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   Autor  Thema: Paladintempel in Sha`Nurdra (Gelesen 8091 mal)
Domitia di Asturien

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #360 am: Do., 13. Dez 2018, 17:47 »

Stumm, um Elessar nicht zu stören, formten ihre Lippen die Worte nach. Bisher kannte sie einzig die Predigten von Bruder Arnulf. Domitia war bestrebt so viel wie möglich über das neue Land zu lernen, in dem sie nun leben würde. Welch wundervolles Gebet Elessar sprach. Domitia schlug das Zeichen Paladins, erhob sich aus ihrer andächtigen Haltung. Berührt sah sie dem Hohepriester entgegen. Augen und Wangen der Freiin glühten.

"Wie wundervoll. Es ist berührend nach langen Wochen auf See im Tempel des Sängers zu beten. Dank für die Worte, die mich nach aufwühlender Zeit wieder in den seligen Schoß des Lichts und der Glückseligkeit zurückführen. Der gerechte Friede Paladins sei mit jedem von Euch."


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Elessar Eledhwen

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #361 am: Fr., 14. Dez 2018, 11:15 »

Als Elessar zu Telora, Georg und Domitia trat und Letztere sich ergriffen bedankte, nickten die drei Priester, um ihren Dank zu erwidern, dann sprach der Paladin:

"Habt Dank, werte Domitia! Es erfreut mein Herz und wie Ihr seht auch das von Telora und Georg, dass wir in Euch einen weiteren Diener Paladins gefunden haben. Doch wenn Ihr erlaubt, würden wir uns nun gerne zurückziehen, da wir vor der Nachtruhe noch die Pläne für den morgigen Tag zu besprechen haben. Ihr dürft selbstverständlich noch gerne im Tempel verweilen, wenn Ihr das wünscht."

Er deutete eine Verbeugung an und fuhr fort:

"Ich wünsche Euch eine gute Reise nach Drachenauge, möge Paladin über Euch wachen und Euch wohlbehalten ans Ziel geleiten. Gehabt Euch wohl!"

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Domitia di Asturien

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #362 am: Fr., 14. Dez 2018, 17:06 »

Domitia verbeugte sich zum Abschied vor den drei Priestern.

"Werte Telora, werter Georg, was war mir eine Freude. Ehrwürdiger Elessar, ich danke Euch von Herzen für die Zeit, die ihr mir gewidmet habt. Gehabt Euch wohl."

Höflich wartete sie, bis sich die drei entfernt hatten, ließ die glückstrahlenden Augen noch einmal durch den Tempel schweifen, schlug vor dem Altar das Zeichen des Gerechten und schritt frohen Mutes von dannen.

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Elessar Eledhwen

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #363 am: Mo., 24. Dez 2018, 10:54 »

~*~



Das diesjährige Fest der Wiedergeburt, Yenearsira, am Tag der Wintersonnenwende stand an und zu diesem Zwecke hatte Elessar den Paladintempel von den Eingangstoren bis zum Altar mit einer großen Zahl Kandelabern und einzelnen Talglichtern geschmückt und in seiner Kammer einen Tisch hergerichtet, auf dem nun für die Gäste ein recht üppiges Mahl bereitstand. Es fanden sich Platten mit frischen Früchten und Nüssen, frischem, über offenem Feuer gegrilltem Wildbret, sowie reichlich Käse und Brot. Außerdem standen mehrere Karaffen mit Wasser, gewürztem Wein und Met bereit.

Der Paladin freute sich auf die Gesellschaft von Freunden, auch wenn er dieses Fest lediglich mit Telora und Georg begehen würde, da es das erste Wintersonnenwendfest seit vielen Jahren sein würde, das er überhaupt wieder feiern konnte. Seit das salasandra - durch die oder nach den Qualen der jahrelangen Folter  - verstummt war, dachte er nicht mehr so oft an seine Liebste und den schmerzlichen Verlust, im Gegenteil, manchmal dachte er sogar daran, dass er nach all den Jahren der Einsamkeit wieder bereit sein könnte eine neue Lebensgefährtin zu finden. Doch ebenso schnell wie dieser Gedanke in ihm aufkeimte, so schnell schob er ihn immer wieder beiseite, weil er um die Gefahren seiner Bestimmung und der damit verbundenen Aufgaben wusste.

Nach Einbruch der Dämmerung hatte Telora die Abendandacht für die versammelten Gläubigen gehalten und nachdem der Tempel sich wieder geleert hatte, versammelten die drei sich um den gedeckten Tisch in Elessars Kammer. Der Priester bedachte die Anwesenden mit einem freundlichen Lächeln, dann erhob er seine Stimme:

"Habt Dank, meine Freunde! Nach den zurückliegenden Ereignissen erfreut es mein Herz ganz besonders, dass ich dieses Fest wieder gemeinsam mit Euch begehen kann und so möchte ich Euch einladen, mit mir zu speisen und zu trinken. Doch zuvor möchte ich ein kurzes Gebet sprechen, um unserem Herrn zu danken."

Elessar schlug das Schutzzeichen Paladins über seiner linken Brust und begann zu sprechen:

“Átaremma i ëa han ëa
na aire esselya
aranielya na tuluva
na care indómelya cemende tambe Erumande
ámen anta síra ilaurëa massamma
ar ámen apsene úcaremmar sív' emme apsenet tien i úcarer emmen
Álame tulya úsahtienna mal áme etelehta ulcullo
násie."
(*)

Als er geendet hatte, lud er seine Freunde mit einer Geste ein, zuzugreifen, um das Mahl zu beginnen.


(*) "Vater unser" in Quenya, (C) by J.R.R.Tolkien



~*~


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Barbelin Krapper

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #364 am: Mi., 15. Mai 2019, 14:10 »

Sie hatte es endlich geschafft. Nach ihrer Unterredung mit Priesterin Fjalladis und bestärkt durch die Worte von Domitia hatte Barbelin sich ein Herz gefasst und sich entschlossen in die Stadt der Elfen zu reisen. Also hatte sie sich ihr Priestergewand angelegt, dazu den Pilgerstab und die Pilgermütze aufgesetzt und war in Richtung Elfenwälder aufgebrochen. Unterwegs traf sie einen herzensguten Fremden der ihr anbot sie zu begleiten und sogar eine Abkürzung kannte. Doch irgendetwas an seiner Art erschien, je länger sie zusammen wanderten, nicht so aufrecht wie es sein sollte. Vielleicht war es der Blick den er immer wieder hinab zu ihrem kleinen Dolch war während er redete, vielleicht auch nur eine Ahnung oder der Wille Paladin. Zumindest entschied sie sich dann doch auf der Hauptstraße zu bleiben.

Und nun war sie hier, mitten in Sha'Nurdra spazierte zwischen den riesigen Mammutbäumen und sah überall Elfen. Zum ersten Mal in ihrem Leben starrte niemand auf die spitzen Ohren die unter der Hutkrempe sichtbar waren. Ihr Weg führte sie weiter, in Richtung des Tempels, ein überaus höflicher Elf hatte ihr in der Gemeinsprache den Weg gewiesen. Der Anblick dieses Bauwerkes verschlug der jungen Halbelfe den Atem. War die Kathedrale in Drachenauge ein Meisterwerk der Baukunst und Überzeugte mit seiner Größe und Mächtigkeit, so wurde diese noch vom Tempel in Sha'Nurda übertroffen. Der weiße Stein schien beinahe lebendig und natürlich gewachsen und schien genau hierhin zu gehören.

Barbelin blieb stehen und ließ das alles auf sie wirken, hier wo die Anwesenheit ihres Gottes noch spürbarer war als andernorts. Schließlich schritt sie andächtig weiter bis zum Tor des Gebäudes, kurz blieb sie stehen, legte die Hand auf das Holz der Türe, strich darüber und trat schließlich ein. Der lebendige Eindruck den der Tempel von außen bereits gemacht hatte wurde innen durch ein teilweise offenes Dach noch verstärkt. Und so blieb Barbelin wieder einen Moment stehen und bestaunte alles. Dann suchte sie sich einen Platz auf einer der Holzbänke und nahm sich einen Moment Zeit Paladin für die sichere Reise zu danken. Nach einigen Minuten der stillen Andacht stand sie auf und suchte einen möglichen Ansprechpartner für ihr Ersuch.
« Letzte Änderung: Mi., 15. Mai 2019, 14:10 von Merdarion Ni Hawk »
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Telora Mondsee

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #365 am: Do., 16. Mai 2019, 12:35 »

An diesem Nachmittag bereitete Telora alles für die Abendmesse vor, als die Tore des Tempels sich öffneten und eine unscheinbare Gestalt in das Innere trat, sich ehrfürchtig umschaute, um dann Platz in einer der hinteren Bankreihen zu nehmen. Einige Zeit verharrte der Besucher dort still und andächtig, bevor er sich wieder erhob und sich suchend umschaute. Die Lichtelfe hielt in ihren Vorbereitungen inne und trat näher, um sich zu erkundigen, ob sie helfen könne. Die Besucherin - es handelte sich um eine Halbelfe - machte den Eindruck, dass sie auf Pilgerfahrt schien und so sprach die Lichtelfe mit einem freundlichen Lächeln:

"Sanyasala, kann ich Euch behilflich sein? Sucht Ihr möglicherweise nach einem Mahl und einem Lager für die Nacht, bevor Ihr Eure Reise fortsetzt?"

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Barbelin Krapper

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #366 am: So., 19. Mai 2019, 18:14 »

Sehr schnell wurde Barbelin einer weiblichen Elfe gewahr die sich ihr näherte. Sicherlich handelte es sich um eine der hiesigen Priesterinnen, daher neigte Barbelin höflich das Haupt als sie angesprochen wurde.

"Paladin zum Gruße." Barbelin sprach mit bedacht und gerade laut genug das ihre Gegenüber sie gut verstehen sollte, aber sonst niemand gestört wurde. "Mein Name ist Barbelin Krapper, ich bin Priesterin aus Nighton und ersuche um ein Treffen mit dem edlen Paladin Elessar Eledhwen. Mir wurde noch ein Schriftstück für ihn mitgegeben."

Hoffentlich war sie damit richtig und die Elfe konnte ihr weiterhelfen. Allein schon die freundliche Haltung der Unbekannten hatte das kurz aufkeimende Unwohlsein vertrieben. Die junge Halbelfe war sich sicher das ihr Gott wohlwollend auf sie herabsah.

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Telora Mondsee

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #367 am: Fr., 07. Jun 2019, 14:04 »

Teloras Miene verriet nichts über ihre Gedanken, als sie weiterhin lächelnd entgegnete:

"Elessar ist dieser Tage sehr beschäftigt, aber ich kann ihm gerne Euer Schreiben überbringen und ihn fragen, ob er Zeit für Euch hat. Ihr könnt gerne hier im Tempel warten, bis ich mit einer Antwort zurück bin."

Sie streckte die Hand aus, um das Schreiben entgegenzunehmen, falls die Besucherin es auszuhändigen wünschte und fügte hinzu:

"Wird Elessar erkennen, von wem das Pergament ist?"

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Barbelin Krapper

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #368 am: Fr., 07. Jun 2019, 15:19 »

Es war sicherlich vermessen gewesen darauf zu hoffen das ein Paladin wie Elessar so einfach Zeit für sie hatte. Sie hatte dies zwar erhofft, doch das Angebot der Elfe war ebenfalls gut.

"Habt vielen Dank." Bedacht nahm Barbelin das Schreiben aus ihrem Rucksack und reichte das versiegelte Pergament. "Ich habe den Inhalt nicht gelesen, aber bin mir sicher Priesterin Fjalladis wird unterzeichnet haben." Ob das Siegel mit dem das Schriftstück verschlossen war dem Paladin bekannt war wusste sie nicht.

Die Wartezeit würde sie in stillem Gebet verbringen. Wo wenn nicht hier im Herzen des Paladintempels konnte eine Priesterin ihres Gottes gedenken.


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Elessar Eledhwen

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #369 am: So., 16. Jun 2019, 17:29 »

Telora schritt in den hinteren Teil des Tempels, wo sie den Garten betrat und überbrachte Elessar das Schreiben, das Barbelin ihr ausgehändigt hatte mit den Worten, dass jemand ihn zu sprechen wünschte. Elessar betrachtete das Siegel, das ihm bekannt vorkam, brach es schließlich und überflog die Zeilen. Mit einem Nicken in Teloras Richtung rollte er das Pergament zusammen und folgte ihr in den Tempel. Als er schließlich vor Barbelin stand, musterte er junge Frau kurz und sprach mit einem freundlichen Lächeln:

"Paladin zum Gruße, werte Barbelin! So lautet doch Euer Name, wie ich dem Schreiben der ehrenwerten Fjalladis entnehmen konnte? Mein Name ist Elessar Eledhwen und Ihr wünschtet mich zu sprechen. Verzeiht, dass ich etwas in Eile bin, aber ich bin dieser Tage sehr beschäftigt und auch viel auf Reisen. Fjalladis lobt Euch in ihrem Schreiben in den höchsten Tönen und beschreibt Euch als sehr tugendhaft und religiös, aber sie geht mit keinem Wort auf den Grund Eures Besuchs ein. So sprecht, was kann ich für Euch tun?"

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Barbelin Krapper

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #370 am: Mo., 17. Jun 2019, 12:57 »

Als Schritte näher kamen beendete Barbelin ohne zu hetzten ihr Gebet, öffnete wieder die Augen und stand auf. Neben der Priesterin kam ein Elf und ungewöhnlicher Ausstrahlung, in blauer Tunika und einem Wappen darauf auf sie zu. Barbelins Herz schlug schneller, sollte dies der Paladin sein? Sicher war sie sich nicht, aber sie würde es bald erfahren. Als die beiden sie erreicht hatten neigte sie höflich das Haupt und ließ den Fremden reden.

Da ihr der Inhalt des Schreibens nicht bekannt gewesen war errötete Barbelin etwas verlegen, derartig ausdrückliches Lob von seiten Fjalladis war selten. Jedoch stockte ihr am Ende kurz der Atem als sich der Paladin nach ihrem Anwesenheitsgrund erkundigte. Priesterin Fjalladis hatte nicht erwähnt wieso sie hergekommen war. Die junge Halbelfe war einen Moment überrumpelt ehe sie dann aber mit fester Stimme antwortete.

"Paladin zum Gruße werter Paladin Elessar Eledhwen." Dann holte sie einmal tief Luft. "Ich diene seit über einem Jahr in der Kirche in Nighton seitdem wuchs in mir der Wunsch Paladin nicht nur als Priester zu dienen, sondern auch als Schützer der Unschuldigen und Wehrlosen. Deswegen kam ich her um herauszufinden ob ich würdig bin ein Paladin zu werden."

Sie hatte nicht vergessen das Domitia erzählt hatte das man eine Gabe besitzten musste und es keinesweges eine Frage des reinen Wollens war ob dies möglich war. Als sie geendet hatte neigte sie wieder demütig das Haupt.
« Letzte Änderung: Mo., 17. Jun 2019, 13:24 von Merdarion Ni Hawk »
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Elessar Eledhwen

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #371 am: Mo., 17. Jun 2019, 13:35 »

Seit über einem Jahr? Elessar seufzte innerlich und überlegte kurz, wie lange er mit Inbrunst und Demut gedient hatte, bevor er an weitere Schritte gedacht hatte. Waren es 25 oder 30 Jahre gewesen? Nun, verglichen mit einem Menschenleben mochte es nur ein Wimpernschlag gewesen sein, aber lag die Ungeduld der Menschen tatsächlich nur hierin begründet? Dieses Rätsel würde er wohl niemals lösen, mochte er noch so lange leben. Sein Lächeln behielt er bei, als er entgegnete:

"Nun, Fjalladis berichtet zwar von Eurer Tugendhaftigkeit und Eurem Fleiß, aber sie verliert kein Wort über Eure bisherigen Verdienste zum Wohle der Kirche. Habt Ihr denn Derartiges vorzuweisen? Wisset, dem Gerechten zu dienen erfordert ein großes Maß an Demut und Hingabe und..."

Er musterte die schmächtige Frau wohlwollend und fuhr dann fort:

"... auch wenn es oft heißt, das Wort könne durchaus schärfer als das Schwert sein, müsst Ihr als Paladin nicht nur mit dem Wort zu kämpfen wissen, Ihr müsst überdies auch eine Waffe führen können."

Von den nötigen Prüfungen, die die Anwärterschaft zum Orden mit sich bringen würde, würde er erst einmal nichts erwähnen, bis er weitere Einzelheiten gehört hatte. Anders als bei Domitia, die er erst kürzlich zur Novizin erhoben hatte, hatte der Elf bisher auch keinerlei Empfinden, dass Barbelin als Kriegerpriester geeignet war, zu jung und unerfahren, ja unscheinbar erschien sie ihm. Er würde sich selbstverständlich gerne eines Besseren belehren lassen, sollte er sich irren.

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Barbelin Krapper

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #372 am: Mo., 17. Jun 2019, 14:12 »

Die Worte waren wohlwollend gesprochen, das spürte die junge Priesterin. Sie war jedoch auch niemand der mit seinen Taten prahlte oder hausieren ging. Dementsprechend war sie es nicht gewohnt derartige Taten aufzuzählen oder gar für sich zu werben.

"Herr ich... ich habe mein Leben in den Dienst Paladins gestellt, seitdem helfe ich den Armen und Bedürftigen, lerne die alten Schriften und unterstütze die Kirche in Nighton." Begann sie und hatte irgendwie das Gefühl sich zu rechtfertigen, doch vor wem? Paladin kannte ihre Taten, hatte sie bisher sicher geführt und geschützt. Mit diesem Gedanken verflog auch das difuse Gefühl und mit neuer Sicherheit in der Stimme fuhr sie fort: "Mit Paladins Hilfe konnte ich helfen eine dämonische Plage in Drachenauge aufzuhalten. Ich konnte helfen einen gebundenen Geist zu befreien und einen Bösen zu vertreiben. Mir mag es an Muskeln fehlen, doch nutze ich meine freie Zeit um zu lernen mich auch verteidigen zu können." brachte sie mit ruhiger Stimme vor.

In der Tat blieb im Kirchenalltag mit seinen vielen Aufgaben nicht viel Zeit die Barbelin für sich selbst nutzen konnte. Doch seit ihrer Ankunft in der Handwerkerstadt war die junge Frau bereits deutlich stärker geworden, auch wenn sich dies nicht auf den ersten Blick erkennen ließ.

« Letzte Änderung: Mo., 17. Jun 2019, 14:21 von Merdarion Ni Hawk »
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Elessar Eledhwen

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #373 am: Mo., 17. Jun 2019, 14:20 »

Elessar lauschte den Worten Barbelins, die jedoch mehr nach Rechtfertigung denn nach einer Aufzählung eigener Taten im Dienste des Gerechten klangen. Die Erwähnung der Begebenheiten kam ihm bekannt vor und er nahm an, dass es sich um die Vorkommnisse handelte, von denen ihm auch Domitia bereits berichtet hatte. So antwortete er:

"Diese dämonische Plage in Drachenauge und die Befreiung des gebundenen Geistes, könnt Ihr mir Einzelheiten über Euren Anteil an der Lösung dieser Probleme berichten?"

Er würde sich alles anhören und anhand der ihm bekannten Details entscheiden können, wie groß ihr Anteil tatsächlich gewesen war und ob sie dabei mehr im Hintergrund gestanden hatte.

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Barbelin Krapper

Re:Paladintempel in Sha`Nurdra
« Antwort #374 am: Do., 20. Jun 2019, 17:30 »

Barbelin nickte langsam und entschied sich mit den Vorfällen in Drachenauge zu beginnen. Zum einen sollte der Paladin von diesen mehr wissen, immerhin war die Katethrale einer der wichtigsten Orte gewesen, zum anderen war ihres Wissens nach auch ein Hilfegesuch nach Sha Nurdra gesandt worden.

"Ich begleitete Priesterin Fjalladis und Meister Dennhardt nach Drachenauge, da dort eine eigenartige Seuche ausgebrochen war. Dank der Zusammenarbeit vieler Helfer und Paladins Hilfe fand man heraus das sie von einer Art dämonischer Ratte hervorgerufen wurde. Zusammen mit Priesterin Domitia und der Heilerin Kaira begleitete ich Erzmagierin Myriel auf der Suche nach deren Nest in die Kanalisation von Drachenauge. Als wir das Nest gefunden hatten verhinderten wir Drei das keine dieser Ratten entkommen konnte während die Erzmagierin das Nest und alles dort verbrannte."

Das Bild dieser Feuerbrunst durchzogen von ihren eigenen Lichtblitzen hatte sich in das Gedächnis der jungen Halbelfe eingebrannt. Nie zuvor hatte sie ein menschliches Wesen derartige Macht ausüben sehen und insgeheim danke Barbelin dem Sänger das die Erzmagierin ihnen beigestanden hatte. Kurz schwieg sie, auch im etweige Fragen beantworten zu können.

"Auch bei dem Ereignis mit dem gebundenen Geist war Priesterin Domitia beteiligt. Aus einem Dorf nahe Nightons war ein junges Mädchen verschwunden. Wie sich herausstellte war es in ein verlassenes Anwesen hineingeklettert. In diesem Anwesen waren wie wir herausfanden zwei Geister gebunden von denen einer das Kind in seiner Gewalt hatte. Es muss sich um die vorherigen Besitzer des Anwesens gehandelt haben eine Familie Ion, die beide bei einem furchbaren Unglück gestorben waren. Mit vereinten Anstrengungen gelang es den weiblichen Geist zu bannen, der männliche bösartige Geist jedoch griff uns wiederholt an und ließ sich nur mit einem Sonnenlichtzauber endgültig vernichten."





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