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   Autor  Thema: Apothekenturm "Quelle der Heilung" (Apotheke von Shikra) (Gelesen 4144 mal)
Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #165 am: Fr., 17. Mai 2019, 07:14 »

*** Barbelin ***

Jetzt hatte sie das Jagdmesser doch gekauft und Shikra wusste schon, wo sie es hinlegen wollte. In dem Regal neben der Murmel, die sie an den ungewöhnlichen Märchenabend erinnerte, war noch Platz für das Messer und irgendwie hatte sie den Eindruck, dass es dort ganz gut hinpasste. Und es gefiel ihr einfach, daher lief sie mit bester Laune die gepflasterten Straßen entlang.

Vorsichtig hatte sie den Dolch an sich gedrückt, um niemanden damit zu verletzen und war recht zügig zum Apothekenturm zurückgekehrt. An dem geöffneten eisernen Tor, das Besuchern und Patienten erlaubte, direkt zur Eingangstüre der Apotheke zu gelangen, entdeckte sie die junge Priesterin, die zuletzt zusammen mit Lady Fjalladis Hilfe bei der Seuchenbekämpfung angeboten hatte.

„Werte Barbelin, wie schön euch zu sehen. Oh danke der Nachfrage, ich fühle mich gesund und wohl.“
Ein strahlendes Lächeln unterstrich ihre Aussage.
„Und ich hoffe ihr seid ebenfalls wohlauf! Seid ihr zu Besuch in Drachenauge?“
Mit einem schnellen Blick musterte sie die junge Paladinanhängerin und war mit dem Ergebnis zufrieden; der Halbelfe schien nichts Ernsthaftes zu fehlen.
Sie folgte ihrem Blick auf den Dolch in ihrer Hand und musste grinsen.
„Ein Jagdmesser. Habe ich gerade am Hafen erworben. Es ist wunderschön, oder? Ich habe auch schon einen schönen Platz, wo ich es hinlegen werde.“
Shikra zeigte der Priesterin das Messer, schwärmte schon fast von den wunderschönen Verzierungen am Griff und schwenkte es ein paarmal vor sich in der Luft.
„Ach, wie unhöflich. Halte ich euch von wichtigen Aufgaben ab? Oder darf ich euch etwas zu trinken anbieten?“
fragte sie mit einer einladenden Geste Richtung der großen Bäume zwischen denen eine Bank zu erkennen war.


*** Christian ***

Selbst beim Essen wollte der Magier das Lernen nicht so ganz bleiben lassen und übte die Vokabeln für Käse, Brot, verschiedene Obstsorten und ein paar Gemüsearten waren auch dabei.
Shikra war einerseits beeindruckt von so viel Lerneifer, wobei sie selbst ja auch eher mehr als weniger Zeit ins Lesen und Lernen steckte und andererseits hatte sie viel Spaß dabei ihm das ein oder andere Wort vorzusagen oder hier und da kleine Korrekturen in der Aussprache anzubringen.

"Nehmen wir gleich das erste Lied über den See im Wald? Da kennst du schon ein paar Wörter."
Die elfische Heilerin räumte das Essen ein wenig zur Seite, legte das Buch wieder auf den Tisch, rückte näher an Christian heran, damit er mit ins Buch schauen konnte, wobei die Apothekerin sich nicht so recht vorstellen vermochte, dass der Hohentürmler die Runen schon flüssig lesen konnte.
Daher las sie Zeile für Zeile langsam vor und als sie das Gefühl hatte, ihr Gildenbruder konnte es halbwegs gut wiederholen, sang sie ihm die Melodie leise, sanft und doch klar, so als ob die Musik dem Waldsees direkt entsprungen war, vor. Shikra hatte die Lider geschlossen und ein deutliches Bild der mit Sonnenstrahlen durchfluteten Szenerie vor Augen. Mit einer gewissen Vorfreude wartete sie darauf, wie Christians Melodie das Bild beeinflussen würde.

Nichtigkeiten, wie zum Beispiel die Dämmerung vor den Fenstern, die sich langsam in eine dunkle Nacht verwandelte,  hatte sie schlicht vergessen.
« Letzte Änderung: Sa., 18. Mai 2019, 00:31 von Shikra »
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Arinna von Hohenfels

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #166 am: Fr., 17. Mai 2019, 20:32 »

Arinna griff nach einem Apfel, während Shikra im Nebenraum verschwand und biss herzhaft hinein. Während sie kaute betrachtete sie erneut die Wunde und drückte vorsichtig mit den Fingern der freien Hand auf die Wundränder. Tat fast nicht mehr weh. Wenn man bedachte, wie das Fleisch vor einigen Minuten noch ausgesehen hatte, glaubte sie der Apothekerin nicht so ganz, das man für einen Heiltrank nur die richtigen Zutaten zusammen mischen musste. Arinna war sich ziemlich sicher, das da auch noch Magie im Spiel sein musste, sonst hätte es doch nicht eine solch wundersame Wirkung gezeigt. Trotzdem war sie mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.

Als Shikra nach einigen Minuten zurückkehrte, hielt die junge Bognerin nur noch die Apfelkitsche in der Hand und war auf der Suche nach einem Abfalleimer aufgestanden. Das Bein ließ sich schon wieder gut belasten, auch wenn sie es aus einer Art Schonhaltung heraus noch nicht tat. Interessiert betrachtete sie das Fläschchen, das Shikra ihr vor die Nase hielt.

Und das Gegengift braucht man auch nur zu trinken? Einfacher geht es nun wirklich nicht. Dann nehme ich davon auch zwei. Was bekommt Ihr für alles von mir Shikra?

fragte sie schließlich und holte einen kleinen Lederbeutel hervor, um die verlangten Goldmünzen herauszusuchen.

+ 5 kleine Heiltränke
+ 4 Wundbinden
+ 2 Antigift
- 180 gm
« Letzte Änderung: Fr., 17. Mai 2019, 21:02 von Myriel »
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Christian

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #167 am: So., 19. Mai 2019, 18:19 »

Die Waldelfe zeigte sich einverstanden mit seinem Ansinnen und schlug vor, das bereits zum Erlernen der Sprache zur Hilfe genommene Lied zu singen, was der Magier mit einem Nicken aufnahm.

Ja, nehmen wir das Lied über den See im Wald.

Der Retter des Drachenauges schob bei sich auch die Essenreste zur Seite, bevor Shikra sich näher an ihn heranschob, damit er ebenfalls wieder in das Buch sehen konnte, während sie langsam vorlas, damit er die Worte weiter verinnerlichen konnte, bevor er sie selbst wiedergab. Schließlich schien seine Gildenschwester zufrieden zu sein, denn nun begann sie zu singen, wobei sie die Augen geschlossen hielt, wohl um sich besser auf den Gesang konzentrieren zu können. Zwar war ihr Gesang jetzt nicht ganz so berauschend wie der von seiner alten Freundin Varnayrah, aber er konnte sich hören lassen. Und da er die Worte nun auch verstand, konnte er schon fast den See im Wald vor sich sehen statt dem Antlietz der Elfe. So tat er es ihr gleich und schloss sanft die Augen, bevor er seine tiefe Stimme erklingen ließ, die eher dazu einlud, an dem Waldsee ein Nickerchen zu machen, als darin zu schwimmen.

Da er so ganz in dem Gesang vertieft war, bekam er nicht mit, wie sich sein Gesicht wieder dem der Heilerin annäherte...

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Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #168 am: Di., 21. Mai 2019, 21:08 »

*** Shikra ***

Recht müde war die Heilerin am Abend ins Bett gegangen und trotzdem fühlte sie sich am nächsten Morgen nicht ganz fit und ausgeruht, daher suchte sie sich als erstes einen großen Manatrank und leerte diesen in einem Zug


volles Mana für Shikra
ein Manatrank weniger für die Apotheke



*** Arinna ***

„Genau, einfach den Inhalt der Phiole trinken, oder ein paar Tropfen direkt auf die Wunde, den Biss oder den Stich geben; das kann die Wirkung beschleunigen und dann den Rest in den Mund geben. Ach das könnt ihr mir geben.“
Shikra nahm ihrer Besucherin den Rest des Apfels ab, brachte ihn nach hinten, hinter eins der Regale und kam mit einem zweiten Gegengift wieder zurück.
Schnell überschlug sie die Preise der gewünschten Waren, nannte Arinna die Summe und bedankte sich für die Goldmünzen, die sie in die Kasse legte.

„Vielen Dank für euren Einkauf, werte Arinna. Ich hoffe ihr habt heute noch etwas Schönes vor?“
sprach sie mit einem freundlichen Lächeln und mit einem Blick auf das schöne lederne Kleid, das die Dunkelhaarige trug. Eine solche Kleiderwahl sah die Waldelfe doch eher selten in der Hauptstadt.


für die Apotheke:
- 5 kleine Heiltränke
- 4 Wundbinden
- 2 Gegengifte
+ 180 GM



*** Christian ***

Mit einem Lächeln quittierte Shikra das Einstimmen des Hohentürmlers in den Gesang. Etwas überrascht über den tiefen Klang seiner Stimme öffnete sie kurz die Augen, um sie dann gleich wieder zu schließen, damit sie sich besser auf die Melodie und die besungene Szenerie konzentrieren konnte, doch es gelang ihr nicht ganz. Immer wieder musste sie kurz eins ihrer Lider öffnen, um dem Magier beim Singen zu mustern.

Daher bemerkte sie auch, dass sich sein Kopf immer näher zu ihrem hinbewegte und doch reagierte sie nicht angemessen darauf. Sie zuckte nicht zurück, ihre Wangen färbten sich leicht rot, dann schloss sie wieder die Augen und wartete, was passieren würde.
Die Oberfläche des Sees wirkte nun nicht mehr ruhig und beschaulich.
« Letzte Änderung: Mi., 22. Mai 2019, 00:52 von Shikra »
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Barbelin Krapper

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #169 am: Mi., 22. Mai 2019, 09:31 »

"Ihr habt richtig vermutet, ich wollte diese Stadt noch einmal besuchen, diesmal ohne Seuche und Dämonen."

Barbelin besah sich den Dolch etwas näher Shikra diesen zeigte. Die Verzierungen waren schön gearbeitet und passten zu einem Jagdmesser, welches eben nicht für den Kampf hergestellt wurde. "Ein schönes Stück, wirklich. Und nein ihr haltet mich nich ab, ich war gerade auf dem Weg ins Gasthaus wo ich nächtigen werde, morgen geht es zurück nach Nighton. Daher gerne, gegen etwas zu trinken habe ich nichts einzuwenden."

Dann folgte sie der Ellfe. "Geht ihr denn jagen? Oder soll das schöne Stück nur im Regal stehen?"
Die Priesterin konnte sich gut vorstellen das das Messer auch sehr gut am Gürtel der Heilerin aussehen würde, mit einer passend verzierten Scheide.

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Arinna von Hohenfels

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #170 am: Mi., 22. Mai 2019, 17:34 »

Arinna lächelte auf Shikras Frage hin freundlich.

Nunja, insofern man einkaufen als etwas schönes bezeichnen kann schon. Ich bin nach Drachenauge gekommen um ein paar Dinge zu besorgen die. Ich für die Herstellung von einem Bogen, Feuerpfeilen und Fackeln benötige. Deshalb sollte ich mich auch wieder auf den Weg machen. Habt Dank für Eure Hilfe Shikra. Und falls ihr Sha'Nudra besucht, schaut doch mal in der Bognerei vorbei und bringt mir Neuigkeiten aus der Hauptstadt vorbei.

Sie zwinkerte der Apothekerin zu, raffte ihre Sachen zusammen und verließ mit einem letztem Gruß die Apotheke.

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Christian

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #171 am: Sa., 25. Mai 2019, 18:29 »

Im Gegensatz zur Heilerin hielt der Magier seine Augen geschlossen, da ihm die Szenerie mit dem Waldsee sehr gefiel. Da die Waldelfe nicht zurückwich, kam es, wie es kommen musste und der Hohentürmler berührte mit seinen Lippen die Nase seiner Gildenschwester. Überrascht durch das plötzliche Hindernis öffnete der Retter des Drachenauges beide Augen, womit auch in Gedanken der Waldsee verschwand, aber dafür sah er braune Haare vor sich. Ein Stück bewegte er dann doch den Kopf nach hinten, um der Heilerin ins Gesicht zu blicken, wobei sein Gesicht eine sehr verlegen wirkende Rotfärbung annahm.

Uh...ehm...das war jetzt wirklich nicht geplant...entschuldige bitte.

Was sollte er auch sonst dazu sagen? Wobei ein ganz kleines Stimmchen in ihm vielleicht doch nichts dagegen gehabt hatte, was sich in einem ganz leichten Schmunzeln widerspiegelte...

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Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #172 am: Di., 28. Mai 2019, 07:35 »

*** Barbelin ***

Shikra führte die Halbelfe durch das große schwere Tor, vorbei an einem Gemüsebeet und ein paar Obstbäumen zu der Holzbank. Dort ließ sie die Priesterin und das Messer zurück, um drinnen Becher, Wasser, einen Saft und ein bisschen Obst zu holen. Vorsichtig, damit sie nichts verschüttete trug sie das Tablett über die Wiese und stellte es neben Barbelin auf die Bank.
"Bitte, bedient euch einfach."

"Nein, Jagen gehe ich nicht. Wenn mein Bogen das Tier nicht richtig trifft, dann müsste ich mit einem Messer nachhelfen und ich habe nie gelernt, wo ich treffen muss, damit das Tier nicht leidet."
Natürlich war Shikra bei der ein oder anderen Jagd ihrer Sippe mit den Jägern unterwegs gewesen, hatte sogar dabei schon ein paar Pfeile erfolgreich beigesteuert, doch das Töten und Zerlegen der Beute hatte sie anderen überlassen.
"So geschickt wie ihr bei dem Turnier in Nighton bin ich damit nicht."
Sie nahm das Jagdmesser in die Hand, schaute nochmals auf den verzierten Griff und zuckte dann mit den Schultern.
"Daher bleibt es wohl besser im Regal. Oder..."
Shikra brauchte einen Moment, um ihren neuen Gedanken zu ordnen.
"...vielleicht habt ihr ja Lust, mir die richtige Handhabung zu zeigen?"


*** Arinna ***

Shikra nickte relativ nachdenklich, ehe sie zu einer bestätigenden Antwort ansetzte:
"Doch, ich denke Einkaufen ist etwas Schönes und wenn ihr danach euren eigenen Bogen fertigen könnt, müsste fast noch ein bisschen mehr Spaß machen."
Ihr Grinsen konnte dabei die Bewunderung  über Arinnas Kunstfertigkeiten und die damit verbundenen strahlenden Augen nicht ganz überdecken.
"Ich wünsche euch viel Erfolg beim Besorgen der Ware und für das Fertigen eures Bogens. Gerne komme ich euch einmal besuchen."
Bei den letzten Worten, die schlichtweg gelogen waren, hatte die Heilerin Ihren Besuch zur Tür begleitet. Nach der Verabschiedung schaute sie der Schwarzhaarigen noch nach, bis sie aus ihrem Blick verschwunden war. Danach räumte sie ihr Arbeitszimmer auf, summte wieder das Lied aus ihrer Kindheit und dachte ein bisschen darüber nach, wie praktisch es war, wenn man seinen Bogen und die passenden Pfeile selbst herstellen kann.


*** Christian ***

Auch Shikra öffnete, doch einigermaßen überrascht, als sie den Hohentürmler an ihrer Nase spürte, ihre Augen. Ihre Melodie verstummte und hinterließ eine Stille, die einerseits dafür sorgte, dass die Wangen der Apothekerin noch etwas an Farbe zulegten und andererseits den Eindruck erweckte, dass die Zeit für einen Moment stehenblieb.

Verlegen strich Shikra ein paar Haarsträhnen hinter ihre Ohren, dann hörte sie sich Christians Entschuldigung an.
"Ach, ähm... das kann beim Singen schon mal passieren."
versuchte sie, mit einem entschuldigenden Lächeln die Situation zu meistern, hatte allerdings das Gefühl, dass ihr das nur mäßig gelang.
Ihr saß wohl mit mächtigste Magier und ihr Gildenleiter gegenüber, wahrscheinlich hätte sie sich selbst überschwänglich entschuldigen und für einen angemessenen Abstand sorgen müssen und doch wollte sich kaum ein schlechtes Gewissen einstellen, stattdessen zeigte sich ein versonnenes Lächeln auf ihren Lippen. Nach ein paar verwirrenden Augenblicken, stand die Elfe auf und verräumte die Essensreste und das Geschirr und zündete ein paar Kerzen an, denn es war schon recht dunkel draußen geworden.

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Christian

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #173 am: Di., 28. Mai 2019, 07:57 »

Shikra schien selbst verlegen zu wirken und versuchte, die Situation mit ein paar Worten aufzulösen. So nickte der Magier danach leicht als Zustimmung.

Ah...na dann.

Dennoch ein bisschen bedröppelt schaute der Magier anschließend still der Waldelfe beim Abräumen des Tisches zu, bis sie die Kerzen entzündete.

Oh, ist es wirklich schon so spät? Du hast nicht zufällig einen Unterstand für Daodra übrig?

Bestimmt würde er auch woanders ein Plätzchen bekommen, aber irgendwie fühlte er sich dann doch etwas müde und wollte deshalb nicht durch die halbe Stadt dafür tappen. Freie Schlafmöglichkeiten für Gäste seiner Größe hatte seine Gildenschwester ja genügend hier...

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Barbelin Krapper

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #174 am: Mi., 29. Mai 2019, 16:00 »

Dankbar nickte die Halbelfe und nahm einen Schluck des Saftes zu sich. "Oh lecker, was ist da denn drinnen?"

Als Shikra vom Turnier sprach errötete  Barbelin leicht. "Ach ihr übertreibt, ich hatte bei dem Wettkampf vor allem Glück." Als der Heilerin dann aber einfiel sie könnten vielleicht gemeinsam üben fällte die Priesterin schnell eine Entscheidung. "Nun, natürlich kann versuchen euch etwas zu lehren, doch seid gewarnt, ich selbst habe ebenfalls noch viel zu lernen." Sie legte den Kopf schief und überlegte, wie begann man das Ganze am Besten?

"Wir sollten nicht mit scharfen Waffen anfangen... habt ihr vielleicht zwei längere Kochlöffel? Oder zwei Stück Holz das täte es auch."

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Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #175 am: Mo., 03. Jun 2019, 15:42 »

*** Christian ***

„Einen Unterstand für Daodra?“
Shikra reagierte überrascht auf Christians Frage. Ihr Gildenbruder hatte also sein Kamel mitgebracht und wollte es bei ihr unterstellen. Wollte er etwa bei ihr übernachten? Doch bevor ihre Gedanken in diese Richtung weitergehen konnten, antwortete sie ihm:
„Für meine Stute richte ich gerade den alten Geräteschuppen her, ganz fertig ist es noch nicht, aber ich denke, das könnte für Daodra ganz gut passen. Ich zeige ihn dir. Was braucht denn ein Kamel alles zum Übernachten?“
Die Apothekerin schritt auf die Treppe zu, wartete, bis ihr der Magier folgte und führte ihn dann die Stufen hinunter, durch die Tür in der Tränkeküche ins Freie, umrundete die Apotheke, entdeckte Christians Reittier und näherte sich ihm mit langsamen Schritten, um es nicht zu erschrecken.

Danach zeigte sie ihrem Gildenbruder den umgebauten Schuppen, dem man auf den ersten Blick nicht anmerken konnte, wo die Umbaumaßnahmen noch nicht beendet sein sollten.
„Was meinst du?“


*** Barbelin ***

Shikra füllte sich ebenfalls etwas Saft in den Becher und füllte den Rest mit Wasser auf, setzte sich zu ihrem Besuch auf die Bank, nahm einen Schluck und zuckte auf die Frage der jungen Priesterin kurz mit den Schultern.
„Das weiß ich gar nicht mehr so genau. Apfel ist auf jeden Fall mit drin.“
Die Waldelfe hatte eigentlich immer Obst im Haus und was nicht gegessen wurde, wurde häufig zu Saft verarbeitet, aber die Elfe war sich nicht mehr so ganz sicher, was sie das letzte Mal alles dafür hergenommen hatte.

Als Barbelin anbot ihr den richtigen und sorgfältigen Umgang mit dem Jagdmesser zu zeigen, freute sich Shikra, stand auf, nahm das Messer in die Hand und wartete, die Halbelfe anlächelnd, auf die ersten Anweisungen.
Im nächsten Moment legte sich den Dolch wieder auf die Bank zurück, grinste die Paladinpriesterin entschuldigend an und erwiderte:
„Ja, richtig. Besser erst einmal mit stumpfen Holz üben.“
Kochlöffel konnte sie keine bieten, sowas brauchte Shikra in der Küche nicht, um Käse oder Brot aufzuschneiden oder Obst zu waschen. Aber die Vorbesitzer hatten ein kleines Holzlager eingerichtet und dort fand die Apothekerin auch zwei passende Äste, die sie Barbelin, nachdem sie zur Bank zurückgekehrt war, zeigte.
„Sind die zwei dafür geeignet?“

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Barbelin Krapper

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #176 am: Mo., 03. Jun 2019, 16:30 »

Die beiden Stöcke sahen soweit ganz gut aus, daher streckte Barbelin die Hand nach einem der beiden aus. "Das sollte gehen." Nachdenklich strich sich die Halbelfe mit dem Zeigefinger über die Nase und schien für einen kurzen Moment geistig nicht ganz da zu sein.

"Lasst uns mit dem wichtigsten Anfangen, zumindest laut meinem Lehrer." Den vermeindlichen Dolch mit der Klinge nach unten haltend nahm Barbelin einen stabileren etwa schulterbreiten Stand ein und senkte ihren Oberkörper etwas tiefer. "Man soll immer so stehen das der andere einen nicht umrennen kann. Daher etwas tiefer stehen und die Beine nie auf einer Linie."

Dann bedeutete sie Shikra es ihr gleichzutun. "Wenn ich nun angreife oder zurückweiche muss ich weiter unten bleiben statt mich zwischenzeitlich aufzurichten." Beides machte Barbelin einmal vor nur um den Unterschied zu verdeutlichen. Es fiel ihr leicht, ohne Stresssituation war es deutlich einfach das Gelernte anzuwenden. "Einen Dolch sollte man am besten mit der Klinge nach unten führen, dann könnt ihr mit mehr Kraft zustechen. Anders kann man besser schneiden, aber es ist nicht sicher ob ein Schnitt auch durch die Kleidung hindurchkommt."

Fragend blickte die junge Priesterin die Waldelfe an und versuchte aus deren Gesicht zu deuten ob diese ihr noch folgen konnte.

"Gut, der einfachste Angriff ist ein Stich von oben herab. Versucht dies doch ein paar mal. Hier" Dabei zeigte sie auf die Region im Übergang zwischen Hals und Schulter.. "solltet ihr am abesten treffen. Aber das wisst Ihr als Heilerin sicherlich." Und für einen kleinen Moment wurde Barbelin wieder etwas Rot im Gesicht, als ihr gewahr wurde das sie unterrichtete statt selbst zu lernen.

6W6
1-4 Du machst den Schritt und den Stich wie gewünscht.
5-6 Der Stich landet unsauber oder du machst den Schritt zu kurz oder weit

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Christian

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #177 am: Mo., 03. Jun 2019, 19:08 »

Die Waldelfe schien überrascht darüber zu sein, dass der Magier sein treues Kamel dabei hatte. Aber sie hatte bereits angefangen, den wohl zum Apothekenturm gehörigen Geräteschuppen umzubauen für ihr eigenes Pferd.

Daodra braucht nur etwas Stroh und vielleicht noch einen Apfel. Das Ablegen seiner Rüstung ist immer das schwierigste...

Sicher, manche hielten es für übertrieben, dem Tier für jede Reise den Schutz anzulegen, aber wozu hatte er diesen denn sonst besorgt, wenn nicht, um es gerade dabei zu schützen, seien es bisswütige Schlangen oder andere Gefahren?

Schließlich kamen sie bei Daodra an, der sich sichtlich langweilte. So führte der Magier das Tier hinter sich und Shikra zum Schuppen, der auf den ersten Blick fertig aussah.


Nun, unser eigener Unterstand sieht ähnlich aus, da wird es auf jeden Fall reichen. Danke.

Schon führte der Magier sein Kamel näher heran an den Schuppen. Falls drinnen nicht genug Platz war, musste er die Rüstung von Daodra eben hier draußen entfernen.

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Chiamara

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #178 am: Mi., 05. Jun 2019, 16:46 »

Drachenauge hatte Chiamara lange gemieden, da sie befürchten hatte irgendwo Herrn von Muesig zu treffen, der sie wieder belagern würde mit Fliederduft und Anspielungen seine Gespielin für eine Nacht zu sein.

Aber nun sollte es sie doch hierherziehen. Zum einen wollte sie Asarra in der Kaserne aufsuchen. Sie hatte mit Merdarion über diese Zeremonie gesprochen und der Zeitpunkt nahte.
Zum anderen musste sie eine Apotheke aufsuchen. Diese Manatränke wurden weniger. Zudem suchte sie etwas ganz Spezielles, was sie mal auf ihren Reisen nutzen durfte. Aber das musste sie ganz vorsichtig angehen. Ihre Selbstversuche hatten jedenfalls nichts gebracht.

Bei dem schönen Wetter war in der Hafenstadt einiges los. Die blonde Frau musste sich den Weg durch die Gassen bahnen, Drago hinter sich herziehend.
Erst steuerte sie den Apothekenturm an, den sie von früher kannte. Das Äußere deutete darauf hin, dass es einen neuen Eigentümer gab.
„Quelle der Heilung“ las sie. Mmmh, das würde nicht einfach werden - ein Gift zu bekommen. Das heilte ja nicht sonderlich. Abgesehen von Chiamaras Nerven und eventuell ihrem Leben.

Chiamara schritt durch das geöffnete Tor, lief einen Pfad zwischen Kräutern und Obstbäumen entlang und betrat letztendlich den Turm. Hier drinnen war es angenehm kühl, da die Mauern die Hitze abhielten, nahm die Ostländerin jedenfalls an.
Neugierig schaute sie sich nach dem oder der Arzneikundigen um.

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Shikra

Re:Apothekenturm "Quelle der Heilung"
« Antwort #179 am: Sa., 08. Jun 2019, 07:29 »

*** Barbelin ***

Shikra nickte fleißig, als Barbelin mit dem Wichtigsten anfangen wollte, nachdem die Stöcke ihre Zustimmung gefunden hatten. Die Elfe versuchte die Bewegungen der Halbelfe nachzuahmen iund nach ein paar Versuchen hatte sie das Gefühl den Unterschied zwischen einem tiefen und stabilen Stand und einer eher aufrechten Körperhaltung verstanden zu haben.
Zuerst hielt sie den Ast so, dass das andere Ende von ihr weg zeigte, bis ihr die Paladinpriesterin erklärte, dass man einem Dolch am besten anders in die Hand nahm. Was sie mit einem Schnitt in Abgrenzung eines Stiches meinte, begriff die Apothekerin zwar nicht ganz, trotzdem nickte sie weiter fleißig, während Barbelin erzählte.

Danach durfte die Heilerin aus Drachenauge zeigen, wie geschickt sie mit einem improvisierten Jagdmesser umgehen konnte. Ihre Lehrerin zeigte ihr nochmal wie sie den Ast halten sollte, wo sie welchen Fuß hinsetzen musste und wo am Ende im Idealfall die Stockspitze zu landen hatte. Die Elfe schluckte, als Barbelin davon sprach, dass sie als Heilerin wohl am besten wüsste, wie man sein Gegenüber am schwersten verletzen konnte. So hatte sie ihr Wissen noch nicht eingesetzt und doch konnte sie ein paar Stellen benennen, die besser nicht von einem Dolchstich getroffen werden sollten.

Langsam führte Shikra die Bewegung aus, setzte ihren rechten Fuß nach vorne, während sie mit dem Ast auf Barbelins linkes Schlüsselbein zielte und die gewünschte Stelle auch tatsächlich halbwegs sicher traf. Die Heilerin wiederholte die Bewegung und wieder passte der Abstand zur Halbelfe, wieder konnte sie am Ende das Schlüsselbein treffen. Die nächsten beiden Versuche waren eine flüssige Abfolge der einzelnen Bewegungen: die Knie leicht beugen, einen Schritt nach vorne gehen, währenddessen mit dem rechten Arm auf die linke Seite der Priesterin zielen und den Stock auf ihrer Schulter platzieren.
Dank der ersten erfolgreichen Versuche wurde die Apothekerin etwas übermütig und versuchte den Ablauf etwas schneller zu wiederholen, zwar traf sie ihr Gegenüber trotzdem noch an der gewünschten Stelle, doch nicht ganz so souverän, wie davor noch.

Nach dem sechsten Mal, nahm die Waldelfe wieder ihre normale aufrechte Körperhaltung ein und grinste ihre Lehrerin an. Ob Barbelin mit ihr zufrieden war?


gewürfelt: 4, 3, 1, 1, 4, 3


*** Christian ***

Die Elfe folgte ihrem Gildenbruder samt Reittier und bot ihre Hilfe beim Ablegen der Rüstung von Daodra an. Wirklich schnell oder geschickt stellte sie sich dabei nicht an, allerdings war es auch das erste Mal, dass sie beim Entfernen einer Rüstung bei einem Kamel half. Stück für Stück stapelten sich die Rüstungsteile in einer Ecke des Schuppens. Gegenüber verteilte die Heilerin etwas Stroh, das in Säcken schon parat stand und zum Schluss holte sie noch ein paar Äpfel für Christians Begleiter.

Shikra, die sich mittlerweile mit dem Gedanken angefreundet hatte, dass ihr Gildenbruder jetzt wohl ebenfalls über Nacht bleiben würde, lief mit dem Obst in der Hand und mit einem Grinsen im Gesicht zurück zum Unterstand und fragte im gleichen Wortlaut, den sie schon bei Daodra benutzt hatte:
„Und was braucht denn ein Gildenbruder alles zum Übernachten?“

Die Apothekerin würde ihm entweder eins der Gästezimmer im ersten Stock anbieten können, wobei eins der Zimmer immer noch dezent nach Flieder roch, obwohl die Heilerin schon alles Erdenkliche versucht hatte, um das Zimmer zu lüften oder sie könnten eine der Matratzen aus dem zweiten Stock holen und da platzieren, wo Christian sie am liebsten hätte. Als Shikra die verschiedenen Möglichkeiten im Kopf durchging, färbten sich die Wangen wieder einmal verräterisch rötlich.


*** Chiamara ***

Shikra war in ihrer Tränkeküche, auf dem Tisch an der Wand war eins ihrer Standardwerke über Rezepturen aller Art aufgeschlagen und auf dem Arbeitstisch in der Mitte stand ein kleiner Topf, daneben lag ein Schneidebrett und darauf eine halb geschnittene Wurzel und ein paar Rindenstücke. Ein paar Manatränke und ein paar leere Phiolen standen ebenfalls bereit. Den ganzen Vormittag über hatte die Apothekerin versucht eine neue Rezeptur für einen Saft, den man bei erhöhter Temperatur und Fieber schon Kleinkindern geben konnte, nach zu kochen, doch der Sirup wollte seine Farbe nicht, wie im Buch erklärt, auf ein dunkles Grün ändern. Vielleicht hatte sie nicht die richtige Temperatur gewählt? Nachdenklich rührte sie in dem Topf, als sie die Eingangstüre sich öffnen hörte. Schnell löschte sie die Flamen, mit denen sie den Kochtopf erwärmt hatte, öffnete die hintere Tür in den Garten, damit sich die Gerüche, die das Kochen eines Sirups so mit sich brachten, nach draußen abziehen konnten und strich ihre Tunika glatt.

Mit einem letzten Blick auf die Feuerstelle, trat die Apothekerin aus ihrem Arbeitszimmer in den Verkaufsraum, um den Kunden zu begrüßen.
„Ich wünsche einen wunderschönen Tag.“
sprach sie und eilte auf die Besucherin zu.
„Ich hoffe ich habe euch nicht zu lange warten lassen, doch ein Feuer sollte man nicht unbeobachtet im Haus brennen lassen. Womit kann ich euch helfen?“

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