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   Autor  Thema: In der Amtsstube des Hauptmanns (Gelesen 998 mal)
Secundus M Hora

Re:In der Amtsstube des Hauptmanns
« Antwort #30 am: Fr., 07. Feb 2020, 00:00 »

Ankmir nickte einfach, um Asarra zu bedeuten, dass die Sache abgemacht war. Er würde mit seinem Onkel, auf dessen inoffizieller Gehaltsliste der ehemalige Sinn stand, reden. Und dann würden sie sehen, ob Gando auch in diesem Fall seinem Ruf gerecht werden konnte.

Ein Kampf zwischen zwei Offizieren war immer ein Spektakel. Und den beiden Hauptleuten zuzusehen, lockte sogar Wachen aus den Baracken, die eine Nachtschicht geschoben hatten und sich eigentlich erholen sollten. Der Freiherr gönnte ihnen dieses seltene Vergnügen. Während Asarra ihre Peitsche entrollte, legte er einen leichten Schild mit dem Wappen derer von Salis an. Dann zog er sein Übungsschwert. Es war ebenso gut ausbalanciert, wie seine richtige Waffe.

„Darf ich bitten, meine Dame“, ging der junge Edelmann auf die Anspielung ein und begann Asarra vorsichtig zu umkreisen, wobei der die Deckung seines Schildes gut nutzte. Er war noch nicht oft dazu gekommen sich mit ihr zu messen, hatte aber bereits gelernt ihre Peitsche zu respektieren. Doch als er sich bei einer Finte zu sehr aus seiner Deckung herauswagte, erfuhr er schmerzhaft, dass auch die Axt der Kriegerin nicht zu unterschätzen war.

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Asarra

Re:In der Amtsstube des Hauptmanns
« Antwort #31 am: Di., 11. Feb 2020, 18:34 »

Es musste seltsam aussehen, das ungleiche Paar auf dem Übungsplatz. Auf der einen Seite der junge Hauptmann, ein Bild von einem Kämpfer mit Schild und Schwert. Direkt aus einer der vielen Rittersagen, die im Volke so beliebt waren. Auf der anderen Seite die viel zu grosse Frau, nur mit Lederrüstung, Peitsche und Axt bewaffnet. Die tättowierte Schlange auf ihrem Schädel schien beinahe mit den Angriffen ihrer Peitsche mitspringen zu wollen.

Sie hatten einander ausgetestet, waren auf einem moderaten Tempo eingestiegen und steigerten sich mit jedem Schlag. Bald schon waren die Abfolgen so schnell, dass für kein anderer Gedanke mehr Platz blieb. Ausweichen, Parieren, Gegenangriff. Finte, Schlag, Drehung, Schlag, Ausweichen, Parieren. Das Grinsen der Amazone wurde immer breiter, auch als sich ihre Wangen röteten und ihr der Schweiss auf die Stirn trat.

Die Umgebung hatte sie völlig ausgeblendet. Bemerkte nicht den Auflauf der Wachen, nicht die Rufe oder Pfiffe, nicht die möglichst unauffällig abgeschlossenen Wetten. Es zählte nur Ankmir, das nächste Manöver, der nächste Schlag.

Asarra drehte sich aus Ankmirs Stossrichtung, fing den Schild mit der Armschiene ab, unterlief seine Deckung und hatte im nächsten Moment die Axt an seinem Hals, ihre Gesichter nur eine Handbreit voneinander entfernt. Erst einen Herzschlag später spürte sie den Druck seiner Schwertklinge an ihrem Innenschenkel. Sie lachte. "Da wären wir wohl beide gleich schnell verblutet."

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Secundus M Hora

Re:In der Amtsstube des Hauptmanns
« Antwort #32 am: Do., 13. Feb 2020, 22:01 »

„Zum Leidwesen unserer Untergebenen haben wir aber mit stumpfen Waffen gekämpft“, keuchte Ankmir mit einem Grinsen. „Wir können sie also weiterhin durch die Gegend scheuchen.“ Schweiß perlte ihm von der Stirn und unter dem Helm klebte ihm das zuvor so ordentlich gekämmte Haar am Kopf. Während des Kampfes waren die Zuschauer vollkommen vergessen gewesen. Jetzt war er sich der vielen Augenpaare wieder voll und ganz bewusst. Aber es war ein guter Kampf gewesen, der die Stärke beider Hauptleute demonstriert hatte. Kaum jemand auf dem Kasernenhof würde auf die Idee kommen, dass er einem von ihnen das Wasser reichen konnte. Als Sohn eines Grafen war er daran gewöhnt so zu denken und als Offizier war das sogar noch wichtiger. Asarra und er mussten sich den Respekt der Krieger, die ihnen folgen sollten, verdienen und erhalten.

Nach einigen tiefen Atemzügen senkte der Freiherr seine Waffe und trat einen halben Schritt zurück. „Leutnant Selm ist nicht zum Dienst erschienen. Das ist untypisch“, vor allem weil er nicht einmal einen Grund gemeldet hatte, „kannst du veranlassen, dass im Laufe des Tages jemand nachsieht, was da los ist?“ Da die Amazone ranggleich war, formulierte er es nicht als Befehl, obwohl der die Kaserne offiziell leitete. Wie auch manch anderer Offizier mit Familie, bewohnte Philipp Selm ein kleines Häuschen in der Nähe und nicht eine der Schlafkammern auf dem Kasernengelände.

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Asarra

Re:In der Amtsstube des Hauptmanns
« Antwort #33 am: Do., 13. Feb 2020, 22:33 »

Asarras Brust hob und senkte sich deutlich mit den tiefen Atemzügen. Es war schon eine Weile her, dass ein Übungskampf sie so gefordert hatte. Eine Tatsache, die alle anwesenden Soldaten vermutlich bezeugen konnten - hie und da tat eine kleine Demonstration ihres Könnens durchaus gut. Es stärkte ihre Autorität, ganz ohne irgendwelche dummen Massnahmen die die Soldaten eher nervten als ihnen Respekt verschaffte.

Die Kriegerin erwiderte das Grinsen, es tat auch ihr gut zu sehen dass Ankmir sich auch abseits des Adelsparketts behaupten konnte. Als ihr Gegenüber die Waffe senkte, steckte auch sie die Axt weg. Einen Moment später rief sie mit ihrer besten Platzstimme zu dem Auflauf "Alle Mann zurück auf ihre Posten, was gibt es hier Maulaffen feil zu halten? Aber plötzlich!"

Sie zwinkerte ihrem Hauptmann zu. "Herumscheuchen ist mir immer noch der liebste Teil unseres Jobs. Oder der Zweitliebste, nach einer ordentlichen Prügelei."  Sie strich sich eine Strähne des schwarzen Haars zurück hinters Ohr, welche sich aus dem langen Zopf gelöst hatte. Ihr Atem ging schon beinahe wieder normal.

Besorgnis schlich sich in ihren Blick, als Ankmir von dem fehlenden Offizier erzählte. "Das ist wirklich seltsam. Ich sorge dafür, dass es erledigt wird." Es verband sie keine Freundschaft oder sonstwelche Beziehung mit dem vermissten Offizier, doch sie hatte ihn bisher doch auch als sehr gewissenhaft erlebt. Dem Dienst fernzubleiben ohne Nachricht, schien so gar nicht zu ihm zu passen.

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Secundus M Hora

Re:In der Amtsstube des Hauptmanns
« Antwort #34 am: So., 16. Feb 2020, 10:06 »

Nachdem Asarra die Wachen zurück auf ihre Posten gescheucht hatte, hielt Ankmir sein Grinsen zurück, bis sie weitgehend unbeobachtet waren. „Du hast die Männer ja verdammt gut im Griff“, stellte er zufrieden fest. „Und dann konntest du heute ja schon beiden Lieblingsbeschäftigungen nachgehen.“ Wobei Prügelei wohl kaum das richtige Wort war, um den ausgeglichenen Übungskampf zu beschreiben. Wer glaubte, dass Frauen keine ordentlichen Krieger abgeben konnten, hatte sich ganz gewiss noch nie Asarra näher angesehen. Sie stand ihm gegenüber, hatte sich nach dem intensiven Schlagabtausch schneller erholt als er, ihr Körper war eine Waffe und doch weiblich und sie war dabei ganz sie selbst.

Der Freiherr nickte, als sich die Amazone ebenfalls besorgt zeigte. Wenn sie sich darum kümmerte, konnte er sicher sein, dass die Sache zu seiner Zufriedenheit erledigt wurde. Ein Punkt weniger, der ihm ständig im Hinterkopf herumspukte. „Dann sollten wohl auch wir wieder auf unsere Posten gehen.“ In seinem Fall hieß das wieder hinter dem Schreibtisch zu verschwinden. Eine Grimasse zeigte, wie begeistert er von der Idee war.

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Asarra

Re:In der Amtsstube des Hauptmanns
« Antwort #35 am: Do., 20. Feb 2020, 22:04 »

Asarra nickte lachend. Tatsächlich trollten sich die meisten Soldaten bereits wieder, wenn auch hie und da nur um die nächste Ecke, denn schliesslich wollte man den gewonnenen Sold der Kameraden möglichst bald einstreichen.

"Komm, ich begleite dich und nehm dir einen Teil des Papierkrams ab", meinte die Amazone zu Ankmir. Obwohl es ihr nicht unbedingt Spass machte, liess sie Worten Taten folgen und erleichterte den Hauptmann um einen guten Stapel der Papiere, liess sich kurz erklären um was es ging und was sie tun sollte, dann schleppte sie das Ding in ihr eigenes Büro. Mit einem Seufzen liess sie sich auf ihren Stuhl fallen und nahm das oberste Blatt vom Stapel.

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Sâmul von Gor

Re:In der Amtsstube des Hauptmanns
« Antwort #36 am: Do., 09. Apr 2020, 23:00 »

Eine ganze Weile war vergangen, seit Sâmul das letzte Mal bei Ankmir von Salis, dem amtierenden Hauptmann der Stadtgarde von Drachenauge, persönlich vorstellig geworden war. Nun war es wieder soweit und der junge Mann mit dem herrlich goldblonden Haar hatte sich abermals im Vorzimmer der Amtsstube eingefunden und bat um eine Audienz. Im Gegensatz zum letzten Besuch trug er nun ein Paar stabiler Wanderstiefel.

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Secundus M Hora

Re:In der Amtsstube des Hauptmanns
« Antwort #37 am: Mo., 13. Apr 2020, 21:33 »

Beim Grinsen des Wachmannes, der einen wichtigen Besucher ankündigte, ahnte Ankmir schon, dass etwas nicht stimmte. Deshalb war er erleichtert darüber, dass er es nur mit Sâmul zu tun bekam. Noch immer rätselte der Hauptmann, ob der Blondschopf ein ausgewachsener Sonderling war, oder sich nur so tat. Vielleicht war alles nur Tarnung, doch wofür? Und vielleicht lag die Wahrheit auch irgendwo zwischen den beiden Extremen.

„Seid gegrüßt, Sâmul von Gor. Was kann ich für Euch tun?“, fragte der Freiherr aufrichtig interessiert. Denn ein Gespräch mit diesem jungen Mann war seiner Erfahrung nach nie langweilig.

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Sâmul von Gor

Re:In der Amtsstube des Hauptmanns
« Antwort #38 am: Mi., 15. Apr 2020, 21:27 »

Sâmul trat in Ankmirs Amtsstube ein und blieb in der Mitte des Raumes vor dem großen Schreibtisch stehen, um eine tiefe und formvollendete Verbeigung vor dem Hauptmann dahinzuschwurbeln, als wäre dies hier gerade eine Audienz beim König von Aylann persönlich. Nachdem er sich wieder aufgerichtet hatte, lächelte er Ankmir mit einer betonten Überfreundlichkeit an, wie man es zwar von ihm gewohnt war. Die aufgesetzte Freundlichkeit mochte noch immer etwas befremdlich wirken, denn sie war so offensichtlich, dass sie sich irgendwie falsch anfühlte.

»Oh, nicht viel, eure Exzellenz, Lord Hauptmann. Euer bescheidener Diener Sâmul von Gor ist lediglich zu der Überzeugung gekommen, dass nun bereits mehr als genug Zeit vergangen ist. Genügend Zeit auf jeden Fall, um vergangene Fehlentscheidungen endlich zu berichtigen. Oder aber, um sie in Stein zu meißeln. Ganz wie es euch beliebt, eure Exzellenz, Lord Hauptmann.«

Der blonde Jüngling sah Ankmir mit einem gewinnenden Lächeln an. »Natürlich wisst ihr bereits, warum Sâmul euch aufgesucht hat. Es gibt da noch unerledigte Angelegenheiten. Man könnte es durchaus offene Rechnungen nennen, auch wenn Sâmul selbstverständlich niemals so weit gehen würde. Aber derartige Dinge sollten geklärt werden, auch um Missverständisse zu vermeiden. Deshalb steht Sâmul nun vor euch, um eure Entscheidung zu erfahren.«

Noch immer lächelnd: »Sâmul hat euch um seinen Sold gebeten, doch bisher ist nichts geschehen. Keine Sorge, Sâmul ist euch nicht böse, ihr seid ein vielbeschäftiger Mann. Doch auch die grenzenlose Geduld eines Sâmul hat eben irgendwann ihre Grenzen.« Kurz musste der blonde Jüngling grinsen, vielleicht hatte auch er bemerkt, dass er es gerade geschafft hatte, sich in einem einzigen Satz selbst zu widersprechen.

»Was meine Person betrifft, so ist euer Wille natürlich vollkommen frei. Sâmul hat euch gebeten, dass ihr euch um seinen Sold und seine Wiedereinsetzung in alter Position kümmert. Solltet ihr euch allerdings dagegen entschieden haben, so hat Sâmul nur eine einzige Bitte an eure Exzellenz, Lord Hauptmann. Entbindet Sâmul von seinen Eiden und Schwüren euch als Hauptmann, der Stadtwache und dieser Stadt gegenüber. Sâmul wird euch dann nicht weiter belästigen.«

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Secundus M Hora

Re:In der Amtsstube des Hauptmanns
« Antwort #39 am: So., 03. Mai 2020, 22:35 »

„Große Verwaltungsapparate sind sehr träge“, erklärte Ankmir mit einer entschuldigenden Geste, ehe er eine Schreibtischschublade öffnete und einen offensichtlich schweren Beutel daraus hervorholte, in dem es leise klimperte. „Diese Trägheit ermöglicht manchen ein sicheres Auskommen. Doch das ist immer an sehr starre Bedingungen geknüpft. Ich habe nicht den Eindruck, dass Ihr ein Mann seid, der sich gern in ein Korsett starrer Bedingungen zwängen lässt. Ihr seid kein Mann regelmäßiger Wachdienste und eintöniger Routineaufgaben.“

Der junge Freiherr schob Sâmul den Beutel über die Schreibtischplatte hinweg zu. „Ich glaube Eure Talente kommen in einer flexibleren Umgebung besser zur Geltung. Ich habe mit Leuten Gesprochen, die oft Aufgaben für talentierte Männer haben. Sie alle fänden es schade, wenn ein talentierter Mann, wie Ihr es seid, verhungern müsste.“ Der Adelige ließ den Beutel los und lehnte sich wieder in seinem schweren Stuhl zurück. „Betrachtet das als kleine Aufmerksamkeit. Ich kann Euch einige dieser Leute vorstellen, und Ihr könntet dann so flexibel, wie es Eurem Gemüt entspricht, entscheiden welche Aufträge ihr annehmen wollt. Vielleicht würdet ihr mit einem solchen Arrangement glücklicher, als ihr es in der Kaserne seid.“

1000 GM an Sâmul

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Sâmul von Gor

Re:In der Amtsstube des Hauptmanns
« Antwort #40 am: Mo., 29. Jun 2020, 18:44 »

Sâmul betrachte Ankmir mit einem sehr zufriedenen Lächeln, als dieser einen offensichtlich recht schweren und reichlich befüllten Beutel aus seiner Schreibtischschublade hervorholte. Er lauschte den Worten des Hauptmannes und das Lächeln in seinem Gesicht erschien festgefroren, der blonde Jüngling lächelte überfreundlich wie eh und je, doch gleichzeitig völlig nichtssagend, seine wahren Gefühle blieben verborgen hinter einer schier undurchdringlich wirkenden Maske aus Freundlichkeit,

»Ganz wie eure Exzellenz Lord Hauptmann wünschen,« kommentierte er die EInschätzung Ankmirs und deutete abermals eine tiefe Verbeugung an, als wäre er hier gerade im Thronsaal eines Monarchen bei einer Audienz und nicht im Büro des Hauptmanns. Er trat an den Schreibtisch heran und griff nach dem schweren Geldbeutel, schaute dabei kurz nach unten auf seine Hose, schien zu überlegen wie er diesen prallen Säckel jetzt in seiner Hosentasche verstauen konnte, kam dann aber zum nicht sonderlich überraschenden Ergebnis, dass dieser niemals dort hineinpassen würde. Trat dann wieder einige Schritte zurück.

»Damit Sâmul es richtig versteht, ihr selbst und die euch untergebene Stadtwache benötigt die Dienste desjenigen, der sich Sâmul nennt, ab sofort nicht mehr. In dem Fall würde Sâmul sich nun empfehlen und euch nicht weiter von eurten eminent wichtigen Aufgaben abhalten. Ah, fast hätte Sâmul es vergessen...« Bei diesen Worten kramte der blonde Jüngling seine Dienstmarke aus der Hosentasche.

+1.000 GM

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Secundus M Hora

Re:In der Amtsstube des Hauptmanns
« Antwort #41 am: Mi., 08. Jul 2020, 19:41 »

Sâmul schien nicht daran gewöhnt zu sein mehr Geld mit sich zu führen, als er in seinen Hosentaschen mit sich herumtragen konnte. Falls Ankmir das amüsant fand, ließ er es sich nicht anmerken. „Ich werde mich hüten einen talentierten Mann wie Sâmul hinauszuwerfen. Ich habe nur angedacht, ob Ihr vielleicht nicht für eine freiere Arbeitsweise, als die Stadtwache sie Euch ermöglicht, geeigneter wärt. Und ganz sicher wollte ich nicht andeuten, dass ich persönlich keine Verwendung für Eure Dienste mehr habe“, erklärte der Hauptmann.

„Wollt Ihr nicht vielleicht noch auf eine Tasse Tee bleiben. Es gibt viele Leute, die Probleme haben, die es zu lösen gilt und die bereit wären dafür gutes Gold zu bezahlen. Sie interessieren sich nicht, wie ihre Probleme gelöst werden. Die meisten von ihnen wollen es nicht einmal wissen. Aber ihr müsst selbst entscheiden, ob euch sicherer Sold einhergehend mit regelmäßigen Pflichten oder ein freies Leben mit unregelmäßigem, aber zum Teil recht hohem Einkommen, mehr zusagt.“ Noch machte der Offizier keine Anstalten die Dienstmarke des blonden Mannes anzunehmen.

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Sâmul von Gor

Re:In der Amtsstube des Hauptmanns
« Antwort #42 am: Mi., 08. Jul 2020, 22:06 »

Der junge Blondling musterte die Dienstmarke in seiner Hand einen kurzen Moment lang und schien über seine Optionen nachzudenken.

»Die Dienstmarke bietet Sâmul einige Vorteile. Ein sicherer Sold und langweilige Routineaufgaben gehören jedoch nicht unbedingt dazu. Auch wenn Sâmul selbst natürlich keine Ansprüche stellt, er dient stets dort, wo immer er gebraucht wird. Sâmul ist die Schachfigur in eurer Hand, Lord Hauptmann. Wenn ihr kreativere Zwecke habt, für die ihr Sâmul einzusetzen wisst, dann scheut euch nicht davor genau dies zu tun. Wie ihr nur zu gut wisst, verfügt Sâmul über exzellente Fähigkeiten. Sâmul mag zwar nicht so gut im Degenfechten sein wie Lord Hauptmann oder Lady Hauptmann, aber sein Genius in Sachen Massenvernichtung ist wahrlich unübertroffen. Es gibt nichts in dieser Welt, das auch nur annähernd vergleichbar ist, mit all dem, was dort drin steckt.«

Bei diesen Worten tippte sich der blonde Bursche kurz mit dem Zeigefinger an die Stirn und blickte Ankmir in seiner unbeschreiblich eigenen Art und Weise mit einem gewinnenden Lächeln an.

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