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   Autor  Thema: Privaträume des Forsthauses "Zum Dachsbau" (Gelesen 1317 mal)
Askladd

Re:Privaträume des Forsthauses "Zum Dachsbau"
« Antwort #45 am: Do., 04. Okt 2018, 20:58 »

„Oi, vergiss besser was ich gesagt habe“, bemerkte Askladd mit entschuldigenden Gesichtsausdruck. Der hervorragende Treffer Tordis sah in dieser Serie leider nach Zufall aus. „Ich halte mich selbst nur an die Hälfte der Dinge, die ich gerade aufgezählt habe. Mein Oheim ist ein ausgezeichneter Schütze und er wurde nie müde mich zu verbessern. Ich fürchte das hat auf mich abgefärbt. So kurz vor dem Wettkampf ist aber ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt etwas an seinen alten Gewohnheiten zu ändern.“

Der Förster hatte auch begonnen seine Armbrust zusammenzupacken. Für heute war es wohl wirklich genug und die Arbeit erledigte sich auch nicht von allein. „Ja, wir waren sehr fleißig“, stimmte er also zu. „Mach es nächstes Mal einfach so wie immer. Und wenn hier nochmal üben willst, verspreche ich meinen Mund zu halten.“

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Tordis

Re:Privaträume des Forsthauses "Zum Dachsbau"
« Antwort #46 am: Do., 01. Nov 2018, 23:35 »

Lachend schüttelte Tordis den Kopf.
"Den Mund musst du ganz sicher nicht halten, Aslkadd. Aber ich vertraue weiter auf mein Glūck. Wir werden in Nickton schon zeigen, was wir kønnen. Treffen wir uns am Marktplatz und reisen dann gemeinsam nach Nickton?"

Mit einem strahlenden Lächeln auf den Lippen sah sie ihn an und begann dann die Pfeile und Bolzen wieder aufzusammeln und ordentlich in den Köchern zu verstauen.
"Ach, ich freue mich schon so. Das wird bestimmt toll."

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Askladd

Re:Privaträume des Forsthauses "Zum Dachsbau"
« Antwort #47 am: Sa., 03. Nov 2018, 10:03 »

„Glück ist gut und Nickton kann was erleben. Ich tippe auf einen nordländischen Doppelsieg“, gab sich Askladd bescheiden und ließ sich von Tordis Strahlen anstecken. Schnell hatten sie sich dazu verabredet sich am Marktplatz zu treffen und der Nordmann konnte den Tag des Turnieres jetzt schon kaum mehr erwarten. „Bis dann, das wird phantastisch!“

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Arinna von Hohenfels

Re:Privaträume des Forsthauses "Zum Dachsbau"
« Antwort #48 am: Fr., 17. Mai 2019, 23:51 »

Es dauerte doch eine ganze Weile, bis sie am Forsthaus angekommen waren. Auf dem Weg dorthin hatten sie nicht viel geredet – der Nordmann war mit dem Karren beschäftigt und Arinna hatte ihn nicht ablenken oder stören wollen. Erst als dort ankamen ergriff die Dunkelhaarige wieder das Wort.

Ein hübsches Haus hast Du hier. Macht es Dir nichts aus so weit vom Schuss zu leben? Es muss einsam hier draußen sein.

vermutete sie. Bis zur Stadt war es immerhin ein gehöriger Fußweg , den wohl niemand nur für ein Pläuschchen machen würde. Und ob es in Drachenauge so viele Bogenschützen gab wie in Sha´Nurdra war fraglich. Gewiss, es war die Hauptstadt, aber die Kaserne würde wohl eher wenige Großaufträge geben als jede Wochen jemanden für ein paar Dutzend Pfeilen oder Bolzen zu schicken.

Hast Du irgendwo einen Rohling für eine Flöte liegen Askladd? Dann kann ich Dir zeigen, worauf Du achten musst.

fragte Arinna, und sah sich suchend um.
« Letzte Änderung: Di., 04. Jun 2019, 22:00 von Myriel »
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Askladd

Re:Privaträume des Forsthauses "Zum Dachsbau"
« Antwort #49 am: Sa., 18. Mai 2019, 10:18 »

„Der alte Herr Tann wohnt noch im Haus und hilft mir bei der Arbeit“, meinte Askladd mit einem Schulterzucken. „Und für die Holzarbeiter und Jägersleut ist dieses Gebäude regelmäßige Station. Manchmal habe ich auch Gäste, die der Stadt ein wenig entfliehen wollen.“ Jetzt in den warmen Monaten wieder mehr, als er über den Winter gehabt hatte. Im kniehohen Schnee war der Weg doch weit und Schneeschuhe schienen hierzulande nicht sehr verbreitet zu sein.

Die meisten seiner Kunden kamen tatsächlich nicht so häufig, weil sie, wenn sie schon einmal hier waren, eine ganze Wagenladung Holz mitnahmen. Und diesen Rohstoff verkaufte er weit regelmäßiger, als Bögen, Armbrüste und Instrumente.

Beim Forsthaus angekommen führte er Arinna direkt in die Werkbank und spannte einen Rohling, der sich noch auf der Drechselbank befunden hatte, aus. Er hatte meistens eine unfertige Flöte herumliegen, weil die Instrumente für die Feinabstimmung auf Herrn Tann warten mussten. „Hier“, sagte er und reichte das aus Walnussholz gefertigte Stück an die Bognerin weiter. „Hast du eigentlich einen Ort, an dem du die Pfeile fertigen kannst? Sonst kannst du dich hier ganz wie zuhause fühlen.“

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Arinna von Hohenfels

Re:Privaträume des Forsthauses "Zum Dachsbau"
« Antwort #50 am: Fr., 24. Mai 2019, 09:53 »

Der alte Herr Tann? Hast Du keine Frau, Askladd?

fragte Arinna beiläufig, während sie nach dem Rohling griff und ihn eingehend betrachtete.

Ich weiß nicht wie gut Du Dich mit dem Flötenbauen schon auskennst, vielleicht kann ich Dir nur Dinge erzählen die Du schon weißt. Schau mal hier, Du musst beim Mundstück darauf achten, das der gesamte untere Teil perfekt in die Flöte passt. Wenn dort Luft durchströmen kann werden die Töne schief. Sie darf nur hier oben entlang fließen. Am optimalsten ist es das Kernholz der Flöte selbst zu nehmen, ansonsten ist es fummelige Arbeit die viel Geduld kostet. Die Abstände der Löcher sollten immer gleich sein, um bessere Harmonie in die Töne zu bringen. Ich messe mit Fingerbreiten ab. Und Du musst darauf achten das sie nicht zu groß werden.

Sie hielt eine ihrer Hände neben die des Nordmannes.

Siehst Du das meine Finger viel dünner sind als Deine? Das Loch muss vollständig verschlossen werden, damit es nicht unangenehm quietscht. Für mich wäre es leichter mit kleineren Abständen zu spielen, Du bräuchtest größere. Wobei die Barden durchaus mit allen Instrumenten spielen können, aber wenn man vorher weiß für wen sie ist, kann man auch auf solche Dinge achten.

Sie lächelte Askladd an, und schüttelte dann mit dem Kopf.

Danke für das Angebot, aber ich arbeite in Sha'Nurdra in der Bognerei, dort gibt es alles, was ich brauche. Ich benötige nur die Federn.
« Letzte Änderung: Di., 04. Jun 2019, 22:00 von Myriel »
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Askladd

Re:Privaträume des Forsthauses "Zum Dachsbau"
« Antwort #51 am: Sa., 25. Mai 2019, 10:54 »

„Nein, ich habe zehn Wanderjahre hinter mir und da war es um den Inhalt meines Geldbeutels nicht immer rosig bestellt“, erklärte Askladd und kratzte sich leicht verlegen am Hinterkopf. Auch in seiner Heimat hätte er als ziemlich alter Junggeselle gegolten. „Für eine Ehefrau hätte ich da nicht besonders gut sorgen können.“ Das war noch stark untertrieben. Die meiste Zeit hatte er eher einem Vagabunden, als einem ehrbaren Handwerksgesellen mit Anstellung und Dach über dem Kopf, geglichen. Es waren harte Jahre gewesen.

Aufmerksam hörte er zu, was die Bognerin ihm über den Bau einer Flöte sagen konnte. Schnell war ihm klar, dass sie sich gut auskannte. Manches hatte er schon bei Herrn Tann beobachten können, aber noch nicht voll verstanden, wie wichtig es war und welchem Zweck es diente. “Mit dünneren Fingern lässt es sich genauer messen“, stellte er fest, als Arinna zum Vergleich ihre Hände neben die seinen legte. Vielleicht würde er sich eine dünne Holzleiste mit Kerben in gleichmäßigen Abständen herrichten müssen.

Als die junge Frau auf die Werkstadt in Sha’Nurdra zu sprechen kam, nickte er und hatte fast so etwas wie ein Leuchten in den Augen. „Ich habe mir die Bognerei mal angesehen. Sie bauen wunderbare Bögen dort. Natürlich hast du da alles, was du brauchst. Würde es dir etwas ausmachen dennoch etwas zu bleiben und die Flöte mit mir fertigzustellen? Du bräuchtest nur zuzusehen und einzugreifen, ehe ich sie mit einem Fehler ruiniere“, schlug er vor. „Im Gegenzug würde ich dir auch meine Eselin für den weiteren Warentransport leihen. In drei Tagen muss ich ohnehin für einen Einkauf nach Sha’Nurdra und würde sie bei der Gelegenheit wieder einsammeln.“.

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Arinna von Hohenfels

Re:Privaträume des Forsthauses "Zum Dachsbau"
« Antwort #52 am: Di., 04. Jun 2019, 22:18 »

Arinna zögerte nur einen kurzen Moment, bevor sie dem Vorschlag zustimmte. Ein Eselkarren würde ihr den Weg nach Nighton und zurück nach Sha´Nurdra deutlich leichter machen und abgesehen davon lehnte sie nur ungern die Bitte um Hilfe ab.

Na gut, dann zeig mal was Du kannst.

forderte sie den Nordmann auf und lächelte ihn frech an. Vermutlich war er deutlich besser bei der Holzarbeit als sie selbst und es hätte sie nicht gewundert, wenn sie sich von ihm noch einiges abschauen konnte. Und das würde sie ungeniert tun, wenn es dafür sorgte, das ihre eigene Arbeit besser wurde.

Askladd begann und stellte sich, wie erwartet, recht geschickt an. Es gab nur weniges zu verbessern und nur einen kleinen Trick, den Arinna ihm zeigen konnte, um ihm das Leben ein wenig zu erleichtern. Als er fertig war, bat die junge Frau ihn darum ihr die Flöte zu geben und probierte sie aus, indem sie die Tonleiter mehrmals hoch und runter spielte.

Klingt gut. Nicht hundertprozentig perfekt, aber das werden sie nur selten. Du kannst zufrieden mit Dir sein.

lobte sie ihn ehrlich. Dann warf sie einen Blick durch das Fenster und runzelte die Stirn.

Aber ich sollte nun wirklich langsam aufbrechen, auch wenn ich mit dem Karren schneller sein werde als zu Fuß. Was bekommst Du für die Federn von mir?

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Askladd

Re:Privaträume des Forsthauses "Zum Dachsbau"
« Antwort #53 am: Di., 04. Jun 2019, 23:12 »

Askladd versuchte zugleich schnell und sorgfältig zu arbeiten. Er wollte weder zu viel von Arinnas Zeit in Anspruch nehmen, noch ungeschickt vor ihr erscheinen. Die Gradwanderung gelang ihm besser als gedacht hätte. Dass der Rohling schon recht gut ausgearbeitet war, erleichterte ihm die Sache. Für einige Details spannte er das Instrument nochmals auf die Drechselbank, dann wechselte er routiniert zwischen Handbohrern und diversen Schnitzmessern.

Die Bognerin zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden und der Nordmann grinste von einem Ohr zum anderen. Asladd beschloss für sich, dass er dieses Lehrstück nicht verkaufen würde. Vielleicht fand sich irgendwann jemand, dem er es zum Geschenk machen konnte.

„Die Federn, natürlich“, erwiderte er, als ihn Arinna daran erinnerte, warum sie eigentlich hier war. Er zählte genug für ein Bündel Pfeile in Holzschächtelchen und überreichte es seiner spontanen Lehrmeisterin. „Das macht dann zwanzig Goldstücke. Vielen Dank nochmal für deine Hilfe und komm gut nach Sha‘ Nurdra.“

-20 Federn
-1 Holz
-1 Leder

+20 GM
+1 Flöte aus Walnussholz

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