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   Autor  Thema: Schneiderei "Heiße Nadel" (Gelesen 13528 mal)
Naveen

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #210 am: Mo., 02. Dez 2019, 09:14 »

Caya

Der Elf lachte.
"Ob euch das Kleid nicht steht? Meine Teuerste, ich hoffe, ihr seid nur auf der Jagd nach ein paar Komplimenten. Denn es ist unbestreitbar, dass dieses Kleid scheinbar nur auf euch gewartet hat. Wie erwartet unterstreicht es euer hübsches Gesicht. Ich würde nur.. einen Augenblick.. darf ich?"

Der Schneider holte zwei Nadeln, steckte vorsichtig rechts und links der Lendenwirbelsäule je einen Zentimeter ab und trat vor Caya.

"So säße es perfekt. Die Länge, die Arme.. ich sagte es bereits: wie für euch gemacht."

Um auch den letzten Zweifel in Caya zu ersticken fügte er hinzu:
"Und weil es mir das Herz brechen würde, wenn ihr euch gegen das Kleid entscheiden müsstet, bin ich gewillt, euch einen großzügigen Rabatt zu geben. Ich denke bis auf 650GM könnte ich gehen."
« Letzte Änderung: Mo., 02. Dez 2019, 09:15 von Naveen »
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Chiamara

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #211 am: Mo., 02. Dez 2019, 13:45 »

Bei der Erinnerung an die feuchtfröhliche Nacht mit ungeahnten Folgen stimmte Chiamara in das Lachen mit ein.
“Im meinem nächsten Leben, Naveen,“ sprach sie dann ernst.
“Ansonsten müsste ich mir echt Sorgen um Dein Leben machen.“

Armande wäre gar nicht begeistert. Er wusste ja noch nicht einmal etwas von der einen Nacht. Obwohl man das keinem von beiden zum Vorwurf machen konnte.

Schnell wandte sie sich den Decken zu.
“Kratzig geht gar nicht. Dann schon lieber eine etwas zu große Decke. Kann man so richtig reindrehen. Passt also perfekt. Könntest Du vielleicht noch meinen Namen darauf verewigen? Nur als Warnung für die, die ihre Finger an das gute Stück legen wollen.“

“Mehl im Haar und auf der Kleidung ist ausgesprochen modern im nächsten Frühjahr. Besonders wenn ich wenig Stoff am Leib trage, da mir aufgrund der Arbeit warm ist.“
Es machte Spaß mit ihm einfach loszulachen und Witzchen zu machen. Der Schneider hatte einfach eine so einnehmende Art, der man schwer wiederstehen konnte. Vielleicht wirklich in ihrem nächsten Leben – wenn es eine Auferstehung gab. Sie seufzte.

“Jetzt mal ernsthaft. Mir war langweilig und ich brauchte Beschäftigung. Und ernähren muss ich mich auch noch. Die Mühle wird jetzt bald fertig sein und dann kann ich mich dort austoben. Habe massig Ideen. Es braucht ja nicht immer nur Mehl sein, was gemahlen werden muss.“
Und zudem lag die Mühle weit genug außerhalb der Stadt um ungestört ihren Liebhaber zu empfangen.

“Ich würde mich freuen, wenn Du mich mal besuchen würdest. Ich habe sicher auch etwas Wein im Haus, ein gutes Essen und ein Zimmer.“

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Naveen

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #212 am: Mo., 02. Dez 2019, 15:13 »

"Du weißt, ich bin ein Elf... Unsterblichkeit und so.. alles, was mein Leben verkürzen könnte sorgt nur für ein wenig Aufregung im trostlosen Fluss des Seins."
Er lächelte. Kurz und freudlos. Diesen Satz mit dem "nächsten Leben" hatte er doch schon einmal gehört!
Und auch die Einladung in die zukünftige (abgelegene) Wohnstätte, war damals in nicht wesentlich anderen Worten von Cailin ausgesprochen worden.

Auch wenn er bei beiden Damen zu keiner Zeit feste Absichten gehegt hatte, stieß ihm dieses "Vertrösten" zu seinem eigenen Erschrecken negativ auf.

"Mach ich." antwortete er dementsprechend nüchterner, als es sonst seine Art war.
"Allerdings nicht mehr heute Abend. Du hast recht, eigentlich ist es zu spät zum Arbeiten. Was soll ich dir einsticken? Deinen ganzen Namen? Deine Initialen? Übermorgen könntest du die Decke dann wieder abholen."

Ordentlich faltete er die Decke zusammen und befestigte einen Zettel an ihr, auf dem er Chiamaras Stickwunsch verewigte.
Langsam kehrte auch das typische Lausbuben-Grinsen zurück.

"Bei einer Sache kannst du dir sicher sein, egal wie viel oder wenig Stoff du trägst: meinen Senf kaufe ich zukünftig nur bei dir." Er lachte.

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Chiamara

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #213 am: Mo., 02. Dez 2019, 17:08 »

Fast hätte Chiamara das Gefühl haben können, dass Naveen ihr die Worte übel nahm.
Dabei war sie doch immer der Meinung gewesen, dass ihr Schäferstündchen nur ein Abenteuer für die Nacht war. Und nicht mehr.
Und trotz des Wissens ist sie es gewesen, die am nächsten Morgen ein eifersüchtiges Stechen gespürt, sich abgewiesen gefühlt hatte, als wenn es etwas ernstes gewesen wäre. Damals musste sie sich klar machen, dass ihr Herz verrückt spielte, weil sie nach Liebe sehnte. Denn der Schneider und sie kannten sich doch kaum.

Und jetzt kamen von ihm nur recht kühle Worte, als sie ihn nicht herzlich in ihre Arme schloss bei der Einladung in sein Bett.
Traurig blickte sie ihn an. Selbst wenn Armande nicht gewesen wäre, Chiamara wollte nicht mehr mit einem Elfen und dazu noch Schneider anbandeln, da Naveen äußerlich jung bleiben würde, sie hingegen sich jetzt schon alt fühlte. genau diese Unsterblichkeit brachte sie gerade zum Verzweifeln, da sie die nicht hatte.

"Morgen reicht völlig. Ich übernachte in der Klinge und komme dann gegen Mittag vorbei, wenn es Dir passt."

Seine Lippen verzogen sich nochmal zu einem Grinsen und der folgende satz, war wieder so, wie sie ihn liebte.
"Ich glaube, auf solch scharfe Sachen stehst du nicht wirklich," kam es prombt von der Ostländerin.

Aber er hatte sie auf eine Idee gebracht. Senf könnte sie vielleicht mit dem kleinen Mahlwerk herstellen. Sie müsste im Hafen von Drachenauge nur mal nachfragen, ob sie auch Senfkörner geliefert bekommen.

Vorsichtig trat sie näher an den attraktiven Mann heran.
"Gute Nacht und entschuldige, falls ich Dir weh getan haben sollte."
Auf die Zehenspitzen stellend legte die Hellhaarige ihre Lippen auf seine Wange. Nur ganz seicht.

Fast hätte sie ihm gebeichtet, dass sie ihre alte Liebe wieder gefunden hatte und es sich um einen Vampir handelte. Aber es war besser für ihn es nicht zu wissen. Daher drehte sich Chiamara um, griff ihren Mantel und verließ den Laden.


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Naveen

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #214 am: Mo., 02. Dez 2019, 19:47 »

Chiamara

Abermals lachte der Elf.

"Morgen reicht also? Ich sehe, du machst dich schon jetzt gut als Geschäftsfrau. In Ordnung, dann lege ich doch eine Nachtschicht ein und du bekommst bereits morgen deine Decke."

Chia verabschiedete sich - und es erstaunte Naveen, als ihre Lippen plötzlich seine Wange berührten.
Reflexartig griff er nach ihrem Handgelenk.
"Chiamara.." Er wartete, bis sich ihre Blicke kreuzten, dann ließ er die Blonde wieder los.

"Ich will nicht, dass du etwas falsch verstehst. Wir hatten getrunken und eine tolle Nacht miteinander. Und ja, ich habe es genossen, wie wir beide.. harmoniert haben. Aber das bedeutet nicht, dass ich bei jedem Treffen mit dir den Wunsch verspüre, über dich her zu fallen. "
Einen Sekundenbruchteil schien sein Blick ihn Lügen zu strafen. Doch dann wurde sein Blick wieder hart.
"Du hast mir nicht weh getan. Wir gaben uns, was wir an diesem Abend brauchten. Es war rein körperlich und nicht mehr und nicht weniger. Sollte es wieder passieren, dann würde ich diesen Moment wieder genießen. Aber ich spekuliere nicht darauf. Weder jetzt, noch in irgendeinem anderen Leben."

Es war ihm wichtig, dass sie das wusste. Er hatte  damals versäumt Cailin klar zu machen, dass er eigentlich nie mehr als das schnelle Abenteuer gesucht hatte - und hatte sich am Ende in einem Gefühlschaos wiedergefunden, dass er sich selbst nicht erklären konnte. Das wollte er diesmal vermeiden. Und als er seine Worte los geworden war, ließ er Chiamara gehen...

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Caya Eibenstein

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #215 am: Mo., 02. Dez 2019, 23:17 »

Sie hatte sich in das Kleid verliebt und hatte deswegen Sorge, dass es ihr doch nicht stehen wurde. Naveen‘s Reaktion auf die offensichtlich dumme Frage schien ihr jedoch auch die letzten Zweifel zu nehmen und sie musste kurz vor Glück jauchzen und umarmte den Schneidermeister für seine Kunstfertigkeit und seine Komplimente kurz.
„Oh wirklich ? Ihr wollt mir das Kleid sogar günstiger überlassen? “ Für sie war es sehr viel Geld, aber das war es in jedem Fall wert! Sie bekam wieder leicht rote Wangen und machte einen Knicks. „Vielen Dank Naveen Meister der Schneidermeister!“  Sie strahlte. „Ich mag es kaum ausziehen, aber ihr wolltet ja noch eine Kleinigkeit ändern... “ Sie lief zögerlich hinter den Sichtschutz und zog sich wieder um. Dann kam sie zurück und legte das Kleid mit Vorsicht auf seine Arme. „Kann ich vielleicht so lang warten ?“

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Naveen

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #216 am: Di., 03. Dez 2019, 08:10 »

Caya

Einen Moment lang erschrak der Elf aufgrund des Gefühlsausbruches der jungen Frau. Dann aber erwiderte er ihre Umarmung kurz und vorsichtig.

"Aber natürlich!" antwortete der Scheider.
"Wenn ich ehrlich sein soll, war das Kleid bisher ein Ladenhüter. Ein Stoff, der gepflegt werden will und ein Schnitt, der von jemanden mit Ausstrahlung getragen werden muss. Es sieht so harmlos aus, aber dieses Kleid ist ein schwieriger Kandidat. Oder, wie ich es jetzt sehe: das Kleid hat einfach auf euch gewartet."

Als Caya sich umgezogen hatte, nahm er ihr das Kleid wieder ab.
"Sicher könnt ihr warten. Ihr solltet es sogar. Ich werde nur ein paar Stiche machen müssen. In 10 Minuten bin ich fertig. Möchtet ihr euch noch weiter hier oben umschauen oder kommt ihr mit herunter? Ich könnte euch ein Glas Wein anbieten um auf euren Kauf anzustoßen."

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Chiamara

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #217 am: Di., 03. Dez 2019, 13:36 »

Auf ihrem Weg zur Tür wurde sie ziemlich fest an ihrem Handgelenk gepackt.
Erstaunt drehte sich Chiamara herum und dachte, dass sie dem Schneider jetzt doch noch eine Abfuhr erteilen musste, weil er ihren Abschiedskuss falsch verstanden hatte.
Als sie ihn anblickte, war der Griff sofort gelockert und er nutze ihre Verwirrung um einige Worte an sie zu richten.

Zum Glück war nur sie es gewesen, die eventuell einiges von ihm falsch aufgefasst hatte. Naveens Äußerungen entsprachen dem Gefühl, welches sie hatte. Auch wenn sie mal dachte, es müsste anders oder auch mehr sein. Nein, so war es nicht. Im Endeffekt hatten sie eine wundervolle Nacht.
Danach hatte sie schon mehr als zwanzig mit Armande gehabt.

Sie wollte noch etwas erwidern, aber ihr fiel nichts ein. Es war alles gesagt. Er hatte wohl recht. Auch wenn es sich komisch anfühlte.
Nach einem bestätigenden Nicken verschwand sie aus seinem Laden.


~~ Folgetag Mittags ~~


Wie abgestimmt, betrat die blonde Frau zur Mittagszeit die Schneiderei um die Decke abzuholen.

Nach einer kurzen Nacht voller Grübeleien, sah Chiamara mehr als müde aus. Heute würde es nicht mehr viel geben mit Arbeiten an oder in der Mühle. Schlafen war angesagt. Und hoffentlich störte sie Lesthat nicht, da sie dann wieder nicht zu einem wohlverdienten Nickerchen kam. Obwohl diese Art der Störung ihr Hirn jedenfalls kurzzeitig abschalten würde.

Jedenfalls ihre Stimmung war heute, dem Wetter entsprechend, nicht mehr ganz so betrübt.
Kurz wartete Chiamara, dass sie bedient wurde.


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Naveen

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #218 am: Di., 03. Dez 2019, 22:29 »

Man konnte es fast schon als Unverschämtheit der Natur bezeichnen.
Denn obwohl Naveen die Nacht an Chiamaras Decke durchgearbeitet und es auf nicht mehr als 3 Stunden Schlaf gebracht hatte, entstellten keine Augenringe sein Gesicht. Keine müder Teint, keine Knitterfalten - der Schneider sah frisch und erholt aus.

Und auch, wenn er eine gewisse Müdigkeit in sich spürte, die Glieder sich ein wenig schwer anfühlten, ging es ihm im Großen und Ganzen fantastisch.

Gestern mit Chiamara reinen Tisch zu machen hatte ihm gut getan. Die anschließende Arbeit an der Decke hatte eine fast schon meditative Wirkung auf ihn gehabt und ihr übriges getan.

"Ah, einen schönen guten Tag, Lady de Lorn. Deine Decke wartet schon auf dich." sprach der Elf mit einem Lächeln im Gesicht.
Sekunden später lag die Decke fein zusammengefaltet vor Chiamara, den Stick oben auf.
"Ich hoffe, es gefällt dir so." Naveen strich über die feinen Fäden.
"350 GM und ein Töpfchen scharfen Senf bekomme ich dann."
Er zwinkerte Chiamara zu, als wäre nie etwas gewesen.

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Caya Eibenstein

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #219 am: Di., 03. Dez 2019, 23:03 »

Naveen nahm ihr Kleid entgegen und lud sie ein, noch ein Glas Wein mit ihm zu trinken.
„Oh ich glaube, wenn ich hier oben bleiben würde, dann würde ich arm werden...es ist wohl besser, wenn ich euch begleite! Vielen Dank für die Einladung! Habt ihr vielleicht etwas Süßes da?“
„Darf ich euch zusehen, während ihr das Kleid umnäht? Und vielleicht könnt ihr mir noch sagen, wie ich das Kleid waschen kann...ich fürchte dass ich bisher noch nicht in das Vergnügen gekommen bin, solch einen feinen Stoff zu waschen...auch wenn ich hoffe, dass es niemals schmutzig wird!“

Wann sie es wohl endlich tragen kann...erst einmal würde der Winter kommen...
Mit dem Kleid auf meinem schwarzen Hengst ...“ sagte sie leise träumend vor sich hin.

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Naveen

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #220 am: Di., 03. Dez 2019, 23:21 »

Caya

"Bestimmt lässt sich da etwas finden." lachte Naveen und nahm Caya wieder mit hinab in den Verkaufsraum.

"Ah, seht her. Ich könnte euch auch noch einen Schluck Met anbieten." Der Elf holte einen Kelch, sowie zwei Karaffen hervor. Die eine war voll mit hellem Wein, die andere enthielt noch 3 fingerbreit goldgelben Met.
Dazu stellte er ein kleines Schälchen mit Datteln. Bei dem Blick auf die braunen, verschrumpelten Früchte fiel ihm auf, wie sehr er Lisanns Backwerk vermisste...

Während Caya sich selbst einschenkte, griff der Elf zur Nadel.
Stich..
"Seide am Besten nur kalt waschen."
Stich..
"Nicht knittern."
Stich..
"Nicht rubbeln."
Stich..
"Immer im Ganzen waschen, nie einzelne Stellen auswaschen."
Stich..
"Nie direkt in die Sonne hängen."

So zählte Naveen der jungen Frau auf, was zu beachten war, während er behände das Kleid umnähte.
"Fertig!" sprach er schlußendlich und hielt das gute Stück in die Höhe.

« Letzte Änderung: Di., 03. Dez 2019, 23:21 von Naveen »
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Chiamara

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #221 am: Mi., 04. Dez 2019, 13:14 »

Dem Schneider schien es auch ausgesprochen gut zu gehen. Sein Lächeln war ansteckend.

"Herr Nebeltau, einen schönen Tag wünsche ich ebenfalls," sprach Chiamara so locker, wie es ihr möglich war.
"Wie ich sehe, hast Du Dir tatsächlich die halbe Nacht um die Ohren geschlagen, um die Stickerei auf die Decke zu bekommen." frötzelte sie.

Sie schaute sich das Werk ganz genau an und prüfte die Arbeit, von der sie gar keine Ahnung hatte und schnalzte dann mit ihrer Zunge.
"Wie immer vorzügliche Arbeit," kam lobend über ihre Lippen. Auch wenn es sich bei ihr wie ein Gespräch mit adligen Schnepfen anhörte.
"Und das es wieder sooo pünktlich fertig geworden ist. Nichts anderes habe ich erwartet."

Die Müllerin klimperte gespielt mit ihren Wimpern und legte ihm dann 350 Goldmünzen auf den Tresen.
"Der Senftopf muss leider warten, bis das kleine Mahlwerk wieder voll funktionstüchtig ist. Und einen Händler für Senfkörner habe ich auch noch nicht gefunden. Wenn ich Dir bis dahin also etwas schuldig bleiben darf?"



+ 1 Decke mit Namenstickerei
- 350 GM

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Naveen

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #222 am: Mi., 04. Dez 2019, 15:18 »

"Es war kein Wein mehr im Haus. Da konnte ich gar nicht anders als Arbeiten." flachste Naveen. Als wenn ihm jemals der Alkohol ausgehen würde...

"Nun, dummerweise hat sich irgendwie herumgesprochen, dass ich einer hübschen Dame nur sehr selten einen Wunsch abschlagen kann. Drum sei's drum. Die Decke ist dein, auf den Senf werde ich warten."
Er lächelte, band noch ein Schleifchen um das Deckenpaket (zum besseren Tragen - und auch ein wenig für hübsch) und wünschte Chiamara viel Erfolg mit der weiteren Renovierung ihrer Mühle.

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Arinna von Hohenfels

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #223 am: Gestern um 09:50:52 »

Meister Naveen hielt die Farbkombination für gut und Arinna freute sich unwillkürlich darüber das ihre Wahl Anklang beim Schneider gefunden hatte. Ihm fielen sofort einige Ideen ein und er musste an ihrem fragenden Gesichtsausdruck gesehen haben, das sie höchstens die Hälfte seiner Erklärungen verstanden hatte, denn er nahm einen Stift zur Hand und skizzierte rasch ein Kleidermodell. Die Bognerin staunte.

Das sieht wunderbar aus. Ihr seid ja ein Künstler Meister Naveen.

Sie bewunderte noch einen Moment die Skizze, die sie selbst in stundenlanger Arbeit nicht so gut hinbekommen hätte, dann sah sie den Elfen an und folgte mit dem Blick seinem Fingerzeig zur Tür.

Wenn Ihr die Zeit habt und ich Euch damit quasi einen Gefallen tue, sage ich gewiss nicht nein.

Welche Frau hätte einer solchen Einladung schon widerstehen können? Abgesehen davon das auch sie als Kind Prinzessin und verkleiden gespielt hatte, wenn sie dünne farbige Tücher von ihrer Mutter oder einen Hut ihres Vaters hatte ergattern können.

Woher stammen die Kostüme? Sind es Modelle die Ihr im Laden ausgestellt hattet oder nicht abgeholte Bestellungen von Kunden?

fragte Arinna nach, während sie Naveen auf den Dachboden folgte.

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Caya Eibenstein

Re:Schneiderei "Heiße Nadel"
« Antwort #224 am: Gestern um 11:00:35 »

Caya folgte ihm hinunter und hörte aufmerksam zu, als er sagte, worauf man alles achten musste.
Sie schütte sich und Naveen etwas von dem Met ein und trank langsam davon.
Als Caya die Datteln sah, fragte sie ihn: „Oh ihr habt Datteln? Mögt ihr gerne orientalisches Naschwerk? Damit könnte man sicher auch etwas Gutes backen...“
„Ganz vorsichtig mit dem Stoff umgehen, natürlich! Nicht in dir Sonne hängen? Oh verstehe!“
  sie nickte.
Als er das fertige Kleid vor sie hielt nahm
sie es schnell an sich, damit der feine Stoff ihre Hand umschmeicheln konnte.
„Es ist wirklich schön! Darf ich euch auch gleich das Geld für den Sattel geben?“

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