Spiel | Homepage | Regeln | Einloggen | Registrieren

News:

Willkommen, Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren.

Legends of Aylann  |  Legends of Aylann - Das Spiel  |  Drachenauge |  Drachenauge: Die Geschäfte  |  Thema: Forsthaus "Zum Dachsbau" << zurück weiter >>
Seiten: 1 ... 15 16 [17] 18 19 ... 21 Alle | Nach unten Antwort
   Autor  Thema: Forsthaus "Zum Dachsbau" (Bognerei von Askladd Gunnarson) (Gelesen 5014 mal)
Askladd

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #240 am: Di., 14. Mai 2019, 23:12 »

Askladd war gerade dabei einen ansonsten fertigen Bogen einzuölen, als jemand an die Tür des Forsthauses klopfte. Als dazu noch eine fröhliche Stimme erklang und der Nordmann sie erkennte, ließ er sich von der guten Laune anstecken. „Herein, es ist offen“, verkündete er, legte den öligen Lappen zur Seite und wischte sich die großen Hände an seiner Hose ab.

“Sei gegrüßt! Hast du etwas Zeit? Ich wollte ohnehin eine kleine Pause einlegen“, erklärte er. Das Wetter war gerade zu gut, um den ganzen Tag im Gebäude zu verbringen. “Ich könnte uns Tee aufsetzen.“ Soweit sich der Bogner erinnerte, war Domitia sehr diszipliniert, was den Genuss der alkoholhaltigen Getränke, die er vorzog, betraf.

  Gespeichert  
Merdarion Ni Hawk

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #241 am: Mi., 15. Mai 2019, 13:36 »

Merdarion ritt auf das Gelände der Försterei und suchte sogleich nach einem der dortigen Arbeiter, er war gespannt ob er den alten oder den jungen Förster erwischen würde.

"Heda, jemand anwesend?"

Rief er und schwang sich aus dem Sattel.

  Gespeichert  
Domitia di Asturien

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #242 am: Do., 16. Mai 2019, 15:52 »

Auf ein einladendes Herein überschritt die Priesterin die Schwelle. Dieser Tage trug sie elfische Reisekleidung anstelle der vorgeschriebenen Priesterrobe. Auch lag derweilen ein eigener Mantel in dunkelroter Farbe um ihre Schultern.

„Askladd!“, rief Domitia in Freude aus. Strahlenden Lächelns streckte sie ihm beide Hände entgegen, wie es in Kaleon unter Freunden üblich war sich zu begrüßen. „Ein Tee wäre wunderbar. Sei bedankt. Ist es Dir wohl ergangen? Wie steht es um Martin und Sophie? Nimmt Meister Reineke seine Mahlzeiten andernorts ein?“

Domitia öffnete die Schnalle, zog den Mantel von den Schultern und hängte ihn an das Rehgeweih.

  Gespeichert  
Askladd

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #243 am: Do., 16. Mai 2019, 21:39 »

~ Merdarion ~

Askladd war gerade dabei einen Holzstapel umzuschichten, als er das Klappern von Hufen hörte. Kurz darauf ertönte auch schon die Stimme eines Stammkunden. „Hier bin ich!“, war die kräftige Stimme des Nordmanns vom Hauseck her zu hören. „Was kann ich für euch tun?“, fragte der Förster ein wenig später, als Merdarion sein Sichtfeld betrat.

~ Domitia ~

Askladd, der bereit gewesen war Domitias rechte Hand mit der seinen zu ergreifen, musste seine Gliedmaßen erst einmal umsortieren. Dann ergriff er die beiden Hände der Priesterin, wie diese es zu erwarten schien. Da er nicht wusste, ob er sie nun drücken, schütteln oder etwas anderes machen sollte, wartete ihre weitere Vorgehensweise ab, um sie leicht zeitversetzt nachzuahmen.

„Sophie und Martin geht es gut“, versicherte er. „Sie schnattern und Schwimmen und ich habe alle Ideen umgesetzt, die mir eingefallen sind, um ihr Eigenheim so raubtiersicher wie möglich zu machen.“ Aber vielleicht wusste Domitia das auch schon. Ihn hätte es nicht gewundert, wenn sie vor ihren Besuch bei ihm schon bei den gefiederten Pärchen vorbeigesehen hätte.

Er öffnete die Tür zur Stube für seine Besucherin und legte schon einmal einen Fichtenscheit nach, während sie ihren Mantel aufhängte. Nachdem er die ersterbende Glut mittels eines Schüreisens neu belebt hatte, füllte er schon einmal den Kessel mit Wasser. „Der Tee braucht noch eine Weile, setz dich doch solange schon mal hin.“

  Gespeichert  
Merdarion Ni Hawk

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #244 am: Do., 16. Mai 2019, 21:44 »

Es war der jünger der Förster Askladd. "Nun um genau zu sein benötige ich eine ganze Menge Holz." Gewinnend lächelte Merdarion ehe er fortfuhr. "Um genau zu sein 30 Kloben um genau zu sein."

Insgeheim hoffte er darauf das er diesen Berg Holz nicht alleine bis zum Wagen schleppen musste, denn die Reise war noch lange nicht zu Ende.

  Gespeichert  
Domitia di Asturien

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #245 am: Fr., 17. Mai 2019, 16:41 »

Askladds Ungeschick beim freundschaftlichen Drücken beider Hände - den angedeuteten Wangenkuss wagte die Freiin nicht - war Domitia entgangen. Ihm mochte dabei der Ring des Ordens aufgefallen sein. Der Duft nach harziger Fichte umfing sie heimelig, während sie den Schwertgurt löste und neben den Schild gegen die Holzwand lehnte. Wie heute in Beinkleidern war die Freiin selten anzutreffen. Mit ihrem Einstand beim Heiligen Orden der Zwölf indes würde sie nun öfters burschikos gewandet sein.

"Dies zu hören erfreut mein Herz, lieber Askladd. Ich gedenke, Dein Einverständnis vorausgesetzt, die beiden zu besuchen ehe ich nach Shanurdra zurück reise."

Domitia folgte der Einladung und setzte sich. "Der Frühling hängt voller lieblichen Blühens. Die Vöglein trällern im Liebesreigen, die Frauen singen beim Waschen der Wäsche, die bäuerliche Jugend tanzt um mit bunten Schleifen geschmückte Birken."  Als Edelfrau kam ihr solche Narretei mitnichten in den Sinn. "Möglich, dass Sophie und Martin schon dies Jahr brüten und Du junge Gänschen zu erwarten hast?" 

« Letzte Änderung: Fr., 17. Mai 2019, 16:42 von Domitia »
  Gespeichert  
Askladd

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #246 am: Sa., 18. Mai 2019, 09:51 »

~ Merdarion ~

Askladd deutete auf eine freie Fläche, die den Holzstapeln, die er als nächstes zu verkaufen gedachte, sehr nahe war, und krempelte schon mal die Ärmel hoch. Als Merdarion den Wagen an die entsprechende Stelle rangiert hatte, half er beim Aufladen. Inzwischen hatte er mitbekommen, dass der Rüstschmied dabei weniger wählerisch war, als er zuerst angenommen hatte. Nur für Rundschilde hatte er einige ausgewählte Hölzer beiseitegelegt, sonst nahm er das Holz, wie es kam.

„So“, sagte der Bogner, als sich die gewünschte Menge auf dem Wagen befand. “Das macht dann 450 Goldstücke.“

~ Domitia ~

„Kriegerisch kommst du heute daher“, bemerkte Askladd mit Blick auf den Schild und die weniger frauliche Bekleidung, als er sie von Domitia gewöhnt war. Dem Tonfall nach, schien er sich aber nicht daran zu stören. In seiner Heimat war es nicht unüblich, dass Frauen zum Speer griffen, wenn Gefahr drohte und sich die Männer gerade auf ihren Kriegs- oder Fischzügen befanden. Dass eine Maid die Schlacht suchte, war seltener aber nicht ungehört. „Ich sollte mir auch mal ein Kettenhemd beschaffen. Ich sollte mir eines leisten können.“ Er hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt. Früher war er ein armer Wandersmann, beinahe ein Vagabund gewesen. Doch inzwischen verfügte er über Hab und Gut, das es zu verteidigen galt.

„Selbstverständlich darfst du die Gänse jederzeit besuchen“, versicherte er. „Die beiden werden sich gewiss freuen.“ Die Vögel konnten sich schließlich glücklich schätzen eine solche Herrin zu haben und nicht längst über dem Feuer zu rösten. Die Worte der Freiin über den Frühling klangen für ihn wie die eines Dichters und er lauschte andächtig. “Junge Gänschen? Das könnte durchaus sein.“ Eine reine Mutmaßung, denn der Förster wusste zu wenig über die Geflügelhaltung, um das wirklich beurteilen zu können.

  Gespeichert  
Domitia di Asturien

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #247 am: Sa., 18. Mai 2019, 17:38 »

"Kriegerisch? Oh, Rüstung und Waffen? Sie trage ich auf Reisen als Zusicherung heil an mein Ziel zu gelangen, so Paladin es gefallen sollte mir zur Prüfung Wegelagerer zu senden. Zudem ist es als Novizin des Heiligen Ordens der Zwölf meine Pflicht andere Reisende, die denselben Weg beschreiten, vor einem Raubüberfall zu bewahren."

Wieder überkam es sie mit der Neuigkeit ihrer Novizenschaft herauszuplatzen. Lehrte sie die Demut nicht, weniger prahlerisch mit ihrem Rang zu sein? Wie aber sollte sie Askladd von ihrem Fortkommen im Dienste Paladins berichten, so sie nicht darüber sprach? Beschämt und verwirrt betrachtete die Freiin den Ring, der an ihrem Finger saß wie einzig für sie angefertigt. Sollte sie Unrecht mit ihren Reden tun, würde Paladin sie gewiss alsbald maßregeln. Beruhigt über diesem Gedanken hob Domitia sanft lächelnd den Kopf.

"Das Ringgeflecht des Kettenhemds ist zu meinem Bedauern schadhaft. Ich gedenke ehedem eine Reise nach Nuru anzutreten, den Rüstungsschmied um Reparatur zu ersuchen. "

  Gespeichert  
Askladd

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #248 am: So., 19. Mai 2019, 15:42 »

„Sind die Straßen im Reich so unsicher?“ Askladd war zwar selbst schon Räubern begegnet, aber das kam ihm inzwischen weit entfernt vor. Damals war er zum Glück Teil einer größeren Gruppe gewesen.

Da das Wasser inzwischen heiß genug war, begann er nebenbei den Tee aufzugießen. Er wählte Lindenblüte, wie es die Freiin bei ihrem letzten Besuch gewünscht hatte. „Herr Elessar konnte dir dabei helfen auf deinem Weg voranzukommen? Das würde ich gern ganz genau hören“, bemerkte er und seine Freude, für die junge Novizin, war ihm anzusehen, als er ihr den Blick wieder zuwandte.

„Du kennst also den Weg zum Rüstschmied?“, er selbst kannte zwar Merdarion, der zu seinen Kunden zählte, wusste über dessen Werkstatt aber nur, dass sie sich in der Garnisonsstadt befand. “Ob ich euch wohl begleiten dürfte, wenn ihr ihn aufsucht?“ Schließlich brauchte er ein Kettenhemd, ehe er daran denken konnte jemanden zu finden, der ihn im Umgang mit einem solchen unterwies.

  Gespeichert  
Domitia di Asturien

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #249 am: Mo., 20. Mai 2019, 19:35 »

„Oh ja, Elessar vermochte die Voraussetzung ein Streiter Paladins zu sein bei mir feststellen. Über diese Gabe, die Paladin mir hierfür schenkte, mehr zu berichten ist mir verwehrt, da dies einzig den Orden und die Mitglieder innerhalb der Vereinigung betrifft. Am zehnten des Lenzmondes ward ich eingeladen in offizieller Zeremonie in den Heiligen Orden der Zwölf aufgenommen zu werden.“

Das Antlitz strahlend zeigte Domitia den Ring vor. „Seit jenem Tage darf ich mich Novizin nennen und befinde mich in Ausbildung bei niemand geringerem als Elessar Eledhwen selbst. Es ist mir eine hohe Ehre seine Schülerin zu sein.“ Die Freiin nickte die Worte unterstreichend.

Nach der Schmiede gefragt wiegte die Priesterin den Kopf. „Den Weg? Nein, nicht in direkter Weise. Ich vertraue auf Paladins Führung. Mit dir gemeinsam den Schmied aufzusuchen möchte ich sehr gern. Zu zweit reist es sich sehr angenehm. Die Zeit verfliegt hierbei im Nu.“

  Gespeichert  
Askladd

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #250 am: Di., 21. Mai 2019, 19:03 »

Dass Domitia nicht über die Geheimnisse des Ordens mit ihm reden konnte, nahm Askladd mit einem Lächeln hin. Das erwartete er gar nicht von ihr. Ihm ging es um die äußeren Umstände, weil er der Freiin ansehen konnte, wie wichtig es ihr gewesen war, von den Paladinen aufgenommen zu werden.

Als ihm die Priesterin ihren Ring zeigte, nahm sich der Nordmann fest vor künftig stärker auf Details zu achten. In seiner Freude Domitia wieder zu sehen, hatte er auf das Schmuckstück gar nicht geachtet. „Elessar selbst ist dein Mentor?“ Der Bogner klang beeindruckt, da er den Elfen als durchaus imponierende Persönlichkeit in Erinnerung hatte.

„Dann lassen wir uns gemeinsam von Paladin führen“, stimmte Askladd zu, als er hörte, dass auch seine Besucherin den genauen Weg nicht wusste. Wie sie ganz richtig bemerkt hatte, konnte ein Gespräch eine Reise deutlich kürzer erscheinen lassen. „Sollen wir uns mit dem Tee nach draußen setzten?“, schlug er vor. „Und wann hattest Du vor in die Garnison aufzubrechen?“

  Gespeichert  
Domitia di Asturien

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #251 am: Di., 21. Mai 2019, 20:46 »

"Oh ja! Elessar in eigener Person. Einen edleren und verständigeren Mentor vermag ich mir nicht zu wünschen."

Über den Vorschlag den Tee andernorts einzunehmen zeigte sich Domitia zustimmend und folgte Askladd wohin er sie führte. Die Freiin setzte sich dem Bogner gegenüber, ihn anlächelnd und über seine Frage nachsinnend.

"Wir mögen gleich von hierorts zur Garnisonsstadt reisen. So es hierfür heute nicht zu spät ist. Wie weit in Sonnenstunden ist mit der Reise zu rechnen? In Drachenauge zu nächtigen war zwar nicht mein Ansinnen, indes, ich werde gerne auf dich warten und morgen früh mit dir aufbrechen. Nurus Schmied aufzusuchen war nach dem Besuch bei dir das letzte meiner Ziele. Zuvor war ich am Hafen - Oh! Beinahe vergaß ich -"

Aus einer Tasche am Wams holte Domitia die Gebetsperlenkette und legte sie ehrfurchtsvoll vor sich auf den Tisch, so Askladd sie gut zu sehen bekam.

"Eine aus Rosenholz gefertigte Gebetskette. Eine Paladin angemessene Handwerksarbeit." Sie zeigte auf den Schützerknoten mit der Quaste, der die Enden der Perlenschnur verband. "An dieser Stelle anstelle der wolligen Quaste das Kreuz des Paladin, diese Gebetskette würde an Pracht nur gewinnen. Vermagst du solch ein Schnitzwerk für mich zu verfertigen, lieber Askladd? Darf ich es wagen deine Handwerkskunst zu erbitten? Ich bitte dich in aller Höflichkeit und Freundschaft."

Bange, ob sie die rechten Worte getroffen hatte, sah sie zu Askladd hin.

  Gespeichert  
Askladd

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #252 am: Di., 21. Mai 2019, 23:11 »

„Wir können gerne noch heute aufbrechen“, stimmte Askladd zu und nippte an seinem Tee. Dieser war noch sehr heiß und der Nordmann war eher an andere Getränke gewöhnt. Er hatte Domitia zu einem Gartentisch geführt, der geschützt unter dem Vordach des Forsthauses stand.

Interessiert beugte er sich vor, als sie ihm eine Kette aus hölzernen Perlen zeigte. Die Freiin hatte genaue Vorstellungen dazu, was sie daran geändert haben wollte, und der Förster nickte. „Es ist mir eine Freude dir diesen kleinen Gefallen zu tun. Allerdings scheint mir das verwendete Holz kein heimisches zu sein. Ich werde für das Kreuz etwas anderes verwenden müssen. Entweder versuche ich es farblich anzugleichen, werde dabei aber kaum die auffällige Maserung imitieren können, oder wir nehmen bewusst ein Holz, das sich deutlich absetzt. Wenn du einen Moment warten würdest…

Er verschwand im Haus um kurz darauf mit drei Holzblöcken und einem kleinen Fläschchen zurückzukehren. „Ahorn ist ein sehr helles Holz.“ Vielleicht passte das ja ganz gut zum Gott des Lichtes. “Der Kern des Birnenholz hat eine halbwegs ähnliche Farbe, wie die Perlen, aber die Maserung ist weit weniger ausgeprägt. Und das Walnussholz wäre deutlich dunkler.“ Anschließend zeigte er Domitia noch wie etwas Öl die Farbe verändern und die Maserung hervorheben würde. „Trifft etwas davon deinen Geschmack?“ Ansonsten hatte er noch ein Dutzend anderer Holzsorten vorrätig. Aber es war nicht immer ratsam zu viel Auswahl auf einmal zu bieten.

  Gespeichert  
Domitia di Asturien

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #253 am: Mi., 22. Mai 2019, 16:58 »

Über die dampfende Tasse pustend verkostete Domitia den Tee, fand ihn wohlschmeckend, indes zu heiß ihn sogleich zu trinken. Das Trinkgefäß auf den Gartentisch abstellend, besah sich die Freiin die Holzklötze, deren Vorzüge Askladd kenntnisreich unterstrich. Die Rosenholzperlen an das jeweilige Holzmuster haltend quälte sich Domitia mit der Auswahl, es fiel ihr schwer zu entscheiden welche Farbe besser passte. Letzt endlich, nach gefühlter Ewigkeit, rang sie einen Entschluss ab.

"Dieses." Zur Bestätigung nickend drapierte die Priesterin die Gebetsperlenkette neben den hellen Ahorn. "Hell an Dunkel sagt mir am besten zu. Ist dir das Kreuz des Paladin bekannt? Ich mag es dir gerne aufzeichnen. Sei aufs herzliche bedankt für deine Mühe."

Domitias Augen strahlten in Vorfreude.

  Gespeichert  
Askladd

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #254 am: Do., 23. Mai 2019, 17:13 »

Askladd nickte, als sich Domitia für den Ahorn entschied. In seinen Augen hatte sie eine gute Wahl getroffen. Das Holz war hart, edel und von guter Qualität. Es war nicht ganz leicht zu schnitzen, aber wenn er sich deshalb Sorgen gemacht hätte, dann hätte er es nicht zur Auswahl gestellt.

„Das wäre sehr gut. Dann hole ich schnell ein Stück Pergament und etwas Zeichenkohle“, erwiderte er auf das Angebot einer Skizze. Er glaubte zwar das Symbol von seinem Besuch im Tempel noch leidlich gut in Erinnerung zu haben, doch so eine Zeichnung vermochte viel über die Vorlieben der Person zu sagen, für die er die Schnitzarbeit anfertigte. Wie groß sollte das Kreuz etwa werden, sollte es eher geschwungene oder gerade Linien aufweisen, …

Während die Freiin mit dem Entwurf beschäftigt war, trank der Förster wieder von seinem Tee. Inzwischen hatte sich die Flüssigkeit so weit abgekühlt, dass er etwas größere Schlucke nehmen konnte.

  Gespeichert  
Seiten: 1 ... 15 16 [17] 18 19 ... 21 Alle | Nach oben Antwort
Legends of Aylann  |  Legends of Aylann - Das Spiel  |  Drachenauge |  Drachenauge: Die Geschäfte  |  Thema: Forsthaus "Zum Dachsbau"<< zurück weiter >>
 

Legends of Aylann | Powered by TIBBS 1.35 PE (Personal Edition) (Origin: YaBB SE)
Hosted by www.legends-of-aylann.de - All Rights Reserved.
Take a look at our imprint and data protection policy for further details and credits.

Die Administration distanziert sich ausdrücklich von den hier geäußerten Meinungen. Die Textbeiträge geben nicht die Meinung der Administration wieder. Kontakt: webmaster@legends-of-aylann.de