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   Autor  Thema: [Abenteuer] Der Tag der Toten (Dia de los Muertos) (Gelesen 1652 mal)
Secundus M Hora

Re:[Abenteuer] Der Tag der Toten
« Antwort #75 am: Di., 03. Sep 2019, 08:52 »

Runde 9


Als Elessar den zweiten und dritten Stein einsetzte passierte dasselbe wie bei den ersten beiden Steinen: die missgestalteten Worte veränderten sich zusehends und wurden lesbar. "Sie kann Euch" stand nun auf dem Grabstein geschrieben, doch noch immer wollte sich die Lösung des Rätsels nicht wirklich offenbaren. Also nahm er den vierten Edelstein um ihn an der passenden Stelle einzusetzen. Doch kaum hatte der Paladin sein Vorhaben umgesetzt und betrachtete die Schrift, um das vierte Wort zu entziffern, erklang eine Stimme, deren hinterhältiges Kichern er bereits zuvor wahrgenommen hatte.

Nein, nein, nein! So einfach kommt ihr mir nicht davon! Lasst uns ein wenig Spaß haben.

Ein dünner Faden weißen Nebels jagte auf den Grabstein zu und schoss genau an der Stelle hindurch, an der sich der zuletzt eingesetzte Stein befand. Er wurde heraus gedrückt, fiel auf den Boden und kullerte, wie durch ein Wunder unversehrt, direkt vor Cayas Füße. Der Nebelfaden aber drehte sich direkt vor dem Grabstein nach oben, allmählich breiter werdend und eine Form annehmend. Schließlich bildete sich daraus das Abbild eines weiteren Geistes, eine Frau, der die Haare wild um den Kopf flatterten und deren weiter Rock wie ein auf dem Kopf stehender Tornado aussah. In wildem Strudel wirbelte er um sie herum, einem Windstoß gleich drängte der Druck Caya und Elessar zurück, zwar ohne sie beide zu verletzen, aber auch ohne ihnen die Möglichkeit zu geben den Grabstein ohne weiteres erneut zu erreichen. Ein unangenehmes Kichern erfüllte die Luft.

Ene mene meck, eine neue Karte ist im Deck. Hehe, ihr schaut aber nicht glücklich drein. Dies ist die blinde Wächterin. Sie unterscheidet nicht zwischen gut und böse, denn sie sieht nicht wer sich ihr nähert, es sei denn... Es sei denn einer von Euch opfert ihr sein  Augenlicht, damit sie Eure reine Seele erkennt. Na, wer wird es sein? Du oder Du?

Wieder dieses gackernde, heimtückische Lachen, dann herrschte lauernde Stille, wenn man von den Windböen, die der Geist ausstrahlte, einmal absah.

~ ~ ~


In der Gruft wurde Barbelins Sturz von Phelan angefangen. Die Nähe des Gestaltwandlers machte der jungen Priesterin jetzt nichts mehr aus, was erstaunlich war, wenn man ihr Gefühlschaos vor so kurzer Zeit bedachte. Unten angekommen erhoben sich die Toten von ihren Ruhestätten und wankten auf die Gruppe zu. Phelan machte kurzen Prozess mit den beiden Gestalten auf der linken Seite. Der ersten drehte er kurzerhand den Kopf von den Schultern, sein Tritt gegen den zweiten Knochenmann ließ diesen gegen die nächste Wand fliegen und dort scheppernd zu einem ungeordneten Häufchen Knochen und Rüstungsteile zusammen fallen. Barbelin versuchte sich an einem Sonnenlichtzauber, doch dieser misslang. Fjalladis als Erzmagierin hatte mehr Übung und handelte routiniert. Zwei gleißend helle Sonnenblitze ließen von den letzten beiden Skeletten nicht mehr übrig als zwei Häufchen Knochenmehl und mehrere Plattenteile. Arinna, die einen Pfeil auf die Bogensehne gelegt hatte, stieß einen anerkennenden Pfiff aus. Ihre Hilfe wurde nicht mehr benötigt, denn als Shikra den vieren mit ihrer Lichtkugel in die Gruft folgte, waren die alten Ritter längst Geschichte.

Aus dem Gang der ihnen gegenüber lag hörte man schlurfende Schritte, die sich näherten. Es blieb genügend Zeit um sich so zu positionieren, das man einen Vorteil gegenüber den Gegnern hatte, zumindest war das der erste Eindruck, als eine Welle grünen Nebels in den Raum waberte. Dünne Rauchfäden schlichen wie ferngesteuert durch den Raum, zogen dicht an den Wänden entlang. Und dann kamen sie. Zwei riesige Monster, die selbst Phelan um einen guten Kopf überragten. Man konnte sich vorstellen, das sie irgendwann einmal ziemlich füllige Menschen gewesen waren, doch nun waren ihre Leiber aufgequollen und wollten nicht mehr so recht zu den langen schlacksigen Gliedmaßen passen. Auch die Anordnung der Arme sah irgendwie merkwürdig aus, der jeweils linke saß ein Stück zu tief auf Brusthöhe und endete in einer Art riesigem Dorn. Die Gesichter waren halb verfallen, doch in den Augen leuchtete ein grüner Funken, der sie am Leben erhielt. Das erste dieser Wesen schwang seinen Morgenstern in Richtung Phelan und versuchte anschließend ihn mit dem Dorn aufzuspießen. Das zweite, das erst nach ihm aus dem Gang kam, hielt eine Axt in der rechten Hand und warf sie in Fjalladis Richtung.
Kaum beachtet ob diesen schrecklichen Anblicks, wanden sich die grünen Nebelfäden weiter durch den Raum, wickelten sich um Knöchel, rankten sich höher und versuchten durch Mund, Nase und Ohren Einlass zu finden. Eine wispernde, leicht zischende Stimme ging mit ihnen einher, die, wenn man ihr zuhörte, folgende Worte sprach:

Sie sind schlecht, sie wollen etwas stehlen das nicht ihnen gehört, das ist böössse, es ist nicht Recht, halt sie auf, halt sie auuuuf...
« Letzte Änderung: Di., 03. Sep 2019, 10:25 von Myriel »
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Rion

Re:[Abenteuer] Der Tag der Toten
« Antwort #76 am: Di., 03. Sep 2019, 23:50 »

Trotz der alterwürdigen Rüstungen hielten die Knochenmänner nicht viel aus. Jeweils ein gezielter Angriff reichte, um sie zu Haufen aus Gebeinen und Blechteilen zu zerlegen. Doch als er gleich darauf schlurfende Schritte hörte, ahnte Rion, dass ihm nicht viel Zeit bleiben würde seinen Sieg zu feiern. Die neuen Angreifer erinnerten auf den ersten Blick an die Ghule, denen der Gestaltwandler vor kurzer Zeit begegnet war. Doch sie waren noch abscheulicher. Aufgedunsen, bis sie kaum mehr an die Menschen erinnerten, die sie vermutlich einst waren, und je einen Arm zu tief. Als habe man ihn abgeschnitten und an der falschen Stelle wieder angenäht. Vielleicht war genau das geschehen. Das Werk eines irren Nekromanten. Dass die besagten Arme in langen Dornen ausliefen, schien irgendwie dafür zu sprechen.

Die Erinnerung an das faulige Blut der Ghule hielt den Wolfsmann davon ab, seine Raubtiergestalt anzunehmen und seine Klauen einzusetzen. Menschliche Hände waren besser dazu geeignet ohne äußere Verletzungen zu töten. Falls das in diesem Fall überhaupt der richtige Ausdruck war.

Den Schlag mit dem Morgenstern musste Rion einstecken. Es war deutlich zu hören, wie sein Schlüssenbein nachgab. Er hasste Knochenbrüche. Sofort ließ er etwas Mana in den entsprechenden Bereich strömen, um zu verhindern, dass die Splitter sich verschoben. Als die Alptraumkreatur einen Augenblick später mit ihrer Dornenhand nach ihm stach, wich der Gestaltwandler geschickt aus, griff nach dem Arm, nutzte den Schwung des Angriffs und schleuderte den Untoten über die eigene Schulter. Der Leichnam kam mit einer Wucht auf, die ihn hoffentlich entwaffnen würde. Zugleich hoffte der Wolfsmensch ihm die Schulter ausgekugelt zu haben.

Ein Licht in der Nähe seines Augenwinkels irritierte Rion. Wollte ihm die kleine Priesterin mit dem Zauber helfen? „Lass das!“, knurrte er. Als ihn einen Augenblick später ein Pfeil traf, wusste er, dass mehr im Argen lag, als ein unbeholfener Versuch ihm zu helfen. Hatte irgendeine Macht von der eigentlich recht freundlichen Apothekerin Besitz ergriffen? Zum Glück konnte das gekochte Leder seiner Rüstung die Pfeile abfangen.

Vielleicht konnte er sich darum kümmern nachdem er sichergestellt hatte, dass sein Gegner tot blieb. Er beugte sich über die am Boden liegende Kreatur, um ihr den Hals umzudrehen. Das war seiner Erfahrung nach relativ effektiv.

-20 Leben (55/75 LP)
+3 Leben (58/75 LP)
-3 Mana (13/16 MP)
AWs: 92 und 92

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Shikra

Re:[Abenteuer] Der Tag der Toten
« Antwort #77 am: Do., 05. Sep 2019, 16:09 »

Obwohl ihre Lichtkugel ihr die Stufen erhellte, fühlte sich Shikra nicht so ganz willkommen in der Gruft. Sie versuchte die dunklen Gedanken zu verdrängen indem sie darüber nachdachte, wie nett die letzten Geister gewesen waren. Das kleine Orkkind, dass so fröhlich mit seiner Puppe gespielt hatte, der Zwerg, der so zufrieden mit seiner Mahlzeit gewesen war und die junge Adelige, die so glücklich über treuen Geliebten schien.
Doch hier hatte sie den Eindruck, dass sie ein Eindringling war. Vielleicht lag es an dem Kellergewölbe, vielleicht an der schlechten Luft, vielleicht an den vielen Spinnweben, die sie streifte, vielleicht war es nur Einbildung.
Fest stanf jedoch, dass diese Gruft wohl schon lange nicht mehr von einer lebenden Person besucht worden war.

Als sie es Scheppern und Rumpeln hörte, beschleunigte sie ihre Schritte. Irgendwie hörte es sich nach einer Auseinandersetzung an oder die anderen mussten sich schwere Hindernisse aus dem Weg räumen und dabei wollte die Elfe helfen.
Sie erreichte den ersten Raum, blickte einmal in die Runde, erkannte, dass Arinna ihren Bogen gespannt hatte, sah die Knochenhaufen bei Rion und den etwas größeren Staubhaufen bei Fjalladis.
"Was ist passiert?"
fragte sie an Barbelin, die ihr am nächsten stand, gewandt.
Shikra erfuhr, dass es hier tatsächlich eine kleines Handgemenge gegeben hatte, das der Wirt und die Erzmagerin für sich entscheiden konnten. Doch ehe sie genauer nachfragen konnte, hörten sie aus dem nächsten Raum Schritte, ein grüner Nebel floß aus dem Nebenzimmer und Shikra machte sich fast automatisch bereit, die anderen mit ihren Pfeilen zu decken und zu unterstützen, doch...

Sie wollte schon den ersten gefiederten Schaft auf das menschenähnliche Monster jagen, da hörte sie eine Stimme, die sie ihren Bogen sinken und den Pfeil wegstecken ließ. Die grünen Nebelschlangen hatten sie mitlerweile erreicht und das Zischen hatte recht. Sie waren hier in die Grabanlage eingedrungen, waren nicht, wie von den anderen Geistern, halbwegs freundlich in Empfang genommen worden und die anderen hatten hier auch schon erheblichen Schaden angerichtet. Damit mussten sie sofort aufhören.
"Das ist nicht in Ordnung, dass wir hier sind. Wir müssen wieder nach oben."
Doch die anderen, außer Barbelin, schienen kaum Notiz von ihr zu nehmen, während sich Rion anschickte einen der Hüter anzugreifen.
"Barbelin, das darf er nicht!"
Schnell versuchte sie ihren Bogen wieder mit einem Geschoss zu bestücken, doch die junge Halbelfe war mit ihrem Lichtzauber schneller - schneller und wenig erfolgreich.
Die Apothekerin visierte die Schulter des Gestaltenwandlers an, um ihn von weiteren Angriffen abzuhalten und anderes als bei vielen Übungsstunden, traf sie sehr gut, doch die Spitze konnte die Lederrüstung nicht durchdringen. Auch der Zweite erreichte keine empfindliche Stelle und schon hatte Rion seinem Gegner den Hals umgedreht.

"Ihr dürft hier nicht stehlen, Fjalladis hört auf! Bitte!"
rief die Heilerin aus Drachenauge verzweifelt in den Raum, doch enntweder konnte oder wollte die Hochelfe nicht auf sie hören. Vielleicht konnte sie wenigstens den zweiten Hüter noch retten. In ihrer Angst, der zischenden Stimme nicht gerecht zu werden, zielte sie auf den Kopf der Hochelfe, doch dieser und ebenso der vierte Pfeil prahlten wirkungslos an der Erzmagerin ab. Auch sie hatte Shikra nicht ausbremsen können. Wütend schrie sie auf, dann fragte sie hilfslos:
"Barbelin, was können wir tun?"


2 Angriffe auf Rion (hält die Rüstung aus)
2 Angriffe auf Fjalladis (hält die Steinhaut aus)
- 4 Pfeile
« Letzte Änderung: Do., 05. Sep 2019, 19:08 von Shikra »
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Elessar Eledhwen

Re:[Abenteuer] Der Tag der Toten
« Antwort #78 am: Fr., 06. Sep 2019, 07:08 »

Keinen Herzschlag nachdem der vierte Stein eingesetzt war, erfolgte eine Reaktion, mit der Elessar nicht gerechnet hatte. Statt dass das vierte Wort lesbar wurde, ertönte die Stimme, deren hinterhältiges Kichern dem Paladin bereits bei seiner ersten Annäherung an den großen Grabstein aufgefallen war. Ein weißer Nebelfaden ließ den Edelstein aus seiner Fassung springen und direkt vor die Füße von Caya fallen, während der Nebel sich verdichtete und ein weiterer Geist erschien.

Die Frau, deren Haare wild um den Kopf hingen, trug ein Kleid, dessen Form und Bewegung einen Windstrom verursachten, der Caya und Elessar daran hinderte, sich dem Grabstein zu nähern und unter anhaltendem Kichern forderte der Geist, dass einer von ihnen sein Augenlicht opfere, um zu beweisen, dass seine Seele rein war, damit sie sich wieder dem Stein nähern durften.

Während Caya sich bückte, um den Stein aufzuheben, trat Elessar vor und stellte sich schützend vor Caya, wobei er laut sprach, um seine Stimme über das tosende Geräusch des Windes zu erheben.

"Wer seid Ihr, dass Ihr es wagt, solch ein Opfer von uns zu fordern? Niemand von uns muss Euch beweisen, dass seine Seele rein ist!"

Dass er es auf keinen Fall zulassen würde, dass Caya solch ein Opfer brachte, sollte durch seine schützende Geste deutlich geworden sein und ob er dieses Opfer im Notfall erbringen würde, wollte er zunächst offenlassen, bis geklärt war, welchen Vorteil - falls es überhaupt einen gab - es der Gruppe bringen sollte.

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Caya Eibenstein

Re:[Abenteuer] Der Tag der Toten
« Antwort #79 am: Fr., 06. Sep 2019, 10:26 »

Als der vierte Stein von Elessar eingesetzt wurde, erschien unerwartet kein neues Wort...

Stattdessen vernahm Caya ein unheimliches Kichern, dass ihren Puls höher schlagen lies. Alarmiert schaute sie in alle Richtungen, um die Quelle der schaurigen Worte auszumachen. Dann plötzlich erschien ein Nebel und der Edelstein, der zuvor eingesetzt wurde, viel wieder aus der Fassung und landete direkt vor ihren Füßen. Sie hob ihn mit einer möglichst flinken Bewegung auf und hielt ihn fest in ihrer rechten Hand. Während sie sich wieder erhob hatte sich ein Geist über dem Grabstein gebildet. Es war ein Geist der zu einem Teil aus einer Frauengestalt, zum anderen Teil aus einem tosenden Sturm zu bestehen schien. Nachdem sich Elessar schützend vor sie gestellt hatte, dass Caya deutlich erleichtert hatte, wurden sie beide von einem Windstoß nach zurück gedrückt, ohne sich dagegen wehren zu können.

Der große Grabstein war nun außerhalb ihrer Reichweite...

Nachdem der Geist zu ihnen gesprochen hatte, stellte sich Elessar erneut schützend auf und forderte den Geist mit lauter Stimme heraus, wobei er von zwei reinen Seelen sprach...
Das Vertrauen in Caya, dass diese Worte voraussetze, wirkten trotz der gegenwertigen Kälte an diesem Platz erwärmend. Er kannte sie und ihre Vergangenheit doch kaum...

Sie bewegte sich einen Schritt zur Seite, um den Geist ansehen zu können, blieb jedoch weiterhin hinter der schützenden Gestalt Elessars und rief:

"Ein solch mächtiger Geist kann nicht sehen, das wir reiner Seele sind?
Fragt doch die anderen Geister hier auf dem Friedhof. Vielen von Ihnen halfen wir bereits...
Wenn euch eine reine Seele wichtig ist, so nehme ich an, dass ihr ebenfalls reiner Seele seid und es daher niemals zulassen würdet, dass einem Lebewesen seine Sinne entraubt werden!"

Danach näherte sie sich Elessar und sprach mit leiserer Stimme zu ihm:

"Bitte geht nicht auf ihre Vorderung ein!
Es muss einen anderen Weg geben..."

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Barbelin Krapper

Re:[Abenteuer] Der Tag der Toten
« Antwort #80 am: Fr., 06. Sep 2019, 16:34 »

Erleichtert atmete Barbelin auf. In kürzester Zeit war es ihnen gelungen die Skelette zu zerschlagen. Natürlich wusste sie das sie selbst daran keinen wirklichen Anteil gehabt hatte, aber was zählte war das alle aus der Gruppe unverletzt waren. Gerade da tauchte Shikra auf.

"Hier muss ein Nekromant sein Unwesen treiben. Die Leichname haben uns angegriffen." fasste sie es knapp zusammen, immer noch erbost über den Frevel das sich jemand die Gebeine geschändet hatte. Dann vernahm auch sie es endlich, die schlurfenden Schritte aus einem der Gänge. Es würde doch nicht, doch es war sogar noch schlimmer als gedacht. Barbelin schmeckte plötzlich Galle als sie diese zusammengebauten unförmigen Wesen sah. Wie konnte nur jemand so etwas tun.

Den Blick auf diese Monstrositäten gerichtet bemerkte die junge Priesterin den grünlichen Nebel erst als er...

Wie konnten sie es wagen! Unrechtmäßig eine Gruft zu schänden. Gerechter Zorn brannte in Barbelin. Mit wütendem Blick starrte sie in richtung dieses Rions der sich gerade anschickte noch mehr Leichnahme zu schänden. Heiß brickelten ihre Fingerspitzen und der letzte Rest ihres Manavorrates verwandelte sich in einen kurzen hellen Lichtstrahl der den Mann voll traf.

Von Shikra nahm die Priesterin gerade ebensowenig war wie von den anderen, ihr ganzer Fokus lag auf Rion, dem Mann der gegen Paladins Willen handelte und die Ruhe der Toten störte. Leise knirschten ihre Zähne als sie sich ganz langsam in Bewegung setzte.

-1 MP

« Letzte Änderung: Fr., 06. Sep 2019, 16:34 von Merdarion Ni Hawk »
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Fjalladis Radran

Re:[Abenteuer] Der Tag der Toten
« Antwort #81 am: Mo., 09. Sep 2019, 21:20 »

Die beiden Skelette auf der rechten Seite waren so freundlich, sich von dem heiligen Licht nicht nur ablenken, sondern sogar direkt zu Staub zerbröseln zu lassen, doch kaum war das Scheppern ihrer Rüstungen verklungen, verkündete ein unheilvolles Schlurfen, dass das erst der Anfang gewesen war. Deutlich leichtere Schritte und eine vorsichtige Frage zeugten von Shikras Ankunft und während die Hochelfe zur Sicherheit ihr Schwert zog, bedauerte sie einen Herzschlag lang, dass die Heilerin und Arinna nicht an der Oberfläche geblieben waren, statt sich das schmutzige Kampfgeschehen anzutun...

In dem Moment erschienen auch schon zwei unsäglich entstellte Kreaturen in der Öffnung des Ganges und beide zögerten nicht einen Moment anzugreifen. Mit der kriegerischen Routine und Eleganz eines Federführers versuchte Fjalladis die Axt abzuwehren und sie schaffte es nur, ein wenig Schwung und Zielgenauigkeit aus der Waffe zu nehmen, bevor diese ihren Arm zu zertrümmern suchte. Mit einem Keuchen ließ die Erzmagierin die Waffe fallen. Die Steinhaut hielt den Arm mehr oder minder steif zusammen und hatte eine Schnittwunde verhindert, doch die brutale Wucht des Aufpralls hatte ihren Teil getan.

„Im Namen Paladins!!!“ Mit ihrer gesunden Hand schickte sie ihrem Gegner den stärksten Lichtzauber entgegen, den sie in diesem Moment zusammenbekam. Würde er so leicht zu besiegen sein wie seine Vorgänger? Ein zweiter Zauber zur Sicherheit. Die Hochelfe öffnete den Mund und setzte zu einem weiteren Angriff an als... – Klonk.

Die Priesterin taumelte, als etwas sie schmerzhaft von hinten am Kopf traf. Weitere Gegner aus dem Hinterhalt? Das war nicht gut. Barberlin, Shikra, Arinna – sie mussten beschützt werden! Die Hochelfe fuhr herum – und erstarrte, als sie direkt in Shikras gespannten Bogen blickte.

„Was ist in Euch gefah-...“, setzte Fjalladis noch zu sprechen an als... – Klonk.

Der zweite Pfeil traf sie mit äußerst beeindruckender Präzision an der Stirn, ließ ihr kurz schwarz vor Augen werden und sie mehrere Schritte zur Seite taumeln. Benommen versuchte die Hochelfe sich mit ihrem gesunden Arm aufzustemmen und ihr Blick blieb an dem sonderbaren grünen Nebel haften, der nun auch um ihre Finger auf dem Boden waberte. Nicht nur ein Zauber, der die Toten zurückholte, sondern auch ein Gift, das die Lebenden veränderte...?

Mit Mühe ignorierte sie die Schmerzen in Kopf und Arm und konzentrierte sich ganz auf die Heilerin. Besinnt Euch!

Und Barbelin und Arinna? Hatte es sie ebenfalls erwischt? Barbelin... besinn Dich! Besinn Dich... Doch diesmal beeinträchtigte der Schmerz, der beim Aufstehen durch ihren Arm zuckte, ihre Konzentration viel zu sehr...

– 9 Leben
– 16 Mana für Sonnenlichtzauber AW = 85
– 5 Mana für gelungene Suggestion auf Shikra
– 6 Mana für zwei misslungene Suggestionen auf Barbelin

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Secundus M Hora

Re:[Abenteuer] Der Tag der Toten
« Antwort #82 am: Do., 12. Sep 2019, 09:59 »

Runde 10


Wer ich bin?

Wieder ertönte das gackernde Lachen, das so selbstgefällig klang und einen glauben machte es mit einer Hexe zu tun zu haben.

Oh, welch wunderbare Idee, das wird Euer nächstes Rätsel. Meinen Namen heraus zu finden. Falls Ihr überhaupt so weit kommt, wo ihr nicht einmal bereit seid ein paar Augen zu opfern. Wie schade, dabei schmecken sie so hervorragend, wenn man sie in Essig einlegt.

Sie kicherte erneut, als wäre das alles für sie nicht mehr als ein amüsantes Spiel, und noch immer konnte man nirgendwo eine Gestalt erkennen, der man die Stimme hätte zuordnen können. Die Geisterfrau hingegen legte den Kopf schief als Caya sprach, fast so, als ob sie sie aus ihren leeren Augenhöhlen ansehen könnte.

Ihr habt den verlorenen Seelen geholfen?

Erstaunen klang in ihren Worten mit, und sie streckte ihre Hände in Elessars und Cayas Richtung aus. Der Sturm, der sie umgab, flachte etwas ab, so das es nun möglich war sich ihr zu nähern und die ausgestreckten Hände zu ergreifen, wenn man es tun wollte.

Lasst mich sehen was ihr getan habt...

Sie sprach anders als die körperlose Stimme, ruhiger, langsam, so wie sich jemand anhörte der gerade aus einem tiefen Traum erwacht und noch halb darin gefangen ist.

Ja, geht und reicht ihr Eure Hände! Sie wird Euch die Arme ausreißen mit ihrem Sturm, hihihi...

~ ~ ~


In der Gruft tobte in der Zwischenzeit der Kampf. Phelan, noch immer in menschlicher Gestalt, kämpfte so routiniert wie es von einem Krieger zu erwarten war. Zwar steckte er einen Schlag ein, doch dem zweiten wich er mit wölfischem Geschick aus und warf seinen Gegner anschließend über seine Schulter. Ein Laut, von Schmerzen geprägt und doch nicht menschlich, entwich dem Monstrum, bevor es Phelan von sich stieß und sich wieder hoch rappelte. Der Arm mit der Dornenhand hing schlaff und nutzlos an seiner Seite, doch das hielt es nicht davon ab den Morgenstern ein weiteres Mal gegen den Gestaltwandler zu schwingen. Mit einem Pfeifen sauste er durch die Luft und auf Rion zu.

Fjalladis setzte sich unterdessen gegen den zweiten Gegner zur Wehr. Ihr Sonnenlichtzauber saß und traf das untote Wesen mit voller Wucht. Er zerstörte den Arm mit der missgebildeten Hand völlig und ließ an der Schulter eine rauchende Wunde zurück. Doch das allein reichte nicht aus um das Ding vollständig zu stoppen. Langsam ging es weiter auf die Hohepriesterin zu, die nachsetzen wollte – und sich plötzlich Shikras Angriffen ausgesetzt sah. Fjalladis tat das einzig richtige: sie versuchte die Kontrolle über Shikras Geist zu erlangen, um sie demjenigen zu entreißen, der von ihr Besitz ergriffen hatte. Und es gelang. Die klare Stimme der Hochelfe drang durch die Gedanken der  Hohentürmlerin und verscheuchte die giftigen Gedanken, die ihr aufgedrängt worden waren. Zurück blieb die Erkenntnis, das sie gerade schuldlos auf ihre Verbündeten geschossen hatte, ohne ihnen jedoch Schaden zuzufügen.

Fjalladis versuchte auch Barbelin von dem Zauber zu befreien, doch diesesmal misslang die Suggestion, bedingt durch ihre Schmerzen, und vielleicht auch durch Arinnas Warnruf:

Fjalladis, pass auf.

Es blieb keine Zeit für höfliche Floskeln, wie eine formelle Anrede, die die junge Bognerin unter anderen Umständen gewählt hätte, denn der Untote hatte die Hochelfe bereits erreicht. Die übrig gebliebene Hand zur Faust geballt holte er aus um der Priesterin ins Gesicht zu schlagen. Arinnas Pfeil jagte in seinen Arm und lenkte die Bewegung ein wenig ab, konnte aber trotz allem nicht verhindern, das er zuschlug...

Barbelin merkte als Erste, das noch jemand den Raum betreten hatte. Ein großer Mann, ausgemergelt und hager, war durch den Durchgang herein gekommen. Er war mehr als nur ein Skelett, seine Knochen waren noch immer von Haut überzogen, auch wenn sie sich darunter deutlich abzeichneten. Auf seinem Kopf saß eine Krone, unter der einzelne dünne Haarsträhnen heraus lugten, die die Überreste einer einst reichlichen Haarpracht bildeten. Die Augen in seinem Gesicht leuchteten ebenso grün wie der Nebelschwaden der seinen Körper umgab als er Shikra anblickte.

Du wagst es Dich mir zu widersetzen?

Ein Fingerzeig auf die Elfe reichte aus um ihr einen grünlichen Klumpen entgegen zu schleudern, der an ihrer Haut kleben blieb. Dann schien sie nicht mehr wichtig zu sein und der selbstgekrönte König wandte seine Aufmerksamkeit ganz Barbelin zu.

Komm zu mir mein Kind. Ich werde Dir die Kraft geben mir Schutz und Schild zu sein.

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Caya Eibenstein

Re:[Abenteuer] Der Tag der Toten
« Antwort #83 am: Do., 12. Sep 2019, 18:05 »

Der Geist antwortete Elessar. Sie sprach von in Essig eingelegten Augen…Caya wurde bei dem Gedanken daran übel…

Nach den Worten Cayas guckte der Geist sie an, zumindest wenn dies ohne Augen möglich war…und ihre Stimmung änderte sich von einem zum anderen Moment. Sie war ruhiger und der Sturm flachte ab.

Sie streckte ihnen ihre Hände entgegen und sprach erneut. Doch war dies nicht die bösartige, gehetzte Stimme wie zuvor, sondern eine ruhigere, sanftere Stimme.

Sie sollten ihre Hände berühren, damit sie ihre Seelen prüfen konnte. Caya war sich nicht sicher, ob sie dies tun sollte, hatte aber keine Angst vor einer Seelenprüfung…Sie kannte Elessar nicht und er war ein Paladin, seine Seele war sicher auch rein, doch sicher konnte sie sich nur bei sich selber sein.
Daher trat sie vor und ging entschlossen auf den Geist zu während sie zu Elessar sagte:

"Lasst bitte mich diese Prüfung ablegen Elessar!"

Als sie ihre Hände hob, um den Geist zu berühren, sah sie in die leeren, dunklen Augenhöhlen und plötzlich sprach der Geist wieder mit der abscheulichen Stimme. Caya zog instinktiv die Hände ein Stück zurück und schaute erschreckt in das Gesicht der Frau.

Nach einem kurzen Blick zu Elessar biss sie sich auf die Lippe und drehte sie sich wieder um anschließend den Geist zu berühren. Dabei dachte sie fest: „Es ist etwas Gutes in diesem Geist!“

Sie schloss die Augen und versetzte sich in ihre Vergangenheit, während sie die kalten Hände des Geistes langsam berührte:

Caya dachte an einen Jungen, der vor ca. 5 Jahren zu ihr kam, als ihre Großmutter nicht da war. Er war in ihrem Alter und brauchte dringend Heilkräuter für seine kranke Mutter. Da sie jedoch Torfstecher und somit sehr arm waren, hatte er kein Geld für die Kräuter. Caya hatte Mitleid mit dem Jungen und schenkte ihm die benötigten Kräuter. Seine Mutter wurde zum Glück wieder gesund und die Familie konnte friedlich weiterleben.

Danach dachte sie an ein verletztes Reh im Wald, was sie wieder aufpäppelte und gesund pflegte.

Sie dachte an einen Fuhrmann dessen Rad gebrochen war und dem sie bei einem Gewitter half, ein neues Rad anzubringen.

Zuletzt dachte sie an die Geister hier auf dem Friedhof, denen sie geholfen hatten…

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Phelan

Re:[Abenteuer] Der Tag der Toten
« Antwort #84 am: Do., 12. Sep 2019, 22:21 »

Die Hoffnung, dass er den Untoten entwaffnen könnte oder dass dieser sogar liegen bleiben würde, war wohl übertrieben gewesen. Zähneknirschend steckte Rion einen weiteren Schlag des Morgensterns ein. Wieder brachen Knochen und wieder floss etwas Mana fast von selbst an die betroffene Stelle, um die Splitter beisammenzuhalten. Dann folgte ein Tritt gegen das Brustbein des Ungetüms, der es gegen einen der Särge stürzen ließ. Erneut war das Knacken brechender Knochen zu hören. Doch diesmal war es das Rückgrat der Monstrosität, das zerbarst.

Zeit zu verschnaufen war dennoch nicht. Schon war der nächste Gegner heran und der war vermutlich die Wurzel allen Übels. Eine Krone auf dem Kopf war da häufig ein deutliches Indiz. Während sich das Klappergestell auf Shikra konzentrierte – Rion nahm sich nicht die Zeit seine Beweggründe zu hinterfragen – stürzte sich der Gestaltwandler auf den mutmaßlichen untoten Nekromanten. Leider war er dabei nicht so schnell, wie er es in wölfischer Form gewesen wäre. Das war für den Krieger Grund genug die Rückverwandlung einzuleiten. Bis es soweit war, versetzte er der Trockenmumie schon einmal einen kräftigen Faustschlag in die kaum vorhandene Magengrube. Denn ein bewährter Grundsatz, den er selbst so manchem Rekruten eingetrichtert hatte, lautete: „Schlag einen Zauberer, bevor er dich verzaubern kann.“ Das galt ganz besonders für Magier, die einen potentiell in unappetitliche untote Geschöpfe verwandeln konnten. Und dieses Exemplar konnte dabei nicht einmal mit weiblichen Reizen – oder Reizen iregendeiner Art – paufwarten. Es gab wirklich keinen Grund sich zurückzuhalten.

-19 Leben durch den Angriff (39/75 LP)
+3 Leben durch Regeneration (42/75 LP)
-3 Mana (10/16 MP)

AWs: 89 und 88
« Letzte Änderung: Do., 12. Sep 2019, 22:25 von Phelan »
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Shikra

Re:[Abenteuer] Der Tag der Toten
« Antwort #85 am: Fr., 13. Sep 2019, 00:43 »

Selbst Barbelin, bei der sie zuerst den Eindruck gewonnen hatte, dass sie Shikras Beweggründe verstehen würde, war ihr keine Unterstützung. Umso erleichterter war sie, als sie erkannte, dass Rion kein endgültiger Erfolg bei seinem Gegner vergönnt war und der Hüter wieder aufstand und weiterhin Widerstand leisten konnte.

Selbst ihr letzter Treffer hatte die Hochelfe nicht außer Gefecht setzen können. Mit ihrem Bogen kam sie nicht weiter. Fieberhaft überlegte sie, was sie noch anstellen konnte, doch Fjalladis ließ nicht zu, dass sie eine gute Lösung fand. Deutlich effektiver, als ein Pfeil, der versucht, sich durch eine steinerne Haut zu bohren, trafen die klaren Worte der Priesterin direkt den vergifteten Geist der Waldelfe.
Wie konnte sie die Eindringlinge nur aufhalten? Sie musste sich schnell etwas einfallen lassen. Warum wollte sie eigentlich, dass ihre Begleiter keinen Erfolg hatten? Was war das für ein grüner Nebel und war es wirklich so schändlich Untote zu bekämpfen? Bisher hatte ihr die Hochelfe noch nie einen Grund geliefert, an ihren Ansichten zu zweifeln. Also warum sollte sie gerade heute damit anfangen?
Und dann erkannte sie: nicht die anderen, sondern sie selbst hatte falsch gehandelt. 

Unglücklicherweise wirkte es nicht, als ob die Apothekerin aus einer Art Trance erwachte, denn sie konnte sich nur zu gut daran erinnern, dass sie selbst vor wenigen Augenblicken die Sehne gespannt und ihre Pfeile unverständlicherweise gegen Rion und Fjalladis gelenkt hatte. Mit einem seltsamen Nachhall in ihrem Kopf, der sich etwa so anhörte, als ob man mit einem Stück Metall auf einen Stein klopfen würde, starrte Shikra die weißhaarige Paladinpriesterin an.
„Bitte verzeiht, ich weiß nicht, was in mich gefahren ist!“

Ehe sich die elfische Heilerin in entschuldigenden Worten verlieren konnte, wurde die Aufmerksamkeit der Hochelfe auf das Monster mit dem verkohlten Arm und ihre eigene auf den Neuankömmling gelenkt. Wie dem Nebel, der den Boden der Gruft bedeckte, entwachsen, stand der gekrönte Mann ihm Raum und blickte die Elfe mit seinen beeindruckenden Smaragdaugen an. Während sie versuchte dem Blick auszuweichen, antwortete sie dem wandelnden Toten mit nur einem einzigen Wort:
„Ja!“
Es brachte ihr einen klebrigen grünen Matschklumpen ein, der sie am Hals traf und den sie mit einiger Mühe versuchte abzuwischen. Sie spürte, wie einerseits ihre Haut oberflächlich zu brennen begann und andererseits etwas aus dem wackelpuddigartigen Klumpen in ihre Blutbahn strömte. Wenn sie nicht alles täuschte, hatte der Möchtegern-König sie gerade vergiftet.

Während sie ihre Hand durch Schütteln von den Resten der grünen Klebermasse zu befreien versuchte, schaute sie sich nach ihren Mitstreitern um. Sowohl Rion, der nun endlich seinen Gegner der ewigen Ruhe überantwortet hatte, als auch Fjalladis hatten Verletzungen in ihren Kämpfen erlitten und so ließ die Hohentürmlerin, genau wie sie es von ihrem Gildenbruder gelernt hatte, ihre heilenden Kräfte den beiden zu Teil werden. Und wo vor ein paar Minuten noch Pfeile abgeprallt waren, strömte eine angenehme Wärme durch Rüstung und Steinhaut, suchte gebrochene Knochen und ließ sie wieder zusammenwachsen. Nebenbei hörte das Brennen auf ihrer eigenen Haut auf.


vergiftet durch klebrigen grünen Matschklumpen
VHZ: -11 Mana (44 LPs)
33 LP für Rion, 9 LP für Fjalladis, 2 LP für Shikra
« Letzte Änderung: So., 15. Sep 2019, 10:07 von Shikra »
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Fjalladis Radran

Re:[Abenteuer] Der Tag der Toten
« Antwort #86 am: So., 15. Sep 2019, 19:33 »

Zu Fjalladis' Erleichterung schien sie Apothekerin wieder bei Sinnen zu sein, doch deren Entschuldigung ging völlig in den folgenden Ereignissen unter. Arinnas Warnruf ließ die Hochelfe gerade noch rechtzeitig herumfahren und instinktiv nach hinten ausweichen, sodass die untote Faust sie um Haaresbreite verfehlte. „Bei Paladin!“ Die Priesterin schleuderte einen weiteren Lichtblitz auf die Kreatur, der diese einige Schritte zurücktaumeln ließ und sie so zumindest einige Augenblicke lang aufzuhalten schien. Sie nutzte den Moment, um ihre Kraftreserven mithilfe eines Trankes aufzufüllen, und bemerkte nun ebenfalls den Neuankömmling – zu spät jedoch, um irgendetwas gegen das Gift tun zu können, dass er Shikra entgegensandte. Womöglich war es genau dieser Akt gegen einen Verbündeten, der Barbelin wieder zur Vernunft kommen ließ, jedenfalls war ihr Blick nicht mehr voller Wut auf Phelan gerichtet – im Gegenteil – sie drängte sogar laut dazu, dem mageren Untoten die Krone zu nehmen.

Die Idee erschien durchaus logisch, doch Fjalladis' Versuche, die Krone mithilfe von Windzaubern vom Kopf der Untoten zu schleudern, scheiterten. Mochte es daran liegen, dass sie jene Sorte Magie in den vergangenen Monaten etwas vernachlässigt hatte, daran, dass der Untote sich unter Phelans Angriffen mal zur einen mal zur anderen Seite bewegte, oder daran, dass eine überraschende warme Flut heilender Energie sie ablenkte, die ihren Körper durchströmte und in sehr gekonnter Weise ihren Arm wiederherstellte. Doch der Dank würde noch etwas warten müssen...

– 14 Mana für Lichtzauber AW = 74
– 1 gr. Manatrank

+ volles Mana
+ 9 LP dank Shikra

– 10 Mana für 2 misslungene Luftzauber
« Letzte Änderung: So., 15. Sep 2019, 19:35 von Fjalladis Radran »
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Elessar Eledhwen

Re:[Abenteuer] Der Tag der Toten
« Antwort #87 am: Mo., 16. Sep 2019, 07:58 »

Die Hexe antwortete auf Elessars Frage lediglich mit einer Gegenfrage, wobei sie ein selbstgefälliges Lachen von sich gab, dann jedoch - als Caya sprach - schien sich die Situation zu ändern und die Stimme der Geisterfrau, als auch der Sturm, der sie schützend wie eine Barriere umgab, flauten ab. Sie schien neugierig geworden zu sein und streckte ihnen die Hände entgegen, so dass man sie berühren konnte, wenn man wollte.

Es schien ungefährlich, doch gleichzeitig erklang eine Warnung und so überlegte der Paladin, welcher Stimme er eher Glauben schenken sollte. Bevor er zu einer Entscheidung gelangen konnte, trat Caya vor und bat ihn, dass sie diese Prüfung ablegen durfte. Sein warnender Blick und der Nachhall der ausgesprochenen Bedrohung ließen die Druidin nur kurz zögern, dann ergriff sie die Hände der Geisterfrau und schloss ihre Augen.

Abwartend behielt Elessar das Geschehen im Auge, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein und schnell eingreifen zu können.

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Barbelin Krapper

Re:[Abenteuer] Der Tag der Toten
« Antwort #88 am: Mo., 16. Sep 2019, 12:56 »

Barbelin war sich nicht sicher ob es die Aura des Neuankömmlings war oder der Zufall ihre Aufmerksamkeit gelenkt hatte, doch instinktiv wusste sie, diese Person war diejenige die sie beschützen musste. Gut das dieser Rüpel Phelan noch mit dem anderen armen Leichnam beschäftigt war. Noch immer taub für die Rufe der anderen schritt die junge Priesterin langsam wie in Trance auf den Leichnam mit der Krone zu. Ein Lichtblitz erfüllte den Raum, traf einen der Toten und Barbelin musste blinzeln. Fjalladis hatte gezaubert, aber ihre Mentorin würde doch niemals eine Leiche schänden...

Barbelins Kopf schmerzte und fühlte sich an als würde etwas schweres darin umherrollen. Wieder wurde ihr Blick auf das Gesicht des Toten gezogen, nein auf die Krone, etwas düsteres schien davon auszugehen. Nein das war falsch. Abrupt blieb sie stehen legte die Hände an Kopf, so als ließe sich dieser Druck so loswerden. Sie schüttelte den Kopf sah sic um und erkannte mit Erschrecken das ihre eigenen Gefährten diejenigen waren die in Gefahr waren. Der Leichnahm mit der Krone war plötzlich alles nur nicht mehr schützenswert.

"Die Krone, nehmt ihm um Paladins Willen die Krone." rief sie ihren Gefährten zu ehe sie sich selbst mit dem Dolch in der Hand dem Widersacher entgegenwarf.

AW 17 mit Dolch

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Shikra

Re:[Abenteuer] Der Tag der Toten
« Antwort #89 am: Di., 17. Sep 2019, 00:48 »

Die Aufmerksamkeit der Abenteurer hatte sich auf den untoten gekrönten Mann in der Mitte gerichtet. Rion boxte ihm mit der Hand in die Magengegend und seine Konturen wurden immer mehr zu einem Wolfmenschen. Da Shikra den Trick des Adeligen schon kannte, war sie nicht gar so überrascht, wie sie es hätte sein müssen, wenn sich plötzlich ein gutaussehender Mann in einen Wolf verwandelte.

Barbelin schien sich ebenfalls aus dem giftigen Einfluss des grünen Nebels befreit zu haben, denn sie unterstützte die Übrigen bei dem Angriff auf den Untoten mit Rat und Tat, als sie mit gezücktem Dolch auf den Kronenträger losging.

Während Fjalladis mir ihren Windzaubern, ohne die sie damals wohl kaum Isua erreicht hätten, versuchte die Krone dem strähnigen Haupt zu entreisen, erneuerte Shikra ihren Heilzauber, damit sich der verwandelte Wirt mit all seinen zur Verfügung stehenden Kräften gegen den selbsternannten König werfen konnte.
« Letzte Änderung: Di., 17. Sep 2019, 22:46 von Shikra »
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