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   Autor  Thema: Taverne "Zur Nachtigall" (ehemaliges Gasthaus zum Schwarzenfels) (Gelesen 2222 mal)
Hibernus

Re:Taverne "Zur Nachtigall"
« Antwort #150 am: Fr., 25. Jan 2019, 22:57 »

Seine kleine Schauspieleinlage schien Chiamara zu gefallen und er war auch selbst ganz zufrieden damit. Auf jeden Fall hatte er seinen Spaß gehabt und zugleich herausgefunden, dass Blut ihr tatsächlich helfen konnte. Sogar einfaches Tierblut und schon in kleinen Mengen.

"Diese Blutwurst hört sich doch auch ganz interessant an, auch wenn ich eine solche bisher nicht probiert habe." , gab er zu. "Immerhin kannst du ausprobieren, ob diese ebenfalls für dich schon ausreichen. Dann brauchst du nichteinmal deine Gewohnheiten zu ändern." , kommentierte er vergnügt, da ihn der Gedanke an Blut eher anregte als abstieß.

Danach war es jedoch an ihm von ihrer Neugierde ein wenig beunruhigt zu sein. Irator selbst rührte sich bei der Frage nicht. Immerhin kannte Darius die meisten Einzelheiten. Mit mehr Wissen brauchte er nun wirklich nicht um sich zu werfen.
Jedenfalls erholte er sich recht schnell wieder auch wenn er eine eher nachdenkliche Miene aufsetzte, als er über ihre Frage nachdachte, denn sie dachte und sprach auch bald darauf einfach weiter. Wie er bemerkte tat sie dies fast nahtlos und über den Gedankenkontakt mochte sie spüren, dass er diese Fertigkeit bewunderte sprach es doch von einer schnellen Auffassunggabe und einer noch schnelleren Umgewöhnung.

So hatte sie also eine Arbeit in Nuru angenommen... in der Klinge war er schon länger nicht mehr gewesen, aber offenbar hatte er nun einen guten Grund dort wieder vorbeizuschauen. Was ihn amüsierte war, dass sie sich auch gleich noch einen neuen Namen zugelegt hatte. Kimra. Den würde er sich merken müssen. Nocheinmal nahm er einen Schluck, aber aus seinem eigenen Becher, verschluckte sich jedoch fast dabei, als sie plötzlich nachfragte, ob er schon nach einer Brutpartnerin suchte.

Er räusperte sich und schlug leicht mit der linken Faust auf seine Brust um dem Schluck Wein beim runterrutschen zu helfen, bevor er antwortete. "Immer der Reihe nach. Das mit der Spaltung ist schon einige Jahre her, als ich dabei half einen gewissen Schattendrachen zu retten. Taros ist kein schöner Ort und Zesch'Zach'arr ist besonders für uns Drachen gefährlich. Es war mein Bürde, mit der ich aus der Stadt der Schwarzdrachen wieder entkam, nachdem mich eine der Schwarzdrachinnen verbrannt und danach wiederbelebt hatte."

Das war gut genug als Zusammenfassung, außer sie war so neugierig genauere Fragen zu stellen. "Solche Dinge möchte ich nicht umbedingt hier besprechen.", fügte er hinzu, auch wenn keiner der Anwesenden sie hören konnte.

Außerdem hatte er ein viel besseres Thema, über welches er sprechen konnte... und nun mochte Chiamara bemerken, wie seine Augen einen leicht verträumten Ausdruck annahmen und sein Ton sich änderte."Ich werde daran denken euch in Nuru einmal zu besuchen, auch wenn ich euch keinen Rat geben kann, was eine Unterkunft angeht... aber ja, ich habe da bereits eine Drachin, mit der ich eng verbunden bin. Sie ist eine Feuerdrachin, wunderschön wenn ihre feurigen Schuppen vom Licht der Sonne beinahe zu lodern scheinen, schnell und geschickt, gelehrt in der Magie. Sie liebt Geschichten, lacht gerne und ist feurig und ungestüm, aber auch zärtlich."

Fast verlor er sich in den Gedanken an Danglathas, wie sie am Himmel mit ihm flog, an ihre Gedanken und Gefühle, welche sie miteinander teilten und die Art, wie sie ihn ansah ließ sein Herz schneller schlagen. 

"Sie gehört mit zu meinem größten Antrieb meinen Geist wieder zu vereinigen, denn... denn ich würde gerne mit ihr..." , hier brach er ab und sah ein wenig verlegen aus. Es war nicht unbedingt angebracht hier davon zu sprechen, was er gerne mit Danglathas tun würde, sobald er wieder ganz genesen war. Immerhin hatte es noch Zeit und er wollte ihr auch diese Zeit lassen, falls sie nicht vorher schon ungeduldig mit ihm wurde... oder er selbst.

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Cailín

Re:Taverne "Zur Nachtigall"
« Antwort #151 am: Fr., 01. Feb 2019, 09:17 »

Lohn für Lethia wird vorerst ausgesetzt

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Rorokpal

Re:Taverne "Zur Nachtigall"
« Antwort #152 am: Mo., 11. Feb 2019, 20:10 »

Nach dem Abenteuer Geistreich


Rorokpal wollte dringend mit Cailín sprechen. Sie betrat das Gasthaus, aber nicht, weil sie zwangsläufig annahm, dort die Bardin zu finden, sondern mehr, weil Jack einige seltsame Andeutungen gemacht hatte, was und wen er in den oberen Privaträumen so angetroffen hatte - und da wollte sie nicht hineinplatzen. Das es zudem regnete, wollte erst einmal drinnen nachsehen, bevor sie vielleicht in den Garten ging. Auf jeden Fall wollte sie einen Blick auf das vollendete Werk werfen, jetzt, nachdem Jack fertig, Cailín sicher noch einiges verbessert und sie selbst wieder gesund war. Überhaupt, ihr war, als wäre sie zum ersten Mal in ihrem Leben krank gewesen. Und dann war da ja noch Luft, der sie drängte, mit der Bardin zu sprechen.

"Dem Licht zum Gruße, ich suche nach der Herrin des Etablissements ... Und ein Bier, das suche ich auch. Gibt´s auch ein alkoholfreies?


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Chiamara

Re:Taverne "Zur Nachtigall"
« Antwort #153 am: Mi., 13. Feb 2019, 15:35 »

Der Vorschlag mit der Blutwurst wäre vielleicht wirklich eine Möglichkeit dem Dilemma zu entgehen, in der Öffentlichkeit aufzufallen, wenn sie einen Becher mit Blut trank. Aber ob Gekocht oder gebraten wirklich so hilfreich war. Sie würde es testen müssen.

Interessiert lauschte Chiamara den weiteren Worten des Drachen. Er war in Taros gewesen. Schwarzdrachen – solche soll es auch im Kampf Lesthat‘s gegen Taliesin gegeben haben.
Darius gab nicht viel preis. Entweder, weil ihn es noch belastete, oder weil er nicht mehr verraten wollte. Sie offenbarte ja auch nicht alles. Oder verdrehte die Wahrheit halt etwas.
“Diesen Schattendrachen habe ich getroffen kaum, dass ich wieder hier in Dragonia war. Wenn wir von demselben reden. Verworrene Geschichte.“

Einen Elfen leicht verträumt zu sehen beziehungsweise nur daran zu denken, dass ein Drache solch Gefühle haben könnte, brachte sie dann doch zum Lachen, als er mit seinen Ausführungen über seinen Wunsch der Fortpflanzung loslegte und dann doch stockte.

“Ich muss zugeben, dass es mir etwas befremdlich scheint, wenn Du über Zärtlichkeit bei einem Drachen sprichst. Es muss dann wohl doch eher die Zärtlichkeit in den gewählten Worten sein. Oder fühlt – also ohne dir zu nahe zu treten – man tatsächlich etwas durch Schuppen? Ist es überhaupt zärtlich mit euren Krallen? Aber wie gesagt, woher soll ich das wissen? Ich bin keine Gelehrte.“
Sie wusste ja noch nicht einmal, wie man Weib und Mann unterschied und wo man eine Partnerin finden konnte.

Die Drachendame musste etwas ganz Besonderes sein, so wie er in der Schwärmerei aufging.
“Humor ist wohl in jeder Beziehung wichtig. Das unterscheidet uns dann wohl doch nicht so sehr.“

Die Ostländerin legte ihren Kopf leicht schräg und betrachtete ihr Gegenüber. Darius schien ihr ruhiger und nachdenklicher geworden zu sein. Auch hatte er eine gewisse Aura bekommen, die auf die Weiblichkeit sicher Eindruck machte. Ob ihm also diese Vereinigung gut tat, wusste sie nicht. Irator alleine war sicherlich nicht ungefährlich.
“Pass auf dich auf. Nicht, dass du den Teil verlierst, den du wieder mit dir verschmelzen möchtest. Mir gefällt jedenfalls, wohin du dich entwickelt hast. Nun, dieses neue Selbstbewusstsein wird dich wohl genug stärken, dass du dein Vorhaben auch umsetzen wirst.“


Damit leerte sie ihr Bierglas – wie zum Zeichen des Aufbruchs.
Sie veränderte etwas ihre Sitzposition und beugte sich leicht vor. Was sie jetzt vorhatte war sehr wahrscheinlich reinster Wahnsinn, aber so viele Freunde hatte sie hier nicht. Eigentlich hatte sie nur noch Phelan und der war ihr schon ein Bruder.
Mit einem kleinen Seufzer öffnete sie ihre Gedanken für den Eiselfen am Tisch.

Darius, also Die großgewachsene Frau mit den hellen Haaren war erstaunt, dass man selbst im Gedankengang stottern konnte.

Also, jetzt wo Suffix nicht mehr hier ist. Nein, kurz um: Könnte ich hypothetisch auf dich zählen, wenn ich mal Drachenhilfe brauche? Ich kann dir versichern, dass es nichts Rechtschaffendes sein wird. Überlege es dir genau. Vielleicht bekommst du Zweifel, wenn ich dich tatsächlich brauchen sollte. Ich möchte den Hauptmann nicht in Gewissenkonflikte bringen.

Bevor sie ihm Zugeständnisse einer entsprechenden Gegenleistung machte, würde sie erstmal seine Reaktion abwarten.

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Olivier

Re:Taverne "Zur Nachtigall"
« Antwort #154 am: Mi., 13. Feb 2019, 20:31 »

~~~ Rorokpal ~~~


Olivier wischte hinter dem Tresen gerade Bierkrüge trocken, als die hübsche Blondine aus der Gärtnerei nach einem Bier fragte. Lächelnd stellte der Wirt den Krug beiseite, den er in Händen gehalten hatte, warf sich lässig das Wischtuch über die Schulter und lehnte sich mit überkreuzten Ellbogen auf die Schank und somit dem Gast entgegen.

"Seid gegrüßt, hübsche Lady. Al-ko-hol-frei?", wiederholte der Schönling gedehnt und schien zu überlegen. "Nein", schoss es dann aus ihm heraus. "Wir haben ein Dunkles, am besten kalt serviert, ein helles Blondes, sehr beliebt bei den Damen, ein Zwergenbier für den starken Mann, und ein lauwarmes Urpils für den Freckkranken Saarländer. Was davon darfs sein. Verehrteste?"

Was die andere Frage anging, zuckte Olivier mit den Schultern. "Die Herrin des Hauses ist -" Er rang nach den passenden Worten. "- unabkömmlich. Sozusagen. Genauer gesagt, seit längerem außer Haus. Warum handelt es sich? In der Abwesenheit der schönen Lady habe vorerst ich die Wirtschaft übernommen."

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Rorokpal

Re:Taverne "Zur Nachtigall"
« Antwort #155 am: Mi., 13. Feb 2019, 20:50 »

"Oh ..." brachte Rorokpal nur heraus und bezog sich damit redegewandt auf die Unabkömmlichkeit der Herrin. Das lag daran, dass man in ihrem Kopf breit zu diskutieren begann.
Lauwarmes Urpils! Lauwarme Urpisse, meint er wohl.
Oje, Cailín is weg? Ob etwas vorgefallen ist? Wir haben auch Merdarion schon seit längerem nicht mehr gesehen. Ob er irgendwo eine Hütte zerstört im Moment?
Äh - sagte Olivier nicht, sie wäre unabkömmlich? Heißt das nicht, sie wird für irgendetwas gebraucht, bei dem sie nicht fehlen kann, weil sie die einzige ist, die etwas zu tun vermag?
Ich denke das bedeutet es, Rorokpal. Nun, das Wirtshaus zu führen ist es wohl nicht, wenn sie nicht hier ist. Vielleicht muss sie Barden-Pilgerreise machen, um die neuesten Lieder zu lernen?
So etwas gibt's?
Ich bin für das mega starke Zwergenbier!
Bestimmt, ich habe mal eine Bardentruppe auf einem Floss begleitet. Irgendwann haben sie angefangen, für ruhigere Strömungen zu singen. Da der Gesang recht ordentlich war, habe ich ihnen den Wunsch erfüllt. 
Von mir aus auch das gut gekühlte Dunkle...
Hmm, dann werden wir dein Anliegen wohl heute nicht mit ihr besprechen können, Luft. Worum ging es denn?

"Das würde ich lieber mit Cailín selbst besprechen.", sagte sie laut und beantwortete damit zufälligerweise eine der Fragen, die Olivier gestellt hatte.
"Ein Zwergenbier für multilaterale Persönlichkeiten, bitte sehr!"


-10 GM für ein Zwergenbier
« Letzte Änderung: Mi., 13. Feb 2019, 20:52 von Rorokpal »
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Cailín

Re:Taverne "Zur Nachtigall"
« Antwort #156 am: Mi., 13. Feb 2019, 21:05 »

[OT  ich könnte Feuer echt knutschen]


"Ein Zwergenbier für die Dame. Bitte sehr, bitte gleich." Olivier verkniff sich die Frage nach dem unbekannten Begriff zwischen für und Persönlichkeiten, den er so schnell vergessen wie nicht verstanden hatte. Der Schönling zapfte das Bier aus dem Fass in den eben gewischten Krug und stellte ihn mit anzüglichem Grinsen vor Rorokpal hin.

"Was willst du lieber mit mir selbst besprechen?", fragte eine liebreizende Stimme, weich und seidig, die den Schritten aus der Küche folgte. Wie mit dem Finger geschnippt und herbeigezaubert erschien ein dunkler Schopf hinter dem Schankwirt. Olivier riss erstaunt die Augen auf. Cailín lachte laut heraus, warf den nassen Umhang über eine Sessellehne und lehnte sich neben Rorokpal an den Tresen. Sie war eben erst in Nighton angekommen.

"Als ich heute morgen aufgewacht bin, wusste ich, dass du mich aufsuchen würdest. Deshalb bin ich zurückgekommen. Frag mich bitte nicht, ob es durch einen Traum war oder reine Intuition, denn ich kann dir diese Frage nicht beantworten. Dein Blut ist auch mein Blut, würden die Alten sagen."

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Rorokpal

Re:Taverne "Zur Nachtigall"
« Antwort #157 am: Mi., 13. Feb 2019, 22:02 »

"Soso, die Alten. Na dann sei mein Bier auch dein Bier, liebe Gildenschwester. Das sage ich. Olivier ..." hauchte sie in seine Richtung, denn ein Teil von Rorokpal ahnte, dass die Bardin dem starken Zwergenbier nichts abgewinnen konnte. Allerdings wusste man ja nie, welche Gelüste so eine nasskalte Reise am Morgen mit sich brachte.
"Dann habe ich aber ein außerordentliches Glück, dass du gerade jetzt zurück bist. Olivier hat sehr verhalten von deiner Unabkömmlichkeit geredet - aber offenbar nicht hier vor Ort..."

Sie hielt inne und wartete, bis Cailín den irritierten Olivier aus seiner Erklärungsnot befreit und es sich neben Rorokpal am Tresen gemütlich gemacht hatte. Sie räusperte sich und schien mit einem Mal verlegen.
"Äh, also liebe Schwester, es geht um das, was im Anwesen passiert ist ... ist schon eine Weile her, erinnerst du dich? Da war dieses kleine Mädchen ..." begann Rorokpal und verstummte wieder. Irgendwie fing das Ganze völlig falsch an.
Luft? Wovon redest du? Ich fühle dein Unbehagen und deine Nervosität - da werde ich gleich ganz hibbelig. Aber nichts davon was du sagst ergibt Sinn.
Bitte gedulde dich. Ich weiß nicht so recht, wie ich es anfangen soll. Es ist nicht ganz einfach unter den Umständen, und ich weiß nicht, was es für dich bedeutet.


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Cailín

Re:Taverne "Zur Nachtigall"
« Antwort #158 am: Do., 14. Feb 2019, 13:16 »

"Ich bin ganz der Eure, Mylady", schäkerte Olivier auf Rorokpals Hauchen hin zurück, zwinkerte verschmitzt und schenkte Cailín einen Becher Wein ein.

Dankend nahm die Schwarzhaarige den Becher entgegen, stieß sich vom Tresen ab und spazierte voraus zur Treppe. "Wenn du mir bitte folgen magst, liebe Gildenschwester. Abseits des Trubels redet es sich leichter."

Cailín führte Rorokpal in die Räume im ersten Stock, von denen sie einige mit Merdarion bewohnte. In einer Kammer, die einem Büro ähnelte und welche auch Olivier nutzen durfte um die Schreibarbeiten für die Verwaltung zu erledigen, bot die Druidin Rorokpal einen Stuhl an.

"Bitte, setz dich, liebe Rorokpal. Ich erinnere mich. Das Anwesen des Landgrafen. Du aber... warst gar nicht dort. Woher weißt du...?"

Argwöhnisch blickte Cailín die Gildenschwester an, die direkt nach dem Vorfall aufzusuchen sie verabsäumt hatte. Zwei Monde waren seither vergangen, wenn nicht sogar drei. Eine Zeitspanne, die für Langlebige ohne große Bedeutung war.


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Rorokpal

Re:Taverne "Zur Nachtigall"
« Antwort #159 am: Do., 14. Feb 2019, 14:19 »

Nein. NEIN! Ich will nicht, dass sie es so erfährt. Es gibt keinen Beweis. Am Ende hält sie mich nur für verrückt.
Und ich sage dir wir können ihr vertrauen. Sie hat mich gerettet, als ich im Anwesen des alten Landgrafen gefangen war, und damit auch dich. Erinnerst du dich? Dir ging es schlecht ...

Rorokpal war hinter hinter Cailín die Treppe hinauf gelaufen. Die Schwarzhaarige schien nicht sonderlich beunruhigt von ihren Worten über ein kleines Mädchen. Zunächst hatte Rorokpal gedacht, dass sie es nur nicht richtig verstanden hätte. Doch dann hatte Luft endlich ausgepackt. Er berichtete ihr in Windeseile von dem Mädchen, dass in einem Kerker von einem Geist gefangen gehalten wurde und von Cailín, die mit ihrer Truppe zu Hilfe geeilt kam.
Allerdings gibst du dir redlich Mühe, keine Namen, Orte oder Details zu erwähnen, Bruder. Da ist doch was faul.
Für mich klingt es wie etwas, das für unsere Gildenschwester typisch wäre...

Sie hatten eine Kammer mit Schreibtisch und Stühlen erreicht, die kaum eine angenehme Stimmung aufkommen ließ. Allerdings eine geschäftige. Fast ideal für Verhöre. Kaum hatte Rorokpal sich auf Cailín Aufforderung hin auf einen der Stühle gesetzt, starrte die Bardin sie argwöhnisch an und fragte sie, woher sie von diesem Abenteuer wissen könne. Also hatte sie es doch nicht überhört. Und dann hatte Luft vorgeschlagen, es einfach mit der Wahrheit zu versuchen. Aber davon war Rorokpal selbst nicht wirklich überzeugt. Es gab keinen Weg, ihre Behauptungen zu beweisen. Und am Ende verlor sie vielleicht ihre Glaubwürdigkeit.

"Natürlich, du hast recht. Wenn ich da gewesen wäre, wüsste ich, an was für einem Ort ihr wart ... wer dort Herr war ... Würde es dir reichen, wenn ich sage ... es war ein Traum?" versuchte Feuer die Frage nach dem Wie abzukürzen.
« Letzte Änderung: Do., 14. Feb 2019, 16:42 von Rorokpal »
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Cailín

Re:Taverne "Zur Nachtigall"
« Antwort #160 am: Do., 14. Feb 2019, 17:39 »

Cailín mochte annehmen, dass entweder Barbelin, Kaira oder einer der anderen Helfer Rorokpal von den Geschehnissen um Anabelle erzählt hatte. Doch irgendetwas am Verhalten der Gildenschwester irritierte sie. Die Gärtnerin war nervös. Aber nicht gänzlich aufgelöst. Sie wusste oder ahnte etwas, aber offenbar nicht alles. Und da war noch dieses Mysterium mit der Seele eines kleinen Jungen, das Cailín von vorn bis hinten überdacht hatte und trotzdem nicht zu lösen verstand. Diese ganze Sache um Rorokpals Herkunftsfamilie war höchst mysteriös.

Cailín lehnte sich bequem zurück, nippte an dem Wein und äugte über den Becherrand zu Rorokpal hin. "Ja, diese Träume sind schon eine praktikable Sache. Nun, was kann ich für dich tun, liebste Schwester?"

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Rorokpal

Re:Taverne "Zur Nachtigall"
« Antwort #161 am: Do., 14. Feb 2019, 18:07 »

Erleichterung stand Rorokpal ins Gesicht geschrieben, dass Cailín ...
...auf diese offensichtliche Lüge hereinfällt. Haste aber Glück gehabt.
...sie geht galant darüber hinweg, wie großzügig von ihr.

Unterdessen hatte Luft versäumt, den anderen mitzuteilen, dass Cailín seinen Geistkörper gesehen hatte. Und da er eigentlich nicht viel mehr war als der Aspekt, der das Element Luft darstellte, hatte sie ihn nahezu in seiner vollen Pracht gesehen. Nur ein wenig angeschlagen. Aber dennoch ...
"Tatsächlich komme ich, um zu fragen, was ich für dich tun kann. Was auch immer da los war, ich äh ... habe das Gefühl ... dir etwas schuldig zu sein. Und ich bin sicher, ich könnte etwas für dich tun.
"Private Dienstleistung. Pfft." murmelte sie dazu, kaum verständlich. Andererseits hatten Barden gute Ohren.
"Also nur raus damit, wenn es etwas gibt ..."


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Cailín

Re:Taverne "Zur Nachtigall"
« Antwort #162 am: Fr., 15. Feb 2019, 10:56 »

Es entstand hinter Cailíns Stirn, als wäre es gestern gewesen: Der sanfte Luftzug, die grünen Augen des Burschen, die leise wispernde Stimme, und doch erschien es ihr auch jetzt bloß wie eine Illusion. Jetzt saß Rorokpal verkrampft vor ihr und fühlte sich ihr gegenüber schuldig. Was immer dort im Anwesen war, Rorokpal war damit verknüpft und wusste es nicht einmal.

Cailín war keine, die Angebote ablehnte solange sie davon profitieren konnte. Trotzdem sagte sie, der Gildenschwester zuliebe: "Ich wüsste nicht warum du mir etwas schuldig wärst, liebe Schwester. Da fällt mir ein, ich habe etwas für dich."

Die Bardin erhob sich, spazierte an Rorokpal vorbei und drehte sich in der Tür nach der Gärtnerin um. "Möchtest du mich begleiten? Was ich dir mitgebracht habe, befindet sich in meinen privaten Räumen. Ich hätte da auch noch eine Frage: Was weißt du über den Vorfall in dem Anwesen? Hat dir einer der anderen Helfer etwas darüber erzählt? Denn ich denke, es gibt da etwas, das dich interessieren dürfte."

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Rorokpal

Re:Taverne "Zur Nachtigall"
« Antwort #163 am: So., 17. Feb 2019, 11:27 »

Cailín lehnte das Angebot ab. Zumindest ungefähr. Sie wüsste keinen Grund, warum Rorokpal ihr etwas schuldig wäre.
Ha! Wenigstens eine hier hat Verstand. Ich wüsste auch keinen Grund. Freut mich, dass sie es auch so sieht.
Achja ... nie ist etwas einfach. Ehrenschuld ist ungemütlich.
Nur für dich, Bruder.
Wenn wir nur endlich wüssten, was genau da vorgefallen ist ...
Nun, wie auch immer, stattdessen meinte die Bardin, sie hätte etwas für Rorokpal.

"Na so etwas, nun bekomme ich sogar etwas? Damit habe ich nicht gerechnet, kam ich doch, um etwas für dich zu tun ..." versuchte Luft es noch einmal, dennoch schloss sich Rorokpal mit allen ihren Begleitern der Schwarzhaarigen an, denn das, was sie hatte, war in ihren privaten Räumen.
"Der Vorfall im Anwesen? Nichts weiß ich darüber. Zumindest nichts Wesentliches. In meinem Traum sah ich diesen ... Keller, das blonde Mädchen. Kälte und .. äh einen Geist. Hat mich an irgendjemanden erinnert. Tja und dann warst du da. Und Kaira, Ragno und diese blutjunge Priesterin, Barbelin. Ein paar andere auch noch. Sie alle folgten deinen Worten, deinen Taten. Aber wie gesagt, das war nur in meinem Traum, ich habe mit keinem der anderen darüber geredet. War es denn nicht so?"

Es war nicht klar, ob Luft wirklich den Ort nicht erkannt hatte oder ob er es einfach verheimlichte. Da er selbst jedoch in einem äußerst sonderbaren Zustand gewesen und nur ein einziges Mal vor vielen Jahren in diesem Anwesen war, konnte der erste Fall tatsächlich zutreffen. So wäre nun an Cailín, ob sie das Geheimnis des Ortes lüftete oder nicht.
« Letzte Änderung: So., 17. Feb 2019, 11:51 von Rorokpal »
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Cailín

Re:Taverne "Zur Nachtigall"
« Antwort #164 am: So., 17. Feb 2019, 12:07 »

Cailìn führte Rorokpal in die Gemächer, wie sie die Räume scherzhaft nannte. Sie hatte das Mobiliar der Vorgängerin belassen und sich - sozusagen - nur eingenistet.

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