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   Autor  Thema: Forsthaus "Zum Dachsbau" (Bognerei von Askladd Gunnarson) (Gelesen 5015 mal)
Domitia di Asturien

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #270 am: Mi., 12. Jun 2019, 16:37 »

Besinnlichkeit und Ruhe waren Teil von Domitias Alltag. Oftmals meditierte sie im Garten oder in ihrer Kammer, soweit ihre Aufgaben dies zuließen.  Im Speisesaal der Kathedrale war es üblich das Mahl in Stille einzunehmen. An der mittäglichen Tafel des elterlichen Heims wurde regelmäßig geschwiegen, sobald Vater in Gedanken versank und nicht dabei gestört werden wollte. Da Askladd ein Mann war, ging die Freiin vom selben Verhaltensmuster aus. Die Schweigsamkeit des Nordmanns war durchaus angenehm zu nennen. Desenthalben wurde sie geradezu aus der Versunkenheit gerissen, als Askladd zu reden abhub und von einem Wettbewerb berichtete.

Domitia blinzelte verlegen, hatte sie doch den Anfang verpasst. Aufmerksam hörte sie zu, nickte gefällig, verlor sich indes in eigenen Gedanken als sie sich fragte, wann Askladd das letzte Mal mittels Beichte seine Seele gereinigt hatte. Weshalb ihr dies durch den Kopf geisterte vermochte die Priesterin nicht zu sagen. Es mochte dem Wunsch entsprungen sein der Freund möge unbelastet von früheren Geschehnissen erhobenen Hauptes durchs Leben wandeln.

Sie fand zurück zu seiner Erzählung, empfand es beruhigend seiner tiefen angenehmen Stimme zu lauschen, beglückt durch sein seliges Lächeln. Domitia kam es in den Sinn sich zu fragen weshalb dieser gutherzige Mann ohne eine liebende Frau sein Leben fristete. Wobei sie andererseits die Problematik des Zusammenlebens kannte, denn ihre eigenen Eltern waren nicht immer allzu glücklich miteinander.

"Hast du je daran gedacht Kindern solcherart Erlebnisse zu erzählen? Ich bin sicher du könntest das gut. Meine Waisenkinder würden sich über einen Besuch bestimmt sehr freuen."

Ich mich auch, dachte sie. Der Gedanke färbte ihre Wangen rosig rot.

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Askladd

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #271 am: Mi., 12. Jun 2019, 18:32 »

Zwischenzeitlich war sich Askladd nicht so sicher, ob es eine gute Idee gewesen war zu reden, oder ob er Domitia in ihren Gedanken gestört hatte. Zumindest schien sie ihm nur mit halben Ohr zuzuhören. Aber er ließ die Worte anderer auch gerne an sich vorbeirauschen, wenn sie ihm zu viel wurden, und nahm es ihr nicht übel.

Die Frage, die Domitia dann stellte, überraschte ihn ein wenig. Statt um Christian, der auf dem Turnier einen formidablen zweiten Platz errungen hatte, ging es plötzlich um Nachwuchs. „Du hast schon Kinder?“, fragte der Nordmann, der mit dem dragonischen Wort Waisen nichts anfangen konnte, überrascht. Dann fiel ihm auf, dass es unhöflich war so direkt nach dem Familienstand der Freiin zu fragen. Dass diese rot wurde, zeigte deutlich genug, dass er eine Grenze überschritten hatte.

„Nun, nein. Ich bin kein Geschichtenerzähler oder so“, antwortete er, um etwas abzulenken, auf die vorangegangene Frage. Natürlich hatte er früher die eine oder andere Geschichte im Kreise seiner Verwandten erzählt. Da hatte es natürlich auch Zuhörer gegeben, die jünger gewesen waren, als er. Aber er hatte nie gezielt Kinder als Publikum gesucht. „Wenn du es für angemessen hältst, kann ich dich und deine Kinder gerne besuchen kommen. Leben sie in Drachenauge?“
« Letzte Änderung: Mi., 12. Jun 2019, 18:32 von Phelan »
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Domitia di Asturien

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #272 am: So., 16. Jun 2019, 20:55 »

"Die Kinder? Wie? Meine? Oh! Nein, nein", wehrte Domitia kichernd ab, eine Hand vor den Mund haltend. "Von den fünfzig Kindleins ist keines mir zuzuordnen. Was wäre ich für eine Mutter, würde ich auch nur eines in der Gosse aussetzen und seinem Schicksal überlassen. Im Waisenhaus leben jene, die ihre Eltern nicht zu benennen vermögen, da diese durch Tod, Krankheit oder Armut außerstande sind sich zu kümmern."

Die Freiin seufzte. "Es gäbe so viele zu retten.  Indes, es ist nicht möglich. Das Heim wird ausschließlich von der sonnabendlichen Kollekte finanziert, den Spenden der Barmherzigen und Gläubigen. Oft reicht es gerade fürs nötigste. An guten Tagen, ein oder zweimal im Jahr, erscheint ein von den Göttern gesegnetes Ehepaar und nimmt sich eines der Kinder an."

Askladds Unwissenheit über dies Kinderheim zeichnete das Bild vieler Einwohner Drachenauges. "In Sahlhausen richteten die guten Mönche dies Heim für die Verlorenen ein. Ich danke Paladin für das Geschenk der glänzenden Kinderaugen, für jeden meiner Besuche glückselig und dankbar sich zeigend. Was gibt es Schöneres als das mit Zuneigung schlagende Kinderherz. Zudem das Wissen, das junge Geschöpf vor der Verderbnis bewahrt zu haben, das ein Leben auf der Straße birgt."

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Askladd

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #273 am: Mi., 19. Jun 2019, 22:10 »

„Ah“, offensichtlich verstand Askladd jetzt, was Domitia gemeint hatte. Und er konnte nicht umhin sich die blonde Priesterin inmitten einer Schar aus fünfzig aufgeregten Kindern vorzustellen. Der Gedanke brachte ihn zum Lächeln und er wollte sich das Schauspiel unbedingt mal ansehen. “Dann werde ich die Kinder irgendwann einmal besuchen kommen“, versprach er. „Ob einige von ihnen so etwas wie eine Mutter oder eine große Schwester in Dir sehen?“

Der Nordmann jedenfalls war der Meinung, dass sich diese verlorenen Kinder glücklich schätzen konnten, dass Paladin die Freiin zu ihnen geschickt hatte. Das Leuchten in ihren Augen, während sie von die Waisen sprach, erzählte mehr noch als ihre Worte darüber, wie viel ihr diese Aufgabe bedeutete und mit welcher Hingabe sie ihr nachkam.

„Wann bist Du denn wieder dort anzutreffen?“ Wenn jemand vor Ort war, der wusste wer der Förster war und warum er kam, würde es die Sache gewiss erleichtern. Und er wollte Domitia mit den Kindern erleben.

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Domitia di Asturien

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #274 am: Do., 20. Jun 2019, 16:30 »

"Eine Mutter?" Kopfschüttelnd kicherte die Freiin über dem Gedanken. "Nein. Eine älterere Schwester, mag sein. Die meisten nennen mich Muhme, Mutterschwester, wie sie die Mönche mit Oheim betiteln. Ich achte auf ihre Sauberkeit, kräftige Ernährung und anständige Erziehung. Du magst nicht erahnen in welch verwahrlosten Zustand die meisten von ihnen im Waisenhaus landen, selbst von Verwandten direkt abgegeben, denen es nicht gelegen kommt sich um die Waise zu kümmern."

Das mit Bedauern überzogene Antlitz erhellte sich mit neuerlichem Strahlen, da Askladd einen Besuch in Betracht zog. "Oh! Die nächsten Wochen werde ich in Shanurdra verweilen, zur Ausbildung im Dienste Paladins. Besser wird sein erst bei deinem Besuch in der Elfenstadt weitere Überlegungen anstellen."

Die Hände im Schoß lächelte Domitia den Boger glückselig an.

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Askladd

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #275 am: Do., 20. Jun 2019, 21:26 »

Askladd grinste, verkniff sich aber jeden Kommentar darüber, dass es ihm nicht schwer fiel sich Domitia als Mutter vorzustellen. Wer mit solchem Glanz in den Augen über Kinder reden konnte… „Ich denke, dass ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon habe“, erklärte er ernst, als die Freiin ihm vom Zustand der Waisen erzählte. Er hatte während seiner Wanderjahre durch die Nordlande viel zu sehen bekommen.

Der Bogner ließ sich von der Freude, die Domitia versprühte, als sie über den Besuch sprachen, anstecken. „Dann planen wir nächste Woche in Sha’Nurdra weiter“, stimmte er zu und lächelte glücklich in sich hinein. Ein wenig später viel ihm wieder ein, dass sie noch in die Schmiede nach Nuru wollten, und er schlug vor aufzubrechen.

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Tordis

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #276 am: Mi., 26. Jun 2019, 15:32 »

"Askladd?" Es klopfte an die Tür des Forsthauses. Sekunden später wurde die Tür in Bewegung versetzt und dann erschien ein verwuschelter Kopf im Türrahmen.

"Askladd? Bist du da? Ich.." Tordis Stimme klang bekümmert. In ihren Händen hielt sie einen Brief und auf ihren vom Torf verdreckten Wangen hatten offenbar Tränen ihre hellen Spuren hinterlassen.

"Askladd.. ich brauch dich.. ich.. ich hab so Heimweh."

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Askladd

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #277 am: Mi., 26. Jun 2019, 18:48 »

Ein Lächeln huschte über Askladds Gesicht, als er die Stimme seiner Landsfrau erkannte. Doch schon einen Moment später, wurde es von Sorge überschattet. So viel Kummer hatte er in Tordis' Stimme noch nie gehört. Normalerweise hätte er ihr gut gelaunt zugerufen, sie solle doch hereinkommen. Doch so legte er sein Ziehmesser zur Seite und eilte zur Eingangstür.

"Dås ïst eine ernste Sæche", sagte er ohne jeden Spott in der Stimme, als sie von ihrem Heimweh sprach. Selbst wenn er das Gefühl nicht gekannt hätte, hätten ihn die Spuren ihrer Tränen dazu veranlasst behutsam zu sein. Er hatte allerdings, wenn auch nicht die Nordlande so doch sein Heimatdorf, schon vor vielen Jahren verloren. Und so war es nicht mehr der stechende Schmerz, sondern eine sanftere Wehmut, die ihn von Zeit zu Zeit überfiel.

Behutsam zog er die Torfstecherin in eine kräftige Umarmung. "Mir hïlft es aufs Mær hinauszusehen. Es verbïndet uns mit der Heimåt. An der Steilkūste gibt es eine schøne Stelle. Oder dås Bãdehaus kønnte helfen…"

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Tordis

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #278 am: Mi., 26. Jun 2019, 22:49 »

Ohne Widerstand ließ Tordis sich an den Nordmann heranziehen. Sie drückte ihre Stirn gegen seine Brust und schluchzte herzzerreißend.
Doch die Umarmung des Bärtigen tat der jungen Frau unglaublich gut und so verebbten die Tränen nach kurzer Zeit wieder.
"Das Meer?" Große, wässrige Augen blickten den Nordmann an.
"Tut es.. tut es da drin dann nicht noch mehr weh?" Sie hielt sich die Hand ans Herz. Dabei fiel ihr Blick wieder auf den Brief, die sie noch immer zwischen den Fingern hielt.

"Ich.. ich bin schon so lange von zuhause weg.. so hab ich nie gefühlt.. aber nun.. " Sie schluckte schwer.. ".. nun hat mein Kleiner Bruder auch eine Familie bekommen... Und ich... ich vermisse sie alle so sehr.."
Sie wischte sich mit dem Handrücken über das Gesicht. Die Torfreste verschmierten sich mit ihren Tränen zu unschönen braunen Schlieren.

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Askladd

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #279 am: Mi., 26. Jun 2019, 23:28 »

"Vielleicht", sagte Askladd vage, als sich Tordis an seiner Brust ausgeweint hatte und nach dem Meer fragte. "Sollen wir es ausprobieren?" Ihm halfen Orte, die ihn an Zuhause erinnerten. Aber das gehörte wohl zu den Dingen, die für jeden anders waren. Manchmal stach die Erinnerung, die das Meer wachrief, im ersten Moment auch wie ein glühender Dolch. Aber er hatte gelernt, dass er da durch musste, wenn es besser werden sollte.

Mit dem Hemdsärmel wische er ihr die Tränen und den Schmutz aus dem Gesicht. "Das Wasser ist hier das gleiche, wie im Heimathafen. Vielleicht etwas wärmer, aber genauso salzig. Und die Nordlande sind nicht aus der Welt."

Das hatte er vor einigen Monden noch anders gesehen. Doch die Geschichten, über die Drachenritter und ihre weiten, wundersamen Reisen, hatten ihn weltmännischer gemacht. "Irgendwann wirst du deinen Bruder wieder sehen. Bist du vielleicht Tante geworden?"

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Tordis

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #280 am: Do., 27. Jun 2019, 09:27 »

Bei dem Wort "Tante" schlich sich wieder ein Lächeln auf das Gesicht der Torfstecherin. Sie nickte.
"Oh ja, aber das ist nicht das erste Mal. Ich weiß gar nicht mehr, wie viele Neffen und Nichten ich habe. Meine Brüder pflanzen sich gerne vor."
Sie lachte jetzt tatsächlich und warf Askladd einen vielsagenden Blick zu.

"Aber nun ist auch mein jüngster Bruder soweit.."

Der Blick wurde wieder etwas sehnsüchtiger und Tordis erzählte dem Landsmann von dem guten Verhältnis zu ihrem kleinen Bruder, der bei ihrem Fortgang noch ein Halbstarker gewesen war, der Mädchen blöd fand. Nicht nur die Lust auf Abenteuer und Neues hatte sie damals aus ihrer Heimat getrieben - auch das Bewusstsein, dass das Torfland niemals für ein Auskommen alle Kinder der Familie reichen würde.

"Es geht ihnen allen gut und Thorkil hat ein kleines Mädchen bekommen. Er hat sie Tordis genannt.." schloss sie ab. Eine einzelne Träne rann aus dem Augenwinkel der Torfstecherin, aber neben dem Heimweh war gleichzeitig ein unsagbarer Stolz in der Miene der Brünetten zu erkennen.

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Askladd

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #281 am: Do., 27. Jun 2019, 12:30 »

"Nichten und Neffen", echote Askladd und klang dabei etwas wehmütig. Doch Tordis' Geschichten aus ihrer Kindheit und über die Erlebnisse mit ihren Brüdern, die ihn bisweilen an die eigene Jugend in den Nordlanden erinnerten, brachten ihn schnell wieder auf andere Gedanken. Mehr als einmal huschte ein Lächeln über sein Gesicht.

"Eine kleine Tordis", platzte es schließlich aus ihm heraus. "Das muss gefeiert werden! Wir brauchen Met. Ich muss noch irgendwo eine Flasche haben. Warte einen Moment." Erstaunlich schnell hatte der Förster nicht nur besagte Flasche aufgetrieben, sondern einen ganzen Fresskorb gepackt. Als alleinstehender Mann hatte er vor allem Vorräte, die keiner weiteren Zubereitung bedurften. "So, und jetzt gehen wir ans Meer, wo wir deiner Familie ein Stück näher sind, und stoßen auf die kleine Tordis an."

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Tordis

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #282 am: Do., 27. Jun 2019, 16:02 »

Tordis klatschte in die Hände und lachte.

"Ich wusste doch, dass du mir helfen kannst. Danke, Askladd."
Warm sah sie den Landsmann an und tatsächlich fühlte sie sich bereits um einiges besser. Auch wenn ihre Familie weit weg war, sie war hier in Drachenauge nicht ganz alleine. Da war jemand, der ihre Traditionen kannte und wusste, wie es war in der Fremde zu leben.

Mit Blick auf den Met sprach sie: "Oh, meine Brüder würden dich mögen." lachte und verließ mit Askladd das Forsthaus gen Meer.

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Askladd

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #283 am: Do., 27. Jun 2019, 21:28 »

„Das freut mich“, sagte Askladd. Es tat gut seine Landsfrau wieder so gut gelaunt zu sehen. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zur Steilküste und der Förster bot Tordis seinen Arm zum unterharken an. „Ich verstehe, dass Zuhause der Platz mit den ganzen Brüdern und ihren Familien eng geworden ist. Bei uns sollte auch mein großer Bruder die Schmiede übernehmen und ich hatte Glück, dass mich ein kinderloser Oheim sein Handwerk gelehrt hat. Aber gab es in deinem Heimatdorf keinen guten Ehemann für eine so tüchtige Frau wie dich?“, fragte er sie auf dem Weg zu seiner Lieblingsstelle an der Klippe ein wenig aus.

Vor ein paar Tagen war er mit Shikra dort gesessen, weil er selbst von sentimentalen Erinnerungen heimgesucht worden war. Er hoffte, dass der Ort auf die Torfstecherin eine ähnlich beruhigende Wirkung haben würde. Er lag nicht sehr weit vom Forsthaus entfernt und schon bald konnten sie das Meer rauschen hören. „Jetzt bin ich neugierig auf deine Brüder. Irgendwann sollten wir eine Passage auf einem schnellen Schiff buchen und sie besuchen. Du musst die kleine Tordis auf jedene Fall kennenlernen. Shikra, die Apothekerin, würde die Nordlande auch gerne mal sehen.“

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Tordis

Re:Forsthaus "Zum Dachsbau"
« Antwort #284 am: Do., 27. Jun 2019, 22:18 »

Ein mehr als skeptischer Blick traf Askladd von der Seite. Hatte er das gerade wirklich gefragt? Aus welchem Jahrhundert war der denn entsprungen?

"Glücklicherweise haben mich meine Eltern so erzogen, dass ich keinen Ehemann brauche und meinen eigenen Wünschen folgen kann. Und die riefen mich nun mal in die Ferne."
Ein wenig trotzig hob sie das Kinn. Allerdings galt der Trotz mehr sich selbst, als dem Bärtigen an ihrer Seite. Ja, bei den Göttern, sie hatte Heimweh gehabt - hatte es noch immer - aber das hieß ja nicht, dass man nicht auch gleichzeitig Fernweh verspüren konnte, oder?

"Ja, irgendwann besuchen wir sie.. oder vielleicht ist auch irgendwann meine Reise beendet und ich gehe zurück in die Heimat." Der Trotz wich einem wehmütigen Lächeln. Wer wusste schon, was die Zeit bringt?

"Oh, Shikra, sie ist nett. Sehr interessiert an fremden Kräutern und Moosen. Sehr fähige Frau.." nickte sie und stellte sich auf die Zehenspitzen. So langsam musste das Meer doch vor ihnen auftauchen!?

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