinen Blutlache schnüffelte.

Ich denke ich werde nachfragen, wer der Angreifer war.Christian könnte es wissen, vielleicht auch jemand am Hof in Drachenauge.
Autor: Drax Hammerhall Datum/Zeit: Mi., 16. Nov 2005, 20:08
Dorin pumpte und presste frische Luft in seine Lungen. Der Kampf war vorrüber und wahrscheinlich hatte er mehr Glück als Verstand dabei gehabt. Doch er stand unverletzt, während der Dämon am Boden lag. Doch halt, was war das? Ein Menschenkind?

"Was guckt Ihr mich dabei an. Ich bin weder der Vater noch kenne ich das Kind!" knurrte Dorin. "Was habt Ihr vor mit dem Leichnam?"

Er kratzte sich die Glatze und überlegte. "Ob noch mehr von diesen Dämonen hier herumschwirren? Die anderen beiden sind uns ja entwischt. Aber wer sagt uns, ob da nicht noch mehr sind? Und was genau wollten diese Kreaturen hier?"

Dem Zwergen war das alles zu viel. Erst das Kind in der Gilde, angeblich der Thronfolger. Und nun diese Kreaturen. Wenn es dick kam, dann aber gleich richtig. Vielleicht hatte ja dieser Bedienstete aus der Burg was herausbekommen? Dorin blickte in die Runde. "Was nun?"
Autor: Merdarion Ni Hawk Datum/Zeit: Mi., 16. Nov 2005, 20:30
Müde starte Merdarion auf die Leiche hinunter. Komisch so sah das Kind so friedlich aus, eben war es noch eine Bestie gewesen. Er fühlte sich immer noch leer, nichts, keine Furcht, keine Wut, nicht einem Ekel oder Mitgefühl, einfach nur leer und müde.

Verbrennt es das wird das beste sein, oder übergebt es den Paladinen.

Dann wandte er sich an Menir.

Alles ok? Ich glaube unsere Arbeit hier ist getan, oder was denkst du?