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   Autor  Thema: Der Hohenweiler Wintermarkt (Gelesen 1749 mal)
Chiamara

Re:Der Hohenweiler Wintermarkt
« Antwort #75 am: Mo., 02. Dez 2019, 21:31 »

Gerade erst hatte sie den nächsten Schneeball geformt und richtete sich wieder auf, als Chiamara unvorbereitet getroffen wurde.

"Hey, wer war das?" rief sie in die Runde.
"Jetzt konnte ich gar kein geschocktes Gesicht machen," lachte sie.
"Das warst doch sicher du." Und schon flog ihr Ball in Richtung Askladds

Christian bewarf jetzt seinerseits allerhand Mitstreiter. Die hellhaarige Frau konnte gerade noch ausweichen.
Männer.
Nich mehr Schneebälle formend machte sie ein paar Leute aus, die abgelenkt waren.
Merdarion war der erste, der ihren Schneeball spüren sollte.
Die anderen zwei gegen Ardir und Martin waren dagegen schlecht geworfen.

Sie jubelte laut vor Spaß.

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Magnati

Re:Der Hohenweiler Wintermarkt
« Antwort #76 am: Di., 03. Dez 2019, 00:25 »

Es war eine Weile her gewesen, dass er solche Magenschmerzen gehabt hatte, aber nun war es wieder einmal passiert. Im Winter war das Jagen schwieriger, also hatte er die Chance genutzt als das einsame Wildschwein auf der weisen Flur aufgetaucht war. Allerdings hatte er das schnell bereut. Und auch nach einem großen Heiltrank fühlte sich sein Magen immer noch flau an.

Die Reise nach Sha'Nurdra führte er dann auch eher im Tiefflug fort. So kam es, dass er dem Weihnachtsmarkt bei Hohenweiler bemerkte auf dem sich erstaunlich viele Gestalten tummelten. Nicht direkt im Getümmel erblickte er auch zwei bekannte Gestalten und die eine davon kam ihm gerade gelegen.

Der dunkle Drache kam heran und setzte ein par Drachenlänge hinter Fjalladis und Landolin auf. Der noch recht frische Schnee wurde aufgewirbelt und tiefe Spuren gruben die großen Drachenpranken in den Schnee. Im Kontrast mit dem weiß um ihn herum sah man heute sogar recht gut, dass Magnati keine wirklich schwarzen, sondern nur sehr dunkle aber dennoch violette besaß.

Die unweit beginnende Schneeballschlacht kaum beachtend wandte er sich an die beiden:
Seid gegrüßt, Fjalladis, Landolin. Ich hoffe der Winter tat euch bisher keinen Schaden an.

Es mochte dem Heiler auffallen oder nicht. Aber seit der erfolgreichen Wiederkehr aus dem Arag, hatte der Drache aufgehört ihn immer bei seinem vollen Namen zu nennen. Eine Verhaltensweise die durchaus als Distanzierung und je nach Situation auch despektierlich gemeint gewesen war.

Bei mir ist dem leider nicht so.
Sagt Landolin, wie würdet ihr ein großes Wesen mit Schmerzen behandeln, vermutlich durch verdorbenes Essen induziert, wenn Winter herrscht und keine Kräuter zu finden sind?
« Letzte Änderung: Di., 03. Dez 2019, 00:26 von Magnati »
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Barbarossa

Re:Der Hohenweiler Wintermarkt
« Antwort #77 am: Di., 03. Dez 2019, 00:48 »

Der Mythrillion lies seine Flamme wahrlich scheinen an diesem Tag!
Barbarossa hatte den morgen schon verflucht, indem durch die Schneeverwehungen der letzten Tage kaum voran gekommen war. Dazu drohten seine Stiefel zu durchnässen.
Doch da ward ihm geholfen durch eine kleine Spur des gemahlen Korns.
Kurze Zeit später schloss er zu einem Bäcker auf, der rastete und konnte diesen auf ein Leck in seiner Fracht aufmerksam machen.
Und jetzt?
Jetzt saß er vorne bei ihm auf dem Wagen, hatte zwei Laiber Brot im Rucksack die ihn über die nächsten Tage bringen würden und rollte zu dem Ziel des Bäckers, einen Markt, von welchen es in Dragonia in der Vorzeit des Festes zur Wintersonnenwende so viele gab.

Gepriesen sei der Mythrillion!

In Nuru waren diese Märkte nicht so beliebt. Vermutlich zu friedlich für die große orkische Bevölkerung. Doch Barbarossa und gerade sein Handwerkerherz mochten sie sehr. Daher hatte Barbarossa seinen Lohn genommen und war für den Wintermond unterwegs.
Er selbst hatte einige mit Runen verzierte Metallstücke in seinem Rucksack die er vielleicht an den Mann oder an die Dame bringen konnte.

Schließlich kamen Sie in Hohenweiler an, Barbarossa stieg ab, wechselte ein paar letzte freundliche Worte mit dem Bäcker, der sich dann aufmachte auch noch flux seine Ware aufzustellen.

Barbarossa schlenderte los und war froh, das einiges an Volk unterwegs war, denn so war der hohe Schnee schon gut platt getreten und er musste seine Füße nicht so hoch heben. Mit Runenstab in der Hand hielt er Ausschau nach etwas wärmenden. Denn auch wenn er sehr froh war, dass er den ganzen Weg nicht hatte laufen müssen, so fehlte ihm nun die Wärme aus der Bewegung.

Der Stand dort wo ein dampfendes Getränk ausgeschenkt wurde schien ein guter Anfang zu sein...




OoT: Die Runenschmuckstücke sind natürlich nur Atmosphärisch zu verstehen. Aber ich nehme sie auch gerne raus, falls das das Mod-Team möchte.;)
« Letzte Änderung: Di., 03. Dez 2019, 01:21 von Magnati »
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Caya Eibenstein

Re:Der Hohenweiler Wintermarkt
« Antwort #78 am: Di., 03. Dez 2019, 07:52 »

Merdarion begann die Schnweballschlacht und Christian ging auf seine Seite....na warte...

Da traf sie auch schon der erste Schneeball, wohl von Merdarion geworfen. Sie grinste und ward einen Schneeball zurück, der ihn auch prompt traf. Ha!
Dann warf sie auch einen Schneeball in Christians Richtung, unsicher, ob sie ihn überhaupt treffen wollte und warf auch ein ganzes Stück daneben. Dafür warf er wiederum einen besser gezielten Ball und erwischte sie auf ganzer Länge! Ebenso tat es ihr noch ein Mann nach, den sie nicht kannte.
„Hey ihr räudigen Banditen!“
Nehmt das!

Schnell formte sie noch weitere Bälle und ging in den Gegenangriff über und lachte. Ja das machte wirklich Spaß! Hoffentlich würde nur niemand einen Ball ins Gesicht bekommen, das konnte unangenehm werden. Sie versuchte die Bälle möglichst tief zu werfen, damit das nicht geschah...
« Letzte Änderung: Di., 03. Dez 2019, 07:55 von Caya Eibenstein »
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Merdarion Ni Hawk

Re:Der Hohenweiler Wintermarkt
« Antwort #79 am: Di., 03. Dez 2019, 08:07 »

Er konnte gerade noch Cailin zuraunen das sie wohl aus der Wurfbahn gehen sollte, als auch schon ein Schneeball gesegelt kam und ihn traf. Chiamara entschied sich für die Gegenseite was der Minenbesitzer nur mit einem Grinsen bedachte, ehe auch er einen hastig zusammengedrückten Schneeball nach ihr warf. Zu schnell, zu ungenau, mehr als nur etwas Schnee kam nicht bei ihr an. Seine Gildenschwester traf jedoch auch nicht. Während er und Christian versuchten sich gegenseitig etwas Rückendeckung zu geben trafen immer mehr der Geschosse die Beiden.

Ein paar seiner eigenen Wüfe wurden mit Erfolg gekrönt, so traf er ziemlich zielsicher erst Caya und dann Shikra. Jedes Mal erwiscte es aber auch ihn selbst. Irgendwann war es ihm dann auch egal was ihn dann dazu veranlasste Christian aus nächster nähe noch eine Handvoll Pulverschnee mitzugeben. Natürlich revanchierte sich der Hohentürmler kurz darauf. "Standest halt in der Schussbahn." lachte Merdarion und spuckte Schnee.

"Wir sollten schauen das wir in Sicherheit kommen. Was meinst du hinter den Drachen?"

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Tordis

Re:Der Hohenweiler Wintermarkt
« Antwort #80 am: Di., 03. Dez 2019, 10:21 »

" Wie gesagt, mein Nåmensgedæchntis ist nicht so gut. Ist aber nicht schlimm.. so hab ich kein schlechtes Gewissen, so kann ich ganz unbeschwert zielen auf wen ich will.."
Lachte Tordis atemlos.
Sie ging voll in der Schneeballschlacht auf. Merdarion wurde von ihr anvisiert, genauso wie der Rotschopf und der eine Mann, der da auch noch in der Nähe stand. Das es sich dabei um einen weltbekannten Hohentürmler handelte, ahnte die Nordfrau nicht einmal.

Auch musste Tordis so einige Schneebälle einstecken. Schnell war das strähnige Haar noch strähniger, die Wangen glühten rot und von den Augenbrauen tropfte der Schnee. Doch Tordis lachte noch immer. Obwohl sie unter Fremden war, fühlte es sich hier gerade fast so unbeschwert an, wie zuhause.

Irgendwann kannte die kleine Nordfrau weder Freund noch Feind und warf mit ihren Schneebällen einfach so um sich. Chiamara wurde ihre erstes Opfer. Aber Tordis war sich sicher, ihre Freunde Shikra und Askladd würde sie auch noch erwischen. Ein kleines, fieses Kichern entwich der Kehle der Brünetten.

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Naveen

Re:Der Hohenweiler Wintermarkt
« Antwort #81 am: Di., 03. Dez 2019, 10:37 »

"Was haltet ihr davon, wenn ich auf einen weiteren Glühwein einlade?"
sprach der Schneider in die Runde und gab sich großzügig.
Zudem würde sich das auch als geschickter Zug erweisen, um der immer näher kommenden Schneeballschlacht zu entgehen.
Zwar hatte der Schneider nichts gegen ein wenig Spaß - aber die Vorstellung in nassen Kleidern zurück nach Nuru zu reisen erschien ihm gerade nicht erstrebenswert.

Als er in Richtung des Glühweinstandes ging, sah er Asarra am Seeufer. Er lächelte und beschloss, dass der Glühwein noch ein wenig warten konnte.

Doch bevor er Asarra erreicht hatte, kreuzte jemand ganz anderes seinen Weg und erinnerte den Elfen damit wieder an sein ursprüngliches Vorhaben.

"Barbarossa! Wir haben uns ja lange nicht mehr gesehen. Wie geht es euch, Gevatter?"
Gerne erinnerte er sich an das Trinkgelage mit dem Zwerg zurück, dass sie nach dem Turnier in Drachenauge veranstaltet hatte.
"Kommt, ich bin gerade auf dem Weg um eine Runde Glühwein auszugeben. Lasst uns zusammen anstoßen!"

Wenig später balancierte der Elf ein volles Tablett mit dampfenden Bechern durch die Menschenmenge.

Naveen kauft 8 Glühwein mit Schuss - 40GM

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Herr von Muesig

Re:Der Hohenweiler Wintermarkt
« Antwort #82 am: Di., 03. Dez 2019, 11:48 »

Nun denn. Schon zog ihn Shikra auf ihre Seite mit dem unschlagbaren Argument, die holden Maiden müssten beschützt werden, oder so ähnlich. Dabei wollte er sich ja eigentlich raushalten und nur die Kugeln formen und den Wurfspezialisten reichen. Herr von Muesig denkt, das Schicksal lenkt. Die Schicksalsfügung begab sich, als ihn ein Geschoß am Ohr traf. „Aua“ beklagte er sich. „Na wartet…Bagage“ aber er hatte noch eine perfide Strategie im Köcher. Schnell formte er mehrere Bälle, ungeachtet der Tatsache, dass ihn weitere Geschosse trafen. Und schließlich beträufelte er die Bälle mit seinem speziellen Fliederduft.

Die Schlacht hatte sich – nicht ganz unerwartet – in eine Auseinandersetzung jeder gegen jeden entwickelt. Chaotisch wird das gemeinhin genannt. Wohin werfen? Einfach ins Getümmel, wird schon keinen falschen treffen.

Die Tatsache, das er inzwischen nass wie ein eingeweichter Bierdeckel war, brachte ihn in Erinnerung, dass das einen heftigen Katarrh zur Folge haben würde. Schlecht, aber das sollte ihm die Gaudi wert sein.

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Chiamara

Re:Der Hohenweiler Wintermarkt
« Antwort #83 am: Di., 03. Dez 2019, 14:26 »

Überall flogen Schneebälle. Chiamara wusste gar nicht wohin sie blicken sollte. Und langsam wurden ihre Finger kalt. Ein Glühwein wäre jetzt angebracht.
Durstig schielte sie zu dem Stand, an dem ein ihr bekanntes Gesicht gerade ein ganzes Tablett mit Bechern, aus denen es dampfte, balancierte.
Jedoch ging Naveen in die falsche Richtung.

Das konnte doch nicht wahr sein. Der Schneider zeigte sich spendabel und lief dan zu....
Genau sehen konnte sie die Auserwählten nicht. Na dem würde sie es zeigen.

Die letzten Schneereserven vor ihren Füßen zusammen klaubend formte sie zehn Schneebälle und warf sie schnellstmöglich in Richtung des Tabletts, bevor Naveen vollends in der Menge verschwunden wäre.

Die gebürtige Ostländerin hörte mindestens einen Treffer, drehte sich aber fix von dem Geschehen weg, um die letzten zwei Bälle einfach wild in die entgegengesetzte Richtung zu werfen.

Sie kicherte, auch wenn ihr Naveen gerade etwas leid tat. Vielleicht sollte sie ihm die Becher ersetzen?
Nein, sie war oft genug die Rücksichtsvolle und Hilfsbereite - heute nicht.

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Ammit

Re:Der Hohenweiler Wintermarkt
« Antwort #84 am: Di., 03. Dez 2019, 15:48 »

Lange hatte Ammit mit sich gehadert. Doch schlussendlich hatte sich das Mädchen entschieden sich auch diesen Markt anzusehen, über den sie am Marktplatz Nurus gelesen hatte.

Der kleine Ort Hohenweiler war für die Halbdrow schwer zu finden, da sie sich in der Gegend nicht auskannte. So kam sie erst recht spät zu diesem Winterspektakel.
Von einem entfernten Punkt aus beobachtete sie die Bürger des Landes, wie sie Essen, Getränke und andere Dinge erwarben. Besonders lustig fand sie eine Gruppe Erwachsener, die sich wie Kinder benahmen und mit Schneebällen um sich warfen.
Wie konnte man sich nur so gehen lassen?

Der Duft von Flieder zog von dieser Gruppe in ihre Nase, die sie sofort rümpfte. Die Priesterin war sich jetzt sicher, dass sie alle genug getrunken haben mussten.

Sie zog ihre Kapuze tief ins Gesicht und wollte sich irgendwo einen heißen Tee besorgen ohne als Dunkelelfe erkannt zu werden. Manche der Leute würden sonst noch einen Angriff vermuten.

In der Nähe eines Standes entdeckte sie Naveen, wie er mit einem Tablett eines wohlduftenden Getränks unterwegs war. Hinter ihm, in der Schneeballgrupee, bemerkte Ammit eine blonde Frau, die gerade ein Schneeball nach dem anderen auf den Schneider geworfen hatte.
Die Gänsemagd vom Gutshof wollte ihn noch warnen, aber zum Glück wurde er nicht getroffen. Nur zwei der Becher kippten um und setzten das Tablett sprichwörtlich unter Wasser.

Sie lachte leise und versuchte dann in einem größeren Bogen zu genau dem Stand zu kommen, den Naveen verlassen hatte. Ihren Schreiblehrer könnte sie noch ein andermal besuchen. Das schlechte Gewissen plagte sie.
Und wer weiß für wen er die ganzen Getränke besorgt hatte. Da störte eine Halbdrow doch nur.

'Einen - ähm - Glühwein, bitte,' bat sie leise ohne aufzublicken und sich dadurch vielleicht zu verraten. Obwohl ihre grünlichen Augen gar nicht wie die einer Drow wirkten.



- 4 GM für Glühwein




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Barbarossa

Re:Der Hohenweiler Wintermarkt
« Antwort #85 am: Di., 03. Dez 2019, 18:26 »

Mit einem mal wurde der Zwerg von der Seite angesprochen.
"Barbarossa! Wir haben uns ja lange nicht mehr gesehen. Wie geht es euch, Gevatter?"

Im ersten Moment war Barbarossa vielleicht überrascht, aber dann erkannte er den ihn überragenden.
"Naveen! Das ist wahrlich schön euch hier wieder zu sehen.
Und nicht in der Stadt in der wir nun beide wohnen, harhar!
"
Barbarossa streckte ihm die dicke Hand hin. Der Elf war der bei weitem unzimperlichste seiner Art, die dem alten Runarchen je begegnet war, und das war immer eine angenehme Überraschung in einem Land in dem die Langohren sonstiger coleur ein so hohes ansehen hatten.

"Kommt, ich bin gerade auf dem Weg um eine Runde Glühwein auszugeben. Lasst uns zusammen anstoßen!"

"Ach, Glühwein wird dort ausgeschenkt? Das trifft sich gut, ich muss mich etwas erwärmen. Nach euch!"

Kurz darauf balancierte der Elf ein Tablet mit sich herum. Barbarossa hingegen hatte nur einen Becher in der Hand, in der anderen den Stab, und folgte dem Nuruer Schneider zu seiner Gesprächsgruppe um mit ihm, und wer dort sonst noch stehen mochte anzustoßen.

Plötzlich flog ein Schneeball an ihm vorbei.
"Naveen, Vorsicht!"
Brachte der Zwerg gerade noch heraus als ihn ein zweiter Ball am Hinterkopf erwischte.

*Fwwhumpf*


"Das darf doch nicht wahr sein! "
Doch er hatte keine Zeit sich aufzuregen, jemand vom Rand des Marktes hatte sie unter Feuer genommen und meine Güte waren diese Bälle schnell und gut geworfen. Nur nicht auf ihn...
Der zu kleine Zwerg bemühte sich mit seinem Stab die Bälle aus der Luft zu fischen, bevor sie Naveen hinter ihn erreichen konnten, aber ohne die zweite Hand, die seinen Glühwein hielt, gelang es ihm nur ein mal einen Ball aus der Luft zu schlagen.

Ärgerlich und etwas beschämt drehte er sich um.
"Wer ist diese ungehobelte Person nur... Getränke tragende Personen zu bewerfen, tse.
Habt ihr es überstanden?"




-5 GM für Glühwein


« Letzte Änderung: Di., 03. Dez 2019, 18:31 von Magnati »
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Christian

Re:Der Hohenweiler Wintermarkt
« Antwort #86 am: Di., 03. Dez 2019, 19:32 »

Merdarion erzählte, dass sie bei so vielen Gegnern in alle Richtungen werfen konnten, was den Magier breit grinsen ließ.

Ganz genau, nehmen wir die Rücken-an-Rücken-Taktik.

Allerdings zeigte sich nach der ersten Salve auf die beiden, dass es dann doch chaotischer zuging, weswegen er sich kaum noch darüber wudnerte, dass der Minenbesitzer ihn mit Schnee etwas einseifte, was der Hohentürmler sogleich lachend erwiderte.

Und je mehr Schnee auf einem ist, desto weniger macht es einem aus?

Die meisten Geschosse trafen den ehemaligen Statthalter, er selbst traf dagegen eher sporadisch und hatte mittlerweile aufgegeben, wer genau ihn bereits abgeworfen hatte, um sich zu revangieren, so warf er nun eher einfach in die Menge, irgendjemanden würde es schon erwischen.

Der Drache scheint mir eine vorzügliche Deckung abzugeben.

Außerdem war seine äußere Kleidung mittlerweile doch sehr durchnässt, da war es langsam an der Zeit, dem entgegenzuwirken, weswegen er einen taktischen Rückzug in Richtung Magnati durchführte.

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Naveen

Re:Der Hohenweiler Wintermarkt
« Antwort #87 am: Di., 03. Dez 2019, 21:45 »

Der Schneider freute sich, den Zwergen zu sehen. Entgegen anderer Elfen empfand Naveen die Anwesenheit von Zwergen als recht angenehm. Sie waren meistens unkompliziert, gerade heraus und wussten ein gute Bier zu schätzen.

So ging er fröhlich plappernd und das Tablett balancierend mit Barbarossa zum Rest der Gruppe. Doch kam er dort nicht so ohne weiteres an.

Plötzlich haute ihm, wie aus heiterem Himmel, ein Schneeball auf das Tablett. Naveen erschrak und strauchelte. Becher klirrten - der Elf fluchte.
Doch hatte der Schneider diesen einen Ball noch als verirrtes Fluggeschoss aus der Schneeballschlacht angesehen, prasselten urplötzlich weitere Schneebälle auf ihn hinab. Er wurde angegriffen! Schnell versuchte Naveen aus der Schussbahn zu kommen - doch ein letzter Ball traf ihn auch noch am Hinterkopf.

"Seht euch diese Schweinerei an.." seufzte Naveen und wartete auf Barbarossa.
6 Glühwein hatte er retten können, jedoch war nicht nur das Tablett überschwemmt mit der klebrigen Flüssigkeit, auch Naveens Jacke war über und über besudelt.

Etwas missmutiger ging der Elf wieder zur Gruppe.

"Missgeschick.." erklärte er sich nur kurz und reichte dann je einen der verbliebenen Glühweine an Rion, Myriel, Arinna, Elessar und Hibernus. Den sechsten Glühwein, der eigentlich für Barbarossa bestimmt gewesen war, welcher sich dann jedoch selbst versorgt hatte, drückte er dem Erstbesten in die Hand, dessen Hand frei war.
"Würdet ihr bitte halten? Ich muss mich mal eben um mein Erscheinungsbild kümmern."

Der Elf lächelte entschuldigend und wandte sich dann ab.
Tatsächlich hatte Naveen einen ordentlichen Hang zur Eitelkeit. Seiner Meinung nach gehörte sich das aber auch bei einem Schneider so. Seine Kunden kamen zu ihm um ordentlich auszusehen - also sollte er es wohl auch. Aushängeschild oder so.

Zunächst strich sich der Elf die Schneereste aus dem Haar und band sich selbiges im Nacken zu einem Knödel. Dann ging er prüfend g von Stand zu Stand, bis er das fand, was er suchte.

"Diesen Pullover bitte."
Sofort zog er seine Jacke aus und streifte einen kirschroten Strickpullover mit Rentiermuster über.
Dann schaute er in die Gruppe der Schneeballwerfenden. Er kniff die Augen zusammen. Wer von ihnen hätte wohl einen Grund gehabt, ihn zu bewerfen?

Naveen kauft einen Rentierpullover - ich setze dafür mal 4 Stoff = 120 GM an

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Rion

Re:Der Hohenweiler Wintermarkt
« Antwort #88 am: Di., 03. Dez 2019, 22:06 »

Etwa zeitgleich mit Naveen kam auch Rion mit drei Tüten heißer Kastanien zurück. Doch so große Opfer wie der Schneider hatte er dafür nicht bringen müssen. „Missgeschick?“, fragte der ehemalige Stadtwächter zweifelnd, griff sich mit der freien Hand einen weißen Brocken, der verdächtig nach den Überresten eines Schneeballs aussah und hielt ihn sich prüfend unter die Nase. „Ah“, sagte er mit einem grimmigen Zug um die Lippen. Er mochte es nicht, wenn gute Getränke dermaßen verschwendet wurden.

„Ein paar Maroni zur Aufmunterung?“, fragte er den Elfen. Er hätte ihm gerne seine Fracht abgenommen, aber dazu war er selbst zu beladen. Und seine Tüten mit auf das besudelte Tablett zu legen war auch keine Option.

-10 Gold für Kastanien

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Shikra

Re:Der Hohenweiler Wintermarkt
« Antwort #89 am: Di., 03. Dez 2019, 23:31 »


Und ihr gewünschtes Ziel - also Christian - wurde von einem wunderschönen Schneeball aus Shikras Hand getroffen. Grinsend erwartete sie seine weiße Antwort, um dann elegant auszuweichen und dabei Merdarion zu übersehen, der seinerseits sie treffsicher abgeworfen hatte. Ein wenig zu hastig formte sie eine Schneekugel als Gegenmaßnahme, doch löste sich ihr Geschoss auf dem Weg zum Minenbesitzer in ein kleines Schneewölkchen auf. Sie nahm es mit einem lachenden Schulterzucken zur Kenntnis und formte den nächsten Ball.

Die Schneeballschlacht fing an unübersichtlich zu werden. Mittlerweile flogen die weißen Geschosse zwischen jeden und jeder hin und her und die Apothekerin aus der Hauptstadt fühlte sich in dem Chaos von weiß und rund richtig wohl. Einer Schneekugel aus Ardirs Richtung wich sie gekonnt aus, beziehungsweise bewegte sie sich einfach nicht, denn der Rotschopf zielte viel zu weit links; dafür traf ihr Schneeball den Halbelfen auch nicht.

Plötzlich lag ein seltsamer Geruch in der Luft und als sich die Elfe nach dem Grund dafür umsah, entdeckte sie Martin, wie er seine Schneebälle mit etwas beträufelte - eindeutig Flieder. Das durfte nicht wahr sein. Im Herbst hatte er eine Großbestellung mit möglichst eiliger Lieferung bei der Apotheke aufgegeben und jetzt verteilte er sein Parfüm im Schnee zumal es sich dabei sicher um eine unlautere Methode handelte. Dennoch musste sie herzlich lachen, genau so mochte sie den Baron.

Ein Schneeball traf sie am Kopf und als sie sich umdrehte, entdeckte sie eine freche Torfstecherin, die gut gezielt hatte. Grinsend erwiderte sie den Wurf und da man bei den Leuten aus dem Norden immer davon ausgehen musste, dass sie fest unter einer Decke stecken, flog ihr nächster weißer Ball Richtung Askladd.
Immer wieder wurde sie von Schnee getroffen und immer wieder trafen ihre Schneekugeln, dass ihre Klamotten und ihre bräunlichen langen Haare dabei immer nasser wurden, schien die Elfe nicht im Geringsten zu stören. Eine Erkältung würde sie schon nicht bekommen und Kleidung konnte trocknen.

Offensichtlich wollten Merdarion und Christian flüchten.
„Die wollen abhauen.“
erklärte sie der Person, die gerade neben ihr stand, somit bekam es Caya als erste zu hören.
„Hinterher, die schnappen wir uns.“
Lachend schaute sie von der blonden Bäckerin zu dem Magier und dem Minenbesitzer, dann hechtete sie ihrem Gildenbruder hinterher. Vielleicht würde sie ihn noch erwischen, bevor er sich in Sicherheit gebracht hatte.

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