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   Autor  Thema: Der 'Heilige Orden der Zwölf' (Gelesen 6617 mal)
Domitia

Re:Der 'Heilige Orden der Zwölf'
« Antwort #195 am: Mi., 08. Mai 2019, 20:42 »

Der Erzählung Elessars lauschend nippte Domitia wie ein Spätzchen, wie Vater sie liebevoll hieß, an dem halbvollen Humpen dunklen Bier. Zu ihrem Schrecken berichtete Elessar vom leidvollen Verlust der Familie. Zum Trost wusste die Freiin nichts zu sagen, unterließ es mithin, war diese Tragik doch längst vergangen. Es gilt in der Gegenwart zu leben, unterwies sie Bruder Arnulf mit Nachdruck. Vergangenes lass hinter dir, es prägt dich, doch belasten soll es dich nicht. 

Glückselig spiegelte Domitia das herzliche Lächeln Elessars.

"Es ist Paladins Wille gemeinsam für ihn zu streiten", sprach die Novizin überzeugt. "Kein Zufall führte uns an jenem Tage vor der Halle der Lieder zueinander. Ich glaube an die Bestimmung. Lehrtet Ihr vielen Schülern, werter Elessar?"

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Elessar Eledhwen

Re:Der 'Heilige Orden der Zwölf'
« Antwort #196 am: Mo., 13. Mai 2019, 10:36 »

Elessar schlug das Zeichen Paladins über seiner linken Brust und entgegnete ohne Zögern:

"Fürwahr, werte Domitia, unsere Begegnung war vorausbestimmt, der Gerechte sandte zur richtigen Zeit ein Zeichen, davon bin ich fest überzeugt!"

Der Priester erfreute sich an der Inbrunst und Überzeugung der Novizin und fügte lächelnd hinzu:

"Ich durfte bereits im Orden des Lichtes einigen Schülern unsere Lehren näherbringen und seit der Neugründung unserer Gilde seid Ihr der dritte Novize oder besser die dritte Novizin, die ich unter meine Fittiche nehmen darf. Wobei mir die Frage einfällt, ob Ihr Euch bereits Gedanken gemacht habt, womit wir morgen beginnen werden. Habt Ihr denn bereits erste Vorstellungen?"


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Domitia

Re:Der 'Heilige Orden der Zwölf'
« Antwort #197 am: Mo., 13. Mai 2019, 15:58 »

"Mir schwebt, in erster Eingebung, eine Balance zwischen Angriff, Abwehr und Bannung vor. Es mag Streiter geben, die sich einer einzigen Sache verschreiben. Lieber möchte ich wie Christian in allem bewandert sein. Eine stabile breite Basis entgegen der hoch effizienten, indes einseitigen Spitze."

Sie war jung und sie hatte Vorstellungen, einerseits klar umrissen, indes verschwommen in ihrer langfristigen Wirksamkeit. So also schätzte sie den Ratschlag des Erfahrenen und blickte Elessar fragend an ob dies seiner Meinung entsprach.

"Das Augenmerk vorerst auf das Bannen dunkler Mächte zu legen erscheint mir in Anbetracht von Paladins Zeichen in der Kirche von Nighton sinnig - Ihr erinnert Euch, die dämonischen Fesseln. Oder seid Ihr vielmehr der Ansicht, ich möge diese göttliche Aura in eine heilende umlenken? Ich vernahm Erzählungen über Paladine, die allein mit Handes Kraft Wunden zu schließen und Gifte aus dem Körper zu saugen vermochten. Indes, der Heiler gibt es zahlreiche. Zudem, an Kenntnissen zur metallenen Rüstung mangelt es mir. Eine Brünne zu tragen wurde ich gelehrt, indes, eine Panzerung in Schuppen oder Platten über dem Wams sah ich an Soldaten in diesem Reiche."

Eisenrüstung und Untote bannen bitte

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Elessar Eledhwen

Re:Der 'Heilige Orden der Zwölf'
« Antwort #198 am: Do., 16. Mai 2019, 12:27 »

Elessar lauschte Domitias Worten und während er lauschte nickte er mal zustimmend oder schüttelte verneinend den Kopf. Als sie geendet hatte, sprach er ruhig:

"Nun, ich würde Euch empfehlen, an Eurer ersten Entscheidung festzuhalten. Wie Ihr sagtet, sandte Euch der Gerechte daselbst ein Zeichen, dass Ihr Euch auf das Bannen der dunklen Mächte konzentrieren solltet und wie Ihr wisst, gibt es ausreichend andere Möglichkeiten der Heilung. Ihr habt die Heilung durch die göttliche Macht zwar bereits am eigenen Leib erfahren, aber wenn weder diese noch ein Heiler, der mit Magie zu heilen vermag zur Verfügung stehen, dann könnt Ihr Euch noch immer eines Trankes bedienen, doch gegen Dämonen jedweder Art gibt es außer einem Bann meist wenig auszurichten. Selbst die Wirkung von Weihwasser ist in diesem Fall oft sehr begrenzt, so dass Ihr gut daran tut, wenn Ihr die göttliche Macht in die richtigen Bahnen zu lenken vermögt."

Er machte eine kurze Pause und schien zu überlegen, bevor er fortfuhr:

"Und da manchmal auch eine gute Verteidigung durchaus besser als ein schlechter Angriff ist, solltet Ihr Euch auch im Umgang mit einer besseren Rüstung üben. Eine eherne Rüstung mag zwar von Grund auf erst einmal besser schützen, aber wenn Ihr Euch nicht an die höhere Last gewöhnt, dann vermögt Ihr Euch auch nicht behände genug zu bewegen, um Euch der Rüstung entsprechend zu verteidigen. Ganz zu schweigen, dass sie Euch anfangs selbstverständlich auch beim Angriff im Wege sein dürfte."

Er nickte noch einmal bekräftigend und fügte hinzu:

"In der Tat, mich dünkt, Ihr hättet eine gute Wahl getroffen!"

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Domitia

Re:Der 'Heilige Orden der Zwölf'
« Antwort #199 am: Do., 16. Mai 2019, 16:11 »

Die Novizin strahlte übers rosige Antlitz bei Elessars lobenden Worten. Dies bestärkte sie in dem vermögen, Paladins Zeichen richtig zu deuten.

„Eure Zustimmung stimmt mich froh. Es drängt mich morgen früh mit den Studien zu beginnen. Ist es mir als Novizin ferner gestattet die Tempelbibliothek aufzusuchen?"  Dass es eine solche gab stand für Domitia außer Frage. "Welche Werke empfehlt Ihr mir zu Beginn der Ausbildung?“

Überdies entsann sie sich der Unkenntnis wo sie nächtigen würde. „Ist es vorgesehen im Tempel eine Kammer zu beziehen? Bislang nutze ich eines der Gästehäuser der Stadt. Wann des morgens wünscht Ihr mit den Studien zu beginnen, werter Elessar?“

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Elessar Eledhwen

Re:Der 'Heilige Orden der Zwölf'
« Antwort #200 am: Fr., 17. Mai 2019, 10:45 »

Elessar nickte bestätigend, wobei er sprach:

"Selbstverständlich steht es Euch frei, die Bibliothek zu nutzen, wann immer es Euch danach verlangt!"

Er wies mit der Hand zu Telora und fuhr fort:

"Telora kümmert sich hauptsächlich um die Bibliothek und wird Euch gerne einweisen, so dass Ihr eine Vorstellung davon erhaltet, in welchen Regalen welche Werke zu finden sind. Und Sie kann Euch auch ein, zwei Folianten aushändigen, die Ihr auch gerne als Abendlektüre nutzen dürft. Für den Anfang würde ich ein Allgemeinwerk zum Wissen über das Wesen von Dämonen und das Bannen derselben empfehlen, sowie ein Standardwerk über den Umgang mit verschiedenen Rüstungstypen. Letzteres mögt Ihr möglicherweise auch bereits während Eurer Ausbildung zuhause kennen und lesen gelernt haben."

Er richtete das Wort kurz an Telora und erklärte ihr, welche Werke er meinte und wandte sich dann wieder an Domitia, um ihre weiteren Fragen zu beantworten. Er schüttelte leicht den Kopf, wobei er entschuldigend bemerkte:

"Da wir derzeit noch einen Gast im Haus haben, können wir Euch leider kein Gästezimmer anbieten, so dass ich vorschlage, dass Ihr die nächste Zeit noch im Gästehaus bleibt, bis wir eine andere Lösung finden. Und für den Anfang könnt Ihr Euch nach Sonnenaufgang und nach dem Frühstück mit Euren Studien beschäftigen."

Und mit einem aufmunternden Lächeln fügte er hinzu:

"Ihr dürft Euch selbstverständlich auch bereits vor Sonnenaufgang zu mir gesellen und das Morgengebet mit mir sprechen und anschließend mit mir meditieren, wenn Ihr Euch auch darin bereits üben möchtet."

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Domitia

Re:Der 'Heilige Orden der Zwölf'
« Antwort #201 am: Fr., 17. Mai 2019, 16:20 »

"Seid bedankt. Ich versichere Euch achtsam mit den Schriften zu verfahren." 

Einnehmend lächelnd blickte die Freiin dankbaren Ausdrucks zu Telora. Allesamt bedienten sie sich beim Schmaus der elfischen Umgangssprache, so also legte Domitia dar, sich auch vertiefende Schriften und Lexika in Quenya zuzutrauen. Telora möge der Sorge ledig sein ausnahmslos Werke in der Allgemeinsprache für sie bereitzuhalten.

Zu Elessars Vorschlag der gemeinsamen Morgenandacht neigte Domitia ehrerbietig den Kopf. "Sehr gern möchte ich die Gelegenheit zur Meditation nutzen, werter Elessar. Welche Örtlichkeit ist hierfür die geeignetste?"

In Kürze erwartete sie für den heutigen Tag entlassen zu werden. Für den Rest des Tages wollte sie ruhen, still in sich gehen und Paladin danken. Des morgigen Tages über mochte sich in einer Pause Zeit finden Christian zu besuchen. Da formten sich Gedanken um das Leuchten des Sonnenschwerts in ihrem Hinterkopfe.

"Elessar, verzeiht die Frage nach der Kampfkunst bei Tisch, doch drängt mich soeben der Gedanke. So denke ich Paladin selbst pflanzte ihn mir ein. Das Schwert, das mir von der Akademie in Drachenauge als Geschenk überlassen ist - es scheint mir gesegnet. Im Schwung erstrahlt die Klinge in hellem Licht, es umfängt Heft und Finger, als verlange es von mir bestimmtes Tun."  Die Freiin schüttelte misslaunig den Kopf. "Die gefühlte Kraft dem Sänger gerecht zu beschreiben misslingt mir aufs sträflichste."
« Letzte Änderung: Gestern um 15:02:50 von Domitia »
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