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   Autor  Thema: Hauptgestüt Sant Rochluïne (Nachfolger der Blauen Schachtel) (Gelesen 796 mal)
Ardir Wintersturm

Re:Hauptgestüt Sant Rochluïne
« Antwort #45 am: Fr., 10. Apr 2020, 21:34 »

Selma bewies so viel Feingefühl, dass Ardir sich auf die Zunge beissen musste um der Haushälterin keinen Tadel hinterherzuschicken. Shikra hatte ihm ja schon von den Plänen seines Vaters erzählt, daher überraschten ihn die Worte nicht sonderlich. Damals kamen ihm die Pläne zwar etwas überhastet vor und er war sich gänzlich unsicher gewesen, ob das wirklich eine schlaue Idee war. Eine solche Lösung des eventuellen Problems hatte er sich aber bestimmt nicht ausgemalt.

"Falls du dem Dschungel den Rücken kehren möchtest, fändest du hier immer einen Platz. Deine alten Räume sind sogar noch frei", er lächelte, wartete bis Shikra sich vom Essen genommen hatte und bot dann dem Baron an, bevor er sich selbst bediente.

Ardir besah sich den Baron nachdenklich. "Das wird bestimmt nicht einfach werden, aber vielleicht tut dir die Aufgabe ganz gut? Vielleicht könnte ich mich auch an dich wenden, wenn ich endlich das Neueröffnungsfest des Gutshofes organisiert kriege? Da werden bestimmt ein paar Fragen auftauchen." Der Halbelf begann das Gespräch vorsichtig in die bereits von Shikra vorgeschlagene Richtung zu lenken. Er wollte seinem Vater die Möglichkeit geben, mehr über die Freiin zu erzählen, wenn er mochte. Aber wenn es ihm besser tat, sich in anderen Themen zu verlieren, war ihm das auch recht. Da kannte ihn die Waldelfe vermutlich besser.

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Herr von Muesig

Re:Hauptgestüt Sant Rochluïne
« Antwort #46 am: Mo., 13. Apr 2020, 19:27 »

Während er vom dargereichten Essen nahm, sah er Ardir in die Augen. „Ein verführerisches Angebot, das ich sehr zu schätzen weiß, aber eines von dem ich doch Abstand nehme, es anzunehmen. Nein, niemand wäre damit gedient, wenn ich Neu-Fliederen den Rücken kehre. Die Priesterinnen könnten das Waisenhaus sicherlich auch ohne mich führen, finanzielle Hilfe wäre auch von außen möglich – vielleicht sogar besser. Und nicht ganz unerheblich, Domitia hätte das auch nicht gewollt.“ damit war das Thema wohl vom Tisch.

Der Adelige griff sich eine Scheibe Brot und bestrich sie bedächtig. „Was die Eröffnung anbelangt, wäre es mir ein große Ehre, so ich Dir mit meiner Erfahrung Unterstützung Hilfe erbringen könnte. Da ich eben beruflich öfters in Drachenauge bin, sollte das kein Problem sein.

Mit vollen Mund spricht man nicht und so entstand denn eine Gesprächspause, in der des Barons Gedanken Ablenkung von dem tragischen Ereignis fanden. Obschon Shikra und Ardir sehr vertraut miteinander schienen, hatte Martin nicht den Eindruck das zwischen den beiden erotische Hochspannung herrschte. Gut, sagte er sich, Elfen waren diesbezüglich immer etwas undurchschaubarer. Die beiden würden aber seiner Meinung nach gut zueinander passen. Aber dass in Neu-Fliederen ein Jaguarkrieger die Apothekerin heiß begehrte, machte die Sache auch nicht einfacher.

Später kam Martin dann nochmals auf Domitia zu sprechen. „Was ich durch Domitia gelernt habe, dass mein unstetes Leben, vor allem jenes in Liebesdingen, nicht das Gelbe vom Ei war und einem Mann on Adel nicht zur Ehre gereicht. In dieses Verhaltensmuster werde ich nicht mehr zurückfallen. Ich sage ausdrücklich nicht, dass ich keine Liebe mehr finden werde - wer weiß das schon mit Sicherheit. Nur... Ihr wisst, was ich meine. Meine Rose….glrzhnkz gllllfbb “ der Rest ging in Schluchzen unter – unverständlich.

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Shikra

Re:Hauptgestüt Sant Rochluïne
« Antwort #47 am: Do., 16. Apr 2020, 01:11 »

Erst beim Essen merkte die Apothekerin, wie hungrig sie eigentlich gewesen war und versuchte herauszufinden, wann sie das letzte Mal richtig gegessen hatten. Offensichtlich war es schon eine Weile her. Dennoch aß sie langsam und nicht zu viel. Sie wollte weder Selma einen Grund für einen Tratsch geben, noch war die momentane Situation angemessen, sich den Bauch vollzuschlagen.

Ihr Versuch das Thema zu wechseln hatte nur einen kurzen Erfolg, denn obwohl der Baron sich dazu bewegen ließ, ein wenig von seinem neuen Amt zu berichten, kehrten seine Gedanken schnell wieder zu seinem Lebenswandel und Domitia zurück.
Während Martin vor sich hin schluchzte, schaute sich Shikra mit einem fragenden und leicht hilflosen Blick nach Ardir um. Sie war die letzten Tage so eng mit dem weinenden Baron beisammen gewesen und doch war er mit seiner Trauer irgendwie alleine. Keiner konnte ihm diesen Schmerz und diese Verzweiflung abnehmen.

„Willst du ein bisschen Zeit für dich haben, Martin…?“
fragte sie vorsichtig und vergewisserte sich mit einem weiteren Blick zu dem Halbelfen, dass er als Hausherr mit dieser Möglichkeit ebenfalls einverstanden war. So konnte der Baron ein bisschen seinen Gedanken nachhängen und sein Sohn bekam so ebenfalls die Gelegenheit in Ruhe das Gehörte zu verarbeiten. Die Hohentürmlerin würde sich dann dem letzten Stück des Rückwegs widmen und zum Apothekenturm aufbrechen.
„…oder können wir sonst etwas für dich tun?“
Wobei sie bei ihrer letzten Frage den sympathischen Rotschopf unbewusst miteingeschlossen hatte.

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Ardir Wintersturm

Re:Hauptgestüt Sant Rochluïne
« Antwort #48 am: Sa., 23. Mai 2020, 17:36 »

Dem Rotschopf schien es, als würden die Argumente durchaus dafür sprechen, dem Dschungel den Rücken zu kehren. Doch offenbar war sein Vater anderer Meinung. Nun, das war seine Entscheidung, und Ardir kam es nicht einmal ansatzweise in den Sinn, dem Baron irgendetwas vorschreiben zu wollen.

"Dann werde ich bei Gelegenheit sehr gerne auf dich zurückkommen. Noch bin ich mit der Übernahme und den Umbauten auf dem Gutshof gut beschäftigt, aber ich hoffe es lässt sich bald umsetzen." Erklärte er, bevor auch er sich von der aufgetischten Brotzeit bediente.

Nach einiger Zeit hob der Adlige erneut zu einem Gespräch an, in dem er vor allem seinen eigenen Lebenswandel kritisierte. Als die Rede schlussendlich in ein Schluchzen überging, fing der Halbelf den fragenden Blick von Shikra auf. Er zuckte mit den Schultern, selbst nicht wissend, wie er mit den Emotionen seines Vaters umgehen sollte. Bei den Sängern, er war mit Hochelfen aufgewachsen.

Also nickte er nur bekräftigend auf den Vorschlag der Apothekerin hin. "Nimm dir alle Zeit der Welt, Vater. Wir sind hier, wenn du uns brauchst." Er legte dem trauernden Baron die Hand auf die Schulter. Sein Blick suchte den Shikras. Wie machte sie das bloss, wenn sie berufsbedingt mit trauernden Leuten zu tun hatte?

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