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   Autor  Thema: Von Feuern und Feiern (Kulturaustausch mit den Grünhäuten) (Gelesen 1944 mal)
Phelan

Re:Von Feuern und Feiern
« Antwort #120 am: Di., 23. Apr 2019, 20:10 »

Phelan sah Myriel eingehend an und schüttelte dann sachte den Kopf. Seine Gefährtin konnte die Bewegung wohl eher spüren als sehen. „Es mag oberflächlich von mir sein, aber es fällt mir schwer ein altes Weib in Dir zu sehen.“ Irgendwie war sich der Wolfsmann auch recht sicher, dass sie für eine Druidin noch relativ jung war. „Ich würde dich eher eine erfahrene Partnerin nennen und dagegen habe ich nicht das Geringste einzuwenden. Ich habe nicht erst einmal davon profitiert.“

Nachdem Myriel die Hände von seinem Gesicht genommen hatte, rückte der Lykantroph neben sie und legte seine Pranke um ihre schmalen Schultern. Er war immer wieder erstaunt, welche Lasten sie damit stemmte, ohne darunter zusammenzubrechen. An der Seite dieser Frau hatte er wirklich das Gefühl eine Ewigkeit verbringen zu können, ohne dass die Jahre von Bedeutung waren. Weder die vermeintlichen und noch die wirklichen.

„Stimmt, aber wir müssen die Zähne nicht heute retten“, antwortete er als die Drudin auf die Rituale, wegen derer sie gekommen waren, zu sprechen kam. „Ich glaube für Urz sind wir tatsächlich Ehrengäste und seine Stammesbrüder dürften die Sache differenzierter sehen. Ich bin mir nicht sicher, ob er mir einen Gefallen tun wollte oder ob er sich auch etwas davon verspricht, dass eine Erzmagierin und ein brauchbarer Krieger seiner Einladung gefolgt sind.“ Auch wenn sie keine Orks waren, waren Myriel und er nicht ohne Einfluss in Nuru. Und ihr Erscheinen hier mochte eine gewisse Signalwirkung haben. „Grünhäute sind schwer zu lesen.“ Selbst für einen Wolfmenschen, der Unaufrichtigkeit zum Teil förmlich riechen konnte.

Die Rhythmen der Trommeln hatten sich inzwischen verändert. Sie waren schwächer oder vielleicht eher dünner geworden. Als sich der Lykan umblickte, hatte er den Grund dafür schnell entdeckt. Einige der Trommler waren in Trance gefallen und in sich zusammengesunken. Wohl diejenigen, die den Schritt ins Geisterreich wagten – die eigentlichen Schamanen. Unterdessen hatten die Krieger begonnen in großen Sätzen über die Reste der weitgehend niedergebrannten Feuer zu springen. Begleitet wurde das Spektakel von kehligen Rufen. Ob es sich dabei um eine reine Mutprobe handelte, oder ob sich eine spirituelle Bedeutung dahinter verbarg, vermochte Phelan nicht zu beurteilen.

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Myriel

Re:Von Feuern und Feiern
« Antwort #121 am: Sa., 11. Mai 2019, 10:33 »

Phelan entgegnete ihr, das er von ihrer Erfahrung profitiert hätte, und das veränderte Myriels Lächeln. Es schlich sich etwas anzügliches in ihren Blick, als sie ihm mit völlig unschuldig klingender Stimme verkündete:

Ich habe keine Ahnung, was Du meinst.

Das leise Lachen bewies, das es anders war, sie das Thema aber nicht breit treten wollte, da es nur sie zwei etwas anging. Der Gestaltwandler glaubte das es eine Ehre für Urz war, das sie an den Riten teilnahmen, und die Druidin nickte, nun etwas ernster.

Wenn es für Urz wichtig sein könnte, und Du ganz offensichtlich sehr viel von ihm hälst, dann sollten wir ihm den Rücken stärken. Es wird keinen negativen Einfluss haben, sondern ihn höchsten in seinem Stamm aufsteigen lassen, wenn er starke Verbündete hat.

Myriel kannte sich mit den Stammesstrukturen von Orks nicht aus - es mochte sein das den Grünhäuten nur die eigene Stärke weiter half, oder ihre Abstammung - doch sie war recht sicher, das sie Urz nicht schaden konnte, wenn sie ihre eigenen Kräfte zur Schau stellten. Normalerweise hielt Myriel sich eher in den Schatten auf, und ließ gerade genug von ihrer Aura, einer schwachen Finsternis gleich, aufblitzen, so dass die Wesen, die ihr begegneten, instinktiv ein wenig Abstand hielten. So schmal sie auch war, sie hatte niemals Schwierigkeiten damit durch eine Menschenmenge zu gelangen, auch wenn sie von fast jedem Bauern an Körpergröße und Kraft übertroffen wurde.
Nun jedoch schob sie ihre Kapuze nach hinten, fuhr sie sich einmal mit der Hand durch die Haare und hörte langsam damit auf ihre Aura zu unterdrücken. An diesem Abend, in dieser Umgebung, die durch die Trommeln und Orkgesänge empfänglich  für dererlei Schwingungen gemacht hatte, war es ähnlich dem Aufgang eines strahlend hellen Sternes, nur das dieser Stern kein helles Licht ausstrahlte, wie es die Sonne tat. Es war das Gefühl von Macht, das sie ausstrahlte, für magisch begabtere Wesen mochte es aussehen als ob sie von einer nachtblauen Hülle umgeben war durch die immer wieder helle Blitze zuckten, einem magischem Gewitter gleich. Man konnte sich fast einbilden, das das leise Summen von Elektrizität in der Luft lag, die kurz vor der Entladung stand.
Myriels Körperhaltung war gerade aufgerichtet, sich selbst und ihren Kräften voll bewusst hatte sie den Kopf hoch erhoben als sie Phelan ansah.

Lass uns zu ihm gehen. Wir werden uns ein paar Schritte hinter ihn stellen.

sagte sie leise genug, das es kein anderer außer den Ohren des Lykantrophen an ihrer Seite hören konnte. 
« Letzte Änderung: Do., 16. Mai 2019, 22:25 von Myriel »
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Phelan

Re:Von Feuern und Feiern
« Antwort #122 am: Sa., 11. Mai 2019, 17:05 »

„Ich werde es dir wohl später zeigen müssen“, kommentierte Phelan die angebliche Ahnungslosigkeit der Druidin und warf ihr dabei einen Blick zu, der dem ihren nicht unähnlich war. Dem Vorschlag Urz den Rücken zu stärken stimmte er mit einem Nicken zu. Er wusste zwar nicht, wie genau sie das am besten bewerkstelligen sollten, aber Myriel war keine Frau leerer Worte. Wenn sie so etwas aussprach, dann hatte sie auch eine Idee und er brauchte nur ihrem Beispiel zu folgen.

Als sich dann die Ausstrahlung der Erzmagierin veränderte, fühlte er sich an Bord der Sturmvogel auf ihrer Fahrt in den Norden zurückversetzt. Damals hatte sie eine vielleicht noch ausgeprägtere Aura gegen ihn gerichtet und ihm damit Stoff für mehr als einen Alptraum geliefert. Und auch heute hätte sie ihn mit einem solchen Auftritt vielleicht noch von sich stoßen können, wenn sein Vertrauen in sie inzwischen nicht so absolut gewesen wäre.

Auch die Trommler spürten die Veränderung und der Takt ihrer Schläge veränderte sich. Etwas Unregelmäßiges schlich sich hinein wie Schluckauf in die Worte eines Redners. Die vermutlich noch empfänglicheren komatösen Schamanen zuckten in ihrer Trance und Phelan war sich sicher, dass diese Machtdemonstration noch für Gesprächsstoff sorgen würde.

Er selbst tastete nach dem Tier, das ein Teil von ihm war. Nach dem Alpha, dessen Ego auch nachdem das Rudel verloren war, nicht verblassen wollte. Er stellte sich vor statt Orks ein fremdes Rudel vor sich zu haben. Während Myriel auffallend aufrecht stand, duckte er sich bis sein Kopf mit ihrem auf einer Höhe war. So als könne er sich nicht entscheiden, ob er seinen Weg auf zwei oder vier Beinen fortsetzen wollte. Seine Lefzen verzogen sich zu etwas, das auf einem menschlichen Gesicht vielleicht gerade noch als Grinsen durchgegangen war. In Wolfgestalt war es eine Fratze, die hauptsächlich aus Zähnen bestand. Sein gesträubtes Nackenfell ließ ihn noch bulliger erscheinen, als er ohnehin schon war, und irgendwo, weit unten in seiner Kehle, entstand ein kaum hörbares, tiefes Grollen.

Aus den Augenwinkeln beobachtete der Lykantroph, wie die Krieger der Grünhäute, an denen sie vorüberschritten, ihre Waffen fester umfassten. Damit trieben sie ihn nur dazu an, sich noch mehr Mühe zu geben Gefahr auszustrahlen. Einige der schwächeren Kämpfer wichen einen Schritt zurück, wie er voller Genugtuung feststellte. “Ruhig, wir sind es nur“, flüsterte er, als sie nahe genug an Urz heran waren, dass nur er sie hören konnte. Dass der Halboger noch nicht vor ihnen zurückgeschreckt war, ließ seinen Respekt vor ihm weiter steigen. Wie der Leibwächter eines reichen Mannes baute er sich breitbeinig hinter dem Schamanensohn auf und blickte angriffslustig in die Reihen der übrigen Orks.

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Myriel

Re:Von Feuern und Feiern
« Antwort #123 am: Fr., 17. Mai 2019, 07:21 »

Das Zurückweichen der Krieger ließ ein kaltes Lächeln in Myriels Gesicht erscheinen. Sie hatten Recht damit sie zu fürchten, denn die wenigsten von ihnen würden ihrer Magie stand halten können.
Beim Kampfplatz angekommen positionierte die Schwarzmagierin sich ebenfalls hinter Urz, nur mit dem Unterschied, das sie ein Stück seitlich versetzt stand, da sie sonst nicht an dem um einiges größerem Ork hätte vorbei schauen können um die Kämpfe zu beobachten. Sie überlegte ob Urz sich daran beteiligen wollte, denn sie realisierte seine angespannten Muskeln im Nacken. Doch Phelan hatte gemeint sie würden heute kein Halbblut zulassen und so rechnete Myriel nicht damit ihn in Aktion zu sehen, auch wenn das mit einem starken Gegner durchaus ein sehenswerter Kampf hätte sein können.

Fast gelangweilt ließ sie den Blick über die Schamanen gleiten, und beobachtete ihre Reaktionen genauer, als es ihre Mimik vermuten ließ. Die ersten waren bereits von ihrem Besuch im Geister Reich zurück, einige blickten aufmerksam in ihre Richtung, aber keiner schien etwas unternehmen zu wollen. Das Gastrecht war bei fast allen Völkern ähnlich angelegt: der Gast genoss einen gewissen Schutz, solange er nicht den ersten Schlag tat. Und sie taten nichts, außer sich hinter einen Ork zu stellen, dessen Abstammung einigen Grünhäuten nicht gefiel.

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Phelan

Re:Von Feuern und Feiern
« Antwort #124 am: Sa., 18. Mai 2019, 09:10 »

Abgesehen von Urz waren alle Orks ein wenig von Myriel und Phelan abgerückt und so war das ungewöhnliche Dreiergrüppchen im Ring der Zuschauer gut zu erkennen. Das war allerdings nicht der einzige Grund dafür, dass die Blicke der Schamanen, die aus dem Geisterreicht zurückkehrten, erst einmal in ihre Richtung zuckten. Er genoss das Unbehagen in ihren Blicken, wie er es früher nicht für möglich gehalten hätte.

Zuletzt erwachte Grashna aus ihrer Meditation und ihr Blick war anders. Für einen flüchtigen Moment glaubte der Wolfsmann ein dankbares Lächeln an ihren Mundwinkeln zucken zu sehen. Zweifellos hatte sie durchschaut, warum sich die Gäste hinter ihrem Sohn postiert hatten. „Die Ahnen sind nun bereit über die Kämpfe zu wachen“, verkündete sie.

Vermutlich sollte die Erinnerung daran, dass auch die Toten nahe waren, allen schmutzigen Tricks vorbeugen. Die Kämpfe, die folgten, waren auch stark ritualisiert und weit förmlicher als die des Vortages. Vermutlich hatte man die „Rangordnung“ bereits gestern größtenteils festgelegt. Kuruk und Pratsch wurden jeweils von genau drei Orks gefordert und nur der Kampf von Jat, einem Mitglied des Jagdtrupps, dem Myriel und er bei der Anreise begegnet waren, gegen Kuruk, erregte mäßiges Interesse bei Phelan.

Trotz aller Einschränkungen durch ungeschriebene Regeln und Traditionen, musste er allerdings zugeben, dass der schnellere, stärkere und gewandtere Kämpfer begünstigt wurde. Vermutlich sollte vor allem sichergestellt werden, dass keiner der Favoriten vorzeitig geschwächt wurde. Dies bestätigte, als sie schließlich gegeneinander antraten und dieser Kampf deutlich härter und verbissener geführt wurde. Als Urz anfing offen Pratsch anzufeuern, stimmte der Lykan mit lauten Heulen ein. Das brachte ihm einige Blicke der Zuschauer ein, doch die Kontrahenten schienen zu sehr auf ihr Ringen konzentriert zu sein, um ihn überhaupt wahrzunehmen.

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Myriel

Re:Von Feuern und Feiern
« Antwort #125 am: Mi., 22. Mai 2019, 16:19 »

Myriel ließ sich von den Blicken der Orks nicht beeindrucken. Sie war es gewohnt das man ihr mit Angst, Misstrauen und verstecktem Hass begegnete, und so störte sie sich nicht weiter daran. Als Grashna die Augen aufschlug verzog sie ebenfalls keine Miene, auch wenn die Schamanin den Eindruck machte als ob sie ihr Gebaren sehr gut verstehen konnte.

Die Kämpfe selbst waren mehr oder weniger uninteressant, denn sie dienten nur der Etikette. Lediglich beim letzten Aufeinandertreffen der letzten beiden Orks und Favoriten des Vortages schien der Sieger nicht bereits zuvor festzustehen. Nun kam mehr Leben in die Grünhäute, Anfeuerungsrufe wurden laut, in die Phelan mit einstimmte. Die Druidin tat das wohlweislich nicht. Sie war eine Frau, noch dazu ein Gast und glich eher den Schamanen als den Kriegern, die den Kampf eher neutral betrachten mussten, um das beste Ergebnis für den Stamm  zu erzielen. So stand sie still wie eine Statue hinter Urz, der einen klaren Favoriten hatte, eine ruhige Beobachterin, die lediglich auf  das Ergebnis wartete.

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Phelan

Re:Von Feuern und Feiern
« Antwort #126 am: Do., 23. Mai 2019, 12:21 »

Ein Grinsen umspielte die Winkel von Phelans Wolfsmaul, als ihm bewusst wurde, dass die eiserne Stille Myriels mindestens ebenso beeindruckend auf die Orks wirkte, wie sein Heulen. Dass sein Mienenspiel den Eindruck, den er zu erwecken versuchte, ruinieren könnte, musste er nicht befürchten. Seine raubtierhaften Gesichtszüge waren für die meisten Zweibeiner schwer zu lesen und gerade wenn er Zähne zeigte, wurde das häufig fehlinterpretiert.

Lange Zeit wagte nicht einmal der Lykan, der selbst ein Meister des waffenlosen Kampfes war, den Ausgang des Finales vorauszusagen, doch schließlich wandte Pratsch einen Armhebel an, aus dem es kein Entrinnen gab. Phelan klopfte Urz auf die Schulter. Dies war der Ausgang, den der Rauswerfer sich gewünscht hatte. Und wenn er sich nicht schwer irrte, hatte der Halboger die eine oder andere Technik, die er sich bei seinem Lohngeber abgeschaut hatte, an den siegreichen Ork weitergegeben. „Kein schlechter erster Krieger“, räumte er im Flüsterton ein. „Unter all diesen Kämpfern bist, abgesehen von Kuruk, wohl nur du ihm ebenbürtig.“

Einen etwa gleichstraken Mann als Anführer anzuerkennen war wohl vertretbar. Auch wenn der schwarze Wolf persönlich das nicht kampflos gemacht hätte. In der wilden Jagd war er zwar nicht dazu gekommen sich mit allen Wölfen, die er vielleicht unter günstigen Bedingungen hätte besiegen können, zu messen. Nur mit den direkten Nachbarn hatte er die Verhältnisse eindeutig geklärt. Aber das lag vor allem daran, dass ihm durch sein eigenes Rudel eine Sonderstellung zugekommen war. Nur der Alte selbst hatte ihm direkte und verbindliche Befehle erteilen können.

Während Urz dem Sieger gratulierte, hielten sich Myriel und Phelan weiterhin im Hintergrund. Und als die Gesellschaft begann sich einem wilden Gelage hinzugeben, zogen sie sich zurück. Als sie am nächsten Morgen ihr Zelt abbrachen, trat Grashna an sie heran. „Habt Dank für das, was ihr getan habt, und das, was ihr zu tun bereit seid. Ich werde mich melden“, sprach sie vor allem an die Druidin gewandt. Dann drückte sie ihr einen Talisman aus den Stacheln eines Igels in die schmale Hand. „Ich erkläre Euch, wie man ihn benutzt, wenn wir uns wiedersehen.“

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Myriel

Re:Von Feuern und Feiern
« Antwort #127 am: Di., 04. Jun 2019, 20:15 »

Der Kampf dauerte lange, denn die Gegner waren sich nahezu ebenbürtig. Als der Gewinner endlich feststand wirkte Urz ebenso zufrieden wie Phelan. Myriel konnte man hingegen nichts ansehen – vielleicht weil ihr das Ergebnis nicht wirklich etwas bedeutete. Der Sieger ließ sich anschießend feiern, und da die Orks nicht gerade zu den Völkern gehörten, die bei Alkohol ins Glas spuckten artete das Fest recht schnell aus. Das gefiel der Druidin nicht sonderlich, und so zog sie sich mit Phelan ins Zelt zurück.

Am nächsten Morgen waren sie früher auf als die meisten der Orks, denen vermutlich vom Abend der Schädel brummte. Nach dem Frühstück packten sie ihre Sachen und bauten das Zelt ab. Bis sie zur Abreise bereit waren, war es im Lager deutlich lebhafter geworden. Erstaunlicherweise war es Grashna, die auf sie zu kam und sich bei ihnen dafür bedankte, das sie Urz den Rücken gestärkt hatten, auch wenn sie es nicht so offen aussprach. Myriel nickte der Schamanin zu und nahm den Talisman entgegen um ihn zu betrachten, und dann sorgfältig zu verstauen.

Bis wir uns wiedersehen Grashna.

Myriel versuchte gar nicht erst jetzt schon mehr heraus zu finden, denn sie würde heute nicht mehr erfahren. Außerdem würde sich erst noch herausstellen müssen, ob sie den Orks eine so wertvolle Hilfe sein würde, wie die Schamanin es sich erhoffte. Mit einem letzten Gruß an Urz machte sie sich mit Phelan auf den Heimweg.

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