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   Autor  Thema: Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“ (Bognerei und Tischlerei von Askladd) (Gelesen 1586 mal)
Shikra

Re:Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“
« Antwort #90 am: Mo., 11. Mai 2020, 16:17 »

Sie folgte dem Bogner zu seiner Arbeitsstätte und schaute sich interessiert um. Die wieder festgewordene Harzpechmischung hatte ihre Aufmerksamkeit geweckt. Auch wenn der Inhalt eher streng roch, waren noch einzelne angenehme Aromen wahrnehmbar. Vielleicht wäre Shikra an einem anderen Tag nicht ganz so fasziniert gewesen, doch in diesem Moment bot Askladd damit eine tolle Ablenkung.

Als er ihr das Vorgehen erklärte, schob sie die Ärmel ihrer Tunika nach oben und zeigte damit dem Nordmann, dass bereit war, ihm bei der Herstellung der Fackeln zu helfen, denn das Anfertigen der Flammenpfeile hatte sie als recht schöne Beschäftigung in Erinnerung. Doch das konnte vermutlich auch nur jemand denken, der das nicht beruflich immer und immer wieder machen musste.

Besonders freute sie sich darüber, dass von den Fackeln, die sie zusammen herstellen würden, gleich welche mitnehmen durfte.
„Oh gerne, Dankeschön.“
Shikra schaute sich ein wenig unbeholfen um.
„Was kann ich machen? Soll ich den Topf übers Feuer halten oder irgendwas anderes vorbereiten?“

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Askladd

Re:Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“
« Antwort #91 am: Fr., 22. Mai 2020, 17:50 »

„Ich glaube wir sollten das Pech heute draußen erhitzen. Es ist warm genug und dann riecht es nicht im ganzen Haus, was meinst du?“, schlug Askladd vor. Ein Lagerfeuer unter freiem Himmel wäre mal wieder schön. Während seine Wanderjahre hatte es fast zu seinem Alltag gehört, aber inzwischen waren solche Gelegenheiten selten geworden.

„Wir brauchen Stöcke in der passenden Dicke, ich hab da schon auf einem extra Stapel welche Vorsortiert, und Flachs, der das Harz aufnimmt“, erklärte er Shikra schon mal, was sie zu erwarten hatte, während er das genannte Fasermaterial aus seinem Lager holte. „Fackeln sollen natürlich um einiges länger brennen, als Flammenpfeile. Dafür sind die Flugeigenschaften relativ egal. Wir werden also mehrere Wicklungen machen und sie danach immer wieder im Pech tränken.“

Dann führte er die Apothekerin aus dem Forsthaus und deutete auf einen Eimer, der neben dem Eingang stand. „Nimm den doch bitte mit, dann können wir darin das Brennholz zur Feuerstelle tragen. Das nehmen wir da vom dritten Stapel von links.“

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Shikra

Re:Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“
« Antwort #92 am: Di., 26. Mai 2020, 12:28 »

„Gerne draußen, ja.“
Immerhin regnete es nicht, die Sonne ließ sich sogar ab und zu blicken und die beiden mussten sich keine Sorgen machen, dass sie frieren würden. Der Winter war eindeutig zu milde gewesen.
Mit seinem Hinweis über Flugeigenschaften von Fackeln entlockte er der Elfe, die sich recht lebhaft vorstellte, wie man jemand eine brennende Fackel auf ein Tuch fallen ließ, ein kurzes Lachen.
„Nein, besser man behält sie fest in der Hand.“

Aufmerksam hatte sie zugehört, als ihr der Nordmann das Herstellungsverfahren erklärt hatte. Während er das faserige Brennmaterial nach draußen trug, hob sie den Eimer vom Boden auf und steuerte auf den angezeigten Holzstapel zu: der dritte von rechts. Als sie das erste Holzscheit nehmen wollte, wurde sie von einem fragenden Blick Askladds erwischt. Oh, Mist. Er hatte offensichtlich von links gesagt.
Mit einem entschuldigenden Grinsen ging sie zum richtigen Stapel und füllte den Eimer, bis er voll und schwer war und trug ihn zur Feuerstelle. Mit größter Mühe stapelte sie ungefähr die Hälfe der Holzstücke zu einem wunderschönen turmartigen Haufen.
„Soll ich schon anzünden?“
Vorsichtshalber holte sie schon mal ihren Feuerstein heraus und schaute sich nach etwas Reisig oder ähnlichem um, was sie zum Anfeuern benutzen konnte.

„Wie lange braucht diese Pechmischung bis sie flüssig genug ist?“
fragte sie mit Vorfreude in der Stimme. Sie setzte sich neben den Fackelmeister und wartete, bis er anfangen würde und sie ihm dabei zuschauen und das richtige Vorgehen sehen konnte.

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Askladd

Re:Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“
« Antwort #93 am: Sa., 30. Mai 2020, 10:39 »

An der Art, wie Shikra das Holz aufrichtete, merkte man, dass sie nicht das erste Mal Feuer im Freien machte. Bei Askladd wäre das Gebilde wohl nicht halb so kunstfertig geworden. Er hätte sich damit begnügt, dass es ihm halbwegs anbrannte. Auf den suchenden Blick der Elfe hin deutete er auf einen Haufen mit trockenen Fichtenzweigen, deren Nadeln schon ganz braun waren und zum Teil abfielen, sobald man sie bewegte, der unter dem Vordach eines Schuppens aufgerichtet war. „Klar darfst du schon Feuer machen.“ Er holte derweil ein paar Stöcke mit geeignetem Durchmesser. Als er zurückkam, hatte es die Apothekerin bereits geschafft einen Funken auf das Brennmaterial zu schlagen, den sie geduldig und geschickt mit frischer Luft versorgte, bis daraus eine Flamme wurde.

„Keine Ahnung“, musste Askladd gestehen, als er gefragt wurde wie lange es dauern würde. Er hatte dabei nie auf die Zeit geachtet. Erst einmal würden sie das Feuer etwas niederbrennen lassen, bis sie schöne Glut hatten. Über dieser würden sie den Topf aufhängen und warten, bis der Inhalt leicht blubberte. „Es wird schon nicht zu spät werden. Und wenn doch, kann ich die letzten Arbeitsschritte auch allein erledigen.“ Schließlich hatte Shikra auch noch ihr eigenes Geschäft, um das sie sich kümmern musste.

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Shikra

Re:Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“
« Antwort #94 am: Di., 02. Jun 2020, 22:42 »

Ganz fasziniert beobachtete die junge Waldelfe, wie die einzelnen Nadeln aufglühten, sich in Asche verwandelten und dabei kleinste Ästchen entzündeten, die genug Nahrung für größere Zweige gaben, die wiederum nach und nach die Holzscheite zum Brennen brachten. Es knisterte und roch leicht nach den Aromen der Fichten.
Immer heller und höher schlugen die Flammen um sich, ehe sie sich in eine rötliche und gleichmäßige Glut verwandelten. Auf Askladds Nicken hin, hängte die Apothekerin den mit Pech gefüllten Eimer über den kleinen roten See aus brennendem Holz.

„Nein.“
Mit ihren großen flehenden Augen sah Shikra so aus, wie ein kleines Kind, das man ins Bett schickte, während die Erwachsenen noch weiter am Tisch sitzen bleiben und ratschen wollten.
„Ich bleibe schon bis zum Schluss. Ich habe Zeit…. Oh, und ich habe eine Flasche Met dabei, falls es länger dauert.“
Vielleicht konnte sie ihn so bestechen und noch ein bisschen auf bleiben beziehungsweise die Wartezeit bis zur blubbernden Pechmischung etwas verkürzen.
« Letzte Änderung: Do., 18. Jun 2020, 00:16 von Shikra »
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Christian

Re:Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“
« Antwort #95 am: Mi., 10. Jun 2020, 19:55 »

Der Sturz von Daodra war schon vergessen, als der Retter des Drachenauges das erweiterte Forstgebäude betrat. Normalerweise wäre er ja in die Tischlerei von Sha'Nurdra gegangen für sein Anliegen, aber dann hatte er von dem erweiterten Angebot im Forsthaus von Drachenauge gehört und da dort auch seine Schiffsgeschütze herkamen, lag es nur nahe, auch andere Schiffsausstattung hier zu erwerben. So lächelte er Magier sachte, als er eintrat.

Seid gegrüßt. Ich möchte diesmal für meine Schiffe jeweils ein großes Bett fertigen lassen, bin ich hier richtig?

Stoff dafür hatte er bereits aus Nighton mitgebracht, da dieser etwas robuster sein sollte auf einem Schiff, aber dafür der übliche Himmel wegfallen würde.
« Letzte Änderung: Fr., 12. Jun 2020, 18:49 von Christian »
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Askladd

Re:Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“
« Antwort #96 am: Di., 16. Jun 2020, 00:03 »

~ Shikra ~

„Natürlich“, sagte Askladd schlicht, als Shikra darauf bestand bis zum Schluss zu bleiben. Sie war schließlich selbst Geschäftsfrau und musste am besten wissen, wie lange sie auf den Beinen bleiben konnte, ohne Gefahr zu laufen, dass sie verschlief und ihren Laden am nächsten Tag zu spät aufsperrte. „Wir können nachher gerne noch einen Becher Met trinken, aber erst kommt die Arbeit. Nicht dass wir uns die Finger verbrennen, weil uns der Weingeist unvorsichtig werden lässt.“

Die Nacht war so angenehm, dass ihnen die Wartezeit auch ohne Met nicht lang wurde. Es waren schließlich vor allem die schmatzenden Geräusche, die dem Förster verrieten, dass das Pech richtig blubberte. Er teilte die Stöcke zwischen der Apothekerin und sich auf und tauchte die seinen nacheinander mit einem Ende in den Topf. Dann steckte er sie mit der trockenen Seite vorsichtig in den weichen Boden und wartete, bis das Harz etwas abgekühlt war. Danach wickelte er Pflanzenfasern darum und wiederholte den Vorgang. So würde die brennbare Schicht immer dicker und ergiebiger werden. Shikra brauchte es ihm mit ihren beiden Fackeln nur nachzumachen.


~ Christian ~

„Zwei Betten für jeweils zwei Personen“, fasste Askladd zusammen. “Für die Schiffe werden es wohl Maßanfertigungen werden sollen, oder?“ Schließlich war der Platz in den Kajüten meist begrenzt und teilweise gab es sogar die Krümmung der Bordwand zu berücksichtigen. „Dann werde ich vielleicht Maß nehmen müssen. Habt Ihr eine Vorstellung welches Holz verwendet werden soll und sind Verzierungen gewünscht?“ Schließlich arbeitete er ja mit einer sehr guten Kunstschreinerin zusammen.

„Hm, alles in allem komme ich auf 3600 Goldmünzen“, verkündete der Förster, nachdem er alles auf einem Stück Pergament zusammengeschrieben hatte. Eine stolze Summe, doch den angesehenen Magier sollte sie nicht schrecken. Und wie sich herausstelle, hatte dieser mitgedacht und die notwendigen Stoffe besorgt. „Dann wären es noch 1800 GM“, meinte er, nachdem er sich überzeugt hatte, dass Menge und Qualität mehr als zufriedenstellend waren. Er war froh sich die Fahrt in die Handwerkerstadt ersparen zu können, denn so viele Ballen Tuch hätte er nicht vorrätig gehabt.

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Ardir Wintersturm

Re:Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“
« Antwort #97 am: Mi., 17. Jun 2020, 18:55 »

"Ich sehe mir gerne noch die anderen beiden Modelle an, aber es bleibt wohl bei der leichten, schnellen Variante. Ich hoffe ja, dass sie durch ihre Anwesenheit schon genügend Eindruck schindet." Tatsächlich war Ardir nicht unbedingt scharf darauf, sich in irgendeinen Kampf zu stürzen. Die meisten Wegelagerer waren ja glücklicherweise schon etwas vorsichtiger, wenn man eine Waffe vorweisen konnte.

"Wieviel würde denn eine der Waffen und sagen wir... 20 Bolzen kosten?"

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Christian

Re:Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“
« Antwort #98 am: Mi., 17. Jun 2020, 19:49 »

Der Magier nickte sachte, als Askladd nachfragte, ob es Maßanfertigungen sein sollten. Nur bei der Frage nach Holz und Verzierungen wirkte er nachdenklicher.

Das Holz ist Euer Fachgebiet, es sollte eben robust genug sein, um lange auf einem Schiff auszuhalten. Und mit Verzierungen wirkt es doch etwas lebensfroher, da lasse ich ganz Eurem Einfallsreichtum freien Lauf.

Oder eben der Kunstschreinerin, die er bestimmt gerne kennenlernen würde, sollte er von ihr erfahren. Bei dem genannten Preis zuckte er kaum, immerhin handelte es sich um hochpreisige Ware.

Ja, die Stoffe habe ich bereits besogt, sie sollen laut Sianna robust genug sein für das raue Seewetter.

Schon schrumpfte der Preis auf die Hälfte, aber dies hatte er ja in der Weberei zuvor bereits für die Stoffe ausgegeben, hatte aber dafür dem Förster zumindest einen Weg erspart.

Der Weg nach Nuru wird Euch leider kaum erspart bleiben, die Kapitänskajüte der Fischotter ist doch etwas anders als auf der Weisen Schlange. Was meint Ihr, wie lange es dauert und baut Ihr die Betten dann jeweils direkt an Bord zusammen?

Denn die Kajütentüren waren dann doch etwas eng für ein ganzes Doppelbett und man würde sie wohl am Boden auch befestigen müssen, damit sie bei starkem Seegang nicht hin- und herrutschten.

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Shikra

Re:Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“
« Antwort #99 am: Do., 18. Jun 2020, 00:38 »

Die Finger wollte sich die Heilerin nicht verbrennen, auch wenn sie sich sicher war, dass sie die so entstandenen Brandwunden schnell hätte heilen können und daher blieb die Flasche erst mal in der Hütte des Försters. Während sie auf Zeichen des heiß werdenden Pechs warteten, bemerkte die Elfe zwischenzeitlich doch recht überrascht, wie schnell der Tag der beginnenden Nacht gewichen war.
Askladd gab das Zeichen zum Loslegen und Shikra bemühte sich, alles genauso nachzumachen, wie es der Bogner vormachte.

Auch sie tunkte ein Holzstöckchen in den Topf mit der schwärzlichen Masse, tropfe ein bisschen in die Flammen und auf den Boden, bis auch ihr Holzstück im weichen Waldboden stecken blieb. Als sie endlich ihren zweiten Stock neben den ersten platziert hatte, schaute sie zufrieden in die Richtung des Nordmanns und musste grinsen, als sie die lange Reihe an Mini-Fackeln um ihn herum sah. Er hatte eindeutig mehr Übung oder war einfach geschickter dabei.

Shikra pustete vorsichtig über das Harz-Pech-Gemisch, um die Trocknung zu beschleunigen, damit sie ebenfalls mit den Pflanzenfasern fortfahren konnte. Beim nochmaligen Eintauchen stellte sich heraus, dass sie ihre Wicklungen nicht fest genug fixiert hatte, zumindest lösten sie bei einer Fackel die pflanzlichen Fasern und die Elfe musste sie mit einem weiteren Stöckchen aus dem Topf fischen.

Mit der Zeit lernte sie, worauf es bei der Herstellung einer Fackel ankam und zum Schluss konnten sich ihre beiden – für einen ersten Versuch – sehen lassen, glaubte zumindest die junge Hohentürmlerin.
„Das ist eine gute Arbeit, um seine Gedanken zu sortieren.“
stellte sie nach der doch recht schweigsamen Arbeit fest.

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Sâmul von Gor

Re:Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“
« Antwort #100 am: Mo., 29. Jun 2020, 18:28 »

»Aha, das ist also die Sorte Frau, die einem Nordmann gefällt,« murmelte Sâmul und schien in diesem Augenblick eher mit sich selbst als mit Askladd zu sprechen. Eine interessante Erkenntnis. Sâmul würde sich dies sicherlich merken. Des Nordmann Meinung über das Hinterteil der Amazone ließ er selbst allerdings unkommentiert.

»Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Sei unbesorgt, für Menschen wie Sâmul wird es immer genügend Arbeit geben. Und für Menschen wie Askladd auch. Möbelbauer und Totmacher werden doch immer irgendwo gebraucht...nicht wahr?«

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Askladd

Re:Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“
« Antwort #101 am: Di., 30. Jun 2020, 23:00 »

~ Ardir ~

„Mehr Eindruck als eine Waffe, die man nicht gespannt bekommt, bis es zu spät ist, auf jeden Fall“, stimmte Askladd zu. Ardir schien ihm eher der schmächtige und wendige Typ zu sein. Da passte eine Waffe, die für den schnellen Einsatz ausgelegt war, sicherlich besser. „Und sollten sich deine Anforderungen ändern, kann ich die Armbrust auch noch verstärken und einen strafferen Bogen anbringen. Nicht umsonst, versteht sich, aber das ist deutlich günstiger als eine neue Waffe.“

Zurück in der Werkstadt zeigte Askladd dem Halbelfen einige Armbrüste, die vom Spannmechanismus und der Formgebung quasi identisch mit der getesteten Waffe waren. Die Bögen bestanden allerdings auf verschiedenen Hölzern. Ulme, Eibe und Haselholz waren vertreten. Mittelsäulen waren aus hellem Ahornholz, Esche und Buche vertreten. „Bogen und Mittelsäule könnte ich auch anders kombinieren, wenn dir das ansprechender erscheinen sollte. Zusammen mit 20 Bolzen wären wir bei… 545 GM.“[/i]


~ Christian ~

„Eiche wäre wohl die klassische Wahl, wenn es um stabiles und haltbares Holz geht. Daraus kann man Möbel für die Ewigkeit fertigen. Aber auch Erle wäre gut geeignet.“ Vielleicht würde er ja ein Bett aus dem einen und das andere aus dem anderen Holz schreinern, schließlich hatte er freie Wahl. Das war aber sicher leichter zu entscheiden, wenn er die Kajüten gesehen hatte und sich besser vorstellen konnte, was gut hineinpassen würde.

„Ich weiß ja inzwischen, wo die Fischotter liegt. Das ist kein Problem. Und ja, wir werden die Einzelteile hier anfertigen und erst auf den Schiffen zusammenfügen. In etwa einem halben Mond sollten wir fertig damit sein. Mit welchem Schiff sollen wir anfangen?“


~ Shikra ~

Einmal mehr stellte Askladd fest, dass Shikra ziemlich lernfähig und geschickt war. Vielleicht lag es daran, dass sie wirklich mit Begeisterung an neue und für sie ungewohnte Aufgaben heranging. So wurden ihre beiden Fackeln, nach ein paar anfänglichen Patzern, die sich noch leicht korrigieren ließen, zu kleinen Meisterwerken.

„Hm, so habe ich das noch gar nicht betrachtet. Aber es ist wirklich sehr schön zu sehen, wie die Fackeln langsam wachsen und dabei die Gedanken schweifen zu lassen“, stimmte er zu. Und obwohl die Heilerin eine solch schwer Nachricht zu überbringen gehabt hatte, und er zu verdauen, wirkten sie beide nun recht ruhig und entspannt. Die Ablenkung hatte ihnen gut getan und Domitia war deshalb natürlich längst nicht vergessen.

„Die beiden Fackeln, solltest du dir behalten. Die hast du dir echt verdient. Willst du nicht noch auf einen Becher Met mit reinkommen? Und vielleicht solltest du wieder im Gästezimmer übernachten.“ Irgendwie kam es bei ihnen öfter vor, dass sie es nicht schafften sich noch bei Tageslicht zu trennen.

-1 Torf, -2 Holz, -1 Flachs für fünf Fackeln, zwei davon an Shikra verschenkt
+3 Fackeln


~ Sâmul ~

„Asarra meinst du? Glaubst du, dass sie kochen kann?“ Ein Talent, das es einer Frau sicher erleichtern würde seine Aufmerksamkeit zu erregen. Das war dem Nordmann bewusst und erklärte vielleicht so den seltsamen Gedankensprung.

„Was auch immer die Zukunft bringt, zwei gute Brüder wie uns wird es nicht aus der Bahn werfen. Und vielleicht sollte ich mich auf Särge spezialisieren, wenn du in der Nähe bist, was meinst du dazu, Sâmul?“ Der Förster fand den Gedanken wohl irgendwie witzig, zumindest musste er breit grinsen.
« Letzte Änderung: Mi., 01. Jul 2020, 01:25 von Phelan »
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Sâmul von Gor

Re:Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“
« Antwort #102 am: Mi., 01. Jul 2020, 22:55 »

»Nein, aber sie kann dich mit Sicherheit so lange und so hart verprügeln, bis du selbst es kannst. Und auch musst.« Der blonde Jüngling lächelte und es war ganz klar, ob er das jetzt als Kompliment für die Amazone meinte oder eher das Gegenteil. Er lehnte sich zurück und betrachtete Askladd mit einem Schmunzeln auf den Lippen.

»Sâmul wird dir auf jeden Fall vorher Bescheid sagen, wenn es sich andeutet, dass ein höherer Bedarf an Särgen aufkommen könnte. Dann kannst du vorarbeiten und dein Geldbeutel wird ordentlich klingeln. Eine Hand wäscht die andere, wie man so schön sagt, vor allem unter Brüdern, nicht wahr?«

Noch immer lächelnd: »Es kann natürlich nicht schaden, immer so zwei, drei Särge zu bevorraten, denn man weiß ja nie...«

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Christian

Re:Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“
« Antwort #103 am: Mo., 06. Jul 2020, 22:31 »

Ob die Betten nun aus Eiche oder Erle bestanden, war dem Magier einerlei, solange sie den gewünschten Zweck erfüllten und der Holzabbau den hier geltenden Gepflogenheiten entsprach, auch wenn diese hier sicher deutlich einfacher zu befolgen waren als in Sha'Nurdra, denn die Waldelfen waren sehr um ihren Wald bedacht. Die Frage, mit welchem Schiff angefangen werden sollte, ließ ihn dagegen kurz nachdenklich wirken.

Nun...da ich doch öfter hier als in Nuru bin, fangt doch besser mit der Weisen Schlange an.

Schließlich packte er dann neben den Stoffen auch genügend Münzen auf den Tisch in den üblichen Säcken, damit seine Schuld beglichen war.

So, dann möchte ich Euch nicht weiter von der Arbeit abhalten. Ich wünsche Euch auch weiterhin gute Geschäfte, bis zum nächsten Mal.

Allerdings war er natürlich dennoch gespannt, wie die Betten am Ende aussehen würden. Aber da musste er sich etwas gedulden, auch wenn ein halber Mond meist schneller um war als man dachte. So tappte er wieder zu seinem Kamel, um sein nächstes Ziel anzugehen.


-1800 GM
-60 Stoffe

+zwei Doppelbetten (je eines für Weise Schlange und Fischotter)
« Letzte Änderung: Do., 09. Jul 2020, 13:24 von Christian »
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Shikra

Re:Forsthaus und Tischlerei „Zum Dachsbau“
« Antwort #104 am: Di., 07. Jul 2020, 22:53 »

Shikra strahlte, als der Nordmann ihre Arbeit lobte und ihr sogar die beiden Fackeln, die sie gerade mit seiner Unterstützung hergestellt hatte, schenkte.
„Wirklich? Danke, das ist lieb von dir.“
Die Elfe war aufgestanden, um sich bei Askladd mit einer Umarmung zu bedanken, doch wollte das eine Bein ihr Gewicht nicht so recht tragen. Offensichtlich war sie zu lange vor dem Pechtopf gesessen, denn sie stolperte mehr in den Bogner, als dass sie ihn umarmte.
„Uuh, das kribbelt ganz arg.“
Mit verzerrten Gesichtszügen schüttelte die elfische Heilerin vorsichtig den linken Fuß und als da der Schmerz ein wenig nachließ, versuchte sie das ganze Bein zu bewegen.
„Ich glaube, es geht wieder. Ich bin das lange Sitzen wohl nicht gewöhnt.“

Erst als sich die braungelockte Heilerin ein wenig von den Flammen und der Glut entfernt hatte, bemerkte sie, wie kühl es geworden war. Da kam Askladds Vorschlag, sich noch ein wenig in der Forsthütte aufzuwärmen und einen Met zu trinken gerade recht. Wobei die wohl bei jedem Wetter dieser Einladung gerne gefolgt wäre.
„Hilft der auch gegen das Kribbeln?“
fragte sie grinsend, obwohl sie seit ihrem kleinen alkoholischen Absturz im letzten Sommer nach ihren ausgiebigen Übungen mit Bogen, Armbrust, Pferd und Schaukel, kaum noch Alkohol probiert hatte.

Ganz behutsam sammelte sie die beiden von ihr angefertigten Fackeln ein und brachte sie, als ob sie einen Säugling tragen würde, vorsichtig zu seinem Forsthaus.


+ 2 Fackeln (vielen lieben Dank!)

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